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DE3036360A1 - Filmeinheit fuer photographische zwecke - Google Patents

Filmeinheit fuer photographische zwecke

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Publication number
DE3036360A1
DE3036360A1 DE19803036360 DE3036360A DE3036360A1 DE 3036360 A1 DE3036360 A1 DE 3036360A1 DE 19803036360 DE19803036360 DE 19803036360 DE 3036360 A DE3036360 A DE 3036360A DE 3036360 A1 DE3036360 A1 DE 3036360A1
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DE
Germany
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layers
image
liquid
film unit
Prior art date
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Granted
Application number
DE19803036360
Other languages
English (en)
Other versions
DE3036360C2 (de
Inventor
Mamoru Larchmont N.Y. Ishiwata
Minoru Hadano Kanagawa Minoda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE3036360A1 publication Critical patent/DE3036360A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3036360C2 publication Critical patent/DE3036360C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C8/00Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
    • G03C8/42Structural details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Filmeinheit, die für Aufnahmen mit dem Mehrfarben-Diffusions-Übertragungsverfahren eingesetzt wird, und insbesondere den Aufbau der Grenzen bzw- Ränder der Bildfläche eines lichtempfindlichen Laminates, das durch eine Öffnung in einer die Filmeinheit bildenden Maske definiert ist.
Es sind bereits verschiedene Ausführungsformen von Filmeinheiten für Aufnahmen nach dem Mehrfarben-Diffusions-übertragungsverfahren (im folgenden als "Filmeinheit11 bezeichnet) , das auch "Diffusionsverfahren" genannt wird, vorgeschlagen worden. Beispiele können der japanischen Patentveröffentlichung (Tokkoshoh) 48-33697, der offengelegten japanischen Patentanmeldung (Tokkaishoh) No. 48-43317, der offengelegten japanischen Patentanmeldung (Tokkaishoh) No. 50-153628 oder, der offengelegten japanischen Patentanmeldung (Tokkaishoh) No. 52-11027 entnommen werden. Die Unterschiede in der jeweiligen Konstruktion sind im Grunde nicht groß. Ein typisches Beispiel ist in den Fig. 1 und 2 der Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer solchen Filmeinheit, während Fig. 2 eine explodierte Ansicht dieser Filmeinheit zeigt, d.h., die verschiedenen Bauteile der Filmeinheit sind nebeneinander, im "demontierten Zustand" , dargestellt. Bei dieser Darstellung sind die Enden des Behälters und die Auffangbereiche noch nicht umgefaltet. Wie man aus diesen Fig. 1 und 2 erkennen kann, weist die Filmeinheit ein lichtempfindliches Blatt 1, das eine Folge von mehreren Schichten enthält, die für die Bilderzeugung benötigt werden, ein transparentes Deckblatt 2, eine
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Maske 3, die eine Öffnung enthält und dadurch einen Bildrand definiert , einen tubenartigen Behälter 4, mit einer wässrigen Verarbeitungsflüssigkeit, ein Auffangelement 5, das nach dem Diffusionsübertragungsverfahren die überschüssige Verarbeitungsflüssigkeit aufnehmen kann, sowie zwei Abstandsstücke 6 auf, die zur Einstellung der Dicke der Verarbeitungsflüssigkeit dienen, die über eine das lichtempfindliche Blatt 1 bildende Schicht verteilt T.-;ird. Bei einer solchen Pilmeinheit weist das lichtempfindliche Blatt 1 Schichten auf, die jeweils die gleichen Abmessungen haben und aus Verarbeitungsmaterial bestehen. Das lichtempfindliche Blatt 1 wird mit seinen vollen Abmessungen mit der folgenden Reihenfolge auf die anderen Bauteile aufgebracht, d.h., die Maske 3 mit der rechtwinkligen öffnung, die die Bildfläche definiert, den jeweiligen Behälter 4 mit der Verarbeitungsflüssigkeit, das Auffangelement 5 an den beiden Ebenen 3d, 3c der Maske 3, die in Querrichtung an die öffnung grenzen, die beiden Abstandsstücke 6,6 auf beiden Seiten der seitlichen, die Öffnung begrenzenden Ebenen 3a, 3b der Maske 3 und das transparente Deckblatt Dementsprechend werden die Maske 3, die beiden Äbstandsstücke 6, 6, der Behälter 4 und das Auffangelement 5 in Sandwich-Form zwischen dem Deckblatt 2 und dem lichtempfindlichen Blatt 1 angeordnet, wobei die Enden des Behälters und des Auffangelementes der Maske 3 so umgefaltet werden, daß diese den jeweiligen Behälter bzw. das Auffangelement mit den jeweiligen Hilf steilen 4 und 5 bilden. Diese Konstruktion der Filmeinheit bewirkt also das Ausstoßen des Inhaltes des Behälters, so daß der Inhalt effektiv über das lichtempfindliche Blatt 1 verteilt wird, wenn der Behälter einem Druck ausgesetzt wird; dadurch kommt es zu der bei Sofortbildverfahren üblichen, selbsttätigen Verarbeitung des belichteten Bildes.
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Eine solche herkömmliche Filmeinheit hat jedoch die folgenden Nachteile in bezug auf die Herstellung, Handhabung und Qualität, weil der gesamte Bereich des lichtempfindlichen Blattes 1, das dem Deckblatt 2 zugewandt ist, aus verschiedenen Bildverarbeitungsschichten besteht.
(1) Wie man in Fig. 2 erkennen kann, trägt der Bereich des lichtempfindlichen Blattes 1, der von der Maske 3 bedeckt ist (insbesondere jeweils die Bereiche, über denen die Grenzebene 3d für die Konstruktion des Behälters oder die Grenzebene 3c für die Konstruktion des Auffangelementes dient) nicht für die Bilderzeugung bei der Sofortbildherstellung bei. Dementsprechend hat dieser Bereich, der näherungsweise 37 % der gesamten Fläche des lichtempfindlichen Blattes 1 ausmacht, wie sich leicht nachrechnen läßt, im wesentlichen keinerlei Funktion. Wie im folgenden noch im Detail erläutert werden soll, bestehen die lichtempfindlichen Materialien, die für die Bilderzeugung und -Verarbeitung benötigt werden, jeweils aus verschiedenen Arten von Farbmitteln, fotografischen Emulsionen usw. Da diese Materialien auch relativ kostspielige Substanzen, wie beispielsweise Silber enthalten, hat dieses lichtempfindliche Blatt einen relativ hohen Materialwert.
(2) Wenn die Maske 3 auf das lichtempfindliche Blatt 1 aufgebracht wird, wird üblicherweise ein wärmeempfindliches Bindemittel verwendet. Dabei wird die Maske 3 auf das lichtempfindliche Blatt 1 aufgelegt und thermisch mittels einer Heizeinrichtung mit einer gitterförmigen Heizfläche mit dem lichtempfindlichen Blatt 1 verbunden. Dadurch entstehen jedoch auf der Ebene 3d für die Ausbildung des Behälters (von der
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Seite des lichtempfindlichen Blattes 1 aus gesehen) gitterförmige Markierungen 7 (sh. Fig. 3), die der Struktur der Heizfläche der Heizeinrichtung entsprechen und als "Heizmarkierungen" bezeichnet werden könnten.
(3)Bei der Herstellung der thermischen Verbindung zwischen dem lichtempfindlichen Blatt 1 und der Maske 3 ist es sehr kompliziert und damit aufwendig, die gesamten, miteinander zu verbindenden Flächen vollständig abzudichten. Dies bedeutet, daß zwischen diesen Flächen einige nicht abgedichtete Bereiche übrigbleiben. An diesen nicht abgedichteten Bereichen kann ddie Verarbeitungsflüssigkeit jedoch austreten, so daß Streifen 8 (sh. Fig. 3), die durch ungleichmäßige Konzentration verursacht werden, längs des Bildrandes auf dem lichtempfindlichen Blatt 1 ausgebildet werden.
(4) Da die Maske 3 auf dem lichtempfindlichen Blatt 1 aufliegt, können stufenförmige Bereiche auf dem lichtempfindlichen Blatt 1 längs der öffnung der Maske 3 auftreten (d.h. Unregelmäßigkeiten längs des Randes der öffnung). Wenn also der Inhalt des Behälters (der Behälter selbst ist hier nicht dargestellt) in Richtung des in Fig. 4 dargestellten Pfeiles gedruckt wird, so wird die Luft, die im Innern dieses Bereiches zwischen der Maske 3 und dem Blatt 1 eingeschlossen und zurückgehalten worden war, praktisch nicht nach außen abgegeben und damit von der Auslaßströmung erfaßt, so daß in dem stufenförmigen Bereich Luftbläschen 9 erzeugt werden, wie in Fig. 4 angedeutet ist. Da die Bereiche des lichtempfindlichen Blattes 1, auf denen sich die Luftbläschen befinden, nicht verarbeitet werden, entstehen längs des Bildrandes auf dem lichtempfindlichen Blatt 1 schwarze Punkte oder schwarze Striche 10, wie in Fig. 3 angedeutet ist.
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Um das Auftreten von irgendwelchen Unregelmäßigkeiten längs des Randes der Öffnung sicher zu vermeiden, wird in Research Disclosure 78. RD. 17321 ein Verfahren vorgeschlagen, um die Ausbildung des Bildrandes zu verbessern. Gemäß einer Ausführungsform werden zwei lichtundurchlässige und für ein fluides Medium undurchdringliche Streifen (beispielsweise kohlenstoffimprägniertes Acrylmaterial) auf die Emulsionsseite des Bildempfangselementes aufgebracht. Im einzelnen werden die jeweili- : gen Streifen 11 (sh. Fig. 5) auf die Bereiche aufgebracht, auf denen entweder die Grenzebene 3d für die Konstruktion des Behälters oder die Grenzebene 3c für die Konstruktion des Auffangelementes liegen, wie oben beschrieben wurde. Um solche Schichten 11 verwenden zu können, sind jedoch zusätzliche Materialien und Verarbeitungsschritte erforderlich, so daß sich die Herstellungskosten der Filmeinheit erhöhen.
Zusammenfassend kann also festgestellt werden, daß die Nachteile der herkömmlichen Filmeinheiten nicht nur in den hohen Herstellungskosten aufgrund der nicht effektiven Ausnutzung.des kostspieligen lichtempfindlichen Materials , sondern auch in der Verschlechterung der Bildqualität des sich ergebenden photographischen Produktes ,also des fertigen Bildes, am Umfang der Bildfläche liegen, die durch die öffnung in der Maske definiert wird; diese Vorteile sollten also vermieden werden.
Es ist deshalb ein wesentliches Ziel der vorliegenden Erfindung, eine nach dem Diffusionsübertragungsverfahren verwendbare Filmeinheit für photographische Zwecke zu schaffen, deren Konstruktion sicher und zuverlässig jede Verschlechterung der Bildqualität verhindert, die insbesondere am Umfang der Bildfläche auftreten könnte.
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Weiterhin soll die vorliegende Erfindung eine Filmeinheit des oben beschriebenen Typs schaffen, deren Konstruktion die effektive Nutzung des ziemlich kostspieligen lichtempfindlichen Blattes nur für die Ausbildung der Bildfläche ermöglicht, d.h., das kostspielige lichtempfindliche Material wird nur dort verwendet, wo es zur Bilderzeugung dient, während in anderen Bereichen weniger kostspielige Materialien eingesetzt werden können.
Und es ist schließlich noch ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Filmeinheit des oben beschriebenen Typs vorzuschlagen, die eine einfache Konstruktion und einen hohen Gebrauchsnutzen hat.
Zur Erreichung dieser und anderer Ziele wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine nach dem Diffusionsübertragungsverfahren (diffusive transfer process) arbeitende Filmeinheit vorgeschlagen, wie sie im folgenden erläutert werden soll. Die Filmeinheit enthält ein lichtempfindliches Blatt aus mehreren, laminierten Schichten, die jeweils zu der Selbstverarbeitung des belichteten Films beitragen; auf dieses lichtempfindliche Blatt werden in der angegebenen Reihenfolge die folgenden Schichten aufgebracht: Eine Maske mit einer Öffnung, die den Bildrand definiert; ein Behälter mit einer Verarbeitungsflüssigkeit, die unter der Einwirkung von Druck freigegeben werden kann; ein Auffangelement, das nach dem Diffusionsübertragungsverfahren die überschüssige Verarbeitungsflüssigkeit zurückhalten kann; zwei Abstandselemente für die Einstellung der Dicke der über das lichtempfindliche Blatt auszugebenen Flüssigkeit; und ein transparentes Deckblatt, bei dem wenigstens ein Teilbereich des lichtempfindlichen Blattes, der unter dem Bereich und um die Bildgrenze liegt, durch wenigstens eine Schicht aus einer
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Blindflüssigkeit, die bei der Selbstverarbeitung nicht teilnimmt, statt wenigstens einer der an der Selbstverarbeitung teilnehmenden Schichten aufgebracht wird. Weiterhin wird gemäß einer weiteren, modifizierten Ausführungsform der Teilbereich der Schicht aus der Blindflüssigkeit so ausgebildet, daß er nach innen in einen Bereich erweitert ist, der relativ der Definition der Bildgrenze entspricht, so daß ein wesentlicher Teil der Bildfläche nicht vollständig durch die öffnung der Maske, sondern mit Hilfe einer Grenze definiert wird, die zwischen dieser Schicht auf der Blindflüssigkeit und wenigstens einer benachbarten, an der Selbstverarbeitung teilnehmenderSchicht ausgebildet ist. Durch die zuletzt erwähnte Ausführungsform schafft die vorliegende Erfindung eine Filmeinheit mit einer spezifischen Konstruktion, die es ermöglicht, jede folgende Verschlechterung der Bildqualität zu vermeiden, die insbesondere am Umfang der Bildfläche verursacht wird; außerdem wird das ziemlich kostspielige, lichtempfindliche Laminat im wesentlichen nur für die Herstellung der Bildfläche verwendet.
Die Erfindung schafft also eine Filmeinheit für photographische Zwecke, die nach dem Diffusionsübertragungsverfahren arbeitet und ein lichtempfindliches Blatt, eine Maske mit einer Öffnung, die eine Bildgrenze definiert, einem Behälter für eine Verar.beitungsflüssigkeit und bei Bedarf noch weitere Schichten bzw. Komponenten enthält..Die Grenzbereiche des lichtempfindlichen Blattes, die rund um die Bildgrenze liegen, werden nicht durch Schichten , die das lichtempfindliche Blatt bilden, sondern durch Schichten aus Blindflüssigkeiten gebildet.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische, teilweise explodierte Ansicht einer herkömmlichen Pilmeinheit,
Fig. 2 eine explodierte Ansicht der einzelnen Komponenten der Filmeinheit nach Fig. 1 im auseinandergebauten Zustand,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Filmeinheit mit herkömmlichem Aufbau, wobei insbesondere einige Mängel dargestellt sind, die bei der Verwendung einer solchen Filmeinheit zwangsläufig auftreten,
Fig. 4 einen Teilquerschnitt durch die Filmeinheit nach Fig. 3, wobei insbesondere das Auftreten von Luftbläschen bei der Ausgabe der Verarbeitungsflüssigkeit zu dem lichtempfindlichen Blatt dargestellt ist,
Fig. 5 einen Teilquerschnitt einer weiteren Ausführungsform der Filmeinheit nach Fig. 3, die speziell modifiziert ist, um das Auftreten der Luftbläschen zu verhindern,
Fig. 6 einen Teilquerschnitt einer Filmeinheit
nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei die verschiedenen Komponenten aus Darstellungsgründen vergrößert gezeichnet sind, wobei diese Ansicht der Querachnittansicht längs der Linie VI-VI von Fig. 1 entspricht,
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Fig. 7 einen Teilquerschnitt durch eine Extrusionsvorrichtung, die für die Realisierung der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
Fig. 8 einen Teilquerschnitt längs der Linie VIII-VIII von Fig. 7, und
Fig. 9 einen Teilquerschnitt durch eine modifizierte Ausführungsform der Filmeinheit nach Fig.
Vor der detaillierten Erläuterung der vorliegenden Erfindung wird darauf hingewiesen, daß in den verschiedenen Figuren der Zeichnung gleiche Teile jeweils mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
In Fig. 6 der beiliegenden Zeichnungen ist ein Teilquerschnitt durch eine Filmeinheit gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt, wobei die verschiedenen Komponenten stark vergrößert gezeichnet sind, um die Darstellung übersichtlicher zu gestalten. Diese Darstellung entspricht der Querschnittsansicht längs der Linie VI-VI von Fig. 1. Die Filmeinheit weist ein Deckblatt 2, eine Maske 3, ein lichtempfindliches Blatt 1 aus mehreren Schichten, die mit dem Bezugszeichen 1a bis In versehen sind, und mehrere Schichten 12 aus Blindflüssigkeiten auf, die keinen Beitrag zur Bilderzeugung und der hierbei erforderlichen Verarbeitungsschritte leisten. Das lichtempfindliche Blatt. 1 weist in der angegebenen Reihenfolge eine Schutzschicht 1a, eine blauempfindliche Emulsionsschicht 1b, eine Schicht 1c aus einem gelben Farbstoff, die eine Abbildung erzeugt, eine Zwischenschicht 1d, eine grünempfindliche Emulsions schicht 1e, eine Schicht 1f aus einem Magentafarbstoff, die eine Abbildung erzeugt, eine Zwischenschicht 1g, eine rotempfindliche Emulsionsschicht 1h, eine Schicht 1iaus
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einem Zyanfarbstoff, die ein Bild erzeugt, eine Sperrschicht 1j, eine reflektierende Schicht 1k, eine Bildempfangsschicht 1 £ , ein Tragteil 1m bzw. eine Gegenschicht 1n auf.
Bei der Filmeinheit nach den Fig. 1 bis 6 haben nicht nur die Schichten des lichtempfindlichen Blattes 1, also die Schichten 1a bis 1f, den üblichen Aufbau, sondern auch die Selbstverarbeitung eines solchen, belichteten Films zum fertigen Bild gehört zum Stand der Technik. Bei der Ausgabe der Verarbeitungsflüssigkeit zwischen das Deckblatt 2 und die äußere Oberfläche der Schutzschicht 1a dringt die Verarbeitungsflüssigkeit und wird durch Diffusion übertragen von der blauempfindlichen Emulsionsschicht 1b durch die reflektierende Schicht 1k zu der Bildempfangsschicht 1 / , um darin ein positives Farbbild zu erzeugen; die Details dieses Funktionsablaufs sind durch mehrere Veröffentlichungen bekannt, beispielsweise durch die GB-PS 1 330 524, so daß sie hier nicht nochmals erläutert werden sollen.
Zusammengefaßt wird nur darauf hingewiesen, daß bei einem solchen Aufbau des lichtempfindlichen Blattes die jeweils zu einer Dreiergruppe zusammengefaßten Schichten, nämlich die das Farbbild erzeugende Gruppe von Schichten aus der gelben Schicht 1c, der Magentaschicht 1f und der Zyanschicht 1i, sowie die Gruppe von farbempfindlichen Emulsionsschichten aus der roten Schicht 1b, der grünen Schicht 1e und der roten Schicht 1h, sowie die Bildempfangsschicht 1 Jt/ wesentlich für die Bilderzeugung sind (wobei, je nach Bedarf, noch die Zwischenschichten 1d und 1g vorgesehen werden können), so daß diese drei Gruppen insgesamt im allgemeinen als notwendige Bilderzeugungsschichten bezeichnet werden.
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Im Gegensatz hierzu werden gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Filmeinheit nach der vorliegenden Erfindung mehrere Schichten 12 aus Blindflüssigkeiten vorgesehen, die nicht an der Selbstverarbeitung der lichtempfindlichen Schichten zu dem sichtbaren Bild teilnehmen. Die jeweiligen Schichten aus der Blindflüssigkeit bestehen jeweils aus Teilen des lichtempfindlichen Blattes 1, die rund um die Bildgrenze liegen, die durch die öffnung der Maske 3 definiert ist (im einzelnen liegen auf den jeweiligen Bereichen entweder die Grenzebene 3d für die Konstruktion des Behälters oder die Grenzebene 3c für die Konstruktion des Auffangelementes). Bei der
* Ausführungsform nach Fig. 6 ist eine erste Schicht 1 2
aus einer Blindflüssigkeit quer zwischen der Schutzschicht 1a und der Zwischenschicht 1d angeordnet. Eine zweite Schicht 12 aus einer Blindflüssigkeit ist quer zwischen der Zwischenschicht 1d und der Zwischenschicht 1g angeordnet, während eine dritte Schicht 12 aus einer Blindflüssigkeit:quer zwischen der Zwischenschicht 1g und der Sperrschicht 1/ angeordnet ist. Eine vierte Schicht 12 aus einer Blindflüssigkeit ist quer zwischen der reflektierenden Schicht 1k und dem Tragteil 1m angeordnet.
Als Flüssigkeit für die Schicht aus der Blindflüssigkeit
werden nach einer bevorzugten Ausführungsform Flüssigkeiten eingesetzt, deren Eigenschaften näherungsweise den Eigenschaften der verschiedenen Flüssigkeiten in der in verschiedenen lichtempfindlichen Schichten entsprechen. Die Blindflüssigkeit darf jedoch keine ungünstigen Einflüsse auf die photographischen Eigenschaften dieser Schichten ausüben. Beispielsweise
: kann die Blindflüssigkeit aus folgenden Substanzen aus-
, ι gewählt werden: Wässrige Lösungen von Gelatine, lösli
che Polymere einschließlich, z.B., Polyvinylalkohol,
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Deazetylzellulose, Methylzellulose und ähnliche Substanzen. Bevorzugt wird jedoch eine wässrige Lösung von Gelatine verwendet. Wenn die Blindflüssigkeit auf das lichtempfindliche Blatt 1 aufgebracht wird, um die jeweiligen Schichten aus der Blindflüssigkeit zu bilden, besteht die Möglichkeit, daß längs jeder Grenze (d.h., der Grenze zwischen der Schicht aus der Blindflüssigkeit und ihrer benachbarten Emulsionsschicht oder ihrer benachbarten, das Farbbild erzeugenden Materialschicht oder ihrer benachbarten Bildempfangsschicht) durch das Einströmen von Materialien, die jeweils auf beiden Seiten der Grenze mit Schichten versehen worden sind, eine Störung oder Umordnung erzeugt werden könnte. Berücksichtigt man jedoch bei der Einstellung der Eigenschaften (einschließlich der Viskosität, der spezifischen Dichte, der Oberflächenspannung usw.) und der Menge der Blindflüssigkeit die jeweiligen Charakteristiken dieser Emulsionen, der das Farbbild erzeugenden Materialien und der anderen Substanzen, so läßt sich das Auftreten einer solchen Störung weitgehend ausschließen. Von den Erfindern durchgeführte Experimente haben gezeigt, daß eine Störung der Grenzlinie, die durch die oben erwähnte· Wirkung verursacht wird, in bezug auf die rechtwinklige Grenze im Bereich von + 0,5 mm gehalten werden kann. Die Details des Herstellungsverfahrens des lichtempfind*- lichen Blattes 1 nach der vorliegenden Erfindung wird im folgenden beschrieben.
Das !lichtempfindliche Blatt 1 enthält ein Tragteil 1m, auf dem sich nacheinander in der angegebenen Reihenfolge die jeweiligen Schichten 1 ^ , 1k ... 1a befinden. Diese Schichten können auf das Tragteil 1m durch ein herkömmliches Beschichtungsverfahren aufgebracht werden, wie beispielsweise durch Extrusionbeschichtung, durch eine Beschichtung mit einem verschiebbaren Behälter und durch ein ähnliches Verfahren.
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In Fig. 7 ist eine Austrittsdüse 13 einer Extrusionseinrichtung dargestellt, mit der gleichzeitig drei Schichten aufgebracht werden können. Mit dieser Extrusionseinrichtung wurde das·lichtempfindliche Blatt 1 nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hergestellt? die so angefertigten lichtempfindlichen Blätter wurden für die erwähnten Versuche verwendet. Fig. 8 zeigt einen Querschnitt längs der Linie VIII-VIII von Fig. 7, wobei insbesondere die relativen Abstandsbeziehungen zwischen den auf das Tragteil 1m aufgebrachten Schichten und ihren unmittelbar benachbarten Schichten 12 aus der Blindflüssigkeit dargestellt sind.
Wie bereits oben erwähnt wurde, sind schon verschiedene Beschichtungsverfahren vorgeschlagen worden. Gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung nach den Fig. 7 und 8 können jedoch zwölf Schichten 1a bis 1 -t durch vier Beschichtungsschritte auf das Tragteil 1m laminiert werden. Bei dieser Ausführungsform des Beschichtungsverfahrens sind nämlich vier Extrusionseinrichtungen vorgesehen, die jeweils längs der Transportbahn des Tragteils 1m angeordnet sind, um die gleichzeitige Aufbringung von drei Schichten durchzuführen. Dabei werden auf das Tragteil Im zunächst als Gruppe von drei Schichten die Bildempfangsschicht die reflektierende Schicht 1k und die Sperrschicht 1j in Verbindung mit den Schichten 12 aus der Blindflüssigkeit auf beiden Seiten der Bildempfangsschicht \JL aufgebracht. Die gleichen Verfahrensschritte werden bei den folgenden Laminierungsschritten durchgeführt; und schließlich wird eine Dreiergruppe aus der Schicht 1c, die das gelbe Farbbild liefert, aus der blauempfindlichen Emulsionsschicht Ib und aus der Schutztschicht 1a in Verbindung mit den Schichten 12 aus der Blindflüssigkeit auf beide Seiten der jeweiligen Schicht 1c
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die das gelbe Farbbild liefert, und der blauempfindischen Emulsionsschicht Ib mit einer vierten Extrusionseinrichtung (hier nicht dargestellt) aufgebracht.
Im folgenden soll unter Bezugnahme auf Fig. 7 der erste Beschichtungsschritt mit der ersten Extrusionseinrichtung 13 im Detail beschrieben werden (d.h., die gleichzeitige Aufbringung der jeweiligen Bildempfangsschichten 1/2 , 1 X, .. . ., der jeweiligen reflektierenden Schichten 1k, 1k .... und der jeweiligen Schichten 1 j, 1 j .... in Verbindung mit den zugehörigen Schichten 12, 12 .... aus der Blindflüssigkeit auf die beiden Seiten jeder Bildempfangsschicht 1^2, 1/-.... auf dem Tragteil 1m).Eine Extrusionsanlage weist wenigstens eine Gegenrolle 14, die das Tragteil 1m in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung transportiert (das Tragteil Im ist vorher in einem unabhängigen Verarbeitungsschritt auf die Gegenschicht 1n aufgebracht worden) sowie mehrere Extrusionseinrichtungen 13 auf, wobei jede Extrusionseinrichtung 13 Zuführpumpen 15a, 15b, 15c für die Beschichtungsflüssigkeit und eine Zuführpumpe 15d für die Blindflüssigkeit enthält, wie man in Fig. 7 erkennen kann. Die Zuführpumpe 15a für die Beschichtungsflüssigkeit führt die Beschichtungsflüssigkeit, die für die Erzeugung der jeweiligen Bildempfangs schichten 1 £, , Λ Jd .... verwendet wird, den jeweiligen Schlitzbereichen 17a, 17a .... durch Vorratsbehälter 16a, 16a .... zu. In ähnlicher Weise führt die Zuführpumpe 15b die Beschichtungsflüssigkeit, die für die Erzeugung der jeweiligen reflektierenden Schichten 1k, 1k .... verwendet wird, durch Vorratsbehälter 16b, 16b .... den jeweiligen Schlitzbereichen 17b, 17b .... zu, während die Zuführpumpe 15c die Beschichtungsf lüssigkeit, die für die Herstellung der jeweiligen Sperrschichten 1j, 1j .... verwendet wird,
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durch Vorratsbehälter 16c, 16c .... den jeweiligen Schlitzbereichen 17c, 17c .... zuführt. Die Zuführpumpe 15d führt die Blindflüssigkeit den jeweiligen Schlitzbereichen 17d, 17a .... durch Vorratsbehälter 16d, 16d ... zu. Die Extrusionseinrichtung 13 enthält weiterhin Trennelemente 18, die dazu dienen, die jeweilige Abgabe der Beschichtungsflüssigkeit von der jeweiligen Abgabe der Blindflüssigkeit zu trennen. Die seitliche Breite der in Paaren angeordneten Trennelemente 18 und 18 und ihr Abstand regulieren im wesentlichen die seitliche Breite w. der Schicht aus der Blindflüssigkeit und die seitliche Breite w„ der Bildfläche, wobei die jeweiligen Lagen insbesondere in Fig. 8 zu erkennen sind.
Die gestrichelten Linien 19 und 20 definieren jeweils Linien, an denen\der Bereich des lichtempfindlichen Blattes von dem Rest abgeschnitten bzw. getrennt wird, wodurch jeweils Filmeinheiten mit den vorgegebenen Abmessungen entstehen, wenn die vorgegebenen Beschichtungsund Trocknungsschritte durchgeführt worden sind. Da die Beziehung W1 = wl + wih 9^t' läßt sich erkennen, daß
die mit W1 bezeichnete Breite den Bereich festlegt, ι a
über den der Bereich 3c für das Auffangelement gelegt wird, während die mit W1, bezeichnete Breite den Bereich festlegt, über den der Bereich 3d für den Behälter gelegt wird.
Wenn die Beschichtung des lichtempfindlichen Laminates mit einer solchen Extrusionsanlage durchgeführt wird, werden nicht nur die jeweiligen Bildempfangsschichten Λ Jl , 1 ,£ .... , die jeweiligen reflektierenden Schichten Ik, 1k .... und die jeweiligen Sperrschichten Tj, 1j .... sondern auch die zugehörigen Schichten aus der Blindflüssigkeit auf beiden Seiten jeder Bildempfangsschicht 1 JtL , 1 -£ gleichzeitig hergestellt. Außerdem läßt
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sich die jeweilige Dicke der zuletzt erwähnten Schichten regulieren, indem die jeweilige Zuführgeschwindigkeit der Zuführpumpen 15a .... 15d für die verschiedenen Flüssigkeiten entsprechend gesteuert wird/ während die jeweiligen seitlichen Breiten der Schichten vorher festgelegt werden kann, indem die jeweiligen seitlichen Abstände der in Paaren angeordneten Trennelemente 18 und 18 relativ zu den anderen Paaren von Trennelementen reguliert werden.
Bei dieser Filmeinheit werden also die Bereiche des lichtempfindlichen Blattes, die durch die Maske 3 bedeckt werden, insbesondere die jeweiligen Bereiche, auf denen sich entweder die Grenzebene 3d für die Konstruktion des Behälters oder die Grenzebene 3c für die Konstruktion des Auffangelementes befinden, durch die in Fig. 6 gezeigten Schichten 12 aus der Blindflüssigkeit gebildet. Die vorliegende Erfindung schafft also nach dem Diffusionsübertragungsverfahren arbeitende Filmeinheiten , bei denen die ziemlich kostspieligen, zur Bildherstellung erforderlichen Materialschichten nur für die Bildfläche verwendet werden, d.h. nur in diesem Bereich auf die Tragschicht laminiert werden, während die übrigen Bereiche durch die weniger kostspieligen Blindlösungen gebildet werden, so daß sich eine sehr wirtschaftliche Ausnutzung der kostspieligen Verarbeitungsmaterialien ergibt.
Wenn die Schichten 12 aus den Blindflüssigkeiten vorgesehen werden, sollte die im folgenden beschriebene Anordnung eingeführt werden, um eine folgende Verschlechterung der Bildqualität zu vermeiden, die insbesondere vom Umfang des Bildrandes entstehen könnte.
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Wie in Fig. 9 dargestellt wird, ist nämlich die Schicht 12 aus der Blindflüssigkeit in der Nähe der Bildempfangsschicht (die hier durch das Bezugszeichen 12r angedeutet ist) so angeordnet, daß sie sich an ihrer Innenseite' insgesamt etwas in den Bildbereich hinein erstreckt. Die jeweiligen seitlichen Endbereiche der Schichten 12' aus den Blindflüssigkeiten liegen also etwas innerhalb der Bildfläche, die durch die öffnung der Maske 3 definiert ist, so daß die jeweiligen seitlichen Endbereiche der Schichten 12' aus den Blindflüssigkeiten gemäß der Darstellung in Fig. 9 auf der rechten Seite einer Linie 21 angeordnet sind, die die Bildöffnung definiert; die Schichten 12' aus der Blindflüssigkeit ragen also über diese · Linie 21 hinaus etwas in die Bildfläche hinein.
Durch diese Ausgestaltung wird die Bildfläche nicht durch die öffnung der Maske 3, sondern durch die Grenzlinie zwischen der Schicht 12' aus der Blindflüssigkeit und der Bildempfangsschicht 1 Ji definiert. Anders ausgedrückt wird die Bildfläche im wesentlichen durch den Umfang der Bildempfangsschichten 1 I- und 1 -&-definiert, während das lichitempfindliche Blatt 1 an sich mehrere Schichten aufweist. Durch die Verwendung solcher Schichten 12' und 12' aus den Blindflüssigkeiten kann die oben beschriebene Verschlechterung der Bildqualität vermieden werden, die auf cJLen unerwünschten Einschluß von Luft und/oder auf das Durchdringen bzw. die Wanderung der Verarbeitungsflüssigkeit zurückzuführen ist. Als Blindflüssigkeit für die Schicht 12' wird nach einer bevorzugten Ausführungsform eine nicht beitzende bzw. ätzende
Flüssigkeit verwendet.
Damit schafft also die vorliegende Erfindung nach dem
Diffusionsübertragungsverfahren arbeitende Filmeinheiten für photographis<j;he Zwecke, die so aufgebaut sind, daß
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sie die Verschlechterung der Bildqualität verhindern können, die insbesondere am Umfang der durch die Öffnung in der Maske definierten Bildfläche auftreten können.
Bei der obigen Ausführungsform ist die vorliegende Erfindung unter Zuhilfenahme eines spezifischen lichtempfindlichen Blattes beschrieben worden, das nach einem Verfahren mit viermaliger Beschichtung hergestellt worden ist. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß diese Ausführungsform nicht ungedingt erforderlich ist, so daß verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich sind.
Weiterhin ist bei der Filmeinheit nach der vorliegenden Erfindung die Zahl der Schichten 12 aus der Blindflüssigkeit, die statt der Bildverarbeitungsschichten jeweils das lichtempfindliche Blatt bilden, nicht auf vier beschränkt. Es kann also auch nur eine einzige Schicht aus einer Blindflüssigkeit in Verbindung mit der Bildempfangsschicht 1 £ , der jeweiligen Emulsionsschicht 1b, 1e, 1h oder der jeweiligen Schicht 1c, 1f, 1i , die das jeweilige Farbbild erzeugen, verwendet werden; auch eine Kombinations-Anwendung mit mehr als einer dieser Schichten ist möglich. Die vorliegende Erfindung kann auch dann eingesetzt werden, wenn der Grenzbereich wenigstens einer Schicht, die für die Bilderzeugung notwendig ist, durch die Schicht aus der Blindflüssigkeit ersetzt wird.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform weisen auch die jeweiligen Bereiche des lichtempfindlichen Blattes, über denen jeweils in entsprechender Weise die seitlichen Grenzebenen 3a und 3b der Maske 3 liegen, Schichten 12 aus Blindflüssigkeiten auf. Die Summe
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dieser Flächen ist jedoch relativ zu der Gesamtfläche des lichtempfindlichen Blattes und sogar zu der der jeweiligen Bereiche 3c und 3d nicht so groß. Weiterhin wird die Verschlechterung der Bildqualität sehr häufig in den und in der Nähe der Grenzbereiche 3c
und 3d beobachtet. Aus den oben angegebenen Gründen reicht es aus, daß für die Zwecke der vorliegenden Erfindung die jeweiligen Bereiche des lichtempfindlichen Blattes , auf denen die Grenzbereiche 3c und 3d angeordnet sind, die Schichten aus der Blindflüssigkeit aufweisen.
Zusammenfassend läßt sich also feststellen,, daß mit der Filmeinheit nach der vorliegenden Erfindung die folgenden Vorteile erreicht werden:
(1) Das photoempfindliche Blatt wird im wesentlichen nur für die Bildfläche verwendet, während der Bereich des lichtempfindlichen Blattes, der nicht für die Erzeugung des Bildes dient, aus den Schichten aus den Blindflüssigkeiten besteht. Damit kann also der Verbrauch an lichtempfindlichem , kostspieligem Material verringert werden, so daß solche Filmeinheiten mit relativ geringen Kosten hergestellt werden können.
(2) Aufgrund der Konstruktion der Filmeinheit mit
den Schichten aus der Blindflüssigkeit kann das oben erwähnte Auftreten der "Wärmedichtungsmarkierungen" (sh. den Bereich 7 in Fig. 3) vermieden werden, die sonst entstehen, wenn die Maske auf das lichtempfindliche Blatt aufgebracht wird.
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(3) Die Bildfläche wird nicht vollständig durch die Öffnung der Maske, sondern mit Hilfe der Grenzlinien zwischen einer Schicht aus einer. Blindflüssigkeit und ihrer benachbarten Schicht der Bildfläche definiert, die an der Selbstverarbeitung des belichteten Films zu dem fertigen Film teilnimmt. Dadurch läßt sich die sonst nicht zu vermeidende Verschlechterung der Bildqualität am Umfang der Grenze des Bildbereiches ausschließen, d.h., das Auftreten von Streifen, die durch ungleichmäßige Konzentration der Verarbeitungsflüssigkeit verursacht werden, sowie linienförmige oder punktförmige Schmutzstellen, die auf das unerwünschte Eindringen von Luft und/oder das Austreten der Verarbeitungsflüssigkeit zurückzuführen sind, wie oben erläutert wurde.
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Leerseite

Claims (4)

  1. PAT ENTANWÄLTE
    303838Q
    A. GRÜNECKER H. KINKELDEY
    DR-INCu
    W. STOCKMAIR
    DR-INI"» - AeE(CALTECH)
    K. SCHUMANN
    DR BER. NAT ■ DlPL-FWYS
    P. H. JAKOB
    DIPL. INa
    G. BEZOLD
    DR RI a MAT ■ DIPU-CHEM.
    Fuji Photo Film Go., Ltd.
    210, Nakanuma, Minami Ashigara-shi
    Kanagawa-ken, Japan
    8 MÜNCHEN
    MAXIMILIANSTRASSE
    P 15 530/Da 26. Sept. 1980
    Filmeinheit für photographische Zwecke
    Patentansprüche
    Nach dem Diffusionsübertragungsverfahren arbeitende Filmeinheit für photographische Zwecke mit einem Deckblatt, mit einem lichtempfindlichen Blatt aus mehreren, aufeinander laminierten Schichten, die an der Selbstverarbeitung zu dem fertigen Bild teilnehmen, wobei zwischen dem Deckblatt und dein lichtempfindlichen Blatt eine Maske mit einer die Grenze der Bildfläche definierenden öffnung angeordnet ist, weiterhin mit einem eine Verarbeitungsflüssigkeit enthaltenden Behälter, der unter der Einwirkung von Druck die Verarbeitungsflüssigkeit freigibt, mit einem Auffang-
    element, das die überschüssige Verarbeitungsflüssigkeit nach dem Diffusionsübertragungsverfahren zurückhält und mit zwei Abstandselementen für die Regulierung der Dicke der über das lichtempfindliche Blatt auszugebenden Verarbeitungsflüssigkeit , dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teilbereich des lichtempfindlichen Blattes (1) unter und in der Nähe der Grenze der Bildfläche durch wenigstens eine Schicht (12, 12') aus einer Blindflüssigkeit , die an der selbsttätigen Entwicklung zu dem fertigen Bild nicht teilnimmt, statt wenigstens einer der Schichten gebildet wird, die an der selbsttätigen Entwicklung zu dem fertigen Bild teilnehmen.
  2. 2. Nach dem Diffusionsübertragungsverfahren arbeitende Filmeinheit für photographische Zwecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teilbereich der Schicht (12') aus der Blindflüssigkeit sich in einen Bereich hineinerstreckt, der der eigentlichen Bildfläche entspricht, so daß die Bildfläche nicht vollständig durch die Öffnung der Maske (3), sondern mit Hilfe einer Grenzlinie definiert wird, die zwischen wenigstens einer Schicht (12') aus der Blindflüssigkeit und ihrer benachbarten Schicht (1 £ ) der Schichten des lichtempfindlichen Blattes (1) gebildet wird, die an der Selbstverarbeitung zu dem fertigen Bild teilnehmen.
  3. 3. Nach dem Diffusionsübertragungsverfahren arbeitende Filmeinheit für photographische Zwecke nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teilbereich des lichtempfindlichen Blattes (1), der unter und in der Nähe der Grenze der
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    "3" 3Q3636Q
    Bildfläche liegt, Teilbereichen entspricht, auf denen entweder die Grenzebene (3c) der Maske (3) für die Konstruktion des Behälters (4) mit dem Behälterelement oder die Grenzebene (3d) der Maske (3) für die Konstruktion des Auffangelementes (5) mit dem zugehörigen Teil angeordnet sind.
  4. 4. Nach dem Diffusionsübertragungsverfahren arbeitende Filmeinheit für photographische Zwecke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit für die Schicht (12, 12') aus der Blindflüssigkeit aus einer der folgenden Substanzen ausgewählt wird: wässrige Lösung von Gelatine und lösliche Polymere, einschließlich Polyvinylalkohol, Deazety!cellulose, Methy!cellulose.
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DE19803036360 1979-09-27 1980-09-26 Filmeinheit fuer photographische zwecke Granted DE3036360A1 (de)

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