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DE3115551C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3115551C2
DE3115551C2 DE3115551A DE3115551A DE3115551C2 DE 3115551 C2 DE3115551 C2 DE 3115551C2 DE 3115551 A DE3115551 A DE 3115551A DE 3115551 A DE3115551 A DE 3115551A DE 3115551 C2 DE3115551 C2 DE 3115551C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
strip
strips
films
recording material
Prior art date
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DE3115551A
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DE3115551A1 (de
Inventor
Thomas Patrick South Natick Mass. Us Mccole
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polaroid Corp
Original Assignee
Polaroid Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Polaroid Corp filed Critical Polaroid Corp
Publication of DE3115551A1 publication Critical patent/DE3115551A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3115551C2 publication Critical patent/DE3115551C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C8/00Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
    • G03C8/42Structural details
    • G03C8/44Integral units, i.e. the image-forming section not being separated from the image-receiving section

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein photographisches Aufzeich­ nungsmaterial für das Diffusions-Übertragungsverfahren, bestehend aus zwei übereinanderliegenden Folien, wobei die Längsränder der ersten über die Längsränder der zweiten Folie vorstehen, deren einer mit einer Tasche für zwischen den Folien auszubreitende Entwicklerflüssigkeit und deren anderer mit einer Falle für überschüssige Entwicklerflüssigkeit versehen ist.
Ein derartiges Aufzeichnungsmaterial für Selbstentwicklerkameras ist aus der US-PS 37 52 723 bekannt. Hierbei sind die beiden Folien mittels einer Laminierungsflüssigkeit miteinander flächenmäßig verklebt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein photographisches Aufzeichnungsmaterial für das Diffusions-Übertragungsverfahren zu schaffen, welches wirtschaftlich herstellbar ist und eine günstige vollflächige Ausbreitung der Behandlungsflüssigkeit gewährleistet.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungs­ teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale. Hierdurch wird die Notwendigkeit der flächenmäßigen Verklebung der Folien vermieden und die durch die Klebestreifen bewirkte Abdichtung nur an den Rändern gewährleistet, daß die Behandlungsflüssig­ keit bis in die Randbereiche des belichteten Bildes gelangen kann, ohne daß es erforderlich wäre eine Verklebung zu lösen.
Verfahrensmäßig wird die gestellte Aufgabe gelöst durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Patentanspruchs 4. Durch die Anbringung der Klebestreifen kann die Trockenperiode weg­ fallen, die im Stande der Technik erforderlich ist, um den mit der Laminierungsflüssigkeit versehenen Schichtenkörper zu trocknen, denn diese Trocknung erforderte eine relativ lange Pfadlänge zwischen aufeinanderfolgenden Bearbeitungsstationen, und auf dieser Pfadlänge mußten die Folienstreifen während der Trocknung durch Trägerwalzen unterstützt werden.
Zweckmäßige Ausgestaltungen des Aufzeichnungsmaterials bzw. des Herstellungsverfahrens ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 und 3, bzw. 5.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung an­ hand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Verfahrens zur Herstellung von Filmeinheiten gemäß der Er­ findung,
Fig. 2 eine schematische perspektivische teilweise auf­ gebrochene Ansicht von Arbeitsschritten zur Her­ stellung von Filmeinheiten,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer fertigen, ge­ mäß der Erfindung ausgebildeten Filmeinheit,
Fig. 4 in größerem Maßstab einen Schnitt nach der Linie 4-4 gemäß Fig. 3,
Fig. 5 eine schematische Ansicht einer Ecke einer Film­ einheit gemäß Fig. 3, betrachtet in Richtung der Pfeile 5-5 gemäß Fig. 3, wobei gewisse Teile aufgebrochen und gewisse Teile aufgefaltet dar­ gestellt sind,
Fig. 6 eine schematische Ansicht einer behälterseitigen Ecke der Filmeinheit, betrachtet in Richtung der Pfeile 6-6 gemäß Fig. 3, wobei Teile abgebrochen und andere Teile zurückgefaltet dargestellt sind,
Fig. 7 eine Draufsicht einer Filmeinheit nach Fig. 3 von der anderen Seite her in kleinerem Maß­ stab.
Gemäß Fig. 1 wird eine erste Folie 3 von einer Vor­ ratsrolle 4 abgezogen und zunächst mit einer zweiten Folie 1 verbunden, die von einer Vorratsrolle 2 abge­ zogen wird. Diese Folien 1 und 3 werden am Einlauf zweier angetriebener Walzen 5 und 6 zusammengebracht.
Eine der Folien 1 und 3 besteht aus licht­ empfindlichem Material und kann da­ durch hergestellt werden, daß eine oder mehrere lichtemp­ findliche Schichten auf einem opaken oder transparenten Träger aufgetragen werden. Die andere Folie kann aus einheitlichem Material bestehen und nur dazu dienen, die Behandlungsflüssigkeit zu begrenzen, wenn diese über dem lichtempfindlichen Blatt der fertigen Filmeinheit ausge­ breitet wird, oder diese Folie kann mit Materialien überzogen werden, die eine Bildempfangsschicht bilden oder andere fotografische Funktionen haben, und mit den Materialien des Streifens 1 und einer Behandlungsflüssig­ keit zusammenwirken, die zwischen den Blättern ausgebrei­ tet wird, um ein latentes lichtempfindliches Bild von einem der Blätter in ein Positivbild und/oder ein Nega­ tivbild in Schwarzweiß oder Farbe zu übertragen, welches geeignet ist zur Betrachtung als transparentes Bild oder als Reflexionsbild oder welches einer weiteren Bearbei­ tung unterzogen werden kann.
Insbesondere und gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die als Streifen ausgebildete zweite Folie 1 lichtempfindlich und die als Streifen ausgebildete erste Folie 3 tranparent und bildet einen Bildaufnahmestreifen. Im folgenden wird auf Fig. 2 der Zeichnung Bezug genom­ men. Bei dem zu beschreibenden Ausführungsbeispiel be­ steht der Streifen 1 aus einem opaken Träger, der mit mehreren lichtempfindlichen Schichten, Farbentwickler­ schichten und Zwischenschichten versehen ist.
Die lichtempfindliche Seite des Streifens 1 ist jene, die dem Streifen 3 zugewandt ist. Bei dieser Ausführungsform des lichtempfindlichen Strei­ fens 1 kann der Streifen 3 ein Bildempfangselement tragen.
Dabei kann die nicht ebene Oberfläche , die auf dem transparenten Träger ausgebildet ist, die äußere Lage des Bildempfangselements bilden oder auch nicht. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist jene Seite des Streifens 3, auf der der transparente dimen­ sionsstabile Träger angeordnet ist, von dem Streifen 1 weg und jene Seite des Streifens 3, auf der die Bildemp­ fangsschicht liegt, ist der lichtempfindlichen Seite des Streifens 1 zugewandt.
Während des noch im einzelnen zu beschreibenden Herstel­ lungsverfahrens werden die Streifen 1 und 3 zusammen über eine vorbestimmte Distanz vorgeschoben und dann angehal­ ten, während verschiedene Arbeitsgänge an mehreren Sta­ tionen gleichzeitig durchgeführt werden, und dann werden die übereinandergefügten Streifen weiter über die gleiche Strecke vorgeschoben usw. Dieser Vorschub ist so gewählt, daß er gleich ist der Breite einer von den Streifen 1 und 3 gebildeten fertigen Filmeinheit.
Bei jedem Vorschubschritt wird ein neuer Bereich der übereinandergefügten Folien 1 und 3 nach einer Station vorgeschoben, die schematisch bei 8 dargestellt ist und an der ein Klebestreifen 9 durch Wärmeversiege­ lung auf der nichtempfindlichen Trägerseite der lichtemp­ findlichen Folie 1 festgelegt wird. Die einzelnen Klebestreifen 9 können, wie bei 10 dargestellt, von einer Vorratsrolle 12 in Streifenform 11 abge­ zogen werden.
Im folgenden wird auf Fig. 2 der Zeichnung Bezug genom­ men. Die einzelnen Streifen 9 können einen gleichförmigen Querschnitt aufweisen oder sie können vom Vorlaufrand 14 des Streifens 3 nach dem Nachlaufrand 15 des Streifens 3 verjüngt ausgebildet sein. Die Streifen 9 können aus Papier, beispielsweise aus Packpa­ pier mit einer Stärke von 0,025 bis 0,038 mm, bestehen und sie können mit einem geeigneten durch Wärme aktivier­ baren Klebemittel auf jener Seite versehen sein, die den Folien 1 und 3 zugewandt ist.
Nach dem Verkleben eines Klebestreifens 9 auf der äußeren Oberfläche der Folie 1 werden die Folien einer in Fig. 1 bei 16 dargestellten Station zugeführt, an der die Enden eines jeden Klebestreifens durch Wärmeversiegelung an der gegenübeliegenden Oberfläche der Folie 3 festgelegt werden. Gemäß Fig. 2 wird die äußere Versiegelung unmittelbar benachbart zu der inneren Versiegelung an der Station 8 durchgeführt, jedoch ist dies in erster Linie eine Folge der Kürze in der Zeichnung, und es kann ein Vorschub von mehr als einer Filmeinheit geschehen, bevor die Versiegelung durchgeführt wird, je nachdem, wie die Versiegelungsstation ausgebildet ist. Außerdem können sowohl äußere als auch innere Versiegelung an der gleichen Station durchgeführt werden, indem eine geeignet gestaltete erhitzte Platte benutzt wird. Die Enden der Klebestreifen 9 sind an der empfindlichen Seite der Folie 3 versiegelt, jedoch können diese Befestigungspunkte auch hinter den Begrenzungen der Folie 1 liegen, die die maximale Bilderzeugungsfläche definieren.
Nach der Vollendung der äußeren Versiegelung an der Station 16 werden die Folien 1 und 3 über eine Station 17 nach einer Station 18 gefördert, an der der Vorderrand 20 der Folie 3 durch Wärmeversiegelung auf einer Maske 21 aus opakem flüssigkeitsundurchlässigem Material aufgeklebt wird, die auf der der Folie 3 zugewandten Seite mit einem durch Wärme aktivierbaren Kleber beschichtet ist. Dieses Klebematerial besteht aus einer Folie aus zweiachsig orientertem Polyäthylen- Terephthalat, welche auf einer Oberfläche durch Dampfablagerung mit Aluminium metallisiert ist, um die Abdeckwirkung der Maske zu verbessern. Auf der metalli­ sierten Oberfläche ist die Polyesterfolie 21 mit einem Schutzüberzug, einer Lage aus weißem Pigment in einem Binder und einem Gleitüberzug versehen. Auf der Polyester­ seite der aluminisierten Maske ist die Polyesterfolie mit einem Überzug versehen, der eine bessere Verklebung an einer Wärmeversiegelungsklebeschicht ermöglicht, welch letztere die äußere Oberfläche bildet, die der Folie 3 in Fig. 2 zugewandt ist.
Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel kann die Poly­ ester-Komponente der Maskenfolie 21 0,023 mm dick sein, während die Gesamtdicke der Massenfolie 0,042 mm be­ trägt.
Der nächste Arbeitsschritt nach Abschluß des Randversiegelungsschrittes in der Station 18 gemäß Fig. 1 besteht darin, daß die Folien 1 und 3 und ein Klebestreifen 9, wie durch die strichlinierte Linie 23 in Fig. 2 angedeutet, geschnitten werden, um den Klebestreifen 9 in zwei Streifenabschnitte 9a und 9b zu unterteilen, von denen jeder ein Verbindungsschienenelement für eine Filmeinheit bildet. Danach wird die Folie 21, welche das nunmehr befestigte Stück 3a der Folie 3 trägt, auf dem der Abschnitt 1a der Folie 1 durch die Klebestreifen 9a und 9b aufgebracht ist, um einen Abstand vorgeschoben, der gleich ist dem Abstand zwischen benachbarten Einschnitten 22, die in den Rändern der Maskenfolie 21 eingeschnitten sind, das die Streifenabschnitte 1a und 3a hinter dem Vorderrand 20 der Folien 1 und 3 in einem Abstand trägt, der ausreicht, um zwei Seitenmaskierungsbereiche der Folie 21 zu bilden, die später über die Klebestreifen 9a und 9b gefaltet werden.
Bei der Randwärmeversiegelungsoperation, die oben beschrieben wurde, wird der Vorderrand 20 der Folie 3a an der Folie 21 in einem Bereich angeklebt, der eine Öffnung 24 umgibt, die ausgeschnitten ist, um die gewünschte Bildfläche in der fertigen Filmeinheit zu definieren. An einer weiteren, mit 25 in Fig. 1 gekennzeichneten Station wird eine Umfangsdichtung hergestellt, die alle Ränder eines jeden Streifenabschnitts 3a mit Abschnitten der Maskenfolie 21 verbinden, die die Belichtungsöffnung 24 umgibt, so daß alle vier Ränder des Streifenabschnitts 3a an der Maskenfolie 21 festgeklebt sind.
Gemäß Fig. 2 werden in einem Hilfsschritt, aufreißbare Behälter 30 mit Behandlungsflüssigkeit mit Versiegelungs­ streifen 31 an einem Rand festgelegt. Die Versiegelungs­ streifen 31 können aus geeignetem flüssigkeitsundurchläs­ sigem Material bestehen, beispielsweise einem Schichten­ körper aus Polyäthylen-Terephthalat mit Papier auf den Außenseiten und einer Stärke zwischen 0,025 und 0,075 mm. Dabei ist die auf den Behälter 30 weisende Seite ge­ mäß Fig. 2 mit einem durch Wärme aktivierba­ ren thermoplastischen Klebematerial versehen. Die Behäl­ ter werden auf die Seitenränder 32 der Maskenfolie 21 ge­ legt und durch Ritze und Druck an diesen Randabschnitten 32 festgelegt.
Gemäß Fig. 1 können Flüssigkeitsfallen 34 durch Aus­ schneiden von Streifen aus einem perforierten Band 35 hergestellt werden, das von einer Vorratsrolle 36 abgezo­ gen wird. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, werden die Flüssig­ keitsfallen 34 an den Randabschnitten 37 der Maskenfolie 21 derart verklebt, daß sie über die Enden des jeweiligen Bildaufnahmeblattes 3a vorstehen.
Im folgenden wird wiederum auf Fig. 1 Bezug genommen. Die Arbeitsschritte hinter den Stationen 33, an denen die Flüssigkeitsbehälter und die Flüssigkeitsfallen festge­ legt werden, umfassen eine Faltung der Ränder 32 und 37, die die Behälter 30 bzw. die Flüssigkeitsfallen 34 tra­ gen, und diese Faltung erfolgt um die Ränder eines jeden Blattabschnitts 3a an einer Station 41 gemäß Fig. 1. Da­ nach wird der Klebestreifen am Rand des Blattes 1a an einem Ende und es werden die Ränder 37 über die En­ den der Klebestreifen 9a und 9b am Rand des Blattes 1a am an­ deren Ende festgelegt, um die Konfiguration zu erzeugen, die eine fertige Filmeinheit zeigt, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist. Danach werden die einzelnen Filmeinhei­ ten getrennt, indem die Einschnitte in der Maskenfolie längs Li­ nien durchgeführt werden, die, wie durch die strichlierte Linie 40 in Fig. 2 dargestellt, geführt werden, und dies geschieht an einer Station 43 gemäß Fig. 1. Hierdurch werden die Seitenflansche 50 erzeugt, die auf beiden Sei­ ten der strichlierten Linie 40 in Fig. 2 liegen und die dann umgefaltet werden, um die Ausbildung gemäß Fig. 3 zu erhalten. Dies geschieht an einer in Fig. 1 mit 44 ge­ kennzeichneten Station. Danach wird die Filmeinheit da­ durch vervollständigt, daß die übergefalteten Ränder 50 über den Enden der Ränder 32 und 37 über die Enden der Behälter 30, über die Enden des Versiegelungsstreifens 31 und über die Enden des Randes 37 versiegelt werden, und außerdem erfolgt eine Versiegelung an den nicht empfind­ lichen inerten Rändern des lichtempfindlichen Streifenab­ schnitts 1a bei der Ausbildung gemäß Fig. 3.
In Fig. 3 ist der allgemeine Aufbau und die Beziehung zwischen den Teilen am Behälterende der vollendeten Film­ einheit gemäß Fig. 3 dargestellt, wobei die vertikalen Abmessungen relativ zu den horizontalen Abmessungen stark vergrößert herausgestellt sind. Bei einem speziellen Aus­ führungsbeispiel, bei dem die Gesamtabmessungen der Film­ einheit gemäß Fig. 3 etwa 89 mm×107 mm betragen, hat die Maskenfolie 21 eine Dicke von 0,04 mm und der Strei­ fenabschnitt 3a eine Stärke von 0,11 mm. Das lichtemp­ findliche Blatt war 0,14 mm dick und die Dicke der Klebestreifen 9b betrug 0,04 mm und die Breite des Versiegelungs­ streifens 31 betrug 4 mm, während seine Stärke 0,08 mm aufwies. Die Dicke des Behälters am Rand 51, wo die Soll­ bruchlinie liegt, beträgt etwa 0,18 mm. Der Abstand vom linken Ende des lichtempfindlichen Blattes 1a gemäß Fig. 4 nach dem linken Ende des Klebestreifens 9b beträgt etwa 6,35 mm. Der Abstand zwischen dem Ende 51 des Behälters 30 und dem Ende des lichtempfindlichen Blattes 1a beträgt 1,7 mm.
Die Klebestreifen 9a und 9b sind 2,03 mm breit und die Maskenränder 50, die die Klebestreifen 9a überlappen und nach unten auf das Blatt 1a aufgeklebt sind, waren etwa 2,54 mm breit.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, liegen die Flüssigkeitsfallen 34 teilweise auf dem Blatt 1a und teilweise über dem Fortsatz des Blattes 3a hinter dem Blatt 1a. Die Enden der Flüssigkeitsfallen 34 liegen über den Enden der Klebestreifen, beispielsweise dem Ende des Klebestreifens, durch den die Flüssigkeit beim Aufbrechen des Behälters austritt. Die Endversiegelungen 53 an den Enden des Be­ hälters 30 stehen in den Innenbereich zwischen den Klebestreifen 9b vor, so daß die Flüssigkeit anfänglich in den Bereich zwischen dem Ende des Blattes 1a und dem Behälter ausgespritzt wird, der bei 52 innerhalb der Klebestreifen liegt, und dann erfolgt eine Ausbreitung durch geeignete Ausbildung der Filmeinheit. Der Flüssigkeitsbehälter kann mit Zwischenversiegelungsstreifen 54 versehen sein, um die Flüssigkeit in bestimmter Weise als im wesentlichen gerade Front austreten zu lassen.

Claims (5)

1. Photographisches Aufzeichnungsmaterial für das Diffusions- Übertragungsverfahren, bestehend aus zwei übereinanderliegenden Folien, wobei die Längsränder der ersten über die Längsränder der zweiten Folie vorstehen, deren einer mit einer Tasche für zwischen den Folien auszubreitende Entwicklerflüssigkeit und deren anderer mit einer Falle für überschüssige Entwickler­ flüssigkeit versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Folie (1) an ihren Seitenrändern mit Klebestreifen (9a; 9b) versehen ist, deren Enden mit den überstehenden Längsrändern (14; 15) der ersten Folie (3) verbunden sind.
2. Photographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Klebestreifen (9a; 9b) mit den Längsrändern der ersten Folie (3) verklebt sind.
3. Photographisches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längs- und Seitenränder der zwei Folien (1; 3) von Randabschnitten einer über einer der beiden Folien (1; 3) eine Belichtungsöffnung (24) freilegenden weiteren Folie (21) eingefaßt sind.
4. Verfahren zum Herstellen eines photographischen Aufzeich­ nungsmaterials nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebestreifen (9a; 9b) unmittel­ bar nach dem Übereinanderlegen der als endlose Streifen aus­ gebildeten ersten und zweiten Folien quer über die zweite Folie (1) gelegt werden.
5. Verfahren zum Herstellen eines photographischen Aufzeich­ nungsmaterials nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Filmeinheiten durch Zerschneiden der übereinanderliegenden Streifen entlang der Mittellinie (Achse) der Klebestreifen (9) gebildet werden.
DE19813115551 1980-04-18 1981-04-16 "fotografische filmeinheit und verfahren zur herstellung" Granted DE3115551A1 (de)

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