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DE2520839A1 - Photographische filmeinheit - Google Patents

Photographische filmeinheit

Info

Publication number
DE2520839A1
DE2520839A1 DE19752520839 DE2520839A DE2520839A1 DE 2520839 A1 DE2520839 A1 DE 2520839A1 DE 19752520839 DE19752520839 DE 19752520839 DE 2520839 A DE2520839 A DE 2520839A DE 2520839 A1 DE2520839 A1 DE 2520839A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
film unit
trap
projections
unit according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752520839
Other languages
English (en)
Inventor
Rober Jeffrey Borel
James Nelson Cope
Gerald Michael Poshkus
Dennis Eugene Whitney
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE2520839A1 publication Critical patent/DE2520839A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C8/00Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
    • G03C8/32Development processes or agents therefor
    • G03C8/34Containers for the agents

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE Dr.-Ing. Wolff
H·Bartels
Dipl.-Chem. Dr. Brandes Dr.-Ing. Held
Dipl.-Phys. Wolff
D - 7 Stuttgart 1, Lange. Streße 51
Tel. (07 11) 29 63 10 u. 20 72 95
Telex 07 22312 (patwod)
Telegrammadresse:
tlx 07 22312 wolff Stuttgart
PA Dr. Brandes: Sitz München Postscheckkonto Stgt. 7211-700 Deutsche Bank AG1 Stgt. 14/28630
Bürozeil:
9-11.30 Uhr, 13.30-16 Uhr
außer samstags
5. Mai 1975
Unsere Ref.: 124 664/487333 kdk
Eastman Kodak Company, Rochester, Staat New York,
Vereinigte Staaten von Ai.ierika
Photographische Filnieinheit
Telefonische Auskünfte und
809848/0972 Aufträge sind nur nach schriftlicher
- Bestätigung verbindlich
Die Erfindung betrifft eine photographische Filneinheit mit einem ersten und einem zweiten Blatt, das an dem ersten Blatt in auf dieses ausgerichteter Lage über ein Verbindungsglied dauerhaft befestigt ist, mit einem an einem Ende der Filmeinheit angebrachten Behälter für Entwicklungsmaterial, mit einer am anderen Ende der Filmeinheit angeordneten Falle für die Aufnahme überschüssigen Entwicklungsrnaterials und mit einem der Falle zugeordneten Abstandhalter in Form von Vorsprüngen mit einem konvexen und einem konkaven Bereich, die. an einem der Blätter im Bereich der Falle vorgesehen sind.
Es ist bereits bekannt, derartige,selbstentwickelnde photographische Filraeinheiten so auszubilden, daß sie völlig unabhängig arbeiten. Solche Filmeinheiten sind zum Gebrauch in einer Kamera bestimmt, in der die Filmeinheit belichtet wird und in der sodann der Entwicklungsvorgang dadurch eingeleitet wird, daß die Filmeinheit zwischen zwei zusammenwirkenden f druckkrafterzeugenden Gliedern hindurchbewegt wird. Die Einzelteile solcher Filmeinheiten sind so zusammengebaut, daß sie einen integralen Aufbau bilden, wobei der einheitliche Zusammenhalt während der Belichtung, während der Entwicklung und während des Betrachtens des Bildes aufrechterhalten bleibt, so daß die Notwendigkeit entfällt, einzelne Teile der Filmeinheit gesondert zu lagern, zu handhaben und/oder zu bewegen. Dadurch wird auch die Möglichkeit geschaffen, einfach aufgebaute Einrichtungen für die Unterbringung und für den Betrieb der Filmeinheiten, d.h. für die Belichtung und Entwicklung derselbenfzur Anwendung zu bringen. Derartige Filmeinheiten sind ansprechend, enthalten eine geringe Anzahl einfacher und leicht zusammenbaubarer Einzelteile, v/eisen im Verhältnis zur Bildgröße verhältnismäßig geringe Abmessungen auf und enthalten im allgemeinen kein überschüssiges Material. Bei derartigen Filmeinheiten dient das zweite Blatt dazu, um beim Verteilen des. aus dem Behälter herausgedrückten Entwicklungsriaterials in einer gleichmäßigen Schicht,die sich über das photoempfindliche erste Blatt hinwegerstreckt, mitzuwirken. Der mit einem Quantum fließfähigen, viskosen Entwicklungsmaterials gefüllte Behälter ist an einem Seitenrand
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der Filmeinheit in bekannter Weise angebracht. Nachdem aus den Behälter das fließfähige Entwicklungsmaterial herausgedrückt und in den Zwischenraum zwischen dem ersten und"zweiten Blatt eingedrückt worden ist und in Zwischenraum zwischen den beiden Blättern ausgebreitet wurde, tritt überschüssiges Entwicklungsmaterial an hinteren Ende der Filmeinheit in die Falle ein und wird in dieser aufgenommen.
Bei den bekannten Filmeinheiten dienen der Falle zugeordnete Abstandhalter dazu, um die drpckkrafterzeugenden Glieder auseinanderzudrücken, während der Bereich der Falle der Filmeinheit durch diese druckkrafterzeugenden Glieder hindurchbewegt wird. Dadurch wird sichergestellt, daR das in der Falle befindliche, überschüssige Entwicklungsmaterial in der Falle verbleibt, während diese durch die druckkrafterzeugenden Glieder hindurchgeführt wird. Bei einigen bekannten Filmeinheiten sind die Abstandhalter aus gesonderten Teilen gebildet, die durch eine Montageeinrichtung gesondert gehandhabt und in die einzelnen Filmeinheiten eingesetzt werden müssen, wobei enge Toleranzgrenzen eingehalten werden müssen. Außerdem nimmt jedes der als Abstandhalter dienenden Glieder hierbei einen beträchtlichen Teil des Fallenvolumens in /mnpruch, einen Volumenteil, der für die Aufnahme des überschüssigen Entwicklungsmaterials somit nicht mehr zur Verfügung steht. In nachteiliger Weise ergibt sich dadurch entweder eine Verringerung des Volumens für die Aufnahme des Entwicklungsmaterials oder es ergeben sich für die Falle ungünstig große Abmessungen.
Bei anderen bekannten derartigen Filmeinheiten wird zur Bildung der Abstandhalter für die Falle ein Teil des Endes eines Blattes der Filmeinheit herangezogen, indem das Ende dieses Blattes mit Einprägungen versehen v/ird, die als Abstandhalter dienen. Da hierbei jedoch lediglich eine Oberfläche des eingeprägten Blattes nutzbar ist, verringert sich das erreichbare Fallenvolumen um das Volumen der Einprägungen des Blattes.
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Bei fast sämtlichen der bekannten derartigen Filmeinheiten besteht auch die Gefahr, daß dcis überschüssige, in der Falle befindliche Entwicklungsnaterial in den Bildbereich zurückgepreßt werden kann, wodurch das entwickelte Bild verfärbt oder anderweitig beeinträchtigt werden kann. Bei einer bekannten Filneinheit ist zur Vermeidung dieser Gefahr eine anschließend an den Entwicklungsvorgang zur Wirkung könnende Dichteinrichtung vorgesehen, die zwischen der Falle und dem Bildbereich in Abhängigkeit von Vorhandensein des Entwicklungsmaterials eine Sperre aufbaut, um ein Rückströmen des Entwicklungsrnaterials zu verhindern. Es hat sich jedoch gezeigt, daß das Vorhandensein einer derartigen Dichteinrichtung die Herstellung der Filmeinheit stark kompliziert und daß eine derartige Dichteinrichtung auch nicht verläßlich genug arbeitet, um den damit verbundenen Aufwand zu rechtfertigen. ·. '
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Filmeinheit der in Rede stehenden Art zu schaffen, die trotz einfachsten Aufbaus derselben ein maximales Fallenvolumen, bezogen auf die Gesamtabmessung der Falle, bietet.
Bei einer Filineinheit der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die VorSprünge im zweiten Blatt so ausgebildet sind, daß auf der von dem ersten Blatt abgekehrten Seite des zv/eiten Blattes die konvexen Bereiche und auf der dem ersten Blatt zugekehrten Seite des zweiten Blattes die entsprechenden konkaven Bereiche gebildet werden, 'daß die Falle ein blattförmiges Deckelteil aufweist, das die konvexen Bereiche der Vorsprünge übergreift und zusammen mit dem Endteil des zweiten Blattes einen ersten Fallenhohlraum begrenzt, dem überschüssiges Entwicklungsmaterial vom Zwischenraum zwischen dem ersten und dem zv/eiten Blatt zuführbar ist, und daß die Falle einen zweiten Hohlraum zwischen dem ersten und dem zv/eiten Blatt .aufweist, der zumindest teilv/eise durch die konkaven Bereiche der Vorsprünge gebildet ist. Dadurch, daß/
hierbei
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nicht nur der durch die konvexen Bereiche der Vorsprünge begrenzte Raun als Fallenhohlraum genutzt wird, sondern zusätzlich auch der Raum der konkaver. Bereiche der Vorsprünge als zweites nutzbares Fallenvolurten dient, ist eine Filneinheit geschaffen, bei der das nutzbare Fallenvolumen durch den Abstandhalter der Falle überhaupt nicht nennenswert verkleinert wird. Außerdem ergibt sich der Vorteil eines äußerst einfachen Auf bails der Falle, da keinerlei einzelne, gesondert zu handhabende Teile für den Aufbau des Abstandhalters der Falle zur Anwendung gelangen.
Bei bevorzugten Ausführungsbeispielen kann das das erste und das zveite Blatt miteinander verbindende Verbindungsglied als blattförmiger Körper ausgebildet sein, der gleichzeitig ein Deckelteil für die Falle bildet. Hierbei ist dieses Verbindungsglied vorzugsweise als Zwischenblatt zwischen den ersten und den zweiten Blatt der Filmeinheit ausgebildet, erstreckt sich mit seinem Ende über den Endbereich des ersten und des zweiten Blattes hinaus und ist über sich selbst zurückgeschlagen, so daß es den die Vorsprünge aufweisenden Endbereich des zweiten Blattes übergreift und an diesem befestigt ist. Zwischen diesem Deckelteil der Falle und dem Ende des zweiten Blattes kann ein Durchgang für den Durchfluß des Entwicklungsmaterials von dem zweiten Fallenhohlraum zum ersten Fallenhohlraum vorgesehen sein und/oder es können in dem Endbereich des zweiten Blattes Durchbrüche, beispielsweise Schlitze, vorgesehen sein, die den ersten Fallenhohlraum,der durch die konvexen Bereiche der Vorsprünge begrenzt ist, mit dem zweiten Fallenhohlraum verbinden, der von den konkaven Bereichen der Vorsprünge begrenzt ist.
Vorzugsweise sind die Vorsprünge in Forn runder Einprägungen des zweiten Blattes ausgebildet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert.
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Es zeigen:
Fig. 1 eine teils aufgebrochen gezeichnete Hintenansicht eines /lusführungsbeispiels der FiIm-einheit;
Fig. 2 einen abgebrochen und vergrößert gezeichneten Teillängsschnitt längs der Linie 2-2 von Fig. 1 und
Fig. 3 einen der Fig. 2 ähnlichen Schnitt durch den Endteil eines abgewandelten Ausführungsbeispiels.
Fig. 1 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Filmeinheit IO der hier zu beschreibenden Art. Die Filmeinheit 10 weist eine Vorderkante 13 und eine Hinterkante 15 auf, sowie ein erstes Blatt 12, das an seiner inneren Oberfläche mit einer oder mehreren photographischen Schichten in bekannter Art versehen ist. Um den Entwicklungsvorgang der Filmeinheit 10 einzuleiten, wird diese zwischen einen Paar durckkrafterzeugender Glieder in der Weise hindurchbewegt, daß die Vorderkante 13, die einem eine Menge fließfähigen Entwicklungsmaterials enthaltenden Behälter 14 benachbart ist, vorangeht. Bei der dargestellten Filmeinheit nimmt das sichtbare Bild die einem in gestrichelter Linie angedeuteten Rechteck 16 zugeordnete Fläche ein. Teile der Filmeinheit 10 sind in Fig. 1 abgebrochen dargestellt, um einige andere Teile der Filmeinheit zu zeigen.
In auf das erste Blatt 12 ausgerichteter Lage ist ein zweites Blatt 18 vorgesehen, das an seiner inneren Oberfläche mit Zeitbildner- und Neutralisierschichten versehen und an dem ersten Blatt 12 über ein Zwischenblatt 20 befestigt ist. Wie es Fig.
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zeigt, ist das zweite Blatt 13 im wesentlichen ebenso breit wie das erste Blatt 12, jedoch kürzer. Der Längenunterschied zwischen den ersten und dem zweiten Blatt 12 bzw. 18- ist gerade etwas größer als die Ausdehnung der Schmalseite des Behälters 14, d.h-r, die Ausdehnung des Behälters 14, gemessen in Richtung von der Vorderkante 13 gegen die Hinterkante 15 der FiIr1-einheit hin. Das erste und das zweite Blatt 12 bzw. 18 sind in einander deckender Lage aufeinander ausgerichtet, wobei das zweite Blatt 18 mit seinem vorderen Ende 17 kurz vor den zugeordneten Ende des Blattes 12 endigt.
Der hintere Endteil des zweiten Blattes 18 ist mit einer Mehrzahl kreisrunder VorSprünge 22 versehen, die eine Mehrzahl von konvexen Bereichen an der äußeren Oberfläche des zweiten Blattes 13 und eine Mehrzahl von entsprechenden konkaven Bereichen an der inneren Oberfläche des Blattes 18 bilden. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch diese VorSprünge 22, die durch einen Prägevorgang gebildet sind. Diese Vorsprünge 22 sind so angeordnet, daß sie die druckkrafterzeugenden Glieder einer Entwicklungskamera, die oft in Form von Druckrolen ausgebildet sind, voneinander abspreizen und dadurch nithelfen, eine Falle 23 zu bilden, die überschüssiges Entwicklungsmaterial aufnimmt und beherbergt, nachdam das Entwicklungsmaterial über die Länge der Filmeinheit ausgebreitet worden ist. Uie es dargestellt ist, sind die Vorsprünge 22 in mehreren Reihen angeordnet, die sich quer über die Filmeinheit 10 erstrecken, wobei die Vorsprünge 22 einer Reihe gegenüber den Vorsprüngen der benachbarten Reihe versetzt angeordnet sind. Eine Hehrzahl von Durchbrüchen, die beim vorliegenden Ausführungsbeispiel in Forn von Schlitzen 24 ausgeführt sind, sind in dem zweiten Blatt 18 im Bereich zwischen dessen hinteren Ende und dem Bezirk der Vorsprünge 22 vorgesehen. Diese Schlitze 24 dienen als Durchgang und im vorliegenden Fall auch als Ven-
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tile, die es ermöglichen, daß überschüssiges Entwicklungsma-terial/ das zwischen den ersten Blatt und dem zweiten Blatt 12 bzw. 18 gegen das hintere Ende der Filneinheit gedrückt wird, durch das zweite Blatt 18 hindurch in den Fallcnhohlraum gelangen kann, der die Vorsprünge 22 zv/ischen der äußeren Oberfläche des zweiten Blattes 8 und einen Deckelteil 36 der Falle 23 umgibt.
Das Zwischenblatt 20 erstreckt sich zv/ischen den ersten und dem zweiten Blatt 12 bzw. 18 und verbindet diese miteinander. Das Zwischenblatt 20 bildet einen Haskenteil 26, der eine Belichtungsöffnung 23 umgrenzt, die durch einen Ausschnitt in dem Zwischenblatt 20 gebildet wird. Somit bildet der Maskenteil 26 den Umfang des Rechtecks 16, das den Bereich des sichtbaren Bildes begrenzt. Außerdem bildet das Zwischenblatt 20 Schienenteile 30 und 32, die den erforderlichen Zwischenraum zwischen den Blättern 12 und 18 schaffen, wie er erforderlich ist, um dem Entwicklungsmaterial die erforderliche Schichtstärke zu verleihen, die die gewünschte photographische Entwicklung gewährleistet. Außerdem bildet das Zwischenblatt 20 ein Deckelteil 34 für den Behälter 14 am einen Ende und den Deckelteil 36 an dem anderen Ende der Filmeinheit 10.
Der Deckelteil 36 der Falle 23 wird von einem Teil des Zwischenblatts 20 gebildet, der sich aus dem Zwischenraum zv/ischen den Blättern 12 und 18 am hinteren Ende der Filmeinheit 10 herauserstreckt und um das Ende des Blattes 18 und über die VorSprünge 22 herum umgeschlagen und mit der äußeren Oberfläche des Blattes 18 in einem Bereich 60 dicht verbunden ist, der vor dem Bereich der Vorsprünge 22 gelegen ist. Außerdem sind bei dem Deckelteil 36 der Falle in bekannter Weise auch Vorkehrungen dafür getroffen, daß ein Luftaustritt ermög-
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licht ist. Zu diesen Zwecke können am vorderen Ende des Deckelteils 36 Stellen freigelassen sein, die mit dem Blatt 18 nicht verbunden sind oder es können kleine Durchbrüche in Deckelteil 36 vorgesehen sein, die den Durchtritt von Luft,jedoch nicht den Durchtritt von Entwicklungsmaterjalj ermöglichen. Alternativ könnte auch in den Bereich 60 des Deckelteils 36 in ausgewählten kleinen Bereichen an der inneren Oberfläche eine Mehrzahl von auf eine geringere Stärke heruntergeschliffenen oder geschälten Bereichen vorgesehen sein,die Durchgangsöffnungen für den Luftaustritt bilden.
Zumindest der Maskenteil 26 und vorzugsweise das ganze' Zwischenblatt 20 ist in Bezug auf aktinische Strahlung, die die photoenpfindlichen Schichten des ersten Blattes 12 belichtet, opak. Ein querverlaufender hinterer Rand 2Ra der Eelichtungsöffnung 28 befindet sich von der Hinterkante 15 der Filneinheit 10 in einen Abstand, der etwas größer ist als die Breite der Falle 23. Bei dem dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiel beträgt die Breite der Falle 23 beispielsweise das Doppelte der Breite der seitlichen Ränder des sichtbaren Bildes und etwa die Hälfte des querverlaufenden Randes an der Vorderkante 13 der Filneinheit 10. Der die Belichtungsöffnung 28 umgebende Umfang des "iaskenteils 26 ist mit der inneren Oberfläche des ersten Blattes 12 dicht verklebt, um eine Berührung zwischen den auf den Blatt 12 befindlichen photographischen Schichten und deia Entwicklungsmaterial zu verhindern, ausgenommen den Bereich,der innerhalb der Belichtungsöffnung 28 liegt. Vorzugsweise ist der übrige Teil des Zwischenblattes 20, der mit der inneren Oberfläche des ersten Blattes 12 in Berührung ist, ebenfalls mit diesem verklebt, um eine im wesentlichen einheitliche Struktur der Filneinheit zu bekommen. Dadurch wird durch den Maskenteil 26 sowohl verhindert, daß die Bildränder mit aktinischer Strahlung belichtet werden, als auch verhindert, daß die Bildränder mit dem Entwicklungsmaterial in Be-
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rührung kor.u.ien können, so daß sichergestellt ist, daß die Bildränder weiß bleiben.
Der gezeigte Aufbau der Falle 23 erbringt eine Vielzahl von Vorteilen. Durch die Anwendung von durch Prägen des zweiten Blattes 18 erzeugten Vorsprüngen 22, die die druckkrafterzeugenden Glieder in dem erforderlichen Ausmaß voneinander abspreizen, wenn die Falle 23 durch die druckkrafterzeugenden Glieder hindurchbewegt wird, entfällt die Notwendigkeit, zusätzliche Abstandhaltereinrichtungen vorzusehen, die eine Komplizierung und Verteuerung der Herstellung der Filmeinheit bedeuten würden. Noch bemerkenswerter ist, daß die VorSprünge 22, da diese einen konkaven Bereich aufweisen, der sich gegen den Zwischenraun zwischen den beiden Blättern 12 und 18 öffnet, auch selbst als Teil des Fallenhohlrauns wirken. Daher wird, wenn das überschüssige Entwicklungsmate- ..
rial über den Bereich des hinteren Randes 28a des Bildbereichs hinaus ausgebreitet wird, ein Teil des überschüssigen Entwicklungsmaterials in den konkaven Bereichen der VorSprünge 22 aufgenommen und ein v/eiterer Teil des Entwicklungsmaterials dringt durch die Schlitze 24 in den Hohlraum,der die konvexen Bereiche der Vorsprünge 22 zwischen der äußeren Oberfläche des Blattes 18 und der inneren Oberfläche des Deckelteils 36 umgibt. Daher kann im. wesentlichen das gesamte Volumen im Bereich der Falle auf beiden Seiten des Blattes 18 für die Aufnahme des überschüssigen Entwicklungsmaterials genutzt v/erden, wobei nur ein ganz geringer Teil des Raumes durch das Volumen der den Abstandhalter der Falle 23 bildenden Teile verbraucht wird. Tatsächlich wird das nutzbare Volumen der Falle 23 nur durch die Stärke des Blattes 18 verringert. Darüberhinaus wird bei dem vorliegenden Aufbau der Falle 23 ein bemerkenswerter Teil des Fallenhohlraums auf der hinteren Oberfläche der Filmeinheit 10 gebildet, ohne daß sich dadurch eine ins Gewicht fallen-
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. 41.
de Vergrößerung der Abmessungen der Filmeinheit ergäbe, weil das überschüssige Entwicklungsmaterial in seiner Strömungsrichtung, wenn es durch die Schlitze 24 hindurchfließt, umgelenkt wird, so daß es an der Außenseite dos zweiten Blattes 18 gegen das vordere Ende der Filr-ieinheit 10 hin fließt.
Die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Schlitze 24, die entweder gerade, wie es dargestellt ist, oder bogenförmig sein können, ausgebildeten Durchbrüche ermöglichen es, daß das überschüssige Fntwicklungs^atexial innerhalb der Falle im wesentlichen gegenüber dem Bildbereich isoliert werden kann. Diese Isolationswirkung ergibt sich deshalb, weil die Schlitze die Neigung haben, sich nur unter Einfluß des Drucks zu öffnen, der in dem Entwicklungsmaterial durch die druckkrafterzeugenden Glieder erzeugt wird. Dieser Druck kann nach der Entwicklung durch die Handhabung der Filmeinheit nicht wieder erzeugt werden. Daher ist es äußerst unwahrscheinlich, daß überschüssiges Entwicklungsmaterial nach dna- Entwicklung in den Bildbereich zurückgepreßt werden kann, so daß die unerwünschten Auswirkungen, die sich dadurch ergeben könnten, vermieden sind. Die Anwendung von Schlitzen 24 gewährleistet, daß das überschüssige Entwicklungsmaterial aus dem Zwischenraum zwischen den Blättern 12 und 18 zu dem Teil' des Fallenhohlraums gelangen kann, der sich auf der Seite der konvexen Bereiche der Vorsprünge 22 befindet. Zwar kanndas überschüssige Entwicklungsmaterial auch zwischen dem Deckelteil 36 und der Hinterkante des Blattes 18 herumströTi^n. Ein entsprechender Zwischenraum zwischen der Hinterkante des Blattes 18 und dem Deckelteil 36 ist in Fig. 3 gezeigt. Wie sich jedoch herausgestellt hat, ist es aufgrund der bei der Herstellung auftretenden Fertigungstoleranzen manchmal der Fall, daß, wenn das Zwischenblatt 20 zur Bildung des Deckelteils 36 der Falle umgefaltot wird, das Zwischenblatt 20 unmittelbar an die Hinterkante des Blattes 18 herangelegt wird, wie es in Fig. 2 gezeigt ist. Bei solchem Umschlagen wird der Durchstrom des
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überschüssigen Materials in ungünstiger Weise eingeengt. Die Anwendung der Schlitze 24 gewährleistet jedoch, daß keine solche unerwünschte Einengung des Durchgangs erfolgen kann, ungeachtet dessen, in welcher Weise das Zwischenblatt 20 uragefaltet wird. Dadurch wird es auch ermöglicht, weitere Toleranzgrenzen bei der Fertigung zulassen zu können, als es anderfalls möglich wäre, so daß die Herstellungskosten niedrig gehalten werden können. In ähnlicher Weise tritt bei Anwendung der Schlitze 24 der zusätzliche Vorteil bei der Fertigung auf, daß kein Teil des zweiten Blattes 18 entfernt werden muß, um einen Durchgang zu bilden. Danit entfällt auch die Notwendigkeit, darauf zu achten, daß entfernte oder abgeschnittene Teile der Filmeinheit aus der Fertigungseinrichtung abgeführt werden.
Bei den speziellen, beschriebenen Ausführungsbeispiel ist das als Verbindungsglied dienende Zwischenblatt 20 zwischen dein ersten und zweiten Blatt 12 bzw. 18 angeordnet und verbindet diese an ihren einander zugekehrten Oberflächen. Es versteht sich jedoch, daß das Zwischenblatt 20 auch an der Außenseite der beiden Blätter angeordnet sein könnte, wobei die beiden Blätter dadurch miteinander verbunden sein könnten, daß das Zwischenblatt ura die Seiten- und Endbereiche der beiden Blätter herumgefaltet wäre.
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Claims (10)

  1. Patentansprüche
    fly Photographische Filneinheit nit einen ersten und einem zweiten Blatt, das an dem ersten Blatt in auf dieses ausgerichteter Lage über ein Verbindungsglied dauerhaft befestigt ist, nit einen an einen Ende der Filneinheit angebrachten Behälter für Entwicklungsnaterial, mit einer an anderen Ende der Filmeinheit angeordneten Falle für die Aufnahme überschüssigen Entwicklungsnaterials und nit einen der Falle zugeordneten Abstandhalter in Forn von Vorsprüngen mit einem konvexen und einen konkaven Bereich, die an einem der Blätter im Bereich der Falle vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (22) im zv/eiten Blatt (13) so ausgebildet sind, daß auf der von dem ersten Blatt (12) abgekehrten Seite des zweiten Blattes (18) die konvexen Bereiche und auf der dem ersten Blatt (12) zugekehrten Seite des zweiten Blattes (18) die entsprechenden konkaven Bereiche gebildet v/erden, daß die. Falle (23) ein blattförmiges Deckelteil (3G) aufweist, das die konvexen Bereiche der Vorsprünge (22) übergreift und zusammen mit den Endteil des zweiten Blattes (18) einen ersten Fallenhohlraun begrenzt, dem überschüssiges Entwicklungsmaterial vom Zwischenraum zwischen dem ersten und dem zweiten Blatt (12 und 13) zuführbar ist,und daß die Falle (23) einen zweiten Hohlraum zwischen dem ersten und dem zweiten Blatt (12 bzw. 18) aufweist, der zumindest teilweise durch die konkaven Bereiche der Vorsprünge (22) gebildet ist.
  2. 2. Filmeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelteil (36) der Falle (23) durch ein Ende des Verbindungsgliedes (20) gebildet ist, über das das erste und das zweite Blatt (12 und 18) aneinander befestig sind.
  3. 3. Filmeinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Deckelteil (36) bildende Ende des Verbindungsglieds (20) um die Enden der beiden Blätter(12 und 18) umgeschlagen ist.
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  4. 4. Filmeinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Verbindungsglied (20) vom Zwischenraum zwischen dem ersten Blatt (12) und den zweiten Blatt (13) nach außen erstreckt und um das der Falle(23) zugeordnete Ende des zweiten Blattes (18) umgeschlagen ist.
  5. 5. Filneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (22) durch eine Vielzahl von Einprägungen gebildet sind, die in mehreren, sich quer über die Breite der Filmeinheit erstreckenden Reihen angeordnet sind, und daß die Vorsprünge (22) der einzelnen Reihen jeweils gegenüber den Vorsprängen (22) der benachbarten Reihen versetzt angeordnet sind.
  6. 6. Filmeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem der Falle(23) zugeordneten Ende des zweiten Blatte (18) mindestens ein Durchgang für den Durchfluß überschüssigen Entwicklungsmaterials vom zweiten Fallenhohlraun zum ersten Fallenhohlraum vorgesehen ist.
  7. 7. Filmeinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang durch einen .Zwischenraum zwischen der Endkante des zweiten Blattes(18) und dem Deckelteil (36) der Falle (23) gebildet ist.
  8. 8. Filneinheit nach Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang durch mindestens einen Schlitz (24) in dem Endbereich des zweiten Blattes (18) gebildet ist.
  9. 9. Filmeinheit nach Anspruch 8', dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Schlitzen (24) mit quer zur Filmeinheit (10) verlaufender Längsachse vorgesehen ist.
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  10. 10. Filmeinheit nach Anspruch 5 und einen der übrigen Ansprüche 1 bis 9 , dadurch gekennzeichnet, daß die die Vorsprünge (22) bildenden Einprägungen eine runde Forn aufweisen.
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DE19752520839 1974-05-09 1975-05-09 Photographische filmeinheit Withdrawn DE2520839A1 (de)

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DE19752520839 Withdrawn DE2520839A1 (de) 1974-05-09 1975-05-09 Photographische filmeinheit

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