DE3036359C2 - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C8/00—Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
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Description
Die Erfindung betrifft ein nach dem Diffusionsübertra
gungsverfahren arbeitendes photographisches Aufzeich
nungsmaterial mit einem ersten Blatt aus einem licht
empfindlichen Laminat, mit einer blattförmigen Maske
mit einer Öffnung, die einen Bildbereich begrenzt, mit
einem zweiten Blatt, das Fläche-an-Fläche auf das
erste Blatt gelegt ist, und mit einem zwischen den je
weiligen Endbereichen des ersten Blattes und des zwei
ten Blattes in einer solchen Weise angeordneten Be
hälter aus einem zerbrechlichen Material, das eine
in dem Behälter vorhandene Verarbeitungsflüssigkeit
unter der Einwirkung eines Drucks in den Raum zwischen
dem ersten und dem zweiten Blatt freigegeben wird.
Ein solches, nach dem Diffusionsübertragungsverfah
ren arbeitendes photographisches Aufzeichnungsmaterial
(im folgenden als "Filmeinheit" bezeichnet), ist
aus der US-PS 41 48 652 bekannt. Auch aus der JB-OS
50-1 53 628 ist ein solches nach dem Diffusionsüber
tragungsverfahren arbeitendes photographisches Auf
zeichnungsmaterial bekannt, welches im Zusammenhang
mit den Fig. 1 bis 5 der vorliegenden Beschreibung nä
her erläutert wird. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf
eine Filmeinheit, während Fig. 5 eine Sprengdarstel
lung dieser Filmeinheit zeigt, bei der die veschie
denen Komponenten voneinander getrennt sind; die Enden
des Behälters und des Auffangselementes sind dabei noch
nicht umgefaltet. Wie man in den Fig. 1 bis 5 erkennen
kann, enthält die Filmeinheit ein erstes Blatt 1 aus
mehreren, aufeinander laminierten Schichten, die je
weils zur selbstätigen Selbstverarbeitung des belich
teten Films zu dem fertigen Bild beitragen, ein
zweites Blatt 2, eine blattförmige Maske 3 mit einer
Öffnung, die die Grenze der Bildfläche 11 definiert,
einen Behälter 4, aus einem zerstörbaren Material, der
eine wäßrige Verarbeitungsflüssigkeit enthält, ein
Auffangelement 5, das überschüssige Verarbeitungs
flüssigkeit zurückhalten kann, und zwei Abstandselemen
te 6 zum Einstellen der Schichtdicke der
Verarbeitungsflüssigkeit, die über eine das erste Blatt
bildende Schicht verteilt werden kann. Im einzelnen
weist bei dieser Sofortbild-Filmeinheit das erste Blatt
1 Schichten auf, die jeweils gleiche Abmessungen haben
und über ihre gesamten Abmessungen aus einem Verarbei
tungsmaterial bestehen; die verschiedenen Komponenten
der Filmeinheit werden in der folgenden Reihenfolge
aufgebracht: Zunächst wird die Maske 3 mit der recht
winkligen, insbesondere quadratischen Öffnung, die
die Bildfläche definiert, auf das Blatt 1 aufgebracht;
dann werden der Behälter 4 und das Auffangelement 5
auf die beiden quer verlaufenden, die Öffnung eingren
zenden Ebenen 3 d, 3 c der Maske aufgebracht. Dann wer
den die beiden Abstandsstücke 6, 6 auf die beiden Seiten
der seitlichen, die Öffnung begrenzenden Ebenen 3 a, 3 b
der Maske gelegt, und schließlich wird noch das trans
parente Deckblatt 2 auf dem so gebildeten Stapel ange
ordnet. Dementsprechend werden die Maske 3, die beiden
Abstandselemente 6, 6, der Behälter 4 und das Auffangelement
zwischen dem ersten Blatt 1 und dem Deckblatt 2 ange
ordnet, wobei die Enden des Behälters und des Auffang
elementes der Maske 3 so umgefalten werden, daß diese
im Zusammenwirken mit zugehörigen Hilfsteilen jeweils
den Behältern bzw. das Auffangelement bilden.
Bei einer Filmeinheit mit dieser Konstruktion kann der
Inhalt des Behälters effektiv über das erste Blatt 1
verteilt werden, wenn der Behälter einem Druck unter
worfen und dadurch zerstört wird, wodurch der be
lichtete Film zu einem fertigen Abzug entwickelt wird.
Wie sich aus der folgenden Beschreibung ergeben wird,
besteht bei einer Filmeinheit mit einer solchen Kon
struktion jedoch das Problem, daß oft am Umfang 12
(siehe Fig. 2) der Grenze des Bildbereiches eine Ver
schlechterung der Bildqualität auftritt, nämlich punkt
förmige Schmutzstellen 13 (siehe Fig. 4), die durch
eine ungleichmäßige Konzentration nach der Beendigung
der Sofortbild-Verarbeitung unter der Druckbelastung
verursacht werden. Denn wenn die Maske 3 auf das
erste Blatt 1 aufgelegt wird, wird üblicherweise
ein wärmeempfindliches Bindemittel verwendet. Es ist
jedoch sehr schwierig, die gesamten, miteinander zu
verbindenden Flächen vollständig abzudichten, so daß
einige Bereiche 14 (siehe Fig. 3) zwischen diesen
Flächen nicht einwandfrei abgedichtet sind. Aufgrund
dieser unvollkommenen Abdichtung tritt die Verarbeitungs
flüssigkeit 7 durch die nicht abgedichteten Bereiche 14
aus, wodurch die oben erwähnten, punktförmigen Schmutz
stellen 13 entstehen.
Bei einer herkömmlichen Filmeinheit (beispielsweise
bei der Filmeinheit nach der offengelegten japanischen
Patentveröffentlichung (Tokkaisho) 50-1 53 628) be
steht die Maske 3, die auf dem ersten Blatt 1 aufliegt,
aus einem lichtundurchlässigen Material, so daß nur
der Bereich des lichtempfindlichen Laminates des ersten
Blattes 1 innerhalb der Grenzlinien der Bildfläche,
die durch die Öffnung in der Maske definiert wird,
belichtet werden kann. Außerdem kan bei der thermi
schen Verbindung zwischen dem ersten Blatt und der
Maske 3 die Abdichtung nicht bei hohen Temperaturen
und unter hohem Druck durchgeführt werden, da diese
Verarbeitungsbedingungen oft einen ungünstigen Ein
fluß auf das lichtempfindliche Laminat haben und da
durch die oben erwähnten, nicht abgedichteten Be
reiche 14 (siehe Fig. 3) entstehen. Was die nicht abge
dichteten Bereiche 14 betrifft, muß noch auf folgendes
hingewiesen werden: Wenn diese Bereiche sich mit der
Verarbeitungsflüssigkeit füllen, die nach dem Aus
tritt aus dem Behälter 4 in jeden Raum und jede Lücke
der Filmeinheit eindringt, so werden diese Bereiche auf
maximale Konzentrationspegel des lichtempfindlichen
Laminates gebracht bzw. entwickelt und dadurch gegen
Strahlungslicht abgeschirmt, so daß sie ohne Belich
tung entwickelt werden. Solche nicht belichteten Be
reiche erscheinen dann als Punkte bzw. Flecken 13 un
gleichmäßiger Konzentration am Umfang der Grenze der
Bildfläche. Die dadurch hervorgerufene Verschlechterung
der Bildqualität ist insbesondere in dem Fall unerwünscht,
daß die sich ergebende, photographische Aufnahme Bild
grenzen haben soll, die weiß oder nahezu weiß gefärbt
sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein nach
dem Diffusionsübertragungsverfahren arbeitendes, pho
tographisches Aufzeichnungsmaterial derart weiter
zubilden, daß die Bildung von punktförmigen Schmutz
stellen in den Randbereichen des Bildes verhindert
werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der an den
Bildbereich angrenzende Randbereich der Maske licht
durchlässig ist.
Bei dem erfindungsgemäßen nach dem Diffusions
übertragungsverfahren arbeitenden, photographischen
Aufzeichnungsmaterial (d. h. der Filmeinheit), werden
die Bereiche zwischen der blattförmigen Maske und dem
ersten Blatt, in die Verarbeitungsflüssigkeit ein
dringen kann, bei der Belichtung ebenfalls belichtet,
so daß diese Bereiche bei dem ersten Blatt ebenfalls
zu dem fertigen Bild entwickelt werden. Da das erste
Blatt auch in diesen Randbereichen durch den licht
durchlässigen Randbereich der Maske hindurch belich
tet wird, kann zuverlässig verhindert werden, daß in
diesen Randbereichen eine besonders hohe Konzentra
tion der Verarbeitungsflüssigkeit erhalten bleibt und
diese Randbereiche deshalb besonders stark entwickelt
werden. Infolgedessen wird verhindert, daß die oben
erwähnten, punktförmigen Verunreinigungen entstehen,
die durch eine ungleichmäßige Konzentration der Ver
arbeitungsflüssigkeit am Umfang der Grenze der Bild
fläche verursacht werden. Somit ist es aufgrund der
Erfindung möglich, daß die photographische Aufnahme
nach der Entwicklung Bildgrenzen aufweist, die weiß
oder nahezu weiß gefärbt sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstan
des ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungs
beispielen unter Bezugnahme auf die schema
tischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise explodierte Draufsicht auf
eine herkömmliche Filmeinheit,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, wobei
insbesondere die Definition der Grenze
der Bildfläche zu erkennen ist,
Fig. 3 einen Teilquerschnitt durch eine Film
einheit mit herkömmlicher Konstruktion,
um die Mängel der herkömmlichen Filmein
heit zu veranschaulichen,
Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, wobei
jedoch insbesondere die punktförmigen
Verunreinigungen dargestellt sind, die
durch eine ungleichmäßige Konzentration
der Verarbeitungsflüssigkeit verursacht
werden,
Fig. 5 eine explodierte Ansicht der Komponenten
der Filmeinheit nach Fig. 1, wobei die
verschiedenen Komponenten im auseinander
gebauten Zustand dargestellt sind, und
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3, jedoch
einer Filmeinheit gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenen Erfindung.
Bevor die vorliegende Erfindung im Detail erläutert wird,
soll darauf hingewiesen werden, daß in den verschiedenen
Ansichten der Figuren jeweils gleiche Teile mit gleichen
Bezugszeichen versehen sind.
Fig. 3 zeigt einen Teilquerschnitt durch eine herkömmli
che Ausführungsform einer Filmeinheit, wobei die ver
schiedenen, die Konstruktion der Filmeinheit bildenden
Komponenten im stark vergrößerten Maßstab gezeichnet
sind, um die Details besser erkennen zu können. Wie man
in Fig. 3 sehen kann, enthält die Filmeinheit ein erstes
Blatt oder ein lichtempfindliches Laminat 1 aus mehreren
Schichten, die jeweils zu der Entwicklung des belichteten
Films zu dem fertigen Bild beitragen. Auf dieses licht
empfindliche Laminat werden die folgenden Schichten in
der angegebenen Reihenfolge aufgebracht: eine Maske 3
mit einer Öffnung, die die Grenze der Bildfläche defi
niert, Abstandselemente 6 für die Regulierung der Dicke
der Flüssigkeitsschicht, die über das lichtempfindliche
Blatt ausgegeben und verteilt werden soll, und ein Deck
blatt 2, das auch als "zweites Blatt" bezeichnet wird.
Im einzelnen enthält das erste Blatt 1 ein lichtun
durchlässiges Tragteil 1 A und einen aus lichtempfind
lichen Schichten bestehenden Bereich 1 B, während das
zweite Blatt 2 ein transparentes Tragteil 2 A und eine
Neutralisations-Schicht 2 B enthält. Das Abstandselement
6 weist einen Tragkörper 6 A und Bindemittelschichten
6 B, 6 B auf beiden Seiten des Tragkörpers 6 A auf, während
die Maske (Blatt) 3 einen Blattkörper 3 A und eine Binde
mittelschicht 3 B auf der Seite des Bereiches 1 B aus
den lichtempfindlichen Schichten enthält.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung unterscheiden sich der Aufbau und die
Eigenschaften der herkömmlichen Filmeinheit nach den
Fig. 1, 2, 3 und 5 nur dadurch von der erfindungsgemäßen
Filmeinheit, daß die blattförmige Maske 3 A′ aus einem
lichtdurchlässigen, insbesondere durchscheinenden
Material hergestellt ist, wie man in Fig. 6 erkennen
kann. Bei einer herkömmlichen Filmeinheit ist nämlich
die blattförmige Maske aus einem schwarzen, lichtun
durchlässigen Material hergestellt, während die blatt
förmige Maske 3 A′ bei der Filmeinheit nach der vor
liegenden Erfindung aus einem lichtdurchlässigen
insbesondere durchscheinenden Material besteht. Durch
die Einführung einer solchen lichtdurchlässigen, blatt
förmigen Maske, wie sie bei der erfindungsgemäßen Film
einheit verwendet wird, kann das Licht durch die blat
förmige Maske 3 A′ verlaufen und dadurch die Bereiche
belichten, die unter den Umfangsbereichen der blatt
förmigen Maske 3 A′ liegen, wenn die in die Sofortbild
kamera eingelegte Filmeinheit dem durch das Objektiv
einfallenden Licht ausgesetzt und dadurch das erste,
lichtempfindliche Blatt in der üblichen Weise bild
mäßig belichtet wird. Selbst dann, wenn die Verarbeitungs
flüssigkeit 7 in die nicht abgedichteten Bereiche 14
eingedrungen ist, die sich zwischen dem ersten Blatt
1 und der blattförmigen Maske 3 befinden, kann eine
photographische Abbildung erhalten werden, die auf
dem und in der Nähe des Umfangs 12 der Grenze der Film
fläche keine punktförmigen Schmutzstellen hat. Denn
da keine Gefahr besteht, daß nur die Entwicklung der
nicht abgedichteten Bereiche 14 rasch abläuft und zu
der Erzeugung von Bereichen mit relativ hoher Konzen
tration führt, läßt sich das Auftreten von punktförmi
gen Verunreinigungen ungleichmäßiger Konzentration am
Umfang der Bildfläche verhindert. In diesem Zusammen
hang muß noch darauf hingewiesen werden, daß die Be
reiche des lichtempfindlichen Blattes 1, die vollständig
abgedichtet unter der blattförmigen Maske 3 A′ liegen,
das Eindringen der Verarbeitungsflüssigkeit 7 nicht
ermöglichen. Wenn also die obenerwähnten Bereiche
der Belichtung unterworfen werden, kommt es weder zu
einer Entwicklung noch zur Erzeugung einer Abbildung,
so daß die Ausbildung des Randbereiches der Bildfläche
auf vorgegebene Weise erfolgt.
Wie man aus der obigen Beschreibung ableiten kann, muß
nicht die gesamte, blattförmige Maske 3 A′ aus einem
lichtdurchlässigen Material hergestellt werden, sondern
es reicht aus, wenn nur der Umfangsbereich der Öffnung,
die den Umfang 12 der Bildfläche definiert, aus einem
lichtdurchlässigen Material hergestellt ist. Wenn also
das Aussehen der Filmeiheit etwas verbessert werden
soll, können die jeweiligen Enden der blattförmigen
Maske 3 A′, die umgefaltet werden, wenn der Behälter 4
und das Auffangelement 5 zusammengebaut werden, schwarz
gefärbt sein, so daß der Behälter 4 und das Auffangelement
5 nicht direkt mit einem Blick wahrgenommen werden. Wenn
weiterhin die blattförmige Maske 3 A′ aus einem trans
parenten Material hergestellt ist, können die Schierig
keiten bezüglich der Einführung eines optischen In
spektionsverfahrens in Verbindung mit der Herstellung
solcher Filmeinheiten vermieden werden, indem sie
teilweise mit einem Streifen oder einem ähnlichen
Element gefärbt wird. Wenn der Streifen sich am Um
fang der Bildfläche begrenzenden Öffnung befindet,
können auf den entsprechenden Bereichen des fertigen
Bildes die punktförmigen Verunreinigungen auftreten,
wie sie oben beschrieben wurden. Diese punktförmigen
Verunreinigungen machen sich jedoch kaum bemerkbar,
wenn die Breite des Streifens ausreichend gering ist.
Um das Auftreten einer Belichtung durch einfallendes
Licht oder die Leitung des Lichtes von den äußeren
Randbereichen der lichtdurchlässigen, blattförmigen
Maske 3 A′ zu verhindern, wird die blattförmige Maske
3 A′ nach einer bevorzugten Ausführungsform einer Farb
behandlung oder einer Behandlung unterworfen, die zu
einer Schleierbildung bzw. Trübung bzw. Dunstbildung
führt.
Wie sich aus der obigen Beschreibung ergibt, zeichnet
sich die photographische Filmeinheit nach der vorlie
genden Erfindung, die ein erstes Blatt, eine darauf
aufgebrachte, blattförmige Maske, ein zweites Blatt
und einen Behälter mit der Verarbeitungsflüssigkeit
aufweist, dadurch aus, daß wenigstens der Umfangsbe
reich der die Bildfläche definierenden Öffnung der Maske
aus einem lichtdurchlässigen, insbesondere durchscheinen
den Material hergestellt wird. Dadurch werden bei einer
Belichtung der nicht abgedichteten Bereiche zwischen der
blattförmigen Maske und dem ersten Blatt die Bereiche
des ersten Blattes, die unter diesen nicht abgedichteten
Bereichen liegen, in der üblichen Weise entwickelt,
wenn die nicht abgedichteten Bereiche mit der Verarbei
tungsflüssigkeit gefüllt sind, die sich über die Film
einheit verteilt hat. Da also diese nicht abgedichte
ten Bereiche nicht extrem stark entwickelt werden können,
was von der Erzeugung von Bereichen mit relativ hoher
Konzentration begleitet ist, läßt sich das Auftreten
von punktförmigen Schmutzstellen verhindern, die durch
ungleichmäßige Konzentrationen am Umfang der Bildfläche
verursacht werden. Weiterhin muß bei der Herstellung
der Filmeinheit die Maske nicht bei hohen Temperaturen
und/oder hohem Druck auf das erste Blatt aufgebracht
werden. Dadurch läßt sich diese Filmeinheit durch ein
einfaches Herstellungsverfahren anfertigen, ohne daß
es zu ungünstigen Einwirkungen durch die obenerwähnten
Parameter auf das Herstellungsverfahren kommt, wie
beispielsweise eine Kräuselung bzw. ein Einrollen der
Filmeinheit, wie sie bei dem bekannten Herstellungs
verfahren oft nicht zu vermeiden war.
Claims (3)
1. Nach dem Diffusionsübertragungsverfahren arbei
tendes photographisches Aufzeichnungsmaterial mit ei
nem ersten Blatt aus einem lichtempfindlichen Laminat,
mit einer blattförmigen Maske mit einer Öffnung, die
einen Bildbereich begrenzt, mit einem zweiten Blatt,
das Fläche-an-Fläche auf das erste Blatt gelegt ist,
und mit einem zwischen den jeweiligen Endbereichen
des ersten Blattes und des zweiten Blattes in einer
solchen Weise angeordneten Behälter aus einem zerbrech
lichen Material, daß eine in dem Behälter vorhandene
Verarbeitungsflüssigkeit unter der Einwirkung eines
Drucks in den Raum zwischen dem ersten und dem zwei
ten Blatt freigegeben wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der an
den Bildbereich angrenzende Randbereich der Maske (3)
lichtdurchlässig ist.
2. Nach dem Diffusionsübertragungsverfahren arbei
tendes photographisches Aufzeichnungsmaterial nach An
spruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Randbereich der Maske (3) durchscheinend ist.
3. Nach dem Diffusionsübertragungsverfahren
arbeitendes photographisches Aufzeichnungsmaterial nach
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Randbereich der Maske (3) durch che
mische oder physikalische Schleierbehandlung durch
scheinend gemacht wird.
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