DE1901510A1 - Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von drei monochromen Abbildungen auf einer lichtempfindlichen Oberflaeche - Google Patents
Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von drei monochromen Abbildungen auf einer lichtempfindlichen OberflaecheInfo
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Description
Homo International Establishment, Vaduz
Verfahren zur gleichseitigen Herstellung von drei
monochromen Abbildungen auf einer lichtempfindlichen Oberfläche
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von drei monochromen Abbildungen auf einer lichtempfindlichen
Oberfläche durch Aufteilung eines polychromatischen Lichtstrahles, wobei mittels wenigstens zweier Dikroik-Filtern g
der polychromatische Lichtstrahl in drei monochromatische Lichtstrahlen zerlegt wird und ein Interferenzfilter vpr jeder lichtempfindlichen
Fläche in der Bahn jedes monochromatischen Lichtstrahles angeordnet wird.
Im weiteren betrifft die vorliegende Erfindung die Anwendung
dieses Verfahrens für Farbdrucke, insbesondere für Offsetdruck, Heliographie und Typographie, bei denen drei Abbildungen
verwendet werden, die auf lichtempfindliche Oberflächen aufgenommen
werden. *„_.
Es sind schon optische Geräte bekannt, mit denen ein polychromatischer
Lichtstrahl in zwei oder drei monochromatische
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18 39b a
Lichtstrahlen zerlegt wird. In der britischen Patentschrift Mo. 873 833 ist ein entsprechendes Gerät beschrieben, das als eine
Einheit aus durchscheinendem Material konzipiert ist, die wenigstens zwei Prismen, von denen 2v/ei Oberflächen untereinander in
Berührung gtehen, und eine Beschichtung mit einem Dikroik-Stoff - aufweist, die auf wenigstens'piner Zwischenfläche zwischen zwei.
Prismen angebracht ist. In der betreffenden Patentschrift sind noch andere Alisführungsformen erwähnt, von denen eine zwei Prismen
aufweist, die zwei Dikroik-Filter bilden. Die grundlegende α Erfindungsidee, auf der das britische Patent basiert, besteht in
>r der Schaffung einer durch diese Prismen gebildete Einheit, deren
Zwischenflächen entsprechend behandelt und mit einer Dikroik-Schicht
versehen sind, die das Licht einer bestimmten Farbe zu reflektieren vermag. Diese Einheiten, die aus durchscheinendem Material
bestehen und entsprechend ausgebildet sind, sind für den Einbau in Färbtelevisionskameras vorgesehen.
Im weiteren ist in der britischen Patentschrift Ho. 759 063 ein optisches System beschrieben, das in der Farbphotographie
und -television verwendet wird. Dieses besteht aus einem Satz von Prismen, deren Zwischenflächen in gleicher Weise mit Di-
^ kroik-Belägen beschichtet sind. Diese optischen Interferenzschich-
W ten weisen verschiedene Brechungskoeffizienten auf und werden so
ausgewählt, dass die Empfindlichkeitsunterschiede der verwendeten lichtempfindlichen Oberflächen ,kompensiert werden.
In der US-Patentschrift No. 2 808 456 ist ein optisches System beschrieben, mit dem Lichtstrahlen zerlegt werden und das
im Zusammenhang mit dem Farbfernsehen verwendet wird. Es ist insbesondere zur Zerlegung eines Lichtstrahles, der ein Bild eines
Farbfilmes überträgt, in drei monochromatische Lichtbündel vorgesehen,
die hernach auf Fernsehaufnahmeröhren gerichtet werden.
Die französischen Patente No. 1 104 363 und 1 270 024 betreffen ebenfalls Farbfernsehkameras mit drei Aufnahmeröhren. "Ein
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Satz von Dikroik-Filtern sowie ein Satz von vollständig reflektierenden
Spiegeln sind so angeordnet, dass jeder der drei monochromatischen Lichtstrahlen (blau, rot und grün) auf die entsprechende
Aufnahmeröhre fällt.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung liegt in der Aufzeigung eines Verfahrens zur Aufnahme von drei monochromatischen,
völlig ausgeglichenen Abbildungen auf einer empfindlichen Oberflüche, die nach ihrer Fixierung zur Reproduktion eines Mehrfarbenabzuges höher Qualität geeignet ist, ohne dass Retouchen vorgenommen werden müssten. M
völlig ausgeglichenen Abbildungen auf einer empfindlichen Oberflüche, die nach ihrer Fixierung zur Reproduktion eines Mehrfarbenabzuges höher Qualität geeignet ist, ohne dass Retouchen vorgenommen werden müssten. M
Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass bei der Zerlegung des polychromatischen Strahles das sichtbare Spektrum
desselben in drei sich berührende Bänder gleicher Lichtdurchlassung aufgeteilt wird, wobei jegliche Eandü-berlappung vermieden
wird.
desselben in drei sich berührende Bänder gleicher Lichtdurchlassung aufgeteilt wird, wobei jegliche Eandü-berlappung vermieden
wird.
Das Aufnahmegerät zur Durchführung dieses Verfahrens, das zwei Dikroik-Filter, die den polychromatischen Lichtstrahl in
drei monochromatische Lichtstrahlen zerlegen, und drei Interferenzfilter aufweist, von denen je einer vor einer der lichtempfindlichen Oberflächen angeordnet ist, auf die je ein monochro- -_ raatischer Lichtstrahl auffällt ist dadurch gekennzeichnet, dass * der optische und bildgeometrische Teil des Gerätes als eine nicht deformierbare, kompakte Einheit ausgebildet ist, wobei Mittel zur Anordnung der verschiedenen Filter vorgesehen sind, die ihrerseits einer gleichbleibenden Druckkraft ausgesetzt, und mit einer
Genauigkeit der Grössenordnung eines Mikrons eingesetzt, sind.
drei monochromatische Lichtstrahlen zerlegen, und drei Interferenzfilter aufweist, von denen je einer vor einer der lichtempfindlichen Oberflächen angeordnet ist, auf die je ein monochro- -_ raatischer Lichtstrahl auffällt ist dadurch gekennzeichnet, dass * der optische und bildgeometrische Teil des Gerätes als eine nicht deformierbare, kompakte Einheit ausgebildet ist, wobei Mittel zur Anordnung der verschiedenen Filter vorgesehen sind, die ihrerseits einer gleichbleibenden Druckkraft ausgesetzt, und mit einer
Genauigkeit der Grössenordnung eines Mikrons eingesetzt, sind.
Im folgenden ist die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert, die ein Gerät zur Durchführung des erfindungsgemässen
Verfahrens darstellen. Es zeigt :
Fig. 1 eine schematische Unteransicht einer Ausführungsform des Aufnahmegerät e s,
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Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die optische Einheit, mit der
das LichtSpektrum zerlegt wird, längs der Linie II-II in
Fig. 1,
Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch die optische Einheit, mit der das Lichtspektrum zerlegt wird und die in Fig. 1
dargestellt ist,
Fig. 5 die Reflexionscharakteristiken von zwei Dikroik-Filtern bei variabler Lichtwellenlänge,
und
.Fig. 6 drei Charakteristiken von Interferenzfiltern, die die
Durchlässigkeit von monochromatischen Lichtstrahlen in Abhängigkeit der Lichtwellenlänge darstellen.
Das in Flg. 1 dargestellte Gerät weist ein Gehäuse 1 auf,
an das ein Objektiv 2 angebracht ist. Das Objektiv 2 enthält eine Blende und einen Verschluss, die nicht weiter dargestellt sind.
Das polychromatische Lichtstrahlenbündel durchsetzt das Objektiv 2 und verlässt dieses bei 3 (Fig. 1). Danach fällt es
auf einen ersten Dikroik-Fllter .4 auf, der einen Teil des Spektrums längs der Achse 5 reflektiert« Bei der reflektiertin Komponente handelt es sich um den roten Teil des Spektrum», wahrend·
die blaue und grüne Komponente durch den Filter 4 hindurehi«ht. Die rote Komponente, die einen unteren Bereich des fcientspektrums
bildet, fällt lunächst auf den Dikroik~Filt«r 6 mat* Dieser besteht aus zwei feilen, die beiderseits des andern,DikrelkHPlltere
4 unf senkreöht eu diesem angeordnet ist, sodass diese beiden Filter zusammen «in Kreuz bilden. Der die rote Komponente enthaltende Lichtstrahl wird vom Filter 6 durchgelassen, da es sich b«i
diesem um einen Dikroik-Filter handelt» der das blau· Licht re- ,,
flektiert. All· Strahlen des roten Spektrums werden somit länge
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der Achse 5 als ein monochromatisches Lichtbündel reflektiert, das hernach einen Interferenzfilter 7 durchsetzt.
Der Dikroik-Filter 6 reflektiert die blaue Lichtkomponente
längs einer optischen Achse 8 und das monochromatische, blaue Lichtbündel durchsetzt einen Interferenzfilter 9. Das polychromatische
Lichtbündel enthält somit nach seinem Durchgang durch die beiden Dikroik-Filter 4 und 6 nur noch die grünen Komponenten
des Spektrums, die die roten und blauen Komponenten längs der optischen Achsen 5 und 8 abgelenkt wurden. ^
Das monochromatische, grüne Lichtbündel verlässt die optische Einheit längs der optischen Achse 10 und durchsetzt den
Interferenzfilter 11. Das rote, das blaue und das grüne monochromatische Strahlenbündel verlassen die optische Einheit, die das
Lichtspektrum zerlegt und die durch die beiden Dik^roik-Filter 4 und 6 gebildet ist, längs den optischen Achsen 5, 8 und 10 und
fallen, nachdem sie die Interferenzfilter 7, 9 und 11 durchsetzt haben, auf einen lichtempfindlichen Film auf, der bei 12, 13 und
14 um die optische Einheit herumgelegt ist. Der lichtempfindliche Film wird mittels Filraanpressplatten 15-17 gegen den äuss.eren Um-
*gang der optischen Einheit gepresst. Beim Film handelt es sich ä
um einen Schwarz-Weiss-Film, der von einer Spule 18 gerollt wurde,
gegen einen Führungsteil 19 ansteht, bevor er um die optische Einheit herumführt und anschliessend auf eine Aufnahmerolle 20 gespult
wird. Im weiteren weist das Gerät eine Führungsrolle 21 und eine Antriebsrolle 22 sowie ein Rädergetriebe 23-25 auf, das zum
Achsantrieb der Spule 20 vorgesehen ist, Die optische Einheit, die die Dikroik-Filter 4 und 6 enthält wird im folgenden noch anhand
der Fig. 2-4 näher erläutert. Die Einheit ist derart aufgebaut, dass sie den lichtempfindlichen Film trägt und dass das
Vorbeiziehen dieses Filmes mit einer Präzision der Grössenordnung
eines Mikron§-erfolgt. Die optische Einheit, die aus den Filtern,
der Filmanpressplatten und der Filinführung3bahn besteht, bildet
ein einziges nicht deformierbares Organ. Eine besondere Bauweise ermöglicht die Anordnung der verschiedenen Filter mit einer bleibenden
Genauigkeit und Präzision der Grössenordnung eines Mikrons,
' Die in den Fig. 2-4 dargestellte optische Einheit weist
eine Bodenplatte 30 und eine Deckenplatte 31 auf, die im Abstand voneinander durch vier Streben 36 gehalten sind. Die drei entsprechenden
Seiten 37 - 39 bilden Bestandteile der Filmführungsbahn. Alle diese Teile bestehen aus optischem speziell gealtertem
Stahl, der unter thermischen Einflüssen dieselben Dilutationen oder Kontraktionen ausführt, wie das Spezialglas der verwendeten
Filter. Auf der Seite, die keinen Interferenzfilter trägt und auf der das polychromatische Lichtbündel eintritt, ist ein Rahmenteil
40 vorgesehen, der den Lichtstrahlquerschnitt begrenzt, sodass
dieser nach seiner Aufteilung nur auf die betreffenden Filmoberflächen,
die für jedes monochromatische Negativ vorgesehen sind, auffällt, ohne dass eine Ueberlappung der Bilder erfolgen
würde.
Wie gesagt, erfolgt der Aufbau dieser Einheit auf das Hikron genau. Um diese Anforderungen zu erfüllen, sind alle Oberflächen
auf ein Mikron genau bearbeitet und die Platten 30 und 31 stehen absolut parallel zueinander, wobei die Fehler kleiner als
ein Mikron sind. Die Platten 30 und 31 enthalten als Absätze ausgebildete
Führungen 41, die an den Platten 30 und 31 angeformt sind. Diese Führungen dienen als Anschlag für die Dikroik-Filter
42 und 43 und sind V-förmig ausgebildet. Selbstverständlich sind
sie vollkommen symmetrisch zueinander ausgerichtet, wobei die entsprechende Toleranz ein Mikron beträgt. Im weiteren weisen die
Grundplatten zwei Kehlungen 44 auf, in denen einerseits die Dikroik-Filter 42 und 43 und andererseits die beiden Interferenzfilter
45 und 46 aufliegen. Eine wesentliche Neuheit dieses Aufbaues besteht darin, dass die äussere Oberfläche der optischen
Einheit die Filmführungsbahn bildet, in der der Film zwangsläufig geführt ist und in der die Ebenen liegen, in denen die drei mono-
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chromatischen Negative aufgenommen werden. Diese Ebenen liegen auf das Mikron genau in derselben Distanz vom optischen Zentrum,
wodurch die absolute geometrische Gleichförmigkeit in Bezug auf die drei Bildebenen erreicht wird, die schon auf das Mikron genau
in Bezug auf die optische Ebene gewährleistet ist. Ein schwenkbar rer Deckel 48 hält bei 49 die ebene Lage des Filmes 47 für alle .-drei
Bildebenen mit der genau gleichen Spannung aufrecht.
Neu an der optischen Einheit und am mechanischen Aufbatf
dieser Einheit ist auch eine Anordnung, die ermöglicht, dass die Dikroik-Filter 42 und 43 auf das Mikron genau im Winkel von 90°
zueinander stehen. Einer der zwei Dikroik-Filter 42, 43 (im vorliegenden Fall der Filter 42, der das rote Licht reflektiert und
das grüne und blaue durchlässt) ist als ein einziger Teil ausgebildet?,
während der andere Filter 43, der also das blaue Licht reflektiert, d.h. der gelb-orange Filter aus zwei Teilen besteht,
die in den Fig. 2 und 3 das Ueberweisungszeichen 43 tragen.
Die Filter 42 und 43 sind zunächst auf der Bodenplatte gegen zwei Führungen 41 und 44 (Fig. 3) gehalten, wo sie durch
die Teile 50 mittels Schrauben 51, die einen überdimensionierten Kopf aufweisen, auf der Platte 30 füert sind. Ein Loch 52, des-
«en Durchmesser grosser ist als der Schraubendurchmesser·, ist in
Jedem Teil 50 ausgespart, sodass dieser senkrecht zum entsprechenden,
zu fixierenden filter verschoben werden kann. Ein in diesem Stück vorgesehener ibsatz führt eine Lamellenfeder 53, die an der
Schraube ansteht und eine gleichbleibende Druckkraft auf die Filter ausübt.
Die zwei Streben 36 bilden mit der unteren Bodenplatte ein Stück. Nun werden die beiden halben Dikroik-Filter 43, die das
blaue Licht reflektieren eingeschoben, indem sie in entsprechender
Weise auf der Bodenplatte 30 durch tLemmteile 50 gehalten sind.
line seitliche Öl^^lcraft, alt <!#r die beiden Filterteile deformafcioatfrei An dejn; Älter 42 aügepreiat werden, der vorerst elhge-
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setzt wurde, wird durch Lamellenfedern 54 ausgeübt,die in Nuten
eingesetzt und die in den Streben 36 ausgespart sind, wobei der Dikroik-Filter mittels Distanzstücke bezüglich der Streben 36 zentriert
ist.
Nachdem die Filter eingesetzt sind, wird die obere Platte 31 auf die Streben 36 aufgesetzt. Diese Platte weist in symmetrischer
Anordnung die gleichen Halterungselemente für die Filter und 43 auf. Zunächst werden die Federn 53 abgehoben, damit die
Teile, die die Haltekraft auf die Filter auszuüben haben, frei sind. Anschliessend wird die obere Platte 31 auf die Streben 36
aufgeschraubt, ohne dass die Schrauben ganz angezogen werden' und nun wird die garfze optische Einheit, die das Lichtbündel spektral
•zerlegt, an einen seitlichen Winkelanschlag angepresst, sodass sich zwei der vier Seiten jeder Platte 30 und 31 je im Anschlag
befinden. Indem auch dieser Winkelanschlag sowie die Seitenflächen der Platten 30, 31 die ihrerseits absolut symmetrisch sind, auf
ein Mikron genau hergestellt sind, brauchen nun nur noch die Fixationsschrauben
der obern Platte 31, die nicht dargestellt sind, endgültig angezogen zu werden, um eine vollkommene Symmetrie der
Anschläge der Filter zu erhalten. Aufgrund dieses Vorgehens bewegen sich die Montagefehler innerhalb eines Mikrons. Anschliessend
werden die Lamellenfedern 53 der obern Platte 31 eingesetzt, sodass
die optische Einheit vollständig montiert ist. Die Interferenzfilter
45, 46 und 56 werden"gleichzeitig mit der Montage der Filmführungsbahn 57-59 eingesetzt, wobei nicht dargestellte Dehnfugen
vorgesehen werden. Diese Dehnfugen werden mittels flüssigem * Gummi ausgebildet, der anlässlich, der Montage in entsprechend ausgebildete Nuten eingepresst wird. Somit sind die Interferenzfilter
zwischen den Streben 36 und den Führungsbahnen 57-59 gehalten.
Indem die Filmführungsbahnen 57-59 mit der optischen Einheit
eine feste Einheit bilden, wird der Film in d«n FUhrungsbah-
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nen die auf das Mikron genau hergestellt sind, unbeweglich und völlig plan gehalten. Dadurch wird eine völlige, geometrische und
optische Identität der drei Negative bezüglich Dichte und Trennschärfe erreicht, die schon mit der sorgfältigen Filterwahl angestrebt
wurde. Die Merkmale dieser Wahl werden im folgenden anhand der Fig. 5 und 6 näher erläutert werden.
, Im folgenden werden als Beispiele die Merkmale und die Bezeichnungen
von Filtern angeführt, wie sie im eben erläuterten Aufnahmegerät zur Herstellung von drei monochromen Negativen verwendet
werden. ^
Der ßlau-Grün-Dikroik-Filter, der das rote Licht reflektiert,
ist ein K. 1.Jj1, Schott 65-80,δ Filter der Dicke von 0,8 mm.
Beim Orange-Dikroik-Filter der das blaue Licht reflektiert, handelt es sich um einen L.I.F. Schott 65-40 Filter der
Dicke von 0,8 mm.
Der Rot-Interferenzfilter ist ein Schott-Filter des Typus
M.B-Interference 6250-Transmission R.G. 610.
Der Grün-Interferenzfilter ist ebenfalls ein Schott-Filter,
aber vom Typ M.B.-Interference 5500-Transmission V.G. 14.
Beim Blau-Interferenzfilter handelt es sich schliesslich um einen Schott-Filter des Types M.B.-Interference 4620-Transmission
B.G. 25.
Die maximalen Wellenlängen, die von den Filtern durchgelassen werden, sind in Fig. 6 dargestellt, wobei die Werte, die
die einzelnen Wellenlängen kennzeichnen, im folgenden erläutert werden. Alle Filter sind mehrschichtig behandelt und sind antire-.flektoriäch.
Dabei weisen sie schwarze, matte Randpartien auf und ihre Dicke ist auf das Mikron genau festgelegt.
Die drei Negative, die mit diesem Gerät hergestellt wer-
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den, sind völlig Identisch hinsichtlich des Bildausschnittes, sodass
diese lediglich vergrössert und nach den im Druckgewerbe üblichen Rasterverfahren gerastet werden müssen, um mittels eines
Offset-Negativs, oder aufgrund eines anderen Druckverfahrens einen
farbigen Druckabzug von hoher Qualität zu erhalten. Die Farben, die beim Druckverfahren verwendet werden, sollten nach Möglichkeit
den DIN-IIormen entsprechen, indem die Filter ebenfalls
nach diesen Normen ausgelegt sind.
Auf diese Weise erübrigt sich beim Farbdruck jegliches manuelles oder elektronisches Retouchieren, das üblicherweise notwendig
ist. Ebenso erübrigt sich jegliches Abdecken, Wedeln sowie die Verwendung eines Schwärζcliches, dessen es in der Regel bedarf.
Selbstverständlich kann die optische Einheit die anhand der Fig. 2 und 3 beschrieben wurde auch in eine Fernsehkamera montiert
werden. Der Film, der durch die drei monochromatischen Strahlenbündel belichtet wird,, wird durch drei Röhren, beispielsweise
des Typs PLUMBICONE ersetzt, sodass diese die drei Bilder aufnehmen, die völlig ausgeglichen und bezüglich ihrer Dimensionen
gleich sind,· sodass sich die elektronischen Korrekturorgane zum Ausgleich der chromatischen Intensität und zur Berichtigung
des endgültigen Bildes erübrigen.
Im folgenden sollen die Fig. 5 und 6 näher erläutert werden. Es wurde schon erwähnt, dass die Kombination der verschiedenen
Filter in der optischen Einheit die Festlegung dreier genauer Ausschnitte aus dem sichtbaren Lichtspektrum ermöglicht, die sich
berühren ohne sich zu überlappen, wobei eine ausgeglichene Durchlässigkeit gewährleistet ist.
Wie schon im Zusammenhang mit Fig. 1 erläutert wurde, erfolgt die primäre Aufteilung des polychromatischen Spektrums über
ein optisches Kreuz, das aus zwei Dikroik-Filtern, die so dünn
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wie nur möglich sind (0,3-0,8 mm) in drei monochromatische, sekundäre
Strahlenbündel. Der Dikroik-Belag, der die Aufspaltung in
monochromatische Strahlenbündel ermöglicht, ist auf der Seite des Filters vorgesehen, die vom polychromatischen Strahlenbündel beschlagen
wird. Der polychromatische Primärstrahl überträgt ein
Bild, das Farben des ganzen Licht spektrums inkl. Infrarot und Ul-r·
traviolett aufweist, sodass jedes der drei sekundären Strahlenbündel einen engern, begrenzten Teil des Spektrums belegt, nämlich
zwischen der Hälfte und einem Drittel des sichtbaren Spektrums bzw. zwischen 4000 und 7000 Angström.
Die Filterung des polychromatischen Lichtstrahles ist an- ^j
hand von Fig. 5 näher erläutert, wo die drei sekundären, monochromatischen Bündel als Flächen über einer Achse dargestellt sind,
die die betreffenden Wellenlängen kennzeichnet. Dabei stellt die Kurve C1 die Charakteristik des Dikroik-Filters dar, der das rote
Licht reflektiert (Pfeile F1). Sie verläuft im Bereich von 6000
bis 7000 Angström und zeigt, dass dieser Filter die Komplementärstrahlungen
anhand der Kurve C,, d.h. das blaue und grüne Licht mit den Wellenlängen zwischen 4000 und 6000 Angström durchlässt.
Die Kurve C„ zeigt die Charakteristik des Dikroik-Filters, der
das blaue Licht reflektiert (Pfeile F2), das eine Wellenlänge zwischen
4000 und 5000 Angström aufweist, und der die Komplementäre-Strahlung
rechterhand der Kurve C2, d.h. die Strahlung der Wellen- (j
längen 5000-7000 Angström durchlässt.
Das dritte Strahlenbündel, das weder durch den einen noch durch den anderen Filter reflektiert und demnach durch beide Dikroik-Filter
hindurchgeht, weist Wellenlängen zwischen 5000 und 6000 Angström auf und wird demnach in Fig. 5 durch den Bereich
ewischen den Kurven C1 und C2 dargestellt.
Es werden somit drei monochromatische optische Strahlenbündel
desselben Bildes ausgefiltert, dessen Ausschnitt auf das
Mikron genau festgelegt und von denen jeder annähernd einen Drit-
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tel des sichtbaren Lichtsprektrums belegt. Diese Auswahl und Trennung,
die auf diesem Wege eifclgt, ist nicht genau genug und würde
die selben Nachteile aufweisen, mit denen das Selektionsverfahren
bei subtraktiven Farbemulsionen behaftet ist. Deshalb müsste auch hier anlässlich eines Farbdruckes sei es bei Offsetdruck oder bei
einem Helio-Verfahren nachträgliche manuelle Korrekturen wie Retouchieren
etc. erfolgen, sodass die mit diesem Gerät angestrebten Vorteile ausbleiben würden.
Um die verschiedenen Retouchierarbeiten, die optisch, elektronisch oder auch manuell erfolgen können zu umgehen, bedarf
es dreier Negative, deren Spektralbänder nicht überlappen, die eine identische Durchlässigkeit und gleiche Dichte aufweisen. Aus
diesem Grunde werden die drei sekundären, monochromatischen Strahlenbündel nach ihrem Austritt aus der optischen Einheit, die die
beiden Dikroik-Filter enthält» mittels Interferenzfilter ein
zweites Mal gefiltert, um Lichtstrahlen entsprechend der Charakteristik gemäss Fig. 6 zu erzeugen.
Zu diesem Zwecke durchsetzt jedes der monochromatischen, sekundären Lichtstrahlenbündel einen Interferenzfilter, mit dem
folgendes bezweckt wird :
1) eine Einengung des Spektralbandes, sodass jegliche Ueberlappung
zweier Bänder verhindert wird,
2) einen Ausgleich der Lichtdurchlassung,
3) die Erzielung gleicher Negativdichten auf den photographischen Emulsionen in Abhängigkeit der chromatischen Empfindlichkeit
derselben,
4) einen Ausgleich der drei Brechungskoeffizienten und der drei Durchlässigkeitskoeffizienten der drei optischen Bahnen, die
von den drei monochromatischen Strahlenbündeln durchsetzt werden, die die drei Negative belichten.
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Zu Punkt 1 ist zu sagen, dass das dem roten Spektralband entsprechende Negativ sehr trenn3charF wird, wobei das entsprechende
Bild der Charakteristik genau der Kurve I.R entspricht. Geraäüs dieser Charakteristik fällt offensichtlich auch die infrarote
Strahlung auf den Film doch schadet das nichts, weil der verwendete Film für diese Wellenlängen unempfindlich ist. Die für
die blaue Strahlung charakteristische Kurve ist mit Γ.Β. bezeichnet
und entspricht ebenfalls einem sehr trennscharfen negativ. In
analoger Weise fällt in diesem Zusammenhang auch ultraviolette Strahlung auf den Film, der auch für diese unempfindlich ist, sodass
durch diese Strahlung kein Einfluss auf die Bildqualität ausgeübt wird. Die der grünen Strahlung entsprechende, mit I.V.
bezeichnete· Kurve entspricht auf dem Film derjenigen, die den mit
gestrichelter Linie angedeuteten Verlauf aufweist und die in Fig.6
mit I^ V-, bezeichnet ist. Indem aber die Lichtempfindlichkeit des
Filmes im grünen Bereich des Spektrums schwächer ist, ist es notwendig, das Frequenzband des Grünfilters zu erweitern, um diesen
Mangel zu kompensieren, um auf dem Film ein Bild gemäss der Kurve I V, die ausgezogen ist, zu erhalten. Die Empfindlichkeit des
Filmes ist in Fig. 6 mit dem mit P bezeichneten, strichpunktierten Linienzug angegeben. Obwohl die Kurven, die mittels der gewählten
Dikroik-Filter erhalten werden, den mit I.B, I.V und I.R
bezeichneten Charakteristiken entsprechen, so entsprechen die erhaltenen Negative dennoch in Wirklichkeit den.Kurven I.V., I1V,
und I.R. Um aber eine Charakteristik zu erhalten, wie sie auf rechnerischem Wege bestimmt wird, ergibt sich die Notwendigkeit
der Verwendung von Interferenzfiltern, die im Hinblick auf den gewünschten Effekt ausgelegt sind.
Zu Punkt 2 ist zu sagen, dass die Lichtdurchlassung für
alle drei Negative gleich sein muss, wobei diese eine Funktion .der Bandbreite, der chromatischen Empfindlichkeit, der Emulsion
und der drei optischen Bahnen darstellt. Dieser Ausgleich wird durch einen Ausgleich der Dichten der Interferenzfilter erreicht,
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die ihrerseits von der Lichtdurchlassung durch Schichten von neutralem
Gran abhängig sind, die im Vakuum aufgebracht werden. Im vorliegenden Falle wurde lediglich auf den Rotfilter eine Granschicht
aufgebracht, deren Absorptionskoeffizient 4>ί beträgt.
Zu Punkt 3 ist su sagen, dass die Belichtungszeit und der Blendenwert für alle drei negative gleich sind und dass die Spektralbänder
ein für allemal im Hinblick auf die in diesem Zusammenhang gestellten Anforderungen festgelegt sind, sodass die Dichte
der Negative in gleicher V/eise aufgrund der Lichtintensitäten der drei Bündel und der chromatischen Empfindlichkeit des Filmes ausgeglichen
ist.
Was Punkt 4 anbetrifft, so ist ersichtlich, dass der rote und der blaue Lichtstrahl bei ihrem Durchgang durch den Dikroik-Kreuzfilter
je eine Glasschicht durchsetzen, wobei der Einfallswinkel je 45 beträgt, sodass die effektive, im Glas zurückgelegte
Distanz der Glasdicke, multipliziert mit i/JFresp. 1,414 entspricht.
Der rote und der blaue Lichtstrahl durchsetzen mit anderen Worten je 0,8 mm χ 1.414 Glas, während das grüne Strahlenbündel
unter demselben Winkel die doppelte Distanz im Glas zurücklegt, also 1,6 mm χ 1,414. Dieser Unterschied ist zu kompensieren
und aus diesem Grunde weisen die Interferenzfilter verschiedene ™ Dicken auf. Dabei ist der Rot- und der Blauinterferenzfilter 2 mm
dick, während der Grüninterferenzfilter lediglich eine Dicke von 1,13 mm aufweist, wodurch in gleicher Weise die drei Brennweiten
ausgeglichen werden, denn diese vergrössern sich mit zunehmender, vom betreffenden Lichtstrahl durchsetzten Glasdicke.
• Somit wurden alle Vorkehrungen getroffen, um aufgrund eines
polychromatischen Bildes auf einem einzigen Film drei monochromatische Negative zu erhalten, die inbezug auf Ausschnitt,
Grosse, Dichte und Trennschärfe genau gleichsind.
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Dank dieser Vorkehrungen können di eso drei negative sur
Herstellung von beispielsweise drei Farbdruckcliches verwendet
werden, ohne dass retouchiert werden müsste, wobei mittels dieser drei Cliche"s ein Bild höchster Qualität erhalten wird.
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Claims (11)
1. Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von drei monochromen Abbildungen auf einer lichtempfindlichen Ober-,
fläche durch Aufteilung eines polychromatischen Lichtstrahles, wobei mittels wenigstens zweier Dikroik-Filtern der polychromatische
Lichtstrahl in drei monochromatische Lichtstrahlen zerlegt wird und ein Interferenzfilter vor jeder lichtempfindlichen :
Fläche in der Bahn jedes monochromatischen Lichtstrahles ange-
' ordnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Zerlegung des
polychromatischen Strahles das sichtbare Spektrum desselben in drei sich berührende Bänder gleicher Lichtdurchlassung aufgeteilt
wird, wobei jegliche Bandüberlappung vermieden wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Interferenzfilter so gewählt werden, dass die Spektralbandbreite der
monochromatischen Lichtstrahlen reduziert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die kleinste Spektralbandreduktion für den monochromatischen
Strahl erzeugt und der auf die Oberfläche mit kleinster Lichtempfindlichkeit fällt.
3. . Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche wenigstens eines Interferenzfilters
mit neutral grauen Ueberzügen versehen wird, um einen Ausgleich der Lichtdurchlassung in Funktion der Spektralbandbreite,
der chromatischen Empfindlichkeit der lichtempfindlichen Oberflächen, der Emulsion sowie des Absorptionskoeffizienten der
optischen Bahn zu bewirken.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Interferenzfilters,
der in der Bahn des monochromatischen Licht-
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BAD ORIGINAL
Strahles angeordnet ist, der die zwei Dikroik-Filter durchsetzt,
im Vergleich mit den anderen Interferenzfiltern dünner gewählt wird, um die Brennweiten auszugleichen, wobei das Verhältnis der
Dicke dieses Interferenzfilters zu den Dicken der andern Interferensfiltern
eine Funktion der Dicke der beiden Dikroik-Filter darstellt.
5. Aufnahmegerät zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, das zwei Dikroik-Filter, die den polychromatischen
Lichtstrahl in drei monochromatische Lichtstrahlen zerlegen ^ und drei Interferenzfilter aufweist, von denen je einer vor einer
der lichtempfindlichen Oberflächen angeordnet ist, auf die je ein monochromatischer Lichtstrahl auffällt, dadurch gekennzeichnet,
dass der optische und bildgeometrische Teil des Gerätes als eine nicht deformierbare, kompakte Einheit ausgebildet ist, wobei Mittel
zur Anordnung der verschiedenen Filter vorgesehen sind, die ihrerseits einer gleichbleibenden Druckkraft ausgesetzt und mit einer
Genauigkeit der Grössenordnung eines Mikrons eingesetzt sind.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Einheit in Form eines Kubus ausgebildet ist, wobei
die Dikroik-Filter im Innern kreuzweise und die drei Interfe- M
renzfilter an drei Seitenflächen des Kubus angeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Halterung.der Dikroik-Filter zwei Führungen umfassen, die an den Innenflächen des Kubua, die senkrecht zu den Filtern stehen angeordnet sind, wobei
die Filter seitlich unter der Wirkung einer Lamellenfeder über Winkelstücke gegen diese Führungen gepresst werden.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die optische Einheit eine untere und eine obere Platte aufweist, die mittels vier Streben im Abstand voneinander gehalten
sind, wobei die Führungen von den Platten abstehen und auf ein Mikron genau bearbeitet sind und wobei die Winkelstücke derart auf
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den Platten befestigt sind, dass sie in.Y/irkrichtung der Federn
bewegbar sind.
8. Gerät nach den Ansprüchen 6 und 7, gekennzeichnet
durch Federn und Distanzstücke, die an den Randbereichen der Dikroik-Filter anstehen, um einesteils die beiden Ilalbfilter an
den aus einem Teil bestehenden Filter anzudrücken und anderseits die kreuzförmige Filtereinheit auf das Mikron genau zu zentrieren
a
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Federn, die über ein Winkelstück eine Tangentialkraft ausüben, in Längsnuten gehalten sind, die in den Streben ausgebildet
sind, die die untere und obere Platte der optischen Einheit trennen.
10. Gerät nach den Ansprüchen 6 und 7, das mit einem Film versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die optische
Einheit gleichzeitig eine Filmführungsbahn bildet, in der der Film
geführt ist, wobei die Ebenen, in denen die drei monochromatischen Bilder erzeugt werden auf ein Mikron genau im selben Abstand vom
optischen Zentrum stehen, wodurch eine völlige geometrische Identitat
der drei Bilder erreicht wird.
11. Verwendung des Verfahren· nach Anspruch 1 für Farbdrucke, wobei die drei monochromatischen Bilder, die auf der
lichtempfindlichen Oberfläche hergestellt werden, vergrössert und gerastet werden, ohne dass zur Herstellung der üblichen Cliches
ein Retouchieren zur Anwendung gelangt.
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