DE29705009U1 - Dachdeckerkran mit modular aufgebauten Teleskopschüssen - Google Patents
Dachdeckerkran mit modular aufgebauten TeleskopschüssenInfo
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/62—Constructional features or details
- B66C23/64—Jibs
- B66C23/70—Jibs constructed of sections adapted to be assembled to form jibs or various lengths
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-
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Description
Firma Theodor Klaas GmbH & Co. KG, Raiffeisenstr. 19, 59387 Ascheberg
"Dachdeckerkran mit modular aufgebauten Teleskopschüssen" 5
Die Neuerung betrifft einen Dachdeckerkran nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige Dachdeckerkrane sind aus der Praxis vielfach bekannt. Sie weisen teleskopierbare Ausleger mit mehreren
Teleskopschüssen auf. Die Querschnittsabmessungen der einzelnen Teleskopschüsse unterscheiden sich voneinander, um
die platzsparende Führung kleinerer Teleskopschüsse in den jeweils größeren Teleskopschüssen zu ermöglichen. Aus Gewichtsgründen
können die Teleskopschüsse aus Aluminium bestehen. Dabei ist bekannt, jeden Teleskopschuß aus stranggepreßten
Aluminiumprofilen herzustellen, wobei das Strangpreßprofil im Bereich wenigstens einer Ecke des Querschnittsprofils
des Teleskopschusses eine Hohlkammer aufweisen kann. Diese Hohlkammer dient beispielsweise zur geschützten
Führung der Verseilung.
Bei dem bekannten Dachdeckerkran ist nachteilig, daß für jeden Teleskopschuß ein eigenes Formwerkzeug benötigt wird, da die
Querschnittsabmessungen jedes Teleskopschusses sich von
denen der beiden benachbarten Teleskopschüsse unterscheiden. Dies führt sowohl hinsichtlich des Hersteilungsverfahrens
als auch hinsichtlich der dazu erforderlichen Formwerkzeuge zu erheblichen Kosten.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Dachdeckerkran dahingehend zu verbessern, daß dieser
möglichst preisgünstig herstellbar ist.
Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird durch
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einen Dachdeckerkran mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, die Eckbereiche als separate Hohlkammer-Eckprofile auszugestalten. Auf diese
Weise ist es möglich, ein und dasselbe Strangprofil für mehrere oder sogar sämtliche Teleskopschüsse desselben Auslegers zu
verwenden. Die unterschiedlichen Querschnittsabmessungen der Teleskopschüsse können auf einfache Weise durch die Bemaßung
der Verbindungselemente erzielt werden, mit denen
zwei benachbarte Eckprofile desselben Teleskopschusses miteinander
verbunden werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind den Unteran-Sprüchen
entnehmbar.
Ausführungsbeispiele der Neuerung werden anhand der Zeichnung im folgenden näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 Zwei Ausführungsbeispiele mehrerer ineinander-
üegend angeordneter Teleskopschüsse eines Auslegers eines Dachdeckerkranes, und
Fig. 2 eine Seitenansicht auf einen Teleskopschuß, wie
er in Fig. 1 Verwendung findet. 25
In Fig. 1 ist ein Ausleger 1 eines Dachdeckerkranes teilweise
angedeutet. Der Ausleger 1 besteht aus insgesamt fünf Teleskopschüssen, wobei jeder Teleskopschuß Eckprofile 2 und 3
aufweist sowie dazwischen angeordnete Verbindungselemente 4. Die Eckprofile 2 und 3 sind als separate Strangpreß-Bauteile
gefertigt und mit den Verbindungselementen 4 verschweißt, um einen Teleskopschuß zu bilden.
Fig. 1 zeigt zwei verschiedene Ausführungsbeispiele:
Während die links dargestellten Eckprofile 2 und 3 jeweils einen
Mittelsteg 9 aufweisen und dadurch zwei Hohlkammern aufwei-
sen, bilden die rechts dargestellten Eckprofile lediglich eine einzige Hohlkammer aus. Diese rechts dargestellte Profilform
der Eckprofile hat zum Ziel, möglichst viel Material in die in Biegerichtung liegenden Außenkanten zu bringen, so daß bei Belastung
des Auslegers der Anteil des Flächenträgheitsmomentes möglichst groß ist. Durch die Verlagerung der die Biegesteifigkeit
maßgeblich beeinflussenden Querschnittsfläche der Eckprofile an den Profilaußenrand und damit an den Außenrand des
Auslegers wird im Inneren des Profiles ein größerer, freier Raum für eine Innenschiene und für die Verseilung geschaffen.
Die in der Zeichnung oben dargestellten Eckprofile 2 sämtlicher Teleskopschüsse weisen denselben Querschnitt auf und die in
der Zeichnung unten dargestellten Eckprofile 3 sämtlicher Teleskopschüsse weisen ebenfalls sämtlich denselben Quer
schnitt auf, so daß insgesamt für die Herstellung des dargestellten
Kranauslegers nur zwei unterschiedliche Hohlkammerprofile als Eckprofile 2 und 3 hergestellt und bereitgehalten werden
müssen. Die in Fig. 1 links dargestellten Eckprofile 2 und 3 weisen jeweils zwei Hohlkammern auf, die durch einen Mittelsteg
voneinander getrennt sind. Der Mittelsteg 9 verbessert die statische
Belastbarkeit des Eckprofiles 2 bzw. 3 und verläuft entlang der Winkelhalbierenden des vom Eckprofil 2 bzw. 3 eingeschlossenen
90°-Winkels.
Das Eckprofil 3 unterscheidet sich bei beiden in Fig. 1 dargestellten
Varianten von dem Eckprofil 2 dadurch, daß die beiden um 90° zueinander abgewinkelt angeordneten Schenkel des
Profiles unterschiedlich dick ausgestaltet sind: Während beim Eckprofil 2 beide Schenke! gleichdick ausgestaltet sind, weist
das Eckprofil 3 einen schmaleren Schenkel 5 und einen dickeren Schenkel 6 auf. Auf diese Weise werden Freiräume 7 zwischen
zwei jeweils benachbarten Teleskopschüssen geschaffen, in denen beispielsweise die Verseilung geschützt geführt werden
kann.
Die Verbindungselemente 4 zwischen zwei Eckprofilen 2 und 3 oder zwischen zwei gleichen Eckprofilen 2 oder zwischen zwei
gleichen Eckprofilen 3 können jeweils als eine einzige Platte ausgebildet sein. Vorteilhaft kann jedoch vorgesehen sein, die
Fläche zwischen zwei Eckprofilen aus einer Vielzahl einzelner
Platten zu bilden.
Dies ist insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich: Zwischen den beiden Eckprofilen 2 und 3 ist eine Vielzahl von Verbindungselementen
4 vorgesehen, um eine Fläche des Teleskopschusses
zu bilden. Die Platten sind dabei nicht als rechteckige Platten ausgestaltet, sondern gegenüber ihrer Schweißkante, mit der
sie an den Eckprofilen 2 bzw. 3 anliegen, mit zunehmendem Abstand von dem jeweiligen Eckprofil 2 bzw. 3 nach innen eingezogen.
So ergeben sich Aussparungen 8 zwischen zwei be
nachbarten Verbindungselementen 4, die einerseits eine Gewichtseinsparung
des Teleskopschusses bewirken und andererseits einen Zugang auch dann zum Inneren des Teleskopschusses
ermöglichen, wenn dieser einen geschlossenen, beispielsweise viereckigen Kastenquerschnitt aufweist. Eine im Inneren
des Auslegers geführte Verseilung, elektrische Zuleitungen od. dgl. sind auf diese Weise optimal zugänglich.
Aus statischen Gründen sind die Freiräume zwischen zwei benachbarten
Verbindungselementen 4 ein- und derselben Fläche zwischen zwei Eckprofilen an den beiden Stirnenden des
Teleskopschusses kleiner ausgestaltet im mittleren Bereich der Länge desselben Teleskopschusses, da die beiden Endbereiche
statisch stärker beansprucht werden. Zu diesem Zweck können entweder die einzelnen Verbindungselemente 4 als unterschiedlich
stark taillierte Platten ausgestaltet werden oder bei Verwendung der gleichen Plattenabmessungen können die Abstände
zwischen zwei benachbarten Platten entsprechend unterschiedlich gewählt werden.
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Eine besonders preiswerte Herstellung des Teleskopschusses ist möglich, wenn lediglich zwei unterschiedliche Typen von
Eckprofilen für sämtliche Teleskopschüsse ein- und desselben Auslegers erforderlich sind und wenn lediglich ein einzelner
Plattentyp für sämtliche Verbindungselemente 4 ein- und derselben Fläche eines Teleskopschusses erforderlich ist. Auf diese Weise ist eine standardisierte und sehr preiswerte Herstellung mit hohen Stückzahlen desselben Bauteiltypes möglich.
Plattentyp für sämtliche Verbindungselemente 4 ein- und derselben Fläche eines Teleskopschusses erforderlich ist. Auf diese Weise ist eine standardisierte und sehr preiswerte Herstellung mit hohen Stückzahlen desselben Bauteiltypes möglich.
Claims (5)
- HABBEL &PATENTANWÄLTE Postfach 3429 ♦ 48019 MünsterLVINQ. LUTZ HABBELEUROPEAN PATENT ATTORNEYSDIPL.-QEOQR. PETER HABBEL TELEFON (0251) 535 780 ♦ FAX (0251) 531 996UNSERE AKTE:[bitte angebenj K115/19645 lU/SCMünster, 17. März 1997Firma Theodor Klaas GmbH & Co. KG1
Raiffeisenstr. 19, 59387 Ascheberg"Dachdeckerkran mit modular aufgebauten Teleskopschüssen" Schutzansprüche:1. Dachdeckerkran, mit einem mehrere Teieskopschüsse aufweisenden Ausleger, wobei ein Teleskopschuß im Eckbereich zwisehen zwei Flächen ein Hohlkammerprofil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlkammerprofil als separates Eckprofil (2, 3) ausgestaltet ist, wobei zwei benachbarte Eckprofiie (2, 3) desselben Teleskopschusses durch Verbindungselemente (4) miteinander verbunden sind. - 2. Dachdeckerkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel (5, 6) des Eckprofils (3) unterschiedlich dickj j j j 2ausgebildet sind.
- 3. Dachdeckerkran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Ecken des Querschnittprofiles eines Teleskopschusses als separate Eckprofile ausgestaltet sind.
- 4. Dachdeckerkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Eckprofii (2, 3) zwei Hohlkammern aufweist, die durch einen Mittelsteg (9) voneinander getrennt sind, welcher entlang der Winkelhalbierenden des vondem Eckprofil eingeschlossenen Winkels verläuft.
- 5. Dachdeckerkran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (4) einer zwischen zwei Eckprofilen (2, 3) vorgesehenen Fläche als eineVielzahl einzelner voneinander beabstandeter Platten ausgestaltet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29705009U DE29705009U1 (de) | 1997-03-19 | 1997-03-19 | Dachdeckerkran mit modular aufgebauten Teleskopschüssen |
| DE19756746A DE19756746A1 (de) | 1997-03-19 | 1997-12-19 | Dachdeckerkran mit modular aufgebauten Teleskopschüssen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29705009U DE29705009U1 (de) | 1997-03-19 | 1997-03-19 | Dachdeckerkran mit modular aufgebauten Teleskopschüssen |
Publications (1)
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|---|---|
| DE29705009U1 true DE29705009U1 (de) | 1997-06-26 |
Family
ID=8037748
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29705009U Expired - Lifetime DE29705009U1 (de) | 1997-03-19 | 1997-03-19 | Dachdeckerkran mit modular aufgebauten Teleskopschüssen |
| DE19756746A Ceased DE19756746A1 (de) | 1997-03-19 | 1997-12-19 | Dachdeckerkran mit modular aufgebauten Teleskopschüssen |
Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
| DE19756746A Ceased DE19756746A1 (de) | 1997-03-19 | 1997-12-19 | Dachdeckerkran mit modular aufgebauten Teleskopschüssen |
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|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP3450383A1 (de) * | 2017-09-05 | 2019-03-06 | Maurer + Partner AG | Teleskopsäule |
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1997
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- 1997-12-19 DE DE19756746A patent/DE19756746A1/de not_active Ceased
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19756746A1 (de) | 1998-09-24 |
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