DE1683009B2 - Falttür mit mindestens zwei Tafeln - Google Patents
Falttür mit mindestens zwei TafelnInfo
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- E06B3/32—Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
- E06B3/48—Wings connected at their edges, e.g. foldable wings
- E06B3/481—Wings foldable in a zig-zag manner or bi-fold wings
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Falttür der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Gattung. Eine solche Falttür ist aus der US-PS 32 95 257 bekannt. Bei dieser
bekannten Falttür liegen die beiden einer jeden Tafel zugeordneten Platten mit ihren Umfangsrändern auf
gegenüberliegenden Seiten des Rahmens flach auf -;nd die Verbindung wird durch Verklebung hergestellt.
Dadurch ist ein Austausch der gesamten Tafel erforderlich, wenn auch nur eine der Platten aus
irgendwelchen Gründen ausgetauscht werden müßte. Ein solcher Plattenaustausch ist aber in der Praxis sehr
häufig erwünscht, wenn z. B. eine Platte beschädigt ist oder auch wenn das Dekor geändert werden soll.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Falttür gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch zu
verbessern, daß die Platten auf einfache Weise abgenommen und ersetzt werden können, ohne daß zu
diesem Zweck die gesamten Tafeln ausgebaut werden müssen.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale.
Durch diese Ausbildung des Rahmens ist es möglich, die einzelnen Platten ohne Entfernung der jeweils
zugeordneten Tafel aus der Faltwand zu ersetzen bzw. auszutauschen, indem die Tafeln in ihre zusammengefaltete
Stellung gebracht werden und das eine seitliche Rahmenteil von dem oberen und dem unteren
Rahmenteil getrennt wird, um die von den Aussparungen der Rahmenteiie gebildete geschlossene Rinne zu
öffnen, so daß die zugeordneten Platten durch eine in ihrer Ebene erfolgende horizontale Verschiebung aus
dem Rahmen entnommen und neue Platten in der gleichen Weise eingeschoben werden können. Nach
Einschieben der Platten wird das seitliche Rahmenteil wieder an dem oberen und unteren Rahmenteil
befestigt, so daß der gesamte Umfangsrand der Platten in den Aussparungen der Rahmenteile unbeweglich
festgelegt ist.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Eine Falttür nach der Erfindung wird in der folgenden Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht der Falttür aus Tafeln, die sich in geschlossener Stellung befinden,
F i g. 2 einen vergrößerten und verkürzten waagrechten Teilschnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1,
Fig.3 einen vergrößerten verkürzten waagrechten
Teilschnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 1,
Fig.4 einen senkrechten Schnitt durch eine der Tafeln längs der Linie 4-4 in F i g. 1 und
F i g. 5 eine perspektivische Darstellung einer Eckverbindung
des Rahmens einer Tafel zwischen einem oberen Rahmenteil und einem seitlichen Rahmenteil.
In Fig. 1 erkennt man eine insgesamt mit 10 bezeichnete Falttür, die mehrere Tafeln 12 umfaßt, die
an einer Führungsschiene 14 mit Hilfe von Tragroiienaggregaten 16 aufgehängt und mit ihren einander
benachbarten Längskanten in der bei 18 (Fig.2) angedeuteten Weise gelenkig miteinander verbunden
sind, so daß sie geschwenkt werden können, und zwar zwischen der in F i g. 1 gezeigten Stellung, bei der die
Tafeln eine Wand bilden, und einer zusammengelegten Stellung, bei der die Tafeln 12 nebeneinander liegen.
Gemäß den F i g. 1 bis 4 wird jede Tafel 12 umfaßt von einem Rahmen 30 aus einem oberen Rahmenteil 32,
zwei seitlichen Rahmenteilen 34 und 36 sowie einem unteren Rahmenteil 38. Hierbei werden die oberen,
unteren und seitlichen Rahmenteile durch Abschnitte stranggepreßter Profile aus Aluminium od. dgl. gebildet,
deren Querschnittsform aus den F i g. 2 bis 5 ersichtlich ist.
Die seitlichen Rahmenteile 34 und 36 sind mit den zugehörigen oberen und unteren Rahmenteilen 32 und
38 durch Winkelstücke 40 verbunden, deren Schenkel 42 und 44 an den betreflenden Rahmenteilen mit Hilfe
geeigneter Schrauben 46 befestigt sind, deren Köpfe auf der Außenseite des Rahmens 30 liegen.
Gemäß F i g. 4 sind die oberen und unteren Rahmenteile 32 und 38 von gleicher Konstruktion, jedoch relativ
zueinander umgekehrt angeordnet. Jedes dieser Rahmenteile hat einen kanalförmigen Querschnitt mit
einem Steg 60 sowie mit zwei im Abstand voneinander stehenden senkrecht angeordneten seitlichen Flanschen
62, von denen jeder mit einer Randprofüierung 64 versehen ist, durch die auf jeder Seite der Rahmenteile
eine Nut 66 zürn Aufnehmen eines Randes einer Platte abgegrenzt wird.
Gemäß den Fig.2 und 3 haben die seitlichen Rahmenteile 34 und 36 eine im wesentlichen kanalförmige
Profilierung, und sie umfassen jeweils einen Steg 68, welcher sich zwischen zwei im Abstand voneinander
stehenden Flanschen 70 erstreckt, die mit Randprofilierungen 72 und 74 versehen sind, von denen jede eine
Nut 76 zum Aufnehmen eines Randes einer Platte begrenzt
Die oberen, unteren und seitlichen'Rahmenteil 32 bis
38 eines Rahmens 30 sind so bemessen, daß die seitlichen Rahmenteile 34, 36 an den Ecken 41 des
Rahmens zu den anderen Rahmenteilen passen und daß sich eine starre Konstruktion ergibt. Die seitlichen
Rahmenteile 34 und 36 umfassen abgewinkelte Ansätze 80 und 82 (F i g. 2), die an Stirnflächen 84 und 86 enden,
welche so ausgebildet sind, daß sie mit den Seitenflächen 89 und 90 (F i g. 4, 5) des Steges 60 des oberen bzw.
unteren Rahmenteils 32,38 zusammenarbeiten.
Die Flansche 62 des oberen Rahmenteils 32 und des unteren Rahmenteils 38 umfassen jeweils seitilch
vorspringende Schulterabschnitte 92 und 94 (F i g. 4, 5), mit denen je eine Schulter 96 am Flansch 70 des
seitlichen Rahmenteils 34 bzw. 36 zusammenwirkt (F i g. 5). Zu diesem Zweck ist der Steg 60 des oberen
Rahmenteils 32 bzw. des unteren Rahmenteils 38 so ausgeschnitten, daß die Kante 98 an der Innenfläche 100
des Steges 68 dts betreffenden seitlichen Rahmenteils anliegt, wenn die Enden 101 des Rahmenteils 32 bzw. 38
an den in einer gemeinsamen Ebene liegenden Stoßflächen 102 und 104 der seitlichen Rahmenteile 34
und 36 anliegen. Die Kante 98 wird bei den Rahmenteilen 32 und 38 dadurch ausgebildet, daß der
Steg 60 von den Enden 101 aus bis zu den Schulterabschnitten 92 und 94 so tief ausgeschnitten
wird, wie es dem Abstand zwischen den Ebenen der Flächen 100 und 102 (oder 104) entspricht. Ferner wird
die Schulter 96 dadurch ausgebildet, daß der Steg 68 des seitlichen Rahmenteils vom Ende 103 dieses Rahmenteils
aus so weit ausgeschnitten wird, wie es dem Abstand zwischen den Ebenen der Flächen 105 und des
Steges 60 entspricht. Außerdem werden die Ansätze 80 und 82 ausgeschnitten.
Gemäß den Fig. 2 bis 5 werden die oberen, unteren und seitlichen Rahmenteile eines Rahmens 3ö so
aneinander befestigt, daß ihre Nuten 66 und 76 zum Aufnehmen der Ränder einer Platte 110 in einer
gemeinsamen Ebene liegen und daß die Schenkel 42 und 44 jedes Winkelstücks 40 an der Innenfläche 99 der
Rahmenteile 32 und 38 bzw. an der Innenfläche 100 der Rahmenteile 34 und 36 anliegen.
Die die Ränder der Platten 110 aufnehmenden Nuten der Rahmenteile 32, 34, 36, 38 sind so ausgebildet, daß
sie Platten verschiedener Dicke und mit unterschiedlichen Eigenschaften aufnehmen können, damit jeweils
eine gewünschte akustische Wirkung, eine Brandschutzwirkung und/oder andere Wirkungen erzielt werden
können. Beispielsweise sind die Nuten 66, 76 bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel so geformt, daß
sie Platten mit einer Dicke von etwa 12,5 mm aufnehmen können, die als zusammengesetzte Konstruktion
ausgebildet sind und eine äußere Verkleidung aus einem harten Flachmaterial umfassen, an deren
Innenfläche auf beliebige geeignete Weise eine Basisplatte aus Gips befestigt ist.
Bei der Falttür 10 ist es leicht möglich, die in die Tafeln 12 eingebauten Platten auszubauen und durch
andere Platten zu ersetzen. Zu diesem Zweck legt man die durch die Tafeln 12 gebildete Wand zusammen und
entfernt eines der seitlichen Rahmenteile 34 und 36, indem man die Schrauben 46 herausdreht, die auf der
Seite des Rahmenteils angeordnet sind, um das seitliche Rahmenteil von dem zugehörigen Winkelstück 40 zu
trennen, so daß man die Platten 110, 230 in waagerechter Richtung aus den Nuten 66,76 herausziehen
kann, woraufhin es möglich ist, die Platten auf entsprechende Weise durch neue bzw. andere Platten zu
ersetzen. Danach wird das ausgebaute seitliche Rahmenteil wieder angebracht und die Schrauben 46 wieder
eingedreht.
Es sei bemerkt, daß man zur Herstellung der Rahmen 30 nur zwei Strangpreßprofile benötigt, da die
Rahmenteile 32 und 38 aus einem ersten Profil und die Rahmenteile 34 und 36 aus einem zweiten Profil
bestehen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Falttür mit mindestens zwei Tafeln, die Seite an Seite miteinander gelenkig verbunden sind, und die
an einer Überkopfschiene verschiebbar aufgehängt sind, wobei jede Tafel einen Rahmen aufweist,
bestehend aus einem oberen und einem unteren horizontal angeordneten Rahmenteil sowie aus zwei
seitlichen vertikal angeordneten Rahmenteilen, deren Enden an den Enden des oberen und unteren
Rahmenteils anliegen und mit diesen mittels Schrauben lösbar verbunden sind, und wobei jede
Tafel zwei Platten aufweist, deren Umfangsränder an einander gegenüberliegenden Seiten jedes
Rahmen teils befestigt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Rahmenteil (32, 34, 36, 38) angrenzend an seine beiden einander gegenüberliegenden
Seiten mit zum Rahmeninnern offenen Nuten (66, 76) versehen ist, die im verbundenen
Zustand der Rahmenteile (32, 34, 36, 38) in einer Ebene liegen und jeweils eine umlaufende Rinne
bilden, die den Umfangsrand der zugeordneten Tafel (12) aufnimmt und umgreift, und daß die beiden
Tafeln (12) nach Abschrauben eines der seitlichen Rahmenteile (34, 36) in den Nuten (66, 76) des
oberen und unteren Rahmenteils (32, 38) horizontal frei verschiebbar und in den Rahmen (30) einsetzbar
bzw. aus diesem entnehmbar sind.
2. Falttür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenteile (32, 34, 36, 38) einen im
wesentlichen kanalförmigen Querschnitt aufweisen, wobei jedes Rahmenteil (32, 34, 36, 38) einen Steg
(60, 68) und zwei im Abstand voneinander angeordnete Flansche (62, 70) aufweist, die von den
Längskanten des Steges (60, 68) nach außen vorspringen, und wobei die Stege und Flansche (60,
68; 62, 70) der Rahmenteile (32, 34, 36, 38) an den aneinanderliegenden Enden derselben zusammengesteckt
sind und ineinandergreifende Eckbereiche bilden, daß in jedem Eckbereich ein Winkelstück (40)
vorgesehen ist, das einen ersten Schenkel (42) aufweist, der an dem oberen bzw. dem unteren
Rahmenteil (32 bzw. 38) befestigt ist, und einen zweiten Schenkel (44) aufweist, der an der
Innenfläche (100) des Steges (68) des zugeordneten seitlichen Rahmenteils (34, 36) anliegt, und daß die
Schrauben (46) von der Außenfläche des Steges (68) des zugeordneten seitlichen Rahmenteils (34, 36)
betätigbar sind.
3. Falttür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren
Rahmenteile (32, 38) stranggepreßte Elemente mit identischem Querschnitt sind und daß die seitlichen
Rahmenteile (34, 36) ebenfalls stranggepreßte Elemente mit identischem Querschnitt sind.
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