DE2832002C3 - Verfahren zum Entfernen von Stickstoffoxiden aus Verbrennungsabgasen - Google Patents
Verfahren zum Entfernen von Stickstoffoxiden aus VerbrennungsabgasenInfo
- Publication number
- DE2832002C3 DE2832002C3 DE2832002A DE2832002A DE2832002C3 DE 2832002 C3 DE2832002 C3 DE 2832002C3 DE 2832002 A DE2832002 A DE 2832002A DE 2832002 A DE2832002 A DE 2832002A DE 2832002 C3 DE2832002 C3 DE 2832002C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- reaction
- nitrogen
- exhaust gas
- catalyst
- nitrogen oxides
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D53/00—Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
- B01D53/34—Chemical or biological purification of waste gases
- B01D53/74—General processes for purification of waste gases; Apparatus or devices specially adapted therefor
- B01D53/86—Catalytic processes
- B01D53/8621—Removing nitrogen compounds
- B01D53/8625—Nitrogen oxides
- B01D53/8628—Processes characterised by a specific catalyst
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Exhaust Gas Treatment By Means Of Catalyst (AREA)
- Catalysts (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entfernen von Stickstoffoxiden aus Verbrennungsabgasen, in denen
das Molverhäitnis von NO2/NO 0,1 oder weniger beträgt, bei dem die Stickstoffoxide in Gegenwart von
0,8 bis 2 Mol Ammoniak pro Mol der Stickstoffoxide mit Hilfe eines Metalloxid-Katalysators, der Titanoxide als
Hauptbestandteil enthält und dem ein Oxid mindestens eines Metalls aus der Gruppe Eisen, Kupfer, Nickel,
Cobalt, Molybdän, Wolfram, Vanadin, Chrom und Cer zug'.setzt ist bei einer Temperatur von 100 bis 5500C zu
Stickstoff und Wasser reduziert werden. Mit Hilfe dieses Verfahrens werden die Abgase entgiftet und Umweltverschmutzungen
vermieden.
Ein durch Verbrennung von verschiedenen fossilen Brennstoffen erzeugtes Abgas enthält sehr kleine
Mengen an Stickstoffoxiden NO* beispielsweise NO
(Stickstoffmonoxid), NO2 (Stickstoffdioxid), N2O*, N2O5
und N2O, die Luftverschmutzungen verursachen. Der größte Anteil der Stickstoffoxide in Abgasen aus
Erdölfraktionen (wie Naphtha, Kerosin, Leichtöl und Schweröl), Kohle und dergleichen bestehen aus
Stickstoffmonoxid NO und gegenwärtig wird daher eine Vielfalt von Methoden zur Stickstoffentfernung entwikkelt.
Eine der Methoden zur Beseitigung von NO ist ein Verfahren, bei dem NO in Gegenwart eines Katalysators
mit Hilfe von Ammoniak NH3 als Reduktionsmittel zu Stickstoff und Wasser zersetzt wird.
Man hat angenommen, daß die Reduktionsreaktion von NO mit. NHj nach folgender Reaktionsgleichung
verläuft:
3 NO+ 2 NH3-5/2 N2+ 3 H2O
Kürzlich wurde jedoch klargestellt, daß in Gegenwart von Sauerstoff die Reduktion nach einer Reaktion
verläuft, die durch die folgende Gleichung dargestellt werden kann:
NO + NH3+1/4O2
-N2+3/2 H2O (2)
Patentanmeldung Nr.
(offengelegte japanische
51-56 284). Zur Beschleunigung der Reaktion (2) wurden zahlreiche Katalysatoren vorgeschlagen. Darunter seien beispielsweise Katalysatoren aus gemischten Oxiden, die Vanadin enthalten (offengelegte japanische Patentanmeldung Nr, 49-122 473); Katalysatoren aus Zinnoxiden mit zugesetztem Molybdän, Wolfram und Vanadin (offengelegte japanische Patentanmeldungen Nr. 50-71 564 und 51-45 689) und Katalysatoren zu erwähnen, von dene sich wiederum einige andere Erfindungen ableiten, nämlich Katalysatoren, die Titan-
51-56 284). Zur Beschleunigung der Reaktion (2) wurden zahlreiche Katalysatoren vorgeschlagen. Darunter seien beispielsweise Katalysatoren aus gemischten Oxiden, die Vanadin enthalten (offengelegte japanische Patentanmeldung Nr, 49-122 473); Katalysatoren aus Zinnoxiden mit zugesetztem Molybdän, Wolfram und Vanadin (offengelegte japanische Patentanmeldungen Nr. 50-71 564 und 51-45 689) und Katalysatoren zu erwähnen, von dene sich wiederum einige andere Erfindungen ableiten, nämlich Katalysatoren, die Titan-
5 oxide als Hauptbestandteile enthalten und in denen zugesetzte Oxide von Eisen (ausgelegte japanische
Patentanmeldung Nr. 52-6 954), Kupfer, Nickel und Kobalt (ausgelegte japanische Patentanmeldung Nr.
52-6 953), Molybdän (offengelegte japanische Paientanmeldung Nr. 50-89 291), Wolfram (offengelegte japanische
Patentanmeldung Nr. 50-89 264) Vanadin (offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 50-1 28 680),
Uran (offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 51-21 568), Chrom (offengelegte japanische Patentanmeldung
Nr. 51-68 473), Cer (offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 50-1 !7 753) und dergleichen
zugesetzt sind. Abgesehen von den Katalyse i-./ren, die
Titanoxide als Hauptbestandteile enthalten, wird Aluminiumoxid oder Siliciumdioxid-Aluminiumoxid allgemein
als Katalysatorträger eingesetzt Wenn Katalysatoren, in denen ein Träger vom Aluminiumoxid-Typ vorliegt,
zur Behandlung eines Schwefeloxide enthaltenden Abgases verwendet werden, so wird die katalytische
Aktivität dieser Katalysatoren rasch verschlechtert, weil das Aluminiumoxid in Aluminiumsulfat umgewandelt
wird. Dagegen werden Katalysatoren, die Titanoxide als Hauptbestandteile enthalten, und denen Oxide
von Fe, Cu, Ni, Co, Mo, W, V, U, Cr und Ce in einer Menge im Bereich von beispielsweise höchstens 50
Gew.-% zugesetzt sind, durch die Schwefeloxide nicht beeinträchtigt Außerdem ist die Aktivität dieser
Katalysatoren für die Reaktion zwischen NO und NH3 ganz ausgezeichnet
Mit Hilfe der vorstehend genannten Katalysatoren und unter idealen Bedingungen können etwa 90% oder
mehr NO» aus dem Abgas entfernt werden. Wenn
jedoch die Temperatur des Abgases 2500C oder weniger beträgt oder wenn die Raumgeschwindigkeit
erhöht wird, wird die Rate der Entfernung von NO1 vermindert und es treten Schwierigkeiten bei der
Anwendung der Umsetzung in einer großtechnischen Industrieanlage auf.
Bei einem weiteren bekannten Verfahren zur Reduktion von Stickstoffoxiden zu Stickstoff wird ein
Gasgemisch, das Stickstoffoxide, molekularen Sauerstoff und ein reduzierendes Gas, insbesondere Ammoniak,
enthält, bei hoher Temperatur mit einem Metailoxid-Katalysator behandelt (DE-OS 24 58 888).
Eine Einstellung der Molkonzentratic-ien von Stickstoffmonoxid
zu Stickstoffdioxid in dem Abgas ist bei diesem bekannten Verfahren nicht vorgesehen. Tatsächlich
findet bei dem beschriebenen Verfahren die gewünschte Umsetzung zwischen Stickstoffmonoxid
und Ammoniak rascher statt, als die Reaktion zwischen Stickstoffmonoxid und im Gemisch vorhandenem
molekularen Sauerstoff.
Diesem Stand der Technik gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Entfernen
von Stickstoffoxiden aus Verbrennungsabgasen, in denen das Molverhältnis von NO2/NO 0,1 oder weniger
beträgt, zur Verfugung zu stellen, bei dem die Reaktionsgeschwindigkeit
der Reduktion der Stickstoffoxide mit Ammoniak erhöht wird und gleichzeitig ermöglicht
wird, die Reaktion in einem niedrigeren Tcmperaturbe-
tii reich durchzuführen.
Es wurde gefunden, daß diese Aufgabe dadurch gelöst werden kann, daß man in dem Stickstoffoxide
enthaltenden Gas vor Durchführung der Reduktionsre-
aktion die Molkonzentration des Stickstoffmonoxids der Molkonzentration des Stickstoffdioxids angleicht
Eine spätere Zugabe von Sauerstoff während der Reaktion mit Ammoniak, wie sie bei dem zuletzt
erläuterten bekannten Verfahren erfolgt, ist dagegen wirkungslos.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Entfernen von Stickstoffoxiden aus Verbrennungsabgasen,
in denen das Molverhältnis von NO2/NO 0,1 oder weniger
beträgt, bei dem die Stickstoffoxide in Gegenwart von 0,8 bis 2 Mol Ammoniak pro Mol der Stickstoffoxide
mit Hilfe eines Metalloxid-Katalysators, der Titanoxide als Hauptbestandteil enthält und dem ein Oxid
mindestens sines Metalls aus der Gruppe Eisen, Kupfer, Nickel, Cobalt, Molybdän, Wolfram, Vanadin, Chrom
und Cer zugesetzt ist, bei einer Temperatur von 100 bis
5500C zu Stickstoff und Wasser reduziert werden, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß man, bevor man die Abgase mit dem Metalloxid-Katalysator in Berührung
bringt, die molareil Konzentrationen von Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid im Abgas in der Weise
einstellt, daß das Verhältnis NO/(NO + NO2) gleich 0,4
bis 0,6 beträgt.
Die Einstellung der Konzentrationen von NO und NO2 kann durch Oxydation von NO mit Ozon, durch
katalytische Oxydation von NO mk Sauerstoff oder
Luftsauerstoff, Zugabe von Salpetersäure, Zugabe von NO oder NO2 erfolgen. Nach der Einstellung wird dann
das Abgas mit dem Metalloxid-Katalysator sowie mit Ammoniak bei der angegebenen Temperatur in
Berührung gebracht.
Das erfindungsgemäße Verfahren "ißt sich aufgrund der Ergebnisse von Untersuchungen der Reaktion
zwischen NO und NH3 unter Anwendi1 g von verschiedenen Metalloxid-Katalysatoren sowie der Reaktion
zwischen NO2 und NH3 und der Reaktion zwischen (NO + NO2) und NH3, erklären. Die Reaktion zwischen
NO und NH3 verläuft nach der Reaktionsformel (2). Die Reaktion zwischen NO2 und NH3 läuft in Gegenwart
oder in Abwesenheit von Sauerstoff nach folgender Reaktionsformel ab, die bisher für diese Reaktion
vorgeschlagen wurde:
3 NO2+4 NH3- 7/2 N2 + 6 H2O
Ferner läuft die Reaktion zwischen NH3 und einem Gas, in welchem NO und NO2 in gleichen molaren
Mengen vorliegen, nach folgender Reaktionsgleichung ab:
NO+ NO2 +2 NH1-.2 N2 + 3 H2O
Wenn auch die Reaktionsgeschwindigkeiten dieser Reaktionen (2), (3) und (4) stark von der Reaktionstemperatur
und der Art des verwendeten Katalysators abhängen, ist die Geschwindigkeit der Reaktion (4) im
allgemeinen 2mal bis lOmal so hoch wie die der
Reaktionen (2) und (3). Speziell dann, wenn ein Katalysator vom Titanoxid-Typ verwendet wird, läuft
die Reaktion (4) 4- bis lOmal rascher ab als die Reaktionen (2) und (3).
Was die Reaktionstemperatur betrifft, wurde experimentell bestätigt, daß die Reaktion (4) die gleiche
Stickstoffentfernungsrate bei Temperaturen zeigt, die um 100 bis 1500C niedriger sind als die der Reaktionen
(2) und (3).
Die Erfindung wird nachstehend ausführlicher beschrieben.
In den üblichen Verbrennungsabgasen liegt der größte Teil der Stickstoffoxide in Form von Stickstoffmonoxid
vor und das Molverhältnis von N02/N0 beträgt 0,1 oder weniger. Zur Aufarbeitung eines
solchen Abgases wird ein Teil des NO zu NO2 oxidiert, so daß die Konzentrationen an NO und NO2 in dem
Abgas ungefähr gleich werden. In diesem Fall kann das Mengenverhältnis der Anteile an NO und NO2 in dem
Abgas nach der Oxydation gewöhnlich auf einen Wert entsprechend N0/(N0 +NO2)=0,4 bis 0,6 (Molverhältnis)
eingestellt werden, wenn auch dieser Wert davon abhängt, wie hoch der gewünschte prozentuale Anteil
der Entfernung von Stickstoffoxiden (die prozentuale Denitrierung) ist Indem die Anteile von NO und NO2 in
dieser Weise eingestellt werden, wird der durch NH3 eraaltene Denitrierungs-Prozentsatz leicht auf 80%
oder einen höheren Wert eingestellt
Eine geeignete Methode zur Oxydation von NO in NO2 ist ein Verfahren, bei dem die Oxydation mit Hilfe
von Sauerstoff in Gegenwart eines Katalysators durchgeführt wird. Als Katalysator eignet sich irgendeines
der Manganoxide (offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 50-62 859), die bereits bekannt sind,
oder die von der Anmelderin aufgefundenen Oxide TiO2-MnOiTiO2-CoO, MnO2-Fe2O3 und/oder Pt-TiO2
usw. Die Temperatur der Oxydationsreaktion kann in der gleichen Größenordnung liegen wie die
Temperatur, bei der die Stickstoffoxide mit Ammoniak reduziert werden, d. h. bei 100 bis 3500C Eine Variante
dieses Verfahrens besteht darin, daß man das Gas in zwei Teilströme unterteilt, einen der Teilströme mit dem
Oxydations-Katalysatoi1 in Berührung hält und danach
die beiden Ströme vereinigt, den vereinigten Strömen Ammoniak zusetzt und sie mit dem Metalloxid-Katalysator
in Berührung hält
Eine weitere Methode zur Oxydation von NO in NO2 ist ein Verfahren, bei dem Ozon (O3) eingesetzt wird. Die öxydationsreaktion mit Ozon wird durch die nachstehende Reaktionsgleichung dargestellt und sie läuft mit hoher Reaktionsgeschwindigkeit ab:
Eine weitere Methode zur Oxydation von NO in NO2 ist ein Verfahren, bei dem Ozon (O3) eingesetzt wird. Die öxydationsreaktion mit Ozon wird durch die nachstehende Reaktionsgleichung dargestellt und sie läuft mit hoher Reaktionsgeschwindigkeit ab:
NO+ O3-NO2+ O2
Bei Temperaturen, bei denen die Selbstzersetzung von Ozon nicht stattfindet läuft die Reaktion (5) sehr selektiv
ab. Als zuzusetzende Menge an Ozon eignet sich daher 0,1 bis 1, vorzugsweise 0,4 bis 0,6 Mol, bezogen auf die
molare Menge des NO in dem Abgas. Die Zugabestelle, an der das Ozon eingeführt wird, kann diesseits eines
Feaktionsturms liegen, in welchen die Stickstoffoxide
mit Hilfe von NH3 reduziert werden. Es ist nicht immer erforderlich, daß NO und O3 vollständig reagiert haben,
bevor sie in den Reaktionsturm eintreten. Es wird danach angenommen, daß die Reaktion zwischen NO
und O3 auch im Inneren des Reaktionsturms für die Denitrierungsreaktion stattfindet In diesem Fall laufen
die beiden Stufen der Reaktionen, in denen NO in NO2 umgewandelt wird und ferner die drei Reaktanten NO,
NO2 und NH3 reagieren, im wesentlichen nacheinander
ab und die Gesamtreaktionsformel läßt sich in folgender Weise darstellen:
Obwohl diese Reaktionsgleichung der Reaktionsgleichung (2) ähnlich ist, ist doch die Geschwindigkeit der
Reaktion (6) weit höher als die der Reaktion (2).
Ein weiteres Mittel zur Einstellung der Konzenlratio-
Ein weiteres Mittel zur Einstellung der Konzenlratio-
nen von NO und NO2 in dem zu behandelnden Abgas
besteht in der Zugabe von Salpetersäure zu dem Gas und der Umwandlung von Stickstoffmonoxid in
Stickstoffdioxid nach folgender Reaktionsgleichung:
2 HNO3+NO —3 NO2+H2O (7)
Gemäß dither Reaktion werden 3 MoI NO2 aus 2 Mol
Salpetersäure gebildet und zusätzlich wird 1 Mol NO entfernt Wenn daher Salpetersäure in einer Menge
zugesetzt wird, die die Hälfte der Konzentration an NO in dem zu behandelnden Gas beträgt so wird
ein Gas gebildet in dem NO und NO2 in gleichen molaren Mengen vorliegen. Die theoretisch erforderliche
Menge an Ammoniak wird l,5mal so groß wie die Menge des ursprünglich vorliegenden NO, ausgedrückt
als molare Menge. Die Konzentration der zu verwendenden Salpetersäure unterliegt keiner speziellen
Beschränkung und es kann entweder verdünnte Salpetersäure oder unverdünnte Salpetersäure eingesetzt
werden. Die Salpetersäure wird dem M.bgas in der Weise zugesetzt daß eine 1 η wäßrige Lösung von
HNO3 hergestellt und dann in einen Reaktor eingespritzt wird. Gemäß einer anderen Ausführungsform
wird die unverdünnte Salpetersäure durch Einsprühen mit Luft in einen Reaktor eingeführt Dabei ist es richtig,
wenn die Menge der zugesetzten Salpetersäure der 0,2-bis einfachen molaren Menge, vorzugsweise der 0,4- bis
0,6fachen molaren Menge, bezogen auf die molare Menge von NO in dem Abgas, entspricht
Als weitere Methode zur Einstellung der Konzentrationen an NO und NO2 wird ein Verfahren in Betracht
gezogen, bei dem eine vorbestimmte Menge NO oder NO2 dem zu behandelnden Gas zugesetzt wird. Dieses
Verfahren ist einfach durchzuführen, im Vergleich mit den bisher beschriebenen Einstellungsmethoden hat es
jedoch den Nachteil, daß die Menge an NO,, die durch Ammoniak reduziert werden muß, erhöht wird.
Da die keaktion zwischen NHa und dem NO und NO2
in im wesentlichen gleichen Konzentrationen enthaltenden Abgas in der Weise abläuft, wit durch die
Reaktionsformel (4) angezeigt ist, beträgt die geeignete Menge des zugesetzten NH3 das 0,8- bis 0,2fache der
molaren Menge, vorzugsweise das 0,8- bis l,2fache der molaren Menge, bezogen auf die Gesamtmenge in Mol
des NO und NO2. Indem man die Menge des zugesetzten NH3 bei kleinen Werten von 1 ±0,2 Mol pro
Mol der Gesamtmeng? an NO1 (= NO + NO2) hält kann
das in dem behandelten Abgas vorliegende nicht umgesetzte NH3 auf eine geringe Menge eingestellt
werden.
Das Abgas, in welchem die Konzentrationen an NO und NO2 auf im wesentlichen gleiche Werte eingestellt
wurden und zu dem NH3 zugefügt worden ist, wird dann mit einem Katalysator in Berührung gehalten. Dabei
werden die Stickstoffoxide in dem Abgas gemäß Reaktion (4) zu Stickstoff und Wasser zersetzt.
Als Reduktionskatalysatoren für die Zwecke der Erfindung
werden Katalysatoren verwendet, die Titanoxide als Hauptbestandteil enthalten und denen ein
Oxid mindestens eines Metalls der Gruppe Eisen, Kupfer, Nickel, Kobalt, Molybdän, Wolfram, Vanadin,
Chrom und Cer zugesetzt ist. Die Katalysatoren, deren Hauptbestandteile Titanoxide sind, werden durch die
Schwefeloxide nicht vergiftet oder beeinträchtigt und ihre Aktivität für die Reaktion (4) ist gewöhnlich höher
als die der Aluminiumoxid-Trägerkatalysatoren.
Die Reduktion der Stickstoffoxide durch NH3 wird bei Temperaturen von 100 bis 5500C, vorzugsweise '50
bis 2000C, durchgeführt Obwohl die Reaktionstemperatur
höher als der bevorzugte Bereich sein kann, läuft auch die Reaktion (2) zwischen NO und NH3 rasch bei
hohen Temperaturen von mehr als beispielsweise 4000C
ab, wodurch das Vorsehen einer Stufe, in der ein Teil von NO zu NO2 oxidiert wird und ihre Konzentrationen
in dem Abgas im wesentlichen auf gleiche Werte eingestellt werden, bedeutungslos wird. Wenn die
Reaktionstemperatur weniger als 10O0C beträgt, ist die
Reaktionsgeschwindigkeit gering. Somit wird die erforderliche Menge des Katalysators groß und
unwirtschaftlich. Ferner treten in ungünstiger Weise Schwierigkeiten auf, wie die Abscheidung von Ammoniumnitrat
Die Raumgeschwindigkeit des Abgases bei der Reduktion der Stickstoffoxide mit Ammoniak muß auf
Werte von 2000 bis 100 000 h.-' (berechnet für einen
leeren Reaktionsturm bei Nor\<akemperatur und
Normaldruck) eingestellt werden und ?ii\ in Abhängigkeit von der Reaktionstemperatur und der Gestalt des
Katalysators gewählt werden. Als Aufbau für den Reaktionsturm eignet sich eine beliebige Vorrichtung
mit stationärer Katalysatorschicht, Fließbett oder Wirbelschicht Was die Gestalt des Katalysators betrifft
kann dieser in beliebiger Gestalt angewendet werden, wie in säulenförmiger, zylindrischer oder Wabengestah
oder in flacher oder maschenförmiger Gestalt
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird erreicht daß die Umsetzung der Stickstoffoxide mit
Ammoniak etwa 4- bis lOmal rascher erfoigt als bei
Verwendung der üblichen Gemische, beispielsweise gemäß DE-OS 24 58 888. Da die Raumgeschwindigkeit
der umzusetzenden Gase somit erhöht werden kann, läuft die Reaktion in Gegenwart einer geringeren
Menge des Katalysators ab und die erforderliche Energie zur Förderung des Abgases wird ven,iändert,
was ebenfalls die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens erhöht Darüber hinaus kann bei dem Verfahren die
Reaktionstemperatur in einen niedrigeren Temperaturbereich ausgedehnt werden, so daß Energieersparnisse
beim Erwärmen des Abgases auftreten. Erfindungsgemäß wird somit ein sehr wirtschaftliches Abgasreinigungsverfahren
geschaffen, das mit hoher Wirksamkeit und hoher Denitrierungsrate abläuft
Nachstehend wird ein Beispiel für die Herstellung der Katalysatoren beschrieben. (Die so hergestellten Katalysatoren
wurden in den später erläuterten Beispielen angegeben.)
Herstellungsbeispiel
(Herstellung der Katalysatoren)
(Herstellung der Katalysatoren)
Als Ausgangsmaterial für Titandioxid wurde eine Aufschlämmung von Metatitansäure (TiO(OH)2) verwendet
In die Aufschlämmung wurden vorbestimmie Mengen je einer der Verbindungen Ammoniummetavanadat,
Chromnitrat, Ammoniumparamolybdat, Ammoniumparawolframat,
Eisennitirat, Kupfernitrat und Cernitrat eingemischt und die Gemische wurden ausreichend
geknetet. Nach dem Trocknen und Pulverisieren der Gemiche wurden diese mit Hilfe einer Tablettiermaschine
zu Formkörpern mit einem Durchmesser von 5 mm und einer Länge von etwa 5 mm verpreßt. Die
verpreßten Formkörper wurden bei 400 bis 550° C gebrannt, wobei Katalysatoren erhalten wurden. Die
Zusammensetzung
Vergleichs- Beispiel 1 beispiel
Abgas A Abgas B
Vergleichsbeispiel
Abgas C
NO (ppm)
NO2 (ppm)
NH, (ppm)
O2 f%)
CO2 {%)
H2O (%)
N2
NO2 (ppm)
NH, (ppm)
O2 f%)
CO2 {%)
H2O (%)
N2
200
220
12
12
Rest
100
100
220
Rest
200
290
12
12
Rest
Zusammensetzung der erhaltenen jeweiligen Katalysatoren, angegeben anhand der Metallatome, ist nachstehend
aufgeführt:
Katalysator
Katalysator
A: Ti · V (Atomverhältnis 94 : 6) B: Ti-Cr (Atomverhältnis 90 :10)
C: Ti · Mo (Atomverhältnis SO : 20) D: Ti · W (Atomverhältnis 90 :10)
E: Ti · Fe (Atomverhältnis 60 :40) F: Ti · Cu (Atomverhältnis 80 :20)
G: Ti · Ce (Atomverhältnis 90 :10) H: Fe · W (Atomverhältnis 90:10) mit
I: Fe-Sn (Atomverhältnis 50 :50) Al2O3-J:
Cu-Mo (Atomverhältnis 50 :50) Träger Die Erfindung wird nachstehend anhand von
Beispielen beschrieben. Die Erfindung soll jedoch in keiner Weise auf diese Beispiele beschränkt sein.
Beispiel i und Vergleichsbeispiele
Die Reaktionsgeschwindigkeiten der Reaktion zwischen NO und NH3, der Reaktion zwischen (NO+ NO2)
und NH3 und der Reaktion zwischen NO2 und NH3
wurden verglichen.
Jeder der in dem vorhergehenden Herstellungsbeispiel hergestellten Katalysatoren A, C, E, F, G und H
wurde in einer Menge von 40 ml in den mittleren Teil eines Reaktionsrohres eingefüllt, das einen Innendurchmesser
von 50 mm und eine Länge von 50 cm hatte, und drei Arten von Abgasen mit der in Tabelle 1
aufgeführten Zusammensetzung wurden in einer Raumgeschwindigkeit von 12 000 h-' durch das Reaktionsrohr
geleitet. Die Konzentrationen von NO und NO2 am
Eintrittsende und Austrittsende des Reaktionsrohrs wurden mit Hilfe der Chemilumineszenz-Methode
analysiert, um die Entfernungsrate der Stickstoffoxide zu messen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 angegeben.
Kataly- Vergleichs- Beispiel 1 sator beispiel
Abgas A Abgas B
Reaktionstemperatur ( C) 200 300 200 300
Vergleichsbeispiel
AbgasC
200
300
Entfernungsrate der Stickstoffoxide (%)
83
30
98
93
90
89
90
83
93
90
89
90
83
>98
95
90
94
97
95
90
94
97
>98 >98 >98 >98 >98 97
44 20
37 25
85 97 93 90 88 75 Wie aus Tabelle 2 ersichtlich ist, zeigt das Abgas B
(ein Gas, das NO und NO2 in einem Molverhältnis von
1 :1 enthält) eine besonders rasche Reaktion mit NH3,
im Vergleich mit dem Abgas A (ein Gas, das nur NO enthält) und dem Abgas C (ein Gas, das nur NO2 enthält).
Mit Hilfe eines Ozonisators erzeugtes O3 wurde am
Eintritt eines Reaktionsrohrs in ein Abgas geleitet, wonach man die Reaktion durchführte. Das Abgas hatte
die in Tabelle 3 angegebene Zusammensetzung. Die in dem Bezugsbeispiel hergestellten Katalysatoren A, B, D,
E und I wurden eingesetzt und die Reaktionstemperaturen betrugen 1500C, 2000C bzw. 3000C. In gleicher
Weise wie in Beispiel 1 wurde die Entfernungsrate der Stickstoffoxide geprüft.
Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 4 aufgeführt
| Abgas D | 150 | 200 | >98 | 300 | |
| 300 | Entfemungsrate der Stickstoffoxide | 96 | (%) | ||
| 330 | 95 | 90 | >98 | ||
| 180 | 84 | 90 | >98 | ||
| 5 | 63 | 81 | >98 | ||
| 12 | 76 | >98 | |||
| 12 | 53 | 95 | |||
| Rest | |||||
| Zusammensetzung | |||||
| NO (ppm) | Katalysator Reaktionstemperatur ( Q | ||||
| NH3 (ppm) | |||||
| O3 (ppm) | |||||
| O2 (%) | A | ||||
| CO2 (%) | B | ||||
| H2O (%) | D | ||||
| N2 | E | ||||
| Tabelle 4 | I |
Aus Tabelle 4 ist zu entnehmen, daß in den Fällen, in denen die Oxydation von NO durch O3 und die
Reduktion von NOx durch NH3 in dem gleichen
Reaktionsrohr durchgeführt werden, eine ausgezeichnete Denitrierungs-Wirkung erzielt wird.
Sowohl die Reaktion der Oxydation von NO durch Sauerstoff, als auch die Reduktion von (NO+ NO2)
durch NH3 wurden in zwei Stufen durchgeführt und die Stickstoffentfernungsrate wurde nach der gleichen
Methode wie in Beispiel 1 gemessen. Das verwendete Abgas hatte die in der nachstehenden Tabelle 5
angegebene Zusammensetzung.
Zusammensetzung
Abgas E
NO (ppm)
NH3 (ppm)
NH3 (ppm)
300
330 (in der Reduktionsstufe
zugesetzt)
zugesetzt)
Fortsetzung
Zusammensetzung
Abgas E
O2 (%)
CO2 (%)
Ks-i) (%)
N2
CO2 (%)
Ks-i) (%)
N2
10
12
12
Rest
12
12
Rest
Zur Oxydation von NO wurden die nachstehenden 4 Arten von Katalysatoren eingesetzt:
Oxydations-Katalysator a:
MnO2-TiO2(10Gew.-% MnO2)"
Oxydations-Katalysator b:
MnO2-Fe2O3 (Atomverhältnis Mn zu Fe
>
Oxydations-Katalysator c:
Pt-TiO2(O1I Gew.-% Fi)
Pt-TiO2(O1I Gew.-% Fi)
. 95 :5)
10
Oxydations-Katalysator d:
CoO-TiO2 (15 Ge w.-% CoO)
Das Abgas E wurde bei dem gewünschten Wert der Raumgeschwindigkeit im Bereich von 2000 bis 5000 h~'
durch die Schicht eines NO-Oxydations-Katalysators geleitet und nach der Zugabe einer festgelegten Menge
an NH3 wurde das Gas in einer Raumgeschwindigkeit von 20 000 h-'durch eine Schicht eines NOj-Reduktions-Katalysators
geleitet. Die Reaktionstemperatur für die NO-Oxydationsstufe wurde auf 3000C eingestellt
und die Reaktionstemperatur für die NO^-Reduktionsstufe
wurde auf 200° C eingestellt. Durch Regeln der Strömungsgeschwindigkeit durch die Schicht des
Oxydations-Katalysators wurde der Wert NO/ (NO+NO2) auf 0,4 bis 0,6 eingestellt.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 6 aufgeführt.
| Oxydation von NO | gewünschter Wert | Katalysator zur Reduktion |
| Oxydations-Katalysator | der Raumge | von Stickstoffoxiden |
| schwindigkeit | ||
| (η"1) | ||
| Katalysator | 2000 | Katalysator |
| a | 5000 | C |
| b | 5000 | C |
| C | 4000 | D |
| d | 4000 | E |
| d | j | |
Entfernungsrate der
Stickstoffoxide (%)
Stickstoffoxide (%)
80
94
.85
81
71
94
.85
81
71
Wie aus Tabelle 6 ersichtlich ist, können die
Stickstoffoxide in einer Denimerungsrate von mehr als 70% entfernt werden, selbst wenn die Oxydationsreaktion
und die Reduktionsreaktion in zwei Stufen durchgeführt werden.
Ein Strom eines Abgases, das 300 ppm NO und 10%
O2 enthielt, wie in Tabelle 5 angegeben ist, wurde in zwei
Teilströme unterteilt Ein Teilstrom wurde durch eine Katalysatorschicht, die mit dem Oxydations-Katälysator
b aus MnO2-Fe2O3 (Atomverhältnis Mn zu Fe =
95 :5) gefüllt war, in einer Raumgeschwindigkeit von
3000 h-' und bei einer Reaktionstemperatur von 2500C
geleitet Der andere Teilstrcm wurde unter Umgehung
der Schicht des Oxydations-Katalysators und in Strömungsrichtung nach der Schicht des Oxydations-Katalysators
wieder in das Abgas eingeleitet, welches die Schicht des Oxydations-rCatalysators passiert hatte.
Dann wurden 330 ppm NH3 dem Abgas zugeführt.
Anschließend wurde das Abgas mit dem zugesetzten NH3 durch eine Schicht des Reduktions-Katalysators für
die Stickstoffoxide, bestehend aus Ti · Mo (Katalysator C) mit einer Raumgeschwindigkeit von 15 000 h~' und
bei einer Reaktionstempertiir von 2500C geleitet Die
Entfernungsrate der Stickstoffoxide betrug mehr als 98%.
Ein Denitrierungstest wurde unter Verwendung eines Abgases durchgeführt, das Schwefeloxide enthielt und
dessen Zusammensetzung in Tabelle 7 angegeben ist. Die Reaktion wurde kontinuierlich während 500
Stunden bei einer Raumgeschwindigkeit von 30 000 h-1 und einer Reaktionstemperatur von 3500C durchgeführt Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 8
aufgeführt
| Zusammensetzung | Abgas F |
| NO (ppm) | 100 |
| NO2 (ppm) | 100 |
| NH3 (ppm) | 220 |
| SO2 (ppm) | 500 |
| SO3 (ppm) | 100 |
| O2 (%) | 3 |
| H2O (%) | 12 |
| CO2 (%) | 12 |
| N2 | Rest |
Reaktionsdauer (h) Katalysator A Katalysator B Katalysator D Katalysator H
Rate der Entfernung von Stickstoffoxiden (%)
| Beim Beginn | >98 |
| 20 | 97 |
| 40 | 97 |
| 60 | 96 |
| 100 | 96 |
| 500 | 95 |
93
| 93 | Tabelle 9 | 80 |
| 93 | 75 | |
| 92 | 72 | |
| 92 | 69 | |
| 90 | ||
94
92 92 92 92 90
Wie aus Tabelle 8 ersichtlich ist werden in diesem
Beispiel selbst dann, wenn die Erfindung auf ein
Schwefeloxide enthaltendes Abgas angewendet wird, 20 Zusammensetzung
gute Stickstoff-Entfernungsraten erreicht, ohne daß die
Reaktion durch die Schwefeloxide beeinträchtigt wird.
In diesem Beispiel wird ein Vergleich der Reaktionsgeschwindigkeiten
der Reaktion zwischen Stickstoffmonooxid und Ammoniak und der Reaktion zwischen einem Gas, welches einen Zusatz von Salpetersäure zu
Stickstoffmonoxid aufweist, und Ammoniak, gegeben, jeder der Katalysatoren A-J wurde in einer Menge
von 40 ml in den mittleren Teil eines aus Quarzglas bestehenden Reaktionsrohrs eingefüllt, das einen
innendurchmesser von 50 mm und eine Länge von 50 cm hatte. Jedes Abgas G und H der in Tabelle 9
angegebenen Zusammensetzung wurde in einer Raum- ^geschwindigkeit von 15 000 h-1 durch das Reaktionsrohr
geleitet Die Konzentrationen an NO* (NO + NO2)
am Eintrittsende und am Austrittsende des Reaktionsrohrs wurden mit Hilfe der Chemilumineszenz-Methode
analysiert, um die prozentuale Entfernung der Stick- ίο stoff oxide zu messen.
| Vergleichsbeispiel | Abgas H |
| Abgas G | 200 ppm |
| 300 ppm | 100 ppm |
| - | 330 ppm |
| 330 ppm | 3% |
| 3% | 12% |
| 12% | 12% |
| 12% | Rest |
| Rest | |
NO
HNO3
NH3
O2
CO2
H2O
N2 Die Zugabe- von HNO3 zu dem Abgas H erfolgte
durch Einspritzen einer 1 η wäßrigen Lösung von HNO3
mit Hilfe eines Rohres mit einem Innendurchmesser von 1 mm in den Reaktor.
Die Ergebnisse der Versuche, in denen die Katalysatoren
A bis J. angewendet wurden, sind in Tabelle 10 angegeben.
Katalysator Abgas
Vergleichsbeispiel Beispiel 6
Abgas G Abgas H
Temperatur ( C)
150 250 350
NOj Entfemungsrate (%)
150
250
350
| A - | 57 | 94 | 99 | 57 | 88 | >99 | >99 |
| B | < 5 | 53 | 95 | 20 | 74 | 97 | >99 |
| C | < 5 | 58 | 96 | 35 | 77 | 98 | >99 |
| D | < 5 | 48 | 92 | <10 | 61 | 92 | >99 |
| E | < 5 | 54 | 95 | <10 | 72 | 96 | >99 |
| F | < 5 | 51 | 96 | <10 | 64 | 93 | >99 |
| G | 11 | 67 | 96 | 30 | 82 | 99 | >99 |
| H | < 5 | 63 | 87 | <10 | 43 | 90 | 98 |
| I | <5 | 55 | 83 | <10 | 31 | 89 | 97 |
| J | <5 | 42 | 80 | <10 | 33 | 85 | 97 |
14
Wie in Tabelle 10 gezeigt wird, geht das Gas mit dem
Zusatz von HNO3 eine besonders rasche Reaktion mit NH3 ein. im Vergleich mit dem Gas, das nur NO enthält
In diesem Beispiel wurde ein Schwefeloxide enthaltendes Abgas verwendet, das die in Tabelle 11
angegebene Zusammensetzung hatte. Ein kontinuierlicher Versuch während 100 Stunden wurde bei einer
'Raumgeschwindigkeit von 30 000h-' und einer Reaktionstemperatur
von 350° C durchgeführt.
Es wurden die Katalysatoren A bis J eingesetzt und die gleiche Vorrichtung wie in Beispiel 6 angewendet
Die Ergebnisse sind in Tabelle 12 aufgeführt
Zusammensetzung
NO HNO3 NH3 SO2
SO3
CO2 H2O
Reaktionsdauer (h)
Katalysator
ABCDEF
NCVEntfernungsrate (%)
NCVEntfernungsrate (%)
Abgas I
200 r?m 100 ppm 360 ppm 500 ppm
100 ppm 3%
12%
12 % Rest
Beim Beginn 99 93 95 90 94 91 96 83
20 98 92 94 90 92 90 95 77
40 97 92 94 89 91 89 95 73
60 97 92 93 89 91 89 94 69
100 97 91 93 89 90 89 94 60
Wie aus den in Tabelle 12 gezeigten Ergebnissen erreicht, ohne daß eine Verminderung der Katalysatorersichtlich ist, werden selbst dann, wenn das Abgas 30 aktivität stattfindet
Schwefeloxide enthält, gute Stickstoff-Entfernungsraten
Schwefeloxide enthält, gute Stickstoff-Entfernungsraten
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Entfernen von Stickstoffoxiden aus Verbrennungsabgasen, in denen das Molverhältnis von NO2/NO 0,1 oder weniger beträgt, bei dem die Stickstoffoxide in Gegenwart von 0,8 bis 2 Mol Ammoniak pro Mol der Stickstoffoxide mit Hilfe eines Metalloxid-Katalysators, der Titanoxide als Hauptbestandteil enthält und dem ein Oxid mindestens eines Metalls aus der Gruppe Eisen, Kupfer, Nickel, Cobalt, molybdän, Wolfram, Vanadin, Chrom und Cer zugesetzt ist, bei einer Temperatur von 100 bis 5500C zu Stickstoff und Wasser reduziert werden, dadurch gekennzeichnet, daß man, bevor man die Abgase mit dem Metalloxid-Katalysator in Berührung bringt, die molaren Konzentrationen von Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid im Abgas in der Weise einstellt, daß das Verhältnis NO/(NO + NO2) gleich 0,4 bis 0,6 beträgt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8604977A JPS5421956A (en) | 1977-07-20 | 1977-07-20 | Method of removing nitrogen oxides contained in exhaust gas |
| JP8729977A JPS5423068A (en) | 1977-07-22 | 1977-07-22 | Removing method for nitrogen oxides in exhaust gas |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2832002A1 DE2832002A1 (de) | 1979-01-25 |
| DE2832002B2 DE2832002B2 (de) | 1981-07-23 |
| DE2832002C3 true DE2832002C3 (de) | 1986-04-17 |
Family
ID=26427210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2832002A Expired DE2832002C3 (de) | 1977-07-20 | 1978-07-20 | Verfahren zum Entfernen von Stickstoffoxiden aus Verbrennungsabgasen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4351811A (de) |
| DE (1) | DE2832002C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7498010B2 (en) | 1998-02-06 | 2009-03-03 | Johnson Matthey Public Limited Company | Catalytic reduction of NOx |
Families Citing this family (36)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4220633A (en) * | 1979-04-30 | 1980-09-02 | The Babcock & Wilcox Company | Filter house and method for simultaneously removing NOx and particulate matter from a gas stream |
| DE3407172C2 (de) * | 1984-02-28 | 1986-09-04 | Degussa Ag, 6000 Frankfurt | Einrichtung zur Reinigung der Abgase von Dieselmotoren |
| US4650782A (en) * | 1984-11-21 | 1987-03-17 | Allied Corporation | Lead-tolerant catalyst for treating exhaust gas in the presence of SO2 |
| DE3442927A1 (de) * | 1984-11-24 | 1986-06-05 | Kali-Chemie Ag, 3000 Hannover | Abgasbehandlungsverfahren |
| JPH064126B2 (ja) * | 1985-06-10 | 1994-01-19 | 株式会社日本触媒 | 排ガス浄化方法 |
| JPS61291026A (ja) * | 1985-06-17 | 1986-12-20 | Hitachi Ltd | 窒素酸化物と一酸化炭素とを同時に除去する方法 |
| CA1295598C (en) * | 1986-07-29 | 1992-02-11 | Makoto Imanari | Process for removing nitrogen oxides from exhaust gases |
| GB8619536D0 (en) * | 1986-08-11 | 1986-09-24 | Shell Int Research | Bimetallic catalyst |
| DE3634553A1 (de) * | 1986-10-10 | 1988-04-21 | Didier Werke Ag | Verwendung von manganknollen oder manganhaltigen tiefsee-erzen in katalysatoren zur verminderung von stickstoffoxiden in abgasen |
| US4912776A (en) * | 1987-03-23 | 1990-03-27 | W. R. Grace & Co.-Conn. | Process for removal of NOx from fluid streams |
| US4759918A (en) * | 1987-04-16 | 1988-07-26 | Allied-Signal Inc. | Process for the reduction of the ignition temperature of diesel soot |
| US4744962A (en) * | 1987-07-22 | 1988-05-17 | Shell Oil Company | Process for the reduction of ammonia in regeneration zone off gas by select addition of NOx to the regeneration zone or to the regeneration zone off gas |
| US5137855A (en) * | 1988-06-09 | 1992-08-11 | W. R. Grace & Co.-Conn. | Catalysts for selective catalytic reduction denox technology |
| US4929586A (en) * | 1988-06-09 | 1990-05-29 | W. R. Grace & Co.-Conn. | Catalysts for selective catalytic reduction DeNOx technology |
| US4981660A (en) * | 1988-11-07 | 1991-01-01 | Leach James T | Selective hybrid NOx reduction process |
| US5120516A (en) * | 1990-01-08 | 1992-06-09 | Physical Sciences, Inc. | Process for removing nox emissions from combustion effluents |
| US5206002A (en) * | 1991-08-29 | 1993-04-27 | Cannon Boiler Works, Inc. | Process for removing nox and sox from exhaust gas |
| US8833062B1 (en) | 2013-03-15 | 2014-09-16 | Daimier Ag | Catalytic reduction of NOx |
| US7070746B1 (en) * | 1999-05-26 | 2006-07-04 | Solutia Inc. | Process for nitrous oxide purification |
| US6197268B1 (en) * | 1999-07-02 | 2001-03-06 | The Boc Group, Inc. | Reduction of toxic substances in waste gas emissions |
| ATE253972T1 (de) | 2000-02-28 | 2003-11-15 | Siemens Ag | Verfahren und abgasreinigungsanlage zur katalytischen reduktion von stickoxiden im abgas einer verbrennungsanlage |
| JP4427356B2 (ja) * | 2004-02-27 | 2010-03-03 | 東京濾器株式会社 | 窒素酸化物浄化用触媒システム及び窒素酸化物浄化方法 |
| US7368094B2 (en) * | 2004-09-23 | 2008-05-06 | General Motors Corporation | Plasma-assisted NOx reduction |
| DE102008029520A1 (de) * | 2008-06-21 | 2009-12-24 | Man Nutzfahrzeuge Ag | Partikelabscheider sowie Verfahren zur Abscheidung von Partikeln aus einem Abgasstrom einer Brennkraftmaschine |
| DE102008029521A1 (de) * | 2008-06-21 | 2009-12-24 | Man Nutzfahrzeuge Ag | Partikelabscheider sowie Verfahren zur Abscheidung von Partikeln aus einem Abgasstrom einer Brennkraftmaschine |
| TWI478767B (zh) * | 2009-04-23 | 2015-04-01 | Treibacher Ind Ag | 用於使廢氣進行選擇性催化還原反應之催化劑組成物 |
| EP2690089A1 (de) | 2012-07-25 | 2014-01-29 | Urea Casale SA | Verwendung von Harnstoffsynthese-Spülgas in einem integrierten Ammonium-Harnstoffverfahren und zugehörige Anlage |
| US8850802B1 (en) | 2013-03-15 | 2014-10-07 | Daimler Ag | Catalytic reduction of NOx |
| DE102018121503A1 (de) | 2017-09-05 | 2019-03-07 | Umicore Ag & Co. Kg | Abgasreinigung mit NO-Oxidationskatalysator und SCR-aktivem Partikelfilter |
| DE102018108346A1 (de) | 2018-04-09 | 2019-10-10 | Umicore Ag & Co. Kg | Beschichteter Wandflussfilter |
| DE102018111246A1 (de) | 2018-05-09 | 2019-11-14 | Umicore Ag & Co. Kg | Verfahren zum Beschichten eines Wandflussfilters |
| DE102019100107A1 (de) | 2019-01-04 | 2020-07-09 | Umicore Ag & Co. Kg | Katalytisch aktives Filtersubstrat und Verfahren zur Herstellung sowie deren Verwendung |
| DE102019100099B4 (de) | 2019-01-04 | 2022-09-08 | Umicore Ag & Co. Kg | Verfahren zur Herstellung von katalytisch aktiven Wandflussfiltern, katalytisch aktiver Wandflussfilter und dessen Verwendung |
| CN111229032B (zh) * | 2020-03-14 | 2022-01-11 | 山东迅达化工集团有限公司 | 一种高浓度NOx气流的净化处理方法 |
| DE102021112955A1 (de) | 2021-05-19 | 2022-11-24 | Umicore Ag & Co. Kg | Beschichtungsprozess für einen Wandflussfilter |
| CN113786842B (zh) * | 2021-09-13 | 2023-08-04 | 福州大学 | 一种no氧化物合成氨的催化剂及其制备方法和应用 |
Family Cites Families (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3008796A (en) * | 1958-06-05 | 1961-11-14 | Engelhard Ind Inc | Method of purifying gases containing oxygen and oxides of nitrogen |
| US3279884A (en) * | 1963-10-31 | 1966-10-18 | Basf Ag | Selective removal of oxides of nitrogen from gas mixtures containing oxygen |
| DE1259298B (de) * | 1964-08-29 | 1968-01-25 | Hamburger Gaswerke Gmbh | Verfahren zur Entfernung von Stickoxyden aus Gasen durch katalytische Reduktion derselben zu Stickstoff |
| DE1567569A1 (de) * | 1965-05-18 | 1970-06-04 | Pauling Dipl Ing Harry | Verfahren zur vollstaendigen Entfernung von Stickstoffoxyden |
| CA989141A (en) * | 1971-10-21 | 1976-05-18 | Arnold M. Eisenberg | Process for destruction of nitrogen oxides |
| US4085193A (en) * | 1973-12-12 | 1978-04-18 | Mitsubishi Petrochemical Co. Ltd. | Catalytic process for reducing nitrogen oxides to nitrogen |
| JPS5643771B2 (de) * | 1973-12-18 | 1981-10-15 | ||
| JPS5122666A (en) * | 1974-08-21 | 1976-02-23 | Mitsubishi Heavy Ind Ltd | Haigasuchuno chitsusosankabutsuno jokyoho |
| JPS5239782B2 (de) * | 1974-10-18 | 1977-10-07 | ||
| JPS5150281A (de) * | 1974-10-29 | 1976-05-01 | Mitsubishi Electric Corp | |
| DE2512409C3 (de) * | 1975-03-21 | 1982-04-29 | Bayer Ag, 5090 Leverkusen | Verfahren zum Entfernen von Stickstoffoxiden aus Abgasen |
| JPS5323690A (en) * | 1976-08-18 | 1978-03-04 | Fuji Electric Co Ltd | Measuring method for nitrogen oxides |
-
1978
- 1978-07-19 US US05/926,111 patent/US4351811A/en not_active Expired - Lifetime
- 1978-07-20 DE DE2832002A patent/DE2832002C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7498010B2 (en) | 1998-02-06 | 2009-03-03 | Johnson Matthey Public Limited Company | Catalytic reduction of NOx |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4351811A (en) | 1982-09-28 |
| DE2832002B2 (de) | 1981-07-23 |
| DE2832002A1 (de) | 1979-01-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2832002C3 (de) | Verfahren zum Entfernen von Stickstoffoxiden aus Verbrennungsabgasen | |
| DE2414333C3 (de) | Verfahren zur selektiven Abtrennung von Stickstoffoxiden aus Abgasen | |
| DE3877229T2 (de) | Verfahren zum entfernen von nox aus fluidstroemen. | |
| DE2646753C3 (de) | Verfahren zur katalytischen Behandlung von Abgasen | |
| DE69702655T2 (de) | Katalysator für die selektive oxidation von schwefelverbindungen zu elementarschwefel, verfahren zur dessen herstellung und verfahren zur selektive oxidation von schwefelverbindungen zu elementarschwefel | |
| DE3619337C2 (de) | ||
| DE2458888B2 (de) | Verfahren zur reduktiven Zerstörung von Stickoxyden in Abgasen | |
| DE3017896A1 (de) | Verfahren zur katalytischen reduktion von stickstoffoxiden in gasmischungen | |
| DE68918345T2 (de) | Katalysator, verwendbar für die selektive Reduktion von Stickstoffoxiden. | |
| DE2341241A1 (de) | Verfahren zur entfernung von stick- und schwefeloxiden aus abgasen | |
| DE2838231C2 (de) | Verfahren zur Entschwefelung eines Kohlenwasserstofföls | |
| EP0290947B1 (de) | Katalytische Beseitigung von Ammoniak aus Abgasen | |
| DE69207832T2 (de) | Katalysator und Verfahren zur Behandlung von Schwefelkomponenten enthaltenden Gasen | |
| EP0140045A2 (de) | Verfahren zur Entschwefelung von H 2 S-haltigen Gasen | |
| DE3873168T2 (de) | Verfahren zum entfernen von stickoxyden. | |
| DE2617744A1 (de) | Katalysator zur entfernung von stickstoffoxiden aus abgas und verfahren zu seiner verwendung | |
| DE2434416C2 (de) | Verfahren zur Verringerung der Stickstoffoxide in Abgasen | |
| EP0514729B1 (de) | Verfahren zur Entfernung des Ammoniakgehaltes in Gasen | |
| DE2363865A1 (de) | Verfahren zur entfernung von stickoxiden aus gasmischungen | |
| DE2708035C2 (de) | Verfahren zur Entfernung von Schwefelwasserstoff und Ammoniak aus einem heißen Gas | |
| DE2504027A1 (de) | Verfahren zur entfernung von stickoxiden aus abgasen | |
| DE2442986C3 (de) | Verfahren zur Entfernung von Stickstoffoxyden aus Gasen | |
| DE69800312T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Acrylsäuren aus Acrolein durch Redox-Reaktion | |
| DE69209907T2 (de) | Katalysator zur Verringerung des Stickoxidgehalts von Verbrennungsabgasen und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| EP0348768B1 (de) | Verfahren zur Entfernung von Stickoxiden aus Verbrennungsabgasen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| 8263 | Opposition against grant of a patent | ||
| 8228 | New agent |
Free format text: STREHL, P., DIPL.-ING. DIPL.-WIRTSCH.-ING. SCHUEBEL-HOPF, U., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
|
| 8225 | Change of the main classification |
Ipc: B01D 53/36 |
|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |