DE2817034A1 - Elektronischer gleichstromtelegraphiesender - Google Patents
Elektronischer gleichstromtelegraphiesenderInfo
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Classifications
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- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/02—Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
- H04L25/20—Repeater circuits; Relay circuits
- H04L25/22—Repeaters for converting two wires to four wires; Repeaters for converting single current to double current
-
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Description
PHN. 8782.
VA/EVH. -3 - 2.3.1978.
Elektron!seller Glexclistromtelegrapliieseiider
A. Hintei-grund der Erfindung
A(1). Gebiet der Erfindung
A(1). Gebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektronischen Sender für Gleichstromtelegraphxesysteme, in dem binäre
Informationssignale in polare Leitungsströme zur Übertragung
über eine Telegraphieleitung umgewandelt werden und der mit einem Eingangskreis, der aus den Inf orniatxonssxgnalen
galvanisch von diesen getrennte Kommandosignale erzeugt,
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PHN. 8782. 2.3-78.
einer Telegraphenspannungsquelle mit einem positiven und einem negativen Pol, einer unipolaren konstanten Stromquelle,
einem von den Kommandosignalen gesteuerten Schaltkreis, der selektiv einen der beiden Pole der Telegraphenspannungsquelle
über die unipolare konstante Stromquelle mit der Telegraphieleitung verbindet, und einem Ausgangsfilter mit einem zu
der Telegraphieleitung parallelen Kondensator versehen ist.
In den Sj'stemen für polare Gleichstromtelegraphie
(auch als Doppelstromtelegraphie bezeichnet) werden die früher allgemein angewendeten Sender mit mechanischen Tele—
graphenrelais jetzt in zunehmendem Masse durch Sender mit elektronischen Telegraphenrelais ersetzt, die wichtige Vorteile
in bezug auf Lebensdauer, Raum und Preis bieten.
/Wenn derartige elektronische Telegraphies end ei1
auf die obenbeschriebene Weise ausgebildet werden, weisen sie ausserdem den Vorteil auf, dass sie sowohl in stromgesteuerten
als auch in spannungsgesteuerten Telegraphiesystemen verwendet werden können. Bei Anwendung dieser Sender in stromgesteuerten
Systemen, in denen die Telegraphiesignale am Eingang der Telegraphieleitung als Ströme mit Sollwert (z.B. 20 mA)
definiert werden und in denen die Eingangsimpedanz des Empfängers so klein gemacht wird wie praktisch möglich ist,
wird die konstante Stromquelle auf den Sollstromwert eingestellt. Bei Anwendung dieser Sender in spamiungsgesteuerten
Systemen, in denen die Telegraphiesignale am Eingang der
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mm ^
PK - 3 - 2.3.78.
Telegraphieleitung als Spannungen mit Sollwert (z.B. höchstens
5 V niedriger als die Telegraphenbatteriespannung von 80 V) definiert werden und in denen die Eingangsimpedanz des
Empfängers so gross gemacht wird wie praktisch möglich ist, wird dagegen die konstante Stromquelle auf einen derart
hohen Stromwert (z.B. 50 mA) eingestellt, dass die Impedanz der Telegraphieleitung und des Empfängers zusammen stets den
emj)fangsseitigen Strom bestimmt und die Stromquelle also
nur als Strombegrenzer wirkt.
Ein wichtiges Problem, dem auch bei Anwendung elektronischer Telegraphiesender Aufmerksamkeit gewidmet
werden muss, ist das Nebensprechen der Telegraphiesignale zu benachbarten Ubertragungsleitungen. Insbesondere bei
benachbarten Pernsprechleitungen ist die durch das Nebensprechen herbeigeführte Störung ungünstig, weil sie in das
Sprechfrequenzband fällt und somit hörbar ist. Die meisten Fernmeldeämter stellen denn auch dem Pegel dieser Art
Störung strenge Anforderungen. Da das Nebensprechen mit der Frequenz zunimmt, sollen die höheren Frequenzen in den
Telegraphiesignalen unterdrückt werden, um die Nebensprechstörung innerhalb akzeptabler Grenzen zu halten.
A{z). Beschreibung des Standes der Technik
Die früher allgemein üblichen und auch bei bekannten elektronischen Telegraphiesendern noch verwendeten
Netzwerke zur Unterdrückung der höheren Frequenz in den
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PHN.
- \ - 2.3.78.
(θ
Telegraphiesignalen sind LC-Filter mit zwei Reihenspulen und einem Parallelkondensator oder mit einer Reiherispule
und zwei Parallelkondensatoren. ¥egen der üblichen Telegraphiergeschwindigkeiten
sind die Grenzfrequenzen dieser LC-Filter verhältnismässig niedrig, so dass vor allem die benötigten
Spulen umfangreich sind und also die Möglichkeiten zur Miniaturisierung der elektronischen Telegraphiesender erheblich
beschränken.
Aus der britischen Patentschrift 1 209 988 ist es
bekannt, LC-Filter zur Unterdrückung höherer Frequenzen in
polaren Signalen mit nahezu momentanen Übergängen durch eine Schaltung ohne Spulen zu ersetzen, die einen ersten
Operationsverstärker mit einem derartigen Rückkopplungskreis
enthält, dass der erste Verstärker ein Ausgangssignal mit einer nahezu linearen Neigungskennlinie infolge eines Übergangs
in den polaren Signalen liefert, und weiter einen zweiten Operationsverstärker mit einem derartigen Rückkopplungskreis
enthält, dass der zweite Verstärker ein Ausgangssignal mit einer nahezu sinusoidalen Neigungskermlinie
infolge eines Ausgangssignals des ersten Verstärkers liefert. Die Wirkung dieser Schaltung beruht im wesentlichen auf
den Unterschieden in Form der nichtlinearen Strom-Spannungs-Kennlinien von Silizium- bzw. Germaniumdioden in dem
. Ubergangsgebiet zwischen ihren leitenden und nichtleitenden Zuständen.
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Noch abgesehen von der Tatsache, dass eine derartige ausgeprägte Abhängigkeit von den Eigenschaften nichtlinearer Elemente häufig aus praktischen Gründen unerwünscht
ist, würde die Anwendung dieser bekannten Schaltung in elektronischen Telegraphiesendern Änderungen in der bestehenden
Senderstruktur erfordern, die ausserdem mit einer beträchtlichen
Vergrösserung der Anzahl von Elementen und des Energieverbrauchs gepaart sind, weil diese Schaltung für
die Verarbeitung der hohen Strorc- und Spannungswerte der Telegraphiesignale am S end ei-aus gang nicht geeignet ist und
also nicht an derselben Stelle \iie die LC-Filter angebracht
werden kann.
Ferner wurde bereits vorgeschlagen, elektronische Telegraphiesender dadurch zu miniarurisieren, dass die
Spulen in den bestehenden LC-Filtern weggelassen werden.
Die Unterdrückung der höheren Frequenzen in den Telegraphiesignalen
erweist sich dann aber als ungenügend, um die Nebensprechstörung in benachbarten Fernsprechleitungen innerhalb
akzeptabler Grenzen zu halten.
B. Zusammenfassung der Erfindung
Die Erfindung bezweckt, einen elektronischen Telegraphiesender vom erwähnten Typ mit einem Ausgangsfilter
zu schaffen, das die höheren Frequenzen in den Telegraphiesignalen in genügendem Masse unterdrückt, um
den Störungspegel in benachbarten Fernsprechleitungen
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PHN. 8?82.
- S - 2.3.78.
unterhalb des Sollwertes zu halten, und das trotzdem nur aus Elementen geringen Umfangs und niedrigen Preises zusammengestellt
ist, wodurch eine zweckmässige Miniaturisierung des Senders als ganzes erzielt werden kann.
Der elektronische Telegraphiesender nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsfilter
ausserdem mit zwei komplementären zu der Telegraphieleituiig
parallelen Zweigen versehen ist, wobei infolge eines Polaritätsübergangs des von de3" Stromquelle gelieferten
Leitungsstroms mindestens einer der beiden Zweige einen Korrekturimpuls mit einer dem Leitungsstrom entgegengesetzten
Polarität der Telegraphieleitung zuführt. C. Kurze Beschreibung der Zeichnungen
An Hand der Zeichnungen werden nunmehr Ausführungsbeispiele
der Erfindung und ihre Vorteile näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Gleichstromtelegraphiesystems
mit einem elektronischen Sender nach dem Stand der Technik,
Tig. 2 ein Äusführungsbeispiel einer unipolaren konstanten Stromquelle, die in dem Sender nach Fig. 1
verwendet werden kann,
Fig. 3 und h einige Zeitdiagramme zur Erläuterung
■ der Wirkung des Senders nach Fig. 1,
Fig. 5 ein Schaltbild einer ersten Ausführungsform
Fig. 5 ein Schaltbild einer ersten Ausführungsform
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. 8?82. -S- 2.3.78.
eines elektronischen Senders nach der Erfindung,
Fig. 6 und 7 einige Zeitdiagramme zur Erläuterung
der Wirkung des Senders nach Fig. 5> Fig. 8 ein Schaltbild einer zweiten Ausführungsform
eines elektronischen Senders nach der Erfindung,
Fig. 9 einige Zeitdiagramme zur Erläutei'ung der
Wirkung des Senders nach Fig. 8,
Fig. 10 ein Schaltbild einer Abwandlung des Senders nach Fig. 5j und
Fig. 11 und 12 ein Schaltbild einer ersten bzw. einer zweiten Abwandlung eines Zweiges im Ausgangsfilter
des Senders nach Fig. 8.
D. Beschreibung der Ausführungsbeispiele Di 1) Allgemeine Beschreibung
In Fig. 1 ist das Blockschaltbild eines bekannten Systems für polare Gleichstromtelegraphie mit einem elektronischen
Sender 1 dargestellt, in dem binäre Informationssignale in Telegraphiesignale umgewandelt werden, die in
Form polarer Leitungsströme auf einen Empfänger 2 über eine Telegraphieleitung 3 übertragen werden. Da die Strom- und
Spannungswerte der binären Informationssignale und diejenigen
der Telegraphiesignale in ganz verschiedenen Bereichen liegen, sind diese Signale im Sender 1 gleichstrommässig
voneinander getrennt. Der Sender 1 enthält dazu einen Eingangskreis k, mit dessen Hilfe aus den Informationssignalen
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- PHN. 8?8k. 2.3.78.
komplementäre Komniandosignale D und D erzeugt werden, die
galvanisch, von den Informationssignalen mit Hilfe bekannter
Mittel, wie Transformatoren oder optoelektronischer Kopplungs—
elemente, getrennt sind. Diese Kommandosignale D, D steuern
einen Schaltkreis 5» der, je nach dem binären Wert der
Informationssignale, den positiven Pol +TB oder den negativen
Pol -TB einer Telegraphenbatterie über eine unipolare konstante Stromquelle 6 mit der Telegraphieleitung 3 verbindet.
In Fig. 1 enthält der Schaltkreis 5 zwei komplementäre Transistoren T , T„ und zwei Dioden D , D„ , wobei ein Ende
der Stromquelle 6 mit dem positiven Pol +TB über den Transistor T und mit der Telegraphieleitung 3 über die
Diode Dp und das andere Ende der Stromquelle 6 mit dem
negativen Pol -TB über den Transistor T? und mit der TeIegraphieleitung
3 über die Diode D1 verbunden ist.
¥enn für einen binären ¥ert "1" der Informationssignale das Kommandosignal D seinen niedrigen Wert und
somit das Kommadosignal D seinen hohen Wert annimmt, befinden
sich der Transistor T1 und die Diode D1 in ihrem leitenden
Zustand und befinden sich der Transistor T? und die Diode D„
in ihrem nichtleitenden Zustand, so dass ein positiver Leitungsstrom i.. vom positiven Pol +TB über den Transistor T1,
die Stromquelle 6 und die Diode D1 zu der Telegraphieleitung
fliesst. Für einen binären ¥ert "0" der Informationssignale befinden sich der Transistor T und die Diode D1 dann in
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ihrem nichtleitenden Zustand und befinden sich der Transistor '
und die Diode D? dann in ihrem leitenden Zustand, so dass
der negative Leitungsstrom i.. vom negativen Pol -TB über
den Transistor T?, die Stromquelle 6 und die Diode D„ zu
der Telegraphieleitung 3 fliesst.
Im Vexngleich zu üblichen elektromechanischen
Sendern ist der in Fig. 1 gezeigte elektronische Sender 1 nicht nur attx'aktiv, weil umfangreiche teuere Elemente, wie
mechanische Telegraphenrelais und zugehörige Funklöschkreise
fehlen, sondern auch weil die Anwendung der konstanten Stx-omquelle
6 bestimmte zusätzliche Massnahmen in diesen üblichen Sendern, wie Ballastlampen zur Sicherung der Telegraphenbatterie
gegen Kurzschlüsse in der* Telegraphieleitung 3 oder AbriegeIwiderstände zur Einstellung des Leitungsstroms
auf seinen Sollviert, überflüssig macht.
Obgleich andere Ausführmigsformeii möglich sind,
wird die unipolare konstante Stromquelle 6 in Fig. 1 vorzugsweise auf die in Fig. 2 dargestellte Weise ausgeführt, die
an sich z.B. aus "VALVO Technische Informationen für die Industrie" Nr. 132, August I969, bekannt ist. Die Strom- ,
quelle 6 in Fig. 2 besteht aus zwei parallelen Zweigen 7 und 8, wobei in dei" Richtung des gelieferten Stromes I der
Zweig 7 nacheinander einen Widerstand R75 die Emitter-Kollektorstrecke
eines pnp-Transistors T~ und eine Zenerdiode Z17, und der Zweig 8 nacheinander eine Zenerdiode Zft,
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die Kollektor-Emitter-Strecke einen npn-Transistors T„ und
einen Widerstand R0 enthält. Weiter liefern die Zenerdioden
Zg, Z7 die Basisspannungen für die Transistoren T„, Tg.
Im Zweig 7 ist der Strom durch die Zenerdiode Z7 praktisch
gleich dem Emitterstrom des Transistors T7, wobei der
letztere Strom ledigleich durch die Zenerspannung V der Diode Zo im Zweig 8, die Basis-Emitter-Spannung V-op des
Transistors T und den Vert R des Widerstandes R7 im Zweig
bestimmt wird. Dies bedeutet, dass der Strom durch den Zweig 7' von der Spannung V über der Stromquelle 6 unabhängig
ist. Ahnliches gilt für den Strom durch den Zweig 8 und also
auch für den Gesamtstrom I , den die Stromquelle 6 liefert.
Um die Verlustleistung pro Transistor zu beschränken, werden die Ströme durch die beiden Zweige 7» 8 durch passende Wahl
der Widerstände R7, Rn einander gleich gemacht. Der Gesamt—
strom I beträgt dann
und ist von der Spannung V über der Stromquelle 6 unabhängig.
Dabei wird stillschweigend vorausgesetzt, dass die Spannung V
grosser ist als die sogenannte Kniespannung VK, d.h. der
Wert von V , für den die Schaltung nach Fig. 2 noch gerade
als Stromquelle wirken kann. Für die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform ist Vv in angemessener Annäherung gleich 2V
. Wenn eine sehr niedrige Kniespannung V erwünscht ist, kann
jede der Zenerdioden Z7, Z„ in Fig. 2 durch die Reihenschaltung
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von zwei Siliziumdioden in der Durchlassrichtung ersetzt werden; V ist dann in angemessener Annäherung gleich 4V,
wobei die Durchlasspannung V„ einer Siliziumdiode um etwa
eine Grössenordnung niedriger als die Zeiierspanriung V einer
Zenerdiode ist. Venn eine weitere Beschränkung ■' der Transistorverlustleistung
erwünscht ist, kann die Emitter—Kollektor— Strecke jedes der Transistoren T7, To von einem ¥iderstand
R', RA überbrückt werden, der in Fig. 2 gestrichelt dargestellt
ist; diese Widerstände R', RA gewährleisten ausserdem
das automatische Starten der Stromquelle 6 beim Einschalten der Spannung V .
Der beschriebene elektronische Sender kann sowohl in stromgesteuerten als auch in spannungsgesteuerten TeIegraphiesystemen
verwendet werden.
Ιώ stromgesteuerten Systemen sind die Te3.egraphie~
signale am Eingang der Telegraphieleitung 3 als Ströme
definiert, die (nach Ablauf der Übergangserscheinungen) einen Sollwert, z.B. von 20 mA, aufweisen. Der Eingang des
Empfängers 2 wird dann durch ein polares Relais 9 gebildet, dessen Impedanz so niedrig ist wie auf Grund der erforderlichen
Empfindlichkeit bei dem Sollwertstrom praktisch, möglich ist. Wenn der beschriebene Sender in derartigen
stromgesteuerten Systemen verwendet wird, wird die Stromquelle
6 nach Fig. 2 durch eine geeignete Bemessung der
,25 Widerstände R7, Rn derart eingestellt, dass der gelieferte
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Strom I diesen Sollwert aufweist. Da in diesen stromge-
steuerten Systemen die Spannung V über der Stromquelle 6 stets viel grosser als die Kniespannung V^ ist, wirkt die
Stromquelle 6 stets als eine praktisch ideale konstante Stromquelle.
In spannungsgesteuerten Systemen sind die TeIegraphiesignale
am Eingang der Telegraphieleitung 3 als Spannungen definiert, die (nach Ablauf der Übergangserscheinungen)
einen Sollwert, z.B. von mindestens 75 "V bei einer Telegraphenbatteriespannung von 80 V, aufweisen. Der Eingang
des Empfängers 2 wird wieder durch ein polares Relais 9 gebildet, das nun aber an die Telegraphieleitung 3 über einen (in Fig.
nicht dargestellten) Reihenwiderstand angeschlossen wird,
der genügend hoch ist, um den empfangenen Strom für alle gangbaren Längen der Telegraphieleitungen 3 auf Werte zu
beschränken, die mit der Empfindlichkeit des polaren Relais
kompatibel sind; Ein in der Praxis vielfach verwendeter Kompromisswert dieses Reihenwiders.tandes ist k k~£). .
Wenn der beschriebene Sender in derartigen spannungsge— steuerten Systemen verwendet wird, wird die Stromquelle 6
nach Fig. 2 durch eine geeignete Bemessung der Widerstände R~, Rn auf einen derart hohen Stromwert I eingestellt,
/O S
dass unter allen Umständen der Strom auf der Empfangsseite
• durch die Spannung am Eingang der Telegraphieleitung 3 und die Gesamtimpedanz der Telegraphieleitung 3 und des Empfängers
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' . PHN. 8782.
- η - 2.3.78.
bestimmt wird; dieser Stromwert 1 'beträgt z.B. 50 inA.
In diesen spannungsgesteuerten Systemen ist aber die Spannung V über der Stromquelle 6 nur während eines Polaritätsübergangs
grosser als die Kniespannung V^., während der
übrigen Zeit jedoch kleiner als diese Kniespannung, so dass die Stromquelle 6 tatsächlich als Strombegrenzer wirkt,
der während eines Polaritätsübergangs einen konstanten Strom mit dem eingestellten ¥ert I und während der übrigen Zeit
einen Strom liefert, dessen Wert bei vorgegebener Telegraphenbatteriespannung
durch den Gesamtreihenwiderstand der Telegraphic leitung 3 und des Empfängers 2 bestimmt wird.
In dem beschriebenen elektronischen Sender soll aber auch der Nebensprechstörung in benachbarten Fernsprech—
leitungen, die durch Signale in der Telegraphieleitung 3 herbeigeführt wird, Aufmer-ksamkeit gewidmet werden. Um den
Pegel dieser Nebensprechstörung herabzusetzen, wird der von der Stromquelle 6 gelieferte polare Leitungsstrom der Telegraphieleitung
3 über ein Ausgangsfilter 10 zugeführt. In
vielen bekannten Telegrapliiesystemen enthält das Ausgangsfilter
10 zwei Reihenspulen L , L„ und einen Parallelkondensator
C1. Die Grenzfrequenz eines derartigen LC-Filters
wird zwar um einen Faktor 1,5 bis 2 grosser als die Frequenz
gewählt, die der Telegraphie:rgeschwindigkeit entspricht,
aber für die noch immer allgemein angewandte Telegraphiergeschwindigkeit von 50 Baud liegt diese Grenzfrequenz derart
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PEN. 8/82.
- H - 2.3.78.
V>
2817Q34
niedrig, dass vor allem die Spulen L , Lp viel Raum in
Anspruch nehmen und ausserdem teuer sind. Beispielsweise sei ein noch vielfach verwendetes LC-Filter 10 mit den
Werten L = L„ - 1 H und C = 2,2 /uF aufgeführt, das ein
Volumen von etwa 500 cm3 aufweist, sogar wenn moderne
Herstellungstechniken angewandt werden.
Da das grosse \7'oluinen des Ausgangsfilters 10 in
Fig. 1 das wichtigste Hindernis für eine Miniaturisierung des Senders 1 bildet und dieses Volumen nahezu völlig durch
die Spillen L , L„ bestimmt wird, wurde bereits vorgeschlagen,
den Sender 1 dadurch zu miniaturisieren, dass die Reihenspulen L1, L„ des Ausgangsfliters 10 weggelassen werden.
Ein derartiges Ausgangsfilter 10, das nur einen Parallel—
kondensator C1 enthält und somit sehr wenig Raum beansprucht,
unterdrückt jedoch, wie gefunden wurde, die höheren Frequenzen in den Telegraphiesignalen in ungenügendem Masse, um die
Nebensprechstörung in benachbarten Fernsprechleitungen innerhalb akzepLabler Grenzen zu halten. Die Signalformen
der Spannungen und Ströme, die an verschiedenen Punkten des Senders 1 in Fig. 1 auftreten, wenn ein Ausgangsfilter
mit nur einem Parallelkondensator C1 verwendet wird, sind
skizzenweise in den Fig. 3 und h für strom— bzw. spannungsgesteuerte
Systeme dargestellt.
In Fig. 3 und k zeigt das Zeitdiagramm a. das
zu übertragende binäre Infox-mat ions sign al, zeigt das Zeit-
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PIIN. 8782.
2.3.78.
diagramm b das zugehörige Kommandosignal D mit +TB als
Referenzspannung und zeigt das Diagramm £ das zugehöi'ige
Kommandosignal D mit -TB als Referenzspannung, wobei
TB z.B. 80 V beträgt. Weiter zeigt das Zeitdiagramm d. den polaren Leitungsstrom i.. , wie er von der Stromquelle geliefert
wird und der auf I eingestellt ist, wobei I in
s s
Fig. 3 gleich, dem Sollendwert von z.B. 20 mA ist und I in
Fig. 4 einen ¥ert von z.B. 50 mA aufweist; Fig. k zeigt
ausserdem den Endwert I1 des Stromes i.., der von dem Ge.samtreih.enwidersta.nd
der Telegraphieleitung 3 und des Empfängers abhängt und immer niedriger als der ¥ert I sein muss.
Das Zeitdiagramm e^ in Fig. 3 zeigt den Strom i~ am Eingang
der Telegraphieleitung 3 und seinen Sollendwert I . Das Zeitdiagramm e_ in Fig. k zeigt die Spannung V„ am Eingang
der Telegraphieleitung 3 und ihren Endwert TB1, der höchstens
um einen Sollbetrag von beispielsweise 5 V niedriger als
TB ist.
Aus dem Diagramm _e in Fig. 3 ergibt sich, dass der
Strom i„ zu den Zeitpunkten t1 und t„ der Polaritätsübergänge
des Stromes I1 eine diskontinuierliche Ableitung besitzt.
Ebenso ergibt sich aus dem Diagramm _e in Fig. ,4, dass die
Spannung V2 eine diskontinuierliche Ableitung zu den
Zeitpunkten t.. und tr. der Polaritätsübergänge des Stromes
und ausserdem zu den Zeitpunkten t„ und t. besitzt, zu denen
die Spannung V? nach einem Übergang ihren Endwert TBi-(und
PKN. 8782.
2.3-78.
also der Strom i seinen Endwert I1) erreicht. Wie aus der
i S
Fourier-Analyse bekannt ist, sind gerade diese Diskontinuitäten für das Aiaftreten höherer Frequenzen in den Telegraphie-Signalen
und somit auch für das Nebensprechen zu benachbarten Fernsprechleitungen, das ja mit der Frequenz zunimmt, verantwortlich.
D(2) Beschreibung der Fig. 5
D(2) Beschreibung der Fig. 5
In Fig.. 5 ist das Schaltbild einer ersten Ausführungsform eines elektronischen Senders für polare Gleichstrom-
telegraphie nach der Erfindung dargestellt. Elemente in Fig. 55 die Elementen in Fig. 1 entsprechen, sind in Fig.
mit denselben Bezugsziffern wie in Fig. 1 bezeichnet.
In diesel' ersten Ausführungsform enthält das
Ausgangsfilter 10 ausser dem bereits erwähnten Parallelkondensator
C.. noch zwei komplementäre Zweige 11 und 12, die
zu der Telegraphieleitung 3 parallel sind, wobei infolge eines Polaritätsübergangs des von der Stromquelle 6 gelieferten
Leitungsstroms i.. mindestens einer der beiden Zweige 11, 12 einen Korrekturstromimpuls i mit einer der
des Leitungsstroms i., entgegengesetzten Polarität der
Telegraphieloitung 3 zuführt. Insbesondere ist jeder der
beiden komplementären Zweige 11, 12 mit einer steuerbaren Hilfsstromquelle 13? 1^1 zur Lieferung des Karrekturstrom—
impulses i und mit einem Steuerkreis 15s 16 versehen, der
einen mit einem Polaritätsübergang des Leitungsstromes i..
PHN. 8782. 2.3.78.
zusammenfallenden Spannungssprung dem Schaltkreis 5 entnimmt
und ein Differenzierungsnetzwerk und einen Begrenzer zur Lieferung eines begrenzten differenzierten Spannungssprungs
als Steuerimpuls für die Hilfsstromquelle 13>
1^ enthält. ) In -Fig. 5 wird die Hilfsstromquelle 13 durch einen
pnp.^Transistor ^n gebildet, dessen Emitter über einen
Widerstand R1O mit dem positiven Pol +TB und dessen Kollektor
mit der Telegraphieleitung 3 verbunden ist, während die Hilfsstromquelle λΗ durch einen npn-Transistor T . gebildet
wird, dessen Emitter über einen Widerstand R1Ji, mit dem
negativen Pol -TB und dessen Kollektor mit der Telegraphieleitung 3 verbunden ist. Veiter ist in Fig. 5 der Eingang des
Steuerkreises 15 mit dem Kollektor des Transistors T im Schaltkreis 5 verbunden, während ebenso der Eingang des
Steuerkreises 16 mit dem Kollektor des Transistors T im
Schaltkreis 5 verbunden ist. Im Steuerkreis 15 wird das Differenzierungsnetzwerk durch die Reihenschaltung eines
Kondensators C. und zweier Widerstände R1„, R17 zwischen
dem Eingang und dem positiven Pol +TB und wird der Begrenzer durch eine Zenerdiode Z1- parallel zu dem Widerstand R17
gebildet; der Verbindungspunkt der Widerstände R1r, R-7 im
Steuei'kreis 25 ist mit der Basis des Transistors T1 „ in der
Hilfsstromquelle 13 verbunden. Ebenso wird im Steuerkreis "\6
das Differenzierungsnetzwerk durch die Reihenschaltung eines Kondensators C Λ, und zweier Widerstände R1/-, R10
IO IDIo
809845/0733
PHN. 8732. -Τ$~ 2.3.78.
zwischen dem Eingang und dem negativen Pol -TB und wird der
Begrenzer durcli eine Zenerdiode Z1^ parallel zu dem Widerstand
R1Q gebildet; der "Verbindungspurikt der ¥iderstände
R-, ^- j R10 im Steuerkreis 16 ist mit der Basis des Transistors IVi
1 ο 1 ο 14-
in der Hilfsstromquelle ~\k verbunden.
D(3) Wirkung des Senders nach Fig. 5
D(3) Wirkung des Senders nach Fig. 5
Die Erläuterung der Wirkung des Senders nach Fig. 5 wird für Anwendungen in stromgesteuerten und in Spannungsgesteuerten
Telegraphiesystemen gegeben.
Wenn der Sender in Fig. 5 in stromgesteuerten
Telegraphiesystemen verwendet wird, wird die Stromquelle 6 auf den Sollendwert I des Stromes i„ am Eingang der Telegraphie
leitung 3 eingestellt; in diesem Falle beträgt I z.B. 20 mA. Die Signalformen der Spannungen und Ströme, die in diesem
Falle an verschiedenen Punkten des Senders in Fig. 5 auftreten, sind skizzenweise in den Zeitdiagrammen nach Fig. 6
dargestellt.
In Fig. 6 ist das zu übertragende binäre Informationssignal
bei a dargestellt, während der dann gelieferte polare Leitungsstrom i infolge des Informationssignals a
bei b_ dargestellt ist (vgl. die Zeitdiagramme a und d in Fig. 3)· Dieser Leiturigsstrom i.. weist einen positiven Wert
+1 für t ^t1, einen negativen Wert -1 für t1 <
t < t„ und wieder einen positiven Wert +1 für t„^ t auf. An den
Kollektoren der Transistoren T„ und T1 im Schaltkreis 5
80984S/0733
. · PJEtN. 8?82.
- ΐ$ - 2.3.78.
treten dann die Spannungen CT„ und CT auf, wie bei £ bzw. d
angegeben ist. Diese Spannungen CT„ und CT1 weisen Sprünge
zu den Zeitpunkten t = t1 und t - to der Polaritätsübergänge
des von der Stromquelle 6 gelieferten Leitungsstroms X1 auf;
diese Spannrings Sprünge werden zur Steuerung der Hilfsstromquelle]!
13 und lh benutzt.
Insbesondere weist die Spannung CTp einen negativen
Sprung zum Zeitpunkt t = t auf, zu dem der Lei timgs strom i
von seinem positiven Wert +1 zu seinem negativen Wert -I
S S
übergeht. Denn kurz vor t = t1 ist die Diode D1 leitend,
abex" ist der Transistor T„ nichtleitend, so dass CT? dann
einen positiven Wert aufweist, der nahezu gleich dem positiven Endwert der Spannung V„ am Eingang der Telegraphieleituiig 3 ist
(dieser Endwert liegt in stromgesteuerten Systemen nicht fest, ist in der Praxis jedoch erheblich niedriger als +TB).
Dagegen ist kurz nach t = t.. der Transistor T0 leitend,
aber ist die Diode D1 nichtleitend, so dass CT„ dann einen
negativen Wert aufweist, der nahezu gleich -TB ist. Im Steuerkreis 15 des Zweigs 11 wird der negative Spannungssprung
von CT0 zu t = t1 differenziert und auf die Zenerspannung
der Diode Z,,. ,begrenzt, wonach der auf diese Weise erhaltene
Steuerimpuls der Basis des Transistors T.. der Hilfsstromquelle 13 zugeführt wird. Infolge dieses Steuerimpulses
liefert der Transistor T1,, dann einen positiven ICorrekturstromimpuls
i derselben Form wie der Steuerimpuls. Der Wert
809845/0733
PrIN. 87B2. - 2>Q - 2.3.78.
dieses positiven Korrekturstromimpulses i zu t = t wird
mit Hilfe des Widerstandes R10 auf etwa 21 , d.h. die Grosse
IJ- s
des Sprungs in dem Leitungsstrom 1.. zu t = t_, eingestellt.
Dieser Korrekturs tr oinimpuls i , den der Zweig 11 des Ausgangsfilters 10 infolge des Polaritätsübergangs des
Leitungsstroms i- zum Zeitpunkt t = t.. liefert, ist bei _e
in Fig. 6 dargestellt. Vom Zeitpunkt t = t.. bis zum Zeitpunkt
t = t1 + d, zu dem der differenzierte Spannungssprung
von CT„ im Steuerkreis I3 Kleiner als die Zenerspannung der
Diode Z1 _ wird, weist der Korrekturstromimpuls i einen
Wert auf, der nur wenig von +2.1 abweicht (diese Abweichung wird durch das nichtideale Verhalten der Zenerdiode Z1^ herbeigeführt)
nach dem Zeitpunkt t = t.. + d nimmt der Wert des Korrekturstromimpulses i exponentiell mit einer Zeitkonstante
ab, die durch das Differenzierungsnetzwerk C. , R1 , R17 im
Steuerkreis 15 bestimmt wird.
Wegen der Symmetrie sowohl des Schaltkreises 5 als auch des Ausgangsfilters 10 treffen die obenstehenden
Betrachtungen mutatis mutandis auch für die Spannung CT und
den vom Zweig 12 gelieferten Korrekturstromimpuls i zu.
So weist die Spannung CT1 zum -Zeitpunkt t = t„, zu dem der
Leitungsstrom I1 von seinem negati\ren Wert -I zu seinem
positi\ren Wert +1 übergeht, einen positiven Spannungs sprung
auf, aus dem der Steuerkreis 6 des Zweiges 12 einen Steuerimpuls für den Transistor T... der Hilfsstromquelle 14 erzeugt,
809845/0733
2.3.78.
die infolge dieses Steuerimpulses einen negativen Korrekturstromimpuls
i liefert, dessen Wert zu t = t„ mit Hilfe des Widerstandes R1Ji, auf etwa 21 eingestellt wird.
Auch dieser Korrekturstromimpuls i , den der Zweig 12 des
Ausgangsfilters 10 infolge eines Polaritätsübergangs des
Leitungsstroms I1 zu t = t„ liefert, ist bei _e_ in Fig. 6
dargestellt.
Der Leitungsstrom I1 bei b und die Korrekturstrom-
impulse i bei e ergeben einen korrigierten Leitungsstrom
c ~~*
(I1 + i ) , der bei _f in Flg. 6 dargestellt ist und der im
Ausgangsfilter 10 dem Kondensator C parallel zu der
Telegraphieleitung 3 zugeführt wird. Im Gegensatz zu dem
Leitungsstrom i.., der abrupte Übergänge zu den Zeitpunkten
t = t1 und t = t„ aufweist, weist der korrigierte Leitungsstrom
(I1 + i ) gleichmässigei-e Übergänge mit einem sich.
langsam· ändernden Teil für t.. "ζ t (t + d und t„ <C t
< t + d und einem sich schnell (gemäss einer exponentiellen Funktion)
ändernden Teil von t = t1 + d und t = t„ + d her auf.
Der Strom ip am Eingang der Telegraphieleitung 3» der
infolge dieses korrigierten Leitungsstromes (I1 + i ) auftritt,
ist bei £ in Fig. 6 dargestellt.
Am Ende des Paragraphen D(i) wurde in bezug auf den bekannten Sender nach Fig. 1 bemerkt, dass vor allem
die Diskontinuitäten der Ableitung des Stromes i? für das '
Auftreten höherer Frequenzen in den Signalen an der Telographie»
809845/0733
PHN. 87S2. 2.3.78.
leitung 3 und somit für das Nebensprechen zu benachbarten
Fernspreclileitungen verantworltich sind. Nun kann nachgewiesen werden, dass die Diskontinuitäten der Ableitung des Stromes i„
den Diskontinuitäten des Stromes proportional sind, der der Parallelschaltung des Kondensators C. und der Telegraphieleitung
3 zugeführt wird. Dank der Tatsache, dass der letztere Strom in dem Sender nach Fig. 5 nicht der Leitungsstrom i.. ,
der grosse Diskontinuitäten aufweist (siehe Jb in Fig. 6), sondern der korrigierte Leitungsstrom (I1 + i ) ist, der
1 O
sogar gar keine Diskontinuitäten aufweist (siehe f_ in Fig.6),
ist der Anteil der höheren Frequenzen im Strom i„ am Eingang
der Telegraphieleitung 3 erheblich kleiner für den Sender nach Fig. 5 als für den Sender nach Fig. 1 und dementsprechend
ist auch der Störpegel in benachbarten Fernsprechleitungen niedriger.
Ausführliche Versuche haben ergeben, dass durch die Anwendung der beschriebenen Massnahmen in dem Sender
nach Fig. 5 Werte dieses Störpegels erreicht werden können, die den unter Verwendung bekannter LC-Filter erhaltenen
Werten sehr nahe kommen. Als Beispiel sei ein Vergleich der Sender in Fig. 1 und Fig. 5 für eine Telegraphiergeschwindigkeit
von 50 Baud durchgeführt, wobei der Störpegel mit Hilfe eines Psophometers mit einer von der CCITT
vorgeschriebenen Wägungskurve bestimmt wird. Wenn der Störpegel für den Sender nach Fig. 1 mit dem bereits erwähnten
809845/0733
PHN. 8?32. 2.3.78.
LC-Filter (L = L3 = 1 H und C1 = 2,2 /uF) als Bezugspegel
gewählt wird, wird für den Sender nach. Fig. 5 ein Störpegel
* gefunden, der1 höchstens 20$ oberhalb dieses Bezugspegels
liegt, ohne dass das Ausgangsfilter 10 abgeregelt wird
(durch Abregelung können beträchtlich niedrigere Werte als 20$ erreicht werden). Der Störpegel für den Sender nach Fig.
bleibt also reichlich unterhalb des Wertes gleich dem Zweifachen dieses Bezugspegels, welcher Wert als eine obere
Grenze von gewissen Fernmeldeämtern vorgeschrieben wird.
Diese günstigen Werte des Störpegels in benachbarten Fernsprechleitungen sind ausserdem mit einer nur geringen
Verzerrung der Telegraphiesignale selber gepaart. Denn die positiven und negativen Korrekturstromimpulse i werden
zwar im Ausgangsfilter 10 der Fig. 5 von zwei verschiedenen
komplementären Zweigen 11 und 12 geliefert, aber übrigens sind diese Zweige 11 und 12 identisch, so dass nur die
Toleranzen der Elemente im Ausgangsfilter 10 zu Unterscliieden
in der Verschiebung der charakteristischen Zeitpunkte des Stromes i? (die Nulldurchgänge von i„) führen können.
Es stellt sich aber heraus, dass die dadurch herbeigeführte Telegraphieverzerrung unterhalb des in der Praxis annehmbaren
¥ertes von 2$ gehalten werden kann, ohne dass den Elementen im Ausgangsfilter 10 hohe Anforderungen gestellt
• werden, so dass keine teueren Elemente benutzt zu werden brauchen.
PIiN. 8782.
2.3.
Da sowohl die Anzahl als auch der Umfang dieser Elemente klein sind, beansprucht das Ausgangsfilter 10 in
Fig. 5 nur wenig Raum. Dies kann durch die Filter, die bei dem oben bereits erwähnten Vergleich der Sender nach Fig. 1
und Fig. 5 verwendet sind, illustriert werden: Das LC-Filter
in Fig. 1 weist ein Volumen von etwa 500 cm3 auf und eignet sich weiter nicht für Printmontage; dagegen eignet sich das
Ausgangsfilter 10 der Fig. 5 gut für Printmontage und beansprucht
dann nur eine Oberfläche von etwa 10 cm bei der in dieser Technik normalen Bauhöhe von lh mm. Durch Anwendung
der beschriebenen Massnahmen im Sender der Fig. 5 kann also eine sehr zweckmässige Miniaturisierung des Senders als
ganzes verwirklicht werden. Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Massnahmen ist der, dass in Abweichung von dem
LC-Filter in Fig. 1 das Ausgangsfilter 10 in Fig. 5 keinen
unerwünschten Spannungsverlust ergibt, weil sowohl der Kondensator C1 als auch beide Zweige 11, 12 zu der Telegraphenleitung
3 parallelgeschaltet sind.
Der Sender nach Fig. 5 kann auch in spannungsgesteuerten
Telegraphiesystemen verwendet werden und in diesem Falle wird die Stromquelle 6 auf einen Stromwert I
von z.B. 50 mA eingestellt, der derart hoch ist, dass unter
allen Umständen der empfangsseitige Strom durch, die Impedanz
der Telegraphieleitung 3 und des Empfängers 2 zusammen bestimmt wird. Die Signalformen der Spannungen und Ströme,
die dann an verschiedenen Punkten in dem Sender nach Fig. 5
PHN. 87Ö2.
2.3.78.
2.3.78.
auftreten, sind in Fig. 7 auf gleiche Weise wie in Fig. 6
dargestellt, jedoch, mit dem Unterschied, dass das Zeit"
diagramm £ der Fig. 7 die Spannung V„ am Eingang der
Telegraphieleitung 3 und nicht den Strom ig zeigt.
diagramm £ der Fig. 7 die Spannung V„ am Eingang der
Telegraphieleitung 3 und nicht den Strom ig zeigt.
Der Leitungsstrom α' bei b weist, dieselbe Form
wie der Leitungsstrom I1 bei d in Fig. k auf. Die Spannungen
CT0 und CT1 bei c und d in Fig. 7 unterscheiden sich von
denen bei _£ und d. in Fig. 6, weil in spannungsgesteuerten S3rstemen der Endwert TB' der Spannung V^ am Eingang der
denen bei _£ und d. in Fig. 6, weil in spannungsgesteuerten S3rstemen der Endwert TB' der Spannung V^ am Eingang der
Telegraphieleitung 3 nur wenig von der Spannung TB der
Telegraphenbatterie abweicht. Ferner werden die Werte der Korrekturstromimpulse i bei _e in Fig. 7 zu den Zeitpunkten
t = t .j und t = t„ wieder auf etwa die Grosse des Sprunges
in dem Leitungsstrom i.. bei b_ in Fig. 7 zu diesen Zeit-
punkten eingestellt (diese Werte sind nicht dieselben wie in stromgesteuerten Systemen).
Auch in diesem Falle ist der Anteil der höheren Frequenzen in der Spannung Vp am Eingang der Telegraphieleitung
3 und also der Störpegel in benachbarten Fernsprechleitungen kleiner für den Sender nach Fig. 5 als für den
Sender nach Fig. 1, weil auch in diesem Falle die abrupten
Übergänge des Leitungsstroms i- zu den Zeitpunkten t = t1
und t = to nicht mehr in dem korrigiex'ten Leitungsstrom ·
(-I1 + i ) vorkommen, wie bei f in Fig. 7 dargestellt ist.
(-I1 + i ) vorkommen, wie bei f in Fig. 7 dargestellt ist.
Dagegen sind die abrupten Übergänge des Leitungsstroms i..
809845/0733
PHN. S782. - 2< - 2.3.78.
zii den Zeitpunkten t = t„ und t = t. , zu denen die Spannung V
ihren Endwert TB! erreicht (siehe _g_ und Jb in Fig. 7) noch
stets im korrigierten Leitungsstrom (i + i ) vorhanden, wie bei, _f in Fig. 7 dargestellt ist. Die Grösse der Biskontlnuitäten
in der Ableitung der Spannung V„ zu t = t_ und
t -- ti (siehe _g in Fig. 7) ist jedoch viel kleiner als die
zu t = t und t = t„ ohne die beschriebene Korrektur (siehe
_e in Fig. h) , so dass bei Anwendung des Senders nach Fig. 5
in spannungsgesüeuerten Telcgraphlesystemen doch noch eine
erhebliche Herabsetzung des Störpegels in benachbarten Fernsprechleitungen erreicht wird.
D( 'ι ) Beschreibung der Fig. 8
D( 'ι ) Beschreibung der Fig. 8
In Fig. 8 ist das Schaltbild einer zweiten Ausführungsform eines elektronischen Telegraphiesenders nach
der Erfindxmg dargestellt. Diese zweite Ausführungsform ist
insbesondere für Anwendung in spannungsgesteuerten Telegraphiesystemen eingerichtet und ergibt in diesem Falle Resultate,
die den Resultaten der ersten Ausführungsform nach Fig. 5
bei Anwendung in stromgesteuerten Systemen entsprechen.
Elemente in Fig. 8, die Elementen in Fig. 1 entsprechen,
sind in Fig. 8 mit denselben Bezugsziffern wie in Fig. 1
bezeichnet.
Auch in dieser zweiten Ausführungsform enthält
das Ausgcingsfilter 10 aussei· dem Parallelkondensator C1
2cj zwei komplementäre Zweige 11 und 12 parallel zu der Telegraphie-
809845/0733
PHN. 8782. 2.3.78.
leitung 3· Nun ist aber jeder der beiden Zweige 11, 12 mit einem Hilfskondensator C bzw. C2„ und mit einem Schaltkreis
versehen, der die Eingangs spannung V der Te.legraph.ie~
leitung 3 empfängt und der den Hilfskondensator C„ bzw. C„o
nur für Werte der Spannung V„, die grosser als eine Schwellwertspannung
VT gleich einem vorgegebenen Bruchteil des Sollendwertes TB1 der Spannung V„ in spannungsgesteuerten
Telegraphiesystemen sind, mit der Telegraphieleitung 3
verbindet.
Im Zweig 11 der Fig. 8 ist der Hilfskondensator C
mit dem positiven Pol +TB verbunden und wird der Schaltkreis durch einen pnp-Transistor T?1 mit einer Diode Dpi
zwischen dem Emitter und der Basis des Transistors T„1 gebildet,
wobei die Emitter-Basis-Diode und die Diode. D entgegengesetzte Polaritäten aufweisen und der Emitter mit
dem Hilfskondensator C?1 und der Kollektor mit der Telegraphieleitung
3 verbunden ist. Ebenso ist im Zweig 12 der Hilfskondensator C?„ mit dem negativen Pol -TB verbunden
und wird der Schaltkreis durch einen npn-Transistor T„2 mit
einer Diode ΐ>^^ zwischen dem Emitter und der Basis des
Transistors T^2 gebildet, wobei die Emitter-Basis-Diode
und die Diode D2? entgegengesetzte Polaritäten aufweisen
und der Emitter mit dem Hilfskondensator C?2 und
• der Kollektor mit der Telegraphieleitung 3 verbunden ist.
Da der Sollendwert TB1 der Spannung V„ und der
809845/0733
FHN. 87^2.
2.3.78.
Wert TB der Telegraphenbatteriespannung nur wenig voneinander verschieden sind, wird die Schwellwertspannung VT
in Fig. 8 unmittelbar der Telegraplienbatterie mit Hilfe eines Spannungsteilers mit Widerständen R„.. , R„„, ^2k' ^2?
in Reihe zwischen dem positiven Pol +TB und dem negativen Pol -TB entnommen. Die Schwellwertspannung +VT für den
Schaltkreis des Zweiges 11 tritt im Verbindungspunkt der Widerstände R2I' ^2'\ axlf'>
welcher Verbindungspunkt mit der Basis des Transistors T9 vei'bunden ist. Ebenso tritt die
Schwellwertspannung -VT für den Schaltkreis des Zweiges im Verbindungspunkt der Widerstände R02, R22, au:^>
welcher Verbindungspunkt mit der Basis des Transistors T„„ verbunden
ist. Der Deutlichkeit halber sind die Widerstände R2o un(i -^pU
in Fig. 8 als gesonderte Elemente dargestellt; in der Praxis werden sie aber zu einem Widerstand zusammengebaut.
D(3) WJrkung des Senders nach Fig. 8
Der Sender nach Fig. 8 wird in spannungsgesteuerten Telegrapliiesystemen verwendet und die Stromquelle 6 ist
a3.so wieder auf den Stromwert I von z.B. 50 m-A- eingestellt,
der im Paragraphen D(3) für diese Anwendung erwähnt ist.
Die Signalformen der Spannungen und Ströme, die dann an verschiedenen Punkten in dem Sender nach Fig. 8 auftreten,
sind skizzenweise in den Zeitdiagrammen nach Fig. 9 dargestellt, Dabei wird angenommen, dass die Schwellwertspannung VT für
die Schaltkreise der Zweige 11, 12 des Ausgangsfilters 10
Ö09845/0733
PItN. Γ$ .2.3.78.
2817Q34
gleich, etwa 90fo des Endwertes TB1 der Spannung V„ am Eingang
der Telegraphieleitung 3 ist.
In Fig. 9 ist das zu übertragende binäre Informationssignal
bei _a dargestellt und der dann von der Stromquelle gelieferte polare Leitungsstrom i.. ist bei b_ dargestellt
(vgl. die Zeitdiagramme α und d. in Fig. l\) Die Spannung V
am Eingang der Telegraphieleitung 3 infolge des korrigierten Leitungsstrorns (I1 + i ) ist bei _e in Fig. 9 dargestellt,
wobei die Korrektiarstromimpulse i , die von den Zweigen 11,
des Filters 10 geliefert werdfin, bei el dargestellt sind und
der korrigierte Leitungsstrom (i., + i ) selber, d.h.. die
Kombination des Leitungsstroms i.. bei b; und der Korrektur—
stroiniinpulse i bei d., ist bei _e dargestellt.
In dem Sender nach Fig. 8 wird die .Spannung V„
am Eingang der- Telegraphieleitung 3 für die Steuerung der
Schaltkreise der Zweige 11, 12 des Ausgangsfilters 10 benutzt.
Kurz voin dem Zeitpunkt t = t.. , zu dem der
Leitungsstrom i.. z\i seinem negativen Höchstwert -I übergeht,
I S
hat die Spannung V„ ihren positiven Endwert +TB1 erreicht,
der grosser als die positive Schwellwertspannung H-VT ist.
Im Zweig 11 des Filters 10 sind dann die Kollektor-Basis-Diode des Transistors T' und die Diode Dp1 in ihrem leitenden
Zustand, so dass der Hilfskondensator C? über diese lei-tenden
Dioden zu dem Kondensator C1 und also auch zu der Telegraphen—
leitung 3 piirallel geschaltet ist.
809845/0733
P4N. 87'8i?.
-JO- 2.3.78.
-JO- 2.3.78.
Infolge des Polaritätsübergangs des Leitungsstroms I1 zum Zeitpunkt t = t beginnt der Kondensator C
sicli zu entladen und somit die Spannung V? einzunehmen, wodurch
die Diode U„ sofort in ihren nichtleitenden Zustand gelangt,
aber die Emitter-Basis—Diode des Transistors Tp1 wird
dagegen leitend, so dass der Hilfskondensator C„ zu der
Telegraphieleitung 3 nach wie vor parallel geschaltet ist.
Kurz nach dem Zeitpunkt t = t.. fliesst der negative Leitungsstrom
I1 = -I zu der Parallelanordnung des Hilfskondensators C0 1,
des Kondensators C^ und der TeJegraphieleitung 3, so dass
der negative Strom zu der Parallelanordnung des Kondensators C
und der Telegraphieleitung 3 - der korrigierte Leitungsstrom
(i1 + i ) - dann kleiner als im ursprünglichen am Ende
des Paragraphen D(i) betrachteten Falle ist, in dem das
des Paragraphen D(i) betrachteten Falle ist, in dem das
Filter 10 lediglich den Kondensator C1 enthält, wodurch die
Abnahme- der Spannung V„ mit einer entsprechend grösseren
Zeitkonstante erfolgt. Dies bedeutet, dass vom Zeitpunkt t = t1 an der Zweig 11 des Filters 10 einen positiven
Korrekturimpuls i für den negativen Leitungsstrom I1 liefert.
Korrekturimpuls i für den negativen Leitungsstrom I1 liefert.
Die resultierende Korrektur setzt sich bis zum Zeitpunkt
t = t' fort, zu dem die Spannung V_ unter die pos-itive
Schwe]lwertspannung +VT herabsinkt, wodurch die Emitter-Bas-is-Diode des Transistors Tp1 in den nichtleitenden Zustand gelangt und der Hilfskondensator Cp1 nicht mehr mit der
Schwe]lwertspannung +VT herabsinkt, wodurch die Emitter-Bas-is-Diode des Transistors Tp1 in den nichtleitenden Zustand gelangt und der Hilfskondensator Cp1 nicht mehr mit der
Telegraphieleitung 3 verbunden ist.
809845/0733
PHN. 8r'82. 2.3.78.
Von diesfcj Zeitpunkt t = t' an erfolgt die
Abnahme der Spannung V0 mit at-r ui-^prünglichen Zeitkonstante,
d.h. dei" Zeitkonstante der Parallelanordnung ues Kondensators C.
und der Telegraphieleitung 3> und dies wird bis zum Zeitpunkt t = t' fortgesetzt, zu dem die Spannung V0 unter die
negative Schwellwertspannüng -VT des Zweiges 12 herabsinkt. Im Zweig 12 des Filters 10 gelangen dann die Kollektor-Basis-Diode
des Transistors T„o und die Diode D„o in ihren leitenden
Zustand, so dass der Hilfskondensator Co„ über diese leitenden
Dioden zu dem Kondensator C und der Telegraphenleitung 3
parallelgeschaltet wird. Von diesem Zeitpunkt t = t' an
fliesst der* negative Leitungsstrom I1 = -I zu der Parallel»
anordnung des Hilfskondensators C2?
> des Kondensators C.. und der Telegraphieleitung 3» so dass wieder der negative
Strom zu der Parallelanordnung des Kondensators C, und der
Telegraphieleitung 3 kleiner als im ursprünglichen Falle ist
und also die Abnahme der Spannung V„ mit einer entsprechend
grösseren Zeitkonstante erfolgt. Dies bedeutet, dass von
dem Zeitpunkt t = ti an der Zweig 12 des Filters 10 einen positiven Korrekturimpuls i für den negativen Leitungsstrom
i^ liefert. Die resultierende Korrektur wird bis zum Zeitpunkt t = t fortgesetzt, zu dem die Spannung V„
ihren negativen Endwert -TB1 erreicht und der Leitungsstrom
auf seinen negativen Endweart zurückfällt, der, wie bereits
erwähnt, viel kleiner als der negative Höchstwert -I, ist.
80984S/0733
PJIN. 8782.
2.3.78.
Infolge des Polaritätsübergangs des Leitungsstroins
I1 zu dem Zeitpunkt t = t1 liefert also zunächst der
Zweig 11 des Filters 10 einen Korrekturs tr omimpLils i^ vom
Zeitpunkt t = t1 bis zum Zeitpunkt t - t ' und dann lief ei" t
der Zweig 12 des Filters 10 einen Korrekturstromimpuls i
vom.'Zeitpunkt t - t' bis zum Zeitpunkt t = t„, wobei diese
Korrekturstromimpulse i beide eine positive Polarität,
d.h. eine der des negativen Leitungsstroms I1 — —I nach.
I s
dem Zeitpunkt t = t.. entgegengesetzte Polarität aufweisen.
Wegen der Symmetrie des Schaltkreises 5 und des Filters 10
gelten die obenstehenden Betrachtungen mutatis mutandis auch für den PolaritäLsübergang des Leitungsstroms I1 zum
Zeitpunkt t = t„ und die Korrek turstromimpulse i , die
infolge dieses Übergangs von dem Zweig 12 vom Zeitpunkt
t = tp bis zum Zeitpunkt t = t' und vom Zweig 11 vom
Zeitpunkt t = t^' bis zum Zeitpunkt t - t. geliefert werden.
Die Werte der Korrekturstromimpulse i zu den Zeitpunkten t = t1 und t = t„ werden durch das Verhältnis der Kapazität
der Hilfskondensatoren Cp1 und C„o zu der Kapazität des
Kondensators C bestimmt und diese Werte werden auf etwa 8ofo des Sprunges im Leitungsstrom i zu diesen Zeitpunkten
eingestellt. Dadurch sind die Werte der Korrekturstromimpulse i zu den Zeitpunkten t = t„ und t = t. dann
ebenfalls gleich etwa 80^o des Sprunges im Leitungsstrom i..
zu diesen Zeitpunkten.
809845/0733
PIIN. 8782. 2.3.78.
Durch Anwendung der beschriebenen Massnalimen wird
erreicht, dass die Grosse der Diskontinuiäten in dem korrigierten Leitungsstrom (I1 + i ) zu den Zeitpunkten t = t , t„,
IC I — j
t„, t. und t = t', t', t·, ti ( siehe _e in Fig. 9) viel
geringer als die der Diskontinuitäten im Leitungsstrom i zu den Zeltpunkten t = t , t„, t„, t. (siehe b_ in Fig. 9) ist.
Wie ausführlich, im Paragraphen D(3) erläutert wurde, hat
diese Leitungsstromkorrektur zur Folge, dass der Anteil der höheren Frequenzen in der Spannung λ'* am Eingang der TeIegraphieleitung
3 (siehe c_ in Fig, 9) erheblich kleiner für
den Sender nach Fig. 8 als für den Sender nach Fig. 1 ist; dementsprechend ist auch der Störpegel in benachbarten Fernsprechleitungen
niedriger.
Was den Störpegel in benachbarten Fernsprechleitungen und die Verzerrung der Telegraphiesignale selber
anbelangt, haben ausführliche Experimente ergeben, dass die Anwendung des Senders nach Fig. 8 in spannvingsgesteuerten
Telegraphiesystemen dieselben günstigen Restiltate wie die
Anwendung des Senders nach Fig. 5 in stromgesteuerten TeIegraphiesystemen
ergibt.
Die Erwägungen in bezug auf die Anzahl, den Umfang uaid den Preis der Elemente des Filters 10 im Sender nach
Fig. 5 treffen auch für die Elemente des Filters 10 im Sender nach Fig. 8 zu, so dass auch im letzteren Falle eine
sehr zweckmässige Miniaturisierung des Senders als ganzes
erzielt werden kann.
809645/0733
PIIN. 8782. 2.3-78.
D (6 ) !Bemerkungen
In dem Sender nacli Fig. 5 erfolgt die Steuerung
der Hilfsstroraquell.cn 13, i'l im Ausgangsfilter 10 mit Hilfe
von SpaimungsSprüngen, die mit Polaritätsübergängen des
Leitungsstroms i.. zusammenfallen und die dem Schaltkreis 5
entnommen werden. So wird für die Steuerung der Hilfsstromquelle
13 der negative Sprung in der Spannung CT„ am Kollektor
des Transistors T„ im Schaltkreis 5 zum Zeitpunkt t — t^
benutzt (siehe _c in lrig. 6 und Fig. 7)· Wenn der Sender nach
Fig. 5 in stromgesteuerten Telegraphicsystemen verwendet
wird, kann auch der negative Sprung in der Spannung CT1 am
Kollektor des Transistors T1 zu diesem Zeitpunkt t = t·
( siehe d_ in Fig. 6) statt des negativen Sprungs in der Spannung CT„ zu diesem Zeitpunkt für die Steuerung der HiIdTsstromquelle
13 benutzt werden. Der letztere Sprung ist aber viel grosser, so dass die in Fig. 5 dargestellte Möglichkeit
aus praktischen Gründen zu bevorzugen ist. Venn der Sender nach Fig. 5 in spannungsgesteuerten Telegraphiesystemen
verwendet wird, kann der Übergang der Spannung CT vom
Zeitpunkt t = t.. an (siehe d in Fig. 7) aber nicht für
die Steuerung der Hilfsstromquelle 13 benutzt werden, weil'
diesei· Übergang für eine genaue Steuerung zu gleichmässig
verläuft, so dass in diesem Falle nur die in Fig. 5 dargestellte Möglichkeit praktisch brauchbar ist.
Aus der Erläuterung im Paragraphen D(3) geht hervor,
809845/G733
PHN. 8782. 2.3.78.
dass für die Anwendung des Senders nach Fig. 5 in Stromgesteuerten
Telegraplixesystemen die Symmetrie des Stromes i„ am Eingang der Telegraphieleitung 3 (siehe g in Fig. 6) von
grossgm Interesse ist, um Telegraphieverzerrung zu vermeiden.
Wenn die Transistoren T1, T9 des Schaltkreises 5 und die
Transistoren T..,-., T... des Ausgangsfilters 10 sich in ihrem
nichtleitenden Zustand befinden, kann in diesen Transistoren Leckage infolge der ziemlich hohen Werte der dann über diesen
Transistoren auftretenden Spannungen entstehen. Diese Leckage kann eine kleine Asymmetrie des Stromes i~ am Eingang der
Telegraphieleitung 3 und somit Telegraphieverzerrung herbeiführen.
In Fig. 10 ist eine Abwandlung des Senders nach Fig. 5 dargestellt, in der durch kleine Änderungen des
Schaltkreises 5 und des Ausgangsfilters 10 verhindert wird, dass etwaige Leckströme in den Transistoren T1, T„ und T..„,T...
bis in die Telegraphieleitung 3 eindringen. Was den Schaltkreis
5 in Fig. 10 anbelangt, besteht die Änderung darin,
dass eine Diode D„ in der Verbindung zwischen dem Transistor T
und der Stromquelle 6 und eine Diode D2 in der Verbindung
zwischen dem Transistor Tp und der Stromquelle 6 angebracht
wird, so dass etwaige Leckströme in diesen Transistoren die Telegraphieleitung 3 nicht erreichen können, wähi-end
weiter ein Widerstand R0 mit einem passend gewählten Wert
zwischen den Kollektoren der Transistoren T1, T2 angebracht wird,
8098U/0733
ΡΊΝ. 8782.
_ «^ _ 2.3·78.
wodurch diese Leckströme abfHessen können. Was das Ausgangsfilter
10 in Fig. 10 anbelangt, bestellt die Änderung darin, dass ein Kopplungskondensator C. grossen Wertes zwischen
dem Verbindungspunkt der (übrigens ungeänderten) Zweige 11, und der Telegra.ph.ie] eltung 3 und weiter ein Widerstand R.
grossen Wertes zwischen diesem Verbindungspunkt und Erde angebracht wird, so dass etwaige Leckströme in den Transistoren
T1„, T1. abfliessen können, ohne dass sie die Telegraph!
eleitung 3 erreichen. Die letztere Änderung weist ausserdem den Vorteil auf, dass die Korrekturstromimpulse i
nun kapazitiv eingekoppelt werden und dadurch, gegenseitige Toleranzen der Hilfsstromquellen 13) 1 ^- praktisch keinen
Einfluss auf die Symmetrie des Stromes i„ am Eingang der
Telegraphieleitung 3 mehr ausüben.
Im Sender nach Fig. 8 können die komplementären Zweige 11, 12 des Ausgangsfilters 10 auch auf andere Weise
als in Fig. 8 ausgeführt werden, ohne dass dadurch die im Paragraphen D(s) erläuterte Wirkung dieses Senders wesentlich
beeinflusst wird. Zur Illustrierung ist in Fig. 11 eine
derartige Abwandlung des ZAveiges 11 im Ausgangsfilter 10 des Senders nach Fig. 8 dargestellt, In Fig. 11 ist der
Hilfskondensator C^1 unmittelbar (also ohne Vermittlung
der in der Mitte geerdeten Telegraphenbatterie) mit Erde verbunden und ist die Diode Dp1 zwischen dem Emitter und
dem Kollekbor des Transistors T01(statt zwischen Emitter und
809846/0733
PHN. 8?82. 2.3.
81 7034
Basis) angebracht. Die Werte der Spannungen, die über dem Hilfskondensator C„ und der Diode Dp1 in Fig. 11 auftreten,
sind aber viel grosser als diese Werte in der Ausführungsform
nach Fig. S5 in welchem letzteren Falle diese Spannungen
nicht grosser als der Unterschied zwischen der Telegraphen— batteriespannung TB und der etwa 15$ niedrigeren Schwellwert·--
spannung VT werden. Die in Fig. 8 gezeigte Ausführungsform
ist denn auch in der Praxis zu bevorzugen, weil weniger strenge Anforderungen an die ElementeC, 1 und D als in
der Ausführungsform nach Fig. 11 gestellt zu werden brauchen»
Aus der Erläuterung der Wirkung des Senders nach Fig. 8 im Paragraphen D(3) geht hervor, dass in den Zeitintervallen,
in denen die Spannung V„ am Eingang der TeIegra.phieleitung
3 von ihrem positiven (negativen) zu ihrem negativen (positiven) Endwert übergeht, der■Absolutwert der
Ableitung der Spannung V„ während der Teillritervalle verkleinert
wird, in denen einer der Hilfskondensatoren Cp1, C
der Zweige 11, 12 im Ausgangsfilter 10 zu dem Kondensator C
pai^allelgeschaltet ist,, So ist in den Zeitintervallen
(^1, t„) und (t„, t.) bei £ in Fig. 9 der Hilfskondensator C
im Zweig 11 zu dem Kondensator C. während der Teilintervalle
(t , t') und (tj' , t.) parallelgeschaltet, wodurch die
relative■Verkleinerung der Ableitung der Spannung V„ in·
beiden Teilintervallen dieselbe ist. Dagegen weist die Ableitung der Spannung V^ in den genannten 'Teilintervallen
809845/0733
PHN. 8782.
nicht denselben Absolutwert auf, wie sich einfach nachweisen lässt ujid auch aus Fig. 9 ersichtlich ist.
Fig. 12 zeigt nun eine Abwandlung des Zweiges 11 im Ausgangsf il tea- 10 nach Fig. 8, in der durch Änderung des
Sehaltkreises dieses Zweiges 11 erreicht wird, dass der Absolutwert der Ableitxang der Spannung V„ für beide Teilintervall
ο, iai denen der Hilfskondensator C9_ mit der
Telegraphieleitung 3 verbunden ist, praktisch gleich ist.
Der Schaltkreis des Zweiges 11 nach Fig. 12 unterscheidet sich dadurch von dem nach Fig. 8, dass die Diode B9 der
Fig. 8 nun durch einen npn-Transistor T„„ ersetzt ist, dessen
Emitter mit dem Hilfskondensator C91, dessen Basis über
einen Widerstand R9_ mit dem Punkt, in dem die Schwellwertspannung
+VT auftritt (dem Verbindungspunkt der Widerstände R91 und R„„), und dessen Kollektor über einen Widerstand R917
et I et J
et I
mit dem positiven Pol +TB verbunden ist. Weiter ist in Fig. 12 der Emitter des Transistors T91 über eine Diode D9,
mit dem Hilfskondensator C91 verbunden. Es besteht kein
wesentlicher Unterschied in der Wirkung zwischen dem Zweig 11 nach Fig. 8 und dem Zweig 11 nach .Fig. 12 in bezug
auf das Teil Intervall, in dein die Spannung V9 von ihrem
positiven Endwert +TB' bis unterhalb der positiven Schwellwertspannung
+VT herabsinkt (d.h. das Teilintervall (t , rt\)
in Fig. 9)· Wie einfach geprüft werden kann, ist in Fig. 12 die Emitter-Basis-Diode des Transistors To_ dann nicht leitend,
809846/0733
PHN. 8782.
2.3c 78.
2.3c 78.
aber sind die Diode D„„ und die Emitter-Basis-Diode des
Transistors T„ dann wohl leitend, so dass der Verbindungsweg zwischen dem Hilfskondensator C51 und der Telegraphieleitung 3 dann praktisch derselbe wie in Fig. 8 ist, in der ja die Diode D„ dann nicht leitend, aber die Emitter-Basis-Diode des Transistors T31 dann wohl leitend ist. In diesem Falle liefert der Zweig 11 der Fig. 12 also pr-aktisch denselben Iiorrekturstrornimpuls i wie der Zweig 11 in Fig. 8.
Transistors T„ dann wohl leitend, so dass der Verbindungsweg zwischen dem Hilfskondensator C51 und der Telegraphieleitung 3 dann praktisch derselbe wie in Fig. 8 ist, in der ja die Diode D„ dann nicht leitend, aber die Emitter-Basis-Diode des Transistors T31 dann wohl leitend ist. In diesem Falle liefert der Zweig 11 der Fig. 12 also pr-aktisch denselben Iiorrekturstrornimpuls i wie der Zweig 11 in Fig. 8.
Dagegen besteht wohl ein Unterschied in der
Wirkung zwischen dem Zweig 11 in Fig. 8 und dem Zweig 11
in Fig. 12 in bezug auf das Teilintervall, in dein die
Spannung V„ von der positiven Schwell-w.ertspannung +VT auf
ihren positiven Endwert +TB1 ansteigt (d.h.. für Flg. 8 das Intervall (ti, t.) in Fig. 9). Wenn in Fig. 12 die Spannung V„ die Schwellwertspannung +VT überschreitet, gelangen die
in Fig. 12 in bezug auf das Teilintervall, in dein die
Spannung V„ von der positiven Schwell-w.ertspannung +VT auf
ihren positiven Endwert +TB1 ansteigt (d.h.. für Flg. 8 das Intervall (ti, t.) in Fig. 9). Wenn in Fig. 12 die Spannung V„ die Schwellwertspannung +VT überschreitet, gelangen die
Kollektor-Basis-Diode des Transistors T31 und die Emitter-Basis-Diode
des Transistors T„„ in ihren leitenden Zustand
(die Diode D„ und die Emitter-Basis-Diode des Transistors T„..
bleiben dann nicht leitend). Zwischen dem Hilfskondensator C21
und der Telegraphieleitung 3 wird dann ein Verbindungsweg
erhalten, der eine leitende Dipde und einen leitenden
Transistor T^ und also nicht wie in Fig. 8 nur zwei leitende Dioden enthält. In Abweichung von Fig. 8, in der der
Korrekturstrom i gleich dem Strom durch den Hilfskondensator C ist, ist in Fig. 12 der Korrekturstrom i gleich dem Basis-
erhalten, der eine leitende Dipde und einen leitenden
Transistor T^ und also nicht wie in Fig. 8 nur zwei leitende Dioden enthält. In Abweichung von Fig. 8, in der der
Korrekturstrom i gleich dem Strom durch den Hilfskondensator C ist, ist in Fig. 12 der Korrekturstrom i gleich dem Basis-
strom des Transistors T„„ und somit viel kleiner als der
!Öil4i/07
PHN. 8782, - Ψθ - 2.3.78.
Strom durch den Hilfskondensator C„ , der ja gleich, dem
Emitterstrom des Transistors T„,, ist. Dies bedeutet, dass
für den der Telegraphieleitung 3 zugeführten Korrekturstrom i
in dem betrachteten Verbindungsweg eine Schwächung auftritt, wodurch der im betreffenden Teilintervall korrigierte
Leitungsstrom (i +i ) für Fig. 12 grosser als für Fig. 8 ist und demzufolge die Spannung V schneller ihren positiven
Endwert +TB' erreicht. Mit Hilfe der Widerstände R„r) R
wird das Verhältnis zwischen Basisstrom und Emitterstrom des , Transistors To„ derart eingestellt, dass der Absolutwert
der Ableitung der Spannung V„ für die beiden Teiliiitervalle,
in denen der Hilfskondensator C?1 mit der Telegraphieleitung
verbunden ist, praktisch gleich ist.
Die in Fig. 12 dargestellte Änderung des Zweiges j.iii Ausgangsfilter 10 der Fig. 8 kann eiuf entsprechende ¥eise
im komplementären Zweig 12 dieses Filters 10 vorgenommen werden. Eine derartige Änderung ergibt einen Sender mit
einer zusätzlichen Einstellmöglichkeit der Zweige 11, 12 im Ausgangsfilter 10 (und zwar die für den Zweig 11 in Fig. 12
beschriebene Möglichkeit zur Änderung des gegenseitigen Verhältnisses der Widerstände R0 r, L7) und bietet dadurch
den Voz'teil, dass das gewünschte Ausmass der Symmetrie der Spannung V„ am Eingang der Telegraphieleitung 3 für einen
grösseren Bereich von Telegraphieleitungsimpedanzen als bei Anwendung des Senders nach Fig. 8 erhalten werden kann.
Leerseite
Claims (3)
- Philips1 eiGsii^psRiabriGkcn, Eindhoven
- 2.3«78. ο ρ ι 7 η q aPATENTANSPRÜCHE * ° ' ' U ° H1 J Elektronischer Sender für Gleichstromtelegraphie·- systerae, in dem binäre Informationssignale in polare Leitungsströme umgewandelt werden, die über eine Telegraphieleitung übertragen werden, wobei dieser Sender mit einem Eingangskreis, der aus den Informationssignalen galvanisch von diesen getrennte Kommandosignale erzeugt, einer Telegrapherispannungsquelle mit einem positiven und einem negativen Pol, einer unipolaren konstanten Stromquelle, einem von den Koinmandosignalen gesteuerten Schaltkreis, der selektiv einen der beiden Pole der Telegraphenspannungsquelle über die unipolare konstante Stromquelle mit der Telegraphenleitung verbindet, und einem Ausgangsfilter mit einem zu der Telegraphleleitung parallelen Kondensator versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsfilter weiter mit zwei komplementären zu der Telegraphieleitung parallelen Zweig verseilen ist, wobei infolge eines Polaritätsübergangs des von der Stromquelle gelieferten Leitungsstroms mindestens einer der beiden Zweige einen Korrekturstroniinipuls mit einer der des Leitungsstroms entgegengesetzten Polarität der Telegraphieleitung zviführt, 2. Elektronischer Sender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden komplementären Zweige des Ausgangsfilters mit einer steuerbaren Hilfsstromquelle zur Lieferung von Korrekturstromimpulsen und mit einem Steuerkreis verseilen ist, der einen mit dem Polaritätsübergang des Leitungsstroms zusammenfallenden Spannungssprung dem809845/07332.3-78.Schaltkreis entnimmt und ein Differenzierungsnetzwerk und einen Begrenzer zur Lieferung eines begrenzten differenzierten Spannungssprungs als Steuerimpuls für die Hilfsstromquelle enthält.
- 3. Elektronischer Sender für Gleichstrointelegraphie-systeme mit Sollendwerten der Eingangsspannung der Telegraphieleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden komplementären Zweige mit einem Hilfskondensator und mit einem Schaltkreis versehen ist, der die Eingangsspannung der Telegraphieleitung empfängt und den Hilfskondensator nur mit der Telegraphieleitung für Werte dieser Eingangsspannung verbindet, die grosser als eine Schwellwertspannung gleich einem vorgegebenen Bruchteil des Sollend— wertes sind.k. Elektronischer Sender nach Anspruch 3, dadurchgekennzeichnet, dass der Schaltkreis jedes der beiden komplementären Zweige mit einem ersten Verbindungsweg für Eingangsspannungen, die von der Schwellwertspannung her zunehmen, und mit einem zweiten Verbindungsweg für Eingangsspannungen, die von dem Sollendwert her* abnehmen, versehen ist, wobei der erste Verbindungsweg einen Kreis zur Schwächung des der Telegraphieleitung zuzuführenden Korrektur— Stromimpulses enthält.809845/0733
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