DE3021960C2 - Schaltungsanordnung in Form eines Vierpols zum Nachbilden einer Induktivität - Google Patents
Schaltungsanordnung in Form eines Vierpols zum Nachbilden einer InduktivitätInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung in Form eines Vierpols zum Nachbilden einer Induktivitaet. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, mit geringem Schaltungsaufwand eine aktive, elektronische Drossel zu schaffen, die einen moeglichst kleinen Widerstandswert aufweist und fuer Speiseschaltungen in Teilnehmereinrichtungen verwendet werden kann. Diese Aufgabe wird dadurch geloest, dass eine spannungsfuehrende Klemme des Eingangsklemmenpaares mit einem der beiden Anschluesse eines ersten ohmschen Widerstands verbunden ist. Die Anschluesse des ersten Widerstands sind ueber jeweils einen Kondensator mit den Klemmen in der Brueckendiagonale einer Brueckenschaltung verbunden. Die Klemmen in der Brueckendiagonale sind jeweils mit einem Eingang eines Differenzverstaerkers verbunden, dessen Ausgang an der Basis eines Transistors anliegt, wobei die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors in einem Brueckenzweig in Serie mit einem Wirkwiderstand oder mit einer Parallelschaltung aus einem kapazitiven Blindwiderstand und einem Wirkwiderstand liegt und der Emitter des Transistors an den anderen Anschluss des ersten Widerstands angeschaltet ist. Der Kollektor des Transistors ist eine spannungsfuehrende Klemme des Ausgangsklemmenpaares. ...U.S.W
Description
der ein Differenzverstärker nach Art einer Brückenschaltung
beschaltet ist. Die beiden Eingänge des Differenzverstärkers liegen in der Brückendiagonale.
Parallel zur Brückendiagonale sind zwei Serienschaltungen mit jeweils zwei Zweipolen geschaltet welche die -'
vier Brückenzweige darstellen. Der Ausgang des Differenzverstärkers ist mit dem Verbindungspunkt
zweier Zweipole der Brückenzweige verbunden. Wie die äquivalente Ersatzschaltung für verschiedene
Ausführungsforiiien der Schaltungsanordnung zeigt ist
eine voneinander unabhängige Dimensionierung von Wirkwidentand und Blindwiderstand der nachgebildeten
Induktivität nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer aus der DE-OS 27 43 660 bekannten Schaltun;..- jrd- '·
nung, die getrennte Einstellung eines möglichii kleinen
Wirkwiderstands und eines hohen Blindwiderstands zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird bei einem Gc-_;rn$tand nach dem
^Oberbegriff des Patentansp cchs 1 durch dessen ^Merkmale im kennzeichnenden Tv... gelöst
■~- Die Schaltungsanordnung zeichnet sich durch ihre -Einfachheit und ÜbersichtHchkeit aus. Der Aufbau läßt sich mit Hilfe der bekannten, marktgängig-an und infolgedessen kostengünstigen Bauelemente durchführen. Für die Schaltung selbst ergibt sich bei der Wahl der Widerstandsverhältnisse und der Kennwerte der Baulelemente eine leicht einzuhaltende Stabilitätsbedingung. ^Wird ein idealer Operationsverstärker, d. h. eine ideale, gesteuerte Spannungsquelle vorausgesetzt, so verhält lieh die Schaltung wie eine verlustbehaftete Induktivität Bei der praktischen Realisierung mit einem realen Operationsverstärker, welcher eine begrenzte Spannungsverstärkung und einen Verstärkungsabfali bei höheren Frequenzen besitzt, ergibt sich als Ersatzschaltbild ein Parallelschwingkreis mit einer bestimmten Resonanzfrequenz, bei der der Eingangswiderstand der Schaltung besonders hochohmig ist. Durch entsprechende Dimensionierung kann erreicht werden, daß die Schaltungsanordnung im Frequenzbereich der bei der praktischen Realisierung vorkommenden Frequenzen hochohmig ist
■~- Die Schaltungsanordnung zeichnet sich durch ihre -Einfachheit und ÜbersichtHchkeit aus. Der Aufbau läßt sich mit Hilfe der bekannten, marktgängig-an und infolgedessen kostengünstigen Bauelemente durchführen. Für die Schaltung selbst ergibt sich bei der Wahl der Widerstandsverhältnisse und der Kennwerte der Baulelemente eine leicht einzuhaltende Stabilitätsbedingung. ^Wird ein idealer Operationsverstärker, d. h. eine ideale, gesteuerte Spannungsquelle vorausgesetzt, so verhält lieh die Schaltung wie eine verlustbehaftete Induktivität Bei der praktischen Realisierung mit einem realen Operationsverstärker, welcher eine begrenzte Spannungsverstärkung und einen Verstärkungsabfali bei höheren Frequenzen besitzt, ergibt sich als Ersatzschaltbild ein Parallelschwingkreis mit einer bestimmten Resonanzfrequenz, bei der der Eingangswiderstand der Schaltung besonders hochohmig ist. Durch entsprechende Dimensionierung kann erreicht werden, daß die Schaltungsanordnung im Frequenzbereich der bei der praktischen Realisierung vorkommenden Frequenzen hochohmig ist
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert Es
zeigt
F i g. 1 eine erste Schaltungsanordnung einer vet lustbehafteten
Induktivität.
Fig.2 ein zweites Ausführungsbeispiel für eine
verlustbehaftete Induktivität.
Bei der Ausführungsform der Erfindung in der Zeichnung gehört der Transistor zum pnp-Typ. Im
folgenden wird die Arbeitsweise der Schaltungsanordnung mit Einzelheiten beschrieben, wobei auf eine
nähere Beschreibung, wie die verschiedenen Bauelemente zusammengeschaltet sind, verzichtet wird.
F i g. 1 zeigt eine Brückenschaltung, bei der in einem Brückenzweig die KoIlektor-bmitter-Strecke eines
Transistors Π in Serie zu einem Zweipol Z6 geschaltet ist und dessen Basis von einem Differenzvr marker DV
angesteuert wird, dessen invertierender und nicht invertierender Eingang mit den Klemmen 2 und 4 der
Brückendiagönale der Brückenschaltung verbünden ist.
Ein Gleichstrom aus einem Gleichrichter wird einem Anschluß eines ohmschen Widerstands R i zugeführt,
wobei im gewählten Ausführungsbeispiel dem Gleichstrom ein Wechselstrom überlagert ist, welcher zur
Signalübertragung verwendet wird. Der Gleichstrom dient im Ausführungsbeispiel zur Speisung des Bild-
20
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Hält
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40
50
60 schirmtextmodems. Die Anforderungen und Randbedingungen,
weichen die Schaltung genügen muß, sind bereits ausführlich erläutert worden. Derartige Brükkenschaltungen
sind z. B. aus der DE-OS 27 43 660 bekannt, so daß auf eine ausführliche Erläuterung dieser
Schaltung daher verzichtet wird. Die Stromversorgung für das Ausführungsbeispiel Bildschirmtextmodem wird
durch einen nachfolgenden Shunt-Regler auf die konstante Betriebsspannung geregelt, welche z. B. auch
zur Stromversorgung des Differenzverstärkers DV dient
Die Arbeitspunkteinstellung des Transistors Tt
erfolgt durch einen als Differenzverstärker DV geschalteten Operationsverstärker, dessen Ausgang an
der Basis des Transistors Ti anliegt und diesen so lange nachregelt, bis die aus Z3. Z 4, Z5 und Z6 gebildete
Brücke abgeglichen ist Im vorliegenden Ausführungsbeispiei
werden für die Zweipole Z3. Z4, Z5 und Z6 vorzugsweise ohmsche Widerstände verwendet, andernfalls
ist die Frequenzabhängigkeit der impedanzen zu berücksichtigen. Der gleichspanr,ungsmäßige Abgleich
bewirkt daß an der Kollektor-ir -!tter-Strecke
des Transistors TI ein bestimmter Spannungsabfall auftritt Der Arbeitspunkt ist so gewählt, daß sich der
Transistor Ti bei der maximal zu erwartenden Signalamplitude noch nicht in dem Sättigungsbereich
befindet
Die Verlustleistung der Schaltungsanordnung kann gering gehalten werden, da der Widerstand Ri
niederohmig {ungefähr 10 Ω) gewählt werden kann. Die
Verlustleistung wird weiterhin dadurch verringert, daß zur Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors Ti ein
Widerstand R 6 parallel geschaltet ist, so daß durch den C*r*i-vrc"»I»ito*· nrIoir»HfoIIc ri&r Rgcicctrnm ftii· rler» Tr& ηctetr\r
verringert wird.
Wenn keine Signalwechselspannung, sondern Gleichspannung anliegt, bewirken die Kondensatoren Ci und
C2, welche einerseits mit jeweils einem der beiden Anschlüsse des ohmschen Widerstands R1 und
andererseits mit der Anschlußklemme 2 und 4 d?r Brückenschaltung verbunden sind, eine Auftrennung des
Stror.iweges zu den Anschlußklemmen 2 und 4. In dem Widerstand R i fällt bei Gleichstrom eine dem
Widerstandswert entsprechende Spannung ab. Der Spannungsabfall am Widerstand R i dient zur Ableitung
der Steuerspannung am Differenzverstärker DV, welche bewirkt, daß die Schaltungsanordnung sich von
der Eingangsseite her gesehen wechselspannungsmäßig hochohmig verhält
Ist der Gleichspannung ein Wechselspannungsanteil überlagert, findet also eine Signalübertragung statt, so
würde sich der Schleifenstrom bei Nichtvorhandensein der Kondensatoren Ci und C2 durch den Widsrstand
Ri du-eh die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors Ti und durch den Widerstand R 6 im gleichen
Maße ändern. Ein kL'iner Spannungsabfall an R 1 wird
über die Kondensatoren Cl bzw. C2 an den
invertierenden bzv/. nicht invertierenden Eingang des
Differenzverstärkers DVangelegt. Die Kollektor-Emitter-Spannung
des Tip.nsistors Π folgt dem Verlauf der SignaJspannu/ig. Entsprechend der durch das RC-G\\ed
(R \, Ci) festgelegten Zeitköristanten steuert der 'Differenzverstärker DV den Transistor Xt so, daß
keine längerfristige Spannungsänderung ül>er dem
Wideretand R 1 auftritt. Keine Spannungsänderung am Widerstand R1 infolge der nachfolgenden Schaltungsi.eile
bedeutet, daß der Strom durch den Widerstand R1
annähernd konstant bleibt und da der Strom durch R i
unabhängig von der Größe des Signals konstant bleibt,
bedeutet dies, daß die Schaltungsanordnung sich wechselspannungsmäßig hochohmig verhält. Dadurch
ist das gewünschte Drosselverhalten realisiert
Der Innenwiderstand des Operationsverstärkers ist annähernd gleich Null. Im Eingangskennlinienfeld des
Transistors Ti bedeutet dies, daß die Lastgerade annähernd parallel zur Abszisse verläuft. Die Differenzspannung
zwischen invertierendem und nicht invertierendem Eingang des Differenzverstärkers DVist gleich to
Null. Erhöht sich der Strom durch denl Widerstand R i
und infolgedessen auch der Spannungsabfall am Widerstand R1, so tritt die Spannungserhöhung
verstärkt am Ausgang des Differenzverstärkers DVauf.
Da der Kollektor des Transistors Ti infolge des nachfolgenden Shunt-Reglers gleichspannungsmäßig
festliegt, erhöht sich die Spannung am Emitter. Durch die vorliegende Beschattung des Transistors Ti
vermindert sich bei ansteigendem Emitterpotential der Basisstrom und damit auch entsprechend dem Stromverstärkungsfaktor
der Kollektorstrom. Eine Erhöhung der Signalspannung bewirkt eine große Kollektorstromänderung
in entgegengesetzter Richtung, so daß die Stromerhöhung durch den Widerstand R1 ausgeglichen
wird und der Schleifenstrom zwischen spannungsführender Klemme E des Eingangsklemmenpaars und
spannungsführender Klemme A des Ausgangsklemmenpaars sich nicht geändert hat.
Die Signalwechselspannung kann sich entsprechend der Aussteuerungsgrenze des Transistors Ti um den *>
Arbeitspunkt verändern. Die maximal aussteuerbare Signalamplitude wird durch die Zenerspannung einer
Zenerdiode Zl festgelegt, welche in einem der Brückenzweige in Serie zum Zweipol (Brückenwiderstand)
Z3 vorgesehen isL Für die Brückenwiderstände -J5
Z3, Z4, ZS und Z6 gilt dabei die bekannte Abgleichbedingung für Brückenschaltungen und an der
spannungsführenden Klemme A des Ausgangsklemmenpaars stellt sich ein festes, aber beliebiges Potential
gegenüber Masse ein. Der Widerstand /?6 ermöglicht beim Einschalten des Modems einen Stromfluß von
Klemme A zu Klemme E, so daß der nachfolgende
Shunt-Regler auf Betriebsspannung regelt und den Differenzverstärker DVnül Strom versorgen kann.
Wird wie in Fig.2 angegeben, die Zenerdiode Z2
zwischen Ausgang des Differenzverstärker« DV und
Basis des Transistors Tl angeordnet, so ist der ■Spannungspegel am Ausgang des Differenzverstärkers
:DV an den nachfolgenden Transistor Ti angepaßt.
Diese Potentialanpassung ergibt sich daraus, daß die maximale Ausgangsspannung des Operationsverstärkers
höher als die Betriebsspannung sein kann, und
damit der Transistor 7Ί gesperrt werden kann, muß die
Basisspannung des Transistors Ti angehoben werden. Die Impedanzen der Zweipole sind so gewählt, daß sich
entsprechend der geforderten Amplitude der Signalspannung eine ausreichend hohe Kollektor-Emitter-Spannung
am Transistor Ti einstellt.
Wird zwischen spannungsführender Klemme A des
Ausganesklcmmenpaars und Masse die Betriebsspannung
des. Modems durch eine Zenerdiode erzeugt und ist die Zenerdiode Z2, wie in Fig.2 dargestellt,
angeordnet, so stellt sich an der Klemme A ein festes
Potential gegenüber Masse ein. Wird die Zenerdiode Z2 mit einem Kondensator C3 überbrückt, so ergibt
sich ein wechselspannungsmäßig günstiges Verhalten.
Ein waterer Vorteil ergibt sich, wenn die Kondensatoren
Ci und CZ rn:i:?!t- Schalter abgetrennt werden.
Die Schaltungsanordnung verhält sich dann nicht mehr wie eine verlustbehaftete Induktivität, sondern wie ein
niederohmiger Widerstand. Werden beispielsweise Wahlsignale über eine Fernmeldeleitung zwischen
einem Fernsprechapparat und einer Bildschirmtextzentrale übertragen, so würden die Wahlimpulse durch die
nachgebildete Induktivität verzerrt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Schaltungsanordnung zum Nachbilden einer Induktivität für schleifenstromgespeiste Teilnehmereinrichtungen
eines Fernmeldesystems mit einem nach der Art einer Brückenschaltung beschalteten
Differenzverstärker, wobei die beiden Eingänge des Differenzverstärkers in der Diagonale der Brückenschaltung
liegen, wobei eine Serienschaltung zweier Zweipole parallel zur Diagonalen geschaltet ist und
diese den ersten und zweiten Brückenzweig darstellen, wobei eine Serienschaltung zweier
weiterer Zweipole parallel zur Diagonalen geschallet ist und diese den dritten und vierten Brückenzweig
darstellen und wobei der Ausgang des Differenzverstärkers mit den Zweipolen des dritten
und vierten Brückenzweigs in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß eine spannungsführende
Klemme (E) des Eingangsklemmenpaars der Schaltungsanordnung mit einem der
beiden Anschlüsse eines ersten ohmschen Widerstands (R 1) "erbunden ist, daß jeder Anschluß des
ersten Widerstands (R 1) mit jeweils einem Kondensator (CX, C2) verbunden ist, dessen weiterer
Anschluß jeweils mit einer der Klemmen (2, 4) der jirückendiagonale verbunden ist, daß der Ausgang
des Differenzverstärkers (DV) mit der Basis eines Transistors (Tl) verbunden ist, -,vobei der Kollektor-Emitter-Strecke
des Transistors (Tl) in dem vierten Brückenzweig in Serie mit dem Zweipol (Z6) liegt,
dessen Impedanz durch die Parallelschaltung eines Kondensa· rs und eines Widerstands bestimmt wird,
und wobei der Emitter des Transistors (Tl) an einen Anschluß das ersten W'derstar "is (R 1) angeschaltet
ist, daß der Verbindung«pun'-t (3) des ersten und zweiten Brückenzweigs auf Masre liegt und daß der
Kollektor des Transistors (Tl) die spannungsführende Klemme (A) eines Ausgangsklemmenpaares der
Schaltungsanordnung ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors (Tl) ein zweiter ohmscher Widerstand
(R 6) parallel geschaltet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Differenzverstärkers
(DV) über eine Zenerdiode (Z2) mit der
Basis des Transistors (Tl) verbunden ist und daß der Zenerdiode (Z 2) ein dritter Kondensator (C3)
parallel geschaltet ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem der Brückenzweige in
Serie zum Zweipol eine Zenerdiode (Zl) angeordnet
ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zenerdiode (Z 1) im dritten
Brückenzweig angeordnet ist und daß deren Anode mit einem Anschluß des Zweipols (Z3} und deren
Katode mit dem Emitter des Transistors (Tl) verbunden ist
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die impedanzen der Zweipole
(Z4, Z5,'Z3, Z 6) in denϊ^Brückenzweigen durch
Wirkwiderstände bestimmt werden.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Differenzverstärker (D V)
ein Operationsverstärker verwendet wird.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE-AS 15 37 661 ist eine spulenlose, induktive Blindwiderstandsschaltung bekannt, mit der
ein selektiver Verstärker in integrierter Schaltungstechnik
realisiert wird. D>e induktive Blindwiderstandsschaltung,
ein 4-Tor-Netzwerk. ist als Rückkopplungsnetzwerk für einen Verstärker mit gleichphasiger Eingangsund
Ausgangsspannung verwendet. Wird als Rückkopplungsschaltung eine Brückenschaltung verwendet und
ist die Brücke abgeglichen, so gelangt keine Spannung vom Ausgang des Verstärkers auf den Eingang. Einer
der Brückenzweige enthält einen bedämpften Resonanzkreis, so daß sich eine frequenzabhängige Dämpfung
des Gegenkopplungsvierpols ergibt, die bei der Resonanzfrequenz am geringsten ist. Abhängig davon,
ob die Eingangs- und Ausgangsspannung des Verstärkers gleich- oder gegenphasig ist, und davon, welcher
der Brückenwiderstände unter Berücksichtigung der Erdungsverhältnisse am günstigsten durch den Resonanzkreis
zu ersetzen ist, kann ein Reihen- oder Parallelresonanzkreis verwendet werden, um abseits von
der Resonanzfrequenz eine kleinere Dämpfung des Gegenkopplungsnetzwerks
zu erzielen und eine Phasenumkehr zu vermeiden. In einem Schaltungsbeispiel ist
der Verbindungspunkt zweier Brückenzweige geerdet. Ein Brückenwiderstand ist durch einen Hilfsverstärker
mit einer nachgeschalteten Kapazität realisiert Ist dieser Hilfsverstärker stark gegengekoppelt so ist der
induktive Scheinwiderstand nahezu konstant
Für Bildschirmtextdatenübertragung ist ein sogenanntes Modem erforderlich, das das Datensignalspektrum
an die Bandbreite des Fernsprechkanals anpaßt Aufgrund der in einem Pflichtenheft für Bildschirmtextdatenübertragung
festgelegten Anschlußbedingungen steht zur Speisung aller Modemfunktionseinheiten
sowie den mit dem Modem galvanisch verbundenen Schnittstellenteilen nur eine geringe Fernspeiseieistung
zur Verfügung. Die Stromversorgungseinheit des Modems soll aus dem Schleifenstrom der Fernmeldeleitung
eine konstante Betriebsspannung erzeugen. Dazu dient im Modem eine aktive Regelschaltung, die einen
kleinen Gleichstrom-Eingangswiderstand aufweist um einen möglichst geringen Leistungsverlust zu erreichen.
Damit das Leitungssignal nicht wesentlich bedämpft wird, ist gleichzeitig die Bedingung zu erfüiien. daß der
dynamische Ein^angswiderstand der Stromversorgung sehr hoch sein soll. Um den im Stromkreis fließenden
Gleichstrom von den Signalanteilen zu trennen, kann tine passive Drossel verwendet werden. Da über die
Drossel der Gleichstrom der nachfolgenden Stromversorgungsschaitung für das Modem zugeführt wird,
bedeutet dies im praktischen Betriebsfali, daß die passive Drossel bei einem Schleifenstrom von ungefähr
60 mA noch nicht gesättigt sein darf und gleichzeitig der ohmsche Widerstand, d. h. der Spannungsabfall an der
Drossel gering sein soii. im Ausiuhrungsbeispiei ist
einem Gleichstromanteil (17 ... 60mA Schleifenstrom)
der frequente Signalanteil überlagert. Ein evtl. hoher Spannungsverlust an der passiven Drossel bewirkt
einen erhöhten GJeichstrojn-Eingangswiderstand der
Stromyersprgungseinheit, so daß der maximal zugelassene
Wert überschritten wird; Um diese Forderung einzuhalten, müßte die passive Drossel mit dickem
Querschnitt ausgeführt sein, so daß diese dann groß und infolge des hohen Kupferanteils schwer werden würde.
Aus der DE-OS 27 43 660 ist eine Schaltungsanordnung zur Nachbildung einer Induktivität bekannt, bei
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