DE2009920A1 - Amplitudendemodulator - Google Patents
AmplitudendemodulatorInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D1/00—Demodulation of amplitude-modulated oscillations
- H03D1/14—Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear elements having more than two poles
- H03D1/18—Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear elements having more than two poles of semiconductor devices
-
- H—ELECTRICITY
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Description
6954-70/Sch/ko
RCA 60,219
U.S. Serial Uo. 803,920
filed: March 3, 1969
RCA Corporation. Hew,York. N.T., (V.St.A)
Amplitudendemodulator
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Demodulation
einer amplitudenmodulierten Trägerwelle, die eine Komponente eines zusammengesetzten Fernsehsignals darstellt* welches
außerdem eine erste Gleichspannungskomponente enthält, die
nicht proportional zur Modulation der Trägerwelle ist. Insbesondere
handelt es sich bei der Erfindung um eine Demodulatorschaltung,
die sich bevorzugt in integrierter Form ausbilden läßt und eine Amplitudendemodulation einer relativ hochfrequenten
Zwischenfrequenz erlaubt. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet ist ein Bilddemodulator bei Fernsehempfängern.
In der heutigen Technologie nehmen integrierte Schaltungen eine
zunehmende Bedeutung ein. Obwohl es Veröffentlichungen über die *
Verwendung Integrierter Schaltungen bei Empfängern, wie Fern- j
sehempfängern, gibt, ist die praktische Anwendung solcher Schaltungen relativ selten. Der größte Teil der bisherigen Vorschläge
für die Integrierimg dieser Schaltungen erschöpft sich in der
Angabe von integrierten Schaltungselementen, welche für allgemeine
Zwecke verwendbar sind, oder beruht auf Überlegungen, wie
sie für Schaltungen mit diskreten Bauelementen gelten, so daß.
im Ergebnis in beiden Fällen eine grofe Anzahl von Bauelementen
benötigt wird, die sich nicht in befriedigenden Weise in integrierter
Form zusammenfassen lassen und daher in Form von äußeren
Zusatzelementen für das Schaltungsplättohen vorgesehen
werden müssen. Es ist erstrebenswert, die Anzahl der äußeren Bauelemente
auf Gründen der Wirtschftlichkait zu begrenzen, auch
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weil die Zahl der nach außen führenden Anschlüsse eines integrierten
Schaltungsplättchens, welche sich einigermaßen bequem
und wirtschaftlich herstellen lassen, begrenzt ist.
Beim Entwurf von Amplitudendemodulatoren, wie Videodemodulatoren für Pernsehempfanger, ist eine direkte Kopplung zwischen Demodulator
und dem vorhergehenden Zwischenfrequenzverstärker, der ebenfalls in dem integrierten Schaltungsplättchen ausgebildet
sein kann, erwünscht. Der ffrund für diese direkte Kopplung liegt,
darin, daß hierbei äußere Verbindungen zwischen den beiden Stufen und die Verwendung eines Koppelkondensators oder -transformators,
welche sich nicht für eine Ausbildung in integrierter Schaltung eignen, nicht notwendig sind. Eine direkte Kopplung eines ZS-Verstärkers
an den Demodulator ist jedoch mit dem Problem verbunden, daß der Demodulator unerwünschten Gleichspannungskomponenten
Ausgesetzt ist, welche seine Betriebseigenschaften nachteilig beeinflussen können. Ein weiterer Nachteil liegt darin,
daß die Gleichspannungskomponente durch den Demodulator auf einen nachfolgenden Niederfrequenzverstärker übertragen wird,
der vorzugsweise mit ihm gleichspannungsgekpppelt ist, und daß dadurch der Amplitudenbereich für das den Verstärker ansteuernde
demodulierte Signal eingeschwenkt wird und abhängig von der direkten Kopplung des Demodulators an den vorausgehenden Zi1-Verstärker
möchte man häufig dem Verstärker einen Vorstrom zuführen, um die Linearität bei der Demodulation zu verbessern.
Ein solcher Vorstrom stellt ebenfalls eine Gleichstromkomponente im demodulierten Signal dar, die jedoch nicht signalbedingt
ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun in der Verbesserung einer Demodulationssohaltung, welche sich durch einen linearen und
Reproduzierbaren Betrieb auszeichnet, wobei die demodulierten Videoeignale unabhängig von ihnen zugefMhrten öleiohapannungskomponenten
sind, welche aus der Sicht der Videosignale unerwünaoht
sind.
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Diese Aufgabe wird bei einer Schaltungsanordnung zur Demodation j
einer amplitudenmodulierten Trägerwelle, die eine Komponente ;
eines zusammengesetzten Fernsehsignals darstellt, welches außer-·
dem eine erste Gleichspannungskomponente enthält, die nicht j proportional zur Modulation der Trägerwelle ist, erfindungsge- 1"
maß gelöst durch einen Tiefpass, dem das zusammengesetzte Ein- ;
gangssignal von einem ersten Schaltungspunkt zugeführt wird und '
der an einem zweiten Schaltungspunkt eine: zweiten Gleichspan- <
nnngskomponente liefert, welche den Trägerwelienanteil nicht J
mehr aufweist und unmittelbar von der ersten Gleichspannungekomponente abhängt, ferner durch eine zwischen den ersten und |
den zweiten Schaltungspunkt geschaltete Reihenschaltung eines
Gleichrichters mit einem Widerstand, durch einen mit dem Verbin-;
dungspunkt von Gleichrichtung und Widerstand verbundenen zweiten Tiefpass der den gefilterten gleichgerichteten Träger mit
einer dritten Gleichspannungekomponente, welche unmittelbar von
der ersten und zweiten Gleichspannungskomponente abhängt, an
einen dritten Schaltungepunkt liefert, und dush einen Differenzverstärker, dessen Eingänge mit dem zweiten bzw. mit dem dritten
Schaltungspunkt verbunden sind und an dessen Ausgang der gefilterte gleichgerichtete Träger entsteht.
; Hierbei wird ein einen ersten gleichrichtenden Übergang auf wei-ί sender Schältungsten zwischen eine Quelle, welche eine iignal-
; modulierte Trägerwelle mit einer unerwünschten Gleichspannungs-:
: komponente liefert, und eine Verarbeitungeschaltung eingefügt,
welche die Modulationsanteile von der Trägerwelle ableitet. Bin i
anderer Schaltungeteil , der nur auf die unerwünschte Gleich- j
spannungskomponente reagiert und die Reihenschaltung eines zweiten gleichrichtenden Übergangs mit einer dynamischen Impedanz
aufweist, liegt über der Trägerwellenquelle. Ferner verbindet
ein Impedanzelement die Anschlüsse der beiden gleichrichtenden Übergänge, welche der Vrägerwellenquelle abgewandt sind, um den
Vorstrom durch den ersten gleichrichtenden Übergang zu stabilisieren. Von der Verarbeitungssohaltung führt ein Rtiokkopplungs-
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pfad zu der dynamischen Impedanz, wodurch deren Wert als umgekehrte
Funktion der Amplitude des demodulierten Signals verändert wird.
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Darstellungen eines
Ausführungsbfc i; ricls naher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein BlooVöelisltbild tin. s Teils eines Ferns ehempf ängeir
Fig. 2 die Seiiflinng eines m ch d-er Erfindung ausgebildeten
F.ig. ? e.l3:o ?r<
:b.n urrrierter Form ausgebildete Schaltung des
* t.':f j j;a-ii-;Ff-:-uffiäßerL V.ideodemodulators und
Viι ΐ\ '·:;■: rle1:·' maiiEtabtferscliuert integriertes Sohwltungsp"!;.;.):(■--
\:..-· --j.Hei "vj.tifi^-vtirtrbcii-iuigsschG-ltunf;. in der Zusami
.■-....■!aiiiit-i'^.iJ mit auueum Teilen des Fernsehempfängers
Dur· Bltx >;;-.^l-.v.rU'ojd wacii Figur 1 stellt einen Teil eines Pern-3ΐ:';(!ϋ!-(ί;);ΜΚ
<it:j-, K ο von tier Antenne 10 empfangenen Signale
ViHdO1 f-ijül·- 'iuj-n. ·>
11 u%ei üiii t, άντ* den Hochfrequenzverstärker,
(i:ii I»·,-: '■<
.br;! s;ft ΰ\.\(: üvn i-^ί i Jjator euu· Einstellen eines Fern-ρ(':ίκ;;ι;;:"ί·'
=.- ::ΤΪ.ι'* ι. ?", in lie Llcift im einzelnen dargestellte, auf
6)! ■ .. , ■<
■>;, ι·} ι ' ■:;■' ..i-: g^-kv t:i i BiiJri-s Hchaltung selektiert das
Zv,- .i!.; ... ι. L1.; j ■· \Ai- ϊ-.i":.':.; ;■ j·; -.I üLa führt cc einem ersten ZF-Verstärker
1" : \> ."'. .■■ i.\?i-" t"-!.-!.j'- Lc Btlrklion erfolgt durch ein Filter 12,
i.e. 11. !■:!■;■ : ..-jr^i-i^ uo!- ι :r;j1>--i.- i':F-?i?i^?'türker 13 und einen zweiten
ZF-Vf-τ ι.ίί. i: i/i ,·.... iH'-Lc-J.tct ißt. Der SF-Yerstärker 14 ist als
Iii'i_·■*'■ ·■·■-■'■ ' -rt:;ji:>:r t::;· Ittf ]fv;r angeschlossen und auf einem
■■ :■■·.;·'<
: '■ : '"-- >
; -■'■"' t■·■'-{'■ ■ M-äIlί-iühtii ei-tlialten.
l'f ι ^i " ί r r tail:*, r Uf j;i t ;t i-inem Videodemodulator und Verstärker
~\[. i'irpK-JI, !''TUu ininf^ii^titj^ial 2ur Steuerung des Video*
ver^iiiri-i rrv 1?-^ ,.).-.. Γ-;νι=ο!-3 oui e.i erselialtung 17 und der Regel-
O O 9 R 3 O / U O 7
Diese Stufen sind in den meisten üblichen Fernsehempfängern
enthalten. Der im gestrichelten Rechteck dargestellte Schaltungsteil ist auf einem integrierten Schaltungsplättchen ausgebildet.
Ein solches integriertes Schaltungsteil .läßt sich in
üblicher Technik ausführen.
Bei einer integrierten Schaltung soll der Videodemodulator einerseits keine Verbindungen vom integrierten Plättchen nach
außen benötigen, andererseits aber auch bei relativ kleinen Signalen eine lineare Demodulation gewährleisten. Dies© Fähigkeit
schließt ein, daß die zu demodulierenden ZF-Signale eine d
relativ niedrige Spannung oder einen niedrigen Energieiahalt
im Vergleich zur Größe von Bignalens wie sie bei nach üblichen
Prinzipien aufgebauten Fernsehempfängern zu finden sinäP haben
können.
Der vollständige Einbau des Videodemodulator in dia integrierte
Schaltung macht außerclsm *,ine EingangaTerbindung überflüssig,
die normalerweise mim^steas einen Stecker oder Verbindwigsan-,
schluß zur äußeren Schaltung erfordert. Drittens wird durch diese Anordnung vermieden^ daß die verstärkten ZF-Signale mit
relativ hohem Pegel an einen Ausgangsanschluß zur Weiterleitung
an eine äußere Schaltung geführt werden müssen. j
Die Demodulatorschaltung nach Figur 2 läßt einen als Emitterfolger
geschalteten Transistor 20 erkennen, dessen Kollektor an eine Bezugsspannung +V__ geführt ist. Seiner Basis-worden die ι
ZF-Signale zugeführt, die wegen der direkten Kopplung an den ZF-Verstärker 14 (Figur 1) eine unerwünscht® Sleichapannwigs- !
komponente enthalten. Der Emitter des Trassistors 20 liegt über :
einen Filter- oder Demodulatorkondensator 21 am Bezugspotentiäl,j
Hasse. Ferner ist die Basis des Transistors 20 über die Reihenschaltung
eines Widerstandes 22 mit einem Kondensator 23 an Bezugspotential gelegt.
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Der Verbindungspunkt des Widerstandes 22 mit dem Kondensator liegt an der Basis eines Bezugsvorspannungstransistors 24, der
ebenfalls als Emitterfolger geschaltet ist und mit seinem Kollektor an der Spannung +Vnrt, mit seinem Emitter über die Kollek-
CC
tor-Emitter-Strecke eines dynamischen Impedanzelementes an Masse
liegt. Dieses Impedanzelement wird durch einen durch die Modulation gesteuerten Vorispannungstransistor gebildet. Der Emitter
des Transistors 24 χ 3t mit der Basis des Transistors 26 verbunden,
der als Teil einar (rltichvorspannungsschalung wirkt.
Zwischen die Emitter der Transistoren 20 und 24 ist ein Widerstand
36 zux' Entladung d33 Kondensator« 21 eingefügt. Der Transistor
26 ist ebenfalls als Emitterfolger geschaltet und mit
seinem Kollektor an die Spannring +Y„n geführt. Sein Emitter
liegt über rü.e Heihensclv.altur:.& e.lnoo Widerstandes 27 mit einer
Diode 28 an Maeoe.
Dioden dieser Art werde: ι in einer integrierten Schaltung vorzugsweise
durch einen Transistor realisiert, dessen Basis mit
dem Kollektor /«'rbun-ien. ist, Solche Bauelemente sind dann hinsichtlich
im-er Impcda?:.^ imu Tern;..;-:*rat'arstabilität den übrigen
Transistoren der Schill \;u:üg Ägepanst,
Der Verbindungopunkt von. Wi-Je-rsttaiü 27 und Anode der Diode 28
liegt an der Baaia einest Tr:aiüistors 29* dessen Emitter an Masse
liegt und dessen Kollektor a:i den Veroindungspunkt eines Widerstandes
30 ir.xt der Anode exrer Diccle 31 gerüiirt ist. Die Kathode
der Diode 31 liegt an /laao^ der gegenüberliegende Anschluß cUia
Widerstandes 50 ist mit dem .Emi'tt-or eines Transistors 32 verbunden,
der als ämitteriolger gasehiutet ist und dessen Baals
unmittelbar mit dem .limltt.'ir de/; 'Vio^oaemoduiatortranuistors 20
verbunden iat. Der Koliektür des Tr^r.sistors 29 und damit der
Verbindungepunkt des Widerstandes 70 mit der Arode der Diode
ist an die Basis eines VLdβοausgang-^transistors 33 geführt,
dessen Emitter an Masse liegt und ϋ.ΐ: aen Kollektor über einen
Lastwiderstand 35 an die Spannung +V,,^ geführt ist.
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Sämtliche vorbeschriebenen Schaltungselemente sind, auf einem
einzigen integrierten SehaLtungsplättchen ausgebildet. Die verschiedenen
Emitterfolgertransistoren lassen sich besonders gut in integrierter Schaltung ausbilden, da die für einen Emitterfolger
benötigte Fläche auf einem Trägerplättchen etwa fünf mal kleiner ist als die zur Ausbildung eines Transistors in
Kollektorgrundschaltung oder Basisgrundschaltung benötigte Tläehe./Die Verwendung von Imitterfolgern für· bestimmte Schaltungsfunktionen
läßt somit die Realisierung von mehr Schaltungsfunktionen auf einer vorgegebenen Trägerfläche zu. Zur Gewährleistung einer optimalen Demodulationslinearität bei relativ -äk
kleinen Videoeingängssignalen, wie sie der Basis des Videodemodulatortransistors
20 zugeführt werden, darf man nur sehr kleine Vorströme in der Größenordnung von 5 bis 50 /uA verwenden» Eine
so vorgespannte Demodulatorschaltung, wie sie in den Zeichnungen
dargestellt ist} liefert ein Demodulatorausgangssigiial, das χ,,-jh.
linear ist, wenn die Eingangssignale sweimal so klein sind,-wir
sie von üblichen, nicht vorgespannten, mit Spitzenkontaktdioden
aufgebauten Demödulatoren zur Demodulation benötigt werden.
Das lineare Verhalten dieses Demodulators bei kleinen Signalen hängt zusammen mit dem niedrigen Yorstrom und der niederohmigen
Ansteuerung. Eine lineare Demodulation bei großen Signalen ergibt sich dagegen durch die hohe Eingangsimpe&anz des Emitter-
folgerdemodulator's. Die niederohmige Ansteuerung stellt sicherP
daß der Demodulatorkondensator 21 auf den Spitzenwert der Signale kleiner Amplitude aufgeladen wird»
Mir den geringen Yorstrom des Transistors 20 sind noch weitere
Überlegungen maßgebend. Da der Zf-Verstärker mit dem Demodulator
gleichspannungsgekoppelt ist, enthält das vom Tranaistor- 20 "zu ,
demodulierende Videosignal zusätsUßh eine unerwünschte. Gleichspannungskomponente,
die ein bestimmter Bruchteil der Betriebsspannung +V__ ist. Daher muß der Videodemodulatortransistor20
für einen linearen Betrieb bei relativ kleinen Stromwerten
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stabil vorgespannt werden, obwohl seiner Basis die vom ZF-Verstärker
mitgelieferte Gleichspannungskomponente zugeführt wird. Um diese Vorspannung des Transistors mit kleinem Strom zu bewirken,
wird der Transistor 24 zur Abführung der Gleichspannung an der Basis des Transistors 20 über den Widerstand 22 benutzt.
Der Widerstand 22 bewirkt zusammen mit dem Kondensator 23 außerdem
eine Filterung an der Basis des Transistors 24, welche ausreicht, zu verhindern, daß die Signalanteile das Gleichspannungspotential an der Basis des Transistors 24 beeinflussen. Um einen
niedrigen Emitterstrom im Transistor 20 und eine Gleichstromnachführung sicher zu stellen, muß der SpannungsabfaH&m Widerstand
22 klein sein; Der Spannungsabfall am Basis-Emitter-Übergang des Transistors 24 muß gut dem Spannungsabfall am Basis-Emitter-Übergang
(V^ ) des Transistors 20 entsprechen. Diese durcli den niedrigen Vorstrom im Transistor 20 bedingten Verhältnisse
erfordern wiederum daß durch den Transistor 24 nur sehr wenig Strom fließt. Wenn jedoch vom Transistor 20 ein
groies Signal demoduliert wird, dann entsteht am Kondensator 21 eine hohe Spannung, die so gepolt ist, daß eie den Transistor
24 über den Widerstand 36 in Sperrichtung vorspannt.
Wenn der Transistor 25 nicht vorhanden wäre, würde dementsprechend
bei großem Signal der durch den Widerstand 36 fließende hohe Strom den Transistor 24 in Sperrichtung vorspannen. Der
Transistor 25 leitet jedoch ein moduliertes Basissignal vom Kollektor des Transistors 29 ab, der ein Teil der Vorspannungsschaltung
bildet.
Die Gleichspannung an den Basen der Transistoren 20 und 24 sind etwa gleich und können gemeinsam mit V^1 bezeichnet werden. Die
Spannung am Emitter des Transistors 20 ist daher Vv,- - Vv1 ,
wobei Vbe der Spannungsabfall am Basis-Emitter-Übergang des
Transistors 20 ist. Entsprechend ist die Spannung am Emitter des Transistors 32 V^1 - 2Vbe, wenn angenommen wird, daß die
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Basis-Emitterspannungsabfälle der Transistoren 20 und 32 gleich sind. In gleicher Weise ist die Spannung am Emitter des Transistors
26 etwa gleich V^1 - 2V, , wenn weiterhin angenommen '
wird, daß am Widerstand 22 kein nennenswerter Spannungsabfall ~
auftritt, was zulässig ist, da durch ihn nur der kleine Basisstrom fließt. Jedoch besteht tatsächlich ein kleiner Potentialunterschied zwischen diesen Stufen in der Größenordnung von 10
bis 50 mV, wobei das niedrigere Potential am Emitter des Transistors 24 liegt. Dieser kleine Pot'entialunterschied legt als
Vorstrom für den Transistor 20 den durch den Widerstand 36 ;
fließenden Strom fest. «
Wenn der im Emitterkreis des Tranatetors 26 liegende Widerstand >
27 gleich dem im Emitterkreis des Transistors 32 liegenden
Widerstand 30 gemacht wird, dann ist der vom Emitter des Transistors 32 fließende Strom etwa gleich dem vom Emitter des Transistors 26 fließenden Strom. Wird der Transistor 29 mit Bezug
auf den Spannungsabfall an der Diode 28 und den Strom durch den
Widerstand 27 vorgespannt, dann fließt der ganze den Widerstand
durchfließende Strom in den Kollektor des Transistors 29, und
die Diode 31 und die Transistoren 33 und 25 nehmen praktisch keinen Strom auf. Hierunter ist zu verstehen, daß der Strom
durch diese Bauelemente im Vergleich zum Gesamtstrom durch den Widerstand 30 außerordentlich klein ist. Die an der Diode 31
auftretende Spannung ist damit praktisch der Spannungsabfall an der Anoden-Kathoden-Strecke bei sehr kleinem Strom, der in der
Größenordnung von 0,5 bis 0,6 V liegt. Die Spannung am Kollektor
des Transistors 33 ist hierbei wegen des kleinen Basisstroms
etwa +Vcc.
Sobald ein Signal auftritt, ergibt sich am Kondensator 21 wegen
der Spitzengleiehrichterwirkung in Verbindung mit der Basis-Emitterdiode
des Transistors 20 eine Spannung. Diese Gleichspannung wird der Basis de· Transistors 32 zugeführt, der dadurch
besser leitet und den durch den Widerstand 30 fließenden
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Strom vergrößert. Das Anodenpotential der Diode 31 geht von der für kleine Ströme geltenden Anoden-Kathodenspannung auf die für
große Ströme geltende über, wobei der Unterschied etwa 0,1 V beträgt. Wegen der relativ niedrigen dynamischen Impedanz der
Diode 31 im Vergleich zu der höheren Impedanz welche an der Basis des Transistors 33 wirksam ist, schließt nur ein kleinerer
Teil des Signalstromes durch die Basis-Emitter-Strecke des Transistors 33, so daß das Potential am Kollektor des Transistors
33 von +V\. nach Masse absinkt. In Abhängigkeit von der Größe
des dem Transistor 33 zugeführten Signalstromes kann de Kollektorspannung sich praktisch über den vollen Bereich der Betriebsspannung
+"VV ändern. Daher kann unabhängig von dem an der Basis
des Transistors 20 liegenden Gleichspannungsanteil am Kollektor
des Transistors 33 eine große Spannungsänderung unterhalb der Spannung V nach Masse stattfinden. Diese Verhältnisse liegen
CC
vor, wenn kleine Zwischenfrequenzsignale der Gleichspannungskomponente
überlagert und der Basis des Transistors 20 zugeführt werden und durch den gesamten gleichspannungsgekoppelten Verstärker
fortgeleitet werden,
Die Basis-Emitter-Diode des Transistors 25 ist ferner mit dem Kollektor des Transistors 29 verbunden und erhält einen Teil
de» infolge des vorliegenden Eingangssignals erhöhten Stromes dujth. die Diode 31. Dadurch wird der Transistor 25 entsprechend
der Amplitude des demodulierten Signals leitend, und dieses Leiten hat zur Folge, daß der Translator 24 bei großen Signalpegeln
nicht in Sperrichtung vorgespannt wird, was anderenfalls die gewählten Vorspannungspegel stören würde. Die in Figur 2
dargestellte Demodulatorschaltung ist von sich aus temperaturstabil, da die Spannung an den Basis-Emitter-Übergängen der
Transistoren und an den Dioden, bei denen Basis und Kollektor miteinander verbunden sind, der Temperaturnachfügung dienen.
Die in Figur 2 dargestellte Schaltung sorgt also für eine lineare Demodulation auch kleiner Videosignale ohne Rücksicht auf
die diese Signale begleitenden Gleichspannungskomponenten, indem dl· Gleichapannungekomponenten in der Auegangeverstärkeratufa
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wirksam kompensiert werden. Diese Kompensation erfolgt, während ; gleichzeitig die demodulierten Videosignale hoch verstärkt
werden, wobei Spannungstibeggänge auftreten, die in ihrer Größe
mit der Betriebsspannung vergleichbar sind.
Figur 3 veranschaulicht ein Schaltbild der in dem gestrichelten
Rechteck aus Fifcur 1 dargestellten Schaltungsteile.
Ein Eingangsanschluß 110 ist mit der Basis eines Doppelemittertransistors 4-0 verbunden, dessen Kollektor über einen Widerstand -41
an der Klemme V112 liegt. Zwischen dem Kollektor und Masse '
liegt eine integrierte Zenerdiode 42, die der Entkopplung und
einer Begrenzung von Störimpulsströmen dient. Ein Emitter des Transistors 40 ist mit der Basis eines Transistors 46 verbunden,;
der als Emitterfolger geschaltet ist und über einen Widerstand · 45 auf die Klemme 114 geführt ist. Der zweite Emitter des Transistors 40 liegt über einen Widerstand 47 an der Klemme 114 und ,
ist mit dem Anschluß 111 für die Verstärkungsregelung verbunden.
Der in Emittergrundschaltung geschaltete Transistor 46 liegt mit seinem Kollektor über einen Lastwiderstand 48 in Reihe mit
der Kollektor-Emitter-Strecke eines Transistors 49 an der
Klemme 112. |
Der Kollektor des Transistors 46 ist ferner an die Basis eines Emitterfolgertransistors 50 angeschlossen, dessen Emitter über
einen Widerstand 51 zur Klemme 114 geführt ist und außerdem an
der Basis eines Transistors 52 liegt. Der Lastwiderstand des Transistors 52 ist in die beiden Widerstände 53 und 54 aufgeteilt,
deren Verbindungspunkt an die Basis eines Transistors geführt ist. Der Emitter des Transistors 52 liegt über einen
Vorspannungs- und Gregenkopplungswiderstand 59 an Masse, der für Hochfrequenz über das RC-Glied 60 überbrückt ist.
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Dae Reihen-RC-GUied 60 wird in integrierter Technik in Pore
ron Ablagerung ein·· rerlustbehafteten Kondensators auf den
integrierten Schaltung·träger ausgebildet. Da· Bauteil innerhalb de· Rechtecke· let da· schaltungsmäßige Equiyalent eine·
rerlustbehafteten Kondensator·, und die Frequenekompensation
wird bewirkt durch eine Bemessung dieeee Bauteile·, dad der Verluatwlnkel bei den höheren Zwltohenfrequenien etwa 10° beträgt.
Die Schaltung enthält ferner einen sweletufigen, breitbandigen,
gegengekoppelten ZF-Yerstärker mit direkter Kopplung twlichen
den Stufen. IHr den Betrieb wird eine Spannung·quelle !wischen
die Klemmen 112 und 114 alt des poeitirtn Pol an der Kleane 112
geschaltet. Sine solche Spannungsquelle kann üblicherweise geregelt werden durch geeignete Schaltungseleaente, de in inte- f
grierten Sohaltungsplättohen enthalten sind. I
Die Doppelemitterfolgerstufe bewirkt die Trennung einer Selektir*-
filterschaltung, welche «it einem Anechlufl mit der Klemme 110 \
rerbunden ist. Auf die·· Weise arbeitet das filter praktisch
unbelastet, so daß seine Bandbreite nicht nachteilig beeinflult Ί
wird. Weiterhin trennt der Emitterfolger mit seinem Imltter 44
das gleiche Filter für den Betrieb mit kleinen ZF-Signaltn von
der Verstärkungsregelschaltung, welche bei Ferneehempfängern
meist verwendet wird. Der Emitterfolger steuert rom Emitter 43 aust den Verstärkertransistor 46 an£ der für kleine ZF-Slgnale
eins Verstärkung entsprechend der Impedan« der steuerbaren
Kollektorlast ergibt, welche den Widerstand 48 und die Kollektor»
Emitter-Strecke des Transistors 49 umfasst. Das reretärkte ZF-Signal wird der Basis des Smitterfolgertranslstors 50 sugeführt,
welche den Kollektorrerstärker 52 ansteuert. Sin Teil des Auegangesignale des Verstärkers 52, nämlioh die am Verbindungepunkt
der Widerstände 53 und 54 auftretende Spannung» wird auf die j
Basis des Transistors 49 «urückgeführt, damit AAe Verstärkung
der ZF-Stufe relatir konstant bleibt. Die duroh den Tramsietor
49 bewirkte Gegenkopplung wird duroh die Kollektorspannungeände-
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} rung des Transistors 52 gesteuert und dient der Stabilisierung
! des ZF-Yerstärkers und der Konstanthaltung der SignalverStärkung
innerhalb des ZF-Bereiohes. Sie Gegenkopplung ist wichtig, da
: die Stufe 52 unmittelbar mit der Basis des Videodemodulator-
! Smitterfolgers 65 verbunden ist. Dieser Emitterfolger hat eine
; hohe Eingangsimpedanz, die entsprechend den zugeführten Eingangsf-
; Signalen großen Schwankungen ausgesetzt ist. Saher wirltder
Yideodemodulatortransietor 6| als nichtlineare Belastung zurück
auf den Kollektor des ZF-Yerstärkers 52. Dieser Effekt wird
durch die gerade erwähnte Gegenkopplung kompensiert, so daß die ZF-Verstärkung trotz schwankender Belastung konstant bleibt.
Ser Emitter des Emitterfolgere 65 ist über einen Kondensator 69 mit der Klemme 114, dem Bezugspotential, verbunden.
Sie anhand vonFigur 3 beschriebene Videodemodulatorsohaltung
ist ähnlich wie die nach Figur 2, jedoch seien nun einige Probleme bei integrierten Schaltungen näher beschrieben. Sie unerwünsohte CHeichspam ong aa Kollektor dt· Transistors 52 wird
der Basis des Transistor1 65 iusamaen ait dsm gegebenenfalls
vorhandenen ZI-Signal eugeführt. Sejiit der Transistor 65 auch
bsi niedrigen Sigaalpegeln «int lineare Beaodulation bewirkt,
■oll dl· Baitterfolgerstufe bsi niedrigen Strömen dush. die Basesf
Baitter-Biode Transistors 65 stabil vorgespannt sein. Saiu wird
dit *oa Kollektor des Transistors 52 abfeaoaaene GHeiohspannung
auch der Basis des Transistors 66 ttber einen Widerstand 67 sugeftthrt. Ber Widerstand 67AItAt iusaamtn alt dem Kondensator 64,
der Toa 4er BmIs Am Transistors 16 naeh Masse geführt lit» als
Woptfttofclttf tUx die IwisoheBfrequems vom der Basis des Transistors 66 amok Masse, so dai 41· Spannung as isr Basis praktieoh
air dl· 4tr Basis des Traasletors 65 sufsfüarte CHeiohspannungskoafonente ist. Der Widerstand 67 ist so beatssen, daB einerseits
aa lha kelBt weseatlloh« Spsaauaf a»fäm, 4U er andererseits
aser genueead fr·· ist, ua dta II-Tersttrker 52 nicht su belastea. Sie Bfeaaaaf·*·« 4ea Baittera 4er Trsmelstoren 65 mad 66
•lad etwa gl«l«a, j·* Äsltter 4·· Trsaeistors U ist über einen
-H-
Widerstand 67 mit der Baela eines Emitterfolgertransistors 68
verbunden, welcher de* Transistor 26 in Figur 2 entspricht. In
gleicher Weise ist den Emitter des Transistors 65 über einen
Widerstand 71 mit der Basis des Emitterfolgertransistors 70 verbunden. Der Widerstand 71 dient mit dem Kondensator 72 als
Filter für einen Nebenschluß des 45 MHz Zwischenfrequenzträgers
zur Basis des Transistors 70. Zwischen die Emitter der Transistoren 65und 70 ist ein Kondensator 77 geschaltet. Er entfaltet
hinsiohtlich des Signals eine Bootatrap-Wirkung, wenn das IC-Glied aus Widerstand 71 und Kondensator 72 wegzulaufen beginnt,
damit die Emitterfolgerwirkung des Transistors 70 bei hohen Frequenzen erhalten bleibt. Der Transistor 70 arbeitet entsprechend wie der Transistor 32 in Figur 2. Wenn man den Widerstand
73, der im Emitterkreis des Transistors 70 liegt, und den Widerstand 74-, der im Bmitterkreia des Transistors 68 liegt, etwa
gleich macht, dann sind dit durch diese Transistoren fließenden Ströme etwa gleich, wenn man die diversen Spannungsabfalls V^8
in Betracht lieht.
Der Transistor 75 1st alt Hilft finer Diode 76 vorgespannt,
welohe in der Praxis au« einen mit Kollektor und Basis iusamaengeiohaltften Transistor besteht. Diese Diode verbindet die Basis
des Transistors 75 alt Ha···, to das der dlt Ämitter-Kollektor-Streokt diese· Transistore durchfließend· Strom gleich dem Strom
duroh den Transistor 73 ist. Der Kollektor des Transistors 75 ist mit der Basis dt« Traaslitori 78 verbunden, welcher in glei*
olitr Weise wl· der Transistor 33 der figur2arbeitet. Di· Basis-•panmung dta (transistor· 78» der bei fehlendem Veohatlapannunga-•lgnal dioht am Sperrgebiet arbeitet, entsteht an der Diode 79,
dl· «viiohtn di· Baei· und «intn Beiugepotentialpunkt geschaltet
lit. I
Da· demoduliert· Tid*oei§Bftl lädt den Kondensator 69 und erhöht j
den duroh 4·η Widerstand 73 fli*i«a«i«a Strom. Der gröflte Teil
de· duroh da· dteodulierte Tid«o*igzial bedingten StronEuwaoh···
flieft duroh dl· Diodt 79« wtloh· parallel iur Diode dta Tran-
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eietore 78 geschaltet ist, nach Maeae. Der Tranaietor 78 erhält
einen entsprechenden Anteil Baelaatrpa im Verhältnis au βeinem
dynamischen Impedanz zur aynaaisehen Impedanz der Diode 79* Die·
se durch den konstanten Spannungsabfall Vbt an der Diode bedingte Stromübernahme hat aur Folge* daß die Spannung am Kollektor
dee Traneietore 78 nur dann τοη B+ nach Me··· schwingt* wenn
•in Videosignal demoduliert wird. Das Auegangesignal an Kollektor
dee Traneietore 78 let damit unabhängig τοη dar der Baals des Transistors 65 angeführten unerwünschten Gleiohspannungekomponente, aelbst wenn d* gesamte Veretarkerkttte gleiehepannung·-
gekoppelt ist, um dl· Videosignalgleichspannungskomponente
(Sohwarawert) au erhalten. Der Transistor 60 und der Widerstand
85 wirken entsprechend dem Transietor 25 und dem Wideretand 36
In Figur 2.
Der große Kollektorepannungaübergang am Kollektor des Tranaistor· 78 wird durch eine Trennschaltung mit einem Paar Emitterfolger aus den Transistoren 81 und 82 auf die Auegangsklemme
des integrierten Schaltungeplättchene 100 übertragen. Das Videosignal am Anechluß 16 let um 2 Vbe kleiner als das am Kollektor
dea Traneietore 78 auftretende Videosignal. Ba eignet eich aur
Steuerung τοη SynchronimpuleTeretärkeretufen und mi^hoher Eingangeepannung an-eteuerbaren VldeoTeretärkerstufen, wie sie bei
einem Fernsehempfänger Terwendet werden. Die am Anschluß 116 "
zur Verfügung stehende Videosignalamplitude macht noch einen beträchtlichen Teil der zwischen den Klemmen 112 und 114 anliegenden Betriebsspannung V„ aus.
CC
Um eine weitere Arbeitapunktastabillsierung gegenüber Temperaturf
Schwankungen sicher su stellen um auch bei großen Signalen die Linearität au erhalten, let τοη der Videodemodulatorscasu^ung
eine uleichspannungerüokkopplung zum lingangsanschluß 110, welcher den ZF-Verstärkern augeordnet ist, geführt.
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■■"
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Diese Gleichspannungsrückführung erfolgt über einen Widerstand
90, der zwischen dem Kollektor dea Transistors 68 und der Klemme 112 liegt, und über eine Zenerdiode 91» welche zwischen
dem Kollektor des Transistors 68 und der Klemme 113 liegt. Die am Widerstand 90 auftretende Spannung hängt vom Strom durch den
Widerstand 68 und damit durch den Widerstand 78, ab. Es handelt sich hierbei um den Bezugsvorsprung für die Videodemodulatorausgangsstufen.
Der Pegel dieser Spannung wird durch die Zenerdiode 91, welche weiterhin einer Temperaturkompensation dient,
verschoben, und gegebenenfalls, wie anhand von Figur 4 noch
beschrieben wird, dem Anschluß 110 zur Steuerung der Ruhespannung des Transistor 40 zugeführt.
Figur 4 veranschaulicht ein integriertes Schalungsplättchen entsprechend
der Detaildarstellung der Figur 3 im Zusammenwirken mit zusätzlichen Schaltungsteilen des Fernsehempfängers. Eine
selektive Schaltung 120, die zwischen den ersten ZF-Verstärker,
der ebenfalls auf dem integrierten Sehaltungsplättchen ausgebildet
ist, aber hier nicht dargestellt ist, und zwischen eine zweite ZF-Sghaltung, welche die Transistoren 40,46,49,50 und 52
gemäß Figur 3 enthält, geschaltet ist, bestimmt die Durchlaßkurfre
für die Zwischenfrequenz, Das Ausgangssignal des ersten
ZF-Verstärkers liegt am Anschluß 108 und wird dem Filter 120 zugeführt. Das Filter 120 enthält geeignete Frequenzweichen zum
Abtrennen des Tonzwischenfrequenzträgers, welcher dem Anschluß 109 des Plättchens zugeführt wird und von dart zum Tondemodulator
und Tonfrequenzverstärker gelangt, der ebenfalle auf dem integrierten Schaltungeplättchen ausgebildet let.
Ein Anschluß des Filters ist ferner mit dem Anschlufi 110 (siehe
Figur 3) verbunden und dient ale lingangsanechluß für den
Emitterfolger 40 des ZF-Verβtärkers, der im Zueammenhangmlt
Figur 3 beschrieben ist. Die Filterechaltung enthält eine Gleich*
stirnverbindung zwischen den Anschlüssen 110 und 115, die durch den Widerstand 121 dargestellt wird. Da« Signal am Anschluß 113
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repräsentiert den Bezugsgleichstrom für die Vorspannung des Videodemodulatorteils der in Figur 3 beschriebenen Schaltung.
Die Spannung am Anschluß 113, die von diesem Strom abhängt,
wird zum Eingangsanschluß 110 zurückgeführt, so daß der ZF-Verstärker
und der Videodemodulator optimal für einen möglichst linearen Betrieb vorgespannt werden.
Die vom Tuner kommende Zwischenfrequenz wird auf den Eingang der Filterschaltung 122 gegeben, welche nicht auf dem integrierten
Schaltungsplättchen ausgebildet ist. Die gefilterte Zwischenjfrequenz
gelangt zum Anschluß 105, welcher den Eingang der f
ersten ZF-Stufe auf dem Plättchen bildet. Auf dem Plättchen ist ferner die Regelschaltung ausgebildet, welche das Verstärkungsregelsignal
für die erste ZF-Stüfe liefert. Dieses Regelsignal i
entsteht am Anschluß 103 und wird über die Filterschaltung 123 j
dem Eingangsanschluß 105 zugeführt. Das dem Hochfrequenzver- !
stärker des Tuners direkt zuzuführende Regelsignal, welches auf :
dem Plättchen erzeugt wird, steht am Anschluß 106 zur Verfügung.1
Der Anschluß 107 des Plättchens ist mit einer äußeren Bezugsstromquelle verbunden, welche die Betriebswerte für den Ruhe- j
zustand der ersten (nicht dargestellten) mit niedrigem Eingangssignal arbeitenden ZF-Stufe bestimmt und der Festlegung der |
Verzögerung des Regeleindatzes dieser Stufe dient. Der in Figur 3 beschriebene Anschluß 111 liefert ein ZF-Signal, welches der
automatischen Scharfabstimmungsschaltung zugeführt wird. Der j Anschluß 110 ist ein Ausgangsanschluß für den 4,5 MHz Tonträger,
der ebenfalls auf dem Plättchen entsteht und im Tonkanal weiter verarbeitet wird. Dem Anschluß 102 können die Horizontältastimpulse
für einen getasteten Betrieb der Regelschaltung zugeführt werden. Das demodulierte und verstärkte Videosignal wird am *
Anschluß 116 abgenommen. Mit dem Anschluß 116 ist ein T-GIied
verbunden, welches au· einer angezapften Induktivität 125 besteht,
die zwischen ihren Enden von einem Kondensator 126 überbrückt
ist. Die Aniapfung der Induktivität 125 liegt über einen
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Spannungsteiler aus den Widerständen 126 und 127 an Masse. Der
Widerstand 127 ist ebenfalls von einem Kondensator 128 überbrückt.
Das am Verbindungspunkt der Widerstände 126 und 127 auftretende Signal wird zur Ansteuerung der Synchronimpulstrennschaltung
verwendet und iat ein Videosignal, welche die Synchronimpulse enthält, die in der Synchronimpulstrennschaltung weiter
verarbeitet werden. Im Falle eines Farbfernsehempfängers wird der Ausgangsanschluß der Spule 125 mit dem Videoverstärkerkanal
und mit einem Farbkanal verbunden. Die hauptsächliche Funktion des T-Grliedes besteht in der Unterdrückung des 4,5 MHz Tonträgers
und in der Impedanzanpassung zwischen dem integrierten Schaltungsplättchen und der Verzögerungsleitung des Videokanals
bzw. der Farbstufe bei einem Farbfernseher.
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Claims (1)
- 6954-70/Sch/ko - 19 -Patentans p.r ü c h e1. Schaltungsanordnung zur Demodulation einer Amplitudenmodulierten Trägerwelle, die eine Komponente eines zusammengesetzten Pernsehsignals darstellt, welches außerdem eine erste Gleichspannungskomponente enthält, die nicht proportional zur Modulation der Trägerwelle ist, gekennzeichnet durch einen Tiefpass, (22,23)» dem das zusammengesetzte Eingangssignal von einem ersten Schaltungspunkt (P1) zugeführt wird und der an einen zweiten Schaltungspunkt (P2) eine zweite Gleichspannungskomponente liefert, welche den Trägerwellenanteil nicht mehr aufweist und unmittelbar von der ersten Gleichspannungskomponente abhängt, ferner durch eine zwischen den ersten und den zweiten Schaltungspunkt geschaltete Reihenschaltung eines Gleichrichters (Basis-Emitter-Strecke des Transistors 20) mit einem Widerstand (36), durch einen mit dem Verbindungspunkt von Gleichrichter und Widerstand verbundenen zweiten Tiefpass j (21), der den gefilterten, gleichgerichteten Träger mit einer ' dritten Gleichspannungskomponente, welche unmittelbar von der j ersten und zweiten Gleichspannungskomponente abhängt, an einen dritten Schaltungspunkt (P3) liefert, und durch einen Differenzverstärker (26 ... 33)» dessen Eingänge mit dem zweiten bzw. dritten Schaltungspunkt (P2 bzw. P3) verbunden sind und an dessen Ausgang (Kollektor des Transistors 33) der gefilterte, I gleichgerichtete Träger entsteht.ι 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gelkennzeichnet , daß der erste Schaltungspunkt (P1) Äit der Basis eines ersten Transistors (20) verbunden ist, daß der dritte (P3) bzw* zweite (P2) Schaltungspunkt mit den Emittern des ersten (20) bzw. eines zweiten Transistors (24) ver- ; bunden sind, daß die Betriebsspannung (+V00) eine» vierten Schaltungspunkt (P4) zugeführt wird, mit dem die Kollektoren des ersten und zweiten Transistors verbunden sind, daß ein009839/ U07fünfter Sehaltungspunkt (P5) mit einem Bezugepotential (Masse) verbunden ist, daß der erste Tiefpass einen ersten Widerstand (22) zwischen Basis des zweiten Transistors (24) und dem ersten Schaltungspunkt (P1) enthält, daß ein ersterKondensator (23) die Basis des zweiten Transistors (24) mit dem fünften Schaltungspunkt (P5) verbindet, daß der zweite^Transistor (24) als Emitterfolger geschaltet ist, daß der Gleichrichter durch die Basis-Emitter-Strecke des ersten Transistors (20) gebildet wird, daß ein dritter Widerstand (36) die Emitter des ersten und zweiten Transistors (20,24) verbindet, daß der zweite Tiefpass einen zweiten Kondensator (21) zwischen Emitter des ersten Transistors (20) und dem fünften Schaltungspunkt (P5) aufweist und daß der zweite Schaltungspunkt (P2) mit dem fünften SchaltungspuHkt (P5) über ein Impedanzelement (25) verbunden ist.3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Impedanzelement durch die Kollektor-Emitter-Strecke iines dritten Transistors (25) gebildet wird, dessen Basis in Gleichspannungskopplung ein Signal zugeführt wird, welches proportional dem Ausgangssignal des Differenzverstärkers ist, so daß der zweite Kondensator (21) in Übereinstimmung mit der Amplitude des gefilterten, gleichgerichteten Trägers, entladen wird.4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Differenzverstärker einen vierten (26), fünften (32), sechsten (29), und siebten (33) Transistor, ferner eine erste (28) und eine zweite (31) Halbleiterdiode sowie einen dritten (27) und einen vierten (30) Widerstand gleichen Wertes und einen Signalverbraucher (35) enthält, daß die Kollektoren dee vierten und fünften Traneistors (26,32) jeweils mit dem vierten Sehaltungspunkt (P4) verbunden sind, daß die Basen des vierten und fünften Traneietors (26,32) mit dem zweiten (P2) bzw. mit dem dritten (P3) Schaltungspunkt verbunden sind, daß die Emitter dee sechsten und siebten Tran-009839/U07sistors (29 bzw. 33) mit dem fünften Schaltungspunkt (P5) verbunden sind, daß die erste Diode (28) über die Basis-Emitter-Strecke des sechsten Transistors (29) in gleicher Polung wie diese geschaltet ist, daß die zweite Diode (31) über die Bases-Emitter-Strecke des siebten Transistors (33) in gleicher Polung wie diese geschaltet ist, daß der Kollektor des sechsten Transistors (29) mit der Basis des siebten Transistors (33) verbunden ist, daß der dritte Widerstand (27) die Basis des sechsten Transistors (29) mit dem Emitter des vierten Transistors (26) verbindet, daß der vierte Widerstand (30) die Basis des siebten ä Transistors (33) mit dem Emitter des fünften Transistors (32) j verbindet und daß der Kollektor des siebten Transistors (33) j den Ausgang des Differenzverstärkers bildet und über den Signal-j verbraucher (35) an den vierten Schaltungspunkt (P4) angeschlos^ sen ist. !5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch ge-! kennzeichnet, daß die Halbleiterdioden (28,31) durch je einen Transistor gebildet werden, dessen Kollektor und j Basis miteinander verbunden sind.6. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, ■ dadurch gekennzeichnet, daß die Tran- ' ' sistoren, die Dioden und die Widerstand· in einer einzigen integrierten Schaltung ausgebildet sind.7· Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoren ebenfalls auf diesem integrierten Schaltungsplättchen ausgebildet sind.8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet , daß der Signalverbraucher einen gleichfalls auf dem integrierten Schaltungeplättchen ausgebildeten Widerstand (35) umfasst.009839/U079. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4» 5» 6, oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalverbraucher durch einen Widerstand (35) gebildet wird.003839/ U07
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |