DE2733767C2 - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B11/00—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
- A44B11/25—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts with two or more separable parts
- A44B11/2503—Safety buckles
- A44B11/2507—Safety buckles actuated by a push-button
- A44B11/2511—Safety buckles actuated by a push-button acting perpendicularly to the main plane of the buckle, e.g. placed on the front face of the buckle
Landscapes
- Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
- Buckles (AREA)
- Slide Fasteners (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Steckverschluß für Kraft
fahrzeug-Sicherheitsgurte gemäß dem Oberbegriff des Patent
anspruches 1.
Ein gattungsgemäßer Steckverschluß ist aus der US-PS
40 00 548 bekannt, bei welchem der in der Einsteckbahn
für das zungenartige Steckteil bewegliche Auswerfer in
seiner vordersten Stellung das orthogonal zur Einsteck
ebene bewegliche Riegelorgan aus der Einsteckbahn heraus
hält, so daß beim Einstecken des Steckteils das Riegel
organ nicht durch entsprechende Anlaufgestaltungen aus
der Einsteckbahn weggedrängt werden muß.
Mit dem bekannten Schloß ist der Nachteil verbunden, daß
bei ausgeworfenem Steckteil das Riegelorgan mit seinem
gesamten Riegelquerschnitt auf dem Auswerfer auflagert.
Wird nun das Steckteil in den Steckverschluß eingeführt,
so kommt es mit seiner Vorderkante an dem Auswerfer
zur Anlage und schiebt diesen zurück. Bei dieser
Einschubbewegung muß somit die zwischen Auswerfer und
Riegelorgan herrschende Reibung überwunden werden, und das
Riegelorgan muß auch über die Stoßstelle zwischen Aus
werfer und Steckteile hinweggleiten, bevor es in das
Steckteil einrasten kann. Da Unebenheiten an dieser
Stoßstelle insbesondere bei längerem Gebrauch des
Verschlusses nicht auszuschließen sind, ist dem gattungs
gemäßen Verschluß ein erheblicher Einschubwiderstand zu
eigen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem
gattungsgemäßen Verschluß die Einsteckkräfte zu ver
ringern und einen glatten Einschubweg für das Steck
teil zur Verfügung zu stellen.
Die Lösung dieser Aufgabe geschieht nach der Erfindung
dadurch, daß der Auswerfer in einer weiteren Ebene mit
einem Vorsprung zum Untergreifen des Riegelorgans an einer
weiteren Stelle desselben versehen ist und das Riegel
organ von dem Auswerfer bzw. dem Steckteil fern
hält.
Auf diese Weise ist vorteilhaft sichergestellt,
daß die sich in der Einsteckebene bewegende Stoßstelle
zwischen Steckteil und Auswerfer von dem Riegelorgan nicht
berührt wird. Da zudem der Riegel nur noch an einem
räumlich begrenzten Vorsprung hochgehalten wird, sind
die Reibungskräfte zwischen Vorsprung und Riegelorgan
zu vernachlässigen.
Ein älteres Recht (Patent 27 29 151) zeigt einen
Steckverschluß, bei welchem ebenfalls der Auswerfer
mittels eines Vorsprunges das Riegelorgan in der Ent
riegelungsstellung festhält, jedoch dient diese Maß
nahme ausschließlich zur Verhinderung von sogenannten
Falschverriegelungen, bei denen der Riegel sich im
Verschluß verkantet, ohne in der zugeordneten Steckteil
ausnehmung zu verrasten.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben sind.
Es zeigt
Fig. 1 einen Steckverschluß im Längsschnitt während des
Einführens des Steckteils,
Fig. 2 einen Steckverschluß im Grundriß während des
Einführens des Steckteils.
Der Verschluß besteht im wesentlichen aus einem Steckteil
10, nachfolgend auch Schloßzunge genannt, und aus einem
Aufnahmeteil 11, nachfolgend auch als Schloßgehäuse
bezeichnet. Das Schloßgehäuse 11 ist durch einen Niet 12
mit einem Verankerungsteil 13 verbunden, welches seiner
seits an der Fahrzeugkarosserie befestigt ist.
Die Schloßzunge 10 ist als flacher Stanzteil ausgebildet
und mit einer Ausnehmung bzw. einem Loch 15 zum Ein
rasten eines Riegelorgans 16 in Form eines herkömmlichen
Schloßbolzens mit oberem Querstück versehen. Das Riegel
organ 16 steht unter dem Druck einer im einzelnen nicht
dargestellten Feder. Die Lagerung des Riegelorgans 16
im Schloßgehäuse 11 geschieht auf eine nicht dargestellte,
als solche jedoch bekannte Weise.
Das Schloßgehäuse 11 ist aus zwei parallel mit Abstand
nebeneinander angeordneten Schloßplatten (18, 19)
aufgebaut, die miteinander durch Niete (nicht dar
gestellt) verbunden sind. Die Schloßplatten 18, 19
bilden zwischen sich einen Kanal oder eine Bahn für
die Schloßzunge 10 und für einen blockförmigen Aus
werfer 20, welcher in Längsrichtung des Schloßgehäuses 11
von der Kraft einer Auswerferfeder 21 beaufschlagt ist.
Der Abstand der Platten 18, 19 entspricht der Dicke der
Schloßzunge 10 und des Auswerfers 20 mit der Maßgabe,
daß diese beiden Teile leicht zwischen den Platten
gleiten könne, wobei der Auswerfer 20 ein wenig dicker
als die Zunge 10 bemessen ist.
Der Auswerfer 20 weist hierbei einen Vorsprung 24 in
einer zweiten Ebene oberhalb der Schloßplatte 18 auf.
Der Vorsprung 24 steht mit dem Auswerfer 20 vorzugsweise
einstückig über zwei seitliche Streben 25 in Verbindung,
so daß der Auswerfer 20 als ganzes - in Schloßlängsrichtung
gesehen - eine viereckig-ringförmige Gestalt hat, wobei
der Ring die Schloßplatte 18 umschließt. Das Riegelorgan
16 weist einen Durchbruch 26 auf, in dem der vorn
abgeschrägte Vorsprung 24 unterfahrend eingreifen kann,
wenn sich die Schloßteile in entsprechenden Stellungen
befinden.
Wie sich aus der Fig. 1 entnehmen läßt, gleitet das
Riegelorgan 16 bei der Betätigung des Verschlusses
nicht auf der Oberseite des Auswerfers 20, sondern
mittels des Durchbruches 26 auf der Oberseite des
Vorsprunges 24. Hiermit ist die Wirkung verbunden, daß
die Unterseite des Riegelorgans von der sich in
Längsrichtung des Schlosses bewegenden Stoßstelle
zwischen Auswerfer 20 und Zunge 10 nicht berührt
wird.
Beim Trennen des Verschlusses wird das Riegelorgan 16
durch nicht dargestellte herkömmliche Mittel nach oben
aus dem Gehäuse 11 herausgezogen, woraufhin die Zunge 10
durch die Kraft der Feder 21 aus dem Kanal zwischen den
beiden Schloßplatten 18, 19 ausgeworfen wird, indem
der Auswerfer 20 gegen die Kante der Schloßzunge 10
drückt. Wie sich aus der Fig. 2 in diesem Zusammenhang
ergibt, ist es vorteilhaft, wenn sich in Schloßlängs
richtung Auswerfer und Schloßzunge überschneiden, wozu
der Auswerfer 20 an seiner der Zunge zugewandten Seite
einen Vorsprung 23 aufweist, der in eine entsprechend
gestaltete Ausnehmung der Zunge eingreift, wenn diese
in den Kanal bzw. die Bahn zwischen den Schloßplatten 18, 19
eingeführt ist. In gleicher Weise kann der Auswerfer
an seiner zur Berührung mit der Schloßzunge 10 be
stimmten Vorderkante an seiner der Schloßplatte 18
zugekehrten Oberseite eine Abschrägung aufweisen.
Aufgrund der beschriebenen Gestaltung vollzieht sich das Gleiten
des Riegelorgans 16 auf der Oberfläche des Vorsprunges 24
beim Trennen des Verschlusses. Der Auswerfer 20 unterfährt
hierbei mit seinem Vorsprung 24 die Oberseite des Durch
bruches 26 des Riegelorgans 16, und am Ende des Bewegungs
ablaufes bleibt der Auswerfer 20 mit seinem Vorsprung 24
in dem Durchbruch 26 des Riegelorgans 16 stehen und
hält dieses dadurch in seiner angehobenen Stellung fest,
bis die Zunge 10 wieder eingesteckt wird. Die zwischen
dem Riegelorgan 16, dem Auswerfer 20 und der Zunge 10
auftretenden Reibungskräfte sind vernachlässigbar klein.
Claims (6)
1. Steckverschluß für Kraftfahrzeug-Sicherheitsgurte,
bestehend aus einem zungenartigen Steckteil und aus
einem zur Aufnahme und zum Festhalten desselben aus
gebildeten und eingerichteten Aufnahmeteil, wobei
der Steckteil mit wenigstens einer Ausnehmung
versehen ist und der Aufnahmeteil wenigstens ein
Riegelorgan enthält, welches nach dem Zusammenstecken
der Teile in die Ausnehmung des Steckteils einrastet,
und wobei im Aufnahmeteil in der Bahn für den Steckteil
ein in Trennrichtung des Steckteils unter Federdruck
stehender Auswerfer längsbeweglich derart angeordnet
ist, daß er mit dem Steckteil bei dessen Bewegungen
in der Bahn in Berührung steht, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auswerfer (20) in einer weiteren Ebene mit
einem Vorsprung (24) zum Untergreifen des Riegel
organs (16) an einer weiteren Stelle desselben ver
sehen ist und das Riegelorgan (16) von dem Auswerfer
(20) bzw. dem Steckteil (10) fernhält.
2. Steckverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorsprung (24) mit dem Auswerfer (20) vor
zugsweise einstückig in Verbindung steht.
3. Steckverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Riegelorgan (16) einen
Gestaltungsteil (26) aufweist, in dem der vorn
abgeschrägte Vorsprung (24) unterfahrend
eingreifen kann, wenn sich die Verschlußteile (10,
16, 20, 24) in entsprechenden Stellungen
befinden.
4. Steckverschluß, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß Steckteil (10) und Auswerfer (20)
formmäßig einander überschneiden.
5. Steckverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auswerfer (20) an seiner dem Steckteil (10)
zugewandten Seite einen Vorsprung (23) hat, der in
eine entsprechende Ausnehmung des Steckteiles (10)
hineinpaßt.
6. Steckverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auswerfer (20) an seiner den Steckteil (10)
berührenden Kante auf der dem Riegelorgan (16)
zugewandten Seite abgeschrägt (22) ist.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772733767 DE2733767A1 (de) | 1977-07-27 | 1977-07-27 | Steckverschluss fuer kraftfahrzeug- sicherheitsgurte |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB2002444B (de) |
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- 1978-07-13 JP JP8462678A patent/JPS5442725A/ja active Pending
- 1978-07-26 FR FR7822081A patent/FR2398514A1/fr active Granted
- 1978-07-27 GB GB7831442A patent/GB2002444B/en not_active Expired
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Also Published As
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| FR2398514B1 (de) | 1984-11-09 |
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| FR2398514A1 (fr) | 1979-02-23 |
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