DE2355656C2 - Elektrische Steckverbindungsvorrichtung - Google Patents
Elektrische SteckverbindungsvorrichtungInfo
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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Description
I. Sie muß das Gleilorgan in eine Anfangsposition bringen, in der die einen Enden der Schlitze an die
Stifte anschlagen, falls das Gleitorgan im gelösten Zustand der Verbindung verschöbe .i worden ist.
2. Im Anschluß daran muß der Buchsenteil in Steckrichtung auf den Steckerteil so aufgesetzt werden,
daß die am Steckerteil angebrachten Stifte in die offenen Enden der Schlitze des Gleitorgans eintreten.
3. Schließlich muß das Gleilorgan seillich verschoben
werden, damit der Buchsenteil und der Steckerteil gegeneinander bewegt werden.
Mil Hilfe der bekannten Steckvcrbindungsvorrichtung
ist es somit nicht möglich, ein'.· elektrische Verbindung /.wischen den Koniaktclcmcntcn des Buchsenteil
un«J des Stcckcrtcils automatisch durch Zusammenstekken
der beiden Teile in Stcekrichtung herzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steckverbindungsvorrichtung der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß die gewünschte elektrische Verbindung unter Erzielung einer lösbaren Verriegelung der Verbindungsteile durch einfaches Zusammenstecken der beiden Verbindungsteile sicher und
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steckverbindungsvorrichtung der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß die gewünschte elektrische Verbindung unter Erzielung einer lösbaren Verriegelung der Verbindungsteile durch einfaches Zusammenstecken der beiden Verbindungsteile sicher und
bo schnell hergestellt werden kunn,
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit dem im Kennzeichen des Patentanspruchs I angegebenen
Merkmal gelöst. Hei der i-rfindiingsgcmäßen Vcrbin-(liingsviHTiihlung
k;imi dir rlrkliisrhc Verbindung da-
hr> durch hergestellt werden, daß der eine Vcrbiiidungsieil
in Steckriehtung gegen den anderen Verbindungsicil
bewegt wird. Das Gleilorgan verschiebt sich dabei aufgrund der Zusammcnwirkting der Vcrriegclungsvor-
richtung automatisch zur Seite, bis die Verbindungsteile ganz zusammengesteckt sind, worauf das Gleitorgan
dann unter der Wirkung der Rückstellvorrichtung in seine Ausgangslage zurückkehrt, in der die Verriegelung
sichergestellt ist. Die beiden Verbindungsteile können also wie ein herkömmlicher Stecker und eine herkömmliche
Buchse zusammengesteckt werden, wobei sich jedoch gleichzeitig eine sichere Verbindung zwischen
den beiden Teilen ergibt, die erst gelöst werden kann, wenn das Gleitorgan gegen die Wirkung der
Rückstellvorrichtung verschoben wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchan gekennzeichnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt
F i g. 1 eine auseinandergezogene Ansicht der Steckverbindungsvorrichtung
bei der ein das Gleitorgan tragender Verbindungsteii bei a, der komplementäre Verbindungsteil
bei c und das Gleitorgan bei b dargestellt sind,
Fig.2 eine perspektivische Ansicht einer Steckverbindungsvorrichtung
mit einer von Hand zu betätigenden Verriegelungsanordnung,
Fig.3 (a, b, c, d) eine auscinandergezogene Ansicht
einer weiteren Ausführungsform einer Steckverbindungsvorrichtung, die mit einem Gehäuse versehen ist,
F i g. 4 eine andere Ausführungsform des Gehäuses,
F i g. 5 ein Teil der Steckverbindungsvorrichtung, und
Fig.6 eine weitere Ausführungsform des Gleitorgans.
Die in F i g. 1 dargestellte Steckverbindungsvorrichtung enthält ein Verbindungsteil 1, einen Verbindungjteil
2 und ein Gleitorgan 3, das das bewegliche Teil der Verriegelungsanordnung darstellt.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf Fig. 1 und auf die drei Teile la, !bund Ic dieser Figur.
Zunächst sei darauf hingewiesen, daß die zur Bildung des Grundkörpers der Verbindungsteile 1 und 2 verwendeten
Materialien Kunststoffe sind.
Das für das Gleitorgan 3 verwendete Material gehört zur Gruppe der thermoplastischen Materialien, wie Polycarbonate
oder Polyamide. Die Verwendung dieser Materialien hat den Vorteil, daß eine Herstellung durch
Gießen möglich ist, was für eine Serienfabrikation gut geeignet ist; andererseits weisen diese Materialien eine
gewisse Elastizität auf.
In Fig. la sind der Verbindungsteil 1, in Fig. leder
Verbindungsteil 2 und in F i g. 1 b das Gleitorgan 3 dargestellt. Der Verbindungsteil 1 ist an seinem unteren
Teil mit einem Abschnitt 16 versehen, der eine Führung bildet, die für ein Einschieben in den Verbindungsteil 2
vorgesehen ist, und im Augenblick des Einsteckens des Verbindungsteils 1 als Führung dient. Im wesentlichen,
in der Mitte des oberen Teils des Verbindungsteils 1 ist in den einander gegenüberliegenden Seitenflächen 4 eine
äußere Ausnehmung 6 angebracht. In der Figur ist die Verbindungsebene der Verbindungsteile 1 und 2 mit
dem Bezugszeichen 15 angegeben.
Der in Fig. Ic dargestellte Verbindungsteil 2 enthält
in seinem oberen Abschnitt eine Ausnehmung 17, in die
der Führungsabschnitt 16 des Verbindungstcils 1 eindringt. Die Seitenwände 10 des Verbindungstcils 2 sind
in des· Höhe der Ausnehmung 17 jeweils mit zwei öffnungen 8 versehen, die eine Leitvorrichtung für einen
Riegel bilden, der zu seinem Eindringen von einer Schrägflache 11 und dann von einem horizontalen Ab
schnitt einer Rampe 12 geführt wird.
Das in F i g. I b perspektivisch dargestellte Gleitorgan 3 enthält zwei einander gegenüberliegende Wände 5,
die durch eine Wand 14 miteinander verbunden sind. Die vierte Seite bleibt offen. Wie aus Fig. Ib zu erkennen
ist, umfaßt das Gleitorgan 3 vollständig die drei Seiten des yerbindungsteils 1. wobei die Wände 5 die
Seiten 4 des Verbindungsteils 1 berühren. Im zusammengesteckten Zustand der Steckverbindungsvorrichtung
wird der Verbindungsteil 2 vom Gleitorgan 3 teilweise umhüllt.
to Jede Wand 5 des Gleitorgans 3 ist an der Innenseite
mit zwei Zapfen 7 versehen, die in die Ausnehmung 6 des Verbindungsteils 1 eindringen, was gleichzeitig als
Verbindung der zwei Teile und als Gleitweg für eine geführte Verschiebung dieser Zapfen 7 dient; ferner
sind die Innenseiten mit zwei Zapfen 9 versehen, die die Rolle der Riegel in den öffnungen 8 spielen, die im
Verbindungsteil 2 angebracht sind und als Leitvorrichtungen dienen. Diese Zapfen 7 und 9 sind jeweils in zwei
zur Verbindungsebene 15 der Verbindungsteile 1 und 2 parallelen Ebenen so angebracht, daß sich die vier Stifte
7 in der Höhe der Ausnehmungen * und die vier Stifte 9
in der Höhe der öffnungen 8 befinden, wenn die Verbindungsteile
1 und 2 sowie das Gleitorgan 3 zusammengefügt sind.
Der Mittelabschnitt der dritten Wand 14 des Gleitorgans J ist in der Höhe des Verbindungsteils 1 geöffnet,
damit zwei als Rückstellvorrichtung wirkende elastische Zungen 13 entstehen. Das Gleitorgan 3 ist einteilig, und
die Dicke der Wände beträgt etwa 1.5 mm, so daß es
jo ausreichend flexibel bleibt, damit einerseits die elastischen
Zungen 13 federnd wirken und damit andererseits die Wände 5 im Augenblick ihrer Anbringung am Verbindungsteil
1 auseinandergespreizt werden können.
Wie bereits angegeben wurde, werden das Gleitorgan
Wie bereits angegeben wurde, werden das Gleitorgan
J5 3 und der Verbindungsteil 1 durch Eindringen der Zapfen
7 in die zum Führen der Zapfen 7 dienenden Ausnehmungen 6 kraftschlüssig miteinander verbunden.
Die Länge der Ausnehmungen 6 ist so gewählt, daß der Verschiebungshub des Gleitorgans 3 begrenzt wird, wobei
jeweils einer der zwei zugeordneten Zapfen 7 an das entsprechende Ende der Ausnehmung stößt.
Beim Zusammenstecken der Steckverbindungsvorrichtung wird die Anordnung aus dem Verbindungsteil 1
und dem Gleitorgan 3 auf den Verbindurzgsteil 2 gesteckt;
die Wände 5 des Gleitorgans 3 verlaufen dabei parallel zu den Seiten 10 des Verbindungsteils 2 nach
unten, und die Zungen 13 bleiben in Anlage an der entsprechenden Seite des Verbindungsteils I1 während der
Führungsabschnitt 16 des Verbindungsteils 1 in die Ausnehmung 17 des Verbindungsteils 2 eindringt. Zu diesem
Zeitpunkt kommen die Zapfen 9 des Gleitorgans 3 in Anlage an die Schrägfläche 11. so daß die dem Pfei! /i
von F i g. 1 entgegengesetzt auf die Anordnung aus dem Verbindungsteii 1 und dem Gleitorgan 3 ausgeübte
Kraft die Verschiebung der Zapfen 9 längs der Schrägfläche 11 bewirkt; das Gleitorgan 3 verschiebt sich dabei
entsprechend dem schrägen Verlauf der Fläche in Richtung des Pfeils Fi. Am unteren Ende der Schrägfläche
berührt die Anc:dnung aus dem Verbindungsteil 1 und
bu dem Gleilorgan 2 die entsprechenden Abschnitte des
Vcrbindungsteils 2, d. h. daß einerseits die vier Seiten des Verbindungsteils 1 in der Höhe der Verbindungsebene
15 gegen die entsprechenden Teile der vier Seiten des Verbindungstcils 2 stoßen und daß andrerseits die
b5 Zapfen 9 des Gleuorgans 3 gegen den horizontalen Abschnitt
der Rampen 12 der öffnungen 8 stoßen. In diesem Augenblick greift der Druck der Zungen 13 ein und
wirkt in einer der vorangehenden Bewegung des Gleit-
organs 3 entgegengesetzten Richtung, wobei die Zapfen
9 in die Öffnungen 8 in ihrer Verriegelungsstellung einrasten. Diese Stellung ist die verriegelte .Stellung der
Steckverbindungsvorrichtung.
Zum öffnen und Trennen der Verbindungsteile 1 und 2 der Steckverbindungsvorrichtung wird auf das Glcilorgan
3 in Richtung des Pfeils Fi eine Kraft ausgeübt, so
daß sich die Verriegelung öffnet, wenn die Zapfen 9 nicht mehr in Eingriff mit dem unteren Teil der Schräg-'läche
11 stehen, sondern sich auf dem oberen Teil der Rampen 12 befinden. Die Verbindungsteile 1 und 2 können
daher bei Ausübung einer Kraft in Richtung des Pfeils Fi voneinander getrennt werden, wobei dieses
Herausziehen infolge des Gleitens der Zapfen 9 auf der Rampe 12 erleichtert wird. Die von den Zungen 13 ausgeübte
Wirkung führt das Gleitorgan 3 automatisch wieder in seine Ausgangsstellung bezüglich des Verbindungsteils
1 zurück, von dem es getragen ist.
Die beschriebene bevorzugte Ausführungsform einer mit einer Verriegelungsanordnung ausgestalteten elektrischen
Steckverbindungsvorrichtung arbeitet hinsichtlich der Verriegelung im Augenblick des Zusammensteckens
der Verbindungsteile 1 und 2 teilweise automatisch.
Die oben dargelegten Konstruktionsmerkmale können ebenso bei einer Vcrricgelungsanordnung angewendet
werden, die von Hand zu bedienen sind. Eine derartige Anordnung ist in F i g. 2 dargestellt.
Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der vorhergehenden Ausfiihrungsform dadurch, daß das
Gleitorgan 3 eine Umhüllung der Verbindungsteile 1 und 2 bildet und vier Wände besitzt, von denen die
Wände 5 länger als die äußeren Seitenwände 4 und 10 der Verbindungsteile ! bzw. 2 sind.
Das Gleitorgan 3 ist an den Innenflächender Wände 5
mit Zapfen 7 versehen, die dazu bestimmt sind, in den Ausnehmungen 6 des Vcrbindungsteils 1 zu gleiten. Ferner
ist an diesen Innenflächen ein Vorsprung 18 angebracht, der zwei Endstellungen in Vertiefungen 19 einnehmen
kann, die vorteilhafterweise zwischen der Ausnehmung 6 und dem unteren Teil des Verbindungsteils 1
in dessen Seitenflächen 4 angebracht sind.
An den Innenflächen der Wände 5 des Gleitorgans 3 sind auch Zapfen 9 angebracht.
Am oberen Abschnitt des Verbindungsteils 2 sind die Seitenwände 10 mit Öffnungen 8 verschen, die dazu
bestimmt sind, die Zapfen 9 im Augenblick des Zusammensteckens der Verbindungsteile zu führen. Unmittelbar
unterhalb der Öffnungen 8 ist parallel zur Verbindungsebene 15 der Verbindungsteile ein Ausschnitt vorgesehen,
in den die Zapfen 9 im zusammengesteckten Zustand eindringen: der Ausschnitt 8 gewährleistet dabei
die Verriegelung der Steckverbindung, indem das Gleitorgan 3 von Hand parallel zur Verbindungsebene
15 verschoben wird.
Das Gleitorgan 3 nimmt somit zwei Stellungen ein, die durch das Einsetzen des Vorsprungs 18 in eine der
zwei Vertiefungen 19 bestimmt sind. Eine dieser Stellungen ist dabei die Einsteck- und Trennstellung der Verbindungsteile,
während die andere Stellung die Verriegelungsstellung ist. Die zwei Positionen sind dabei von
einer von Hand ausgeführten Betätigung des Gleitorgans 3 ausgewählt
Diese Ausführungsform gewährleistet eine ausgezeichnete Verriegelung der Steckverbindungsvorrichtung.
In den vorangehenden Ausführungsformen hat das Gleitorgan allgemein die Form eines Hufeisens, dessen
zwei Arme die Seitenflächen der zwei Verbindungsteile
umgeben.
Obgleich ein gemäß diesen Ausführungslormcn ausgeführtes
Glcitorgan seinen ihm zugedachten Zweck r>
vollständig erfüllt, können doch zwei Nachteile für die damit ausgestatteten Stcckvcrbindungsvorrichtung auftreten.
Infolge seiner Anordnung und seiner Form bedeckt das Gleitorgan den größten Teil der äußeren Scitcnwände
des Verbindungsieiis, von dem es getragen wird, was dazu führt, daß der Verbindungsleil unter Zwischenschaltung
des Gleitorgans bei dem von Hand ausgeführten Einstecken oder Herausziehen angefaßt wird.
Der auf diese Weise ausgeübte Druck auf die Seitenteile des Glcitorgans und des Vcrbindungsteils ergibt eine
größere Reibung, die die angestrebte Vcrricgelungswirkung stören oder sogar verhindern kann.
Andrerseits kann es in gewissen Fällen auf Grund der Tatsache, daß das Glciiorgan außen angebracht ist. dazu
kommen, daß als Folge von zufälligen Stößen bei unfreiwilligen Berührungen unpassende Entriegelungen und
auch definitive Abnutzungen gewisser Teile des Glcitorgans auftreten können.
Diese Einflüsse sind in einer weiteren Ausführungsform ausgeschlossen. Diese Ausführungsform enthält
ein Schutzgehäuse, das die Vcrricgelungsanordnung und den Verbindungsteil mit Ausnahme eines kleinen
Flächcnaoschnitts des Gleitorgans, der zum Entriegeln
durch manuelles Ausüben eines Drucks erforderlich ist, vollständig umgibt. Wegen der Verwendung des kraftschlüssig
mit dem Verbindungsteil verbundenen Schutzgehäuses, ist es möglich, den Verbindungsteil von Hand
zum Einstecken oder zum Lösen der Steckverbindung so anzufassen, daß sich das Arbeiten des Gleitorgans
frei und ungehindert abspielen kann. Ferner ist das Glcitorgan infolge der Anwesenheit des Schutzgehäuses
gegen zufällige Stöße geschützt, die ein Entriegein
herbeiführen könnten.
In Fig.3 sind die zwei die Steckvcrbindungsvorrichtung
bildenden Verbindungsteile dargestellt; bei (a) ist der mit Steckkontakten 40 ausgestattete bewegliche
Verbindungsteil 1 dargestellt, während bei (c) der mit Buchscntcilen 41 ausgestattete feste Verbindungsteil 2
dargestellt ist. Das Herstellen der elektrischen Verbindung wird durch Ineinanderschieben der Verbindungsteile
I und 2 gewährleistet. Der Vcrbindungsteil 1 trägt das bei (b) dargestellte bewegliche Gleitorgan 3. das mit
Hilfe von Schrauben an dem Verbindungsteil 1 befestigt ist. Diese Schrauben dringen durch Öffnungen 38, die
parallel zu den gegenseitigen Anschlagflächcn der "'erbindungstcile
verlängert sind, in Schraubenlöcher 42 ein, damit das Gleitorgan relativ bezüglich zu den Verbindungsteilcn
verschoben werden kann.
Das Gleitorgan 3 ist ferner mit vier Zapfen 9 versehen, die die gleiche Aufgabe wie in den vorhergehenden
Ausführungsbeispielen haben; sie sollen die Verriegelung des Verbindungsteils 1 am Verbindungsteil 2 durch
ihr Eindringen in die Öffnungen 8 des Verbindungsteils 2 unter Aufrechterhaltung einer von den federnden
Zungen 13 blockierten Stellung bewirken.
Das bei d in F i g. 3 dargestellte Schutzgehäuse 30 ist mit den gleichen Schrauben wie das Glcitorgan am Verbindungsleil
befestigt. Dies weist zwei Öffnungen 31 auf. durch die die Seitenwände 5 aus dem Gehäuse nach
außen ragen können: diese Öffnungen ermöglichen das Entriegeln durch ein von Hand ausgeübtes Drücken auf
die gemeinsame Querwand 14.
In Fig. 4 ist eine Ausführungsform des Schulzgchäu-
scs dargestellt, bei der die Befestigungsschrauben 32
von F i g. 3 durch erhabene Zapfen 34 ersetzt sind.
Die entsprechenden Vertiefungen im Verbindungsteil I weisen somit glatte Wände auf.
Diese Ausführungsforni eignet sich für eine llerstcllung
aus Metall oder aus gegossenem Kunststoff, wobei die /apfcn vorteilhafterweise durch den gleichen GicU-vorg-ung
gebildet werden können.
Das Anbringen des Verbindungsteils in den starren Zapfen macht notwendig, daß die Seitenwände des id
Schutzgehäuses vorübergehend auseinandergespreizt werden können. Dies kann dadurch erreicht werden,
daß das Schutzgehäuse aus zwei zerlegbaren Teilen aufgebaut wird, die nach der Anbringung des Vcrbindungstcils
mit Hilfe von Schrauben und Muttern, von Nuten \ί
und Zungen oder ähnlichen bekannten Vorrichtungen zusammengefügt werden.
Eine einfachere Ausführung ist in Fig.4 dargestellt,
wobei an die Elastizität des das Schutzgehäuse bildenden Materials erinnert ist. Bei dieser Ausführung nimmt
das Schutzgehäuse die allgemeine Form eines Hufeisens an. dessen zwei Schenkel an ihren Enden mil Hilfe von
zwei übereinanderliegenden Abschnitten 35 verbunden sind, durch die eine Schraube 36 führt.
Zum Anbringen des Verbindungsteils I wird die 21S
Schraube 36 entfernt, und die Seitenwände des Schutzgehäuses werden so weit elastisch auseinandergespreizt,
wie es zum Einführen der Zapfen 34 in die am Verbindungsteil angebrachten Ausnehmungen 6 notwendig
ist. jo
In Fig. 5 ist zum besseren Verständnis der bereits beschriebene Verbindungsteil 1 dargestellt, der mit Ausnehmungen
6 versehen ist, die sich längs des größten Teils seiner Seitenflächen erstrecken. Dieser Verbindungsteil
1 eignet sich auch unter den gleichen praktisehen Bedingungen für eine Einfügung in das in Fig.4
dargesteiite Schutzgehäuse.
F i g. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des Gleitorgans. Bei dieser Ausführungsform sind die Vcrriegelungszapfen
am Ende von Haken 39 angebracht, die an der Verlängerung von sie tragenden Seitenwänden gebildet
sind. Die Querabmessungen des derart ausgebildeten Glcitorgans sind kleiner, und seine Form eignet
sich für eine wirtschaftliche Herstellung durch Stanzen, was die in Fig. Ib dargestellte Form nicht zuläßt, bei
der die Notwendigkeit, die Verricgclungszapfcn 9 getrennt einzusetzen, zusätzliche Arbeitsgänge erfordert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
50
50
bO
Claims (7)
1. Elektrische Steckverbindungsvorrichtung mit einem ersten und einem zweiten Verbindungsteil
und einer Verriegelungsanordnung, die ein Gleitorgan aufweist, das bezüglich des ersten Verbindungsteils seitlich verschiebbar ist und erste Verriegelungsvorrichtungen
trägt, die mit am zweiten Verbindungsteil angebrachten, komplementären Verriegelungsvorrichtungen
zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsanordnung
eine in bezug auf den ersten Verbindungsteil (1) wirksame, federnde Rückstellvorrichtung
(13) aufweist, daß die komplementären Verriegelungjvorrichtungen
(8, 11, 12) so angeordnet sind, daß das Zusammenfügen der beiden Verbindungsteile
(1, 2) zuerst die Verschiebung des Gleitorgans (3) aufgrund der Wirkung einer Schrägfläche
(11) bezüglich des ersten Verbindungsteils (1) und dann das Verriegeln der Verbindungsteile (1, 2)
durch eine Rückverschiebuitg des Gieüörgans (3)
unter der Wirkung der Rückstellvorrichtung (13) hervorruft, wobei die ersten Verriegelungsvorrichtungen
(9) dann in Öffnungen (8) der zweiten Verriegelungsvorrichtung festgehalten sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der erste Verbindungsteil (1) an seinem
unteren Bereich einen Führungsabschnitt (16) aufweist, der in den zweiten Verbindungsteil (2) einsteckbar
ist, so daß die beiden Verbindungsteile beim Zusammenfügen geführt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den zwei Seitenflächen (4)
des ersten Vcrbindungsteils ^i) jeweils eine Ausnehmung
(6) angebracht ist, die mit dem Glcitorgan (3) so zusammenwirkt, daß dessen Verschiebung möglich
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitorgan (3) Zapfen (7) aufweist,
die in den Ausnehmungen (6) gleiten.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten
Verriegelungsvorrichtungen von Zapfen (9) gebildet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Verriegelungsvorrichtungen
wenigstens eine schräg verlaufende Ebene, die die Schrägfläche (11) bildet, sowie Verriegelungsöffnungen
(8) aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vom Gleitorgan (3) und vom ersten
Verbindungsteil (1) das eine Element zwei eine Führungshalterung bildende Zapfen (7) sowie einen
Hubeinstellvorsprung (18) und das andere Element eine Ausnehmung (6) zur Aufnahme der Zapfen (7)
sowie zwei Vertiefungen (19) für den Hubeinstellvorsprung (18) aufweist, daß vom Glcitorgan (3) und
vom zweiten Verbindungsteil (2) das eine Element mit zwei riegelbildenden Zapfen (9) und das zweite
Element mit zwei Führungsöffnungcn (11) sowie mit
einem eine Leitvorrichtung bildenden, mit den zwei Zapfen (9) zusammenwirkenden Ausschnitt (8) versehen
ist, und daß die einander gegenüberliegenden Scilcnfliichcn (5) lies C ilcildrgans (J) einen für dessen
Verschiebung in die Veniegelungsslellung und in die Trennstellung der zwei Verbindungsteile (1, 2) ausreichende
Länge haben.
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Steckverbindungsvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine solche Steckverbindungsvorrichtung ist aus der DE-OS !5 15 906 bekannt. In der bekannten Steckverbindungsvorrichtung
ist das Gleitorgan mit Hilfe von Stiften geführt, die an Seitenflächen des Buchsenteils
der Verbindungsvorrichtung angebracht sind; die Stifte greifen dabei in entsprechende Schlitze in den Sehenflächen
des Gleitorgans ein. Das Gleitorgan der bekannten Verbindungsvorrichtung weist außerdem Schlitze auf,
die in einem kleinen Winkel gegenüber der Verschiebungsrichtung geneigt sind und am Ende jeweils in
Steckrichtung zur Unterkante des Gleitorgans hin offen si.-id. An den Seitenwänden des Steckerteils der bekannten
Verbindungsvorrichtung sind Stifte angebracht, die zum Zusammenstecken der Verbindungsteile in die offenen
Schlitze des Gleitorgans eintreten. Wenn nach diesem anfänglichen Eintreten der am Steckerteil angebrachten
Stifte in die Schlitze das Gleitorgan seitlich verschöben wird, werden aufgrund des schrägen Verlaufs
der Schlitze und deren Zusammenwirkung mit den Stiften am Steckerteil die beiden Verbindungsteile parallel
gegeneinanderbewegt, so daß die elektrische Verbindung zwischen den in den Verbindungsteilen angebrachten
Kontaktelementen hergestellt is?. Das Gleitorgan bleibt bei der bekannten Verbindungsvorrichtung
in jeder Stellung stehen, sobald die auf es ausgeübte Verschiebekraft aufhört; es nimmt also von sich aus
jo keine bevorzugte A.nfangs- oder Endstellung ein. Die
Bedienungsperson muß bei der Herstellung der elektrischen Verbindung mit der bekannten Verbindungsvorrichtung
wenigstens zwei, möglicherweise sogar drei voneinander unabhängige Vorgänge durchführen:
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Family Cites Families (1)
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1973
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- 1973-11-06 SE SE7315072A patent/SE394163B/xx unknown
- 1973-11-07 DE DE19732355656 patent/DE2355656C2/de not_active Expired
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| USD323317S (en) | 1989-01-06 | 1992-01-21 | Yazaki Corporation | Electrical connector housing |
Also Published As
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| IT999221B (it) | 1976-02-20 |
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| DE2355656A1 (de) | 1974-05-16 |
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