DE3205073A1 - Faeltel- und smokmaschine - Google Patents
Faeltel- und smokmaschineInfo
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B1/00—General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
- D05B1/02—General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making single-thread seams
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- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Fälteln oder Smoken
von Stoff oder anderem Bahnmaterial, das zwischen miteinander
kämmenden Zahnwalzen hindurchgeführt wird, wobei die Falten erzeugt und das gefaltete Material auf Nadeln geführt
wird, die zwischen den Walzen abgestützt sind. Die Maschine weist eine Einrichtung zum Vermeiden des Durchbiegens
der Walzen auf der Abgabeseite der Maschine auf, wodurch die Breite des Materials, das verarbeitet werden kann,
vergrößert wird. Spulen zur Aufnahme des Fadens für jede Nadel sind an der Maschine vorgesehen sowie eine Einrichtung,
um den von jeder Spule zu einer Nadel führenden Faden zu spannen.
Die Erfindung ist in den Ansprüchen gekennzeichnet und wird
nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Vorderseite der Maschine mit Darstellung des ersten Walzenpaares,
zwischen das Material eingeführt wird; Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Rückseite der
Maschine mit Darstellung des zweiten Walzenpaares, der Spulen und einer Einrichtung zum Spannen
des von jeder Spule kommenden Fadens; Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie 3-3 in Fig.
1 ; und -
Fig. 4 eine Endansicht der Maschine.
Die Fältel- oder Smokmaschine besitzt eine Grundplatte 2, die zwei beabstandete,parallele, vertikale Seitenteile 4,6
trägt. Die Seitenteile, die die nachstehend beschriebene verbesserte, neue sowie fortschrittliche Bauweise aufweisen,
dienen als Achslager für die Enden der Wellen eines ersten
Paares Zahnwalzen 10,12 und eines zweiten Paares Zahnwalzen 14,16. Die Achsen der vier Walzen sind parallel, und die
Walzen 10,12 des ersten Paares sind an der Eingangsseite
der Maschine angeordnet und erhalten deshalb zuerst das der Maschine zugeführte Material, während die Walzen des
zweiten Paares an der Abgabeseite des ersten Paares angeordnet sind.
Die Walzen des ersten Paares sind so angeordnet, daß die Walze 10 oberhalb der Walze 12 liegt und die Zähne miteinander
kämmen, während die Walzen des zweiten Paares so angeordnet sind, daß die Walze 14 oberhalb der Walze 16 liegt
und die Zähne miteinander kämmen; die Zähne der oberen Walze 14 kämmen auch mit den Zähnen der unteren Walze 12. Die
Zähne aller Walzen sind so lose miteinander in Eingriff, daß gefälteltes Material leicht zwischen den miteinander
kämmenden Zähnen der Walzen hindurchgelangen kann.
Jede Walze ist vorzugsweise auf ihrer gesamten Länge gleich gestaltet, und die Zähne jeder Walze sind in axialen Abständen
mit Umfangsnuten versehen, wobei jede Nut einer jeden
Walze in derselben Ebene quer zu den Achsen der Walzen wie die entsprechenden Nuten der anderen drei Walzen liegt;
die koplanaren Nuten werden als Nutensatz bezeichnet und sind bei 20,22,24,26 in den Walzen 10,12,14 bzw. 16 gezeigt.
Die Böden 28 der Nuten jedes Nutensatzes liegen auf einer
im allgemeinen S-förmigen Linie und bilden somit eine Abstützung
für eine etwa S-förmige Nadel A, deren Spitze neben dem Eintrittspunkt des Bahnmaterials B zwischen den
Walzen des ersten Paares, wie insbesondere in Fig. 3 gezeigt, und deren öhr auf der Abgabeseite des zweiten Walzenpaares
14,16 liegt. Durch das öhr jeder Nadel ist ein Faden C gezogen, auf den das gefältelte Teil D des Stoffes
aufgenommen wird. In dieser Position ruht die konkave Unterseite 30 des vorderen Nadelendes auf der nach oben weisenden
konvexen Oberfläche 28a der Nutböden in der Walze 12, und die nach unten und rückwärts weisende Seite 32 am
hinteren Nadelende ruht auf den nach vorne weisenden Nutböden
der Walze 14.
Bei in Betrieb befindlicher Maschine ist jede Nadel der Schwerkraft und der Kraft ausgesetzt, die durch die sich
bewegenden Walzen und das die Nadel in Richtung Abgabeende der Maschine drückende Material ausgeübt wird. Die
Schwerkraft wird durch das Zusammenwirken der Bodenflächen der Nuten der Walzen 12 mit den entsprechend geformten
Seiten der Nadeln, die auf diesen Nutenflächen ruhen, ausgeglichen. Die seitliche Kraft, die auf jede Nadel ausgeübt
wird, wird durch das Zusammenwirken der Bodenflächen
der Nuten der Walze 14 mit der entsprechend geformten
Seite 32 jeder Nadel, die die Nutenflächen der Walzen 14 berühren, ausgeglichen.
Der Vorgang des Fälteins des Materials besteht im Einführen des vorderen Endes in den Hals des Walzenpaares 10,12
und Drehen der Walzen, um das Material zwischen das WaI-zenpaar
einzuziehen. Das Material umgibt das Profil eines Zahnes der Walze 10 und mit fortgesetzter Drehung wird das
Material gemäß dem Profil der Walze 10 geformt (Fig. 3), indem es von den Zähnen der Walze .12 in Berührung mit dem
Walzenprofil gedrückt wird, wodurch eine Reihe von Falten
^° in dem Material gebildet werden. Bei Bildung der. Falten
werden sie von den Spitzen der Nadeln durchbohrt, und bei progressivem Hindurchwandern des Materials zwischen dem
Walzenpaar 10,12 bewegen sich die Falten nacheinander entlang der S-Kurve der Nadel, während sie noch immer die
Zähne der Walze 10 umgeben. Wie beschrieben, befindet sich
die Walze 14 in Eingriff mit der Walze 12, und bei Bewegung der Falten entlang den Nadeln gelangen sich nacheinander
zwischen den kämmenden Zähnen dieser Walzen hindurch, und die umgekehrten, zwischen zwei ursprünglichen
Falten gebildeten Falten werden auf die Zähne der Walze übergeben, wo sie durch die Krümmung der Nadeln weg von
der Walze 12 und zwischen dem Walzenpaar 14,16 gehalten
werden. Mit fortgesetzter Drehung bewegen sich die Falten zwischen dem Walzenpaar 14,16 hin auf den geraden hinteren
Teil einer jeden Nadel, und die Falten werden schließlich abgegeben, indem sie von den hinteren Enden der Nadeln herunter
und auf die Fäden C gelangen.
Das Ergebnis der beschriebenen Bauweise ist, daß jede Nadel zwischen den Walzen in einem schwimmenden Zustand gehalten
wird, so daß das Material B über die Nadeln von den Spitzen zu den hinteren Enden und auf die Fäden C gelangen
kann, während jede Nadel gegen eine Bewegung bezüglich der Walzen sowohl vertikal als auch in Richtung der Länge der
Nadel als Ganzes gehindert ist und in der Ebene stabilisiert ist, in der sie gebogen ist.
Die Walze 10 kann durch eine Einrichtung wie z.B. einen mit der Welle der Walze 10 verbundenen Kurbelgriff 40 angetrieben
werden; der Antrieb wird auf die anderen Walzen beider Paare dadurch übertragen, daß die Zähne der Walzen
miteinander kämmen.
Beim Betrieb einer Maschine der beschriebenen Art und Bauweise übt das Fälteln oder Smoken des Materials und sein
Gang über die Nadeln erhebliche Kräfte auf die Walzen in Richtung des Abgabeendes der Maschine aus, d.h. in der
Richtung der in Fig. 3 gezeigten Pfeile, und es ist ersichtlich, daß die auf die Walze 14 ausgeübte Kraft einen
Winkel von ungefähr 40° über der Horizontalen hat und daß die auf die Walze 16 wirkende Kraft in einem Winkel von
ungefähr 70° unter der Horizontalen ausgeübt wird; beide Kräfte wirken in der Bewegungsrichtung des gefältelten Materials
weg von der Maschine. Diese Kräfte haben die mögliche Anzahl der Nadeln in vorhandenen Maschinen beschränkt,
da sie ein Durchbiegen der Walzen 14,16 in den beschriebenen Richtungen hervorrufen. Das Durchbiegen beeinträchtigt
den Betrieb der Maschine nachteilig und beschränkt die Anzahl der Nadeln, die verwendet werden können, auf un-
* ■*■
gefähr sechzehn Nadeln für eine Gesamtabmessung von ungefähr
sechs Zoll (15,24 cm) der Länge der Walzen. Dies hat natürlich die Nützlichkeit von Maschinen dieser Art erheblich
eingeschränkt.
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Erfindungsgemäß ist eine Einrichtung vorgesehen, die eine
große Erhöhung der Anzahl der Nadeln, die in einer Maschine eingebaut werden können, ermöglicht, wodurch der
Bereich ihrer Nützlichkeit durch Zunahme der Stoffbreite, die verarbeitet werden kann, erweitert wird. Die bevorzugte
Einrichtung umfaßt, wie in den Zeichnungen gezeigt, eine zwischen den Endteilen 4,6 verlaufende und auf ihnen
abgestützte Stange 50 neben der Walze 14, die so bezüglich dieser Walze angeordnet ist, daß die Achsen der Walze 14
und der Stange 50 auf der ungefähr 40° über der Horizontalen verlaufenden Linie liegen (Fig. 3). Eine Hülse 52
vorzugsweise aus Kunststoff wie z.B. Polyäthylen ist auf dieser Stange neben dem Mittelpunkt der Walze 14 unter Eingriff
ihres ümfangs mit der Außenfläche der Walze befestigt.
Eine zweite zwischen den Endteilen verlaufende und auf
ihnen abgestützte Stange 60 ist so angeordnet, daß ihre Achse und die Achse der Walze 16 auf der ungefähr 70° unter
der Horizontalen verlaufenden Linie liegen (Fig. 3). Eine Hülse 62 aus Kunststoff wie z.B. Polyäthylen ist auf
dieser Stange neben dem Mittelpunkt der Walze unter Eingriff ihres Umfangs mit der Walze befestigt. Die Hülsen
52,62 erstrecken sich nicht notwendigerweise über die gesamte Länge der Stange, auf der sie jeweils befestigt sind;
im bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist jede
ungefähr 3 bis 4 Zoll (7,62 bis 10,16 cm) lang und im Mittelpunkt
in Längsrichtung der Walzen 14 bzw. 16 angeordnet.
Die Stangen 50 und 60 sind vorzugsweise drehbar in den Endteilen abgestützt, wodurch jegliche Reibung zwischen der
jeweiligen Hülse und der sie tragenden Walze vermieden wird.
Erfindungsgemäß ist auch eine Einrichtung zum Einbau einer
Einrichtung in die Maschine zum Aufnehmen des jeder Nadel
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zugeführten Fadens und zur Erzeugung einer Spannung in jedem Faden, durch die jeder Faden direkt von der Aufnahmeeinrichtung
zu der Nadel geführt wird, so daß ein Verwickeln von Fäden untereinander vermieden wird. Die genannte Einrichtung
umfaßt eine Stange 70, die im unteren Teil der Maschine unterhalb der Fältelwalzen angeordnet ist und
deren Enden in Schlitzen 72,74 in den Endteilen 4 bzw. 6 aufgenommen sind, wodurch die Stange herausgenommen und
ausgetauscht werden kann. Eine Vielzahl von Fadenspulen ist über der Länge dieser Stange angeordnet und durch eine
beliebige entsprechende Einrichtung positioniert, wobei die Anzahl der Spulen vorzugsweise der Anzahl der Nadeln auf
der Maschine entspricht. Auf jeder Spule ist der einer der Nadeln zuzuführende Faden aufgewickelt, wobei der Faden
auf jeder Spule vorzugsweise der direkt darüber befindlichen Nadel zugeordnet ist.
Erfindungsgemäß ist eine Einrichtung zum Spannen des Fadens
zwischen seiner Spule und der zugeordneten Nadel vorgesehen; sie umfaßt eine längliche Dehnungsfeder 90, die zwischen
und mit ihren Enden an den Endteilen 4,6 in einer Position neben und vorzugsweise unterhalb der Spulen 80 befestigt
ist. Diese Feder umfaßt nahe nebeneinanderliegende Windungen, und der Faden von jeder Spule verläuft zwischen
benachbarten Windungen zu einer Nadel. Die Windungen üben einen Druck auf jeden Faden aus und hemmen dadurch seine
Bewegung und spannen ihn leicht, was sicherstellt, daß der Faden einen geraden Weg nimmt und sich nicht mit anderen
Fäden verwickelt.
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Die Walzen 10,12,16 und die Stange 60 sind vorzugsweise dauernd und drehbar in den Endteilen abgestützt. Die Walze
14 jedoch ist vorzugsweise herausnehmbar in den Endteilen abgestützt, indem ihre beiden Endachsen in geneigten
Schlitzen 100 in den Endteilen bewegbar aufgenommen sind. Eine Niederhalteplatte 102 ist an jedem Endteil vorgesehen,
um jedes Ende der Walze und der Stange 50 im Schlitz zu
1 halten; die Platten können durch Schrauben befestigt sein.
Claims (1)
1. Maschine zum Fälteln oder Smoken von Stoff und ähnlichem
Material, gekennzeichnet durch einen Rahmen bestehend aus einer Basis und beabstandeten, parallelen,
in derselbe Richtung von der Basis aus sich erstrekkenden
Endteilen, ein erstes Paar Zahnwalzen, die mit kämmenden Zähnen übereinander auf den Endteilen drehbar
abgestützt sind, ein zweites Paar Zahnwalzen die mit kämmenden Zähnen übereinander auf den Endteilen drehbar
abgestützt sind, wobei die obere Walze des zweiten Paares auch mit der unteren Walze des ersten Paares kämmt,
wodurch zwischen den beiden Walzenpaaren hindurchbewegtes Material einem S-förmigen Pfad folgt und gefältelt
wird, wobei die Zähne jeder Walze in Abständen entlang ihrer Längen mit einer Vielzahl von ausgerichteten Umfangsnuten
versehen sind, wobei die ausgerichteten Nuten der vier Walzen eine Vielzahl von beabstandeten,
über die gesamte Länge der Maschine sich erstreckende Nutensätze bilden, eine in jedem Nutensatz angeordnete,
auf den Walzen abgestützte S-förmige Nadel, wobei jede Nadel ein spitzes Ende neben dem ersten Walzenpaare und
ein öhr für den Faden an ihrem anderen Ende neben dem zweiten Walzenpaar besitzt, und eine Teil der Maschine
bildende Einrichtung zur Verhinderung eines Durchbiegens der Walzen in Richtung der öhrenden der Nadeln.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung zur Vermeidung eines Durchbiegens der Walzen zwei Stangen umfaßt, die drehbar in den Endteilen
befestigt sind und auf der Öhrseite des zweiten Walzenpaares
angeordnet sind, sowie eine Hülse, die auf jeder Stange neben deren Mittelpunkt in- Längsrichtung befestigt
ist, wobei der Umfang in Eingriff mit einer der Walzen des zweiten Paares sich befindet.
.3. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
zwischen den Endteilen verlaufende, an ihnen befestigte
und unterhalb der zwei Walzenpaare angeordnete Stange, eine Vielzahl an der Stange befestigter Fadenspulen,
wobei jede Spule neben einer der Nadeln befestigt ist, wodurch der Faden von der Spule an das öhr einer benachbarten
Nadel gegeben werden kann.
4. Maschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Einrichtung
zum Spannen eines jeden Fadens bei dessen Ubergäbe von einer Spule an ein Nadelöhr.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fädenspanneinrichtung eine längliche, zwischen den
Endteilen verlaufende und an ihnen in einer Position abgestütze Dehnungsfeder umfaßt, so daß der von jeder
Spule zu einer Nadel führende Faden zwischen benachbarten Windungen der Feder hindurchläuft, wodurch Druck
auf jeden Faden ausgeübt wird und somit ein Spannen des Fadens erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (6)
| Country | Link |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8140 | Disposal/non-payment of the annual fee for main application |