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DE2748007C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2748007C2
DE2748007C2 DE19772748007 DE2748007A DE2748007C2 DE 2748007 C2 DE2748007 C2 DE 2748007C2 DE 19772748007 DE19772748007 DE 19772748007 DE 2748007 A DE2748007 A DE 2748007A DE 2748007 C2 DE2748007 C2 DE 2748007C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
funnel
grid
discharge funnel
silo
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19772748007
Other languages
English (en)
Other versions
DE2748007A1 (de
Inventor
Helmut 4720 Beckum De Daniel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WEISS, HERBERT, ING.(GRAD.), 5912 HILCHENBACH, DE
Original Assignee
Weiss Herbert Ing(grad) 5912 Hilchenbach De
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Weiss Herbert Ing(grad) 5912 Hilchenbach De filed Critical Weiss Herbert Ing(grad) 5912 Hilchenbach De
Priority to DE19772748007 priority Critical patent/DE2748007A1/de
Priority to EP19780101034 priority patent/EP0001576B1/de
Publication of DE2748007A1 publication Critical patent/DE2748007A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2748007C2 publication Critical patent/DE2748007C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/54Large containers characterised by means facilitating filling or emptying
    • B65D88/64Large containers characterised by means facilitating filling or emptying preventing bridge formation
    • B65D88/66Large containers characterised by means facilitating filling or emptying preventing bridge formation using vibrating or knocking devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Silobehälter für zu Verkru­ stungen neigendes Schüttgut mit einem Behälter, dessen unterer Rand mit einem diesen unterfangenden Auslauftrich­ ter verbunden ist, der von einem Einbauten auf­ weisenden Abzugstrichter unterfangen ist, sowie mit zur Gut­ auflockerung vorgesehenen Vibrationsantrieben, deren einer der elastisch abgestützten Einheit des Behälters sowie des Auslauftrichters und deren anderer dem Abzugstrichter mit Einbau zugeordnet sind. Derartige Silobehälter werden zur Einlagerung von Schüttgut verwendet, das, wie bspw. eine Reihe von Chemikalien, darunter technischer Harnstoff, der­ art zu Verkrustungen neigt, daß die Entnahme störende grö­ ßere Klumpen gebildet werden oder gar die gesamte Schütt­ gutsäule verhärtet und an der Behälterinnenwand sich an­ setzt, so daß ein Entnehmen des Behälterinhaltes nicht mehr möglich ist. Da auch eine vollkommen verkrustete Schüttgut­ säule sich als relativ stark porös erweist, läßt sich mit den bekannten pneumatischen Auflockerungsvorrichtungen das gewünschte ungestörte Austragen nicht erzielen. Man hat daher schon in unterschiedlichen Weisen Rüttel- bzw. Vibra­ tionseinrichtungen als Austragshilfe im unteren Bereich des Silobehälters eingesetzt, ohne den gewünschten Erfolg zu erzielen.
Aus der die Gattung bestimmenden DE-AS 12 66 231 ist ein im wesentlichen zylindrischer Silobehälter bekannt, der von einen starr mit ihm verbundenen Auslauftrichter verbunden ist, an den Vibrationsvorrichtungen angreifen, und der Aus­ lauftrichter ist seinerseits von einem Einbauten aufwei­ senden Abzugstrichter unterfangen. Durch eine weitere zu­ geordnete Vibrationsvorrichtung sind der Auslauftrichter mit Einbau gesondert in Schwingungen versetzbar, und als Einbau ist eine zentrische Stützplatte vorgesehen, welche die Aufgabe hat, die gegebenenfalls verhärtete Gutsäule abzustützen und gleichzeitig im Gut stützende Brücken zu bilden, welche den zwischen den Kanten der Stützplatte und den sie unterfangenden Abzugstrichter gebildeten Spalt überfangen. Die Entnahme soll erst mit Betreiben der dem Abzugstrichter zugeordneten Vibrationsvorrichtung einsetzen, welche als Dosiervorrichtung die gebildeten Brücken zerstört und deren Material fluidisiert ablaufen läßt. Als nachteilig stellt sich jedoch hierbei heraus, daß die Einwirkung auf eine stark verklumpte oder zusammengebackene Gutsäule, die sich mit der zylindrischen Wand des Behälters verbunden hat, nur gering ist, so daß das Abziehen verkrusteten Schütt­ gutes zu wünschen übrig läßt.
Nach dem DE-GM 69 26 956 soll ein sich nach unten erweitern­ der Behälter durch einen Abzugstrichter unterfangen sein, der mit einer Stützplatte für die Gutsäule ausgestattet ist. Diese soll so bemessen sein, daß ein dem Behälter zugeord­ neter Vibrator den Abfluß des Materials mindestens einlei­ tet. Die Erweiterung des Behälters in Durchsatzrichtung er­ gibt zwar eine Auflockerung der Gutsäule beim Durchsatz des Behälters, da dieser in Durchsatzrichtung wachsende Quer­ schnitte bietet, die Abstützung der Gutsäule durch eine Stützplatte jedoch beeinträchtigt das Abziehen bei stärker verbackenem Material in unerwünschtem Maße.
Das Anhaften des Schüttgutes an den Wandungen des Behälters soll nach der DD-PS 94 581 vermieden werden, indem dessen Wandungen mit Plastfolien, Plastplatten und/oder flüssigen, drucklos härtenden Kunstharzen ausgekleidet werden, wobei eine dachziegelartige Anordnung der Plastplatten in Ver­ bindung mit einem dichten Abschluß ihrer Kanten vermit­ tels von Laminaten aus faserverstärktem, kalthärtenden Kunststoff empfohlen wird. Es hat sich jedoch gezeigt, daß durch solche Maßnahmen zwar ein Anbacken des Schüttgutes an die Behälterwandungen einschränkbar ist, ein problem­ loses Lagern und Abziehen des Schüttgutes wird jedoch nicht erreicht.
Nach der DE-PS 23 08 702 wird empfohlen, einen starr gela­ gerten Behälter mit einem ebenso starr ausgebildeten Ab­ zugstrichter zu verbinden und Eingang und Ausgang des Ab­ zugstrichters mit gelochten und nach oben durchgewölbten Zwischenböden zu versehen, oberhalb derer jeweils siebar­ tig ausgebildete Rüttler vorgesehen sind, deren unterer von Federn getragen wird, die ihrerseits sich an einer Gutauf­ lockerung beteiligen. Hierbei vermögen zwar die siebartig ausgebildeten vibrierenden Rüttler auf ihnen lastende Gut­ säulen sägeartig zu zerkleinern, dieser Vorgang wird jedoch ebenso durch die jeweils perforierten Zwischenböden beein­ trächtigt wie beim Anbacken des Schüttgutes an Behälterwan­ dungen das erforderliche Nachrücken der Schüttgutsäule un­ terbleibt. Bei wenig verkrusteten und angebackenem Schütt­ gut jedoch ruht praktisch das gesamte Gewicht der Schütt­ gutsäule auf der oberen der Rüttelvorrichtungen, deren Rüt­ telelement damit besonders hohen Beanspruchungen ausgesetzt ist, die zu einer kurzen Standzeit und damit unerwünschten Betriebsunterbrechungen führen. Als nachteilig hat sich auch der hohe, durch den Einsatz gesonderter Rüttelvorrichtungen bedingte Aufwand gezeigt.
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, einen Silobehälter der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß er bei verhältnis­ mäßig einfacher Konstruktion und unter Vermeidung von Brüc­ kenbildungen ein sicheres und weitgehend gleichmäßiges Aus­ tragen des Schüttgutes aus dem Behälter selbst bei stark verhärteter und/oder angebackener Schüttgutsäule gestattet.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem gattungsgemäßen Silobehälter durch die kennzeichnenden Merkmale des Patent­ anspruches 1. Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Die als starre, fest eingebaute Gitter aus­ gebildeten Einbauten des Auslauftrichters sowie des Abzugs­ trichters erfordern einen nur relativ geringen Aufwand bei langer Standzeit, und durch das Inschwingungversetzen sowohl des Auslauftrichters als auch des Abzugstrichters wirken die Gitter auf das auf ihnen aufliegende Schüttgut als zer­ kleinernde Sägen bzw. Fräsen. Der sich von oben nach unten vergrößernde Querschnitt des Behälters erleichtert hierbei nicht nur den Durchsatz des Schüttgutes, durch den in Durch­ satzrichtung sich vergrößernden Querschnitt wird gleich­ zeitig auch dem die Gitter erreichenden Schüttgut ein ge­ wisser Bewegungsspielraum geboten, der es erlaubt, durch die den Gittern übermittelte Schwingungen diese gegenüber dem durch seine Trägheit verharren wollendem Schüttgut zu bewegen und so den Sägevorgang ohne besonders beweglich ab­ gestützte Bauelemente zu bewirken. Es genügt, den Behälter selbst elastisch abzustützen, um die Wirkung der fest einge­ bauten Gitter und damit sowohl eine ausreichende Verkleine­ rung zusammengebackenen Schüttgutes als auch einen steten Fluß dieses Schüttgutes zu sichern.
Beim Aufbau der Gitter hat es sich bewährt, diese im wesent­ lichen aus hochkant gestellten, rostartig zusammengeordneten Stäben zu bilden und das im Abzugstrichter angebrachte zwei­ te Gitter eine geringere Maschenweite aufweisen zu lassen als das erste, am unteren Rand des Behälters angeordnete Gitter.
An Behälterwandungen angebackenes Schüttgut läßt sich leich­ ter fördern und eine verstärkte Wirkung zumindest des ersten, oberen Gitters wird erwirkt, wenn der Behälter die Form eines Kegel- oder Pyramidenstumpfes und auf der Innenseite seiner Wandung einen Gleitanstrich oder eine Gleitschicht aufweist.
Zweckmäßig ist den Vibrationsantrieben eine Steuervorrich­ tung zugeordnet, mittels deren sie derart betreibbar sind, daß bei durchlaufendem Vibrationsantrieb des das zweite Git­ ter aufweisenden Abzugstrichters der dem Behälter mit erstem Gitter und dem Auslauftrichter zugeordnete Vibrationsantrieb bedarfsweise einschaltbar ist. Die beiden Vibrationsantrie­ be können mit gleichen oder mit unterschiedlichen Frequenzen und/oder Amplituden betreibbar sein.
Im einzelnen wird die Erfindung anhand einer folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Ver­ bindung mit einer dieses schematisch darstellenden Zeichnung erläutert.
Der gezeigte Silobehälter besteht aus einem Behälter 1, dessen unteres Ende fest mit einem Auslauftrichter 2 verbun­ den ist, der von einem Abzugstrichter 3 unterfangen ist, der mit dem Auslauftrichter 2 durch eine Dichtungsmanschette 4 elastisch verbunden ist. Die aus dem Behälter 1 und dem Aus­ lauftrichter 2 gebildete feste Einheit ist über herkömmli­ che Schwingungsauflagen 5 elastisch auf dem Boden 6 abge­ stützt. An der Verbindungsstelle zwischen dem Behälter 1 und dem Auslauftrichter 2 ist ein Gitter 8 fest eingebaut, das im wesentlichen aus hochkant angeordneten und rostartig miteinander verbundenen Stäben 7 gebildet ist. An der Außen­ wand des Auslauftrichters 2 ist ein Vibrationsantrieb 9 herkömmlicher Bauart befestigt, der eine Rüttelvorrichtung darstellt, und durch den die aus dem Behälter 1, dem Auslauf­ trichter, und dem Gitter 8 bestehende Einheit zum Vibrieren gebracht werden kann. Als wesentlich hat es sich hierbei herausgestellt, den Behälter 1 mit einem sich von oben nach unten vergrößernden Querschnitt auszubilden. Wie die Zeich­ nung zeigt, genügt hierbei bereits eine geringe Neigung der Wandungen. Der Behälter 1 kann sich in Form eines Ke­ gelstumpfes oder aber auch in Form eines Pyramidenstumpfes von oben nach unten linear erweitern. Wie lediglich durch Strichelung in einem Abschnitt der linken Wand des Behäl­ ters angedeutet ist, kann zumindest dieser Behälter 1 auf seiner Innenwand mit einem Gleitanstrich oder einer Gleit­ schicht 10 ausgestattet sein, um den Durchsatz des Schütt­ gutes zu fördern und ein Anbacken an Behälterwandungen zu unterbinden.
Auch der Abzugstrichter 3 ist, in einer Teilhöhe seines obe­ ren Bereiches, mit einem sich über dessen ganzen Querschnitt erstreckenden zweiten Gitter 11 ausgestattet, das an seiner Innenwand so angebracht ist, daß es unterhalb des unteren Abschlusses des Auslauftrichters ansteht und von diesem nicht berührt wird. Auch dieses zweite Gitter 11 ist im wesentlichen aus hochkant angeordneten und rostartig verbundenen Stäben 12 gebildet. Zwar ist es grundsätzlich möglich, das zweite Gitter 11 mit der Maschenweite des ersten Gitters 8 auszu­ führen, im allgemeinen wird man jedoch die Maschenweite des zweiten Gitters 11 geringer halten als die des ersten Gitters 8. Die Maschenweite des zweiten Gitters 11 hängt hierbei sowohl von der Weite der Auslauföffnung 13 als auch von der der unter dieser vorgesehenen Absperr- bzw. Dosiervor­ richtung 14 ab, da das zweite Gitter 11 eine solche Zerklei­ nerung zusammengebackenen Schüttgutes bewirken soll, daß Verstopfungen der Auslauföffnung 13 und nachgeordneter Ab­ sperr- bzw. Dosiervorrichtungen nicht aufzutreten vermögen.
Der Abzugstrichter 3 weist an seiner Außenwandung ebenfalls einen an sich bekannten Vibrationsantrieb 15 auf, so daß der Abzugstrichter 3 unabhängig von der über ihm anstehen­ den Einheit gerüttelt bzw. in Schwingungen versetzt werden kann.
Die Rüttelvorrichtung weist eine nur schematisch gezeigte Steuervorrichtung 16 auf, an die die beiden Vibrationsan­ triebe 9 und 15 angeschlossen sind. Beispielsweise um eine zu starke Verdichtung des im Behälter 1 anstehenden Schüttgutes, ins­ besondere bei feinkörnigem und pulverförmigem Gut, zu ver­ meiden, kann die Steuervorrichtung 16 derart ausgebildet sein, daß nur der Vibrationsantrieb 15 des Abzugstrichters 3 ständig arbeitet, während der Vibrationsantrieb 9 des Be­ hälters 1 und Auslauftrichters 2 nur im Bedarfsfalle zeit­ weise eingeschaltet wird, was sowohl selbsttätig als auch von Hand bewirkt werden kann. Das Zuschalten des Vibrations­ antriebes 9 wird sich hierbei im allgemeinen nach dem Ver­ härtungsgrad der oberhalb des ersten Gitters 8 anstehenden Schüttgutsäule richten.
Die Rütteleinrichtung des Silobehälters kann so ausgeführt sein, daß die Vibrationsantriebe 9 und 15 jeweils mit glei­ cher Frequenz und/oder Amplitude oder mit unterschiedlichen Frequenzen bzw. Amplituden betrieben werden, was sich im allgemeinen nach der Beschaffenheit des jeweiligen Schütt­ gutes richten wird.
Im Betriebe wird die aus dem Behälter 1 und dem Auslauftrich­ ter 2 gebildete Einheit durch den Vibrationsantrieb 9 als Ganzes in Schwingungen versetzt, so daß das oberhalb des Gitters 8 anstehende Schüttgut durch das Gitter gewisser­ maßen hindurchgerüttelt und hierbei zerkleinert wird. Das Nachrücken der Schüttgutsäule wird hierbei durch die Form des mit von oben nach unten sich vergrößerndem Querschnitt erweiternden Behälters 1 sichergestellt, so daß selbst bei erhöhter Neigung zu einem Anbacken an die Behälterinnen­ wand das sich durch die Querschnittserweiterung lockernde Schüttgut sicher zum Gitter 8 gelangt. Zur Sicherung dieses Effektes genügt erfahrungsgemäß eine nur verhältnismäßig ge­ ringe Querschnittszunahme.
Das durch das erste Gitter 8 hindurchgefallene und gegebe­ nenfalls hierbei zerkleinerte Schüttgut wird zuverlässig ausgetragen, wenn der Abzugstrichter 3 ebenfalls in Schwin­ gungen versetzt wird, wobei diese Schwingungen in Amplitude und Frequenz auf das auszutragende Gut bzw. auf die Aus­ tragungsverhältnisse abstimmbar sind.
Da im Auslauftrichter 2 sowie im Abzugstrichter 3 keine gesondert bewegliche bzw. angetriebene Teile vorgesehen sind, werden auch durch solche Bewegungsverhältnisse be­ dingte Betriebsstörungen strikt unterbunden; die Vibrations­ antriebe können in bekannter Weise und konstruktiv sehr ein­ fach an den entsprechenden Außenwänden angebracht sein. Die Bildung der Gitter durch hochkant zusammengestellte Stäbe sichert eine der absinkenden Schüttgutsäule gebotene ge­ ringe Auflagefläche mit entsprechend hohen Flächenpressungen, so daß aufgrund der übertragenen Schwingungen und der Massen­ trägheit der Schüttgutsäule eine intensive Zerkleinerung auch stark verhärteten Schüttgutes bewirkt wird.
In der Praxis hat es sich gezeigt, daß die Auskleidung der Innenseite des Behälters 1 und gegebenenfalls des Auslauf­ trichters 2 mit einem Gleitanstrich oder einer Gleitschicht 10 nur bei der Lagerung und Ausbringung extrem problematischen Schüttgutes erforderlich wird. In allen Fällen jedoch er­ gibt sich die Möglichkeit, mit relativ geringem Aufwand ein sicheres und dosiertes Ausbringen selbst zu starken Verkrustungen neigenden Schüttgutes zu erreichen.

Claims (8)

1. Silobehälter für zu Verkrustungen neigendes Schüttgut mit einem Behälter (1), dessen unterer Rand mit einem diesen unterfangenden Auslauftrichter (2) verbunden ist, der von einem Einbauten aufweisenden Abzugstrichter (3) unterfangen ist, sowie mit zur Gutauflockerung vorgesehe­ nen Vibrationsantrieben, deren einer der elastisch abge­ stützten Einheit des Behälters (1) sowie des Auslauftrich­ ters (2) und deren anderer dem Abzugstrichter (3) mit Einbau zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
  • a) daß der Behälter (1) einen sich von oben nach unten ver­ größernden Querschnitt aufweist,
    b) daß der Behälter (1) an seinem unteren, mit dem Auslauf­ trichter (2) verbundenen Ende ein sich über seinen ge­ samten Querschnitt erstreckendes erstes Gitter (8) auf­ weist, und
    c) daß der Einbau des Abzugstrichters (3) als in dessen oberen Bereich vorgesehenes zweites Gitter (11) ausgebildet ist.
2. Silobehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter (8, 11) im wesentlichen aus hochkant gestellten, rostartig zusammengeordneten Stäben (7, 12) bestehen.
3. Silobehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das im Abzugstrichter (3) angebrachte zweite Gitter (11) eine geringere Maschenweite aufweist als das erste, am un­ teren Rand des Behälters (1) angeordnete Gitter (8).
4. Silobehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) die Form eines Kegel- oder Pyramiden­ stumpfes aufweist.
5. Silobehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Behälter (1) auf der Innenseite seiner Wandung einen Gleitanstrich oder eine Gleitschicht (10) aufweist.
6. Silobehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Vibrationsantrieben (9, 15) eine Steuervorrichtung (16) zugeordnet ist, mittels deren sie derart betreibbar sind, daß bei durchlaufendem Vibrationsantrieb (15) des das zweite Gitter (11) aufweisenden Abzugstrichters (3) der dem Behälter (1) mit erstem Gitter (8) und Auslauftrichter (2) zugeordnete Vibrationsantrieb (9) bedarfsweise einschaltbar ist.
7. Silobehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Vibrationsantriebe (9, 15) mit gleichen Fre­ quenzen und/oder Amplituden betreibbar sind.
8. Silobehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Vibrationsantriebe (9, 15) mit unterschied­ lichen Frequenzen und/oder Amplituden betreibbar sind.
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