DE3910073A1 - Verfahren und vorrichtung zur pneumatischen fliessfoerderung und dosierung staubfoermiger schuettgueter - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur pneumatischen fliessfoerderung und dosierung staubfoermiger schuettgueterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
pneumatischen Förderung sowie Dosierung staubförmiger Schütt
güter in technologische Reaktionsräume und sonstige Aggregate.
Die Fließförderung wird nach WEBER (s. WEBER, M.: Strömungs
fördertechnik, Krausskopf-Verlag Mainz 1974) für feinkörnige
Schüttgüter mit Teilchengrößen vorwiegend unter 50 µm angewen
det, wobei das Schüttgut aus einer Wirbelschicht heraus in das
Förderrohr gelangt und beim Transport gleichmäßig über den
Förderleitungsquerschnitt verteilt vorliegt. Es ist aber nicht
bekannt, bis zu welcher Dichte des Gas-Feststoff-Stromes die
Fließförderung noch gewährleistet ist und durch welchen Mecha
nismus die Fließförderung aufrecht erhalten wird. Gerade weil
sehr feinkörnige Schüttgüter mehr oder weniger stark kohäsive
Eigenschaften besitzen und in quasi ruhenden Schüttungen nicht
kontinuierlich fließen, treten beim Auflockern in der Wirbel
schicht und damit am Förderrohreinlauf Dichteschwankungen auf.
Im Förderrohr pulsiert folglich der Förderstrom und aus Er
fahrung verändert sich zeitlich und örtlich die Strömungsform.
In der Praxis versucht man den Ausfluß aus Bunkern und das
Fließen der lagernden, kohäsiven Schüttgüter durch Einbringen
von Vibratoren in das Schüttgut, durch Schwingungserregung der
Apparate-/Rohrleitungsteile, durch pulsierenden Eintrag der
Schüttgüter und durch Aufgeben pulsierender Zusatzgasströme in
Schüttungen bzw. in Gas-Feststoff-Ströme zu verbessern.
Diese Maßnahmen sind in den Patentschriften OS 28 04 610,
WP 2 23 613, WP 2 05 452, OS 25 51 641 dargelegt. Die Vibratoren
und Schwingerreger arbeiten dabei zwischen 5 und 100 Hz sowie
bei Schwingungsamplituden unter 1 mm. Das Ziel besteht darin,
die Teilchenhaftkräfte aufzuheben. Nachteilig macht sich die
Vibration bei Apparaten, Tragkonstruktionen hinsichtlich der
hohen mechanischen Beanspruchungen und hinsichtlich der oft
auftretenden Verfestigung sowie Entmischung der Feststoffphase
bemerkbar. Oft wird auch der erwünschte, aufzulockernde Bereich
des Schüttgutes durch die Schwingung nicht erreicht oder gar
verfestigt. Es ist notwendig, große Schüttgutmassen in Erregung
zu versetzen.
Eine andere Art, Schüttgüter zum Fließen zu bringen, besteht
in der Nutzung von Rührern. Sie benötigen eine äußerst stabile
Konstruktion, einen Antrieb mit hohem Leistungsbedarf und eine
gasdichte Wellendurchführung durch die Apparatewand bzw. durch
den Wirbelboden. Die Störanfälligkeit und Überlastung sind be
sonders beim Anlauf des Rührers in nicht fluidisierten Schüt
tungen gegeben.
Es ist grundsätzlich nicht möglich, ein stark kohäsives Schütt
gut allein durch eine Gasfluidisierung zum Fließen zu bringen.
Dies bestätigte sich bei Wirbelschichtuntersuchungen mit fein
körnigen, polydispersen Schüttgütern und wird von MOLERUS
(s. MOLERUS, O.: Fluid-Feststoff-Strömungen, Springer-Verlag
Berlin-Heidelberg-New York 1982) damit begründet, daß die
maximal übertragbare Strömungskraft beim Auflockern von Schütt
gütern mit sinkender Teilchengröße abfällt und die wirksamen
Haftkräfte zwischen diesen Teilchen ansteigen. Damit ist das
Gasauflockern begrenzt.
Das Ziel der Erfindung sind ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur pneumatischen Fließförderung und Dosierung schlecht flie
ßender staubförmiger Schüttgüter in technologische Reaktions
räume und sonstige Aggregate, wodurch ein stetiger, energie
minimierter, verschließarmer und gutschonender Arbeitsprozeß
erreicht wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Gaskanalbildung
in Wirbelschichten und die niedrige, schwankende Dichte von
Gas-Feststoff-Strömungen bei staubförmigen Schüttgütern geringer
Fließfähigkeit zu beseitigen, um damit eine entmischungsarme,
stetige Fließförderung mit den Vorteilen der äußerst kleinen
Strömungsgeschwindigkeit, des niedrigen spezifischen Druck
verlustes und des geringen Verschleißes der Fördereinrichtungen
zu erreichen.
Es wurde bei der Untersuchung strömender Gas-Feststoff-Gemische,
die aus Wirbelschichten abgefördert wurden, gefunden, daß allein
die Kanalbildung beim Auflockern kohäsiver, schlecht fließender
und insbesondere sehr feinkörniger Schüttgüter die Vermischung
von Gas und Feststoff verhindert. Durch die damit fehlende
Auflockerung des Schüttgutes wird der Auflockerungsgasstrom
nur gering und schwankend mit Feststoff beladen. Selbst bei
großen Auflockerungsgasgeschwindigkeiten bleiben Kanäle und ver
festigtes Gut erhalten. Erfindungsgemäß werden diese Kanäle
und das verfestigte Schüttgut durch eine langsame Querbewegung
von mechanischen Einbauten dicht über dem Wirbelboden zerstört,
indem die Kanäle mit Feststoff zugeschüttet und die Verfesti
gungen gebrochen werden bzw. durch den geschaffenen, aufgeloc
kerten Zwischenraum das Schüttgut zum Zusammenbrechen gebracht
wird. Damit vermischen sich Gas und Feststoff bei beliebigen
Auflockerungsgasgeschwindigkeiten, d. h. auch bei solchen Ge
schwindigkeiten, die sonst nur bei feinsten, kohäsionslosen
Schüttgütern eine Auflockerung ermöglichen. Die sich einstellende
Dichte des Gas-Feststoff-Gemisches kann mit dem Auflockerungs
gas variiert und bis auf den Wert der maximalen Dichte ρ fD ,
die bei kohäsionslosen Schüttgütern maximal erreichbar ist, ge
bracht werden. Erfindungsgemäß wurde zur Lösung der Aufgabe
gefunden, daß sich die mechanischen Einbauten im Wirbelschacht
über einen Weg von 3 bis 10 mm in einer Zeit von 1 bis 4 Sekun
den parallel zur ebenen Wirbelbodenfläche langsam bewegen müssen.
Dabei ergab sich, daß sich bevorzugt ein Lamellengitter
eignet, daß 20 bis 100 mm über dem Wirbelboden und 50 bis
200 mm unterhalb der Förderrohreinläufe in der Wirbelschicht
frei beweglich an Gitterbefestigungen aufgehängt und von einem
Schubmagneten über eine Stößelstange in eine Richtung quer bewegt
wird. Die Bewegung in die Ausgangslage zurück führt eine Rück
stellfeder von der dem Schubmagneten gegenüberliegenden Seite
oder von der Seite des Schubmagneten, wo die Feder gespült wird,
aus. Die Lamellenbleche des Lamellengitters besitzen einen Ab
stand von 3-10 mm und sind im Gitter quer zur Bewegungsrich
tung befestigt. Die Bewegung des Gitters wird mittels eines
induktiven Wegaufnehmers, der mit dem Kern des Schubmagneten
gekoppelt ist, kontrolliert. Als Meßvorrichtung kann der Schub
magnet selbst verwendet werden, indem die elektrische Selbst
erregung des Magneten bei der Rückbewegung des Magnetkerns in
die Ausgangslage ausgenutzt wird, denn der Schubmagnet ist nur
über einen Teil der Wegstrecke der Gitterbewegung aus der Aus
gangslage heraus eingeschaltet.
Als wesentliche Einrichtung erwies sich erfindungsgemäß, daß
der Wirbelschachtstutzen, in dem der Schubmagnet sitzt, frei
von Toträumen gestaltet und mit einer Spülgaszuführung versehen
ist, damit insbesondere bei Druckänderungen im Wirbelschacht
kein Schüttgut in den Schubmagneten eintritt. Die freie Bewe
gung der einzelnen Elemente würde gestört werden.
Erfindungsgemäß konnten die Grenzen der Dichte für die Existenz
der Fließförderung durch Untersuchungen ermittelt werden. Fließ
förderung kann bis zu einer minimalen mittleren Dichte ρ f des
Gas-Feststoff-Gemisches von ca. 60% der maximal möglichen
Dichte ρ fD einer aufgelockerten Kornschicht erreicht werden.
Dieses Maximum bildet sich bei staubförmigen Schüttgütern als
Charakteristikum heraus, liegt bei einer Auflockerungsgeschwin
digkeit unterhalb des üblichen Lockerungspunktes und besitzt
einen Wert erheblich über der bekannten Schüttdichte. Der Be
reich der Dichte ρ fD <ρ f <0,6 · ρ fD für Fließförderung ergibt
sich als notwendige Bedingung, weil sich in diesem Bereich
durch den Entspannungseffekt infolge des Strömungswiderstandes
das gesamte entspannende Gas durch das strömende Schüttgut mit
einer geringen Differenzgeschwindigkeit bewegt und das Schütt
gut auflockert sowie seine dynamische Viskosität verringert.
Damit sinkt mit fallender Dichte der spezifische Strömungswider
stand, steigt der spezifische Schüttgutdurchsatz und füllt das
strömende Schüttgut den Rohrleitungsquerschnitt aus. Das heißt, daß
auch der hydraulische Durchmesser des strömenden Gas-Feststoff-
Gemisches dem Rohrleitungsdurchmesser entspricht. Sinkt die
Dichte ρ f unter den Wert von 0,6 · ρ fD , dann entmischt die Gas-
Feststoff-Strömung spürbar, weil der Widerstand der Lückendurch
strömung zu klein wird. Der Feststoff hat dann einen Anteil des
Förderrohrquerschnittes von 1-⌀≈ρ f /ρ fD = A s /A, wobei die
entmischte Randschicht annähernd die maximal mögliche Dichte
und eine sehr hohe Viskosität besitzt. Außerdem fällt der
hydraulische Durchmesser der entmischten Strömung (ab
ρ f /ρ fD <0,5 bei einer waagerechten Segmentströmung und ab
ρ f /ρ fD <0,6 bei einer senkrechten Ringströmung) ab.
Hohe Viskosität und sinkender hydraulischer Durchmesser er
höhen bekannterweise den Strömungswiderstand, der nun vom sepa
raten Gasstrom aufgebracht werden muß und infolge der notwendig
hohen Gasgeschwindigkeit eine Verschleißgefahr nach sich zieht.
Mit der erfindungsgemäßen Verfahrensweise werden folgende Vor
teile erreicht:
- - Hoher spezifischer Schüttgutdurchsatz durch eine Förderleitung
- - Geringer spezifischer Förderenergieaufwand und geringer Energie aufwand für die Schüttgutauflockerung
- - Verminderung der Strömungsgeschwindigkeit und Beseitigung des Rohrleitungsverschleißes
- - Hohe Förderstetigkeit
- - Zwangsläufige Sicherung der für die Fließförderung erforder lichen hohen Dichte durch die Lamellengitterbewegung bei kohäsiven Schüttgütern
- - Schonender Guttransport.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung werden an
Hand der Fig. 1 erläutert. Aus dem Dosierbehälter 1 wird bei
einem Druck von 2,5 MPa über die Förderleitung 6 DN 25 mm Stein
kohlenstaub zu einem Reaktor mittels der Fließförderung dosiert.
Die Steinkohle besitzt einen Wassergehalt von 4% und einen
Masseanteil unter 63 µm von 59%. Sie ist schlecht fließfähig,
was die hohe Gasgeschwindigkeit am Lockerungspunkt zum Ausdruck
bringt, die bei 3,6 cms-1 liegt. Die maximale Dichte beim Auf
lockern beträgt 630 kgm-3. Die Wirbelschicht ist inhomogen.
Bei Einschaltung des Lamellengitters 5 geht die Wirbelschicht
in den homogenen Zustand über und die Gasgeschwindigkeit am
Lockerungspunkt liegt dabei bei 0,5 cms-1. An der Zuführung für
Auflockerungsgas 4 wird für den kontinuierlichen Betrieb eine
Gasmenge eingestellt, die am Wirbelboden 3 sowie damit im
Wirbelschacht 2 bei eingeschaltetem Lamellengitter 5 eine Gas
geschwindigkeit von 0,70 cms-1 bewirkt. Die Dichte des Gas-
Feststoff-Gemisches am Anfang der Förderleitung 6 beträgt dabei
503 kgm-3, so daß das Verhältnis ρ f /ρ fD bei 0,80 liegt und
die Fließförderung über die gesamte Förderleitung 1 von 60 m
Länge wegen des geringen Entspannungseffektes bei der Förderung
unter hohem Druck erhalten bleibt. Der Durchmesser des Wirbel
schachtes 2 beträgt 400 mm und der des Oberteiles des Dosier
behälters 1 bzw. des Speicherraumes 14 2200 mm, so daß die
Steinkohle im Speicherraum 14 quasi ruht. Der Kohlenstaubdurch
satz beträgt 2940 kgh-1 und die Strömungsgeschwindigkeit am
Förderleitungsanfang ca. 3,3 ms-1.
Diese Betriebseinstellungen können kontinuierlich aufrecht er
halten werden, weil das bewegungsminimierte System des Lamellen
gitters 5 mit dem Schubmagneten 8 und mit der Spülgaszuführung 12
zuverlässig arbeitet. Die Rückstellbewegung des Lamellengitters 5
mit der Rückstellfeder 10 wird gewährleistet, weil die Gitter
befestigung 7 frei beweglich ausgeführt ist. Im Wirbelschacht
stutzen 13 sind außer dem Schubmagneten 8 noch ein induktiver
Wegaufnehmer 11 zur Messung des Lamellengitterhubes und die
Stößelstange 9 untergebracht. Die Tot- bzw. Hohlräume im Wirbel
schachtstutzen 13 sind mit einem porenfreien Isolator verfüllt.
Das Lamellengitter 5 ist 30 mm über dem Wirbelboden 3 und 100 mm
unter dem Förderleitungseinlauf angeordnet. Es besitzt einen
Lamellenabstand von 10 mm und auch einen Hub von 10 mm bei einer
Zeit der Hin- und Herbewegung von ca. 2 s. Der Hub des Lamellen
gitters 5 wird mittels der Meßeinrichtung 11 gemessen und über
wacht.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
1 Dosierbehälter
2 Wirbelschicht
3 Wirbelboden
4 Zuführung für Auflockerungsgas
5 Lamellengitter
6 Förderleitung
7 Gitterbefestigung
8 Schubmagnet
9 Stößelstange
10 Rückstellfeder
11 Meßeinrichtung für Lamellengitterhub
12 Spülgaszuführung
13 Wirbelschachtstutzen für Schubmagnet
14 Speicherraum
2 Wirbelschicht
3 Wirbelboden
4 Zuführung für Auflockerungsgas
5 Lamellengitter
6 Förderleitung
7 Gitterbefestigung
8 Schubmagnet
9 Stößelstange
10 Rückstellfeder
11 Meßeinrichtung für Lamellengitterhub
12 Spülgaszuführung
13 Wirbelschachtstutzen für Schubmagnet
14 Speicherraum
Claims (7)
1. Verfahren zur pneumatischen Fließförderung und Dosierung
staubförmiger Schüttgüter mit geringer Fließfähigkeit in
Reaktionsräume oder sonstige Aggregate bei atmosphärischem
sowie beliebig hohem Druckniveau aus einem Dosierbehälter
über ein oder mehrere, in die Wirbelschicht eintauchende
Förderrohre, wobei in dem Dosierbehälter im unteren zylin
drischen Schacht durch Zuführung von Auflockerungsgas über
einen ebenen Wirbelboden eine partielle Wirbelschicht er
zeugt wird und aus dem oberhalb des Wirbelschachtes liegen
den, konisch erweiterten, nach unten offenen Speicherraum
das quasi ruhende Schüttgut in die partielle Wirbelschicht
nachrutscht, und wobei über die in die Wirbelschicht eintau
chenden Förderrohre zur Gewährleistung der Fließförderung das
Gas-Feststoff-Gemisch des kohäsiven Schüttgutes ohne Entmi
schung stetig in den Förderleitungen bzw. in einem wesent
lichen Teil der Förderleitungslänge strömt, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Sicherung der mittleren Dichte ρ f von 100%
bis minimal 60% der beim Auflockern von staubförmigen Schütt
gütern maximal auftretenden Dichte ρ fD des in die Förder
rohre eintretenden Gas-Feststoff-Gemisches für kohäsive, zur
Kanalbildung und damit zu geringerer mittlerer Dichte neigen
den Schüttgütern die Kanalbildung durch eine langsame Rela
tivbewegung mechanischer Einbauten so zerstört wird, daß sich
das Auflockerungsgas mit dem Schüttgut vermischt und daß sich
ein beliebiges, jedoch erforderliches Mindestdichteniveau
zur Gewährleistung der Fließförderung bei Variation des Auf
lockerungsgasstromes einstellt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit
tels eines direkt über dem Wirbelboden aufgehängten und paral
lel zur Wirbelbodenfläche in 1 bis 4 Sekunden über einen Weg
von 3 bis 10 mm langsamen Hin- und Herbewegungen ausgesetzten
Lamellengitters die beim Auflockern entstehenden Gaskanäle
mit Schüttgut zugeschüttet werden.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Wirbelschacht zwi
schen Wirbelboden und Förderrohreinläufen parallel mit dem
Wirbelboden das Lamellengitter an vier Gitterbefestigungen
frei beweglich aufgehängt und mit einem in der Lamellen
gitterebene, auf einer radialen Achse liegenden Bewegungs
antriebssystem verbunden ist, wobei das Bewegungsantriebs
system aus einem zeitgesteuerten Schubmagneten, der in einem
Wirbelschachtstutzen angeordnet ist, durch eine Stößelstange
mit dem Lamellengitter verbunden ist und über eine Gasspü
lung verfügt, und aus einer im Wirbelschachtstutzen angeord
neten, gespülten oder an der gegenüberliegenden Wirbelschacht
wand befindlichen Rückstellfeder besteht, wobei die Rückstell
feder kraftschlüssig mit dem Wirbelschachtstutzen bzw. mit
der Wirbelschachtwand und dem Lamellengitterumfang verbunden
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Lamellengitter 20 bis 100 mm über dem Wirbelboden, 50 bis
200 mm unterhalb der Förderrohreinläufe angeordnet ist, die
Lamellen des Gitters quer zur Bewegungsrichtung stehen und
einen Abstand von 3 bis 10 mm zueinander aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Stutzenraum des Schubmagneten totraumfrei, druckfest gestal
tet ist, die Geschwindigkeit des Spülgases durch die freien
Querschnitte zwischen bewegten sowie ruhenden Elementen ca.
2 ms-1 beträgt und die Spülgaszuführung im Wirbelschacht endet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Achse des Schubmagneten eine Meßeinrichtung für den
Lamellengitterhub in Form eines induktiven Wegaufnehmers ange
ordnet ist und eine Betriebskontrolleinrichtung darstellt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schubmagnet selbst unter Ausnutzung der elektrischen Selbst
erregung bei der Rückbewegung des Magnetkernes in die Ausgangs
lage zurück als Meßeinrichtung für den Lamellengitterhub ge
staltet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31806388 | 1988-07-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3910073A1 true DE3910073A1 (de) | 1990-01-25 |
Family
ID=5601055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893910073 Withdrawn DE3910073A1 (de) | 1988-07-19 | 1989-03-28 | Verfahren und vorrichtung zur pneumatischen fliessfoerderung und dosierung staubfoermiger schuettgueter |
Country Status (3)
| Country | Link |
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- 1989-07-18 CN CN 89104886 patent/CN1039392A/zh not_active Withdrawn
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| DE102008034689B4 (de) * | 2008-07-25 | 2010-05-20 | Siemens Aktiengesellschaft | Verschleißfreie Zerstörung von Gaskanälen in Wirbelschichten |
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