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DE1266231B - Behaelteraustragvorrichtung - Google Patents

Behaelteraustragvorrichtung

Info

Publication number
DE1266231B
DE1266231B DEW38387A DEW0038387A DE1266231B DE 1266231 B DE1266231 B DE 1266231B DE W38387 A DEW38387 A DE W38387A DE W0038387 A DEW0038387 A DE W0038387A DE 1266231 B DE1266231 B DE 1266231B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bottom part
container
outlet opening
discharge
vibration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW38387A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugene Adam Wahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW38387A priority Critical patent/DE1266231B/de
Publication of DE1266231B publication Critical patent/DE1266231B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/44Devices for emptying otherwise than from the top using reciprocating conveyors, e.g. jigging conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Behälteraustragvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Austragvorrichtung für schwierig handzuhabende Materialien, wie z. B.
  • Späne, faseriges Material, nasser Sand, Lehm u. dgl.
  • Das Problem der Materialaustragung aus Vorratsbehältern, d. h. das Problem des zwangläufigen kontinuierlichen Flusses der meisten Körper aus Vorratsbehältern ist seit vielen Jahren ein schwieriger und kostspieliger Engpaß bei kontinuierlichen oder automatischen Arbeitsvorgängen. Wo immer Festkörper aus einem Vorratsbehälter zur Verarbeitung ausgetragen werden müssen, hat der erste Schritt in diesem Verfahren, nämlich die kontinuierliche Material austragung aus dem Vorratsbehälter, bisher die verschiedensten und kostspieligsten Verfahren mit sich gebracht, um dies zu erreichen. Das Problem ist kompliziert, weil viele veränderliche Faktoren, wie z. B. die Größe, die Form und die besonderen Materialeigenschaften, die Temperatur, die Feuchtigkeit usw. mitsprechen. Faserförmige, haftende und dergleichen Materialien neigen selbst über sehr große horizontale Strecken zur Brückenbildung. Ein weiteres Problem ist das Steckenbleiben des Materials an den Behälterwänden, während es zur Mitte des Behälters hin leichter ausläuft, was zu einer Lochbildung führt.
  • Es ist ermittelt worden, daß die Industrie infolge Verfahrensunterbrechungen durch fehlerhaften Materialfluß aus dem Vorratsbehälter jedes Jahr Millionenwerte verliert. Hinzu kommt, daß Millionenwerte ausgegeben worden sind, um eine Lösung des Problems zu finden.
  • Die Konstruktion von Vorratsbehältern an sich ist Gegenstand ausgedehnter und gründlicher Untersuchungen sowohl mathematischer als auch empirischer Art gewesen. Fachleute auf diesem Gebiet haben jedoch festgestellt, daß trotz der besten Behälterkonstruktion keine verläßliche Materialaustragung erzielt werden kann, ohne Hilfsvorrichtungen, die mit dem Behälter zusammenwirken, zu benutzen.
  • Viele Hilfsvorrichtungen und Anordnungen sind bereits vorgeschlagen worden, um den Materialausfluß aus den Vorratsbehältern zu fördern, einschließlich Vibratoren, die an der Außenwand des Behälters angebracht sind, ein oder mehrere Schneckenförderer, die über dem Behälterboden angeordnet sind, Dreharme, die als riesige Rührwerke innerhalb des Behälters arbeiten, pulsierende Kissen, die an der Innenwand der Behälter angebracht sind, usw. Während die bisher bekannten Vorrichtungen und Anordnungen jeweils zur Verwendung unter begrenzten Bedingungen und für gewisse Materialien zufriedenstellend waren, hat sich keine für die Verwendung wirklich schwierig zu handhabender Materialien, wie beispielsweise nasser Sand, Lehm, Holzspäne usw., als geeignet erwiesen.
  • Es ist ferner bekannt, einen in Schwingungen versetzbaren Trichter unter der unteren trichterförmigen Behälteröffnung anzuordnen, der ein derart abgewinkeltes Austragrohr aufweist, daß der Materialfluß aus dem Austragrohr nur bei in Schwingungen versetztem Trichter erfolgt, bei stillstehendem Trichter jedoch unterbrochen wird. Auch bei dieser bekannten Austragvorrichtung kann es im Behälter selbst zu Brücken- und/oder Lochbildungen kommen, wie dies zuvor beschrieben worden ist.
  • Die Erfindung geht aus von einer bekannten, ihr am nächsten kommenden Austragvorrichtung, die als tellerförmiger, nach oben konkav und mit einer mittleren Auslaßöffnung ausgebildeter Bodenteil am unteren offenen Ende eines Behälters mittels Schwingungsdämpfern gelagert und durch einen fest mit ihm verbundenen Schwingungserzeuger in rechtwinklig zur Behälterachse gerichtete Schwingungen versetzbar ist, wobei eine die Auslaßöffnung überdeckende Stauwand mit axialem Abstand über derselben angeordnet ist und der Bodenteil zur Auslaßöffnung hin so flach geneigt ist, daß die Materialaustragung bei nicht schwingendem Bodenteil unterbrochen wird.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung ist die Stauwand fest mit dem Bunker verbunden und kann somit auch nicht das im Bunker befindliche Material in Schwingungen versetzen. Dies schließt ein gesichertes, gleichmäßiges Nachströmen des Materials innerhalb des Bunkers, vor allem wenn es sich um schwierig handzuhabende Materialien der angegebenen Art handelt, zur Austragung aus, so daß es zu Loch-und/oder Brückenbildungen im Bunker kommt. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Vorrichtung ist darin zu sehen, daß die Stauwand als verhältnismäßig hoher Kegel mit einem solch spitzen Winkel ausgebildet sein muß, daß Ablagerungen des Materials darauf, das dann nicht zur Austragung kommt, nicht zu vermeiden sind. Bei dieser Ausbildung wird einmal das Material zwischen dem zylinderischen Stutzen des Bunkers und der Stauwand und zum anderen an der Verbindung zwischen dem Stutzen und dem konischen Trichter starken Stauwirkungen ausgesetzt, so daß es an diesen Stellen zu Brückenbildungen kommen kann.
  • Mit der Erfindung soll eine verbesserte Austragvorrichtung vorstehender Art geschaffen werden, bei der. eine gleichmäßige Austragung selbst schwierig zu handhabender Materialien, wie Späne, faseriges Material, nasser Sand, Lehm u. dgl., sichergestellt werden soll, indem Brücken- und/oder Lochbildungen im Behälter, die regelmäßig Betriebsstörungen verursachen und die gleichmäßige Austragung unterbrechen, mit Sicherheit vermieden werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Bodenteil und die Stauwand fest miteinander verbunden und als Einheit mittels längenverstellbarer Schwingungsdämpfer am Behälter aufgehängt sind und daß der Bodenteil einen inneren, nach oben konkaven Abschnitt aufweist, der durch eine aufwärts gerichtete Umfangsschulter mit einem äußeren, nach oben konkaven, konzentrisch dazu angeordneten Abschnitt verbunden ist.
  • Mit der gemäß der Erfindung ausgebildeten Austragsvorrichtung ist das seit langem bekannte, bisher jedoch noch nicht gelöste Problem der Austragung schwierig zu handhabender - Materialien auf überraschend einfache, jedoch äußerst wirksame Weise gelöst worden. Stauungen, die zu Loch- und/oder Brückenbildungen im Vorratsbehälter führen, wurden bei den erfindungsgemäß ausgebildeten Austragvorrichtungen nicht mehr beobachtet.
  • Durch das innere, nach unten versetzte Bodenteil wird eine Sammelzone für gelockertes, kräftigen Schwingungen ausgesetztes Material geschaffen, das konzentrisch von allen Seiten zur Auslaßöffnung hin bewegt wird, wodurch die gleichmäßige Austragung erreicht wird. Der Querschnitt der Austragöffnung und die geringe Neigung des inneren Bodenteils ist so bemessen, daß eine ausreichende Stauwirkung auf das auszutragende Material ausgeübt wird, so daß im allgemeinen bei nicht schwingender Vorrichtung keine Material austragung stattfinden kann, wobei natürlich die Eigenschaften des auszutragenden Materials eine Rolle spielen.
  • Um Pressungen des Materials und dadurch bewirkte Stauwirkungen mit noch größerer Sicherheit auszuschließen, sieht die Erfindung vor, daß die Stauwand einen etwa dem inneren Bodenteil entsprechenden Durchmesser aufweist Zweckmäßig weist die Stauwand eine nach oben konvexe Fläche auf, um Materialablagerungen darauf zu vermeiden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform, die sich für viele verschiedene schwierig zu handhabende Materialien als sehr geeignet erwiesen hat, ist der Neigungswinkel der Verbindungslinie vom äußeren Rand des äußeren Bodenteils zur inneren Kante der Auslaßöffnung kleiner als 450.
  • Zweckmäßig ist der Schwingungserzeuger gemäß der Erfindung am äußeren Umfang des Bodenteils befestigt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung, wobei ein Abschnitt der Stauplatte ausgebrochen ist, F i g. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung, wobei ein Teil der den Behälterboden bildenden konkaven Bodenteile ausgebrochen ist, F i g. 3 eine Seitenansicht, welche die Vorrichtung an einen Vorratsbehälter angebracht zeigt, und zwar in einem kleineren Maßstab, und Fig. 4 eine vergrößerte Teilansicht der an einem Vorratsbehälter angebrachten Vorrichtung, wobei gewisse Teile im Schnitt gezeigt sind.
  • Es wird nunmehr auf die Fig. 1 und 2 Bezug genommen, in welchen eine in Schwingungen versetzbare Behälteraustragvorrichtung gemäß der Erfindung gezeigt ist. Diese Vorrichtung weist zwei metallene, tellerförmige Teile 10 und 11 und einen rohrförmigen Teil 12 auf, die konzentrisch -zueinander angeordnet und miteinander verschweißt sind, um einen kräftigen, einheitlichen Aufbau zu bilden, -der als Boden eines Behälters dient. Die oberen Enden der Bodenteile 10 und 11 weisen relativ kurze, zylindrische Flansche 13 bzw. 14 auf. Es darf an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, daß diese Bodenteile in verschiedenen Größen und Konturen aus Lagerbeständen erhältlich sind, wodurch eine wirtschaftliche Fertigung ermöglicht wird und zusätzlich weitere Vorteile erzielt werden, wie dies aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich werden wird.
  • Zur Herstellung der Behälteraustragvorrichtung ist im Bodenteil 10 eine mittlere Öffnung vorgesehen, in welcher der zylindrische Flansch 14 des zugeordneten Bodenteiles 11 aufgenommen und verschweißt ist, wie dies die Schweißnaht 15 zeigt. In gleicher Weise ist im Bodenteil 11 eine mittlere Öffnung vorgesehen, welche zur Aufnahme des zylindrischen Abschnitts 12 dient, wobei diese Teile ebenfalls, wie bei 16 gezeigt, zusammengeschweißt sind. Auf diese Weise bilden die Teile 10, 11 und 12 eine zusammenhängende Konstruktion mit der Öffnung 17, welche als Materialauslaßöffnung dient. Durch die konkave Kontur dieser Teile werden Bauelemente großer Festigkeit geschaffen, so daß sie verhältnismäßig dünnwandig sein können, was eine Materialeinsparung und eine Reduzierung des Gesamtgewichts der Vorrichtung mit sich bringt. Beispielsweise ist eine Wanddicke von etwa 8 mm ausreichend für Teile mit einem Durchmesser bis zu 3 m, unabhängig davon, welches besondere Material gespeichert werden soll. Zwei Winkeleisen 19 und 20 erstrecken sich über das Innere des Bodenteiles 10 und sind mit ihren Enden an dem zylindrischen Flansch 13 desselben angeschweißt.
  • An diesem Winkeleisen ist eine nach oben gewölbte Stauwand 21 angeschweißt, deren Umfangsfläche einen Abstand zur Innenwand des Bodenteiles 10 hat, um einen ringförmigen Materialdurchgang aus dem Vorratsbehälter in die Bodenteile 10 und 11 zu schaffen, wie dies nachfolgend noch näher bF schrieben werden soll.
  • Einander gegenüberliegend angeordnete, horizontale Befestigungsplatten22 und 23 sind mit ihren Innenkanten an den Bodenteil 10 angepaßt und angeschweißt; die Befestigungsplatten sind an. den Ecken mit Löchern zur Aufnahme von Zugstangen versehen, an denen die Vorrichtung schwingungsfähig am Vorratsbehälter aufgehangen wird. Mit Abstand voneinander angeordnete Verstärkungsblechpaare 24, 25 und 26, 27 sind an den unteren Flächen der entsprechenden Befestigungsplatten 22 und 23 sowie an der Außenwand des Bodenteiles 10 angeschweißt. Die in einer Ebene liegenden äußeren Kanten der Befestigungsplatte23 und der darunter angeordneten Versteifungsbleche 26, 27 sind mit einer vertikalen Platte 30 verschweißt, die mit Gewindelöchern zur Aufnahme von Befestigungsbolzen für einen Schwingungserzeuger 31 versehen sind. Ein derartiger Schwingungserzeuger ist vorzugsweise als eine in sich völlig geschlossene Einheit ausgebildet und weist einen Elektromotor mit vertikaler Welle auf, auf welcher ein oder mehrere Gewichte exzentrisch befestigt sind. Bei Erregung des Motors drehen sich die Gewichte in einer horizontalen Ebene und üben auf den Behälterboden heftige Schwingungen aus. Bei der dargestellten Befestigung des Schwingungserzeugers haben die auf den Behälterboden ausgeübten Schwingungen vorherrschend eine Richtung, die rechtwinklig zur vertikalen Achse des Behälters liegt. Diese Schwingungen des Behälterbodens machen das darin enthaltene Material wirksam strömungsfähig, wodurch eine zwangläufige Austragung desselben durch die Auslaßöffnung 17 gefördert wird. Die Drehzahl der exzentrisch angeordneten Gewichte des Schwingungserzeugers und die Amplitude der auf die Vorrichtung ausgeübten Schwingungen ändert sich mit der Größe des jeweiligen Behälterbodens und des in Vorrat gehaltenen Materials. Im allgemeinen kann eine verhältnismäßig große Drehfrequenz mit einer verhältnismäßig kleinen Schwingungsamplitude kombiniert werden.
  • Es wurde festgestellt, daß eine Schwingungsfrequenz von 1800 bis 3000 Schwingungen je Minute und eine Amplitude von 0,5 bis 3 mm einen Arbeitsbereich ergibt, der zur Verwendung bei sehr großen Vorratsbehältern geeignet ist, welche Materialien enthalten, die nach allgemeiner Ansicht schwer zu handhaben sind. Beispielsweise wird eine Schwingungsfrequenz von 1800 Schwingungen je Minute bei einem Motor und Gewichten, die eine Amplitude von 3 mm erzeugen, aufgenommene Materialien, wie nasser Sand, Lehm, Holzspäne usw., wirksam in strömungsfähigen Zustand versetzen.
  • Es wird nunmehr auf F i g. 3 Bezug genommen, in welcher der in Schwingungen versetzbare Boden an einem Vorratsbehälter 34 angebracht gezeigt ist, welcher einen konischen, unteren Abschnitt 35 aufweist. An der Behälterwand sind vier Konsolen angeschweißt, von denen in der Ansicht der F i g. 3 nur zwei, 36 und 37, sichtbar sind. Jede Konsole weist eine horizontale Platte auf, welche mit einem Loch zur Aufnahme der zugeordneten, an den Enden mit Gewinde versehene Zugstange 38 und 39 versehen ist. Unter spezieller Bezugnahme auf die Zugstange 38 ist ersichtlich, daß das obere Ende derselben das in der horizontalen Platte 40 vorgesehene Loch und die Schwingungsisolatoren 41 und 42 durchsetzt während das untere Ende durch das in der Befestigungsplatte 22 vorgesehene Loch und die Schwingungsisolatoren 43 und 44 hindurchgeht. Ein gewünschter Abstand zwischen dem unteren Ende des Vorratsbehälters und dem Boden wird mittels geeigneter Muttern erreicht, die auf die Zugstangen aufgeschraubt sind, wie dies nachfolgend mit Bezug auf F i g. 4 noch beschrieben werden soll. Es genügt im Augenblick, zu sagen, daß der ringförmige Spalt zwischen dem oberen, zylindrischen Abschnitt des Bodenteiles 10 und der Wand, welche die Austragöffnung des Trichters begrenzt, durch ein elastisches Band 45 verschlossen ist, welches durch zwei kreisförmige Spannbänder 46, 47 in Stellung gehalten wird. Durch die Aufhängung des Bodens am Vorratsbehälter mittels der vier Zugstangen und der zugeordneten Schwingungsisolatoren kann die Vorrichtung verhältnismäßig frei infolge der auf sie durch die exzentrisch angeordneten Gewichte des Schwingungserzeugers 31 ausgeübten Schwingungskräfte schwingen.
  • Die Einzelheiten der Befestigungsanordnung für die schwingungsfähige Aufhängung des Bodens in Arbeitsstellung an dem Vorratsbehälter ist am besten aus der Teilansicht der F i g. 4 ersichtlich. Diese Ansicht zeigt eine der dreieckigen, vertikalen Platten 36 und die horizontale Platte 40 der Konsole. Der obere Schwingungsisolator 41 weist einen Ansatz auf, welcher das in der Platte 40 vorgesehene Loch durchsetzt und am unteren Schwingungsisolator 42 anliegt. Das obere Ende der Zugstange 38 ist mittels der Muttern 50 und 51, welche an flachen Scheiben 52 bzw. 53 anliegen, in Stellung gehalten. Das untere Ende der Zugstange ist durch Bolzen 54 und 5S und die Scheiben 56 und 57 in Stellung gehalten, welche an den gegenüberliegenden Seiten der Befestigungsplatte 22 angeordnet sind und sich auf den Schwingungsisolatoren 43, 44 abstützen, Die Schwingungsisolatoren 41 bis 44 sind vorzugsweise aus Gummi hergestellt. Es dürfte ersichtlich sein, daß die vier Zugstangen und die zugeordneten Schwingungslagerungen (die alle der soeben beschriebenen Zugstange und den Schwingungslagerungen gleichen) den Boden des Vorratsbehälters schwingungsfähig in Arbeitsstellung gegenüber dem Vorratsbehälter abstützen.
  • Ein im Querschnitt winkelförmiger Ring 60 umgreift die konische Wand 35 des Behälters und ist sowohl mit dieser als auch der horizontalen Platte 40 der Konsole 36 verschweißt. Der vertikale Schenkel des Ringes 60 ist mit Abstand vom Ende des zylindrischen Abschnitts 13 des Bodenteiles 10 angeordnet und dazu ausgerichtet, wobei der Zwischenraum durch das aus Gummi oder einem anderen geeigneten elastischen Material hergestellte Band 45 verschlossen ist. Dieses Band wird durch zwei Metallspannbänder 46 und 47 in Stellung gehalten, wobei jedes Spannband mit üblichen Mitteln, beispielsweise einem Spannschloß, versehen ist, wodurch das Band 45 fest auf dem Ring 60 und dem Abschnitt 13 angezogen werden kann.
  • Es wird nunmehr klar sein, daß die nach oben konvexe Stauwand 21 die im Trichter enthaltene Materiallast abstützt und daß der ringförmige Zwischenraum mit einer vertikalen Höhe Y einen Durchgang für das Material von dem Bodenteil 10 in den Bodenteil 11 bildet. Nur wenn der Boden des Vorratsbehälters in Schwingungen versetzt wird, kann Material den Spalt Y passieren oder über diesen Spalt eine Brücke bilden. Wenn das Material diesen Spalt als frei strömendes Material passiert, kommt es auf der Fläche S zur Ruhe. Auf alle Fälle wird der Materialfluß aus dem Trichter für alle praktischen Zwecke unterbrochen, bis die Vorrichtung durch den Schwingungserzeuger in Schwingungen versetzt wird.
  • Der Abstand Y zwischen der Stauplatte 21 und dem Bodenteil 10 hängt von dem zu behandelnden Material ab.
  • Frei fließende Materialien erfordern gewöhnlich eine niedrigere Stauplattenstellung als nicht frei strömende Materialien. Tatsächlich können einige Materialien mit ausgesprochenen Brückenbildungseigenschaften überhaupt keine Stauplatte erforderlich machen, da die eigene Brückenbildungswirkung die durch die Stauplatte ausgeübte Funktion angenähert übernimmt, d. h., daß die Kopflast des Materials über der endgültigen Auslaßöffnung 17 abgestützt wird. Die Stauplatte wird jedoch in allen Fällen vorgezogen, um eine Materialaustragung aus dem Vorratsbehälter sicherzustellen, die zunächst nach einwärts und dann nach außen gerichtet ist.
  • Wenn der Schwingungserzeuger arbeitet, wird das den Spalt Y überbrückende Material heftigen Schwingungen ausgesetzt, wobei diese Wirkung dazu neigt, die Materialpartikeln zu lockern, die normalerweise eine Brücke über diesem Spalt bilden würden.
  • Nachdem das Material erst einmal vom Spalt Y freigegeben worden ist, bewegt es sich schnell zu dem Bodenteil 11, welcher als ein Sammler über der endgültigen Auslaßöffnung wirkt. Material sammelt sich in dem Bodenteil 11 bis zu einer Tiefe von mehreren Zentimetern, und da sich dieses Material in einem Zustand heftiger Aufrührung befindet, nimmt es eine quasi flüssige Eigenschaft an und tritt daher durch die Auslaßöffnung 17 in ílüssigkeitsähnlichem Strom aus. Wenn das rohrförmige Teil 12, welches die Auslaßöffnung 17 bildet, unmittelbar mit dem größeren, oberen Bodenteil 10 anstatt mit dem unteren Bodenteil 11 verbunden wäre, würde das Material über die Verbindungskante in den rohrförmigen Teil 12 eintreten müssen, wobei diese Stelle ein Wehr bildet, welches die Materialaustragung stark verzögern würde.
  • Bei dem in Schwingungen versetzbaren Boden des Vorratsbehälters der zuvor beschriebenen Art wird der unter Schwingungen erfolgende Materialfluß zur endgültigen Auslaßöffnung 17 hin durch die nach unten geneigte Fläche des Bodenteiles 11 unterstützt.
  • Die mittlere Neigung der Bodenteile 10 und 11, die zwischen den mit M und N bezeichneten Punkten angenommen ist, sollte vorzugsweise weniger als 45° zur Horizontalen betragen. Bei einer derartigen Neigung erfolgt eine zwangläufige Austragung des Materials durch die Auslaßöffnung 17, wenn der Schwingungserreger betätigt wird, während gleichzeitig eine Material austragung verhindert wird, wenn der Schwingungserzeuger stillsteht.
  • Die Materialaustraggeschwindigkeit aus der Öffnung 17 des Bodens ist bei der beschriebenen Konstruktion außerordentlich gleichmäßig und hat eine Abweichung in der Größenordnung von 5 c/0 von Minute zu Minute, unabhängig von der Materialmenge, die sich im Vorratsbehälter oder dem Trichter befindet. Auf diese Weise wird durch die beschriebene Vorrichtung nicht nur eine zwangläufige Materialaustragung aus dem Vorratsbehälter sichergestellt, sondern auch eine gleichmäßige Materialaustraggeschwindigkeit durch die Auslaßöffnung 17 erzielt.
  • Da der Materialaustritt durch die endgültige Auslaßöffnung bei abgestelltem Schwingungserzeuger nicht mehr erfolgt, wird hierdurch die Notwendigkeit, Sperrvorrichtungen vorsehen zu müssen, ausgeschaltet. Selbst bei verhältnismäßig frei fließendem Material sammelt sich das Material, welches durch die ringförmige Öffnung Y durch Schwerkraft hindurchtreten kann, lediglich auf der Oberfläche F des unteren Bodenteiles.
  • Vorratsbehälter oder Trichter sind im allgemeinen so ausgebildet, daß sie schnell gefüllt werden und eine verhältnismäßig große Materialmenge aufnehmen können, die nachfolgend mit einer gewünschten Strömungsgeschwindigkeit kontinuierlich oder in Intervallen ausgetragen wird. Diese Anforderungen führen normalerweise zu einer Behälterkonstruktion, bei der der untere Abschnitt sich verjüngt oder trichterförmig ausgebildet ist, um in einer verhältnismäßig kleinen Austragöffnung zu enden. Eine derartige Konstruktion bewirkt Verstopfungen und Verdichtungen des Materials an der Behälteraustragöffnung. Diese Verdichtungswirkung wird noch schwerwiegender, wenn haftende Materialien, wie beispielsweise nasser Sand, gespeichert werden, welche eine Neigung zur Brückenbildung selbst über große, horizontale Entfernungen haben, und wenn Materialien vorliegen, die aus unregelmäßig geformten Stücken bestehen, wie beispielsweise Holzspäne, welche sich gegenseitig verriegeln. Diese und andere Faktoren bewirken eine Unterbrechung des Materialflusses aus der Behälteraustragöffnung. Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist die Behälteraustragöffnung absichtlich verhältnismäßig groß gehalten, d. h. beträchtlich größer als für die gewünschte Materialaustraggeschwindigkeit erforderlich ist. Im wesentlichen wird jegliche Bewegung des Materials aus dem Hauptteil des Behälters durch die Stauplatte 21 und die Innenfläche des Bodenteiles 10 aufgehalten. Somit findet bis zur Ebene der Stauplatte nur eine verhältnismäßig geringe Konvergenz des Materials statt. Die hauptsächlich konvergierende Wirkung erfolgt erst in der Zone unter der Stauplatte, wo sich das Material vollständig frei bewegen kann. Innerhalb dieser Zone bewegt sich das Material frei, da es von der Kopflast des Materials innerhalb des Behälters entlastet ist und da das Material in dieser Zone einer heftigen Aufwühlung unterworfen wird und auch, da der Bereich unter der Stauplatte niemals vollständig gefüllt ist. Der ringförmige Spalt Y, der heftigen Schwingungen unterworfen wird, bewirkt die Freigabe der Partikeln durch diesen Spalt auf einer mehr oder weniger individuellen Basis. Diese Anordnung erleichtert nicht nur den Materialfluß aus der endgültigen Auslaßöffnung, sondern auch die Materialbewegung aus den oberen Regionen des Behälters abwärts. Da für eine Entfernung des Materials in der Zone der Austragöffnung im Boden des Behälters Sorge getragen ist, wird eine gelockerte Zone unmittelbar über der Stauplatte geschaffen, welche es dem darüberliegenden Material gestattet, sich ohne weiteres abwärts zu bewegen. Bei Materialien, welche eine ausgesprochene Neigung zur Brückenbildung aufweisen, wie beispielsweise nasser Satnd, Holzspäne od. dgl., kann es notwendig sein, die Seitenwände des Behälters in leichte Schwingungen zu versetzen, beispielsweise durch kleine Schwingungserzeuger 65, 66, die in F i g. 3 gezeigt sind. Diese hilfsweisen Schwingungserzeuger brauchen nur sehr geringe Schwingungen auf die Behälterwand zu übertragen, um ein Zusammenfallen des brückenbildenden Materials zu bewirken, da in der unteren Zone des Behälters ein leerer Raum entstehen würde, wenn sich das Material durch die ringförmige Öffnung Y bewegt, während der Boden des Behälters in Schwingungen versetzt ist.
  • Nachdem nunmehr die Erfindung und deren Wirkungsweise beschrieben worden ist, dürfte es den mit der Materie vertrauten Fachleuten klar sein, daß verschiedene Abänderungen vorgenommen werden können, ohne jedoch vom Erfindungsgedanken, wie er in den nachfolgenden Ansprüchen zum Ausdruck gebracht ist, abzuweichen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Austragvorrichtung, die als tellerförmiger, nach oben konkav und mit einer mittleren Auslaßöffnung ausgebildeter Bodenteil am unteren, offenen Ende eines Behälters mittels Schwingungsdämpfern gelagert und durch einen fest mit ihm verbundenen Schwingungserzeuger in rechtwinklig zur Behälterachse gerichtete Schwingungen versetzbar ist, wobei eine die Auslaßöffnung überdeckende Stauwand mit axialem Abstand über derselben angeordnet ist und der Bodenteil zur Auslaßöffnung hin so flach geneigt ist, daß die Materialaustragung bei nicht schwingendem Bodenteil unterbrochen wird, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß der Bodenteil(10, 11) und die Stauwand (21) fest miteinander verbunden und als Einheit mittels längenverstellbarer Schwingungsdämpfer (41 bis 44) am Behälter (34) aufgehängt sind und daß der Bodenteil einen inneren, nach oben konkaven Abschnitt (10) aufweist, der durch eine aufwärts gerichtete Um fangsschulter (14) mit einem äußeren, nach oben konkaven, konzentrisch dazu angeordneten Abschnitt (11) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauwand (21) einen etwa dem inneren Bodenteil (11) entsprechenden Durchmesser aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauwand (21) eine nach oben konvexe Fläche aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel der Verbindungslinie (M-N) vom äußeren Rand des äußeren Bodenteils (10) zur inneren Kante der Auslaßöffnung (17) kleiner als 450 ist.
  5. 5. Anspruch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingungserzeuger (31) am äußeren Umfang des Bodenteils (10, 11) befestigt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 823 982; britische Patentschrift Nr. 508 528; französische Patentschrift Nr. 937 024.
DEW38387A 1965-01-21 1965-01-21 Behaelteraustragvorrichtung Pending DE1266231B (de)

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