[go: up one dir, main page]

DE2318560C2 - Silo zum Speichern und Entnehmen von schüttfähigem, jedoch schwerfließendem Gut - Google Patents

Silo zum Speichern und Entnehmen von schüttfähigem, jedoch schwerfließendem Gut

Info

Publication number
DE2318560C2
DE2318560C2 DE2318560A DE2318560A DE2318560C2 DE 2318560 C2 DE2318560 C2 DE 2318560C2 DE 2318560 A DE2318560 A DE 2318560A DE 2318560 A DE2318560 A DE 2318560A DE 2318560 C2 DE2318560 C2 DE 2318560C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silo
bulk material
funnel
bulk
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2318560A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2318560A1 (de
Inventor
Josef 7080 Aalen Faul
Hans Gessler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schwaebische Huettenwerke Automotive GmbH
Original Assignee
Schwaebische Huettenwerke Automotive GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schwaebische Huettenwerke Automotive GmbH filed Critical Schwaebische Huettenwerke Automotive GmbH
Priority to DE2318560A priority Critical patent/DE2318560C2/de
Priority to DE2415593A priority patent/DE2415593C2/de
Priority to CH466874A priority patent/CH614009A5/xx
Priority to DD177805A priority patent/DD114048A5/xx
Priority to SU742017360A priority patent/SU634657A3/ru
Priority to JP49040109A priority patent/JPS596792B2/ja
Priority to GB1612474A priority patent/GB1446988A/en
Priority to FR7412835A priority patent/FR2288690A1/fr
Priority to BE143149A priority patent/BE813659A/xx
Priority to US05/460,611 priority patent/US3949888A/en
Publication of DE2318560A1 publication Critical patent/DE2318560A1/de
Priority to US05/653,445 priority patent/US4077526A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE2318560C2 publication Critical patent/DE2318560C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/54Large containers characterised by means facilitating filling or emptying
    • B65D88/64Large containers characterised by means facilitating filling or emptying preventing bridge formation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/46Devices for emptying otherwise than from the top using screw conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

3 4
durch Einbauten geeigneter Formgebung eine Brücken- damit sehr hohen Kräften ohne zusätzliche Abstützbildung beim Entnehmen von gespeichertem, schwer- maßnahmen sicher aufnehmen,
fließendem Schüttgut zu vermeidea Der Neigungswinkel der Trichterinnenflächen gegen
Die Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Silo die Horizontale soll möglichst groß sein, um eine wirkgemäß der Erfindung nach den kennzeichnenden Merk- 5 same Bremsreibung auf das Schüttgut zu ermöglichen, malen des Patentanspruches 1 gelöst Zur sicheren Aufrechterhaltung eines störungsfreien
Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der Erfindung Gravitationsflusses beträgt dieser Winkel vorzugsweise
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet bis zu etwa 20%, im Falle besonders schwerfließender
Trichterförmige, übereinanderliegend angeordnete Stoffe bis zu etwa 40%.
Einbauten sind an sich bei großvolumigen zylindrischen io Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind die
Gefäßen bekannt, die zur Behandlung von Weizen mit Trichterwände, insbesondere in ihrer Anordnung in ei-
Wasserdampf im Durchlaufverfahren dienen (US-PS nem Silo zylindrischen Querschnitts, bei kegelstumpf-
5 75 550). Die Trichter und zusätzliche, nach oben ver- förmigen Trichtern so ausgebildet, daß der untere, die
jungte Konuskörper dienen dazu, die Verweildauer des Trichter-Auslaßöffnung begrenzende Rand jeweils in
stetig schleierartig nach unten fallenden Korngutes im 15 einer die Siloachse schräg schneidenden Ebene liegt
Durchlaufgefäß zu vergrößern. Das Gut wird darum auf Dies gestattet auf einfache Weise, die Auslauföffnungen
seinem Weg von der oben liegenden Eintrittsöffnung bis der Trichter hinsichtlich ihrer Mittelachsen gegeneinan-
zu der im Querschnitt größeren Austrittsöffnung mehr- der seitlich versetzt anzuordnen. Dadurch wird ein
fach umgelenkt Dabei soll auch eine Klumpenbildung Kernfluß verändert, der zur Schüttgutentmischung füh-
vermiedeE werden, wofür im untersten Trichter ein 20 ren könnte.
Doppelkonus angeordnet ist Das Problem der Brücken- Dabei können die Mittelachsen der AusLuföffnungen
bildung tritt bei dieser Anlage jedoch nicht auf, weil das derart seitlich versetzt zur Siloachse verlaufen, daß sie
rieselfähige Gut stets im freien Fall durch das Gefäß am Umfang eines die Siloachse umgebenden gedachten
hindurch gelangt und dabei lediglich umgelenkt, aber Zylinders verteilt sind. Infolge der gegeneinander ver-
nicht gespeichert wird. Es kann sich darum auch keine 25 setzten Lage der Mittelachsen der Trichter-Auslauföff-
Böschung ausbilden, so daß ein kritischer Wert des nungen werden auch horizontale Fließbewegungen in-
Trichterwinkels zum spezifischen Schüttwinkel des Gu- nerhalb des Silos erzeugt, wodurch sich eine zusätzliche
tes nicht existiert Aktivität innerhalb der gesamten Schüitgutsäule ergibt
Demgegenüber sind die Einbauten gemäß der Erfin- Vorteilhaft wird die Anzahl der in den Silo einzubaudung für einen Silo der eingangs erörterten Art be- 30 enden Trichter bei Aufrechterhaltung eines guten Fließstimmt und zur Lösung der gestellten Aufgabe als Trich- verhaStens dadurch minimiert, daß der Abstand der ter ausgebildet, deren Innenflächen in ihrem Neigungs- übereinanderliegenden Trichter bei größerem spezifiwinkel an den Schüttwinkel des Gutes angepaßt ist Da schem Schüttgewicht des Schüttgutes geringer und bei dieser Neigungswinkel um mindestens 5% größer ist als geringerem spezifischem Schüttgewicht größer gehalder Schüttwinkel des jeweiligen gespeicherten Gutes, 35 ten ist
ist eine rückstandsfreie Entleerung des Silos gewährlei- Die senkrechte Abzugsvorrichtung reicht vorteilhaft stet wobei aber trotzdem durch Wahl des Neigungswin- bis in den Bereich der Eintrittsöffnung des.- Ai'slauftrichkels eine genügend große Verzögerung der Gutbewe- ters nach oben und erfaßt somit das im Auslauftrichter gung an den Trichterwänden, also im Randbereich der gesammelte Schüttgut im wesentlichen über dessen ge-Gutsäule erreicht wird. Die im Auslauftrichter angeord- 40 samtf Höhe. Dabei beträgt der wirksame Querschnitt nete senkrechte Abzugsvorrichtung unterstützt die Ab- der Abzugsvorrichtung im Bereich der Entnahmevorwärtsbewegung des Gutes im zentralen Bereich der richtung etwa ein Fünftel von deren Querschnitt Die Gutsäule und erzeugt eine zentrale Zone geringerer Abzugsvorrichtung ist dadurch nur gering belastet Sie Verdichtung bzw. einen Hohlraum, in den während der muß keine Zwangsentleerung des Auslauftrichters erEntnahme ständig Siiogut nachströmtr. kann. Die ge- 45 möglichen, sondern auf das gespeicherte Gut lediglich wollte Geschwindigkeitsdifferenz der Gutbewegung, eine Kraftkomponente aufbringen, welche die Schwerwobei das Gut im inneren Bereich der Gutsäule schnei- kraft überlagert. Zweckmäßig ist die Abzugsvorrichler abwärts strömt als im Randbereich, wird daher durch tung eine in ihrer Drehzahl verstellbare Schnecke, deren die senkrechte Abzugsvorrichtung vergrößert. Durchmesser in Abzugsrichtung abnimmt Insbesonde-
I η folge der Anordnung mehrerer Trichter übereinan- 50 re bei solchem Silogut, dessen Partikel die Neigung hader wird eh. wesentlicher Teil des Gewichtes des ben, sich untereinander zu verhaken oder zu verkeilen, Schüttgutes über die Trichterwände direkt in den Silo- wird dadurch sichergestellt, daß die Abzugsschnecke mantel eingeleitet, so daß die Vertikalspannung im unte- nicht im ruhenden Gut leer rotiert. Infolge der nach ren Bereich der Schüttgutsäule etwa g!eich der Vertikal- unten abnehmenden Förderflächen der Abzugsschntkspannung im oberen Bereich ist; ohne diese Einbauten 55 ke wird vom jeweils oberen Schneckengang eine größewürde die Vertikalspannung unterhalb der Füllgutober- re Menge Silogut nach unten gedrückt, als der darunterkante nach unten nach einer e-Funktion zunehmen. Die liegende Schneckengang aufnehmen kann, so daß da-Verminderung der Vertikalspannung hat eine Verringe- durch in jedem Falle in der unmittelbaren Nachbarrung der Horizontalspannung zur Folge, so daß auch schaft der Schnecke eine Fließbewegung des Gutes erdadurch die Neigung des Gutes zur Brückenbildung 60 zwungen wird, welche das angrenzende Silogut mit ervermindert wird. Überdies werden durch die Verringe- faßt Es kann jedoch auch eine Abnahme der wirksamen rung des statischen Drucks im Abzugsbereich des Silos Querschnittsflächen der Abzugsschnecke in Richtung die mechanischen Abzugselemente entlastet, wodurch auf die Eintrittsöffnung des Auslauftrichters vorteilhaft eine dosierte, regelbare Entnahme des Schüttgutes mit sein, wenn infolge der Xonsiatenz des Schüttgutes ein einfachen Mitteln möglich ist. Die in sich geschlossenen 65 Leerlaufen der Schnecke nicht zu erwarten steht, da Trichterwandungen könne«.· infolge ihrer Formsteifig- hierdurch die unteren Schneckengänge die größere Fläkeit die vom Druck des Silogutes erzeugten Zugspan- ehe aufweisen und dadurch die Abzugsschnecke von nuneen auch bei besonders schwerfließendem Gut und VertikaldrücUen entlastet ist. Selbstverständlich können
derartige Änderungen des wirksamen Querschnittes der Abzugsschnecke auch diskontinuierlich vorgesehen sein.
Silos der erfindungsgemäßen Art können robust und damit betriebssicher ausgeführt werden. Das einzige im gespeicherten Schüttgut bewegte Teil ist die senkrechte Abzugsvorrichtung, die jedoch nur von einer vorherbestimmbaren Teillast der Schüttgutsäule belastet wird und bei relativ kleinem Durchmesser ein vergleichsweise geringes Antriebsdrehmoment erfordert. Der Silo hat demnach geringen Verschleiß und erfordert nur geringe Antriebsleistung der bewegten Teile. Brücken oder Dome, die das Entleeren des Silos blockieren wurden, werden im wesentlichen auf rein statischem Wege vermieden.
Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Silos wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
Der dargestellte Silo ist zylindrisch mit im Querschnitt kreisförmiger Innenwand 1. Zu Wartungszwekken ist an einer Seite des Silos eine Leiter 2 vorgesehen, von der aus in den Siloinnenraum führende Türen 3 zugänglich sind. An der Silooberseite befindet sich eine Aufgabesteile 4, welche von einem Förderband 5 aus mit Schüttgut beschickt wird; die an der Aufgabestelle 4 zum Eintritt in den Silo vorgesehene öffnung in der oberen Silostirnwand ist im Ausführungsbeispiel zentral zur Siloachse 6 angeordnet
Im Innenraum des Silos befinden sich als Einbauten übereinander angeordnete kegelstumpfförmige Trichter 7, welche den Innenraum in axiale Zonen 8 aufteilen. Ein Übertritt des Schüttgutes von Zone zu Zone wird durch Auslauföffnungen 9 der Trichter 7 ermöglicht, deren Mittelachsen zur Vermeidung eines Kernfiusses gegeneinander versetzt angeordnet sind. Diese versetzte Anordnung wird im Ausführungsbeispiel dadurch erreicht, daß die Kegelachsen mit der Siioachse zusammenfallen und die gedachten, nach unten weisenden Spitzen der Kegel winklig zur Kegelachse abgeschnitten sind. Der untere, die Trichter-Auslauföffnung begrenzende Rand liegt also jeweils in einer die Siioachse schräg schneidende Ebene. Eine versetzte Anordnung der Mittelachsen der Auslauföffnungen 9 kann jedoch auch beispielsweise durch kegelstumpfförmige Trichter erreicht werden, deren Kegelachsen zur Siloachse 6 geneigt verlaufen. Im Vergleich zu einer völlig asymmetrischen Formgebung hat die Ausbildung der Trichter 7 mit Kegel-Mantelflächen den Vorteil einer einfachen Herstellung.
Der Neigungswinkel α der Trichter-Innenflächen gegen die Horizontale soll möglichst klein sein, um eine genügende Bremswirkung zu erzielen. Es muß aber stets ein vollständiges Abrutschen des Schüttgutes von den Trichierinnenwänden zur rückstandsfreien Entleerung gewährleistet sein. Darum ist der Neigunswinkel a so gewählt daß er den spezifischen Schüttwinkel des Schüttgutes übersteigt
Bei der Entnahme gelangt das Gut durch Gravitätsfluß in einen Auslauftrichter 10, in dem eine als Schnekke ausgebildete vertikale Abzugsvorrichtung 11 angeordnet ist. Die Seitenwände des Auslauftrichters 10 haben einen Neigungswinkel ß, der ebenfalls den Schüttwinkel des Schüttgutes übersteigt, so daß sich an seiner Innenfläche 12 keine bleibenden Ablagerungen des Schüttgutes bilden. Die Auslauföffnungen 9 in den Trichtern 7 sind so groß gewählt, daß ihr Durchmesser den kritischen Auslaufdurchmesser des jeweiligen Schüttgutes, ab dem Gravitationsfluß eintritt übersteigt. Der Durchmesser der Entnahmeöffnung 13 des Auslauftrichters 10 ist dagegen kleiner als dieser kritische Durchmesser gewählt, um eine ungewollte Entleerung zu verhindern. Die Entnahmeöffnung muß aber so groß sein, daß ein störungsfreier Abzug des Schüttgutes in der gewünschten Dosierung gewährleistet ist, sobald und solange die Austragsvorrichtungen in Betrieb sind. Beim Austragen erfaßt die Abzugsschnecke das im Auslauftrichter 10 liegende Schüttgut mit ihren sich nach oben zu verbreiternden Förderflächen 14 und erzeugt in ihrer Umgebung eine Fließbewegung nach unten in Richtung zur Entnahmeöffnung 13. Dabei wird das Schüttgut unter dem Druck der Schüttgutsäule nach unten gefördert und ausgetragen. Gleichzeitig strömt von oben Schüttgut durch Gravitationsfluß durch die Auslauföffnungen 9 der Trichter 7 nach, so daß stets weiteres Gut in den Bereich der Förderschnecke und in den Auslauftrichter 10 gelangt, wobei aber kein Kernfluß eintritt, der zur Entmischung führen könnte.
Das Abzugsvolumen der Abzugsschnecke je Zeiteinheit steht in einem festen Verhältnis zur Schüttgutmenge, die aus dem zylindrischen Siloteil in den konischen Auslauftrichter 10 nachfließt und dann ausgetragen wird. Die Abzugsmenge ist somit exakt dosierbar.
Unterhalb der als zylindrischer Schacht ausgebildeten Entnahmiöffnung 13 des Auslauftrichters 10 ist ein Drehteller 15 angeordnet, von dem das ausströmende Schüttgut aufgenommen und über einen Abstreifer 16 kontinuierlich an eine in einem Schneckentrog 17 umlaufende Förderschnecke 18 oder auch an ein Förderband weitergegeben wird.
Die Umdrehungszahl des Drehtellers 15 ist variabel und über die Drehzahl seines Antriebsmotors 19 regelbar. Dadurch kann die der Förderschnecke 18 zugeführte Abstreifmenge gesteuert werden. Die Abzugsschnekke ist starr an dem Drehteller 15 befestigt und läuft somit, ebenfalls vom Antriebsmotor 19 angetrieben, mit dem Drehteller 15 synchron um; lediglich für die Förderschnecke 18 ist ein eigener Antriebsmotor 20 vorgesehen. Beim Stillsetzen des Antriebsmotors 19 und damit des Drehtellers 15 und der Abzugsschnecke hört der Massenfluß im Silo auf, und daß noch gespeicherte Schüttgut bleibt dann in Ruhe. Hierbei muß aber nicht der gesamte Druck der Schüttgutsäule von der Abzugsschnecke oder dem Drehteller 15 aufgenommen werden, sondern lediglich der um die Entlastung verminderte statische Bodendruck des im Auslauftrichter 10 gesammelten Schüttgutes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

1 2 men dieser Brückenbildung sind zahlreiche Faktoren Patentansprüche: verantwortlich, unter anderem das Schüttgewicht, der Wassergehalt, die Partikelform, die Partikelgröße, das
1. Silo zum Speichern und Entnehmen von schütt- Adhäsionsvermögen an der Siloinnenwand, das Silcvofähigem, jedoch schwerfließendem Gut, insbesonde- 5 lumen, der Siloquerschnitt und die Lagerdauer. Mechare von Chemie-und Mineralstoffen, mit einer oberen nische Grundvoraussetzung für die ungewollte Brük-Aufgabestelle und einem Auslauftrichter, an den ei- kenbildung ist aber stets eine kritische Horizontalspanne Entnahmevorrichtung anschließt, sowie mit ober- nung innerhalb einer Schüttgutsäule, bei der sich die halb des Auslauftrichters übereinanderliegend ange- einzelnen Schüttgutpartikel gegenseitig verkeilen und ordneten Einbauten zur Unterstützung der abwärts 10 verspannen. Das Problem der Brückenbildung entsteht gerichteten Schüttgutbewegung bei der Entnahme, also immer dann, wenn der Silo bis zu einer kritischen dadurch gekennzeichnet, daß die überein- Höhe gefüllt ist und dann durch Entnahme des Silogutes anderliegenden Einbauten in an sich bekannter Wei- von unten entleert werden solL Dabei entstandene se als Trichter (7) ausgebildet sind, und daß der Nei- Brücken und Dome blockieren die Abwärtsbewegung gungswinkel (λ) der Trichter-Innenfläche mit der 15 des Gutes.
Horizontalen um mindestens 5% größer ist als der Bei dem eingangs erwähnten bekannten Silo (DE-OS Schüttwüikel des jeweiligen Schüttgutes, für wel- 19 09 271) soll durch die Querstreben der statische ches der Silo bestimmt ist, und daß in dem Auslauf- Druck des Gutes auf den Siloboden verringert werden, trichter (1$ eine etwa senkrecht verlaufende Ab- Außerdem ist durch den zentralen Kamin ein Ringraum zugsvorrichtung (11) angeordnet ist, die bis in den 20 gebildet, so daß also der zentrale Bereich des Siloinnenoberen Bereich des Auslauftrichters (10) ragt raumes von Gut frei bleibt Das Gut soll dadurch beim
2. Silo nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, Entleeren des Silos in den Randzonen mobilisiert werdaß der kleinste Neigungswinkel (λ) der Trichter-In- den, in denen es zum Verharren neigt Abweichend von nenflächen bis zu etwa 20%, bei besonders schwer- diesen Überlegungen geht die Erfindung von der Erfließendem Schüttgut bis zu et* a 40% größer ist als 25 kenntnis aus, daß aufgrund des funktionellen Zusamder Schüttwüikel des jeweiligen Schüttgutes. menhanges der Kräfte die Horizontalspannung inner-
3. Silo nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- halb der Schüttgutsäule und damit die Gefahr einer zeichnet, daß bei kegelstumpfförmigen Trichtern (7) Brücken- oder Dombildung durch Verringerung der der untere, dia Trichter-Auslauföffnung (9) begren- Vertikalspannung vermindert werden kann, wobei die zende Rand jeweils in einer die Siloachse (6) schräg 30 Vertikalspannung neben dem Schüttgewicht und der schneidender Ebene liegt. Füllhöhe wesentlich von Reibungskoeffizienten zwi-
4. Silo nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch sehen Schüttgut und Siloinnenwand abhängig ist. Eine gekennzeichnet, daß die Mittela iisen der Auslauf- größere Wandreibung ergibt eine geringe Vertikalspanöffnungen (9) von je zwei unmittelbar übereinander- nung bei sonst gleichen Gegebenheiten. Es kommt demliegenden Trichtern (7) gegeneinander versetzt sind. 35 nach bei der Gutentnahme darauf an, die Abwärtsbewe-
5. Silo nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gung des Gutes im Randbereich der Schüttgutsäule zu gekennzeichnet daß die Abstände zwischen den verzögern, verglichen mit der Bewegung im zentralen übereinanderliegenden Trichtern (7) umso kleiner Bereich. Dadurch werden etwa im Entstehen begriffene gewählt sind, je höher das spezifische Gewicht des Brücken und Dome sofort zum Einstürzen gebracht jeweiligen Schüttgutes ist 40 Eine Erhöhung der Wandreibung ist an sich durch
6. Silo nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch nach außen geneigte Stellung der Silowände bzw. trichgekennzeichnet, daß die Abzugsvorrichtung (11) bis terförmige Ausbildung des Silos Ober dessen gesamte in den Bereich der Eintrittsöffnung des Auslauftrich- Höhe möglich, jedoch kann die Neigung der Wandung ters (10) nach oben ragt, und daß ihr wirksamer bei Hochsilos nicht so groß gewählt werden, daß damit Querschnitt im Bereich der Entnahmeöffnung (13) 45 allein Brückenbildungen wirksam verhindert werden etwa ein Fünftel von deren Querschnitt beträgt. könnten. Es muß nämlich auch in Abhängigkeit von der
7. Silo nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch Partikelgröße und vom Silodurchmesser eine Mindestgekennzeichnet, daß die Abzugsvorrichtung (11) ei- größe für den Auslaufdurchmesser vorgesehen werden, ne in ihrer Drehzahl verstellbare Schnecke ist, deren damit der Gravitationsfluß beim Entleeren aufrechter-Durchmesser in Abzugsrichtung abnimmt. 50 halten bleibt Unter Beibehaltung der bei Hochsilos üblichen Dimensionierung ist aber eine mögliche Siloman-
telneigung bei Einhaltung des für den Gravitationsfluß
erforderlichen kritischen Auslaufdurchmessers für eine wirksame Vergrößerung der Wandreibung nicht genü-
Die Erfindung betrifft einen Silo nach dem Oberbe- 55 gend. Auch ist es für die Entnahme von schwerfließen-
griff des Patentanspruches 1. dem Schüttgut, wie Chemie- und Mineralstoffen, zur
Bei einem bekannten Silo dieser Art (DE-OS Erziehung der notwendigen Verzögerung der Gutbe-
09 271) bestehen die Einbauten aus quer zur Siloach- wegung im Randbereich des Silos nicht ausreichend,
se liegenden Streben, die bei der gewählten Aüsfüh- dort lediglich Einbauten in Form von Keilen öder dgl.
rungsform kreuzförmig an einen zentralen, röhrenför- 60 anzubringen. Es ist vielfach versucht worden, eine Brük-
migen Kamin anschließen, der von einer Haube abge- kenbildung des Silogutes dadurch zu verhindern, daß im
deckt ist. Mit dieser Anordnung soll eine gleichmäßige Siloinnenraum Rührwerke angeordnet wurden. Derarti-
Entleerung des Silos ohne Rückstände am Siloboden ge Maßnahmen sind jedoch sehr aufwendig und daher
und ohne Brücken- oder Dombildung erreicht werden. teuer; außerdem bilden solche bewegten Teile eine stän-
Tatsächlich wird das Fließverhalten insbesondere 65 dige Störungsquelle und erfordern zusätzlichen War-
schwerfließender Stoffe innerhalb von Silos wesentlich tungs- und Reparaturaufwand.
von der Tendenz des Schüttgutes bestimmt. Brücken Ausgehend von dem eingangs geschilderten Stand
oder Dome im Siloinnenraum zu bilden. Für das Phäno- der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
DE2318560A 1973-04-12 1973-04-12 Silo zum Speichern und Entnehmen von schüttfähigem, jedoch schwerfließendem Gut Expired DE2318560C2 (de)

Priority Applications (11)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2318560A DE2318560C2 (de) 1973-04-12 1973-04-12 Silo zum Speichern und Entnehmen von schüttfähigem, jedoch schwerfließendem Gut
DE2415593A DE2415593C2 (de) 1973-04-12 1974-03-30 Silo zum Speichern von schüttfähigem, jedoch schwerfließendem Gut
CH466874A CH614009A5 (de) 1973-04-12 1974-04-03
SU742017360A SU634657A3 (ru) 1973-04-12 1974-04-10 Бункер дл сыпучих материалов
JP49040109A JPS596792B2 (ja) 1973-04-12 1974-04-10 特に流動しにくい化学物質および鉱物用サイロ
DD177805A DD114048A5 (de) 1973-04-12 1974-04-10
GB1612474A GB1446988A (en) 1973-04-12 1974-04-11 Silos
FR7412835A FR2288690A1 (fr) 1973-04-12 1974-04-11 Silo, notamment pour produits chimiques et mineraux s'ecoulant difficilement
BE143149A BE813659A (fr) 1973-04-12 1974-04-12 Silo
US05/460,611 US3949888A (en) 1973-04-12 1974-04-12 Silo, especially for heavy flowing chemical and mineral substances
US05/653,445 US4077526A (en) 1973-04-12 1976-01-29 Silo, especially for heavy flowing chemical and mineral substances

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2318560A DE2318560C2 (de) 1973-04-12 1973-04-12 Silo zum Speichern und Entnehmen von schüttfähigem, jedoch schwerfließendem Gut
DE2415593A DE2415593C2 (de) 1973-04-12 1974-03-30 Silo zum Speichern von schüttfähigem, jedoch schwerfließendem Gut

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2318560A1 DE2318560A1 (de) 1974-11-07
DE2318560C2 true DE2318560C2 (de) 1985-05-02

Family

ID=32772673

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2318560A Expired DE2318560C2 (de) 1973-04-12 1973-04-12 Silo zum Speichern und Entnehmen von schüttfähigem, jedoch schwerfließendem Gut
DE2415593A Expired DE2415593C2 (de) 1973-04-12 1974-03-30 Silo zum Speichern von schüttfähigem, jedoch schwerfließendem Gut

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2415593A Expired DE2415593C2 (de) 1973-04-12 1974-03-30 Silo zum Speichern von schüttfähigem, jedoch schwerfließendem Gut

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE2318560C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2167097C1 (ru) * 2000-04-18 2001-05-20 Самарский институт инженеров железнодорожного транспорта Бункер для сыпучих материалов

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3135295A1 (de) * 1981-09-05 1983-03-24 Schwäbische Hüttenwerke GmbH, 7080 Aalen Silo fuer insbesondere schwerfliessendes schuettgut
DE3307180C1 (de) * 1983-03-01 1984-10-04 Anton Dieter Dipl.-Chem. Dr. 3440 Eschwege Hammel Silobehaelter zur Aufnahme von schwerfliessendem Material,wie Sauerteigphasen oder Hefeansaetzen bei der Brotteigherstellung
DE3431626A1 (de) * 1984-08-29 1986-03-13 Babcock-BSH AG vormals Büttner-Schilde-Haas AG, 4150 Krefeld Vorrichtung zum zwischenbunkern und gleichmaessigen belegen von transportbaendern mit schuettguetern, insbesondere mit zuckerruebenschnitzeln
DE19952554A1 (de) * 1999-11-01 2001-05-10 Hans Niemann Preßschnitzelbunker
DE102004057226A1 (de) * 2004-11-26 2006-06-08 P+W Metallbau Gmbh & Co. Kg Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung von Geräuschen und Schwingungen bei der Entleerung von Silos
DE502005009153D1 (de) 2005-12-22 2010-04-15 P & W Metallbau Gmbh & Co Kg Verwendung von Wandeinbauten zur Verminderung von Geräuschen und Schwingungen bei der Entleerung von Silos
RU2370425C1 (ru) * 2008-03-31 2009-10-20 Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Самарский государственный университет путей сообщения" (СамГУПС) Бункерное устройство

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE168142C (de) *
DD7300A (de) *
US575550A (en) * 1897-01-19 Wheat-steamer
US2597326A (en) * 1949-05-19 1952-05-20 Hoffstetter George Otto Delivery hopper
DE1145550B (de) * 1960-09-23 1963-03-14 Rheinstahl Eisenwerke Gelsenki Bunker fuer Schuettgut, vorzugsweise fuer fette, stark klebende Giessereisande
US3549000A (en) * 1967-07-31 1970-12-22 Marcella B Christian Screw conveyor apparatus
DE1908190A1 (de) * 1969-02-19 1970-09-10 Eichenauer Fa Fritz Widerstandsheizkoerper
FR2039458A5 (de) * 1969-04-01 1971-01-15 Cantenot Paul

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2167097C1 (ru) * 2000-04-18 2001-05-20 Самарский институт инженеров железнодорожного транспорта Бункер для сыпучих материалов

Also Published As

Publication number Publication date
DE2415593C2 (de) 1987-01-22
DE2415593A1 (de) 1975-10-16
DE2318560A1 (de) 1974-11-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0074076B1 (de) Silo für insbesondere schwerfliessendes Schüttgut
DE2318560C2 (de) Silo zum Speichern und Entnehmen von schüttfähigem, jedoch schwerfließendem Gut
DE3631557C2 (de) Kombinierter Füll- und Entnahmeschacht für eine Austragung von oben herab zum Einbau in Silozellen für rieselfähige, bruchempfindliche Schüttgüter
CH465840A (de) Zufuhreinrichtung für eine Kunststoff-Schneckenpresse
DE3512538C2 (de)
DE3921899A1 (de) Einwellenmischmaschine fuer trockene und feuchte stoffe
DE1082107B (de) Vorrichtung zum Entnehmen von aufgeschlossenem Fasermaterial aus einem Druckgefaess
DE2708332C2 (de)
AT253337B (de) Vorrichtung zum fortlaufenden Mahlen und Dispergieren von Feststoffen in Flüssigkeiten
EP0434995B1 (de) Silo mit einer Austragvorrichtung
DE4230247A1 (de) Füllvorrichtung für insbesondere Ventilsäcke
DE2009510C3 (de) Silo mit einer Austragvorrichtung
DE2541583C3 (de) Vorrichtung zum Einebnen und Ausräumen von Schüttgut in bzw. aus Gutbehandlungsräumen, insbesondere für Mälzereien
DE2212251A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufbereiten von rohkies
DE3137325C2 (de) Vorrichtung zum Entleeren von Silos
AT506464B1 (de) Vorrichtung zum befüllen eines lagerraumes mit stückeligem brennstoff
EP1236690B1 (de) Vorrichtung zum Mischen und Trocknen von Schlickstoffen
AT398443B (de) Winterdienst-streugerät mit förderschnecke
DE3526841A1 (de) Vorrichtung zum austragen, insbesondere dosieren von pulverfoermigem oder koernigem material aus einem vorratsbehaelter
DE3822558A1 (de) Trogkettenfoerderer
DE1240375B (de) Freifallmischer
DE9014270U1 (de) Silo mit einer Austragvorrichtung
DE10141302B4 (de) Mischvorrichtung mit Propeller im Zuführschacht
DE2611900C3 (de) Senkrechte Übergabevorrichtung für große Übergabehöhen von rieselfähigem Material
AT210846B (de) Kontinuierlich arbeitende Zentrifuge mit konischem Siebkorb und senkrechter Antriebswelle, z. B. für Zuckersäfte

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
Q176 The application caused the suspense of an application

Ref document number: 2415593

Country of ref document: DE

AG Has addition no.

Ref country code: DE

Ref document number: 2415593

Format of ref document f/p: P

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
AG Has addition no.

Ref country code: DE

Ref document number: 2415593

Format of ref document f/p: P