DE2648127A1 - Richtmaschine zum richten, glaetten und entgraten, insbesondere von stanzteilen - Google Patents
Richtmaschine zum richten, glaetten und entgraten, insbesondere von stanzteilenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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Description
- Richtmaschine zum Richten, Glätten und
- Entgraten, insbesondere von Stanzteilen Die Erfindung betrifft eine Richtmaschine zum Richten, Glätten und Entgraten, insbesondere von Stanzteilen oder dergleichen Werkstücken.
- Zur Bearbeitung von Werkstücken, wie Stanzteilen oder dergl., sind bisher sogenannte Friktionsschlagpressen bekannt geworden, bei welchen das Werkstück in die Preßform eingelegt und der Stempel der Presse durch eine Friktionskupplung nach unten bewegt wird, so daß das zwischen die Preßformen gelegte Werkstück zusammengedrückt wird.
- Bei den bekannten Friktionsschlagpressen mußte aber das Werkstück einzeln in die Presse eingelegt und der Preßvorgang ausgeführt werden. Ein kontinuierliches Richten beziehungsweise Glätten oder Entgraten konnte mit den bekannten Pressen nicht ausgeführt werden.
- Es sind ferner sogenannte Rollenrichtmaschinen bekannt geworden, die aber ebenfalls für kleinere Stanzteile und insbesondere bei der Massenfertigung derartiger Stanzteile nicht geeignet sind.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Richtmaschine zum Richten, Glätten und Entgraten, insbesondere von Stanzteilen oder dergleichen, zu schaffen, mit der eine kontinuierliche Formgebung auch bei großem Massendurchsatz von kTeineren Stanzteilen ermöglicht wird.
- Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine Richtmaschine zum Richten, Glätten und Entgraten, insbesondere von Stanzteilen oder dergl., vorgeschlagen, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß an einem Auflageständer eine untere Arbeitsplatte und unter Beibehaltung eines Arbeitsspaltes darüber eine obere Arbeitsplatte angeordnet ist, wobei die obere Arbeitsplatte mit einem Rüttler verbunden ist, der an einem oberen Schlitten in der Höhe verstellbar angeordnet ist.
- Der Rüttler kann insbesondere aus einem bekannten Unwuchtmotor bestehen und vorzugsweise über Schwingmetallelemente an dem oberen Schlitten aufgehängt sein. Der Schlitten ist zur Verstellung an vier Säulen auf- und abbewegbar und durch Abklemmungen feststellbar angeordnet. Mittels einer oberen Einstellung kann die Materialstärke, d.h. der Arbeitsspalt zwischen der oberen und der unteren Arbeitsplatte, eingestellt werden.
- Ferner kann der Rüttler entsprechend auf einem Kreisbogen verschwenkbar angeordnet sein, um einesteils die Energie zu beeinflussen und andernteils die Transportrichtung und -geschwindigkeit einzustellen. Schließlich kann auch der Arbeitsspalt von vorne nach hinten konisch ausgebildet sein.
- Mit der Richtmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung können automatisch Werkstücke, wie Stanzteile oder dergl., zugeführt, durch die Rüttelbewegung im Arbeitsspalt transportiert und geformt, d.h. gerichtet, geglättet oder entgra tet, werden, worauf die Werkstücke automatisch den Arbeitsspalt am Auslauf der Maschine verlassen.
- Anhand der Zeichnungen soll am Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform die Richtmaschine gemäß der Erfindung näher erläutert werden.
- In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Frontansicht der Richtmaschine gemäß der Erfindung.
- Fig. 2 zeigt eine Draufsicht nach dem Schnitt A-B von Fig. 1.
- Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Richtmaschine gemäß der Erfindung.
- Wie sich aus den Figuren ergibt, besteht die Richtmaschine gemäß der Erfindung im wesentlichen aus einem Auflageständer 1, der an der Unterseite über Schwingelemente 2 auf dem Boden steht. An der Oberseite weist der Auflageständer 1 eine untere Arbei tsplatte 3 auf. Unter Beibehaltung eines Arbeitsspaltes 4 ist über der unteren Arbeitsplatte 3 eine obere Arbeitsplatte 5 angeordnet, welche über eine Befestigung 6 mit einem als Rüttler dienenden Unwuchtmotor 7 verbunden ist.
- Die obere Arbeitsplatte 5 ist über schräg angeordnete Schwingmetallelemente 8 mit einem Schlitten 9 verbunden. Der Schlitten 9 ist mit einer Vierfachabklemmung 10 versehen, welche auf vier Säulen 11 derart läuft, daß der Schlitten auf- und abbewegt und festgestellt werden kann. Durch ein am oberen Rahmen 12, der die vier Säulen ll miteinander verbindet, angeordnetes Handrad 13 oder dergl. kann die Feineinstellung auf die Materialstärke, d.h. des Arbeitsspaltes zwischen der oberen und unteren Arbeitsplatte 4 bzw. 5, erfolgen. Der Rüttler 7 kann ferner in Richtung des Doppelpfeiles 14 auf einem Kreisbogen verschwenkt werden, um entsprechend den gewünschten Einstellungen einesteils die Energie zu beeinflussen und andernteils die Transportrichtung und -geschwindigkeit einzustellen.
- Der Arbeitsspalt ist ferner mit einer Materialzuführung 15 und einem Materialauslauf 16 verbunden.
- Zum Betrieb der Richtmaschine gemäß der Erfindung wird der als Rüttler dienende Unwuchtmotor 7 eingeschaltet, wobei die damit verbundene obere Arbeitsplatte 5 entsprechend der Rüttelfrequenz hammerschlagartige Bewegungen ausführt. Nach Einstellen eines vorzugsweise konischen Arbeitsspaltes von der Materialzuführung zum Auslauf hin werden die zu richtenden, glättenden und zu entgratenden Werkstücke, wie kleine Stanzteile, eingeführt.
- Durch die rüttelnde Bewegung wird eine Formgebung derselben erzielt. Gleichzeitig werden die Teile aber auch durch die rüttelnde Bewegung durch den Arbeitsspalt zum Auslauf hin transportiert. Dabei können die Energiezufuhr und auch die Transportrichtung und -geschwindigkeit durch die Verschwenkbarkeit des Rüttlers entsprechend dem Pfeil 14 in gewünschter Weise eingestellt werden.
- Wie eine praktische Ausführung der Richtmaschine gemäß der Erfindung ergeben hat, ist nicht die Leistung des Rüttlers ausschlaggebend, sondern die Fliehkraft, die sich auf die Anzahl der zu bearbeitenden Teile verteilt. Es kommt also im wesentlichen darauf an, einen verhältnismäßig großen Rüttler und einen kurzen konischen Arbeitsspalt anzuwenden.
- Mit der Richtmaschine gemäß der Erfindung wird der wesentliche Vorteil erzielt, daß das Richten, Glätten und Entgraten, insbesondere von Stanzteilen, kontinuierlich in verhältnismäßig großen Durchsatzmengen erfolgen kann.
Claims (8)
- P a te n t ans p r ü c h e 1. Richtmaschine zum Richten, Glätten und Entgraten, insbesondere von Stanzteilen oder dergl . , dadurch gekennzeichnet, daß an einem Auflageständer (1) eine untere Arbeitsplatte (3) und unter Beibehaltung eines Arbeitsspaltes (4) darüber eine obere Arbeitsplatte (5) angeordnet ist, die mit einem Rüttler (7) verbunden ist, der an einem oberen Schlitten (9) in der Höhe verstellbar angeordnet ist.
- 2. Richtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rüttler (7) aus einem Unwuchtmotor besteht.
- 3. Richtmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rüttler (7) über die obere Arbeitsplatte (5) mittels vorzugsweise Schwingmetallelementen (8) an einem oberen Schlitten (9) aufgehängt ist.
- 4. Richtmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (9) an vier Säulen (11) auf- und abbeweglich und durch vier Abklemmungen (10) feststellbar angeordnet ist.
- 5. Richtmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich-net, daß der Rüttler (7) auf einem Kreisbogen (Pfeil 14) verschwenkbar ist.
- 6. Richtmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Arbeitsplatte (3) auf einer Seite mit einer Materialzuführung (15) und auf der anderen Seite mit einem Materialauslauf (16) versehen ist.
- 7. Richtmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsspalt (4) zwischen der unteren und oberen Arbeitsplatte (3, 5) von der Materialzuführung zum Auslauf hin konisch ausgebildet ist, wobei die Konizität von vorne nach hinten etwa 0,5 mm beträgt.
- 8. Richtmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auflageständer (1) an der Unterseite auf den Boden aufstellbare Schwingmetallelemente aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762648127 DE2648127C3 (de) | 1976-10-23 | 1976-10-23 | Richtmaschine zum Richten Glätten und Entgraten, insbesondere von Stanzteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762648127 DE2648127C3 (de) | 1976-10-23 | 1976-10-23 | Richtmaschine zum Richten Glätten und Entgraten, insbesondere von Stanzteilen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2648127A1 true DE2648127A1 (de) | 1978-04-27 |
| DE2648127B2 DE2648127B2 (de) | 1978-08-03 |
| DE2648127C3 DE2648127C3 (de) | 1979-03-29 |
Family
ID=5991277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762648127 Expired DE2648127C3 (de) | 1976-10-23 | 1976-10-23 | Richtmaschine zum Richten Glätten und Entgraten, insbesondere von Stanzteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2648127C3 (de) |
-
1976
- 1976-10-23 DE DE19762648127 patent/DE2648127C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2648127C3 (de) | 1979-03-29 |
| DE2648127B2 (de) | 1978-08-03 |
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