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DE3125843A1 - "verfahren und vorrichtung zum ausstanzen von flaechigem material" - Google Patents

"verfahren und vorrichtung zum ausstanzen von flaechigem material"

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Publication number
DE3125843A1
DE3125843A1 DE19813125843 DE3125843A DE3125843A1 DE 3125843 A1 DE3125843 A1 DE 3125843A1 DE 19813125843 DE19813125843 DE 19813125843 DE 3125843 A DE3125843 A DE 3125843A DE 3125843 A1 DE3125843 A1 DE 3125843A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punching
cutting tool
tool
pressure
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19813125843
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dipl.-Volksw. 5090 Leverkusen Jancke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JANCKE ERNST DIPL VOLKSW
Original Assignee
JANCKE ERNST DIPL VOLKSW
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JANCKE ERNST DIPL VOLKSW filed Critical JANCKE ERNST DIPL VOLKSW
Priority to DE19813125843 priority Critical patent/DE3125843A1/de
Publication of DE3125843A1 publication Critical patent/DE3125843A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/38Cutting-out; Stamping-out
    • B26F1/40Cutting-out; Stamping-out using a press, e.g. of the ram type
    • B26F1/42Cutting-out; Stamping-out using a press, e.g. of the ram type having a pressure roller

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Ausstanzen von flächigem
  • Material Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausstanzen von flächigem Material, insbesondere aus Papier, Kunststoff, Karton, Leder o. dgl., wobei das Material zwischen einem Ober- und Unterwerkzeug eingelegt und durch in Richtung auf die Materialfläche vertikalen Druck mittels eines Schnittwerkzeuges ausgestanzt wird.
  • Es sind bereits sogenannte Tiegelstanzautomaten bekannt, bei denen die zu stanzenden Materialien als Bogen bestimmter Größe zwischen eine Druckfläche eines Grundgestells und einem Druck tiegel mit einer ebenen Tiegelfläche eingelegt und im Gan2en flächenmäßig gestanzt werden. Dabei ist die Druckfläche etwa senkrecht angeordnet. Abgesehen davon, daß eine derartige Maschine relativ teuer ist, bestehen insoweit auch Nachteile, daß die Material formate durch die Größe der Druck fläche vorgegeben und begrenzt sind und ein Durchstanzen nicht möglich ist, weil wegen der etwa senkrechten Anordnung beim Stanzvorgang die ausgestanzten Teile nach unten durchfallen würden. Zudem sind sehr hohe Druckkräfte wegen des auf zubringen den Flächendrucks über die gesamte Materialfläche erforderlich.
  • Es ist bereits auch eine Vorrichtung, ein sogenannter Stanzzylinder, bekannt, wobei sich ein Zylinder über das fest gespannte flächige Unterwerkzeug mit dem Schnittwerkzeug und zu stanzenden Material bewegt.
  • Hierbei sind aber ebenfalls bedingt durch den Hub des Zylinders die Werkzeugmaße und die Arbeitslänge begrenzt. Zudem ergibt sich eine relativ langsame Arbeitsgeschwindigkeit, da der Zylinder hin- und herverfahren werden muß, um eine Stanzung durchzuführen.
  • Darüber hinaus ist auch diese Konstruktion relativ aufwendig.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehenden Nachteile zu vermeiden, und ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Stanzen von flächigem Material zu schaffen, womit der Stanzdruck reduziert und somit der konstruktive Aufwand verringert werden können, sowie ein kontinuierliches Stanzen von beliebigen Material formaten mit hoher Geschwindigkeit möglich ist.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Material während des Ausstanzens durch rotierende Druckwerk zeuge transportiert und eine in Transportrichtung fortschreitende Ausstanzung sowie der Ausstanzdruck in einer schräg zur Transportrichtung verlaufenden, vertikalen Ebene erzeugt wird. Die Erfindung beruht also auf dem Prinzip, daß sich das zu stanzende Material mit dem Schnittwerkzeug durch feststehende Druckwerkzeuge bewegt. Hierdurch wird erreicht, daß insbesondere in Längsrichtung, d. h.
  • in Materialtransportrichtung keine Begrenzung in bezug auf das Materialformat gegeben ist. Darüber hinaus erfolgt nur eine linienförmige Druckbeaufschlagung auf das zu stanzende Material, wodurch eine Kraftkonzentration erreicht wird, im Gegensatz zur flächigen Kraftverteilung beim Stand der Technik, so daß insgesamt geringere Stanzkräfte ausreichen und somit auch eine weniger aufwendige Konstruktion möglich wird.
  • Weiterhin kann durch das erfindungsgemäße Verfahren eine kontinuierliche Bearbeitung ohne Maschinenstillstand durchgeführt werden. Erfindungsgemäß ist es hierbei besonders vorteilhaft, wenn das Material gemeinsam mit dem Schnittwerkzeug unter Auflage auf diesem durch die rotierenden Druckwerkzeuge verläuft.
  • Dies gibt die Möglichkeit, unterschiedliche Ausstanzungen aus verschiedensten Materialien kontinuierlich nacheinander und unabhängig voneinander herzustellen, ohne daß ein Stillstand der Druckwerkzeuge erforderlich ist, weil einfach verschiedene Schnittwerkzeuge nacheinander verwenaet werden können.
  • Weitere vorteilhafte verfahrensmäßige Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen 3 bis 6 enthalten.
  • Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zum Stanzen von flächigem Material, insbesondere aus Papier, Karton, Kunststoff, Leder o. dgl., bestehend aus einem Oberwerkzeug, einem Unterwerkzeug und einem zwischen diesen angeordneten Schnittwerkzeug, insbesondere zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß das Oberwerkzeug und das Unterwerkzeug jeweils aus mindestens einer Walze bestehen, die übereinander mit zueinander fluchtenden Längsachsen, die in einer Ebene senkrecht zum auszustanzenden Material verlaufen, angeordnet sind und einen Durchtrittsspalt für das Schnittwerkzeug mit auszustanzendem Material einschließen sowie mindestens eine Walze angetrieben ist und das Schnittwerkzeug aus einem die Schnittmesser und das Material aufnehmenden Behältnis besteht.
  • Durch die erfinderische Maßnahme, daß das Schnittwerkzeug unabhängig von den Druckwerkzeugen handhabbar ist und nicht starr mit der übrigen Vorrichtung verbunden ist, sowie die Druckwerkzeuge selbst unverschiebbar angeordnet sind, wird eine äußerst einfache konstruktive Ausführung ermöglicht und weiterhin erreicht, daß praktisch beliebige Materialformate hintereinander ausgestanzt werden können.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungen sind in den Ansprüchen 8 bis 12 enthalten.
  • Damit eine optimale Krafteinwirkung beim Stanzen gewährleistet ist, ist es bei dem erfindungsgemäßen Schnittwerkzeug aus einem aus Grundplatte und einer Druckplatte bestehenden Behältnis von Vorteil, wenn die obere Druckplatte flexibel ausgebildet ist. Durch die Flexibilität kann sich die Druck platte optimal an den Walzenspalt anpassen,und es wird eine bleibende Verformung der Druckplatte verhindert sowie ermöglicht, daß das Behältnis wieder verwendbar ist. Weitere vorteilhafte Merkmale sind in den Unteransprüchen 14 bis 16 enthalten.
  • Anhand des in den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung nun näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Schnittlinie 11-lT in Fig. 1, Pig. 3 bis 5 Prinzipansichten im Schnitt der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Erläuterung des erfindungsgemäeßn Verfahrens.
  • Wie sich aus Fig. 1 ergibt, besteht eine erfindungsgemäße Vorrichtung aus zwei übereinander angeordneten Walzen 1, 2. Die Walzen 1, 2 sind in seitlichen Lagerstützen 3 drehbar gelagert-. Über eine Motoreinheit 4 wird mindestens eine Walze, vorzugsweise die untere Walze 2 angetrieben. Es können jedoch auch beide Walzen gemeinsam von der Motoreinheit 4 mittels üblicher Antriebsmittel angetrieben werden. Die Walzen 1, 2 sind mit ihren Längsachsen übereinander in einer vertikalen Ebene angeordnet und schließen einen Durch- trittsspalt 5 ein. Vorteilhafterweise kann die Höhe des Durchtrittsspaltes 5 variiert werden, indem der Walzenabstand mittels einer Gewindespindel 6 in den beiden Lagerstützen 3 verändert werden kann. Durch die Verstellung mit den Gewindespindeln 6 kann auch eine genaue Druckregulierung des Stanzdruckes erfolgen, den die Walzen 1, 2 auf ein durch den Spalt 5 zu transportierendes Schnittwerkzeug 7 ausüben. Anstelle einer Verstellung der Walzen gegeneinander mittels Gewindespindeln 6 kann auch jede andere geeignete Verstellvorrichtung gewählt werden, wobei diese vorteilhafterweise auch derart ausgebildet sein kann, daß eine gleichzeitige Verstellung in beiden Lagerstützen erfolgt. Die Lagerstützen 3 sind-mit einem Auflage- und Zuführungstisch 8 fest verbunden, an dessen Längsachse die Walzen 1, 2 senkrecht ausgerichtet sind. Der Tisch 8 erstreckt sich mit seiner Auflagefläche 9 beidseitig der Walzen 1, 2. Die Umfangsfläche der unteren Walze 2 ist dabei derart zur Auflagefläche 9 des Tisches angeordnet, daß beide in einer gemeinsamen Ebene liegen. Die Auflagefläche 9 kann von einer ebenen Platte gebildet werden. Ebenfalls liegt es im Rahmen der Erfindung, die Auflagefläche 9 als Rollenbahn auszugestalten. Dabei können die Rollen der Rollenbahn angetrieben sein, und zwar vorzugsweise mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Walzen 1, 2. Die Walzen 1, 2 dienen bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung als Druckwerk zeuge, und zwar als Ober- und als Unterwerkzeug.
  • Das Schnittwerkzeug 7 beinhaltet ein Schnittmesser 10, das beispielsweise aus einzelnen Bandstahlschnitten 13 bestehen kann, wie sie allgemein bekannt sind. Dieses Schnittmesser 10 ist lösbar im Schnittwerkzeug 7 an- geordnet. Danach kann ein und dasselbe Schnittwerkzeug mit unterschiedlichsten Schnittmessern ausgerüstet werden, und zwar entsprechend dem jeweiligen gewünschten Stanzmuster. Zur Ausrichtung des Schnittmessers 10 weist das Schnittwerkzeug 7 einen rechten Winkel einschließende Anschläge 11 auf, die vorzugsweise verstellbar sind. In Fig. 2 ist ein Schnitt durch ein Schnittmesser 10 dargestellt, das aus einer Aufnahmeplatte 12 besteht, in die die einzelnen Bandstahlschnitte 13 eingesetzt sind. Die Bandstahlschnitte 13 sind an ihren Längsseiten ein oder beidseitig von einem elastischen Polster 14 eingeschlossen. Mittels der Aufnahmeplatte 12 erfolgt eine Ausrichtung des Schnittmessers 10 an den Anschlägen 11. Das Schnittmesser 10 ist in einem Behältnis 15 enthalten, das aus einer Grundplatte 16 und einer oberen Druckplatte 17 besteht, wobei vorteilhafterweise die obere Druckplatte mit der Grundplatte gelenkig verbunden ist.
  • Zwischen der Grundplatte 16 und der Druckplatte 17 wird ein auszustanzender Materialbogen 18, wie in Fig. 1 durch den Pfeil X dargestellt, eingelegt und an den Anschlägen 11 ausgerichtet, und zwar oberhalb des Schnittmessers 10. Die Anschläge 11 sind zweckmäßigerweise in vertikaler Richtung federnd gelagert und als Stifte ausgebildet. Danach wird die Druckplatte 17 in Richtung des Pfeiles Y geschwenkt, so daß sie auf dem eingelegten Materialbogen 18 aufliegt. Die Druckplatte 17 besteht vorzugsweise aus einem flexiblen Material, so daß sie nicht bleibend verformt wird, wenn das Schnittwerkzeug 7 durch den Spalt 5 hindurch bewegt wird, und zwar unter Druckausübung der Walzen 1,2. Die Grundplatte 16 besteht aus einem festen unnachgiebigen Material, damit eine gleichmäßige Auflage des Schnittwerkzeuges während des Stanzvorganges gesichert ist. Der Materialbogen 18 kann beispielsweise aus Papier, Kunststoff, Karton, Leder oder entsprechenden Materialien bestehen. Die Flexibilität der Druckplatte 17 ist auch deshalb wesentlich, da dadurch gewährleistet wird, daß nur eine lineare Krafteinwirkung und keine flächige Kraftübertragung auf das Material beim Stanzen ausgeübt wird, da sich die Druckplatte der Walzenform anpassen kann, so daß somit ein linearer Druckkontakt zwischen dem Schnittwerkzeug und der oberen Walze 1 über die Druckplatte 17 erfolgt.
  • Zum besseren Verständnis des mit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung durchgeführten Verfahrens wird auf die Fig. 3 bis 5 Bezug genommen. Hierbei sind die einzelnen Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wie in Fig. 1 beschrieben, schematisiert dargestellt und mit denselben Bezugsziffern wie in Fig. 1 versehen. In Fig. 3 ist dargestellt, wie der Materialbogen 18 in dem Behältnis 15 aus Grundplatte 16 und Druckplatte 17 zwischen der Druckplatte 17 und dem Schnittmesser 10 eingelegt ist, wenn die Druckplatte in Richtung des Pfeiles Y nach unten geklappt ist. In Pfeilrichtung Z wird nun das geschlossene, das Schnittwerkzeug 7 bildende Behältnis 15 in den von den Walzen 1, 2 gebildeten Durchtrittsspalt 5 eingeführt, und wie in Fig. 4 dargestellt, durch diesen Spalt hindurch bewegt. Hierbei wird auf die Druckplatte 17,wie durch den Pfeil W angegeben, ein linienförmiger Druck durch die obere Walze 1 ausgeübt, der über die Druckplatte 17 unmittelbar auf das Material und das unter diesem befindliche Schnittmesser 10 wirkt, so daß das Material des Materialbolgens 18 ausgestanzt wird, entsprechend der durch das Schnittmesser 10 vorgegebenen Form. Nachdem das Schnittwerkzeug 7 vollständig durch den Spalt 5 hindurch gelaufen ist, wird die Druckplatte 17 wieder nach oben ge--schwenkt, siehe Pfeil Y1, und es kann der gestanzte Materialbogen 18 herausgenommen werden. Das Schnittwerkzeug 7 kann neu mit einem ungestanzten Materialbogen wieder gefüllt werden, und der gesamte Stanzvorgang kann dann wiederholt werden. Indem kontinuierlich hintereinander Schnittwerkzeuge 7 auf dem Tisch 8 antransportiert werden und durch den Spalt 5 hindurchlaufen, kann ein kontinuierliches Verfahren ausgeübt werden. Es liegt im Rahmen der vorliegenden Erfindung, das Schnittwerkzeug durch mehrere hintereinander angeordnete Walzenpaare hindurchzuführen, wodurch ein Stanzen auch von stärkeren (dickeren) Materialien ermöglicht wird, wobei praktisch eine stufenweise Stanzung bis zum letzten Walzenpaar erfolgt. In der einfachsten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird das Schnittwerkzeug 7 von Hand in den Spalt zwischen die Walzen 1, 2 eingeführt. Es ist jedoch ebenfalls ein automatischer An- und Abtransport des Schnittwerkzeuges möglich, wobei der Antransport vorzugsweise mit der gleichen Geschwindigkeit erfolgt, wie das Schnittwerkzeug 7 durch den Spalt 5 hindurch bewegt wird. Der Abtransport des Schnittwerkzeuges kann auch gegenüber der Antransportgeschwindigkeit beschleunigt erfolgen. Weiterhin liegt es im Rahmen der Erfindung, wenn mehrere übereinander angeordnete Walzenpaare vor- handen sind, so daß es mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ebenfalls möglich ist, in mehreren Ebenen übereinander zu arbeiten. Dabei müßte dann der Auflage-und Transporttisch entsprechend mehrebig ausgeführt sein.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß ein wesentlich geringerer Druck zum Stanzen erforderlich ist, da dieser nur auf einer kleinen Auflagefläche, praktisch einer linienförmigen Kontaktfläche, zwischen den Walzenpaaren wirksam ist. Weiterhin ist bei der Erfindung vorteilhaft, daß die Länge des Schnittwerkzeuges praktisch beliebig sein kann, so daß Materialbögen beliebiger Länge gestanzt werden können. Die Materialbreite ist von der Walzenbreite abhängig, die aber derart dimensioniert sein kann, daß sie für die größten Materialformate von vornherein ausgewählt ist. Darüber hinaus können erfindungsgemäß eine wesentlich höhere Arbeitsgeschwindigkeit und eine kontinuierliche Bearbeitung erreicht werden.
  • Leerseite

Claims (16)

  1. Ansprüche: 1. Verfahren zum Stanzen von flächigem Material, insbesondere aus Papier, Kunststoff, Karton, Leder o. dgl., wobei das Material zwischen einem Ober-und einem Unterwerkzeug eingelegt und durch in Richtung auf die Material fläche vertikalen Druck mittels eines Schnittwerkzeuges ausgestanzt wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Material während des Ausstanzens durch die rotierenden Druckwerk zeuge transportiert und eine in Transportrichtung fortschreitende Ausstanzung sowie der Ausstanzdruck in einer schräg zur Transportrichtung verlaufenden, vertikalen Ebene erzeugt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Material gemeinsam mit dem Schnittwerkzeug unter Auflage auf diesem transportiert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Druckebene senkrecht zur Transportrichtung verläuft.
  4. 4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Höhe des Ausstanzdrucks in Abhängigkeit von der Materialdicke und/oder der Transportgeschwindigkeit einstellbar ist.
  5. 5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß das Material mit dem Schnittwerkzeug vor dem Stanzen kontinuierlich an- und nach dem Stanzen kontinuierlich abtransportiert wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Antransport mit derselben Geschwindigkeit erfolgt, mit der das Material während des Ausstanzens transportiert wird und der Abtransport vorzugsweise beschleunigt durchgeführt wird.
  7. 7. Vorrichtung zum Stanzen von flächigem Material, insbesondere aus Papier, Karton, Kunststoff, Leder o. dgl., bestehend aus einem Oberwerkzeug, einem Unterwerkzeug und einem zwischen diesen angeordneten Schnittwerkzeug, insbesondere zum Duchführen des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 6, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Oberwerkzeug und das Unterwerkzeug jeweils aus mindestens einer Walze (1,2) bestehen, die übereinander mit fluchtenden Längsachsen, die in einer Ebene senkrecht zum auszustanzenden Material verlaufen, angeordnet sind und einen Durchtrittsspalt (5) für das Schnittwerkzeug (7) mit dem auszustanzenden Material einschließen und mindestens eine Walze (1,2) angetrieben ist sowie das Schnittwerkzeug (7) aus einem die Schnittmesser (10) und das Material (18) aufnehmenden Behältnis (15) besteht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Walzen (1,2) in ihrem gegenseitigen Abstand verstellbar gelagert sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß mehrere Walzenpaare zueinander in einer Ebene ausgerichtet hintereinander und/oder übereinander angeordnet sind.
  10. 10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Walzenpaare (1,2) mit einem Auflage- und Werkzeugführungstisch (8) fest verbunden sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Tisch (8) eine Transporteinrichtung aufweist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß dus Behältnis (15) des Schnittwerkzeuges (7) aus einer Grundplatte (16) zur Messerauflage und einer oberen Druckplatte (17) besteht.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die obere Druckplatte (17) flexibel ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Druckplatte (17) mit der Grundplatte (16) einseitig gelenkig verbunden ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 14, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Behältnis (15) verstellbare Seitenanschläge (11) aufweist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Seitenanschläge (11) in vertikaler Richtung federnd gelagert sind.
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