DE2648127B2 - Richtmaschine zum Richten Glätten und Entgraten, insbesondere von Stanzteilen - Google Patents
Richtmaschine zum Richten Glätten und Entgraten, insbesondere von StanzteilenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D1/00—Straightening, restoring form or removing local distortions of sheet metal or specific articles made therefrom; Stretching sheet metal combined with rolling
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21D31/00—Other methods for working sheet metal, metal tubes, metal profiles
- B21D31/06—Deforming sheet metal, tubes or profiles by sequential impacts, e.g. hammering, beating, peen forming
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Description
50
Die Erfindung betrifft eine Richtmaschine zum Richten, Glätten und Entgraten, insbesondere von
Stanzteilen oder dergleichen Werkstücken.
Aus der deutschen Patentschrift 9 05 009 ist eine Blechebnungspresse mit selbsttätiger Blechzuführung
bekanntgeworden, bei welcher die Preßflächen der Preßstempel, deren einer als Elektromagnet ausgebildet
ist, im Weg eines in Art einer Schüttelrutsche ausgebildeten Blechförderschlittens liegen, dem ein die
Bleche zwischen die Blechstempel führender und aus der Presse ausstoßender Abstreifer bzw. Abweiser
zugeordnet ist.
Zur Bearbeitung von Werkstücken, wie Stanzteilen oder dergleichen, sind ferner sogenannte Friktionsschlagpressen
bekanntgeworden, bei welchen das Werkstück in die Preßform eingelegt und der Stempel
der Presse durch eine Friktionskupplung nach unten bewegt wird, so daß das zwischen die Preßformen
gelegte Werkstück zusammengedrückt wird.
Bei den bekannten Friktionsschlagpressen mußte
aber das Werkstück einzeln in die Presse eingelegt und der Preßvorgang ausgeführt werden. Ein kontinuierliches
Richten beziehungsweise Glätten oder Entgraten konnte mit den bekannten Pressen nicht ausgeführt
werden.
Es sind ferner sogenannte Rollenrichtmaschinen bekanntgeworden, die aber ebenfalls für kleinere
Stanzteile und insbesondere bei der Massenfertigung derartiger Stanzteile nicht geeignet sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von der vorstehend genannten
Presse zum Ebnen von mit Ausnehmungen versehenen Blechen eine Richtmaschine zum Richten, Glätten und
Entgraten von kleineren Werkstücken, insbesondere von Stanzteilen oder dergleichen, zu schaffen, bei
welcher die Einebnungsbewegung mit der Vorschubbewegung der Stanzteile verbunden wird und mit welcher
eine kontinuierliche Formgebung auch bei großem Massendurchsatz von kleineren Stanzteilen in optimaler
Weise ermöglicht wird.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird eine Presse zum Richten, Glätten und Entgraten, insbesondere von
Stanzteilen oderdergl., die an einem Auflageständer eine untere Arbeitsplatte und darüber unter Beibehaltung
eines Arbeitsspaltes eine obere Arbeitsplatte aufweist, wobei die Zuführung der Stanzteile durch
einen Rüttler erfolgt, vorgeschlagen, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß der Rüttler sowohl zur
Einebnungsbewegung der Arbeitsplatte als auch zum Vorschub der Stanzteile mit der oberen Arbeitsplatte
verbunden und in einem oberen, in der Höhe verstellbaren Schlitten angeordnet ist.
Mit der Richtmaschine gemäß der Erfindung wird der wesentliche Vorteil erreicht, daß durch den Rüttler
sowohl die Einebnungsbewegung der Arbeitsplatte als auch der Vorschub der Stanzteile bewirkt wird.
Der Rüttler kann insbesondere aus einem bekannten Unwuchtmotor bestehen und vorzugsweise über
Schwingmetaälelemente an dem oberen Schlitten aufgehängt sein. Der Schlitten ist zur Verstellung an vier
Säulen auf- und abbewegbar und durch Abklemmungen feststellbar angeordnet. Mittels einer oberen Einstellung
kann die Materialstärke, d. h. der Arbeitsspalt zwischen der oberen und der unteren Arbeitsplatte, eingestellt
werden.
Ferner kann der Rüttler entsprechend auf einem Kreisbogen verschwenkbar angeordnet sein, um einesteils
die Energie zu beeinflussen und andernteils die Transporteinrichtung und -geschwindigkeit einzustellen.
Schließlich kann auch der Arbeitsspalt von vorne nach hinten konisch ausgebildet sein.
Mit der Richtmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung können automatisch Werkstücke, wie Stanzteile
oder dergl., zugeführt, durch die Rüttelbewegung im Arbeitsspalt transportiert und geformt, d. h. gerichtet,
geglättet oder entgratet, werden, worauf die Werkstücke automatisch den Arbeitsspalt am Auslauf
der Maschine verlassen.
Anhand der Zeichnungen soll am Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform die Richtmaschine gemäß
der Erfindung näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine Frontansicht der Richtmaschine gemäß der Erfindung.
Fig.2 zeigt eine Draufsicht nach dem Schnitt A-B
von Fig. 1.
Fig.3 zeigt eine Seitenansicht der Richtmaschine
gemäß der Erfindung.
Wie sich aus den Figuren ergibt, besteht die Richtmaschine gemäß der Erfindung im wesentlichen
aus einem Auflageständer 1, der an der Unterseite über Schwingelemente 2 auf dem Boden steht. An der
Oberseite weist der Auflageständer 1 eine untere Arbeitsplatte 3 auf. Unter Beibehaltung eines Arbeits-Spaltes
4 ist über der unteren Arbeitsplatte 3 eine obere Arbeitsplatte S angeordnet, welche über eine Befestigung
6 mit einem als Rüttler dienenden Unwuchtmotor 7 verbunden ist
Die obere Arbeitsplatte 5 ist über schräg angeordnete Schwingmetallelemente 8 mit einem Schlitten 9
verbunden. Der Schlitten 9 ist mit einer Vierfachabklemmung
10 versehen, welche auf vier Säulen 11 derart verläuft, daß der Schlitten auf- und abbewegt und
festgestellt werden kann. Durch ein am oberer Rahmen 12, der die vier Säulen 11 miteinander verbindet,
angeordnetes Handrad 13 oder dergl. kann die Feineinstellung auf die Materialstärke, d. h. des Arbeitsspaltes
zwischen der oberen und unteren Arbeitsplatte 4 bzw. 5, erfolgen. Der Rüttler 7 kann ferner in Richtung des
Doppelpfeiles 14 auf einem Kreisbogen verschwenkt werden, um entsprechend den gewünschten Einstellungen
einesteils die Energie zu beeinflussen und andernteils die Transportrichtung und -geschwindigkeit
einzustellen.
Der Arbeitsspalt ist ferner mit einer Materialzuführung 15 und einem MaterialauslauΓ16 verbunden.
Zum Betrieb der Richtmaschine gemäß der Erfindung wird der als Rüttler dienende Umwuchtmotor 7
eingeschaltet, wobei die damit verbundene obere Arbeitsplatte 5 entsprechend der Rüttelfrequenz hammerschlagartige
Bewegungen ausführt. Nach Einstellen eines vorzugsweise konischen Arbeitsspaltes von der
Materialzuführung zum Auslauf hin werden die zu richtenden, glättenden und zu entgratenden Werkstükke,
wie kleine Stanzteile, eingeführt. Durch die rüttelnde Bewegung wird eine Formgebung derselben erzielt.
Gleichzeitig werden die Teile aber auch durch die rüttelnde Bewegung durch den Arbeitsspalt zum
Auslauf hin transportiert. Dabei können die Energiezufuhr und auch die Transportrichtung und -geschwindigkeit
durch die Verschwenkbarkeit des Rüttlers entsprechend dem Pfeil 14 in gewünschter Weise eingestellt
werden.
Wie eine praktische Ausführung der Richtmaschine gemäß der Erfindung gegeben hai!, ist nicht die Leistung
des Rüttlers ausschlaggebend, sondern die Fliehkraft, die sich auf die Anzahl der zu bearbeitenden Teile
verteilt. Es kommt also im wesentlichen darauf an, einen verhältnismäßig großen Rüttler und einen kurzen
konischen Arbeitsspalt anzuwenden.
Mit der Richtmaschine gemäß der Erfindung wird der wesentliche Vorteil erzielt, daß das Richten, Glätten und
Entgraten, insbesondere von Starizteilen, kontinuierlich
in verhältnismäßig großen Durchsatzmengen erfolgen kann.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Richtmaschine zum Richten, Glätten und Entgraten, insbesondere von Stanzteilen od. dgl., die
an einem Auflageständer eine untere Arbeitsplatte s und darüber unter Beibehaltung eines Arbeitsspaltes
sine obere Arbeitsplatte aufweist, wobei die Zuführung der Stanzteile durch einen Rüttler erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rüttler (7) sowohl zur Einebnungsbewegung der Arbeitsplatte
als auch zum Vorschub der Stanzteile mit der oberen Arbeitsplatte (5) verbunden und in einem
oberen, in der Höhe verstellbaren Schlitten (9) angeordnet ist
2. Richtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rüttler (7) aus einem
LJnwuchtmotor besteht.
3. Richtmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rüttler (7) über die obere
Arbeitsplatte (5) mittels vorzugsweise Schwingmetallelementen
(8) an einem oberen Schlitten (9) aufgehängt ist
4. Richtmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (9) an vier Säulen
(11) auf- und abbeweglich und durch vier Abklemmungen
(10) feststellbar angeordnet ist
5. Richtmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rüttler (7) auf einem Kreisbogen (Pfeil 14) verschwenkbar ist.
6. Richtmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die untere Arbeitsplatte (3) auf einer Seite mit einer Materialzuführung (15) und auf der
anderen Seite mit einem Materialauslauf (16) versehen ist.
7. Richtmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Arbeitsspalt (4) zwischen der unteren und oberen Arbeitsplatte (3, 5) von der Materialzuführung
zum Auslauf hin konisch ausgebildet ist, wobei die Konizität von vorne nach hinten etwa
0,5 mm beträgt.
8. Richtmaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auflageständer (1) an der Unterseite auf den Boden aufstellbare Schwingmetallelemente
aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762648127 DE2648127C3 (de) | 1976-10-23 | 1976-10-23 | Richtmaschine zum Richten Glätten und Entgraten, insbesondere von Stanzteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762648127 DE2648127C3 (de) | 1976-10-23 | 1976-10-23 | Richtmaschine zum Richten Glätten und Entgraten, insbesondere von Stanzteilen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2648127A1 DE2648127A1 (de) | 1978-04-27 |
| DE2648127B2 true DE2648127B2 (de) | 1978-08-03 |
| DE2648127C3 DE2648127C3 (de) | 1979-03-29 |
Family
ID=5991277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762648127 Expired DE2648127C3 (de) | 1976-10-23 | 1976-10-23 | Richtmaschine zum Richten Glätten und Entgraten, insbesondere von Stanzteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2648127C3 (de) |
-
1976
- 1976-10-23 DE DE19762648127 patent/DE2648127C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2648127A1 (de) | 1978-04-27 |
| DE2648127C3 (de) | 1979-03-29 |
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Legal Events
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