DE2505663C3 - Antriebsvorrichtung für ein Schiebedach an einem Kraftfahrzeug - Google Patents
Antriebsvorrichtung für ein Schiebedach an einem KraftfahrzeugInfo
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- DE2505663C3 DE2505663C3 DE19752505663 DE2505663A DE2505663C3 DE 2505663 C3 DE2505663 C3 DE 2505663C3 DE 19752505663 DE19752505663 DE 19752505663 DE 2505663 A DE2505663 A DE 2505663A DE 2505663 C3 DE2505663 C3 DE 2505663C3
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/02—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
- B60J7/04—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
- B60J7/057—Driving or actuating arrangements e.g. manually operated levers or knobs
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für ein Schiebedach an einem Kraftfahrzeug, die
eine Antriebswelle aufweist, deren Drehbewegungen nach Erreichen der Endstellungen des Schiebedaches
über ein Steuerzahnrad sperrbar sind, das mit einem auf der Antriebswelle angeordneten Zahnrad zusammenwirkt,
wobei die Drehbewegungen des Steuerzahnrades gegen die der Antriebswelle untersetzt sind.
Bei einer aus der DE-OS 22 31383 bekannten
Vorrichtung dieser Art folgt die Untersetzung der Drehbewegungen zwischen Antriebswelle und Steuerzahnrad
durch unterschiedliche Durchmesser der miteinander in Eingriff stehenden Zahnräder. Um aber
mit einem verhältnismäßig kleinen Steuerzahnrad ein den Bewegungsvorgängen am Schiebedach entsprechend
großes Untersetzungsverhältnis zu erhalten, muß das auf der Antriebswelle angeordnete Zahnrad sehr
klein ausgeführt werden, so daß eine ausreichend robuste Verzahnung nicht möglich ist.
In der DE-OS 22 31 383 ist daher weiterhin angeregt, anstatt eines normal verzahnten Zahnrads ein Nockenrad
für den Antrieb des Steuerzahnrades vorzusehen. Dabei erweist es sich aber als nachteilig, daß in der
Stellung des Nockenrades, in der gerade kein Nocken im Eingriff mit dem Steuerzahnrad steht, das Steuerzahnrad
— z. B. bei einer Erschütterung — eine unkontrollierte Bewegung ausführen kann. Eine genaue
Steuerung der Bewegungsvorgänge ist dann nicht mehr gewährleistet.
Es ist Aufgabe der im Patentanspruch angegebenen Erfindung, bei begrenztem Unterbringungsraum für
eine Antriebsvorrichtung der eingangs genannten Art eine ausreichende Untersetzung mit einer robusten
Verzahnung zu schaffen, die zudem keine unkontrollierte Verstellung des Steuerzahnrades erlaubt.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß das auf der Antriebswelle angeordnete
Zahnrad eine nur mit einer Zahnlücke versehene Scheibe ist, von der ein Teil zentrisch auf einen etwa
dem Fußkreis der Zahnlücke entsprechenden kleineren Durchmesser abgesetzt ist, wobei zur Fortsetzung der
Zahnlücke am abgesetzten Teil zwei Zähne ausgebildet sind, während das Steuerzahnrad ais Gegenzahnrad
dazu eine geradzahlige aber unterschiedlich breite Verzahnung aufweist, derart, daß jeweils auf einen
breiten Zahn ein der Höhe des abgesetzten Teils an der Scheibe entsprechender schmaler Zahn folgt
Durch diese Ausbildung der Zahnräder sind den Raumverhältnissen für den Einbau entsprechend kleine
Zahndurchmesser möglich. Das Steuerzahnrad wird bei jeder Umdrehung der Antriebswelle nur jeweils um
einen breiten Zahn weiterbewegt. Für ein verhältnismäßig großes Untersetzungsverhältnis ist daher schon eine
geringe Zähnezahl ausreichend, so daß selbst bei einem kleinen Steuerzahnrad die Zähne robust ausgeführt
werden können.
Während die Zahnlücke am Antriebsrad nicht mit einem Zahn des Steuerzahnrades im Eingriff steht,
liegen zwei breite Zähne des Steuerzahnrades am Umfang der Scheibe an. Das Steuerzahnrad ist dann
gegen ein selbständiges Verdrehen gesichert.
Sollten es die baulichen Gegebenheiten erfordern, könnte das auf der Antriebswelle angeordnete und nur
mit einer Zahnlücke versehene Antriebszahnrad auch über ein Zwischenzahnrad auf das Steuerzahnrad
wirken. Dementsprechend müßte dann am Zwischenzahnrad die unterschiedlich breite Verzahnung ausgebildet
sein, wobei das mit diesem kämmende Steuerzahnrad eine normale Verzahnung aufweisen könnte.
Als Antrieb für das Schiebedach kann eine Handkurbel dienen. Bei einem solchen Antrieb könnten im
Steuerzahnrad in bekannter Weise verschiedene Kulissen vorgesehen sein, in die Anschlagstifte über einen
Wippschalter ein- und ausschiebbar sind.
Es könnte aber auch ein Elektromotor als Antrieb vorgesehen werden. Dabei wäre es möglich am
Steuerzahnrad anstatt der Kulissen z. B. Kontaktbahnen oder Schaltnocken anzubringen, die nach einem
bestimmten Verdrehweg des Steuerzahnrades einen elektrischen Schalter für den Elektromotor betätigen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung soll anhand der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 die Antriebsvorrichtung schematisch in der Draufsicht vom Fahrzeuginnenraum her, im Schnitt Ι-ί
durch F i g. 2.
F i g. 2 die Antriebsvorrichtung schematisch im Schnitt 11-11 durch Fig. 1.
F i g. 3 eine perspektivische Darstellung der Zahnräder in der Stellung in der die Zahnlücke nicht im Eingriff
ist.
F i g. 4 eine perspektivische Darstellung der Zahnräder in Stellung in der die Zahnlücke zum Eingriff kommt
Bei der in F i g. 1 und 2 gezeigten Antriebsvorrichtung ifür ein Schiebedach ist eine Welle 1 drehbar in einer
Tragplatte 2 gelagert.
Am unteren Ende der Welle 1 greift der Antrieb, im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Handkurbel 3
an. Das obere Ende der Welle 1 ist mit einem Ritzel 4 versehen, das im Eingriff mit Gewindekabeln 5 steht, die
am Schiebedach befestigt, sind.
Auf dem zwischen Tragplatte 2 und Handkurbel 3
liegenden Teil der Welle 1 ist eine Scheibe 6 verdrehfest angeordnet. In dieser Scheibe 6 ist eine Zahnlücke 7
vorgesehen. Ein Teil 8 der Scheibe 6 ist zentrisch auf einen geringeren, in etwa dem Fußkreis der Zahnlücke 7
entsprechenden Durchmesser abgesetzt.
Zur Fortsetzung der Zahnlücke 7 sind am Teil 8 zwei Zähne 9 ausgebildet. Die derartig ausgebildete Scheibe
6 dient als Antrieb für ein Steuerzahnrad 10, das
ebenfalls an der Tragplatte 2 gelagert ist Das Steuerzahnrad iO weist eine gerade Zähnezahi auf. Die
Zähne des Steuerzahnrades 10 sind jedoch unterschiedlich breit, und zwar derartig, daß abwechselnd einem
breiten Zahn 11 ein schmaler Zahn 1? folgt. Zwischen
zwei breiten Zähnen 11 liegt somit jeweils ein schmaler Zahn 12. Die Scheibe 6 und das Steuerzahnrad 10 sind
einander so zugeordnet, daß der abgesetzte Teil 7 der Scheibe 6 und die schmalen Zähne 12 am Steuerzahnrad
10 in einer Ebene Hegen.
Die Breite eines schmalen Zahnes 12 entspricht dabei der Höhe des abgesetzten Teiles 8 an der Scheibe 6.
Wild nun die Scheibe 6 mit der Antriebswelle 1 verdreht, so kommt die Zahnlücke 7 bei jeder
Umdrehung einmal mit dem Steuerzahnrad 10 zum Eingriff. Das Steuerzahnrad 10 wird dann jeweils um
einen breiten Zahn 12 weiterbewegt
In der in F i g. 3 gezeigten Stellung greift ein schmaler Zahn 12 am abgesetzten Teil 8 über die Scheibe 6
hinweg, während die beiden neben diesem schmalen Zahn 12 liegenden breiten Zähne 11 arn äußeren Rand
der Scheibe 6 anliegen. Die Scheibe 6 gleitet dann solange an den Zahnfianken der beiden anliegenden
breiten Zähne 11 entlang, bis einer der die Zahnlücke 7
fortsetzenden Zähne 9 mit seiner Außenflanke am schmalen Zahn 12 angreift Das Steuerzahnrad wird
dann verdreht; ein breiter Zarin 11 kommt, wie F i 3.4
zeigt, in Eingriff mit der Zahnlücke 7. Das Steuerzahnrad 10 bewegt sich so lange, bis wieder ein schmaler
Zahn 12 über den abgesetzten Teil 8 greift und der folgende breite Zahn 11 wieder am Rand der Scheibe
anschlägt
Es ist dann wieder die in Fig.3 gezeigte Stellung
erreicht In dieser Stellung kann sich das Steuerzahnrad 10 nicht selbständig verdrehen, da es durch die beiden
jeweils am Rand der Scheibe 6 anliegenden breiten Zähne 11 arretiert ist
Am Steuerzahnrad 10 sind in bekannter Weise verschiedene Kulissen 13 vorgesehen, in die über einen
Wippschalter 14 Anschlagstifte 15 ein- und ausgeführt werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Antriebsvorrichtung für ein Schiebedach an einem Kraftfahrzeug, die eine Antriebswelle aufweist, deren Drehbewegungen nach Erreichen der Endsteilungen des Schiebedaches über ein Steuerzahnrad sperrbar sind, das mit einem auf der Antriebsweile angeordneten Zahnrad zusammenwirkt, wobei die Drehbewegung des Steuerzahnrades gegen die der Antriebswelle untersetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Antriebswelle (1) angeordnete Zahnrad eine nur mit einer Zahnlücke (7) versehene Scheibe (6) ist, von der ein Teil (8) zentrisch auf einen etwa dem Fußkreis der Zahnlücke (7) entsprechenden kleineren Durchmesser abgesetzt ist, wobei zur Fortsetzung der Zahnlücke (7) am abgesetzten Teil (3) zwei Zähne (9) ausgebildet sind, während oas Steuerzahnrad (10) als Gegenzahnrad dazu eine geradzahlige aber unterschiedliche breite Verzahnung, (Zahn U bzw. 12) aufweist, derart, daß jeweils auf einen breiten Zahn (11) ein der Höhe des abgesetzten Teils (8) an der Scheibe (6) entsprechender schmaler Zahn (12) folgt.10
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752505663 DE2505663C3 (de) | 1975-02-11 | 1975-02-11 | Antriebsvorrichtung für ein Schiebedach an einem Kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752505663 DE2505663C3 (de) | 1975-02-11 | 1975-02-11 | Antriebsvorrichtung für ein Schiebedach an einem Kraftfahrzeug |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2505663A1 DE2505663A1 (de) | 1976-08-19 |
| DE2505663B2 DE2505663B2 (de) | 1980-09-18 |
| DE2505663C3 true DE2505663C3 (de) | 1981-04-23 |
Family
ID=5938583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752505663 Expired DE2505663C3 (de) | 1975-02-11 | 1975-02-11 | Antriebsvorrichtung für ein Schiebedach an einem Kraftfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4419178A1 (de) * | 1994-06-01 | 1995-12-07 | Webasto Karosseriesysteme | Antrieb für ein bewegbares Fahrzeugteil |
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|---|---|---|---|---|
| DE3030642C2 (de) * | 1980-08-13 | 1986-02-06 | Webasto-Werk W. Baier GmbH & Co, 8035 Gauting | Antriebsvorrichtung für einen ausstellbaren Schiebedeckel eines Kraftfahrzeugdaches |
| DE102008061256A1 (de) * | 2008-12-10 | 2010-06-17 | Huf Hülsbeck & Fürst Gmbh & Co. Kg | Getriebeeinheit |
| DE102009007900A1 (de) | 2009-02-06 | 2010-08-12 | Huf Hülsbeck & Fürst Gmbh & Co. Kg | Getriebeeinheit mit einer Nachlauffunktion |
| DE102014209939A1 (de) * | 2014-05-26 | 2015-11-26 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Getriebeanordnung mit Sperrfunktion |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT319060B (de) * | 1971-07-12 | 1974-12-10 | Webasto Werk Baier Kg W | Vorrichtung zum Steuern unterschiedlicher Bewegungsvorgänge von verschiebbaren Teilen von Fahrzeugkarosserien |
-
1975
- 1975-02-11 DE DE19752505663 patent/DE2505663C3/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4419178A1 (de) * | 1994-06-01 | 1995-12-07 | Webasto Karosseriesysteme | Antrieb für ein bewegbares Fahrzeugteil |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2505663A1 (de) | 1976-08-19 |
| DE2505663B2 (de) | 1980-09-18 |
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Legal Events
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