DE132728C - - Google Patents
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- DE132728C DE132728C DENDAT132728D DE132728DA DE132728C DE 132728 C DE132728 C DE 132728C DE NDAT132728 D DENDAT132728 D DE NDAT132728D DE 132728D A DE132728D A DE 132728DA DE 132728 C DE132728 C DE 132728C
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- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 claims 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/32—Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
- H01H3/34—Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts using ratchet
Landscapes
- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
Description
PATENTAMT.
JVl 132728 KLASSE 21 c.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Stromschalter für elektrische Bahnfahrzeuge
und andere Gegenstände, in welchen elektrische Ströme in mechanische Kraft umgesetzt
werden sollen. Der Zweck der neuen Vorrichtung besteht darin, den Strom nach und
nach stufenförmig zunehmend und zuverlässig, ohne besondere Sorgfalt oder Geschicklichkeit
zu beanspruchen, einzuschalten, so dafs nachtheilige Stöfse und infolge dessen unnöthiger
Stromverbrauch vermieden wird.
Die Neuerung besteht in der Anordnung einer auf der Schaltspindel angeordneten cylindrischen
Nabe, welche in mit den Widerstands-■contacten des Schaltapparates übereinstimmenden
Abständen ausgespart oder mit gezahnten Theilen versehen ist, in welche Aussparungen
Klinken eines um die Nabe drehbaren Gehäuses in Eingriff treten können. Durch ein cylindrisches
Schild, welches die Nabe theilweise umgiebt und mit derselben zusammenwirkt,
erzielt man den Vortheil, dafs die Sperrklinken nur in einer bestimmten Reihenfolge mit den
Aussparungen bezw. Zähnen in Eingriff treten können.
Der Erfindungsgegenstand wird in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar
zeigt
■Fig. ι eine Oberansicht des Stromschalters
an einem gewöhnlichen, für Strafsenfahrzeuge gebräuchlichen Schaltkasten,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Apparat, Fig. 3 eine Ansicht der Nabe,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Nabenschildes, welches dazu dient, den Eingriff der Klinke
mit den Aussparungen zu regeln,
Fig. 5 und 6 eine Ansicht des oberen Theils eines gewöhnlichen Schaltkastens,
Fig. 7 und 8 Querschnitte nach den Linien VII-VH, VIII-VIII der Fig. 4,
Fig. 9 eine perspectivische Ansicht der Kurbel,
Fig. 10 eine Ansicht des dritten oder untersten Sperrrades.
ι bezeichnet eine Kurbel, 2 eine Kurbelnabe, welche auf den Zapfen 3 eines gewöhnlichen
Schaltapparates aufgesetzt wird. 4 ist ein cylindrisches
Schild, welches dazu dient, den Eingriff der Klinken zu regeln. 5 bezeichnet eine
Deckplatte, auf welcher die Eintheilung äufserlich aufgezeichnet werden kann. Die Kurbel 1
(Fig. 2) wird nach oben verlängert und zu einer Kappe 6 ausgebildet, welch letztere dazu dient,
auf die cylindrische Nabe 2, in welcher der Zapfen 3 des Schaltapparates sitzt, aufgesetzt
zu werden. Zwischen dem äufseren Ende der Kurbel 1 und der Kappe 6 ist eine Erweiterung
7 angebracht, die mit den Schlitzen 8, 9 und 10 versehen ist (Fig. 9). Letztere erstrecken
sich durch die hintere Wand horizontal nach der Durchbohrung 11, welche unten
offen ist. Innerhalb dieser horizontalen Schlitze sind Klinken 12, 13, 14 gelagert (Fig. 2). Die
ersten beiden der erwähnten Klinken sind Gleitstifte, welche durch Federn 15, 16 gegen
die Scheiben 17 und 18 gedruckt werden. Die
dritte Klinke 14 dient zur ZurUckführung des Schalters in die Nullstellung und ist unverschiebbar.
Die Nabe 2 ist cylindrisch, wie bereits erwähnt, und in der Längsrichtung durchbohrt.
Der Querschnitt dieser Durchbohrung ist vier-
kantig und dient dazu, auf den Vierkantzapfen 3 des Schaltapparates (welcher nicht dargestellt
ist) aufgeschoben zu werden. Auf der Nabe sind drei Scheiben 17, 18 ig befestigt, wie
aus Fig. 2, 3, 7, 8 und 10 ersichtlich. Sie stehen mit einander in Berührung und sind
fest zusammengeschlossen. Die erste, oberste Scheibe 17 ist an ihrem Umfang mit Zähnen 21,
22, 23, 24, 26, 27, 28 (Fig. 7) versehen. Die zweite, mittlere Scheibe 18 wird an zwei gegenüberliegenden
Stellen ausgespart (20, 25, Fig. 8), während die dritte oder unterste Scheibe 19
einen Ansatz 29 besitzt (Fig. 10). Die Stellung der erwähnten Scheiben mit Rücksicht auf die
erwähnten Aussparungen geht aus Fig. 3, 7, 8 und 10 hervor. An Stelle einzelner mit einander
verbundener und auf der Nabe angeordneter Scheiben kann man auch die Nabe selbst an der betreffenden Stelle mit einem
entsprechend stärkeren Durchmesser versehen und die erwähnten Aussparungen in bestimmten
Abständen anbringen oder an Stelle der unteren Scheibe einen Flantsch anbringen, an welchem
die beiden oberen Scheiben befestigt werden.
Das sogenannte Schild 4 ist ebenfalls cylindrisch geformt und greift über die Nabe 2
hinüber und ruht auf den zuletzt erwähnten Scheiben. Das Schild ist ferner mit einer
cylindrischen Verlängerung 30 versehen, welche einen beträchtlichen Theil des Umfanges der
Scheibe 17 bedeckt. Eine weitere Verlängerung 31 bedeckt einen geringeren Theil der
Scheibe 18 (Fig. 4, 7 und 8). Die eine Seite des Schildes ist fufsförmig verlängert (32) und
gabelförmig ausgebildet, so dafs die Gabel den Stift 33 auf der oberen Platte 34 umfassen
kann. Es dient diese Anordnung dazu, eine Drehung des Schildes zu verhindern, wenn die
Nabe 2 mittelst der Kurbel in Drehung versetzt wird.
Die beschriebenen Theile werden in der aus' Fig. 2 ersichtlichen Weise zusammengesetzt, indem
die Nabe 2 auf den Zapfen 3 und das Schild 4 auf die Nabe und die Scheiben aufgeschoben
wird. Die Kappe 6 der Kurbel umfafst die Nabe sowie das Schild 4. In dieser Lage kann die Klinke 12 mit der Scheibe 17,
die Klinke 13 mit der Scheibe 18 und die feste
Klinke 14 mit der Scheibe 19 in Wirkung treten.
In Fig. 6 bezeichnet ferner 34 die obere Platte eines gewöhnlichen Stromschalters, auf
welcher Eintheilungen 35, 36, 37, 38, 39 angebracht sind, zum Zwecke, die Stellung des
Zeigers 40, welcher an dem Schaltzapfen angebracht ist und mit demselben bewegt wird,
für die nach und nach stufenförmige Zunahme des Stromes nach dem ersten Motor, z. B. eines
elektrischen Wagens, anzugeben. 41 bis 44 sind die Eintheilungen zum Anzeigen der Stromabgabe
nach dem zweiten Motor, wobei an die gewöhnliche Anordnung der gebräuchlichen
Strafsenfahrzeuge gedacht ist.
In der Anfangsstellung, in welcher der Strom vollständig ausgeschaltet ist, befindet sich die
Kurbel 1 in der Lage der radialen »Offen«-
Linie III-III (Fig. 6). Die Klinken 12 und 13
sind in dieser Lage zurückgedrängt und gleiten auf den Verlängerungen 30 und 31 des Schildes.
Um den Strom einzuschalten, wird die Kurbel ι zuerst nach rechts, wie ein Uhrzeiger in
der normalen Lage gedacht, vollständig nach der gegenüberliegenden Grenzseite gedreht,
welche Lage in Fig. 1 und durch die radiale »Geschlossen«-Linie I-1 dargestellt wird. Bevor
jedoch diese Lage erreicht wird, ist die Klinke 13 von der Verlängerung 31 des Schildes
abgeglitten und mit der Aussparung 20 der Scheibe 18 in Verbindung getreten, wodurch
die Nabe 2 (und infolge dessen der Zapfen 3) etwas gedreht wird. Durch diese Bewegung
wird der Strennschalter ebenfalls nach seinem
ersten Contact hin bewegt, welche Lage dadurch bezeichnet wird, dafs der Zeiger 40 gegenüber
der Eintheilung 35 auf dem Deckel 34 des Schaltkastens liegt.
Da die Nabe und die Scheiben auf diese Weise gemeinsam gedreht werden, so mufs
durch diese Bewegung die erste Aussparung 21 der Scheibe 17 von der Verlängerung 30 des
Schildes freigelegt sein. Um eine weitere Zunahme des Stromes einzuschalten, wird die
Kurbel 1 zurück in die durch die gestrichelte radiale Linie bezeichnete Stellung III — III gedreht,
worauf die Klinke 12 in die erwähnte freigelegte Aussparung 21 der Scheibe ι γ einfällt.
Dreht man die Kurbel wiederum nach ihrer Grenz-, d. h. »Offen«-Linie zurück, so wird der Zeiger 40 nach der Eintheilung 36
hin bewegt. Durch eine Wiederholung der erwähnten Vorgänge wird der Zeiger nach und
nach nach der Eintheilung 37 und 38 hin bewegt, in welcher Lage der Grenzwerth des
dem einen Motor zugeführten Stromes erreicht ist.
Es ist ersichtlich, dafs die erste Einschaltung des Stromes, d. h. die Führung der Nabe in
die Lage, wo der Zeiger 40 auf die Eintheilung 35 zeigt, eine Drehung der Kurbel von
der einen äufsersten Grenze bis zur anderen nöthig macht und dafs die nächsten Einschaltungen
nur durch eine kurze Rückwärtsbewegung, welche aber nur nach und nach erfolgen kann, gemacht werden können. Diese begrenzten
Bewegungen verhindern, dafs der Wagenführer durch irgend welche äufseren Einflüsse einen Fehler macht, infolge dessen
es ausgeschlossen ist, dafs durch irgend welche Unkenntnifs desselben ein zu plötzliches Anrücken
erfolgt oder dafs zu viel Strom eingeschaltet wird.
Claims (1)
- Um nun den zweiten Motor mit Strom zu versehen, mufs die Kurbel 40 zurückbewegt werden, bis die Klinke 13 in die zweite Aussparung 25 der Scheibe 18 fällt. Diese Drehung entspricht ungefähr einem Viertel der ganzen Kreisfläche, worauf die Kurbel wiederum vorwärts gedreht wird, bis die Grenzlinie »Geschlossen« erreicht ist.Die nächstfolgenden Bewegungen .sind nur eine Wiederholung der zuerst beschriebenen, wodurch der Zeiger 40 nach dun Eintheilungen 40,42,43,44 der äufsersten Grenze geführt wird. Hierdurch wird die Klinke 12 in der bereits beschriebenen Weise in Thätigkeit gesetzt, tritt aber mit den Aussparungen 26, 27, 28 der Scheibe 17 in Verbindung. Die Klinke 14, welche zur Zurückführung des Schalters in die Nullstellung dient, ist durch das Schild 30, 31 nicht verdeckt; sie ist daher stets, in den Zwischenstellungen des Schalters nach Zurücklegung eines mehr oder weniger langen Leerlaufs, zur Handhabung (im Zusammenspiel mit Scheibe 19 nebst Ansatz 29) freigegeben.Die Anzeigeplatte 5 besteht aus einer einfachen Unterlegscheibe, welche auf der Nabe 2 angeordnet ist und sich mit derselben dreht. Die Scheibe ist mit einer radialen Oeffnung 45, wie dargestellt, versehen, zum Zwecke, die in erhabenen Buchstaben auf der oberen Fläche der Kappe 4 angebrachten Einschaltstellungen sichtbar zu machen (Fig. 1). Die Scheibe dient als Controle, vermittelst welcher man feststellen kann, ob die Theile die richtige Lage unter sich einnehmen, wenn der ganze Apparat von dem betreffenden Fahrzeuge abgenommen wurde.Die beschriebene Construction kann man etwas vereinfachen, indem man die Mittelscheibe 18, den Ansatz 31 des Schildes und die Klinke 13 fortläfst und dementsprechend die übrigen Theile umformt. In diesem Fall versieht man die obere Scheibe 17 mit weiteren Aussparungen, welche in Uebereinstimmung mit denen der fortgelassenen Scheibe 18 angebracht werden müssen, sowie mit einer Anzahl ähnlicher Aussparungen gleich weit entfernt, welche den Raum zwischen den Aussparungen 24 und 26 einnehmen. Die Verlängerung 30 des Schildes wird etwas gekürzt, um die erste Aussparung in der Anfangslage abzudecken.Die erwähnten Aenderungen bedingen eine geringfügige Aenderung in der Bewegung des Apparates, nämlich dafs man, anstatt die Kurbel von der einschaltenden Lage für den ersten Motor zu der entsprechenden Lage des zweiten Motors durch eine einzige Drehung hinüberzuwerfen, wie oben beschrieben, dies in diesem Fall dadurch ermöglicht, dafs man die kurzen Rückbewegungen wiederholt.Patent-A ν spruch:Stromschalter, dadurch gekennzeichnet, dafs mehrere auf der Schaltwelle befestigte Sperrräder (17, 18, 19) durch ein festliegendes, mit Aussparungen versehenes cylindrisches Schild(4) so gegen die im Schalthebel liegenden Klinken (12, 13, 14) abgedeckt sind, dafs nur ein stufenförmiges Einschalten des Stromes durch eine hin- und hergehende Bewegung des Handhebels (1) möglich ist, während ein vollständiges Ausschalten aus jeder Stellung heraus mittelst einer einzigen Rückbewegung durch Zusammenwirken der Sperrklinke (14) und des Sperrrades (19) erfolgen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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|---|---|
| DE132728C true DE132728C (de) |
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