DE2334593A1 - Faltenlegendes tragband fuer gardinen, vorhaenge od.dgl - Google Patents
Faltenlegendes tragband fuer gardinen, vorhaenge od.dglInfo
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Description
Faltenlegendes Tragband tür Gardinen, Vorhänge od. dgl.
Die Erfindung betrifft ein faltenlegendes Tragband mit einer
oder zwei zur Bildung von Doppelfalten in Gardinen, Vorhängen od. dgl. auf der Rückseite des Bandes abwechselnd flottierend
und am Band angebunden verlaufend angeordneten Zugkordeln, wobei die Breite zweier gegeneinander in Falten gelegten Einzelfalten
die Breite der Doppelfalte ergibt und rechts und links von den aneinanderstoßenden Paltenflügein der Einzelfalten je
eine Lasche zur Befestigung eines Aufhängers angeordnet ist.
Bei bekannten Bändern der vorgenannten Art wird angestrebt, daß die jeweils aus zwei oder mehreren Einzelfalten gebildeten Doppelfalten
möglichst glatt am oberen Gardinenrand anliegen. Zu diesem Zweck hat man über die Breite der Doppelfalte reichende
Taschen im Band eingearbeitet, in die entsprechend große Stäbchen oder Plättchen, z.B. aus Kunststoff eingesteckt werden,
die einen Streck- und Versteifungseffekt erzielen. Das Einstekken
dieser Stäbchen bzw. Plättchen erfolgt von Hand und wirkt sich daher verteuernd auf die Herstellungskosten der Ware aus,
was im Hinblick auf Bänder als Massenware nur ungern in Kauf genommen wird.
Es wurde nun gefunden, daß man die durch die Handarbeit lohnintensiven
Kosten dadurch einsparen kann, daß am oder im oberen Tragbandrand innerhalb der Breite der Doppelfalte Mittel vorgesehen
sind, die die Faltenflügel der aus den Einzelfalten bestehenden Doppelfalte nach der Faltenbildung am Tragband anliegend
fixieren. Und zwar können die Mittel aus einer über die Breite oder Teilbreite der Doppelfalte flottierend verlaufenden,
im Produktionsgang des Tragbandes hergestellten Schnur oder einem Faden oder einer über der oberen Kante des Tragbandes
verlaufenden, unverschiebbar in einem Webschlauch eingearbeiteten und über die Breite oder eine Teilbreite der Doppelfalte
frei verlaufenden Schnur oder einem Faden bestehen.
Diese über die Breite oder eine Teilbreite der Doppelfalte frei verlaufende Schnur wird nach Bildung der Doppelfalte
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und nachdem jeweils ein Aufhänger an der Doppelfalte befestigt
ist, über den Kopf des Aufhängers hinweg gezogen, so daß die Schnur, vom Aufhängekörper gehalten, auf ihre Austrittspunkte
am oberen Band des Tragbandes einen geringen Zug ausübt und damit die Flügel der Doppelfalten an das Band heranzieht und in
dieser Lage festhält.
Die Mittel zur Fixierung der Doppelfalte am Tragband können aber auch aus zwei nebeneinander oder im Abstand voneinander innerhalb
der Breite oder einer Teilbreite der Doppelfalte angeordnete Schlaufen zur Aufnahme je eines Schenkels eines Aufhängers
bestehen. Der U-förmige Schenkel, aus 'dem der Befestigungsteil
eines handelsüblichen Aufhängers meist besteht, nimmt die beiden Schlaufen beim Befestigen am Band so auf, daß die linke Schlaufe
sich um den linken Schenkel und die rechte Schlaufe sich um den rechten Schenkel des Aufhängers schlingt, so daß ähnlich wie im
vorerwähnten Fall die Faltenflügel an das Band herangezogen und in dieser Lage festgehalten werden.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Tragbandes und mehrere vorteilhafte
Ausgestaltungen des Tragbandes gemäß der Erfindung ergeben sich aus den folgenden Erläuterungen anhand der Zeichnung.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Tragband in gestrecktem Zustand in der
Phase der Faltenbildung und zu einer Doppelfalte gefaltet in Rückansicht,
Fig. 2 dasselbe Band in der Phase der Faltenbildung und zu einer Doppelfalte gefaltet mit einem
Schnitt durch die Schenkel des Aufhängers in Draufsicht,
Fig. 3 u. 4 Ausführungsformen des Bandes in Rückansicht,
Fig. 5 ein weiteres Tragband gemäß der Erfindung in gestrecktem Zustand in Rückansicht,
Fig. 6 dasselbe Band in der Faltenbildungsphase
und zu einer Doppelfalte gefaltet mit einem Schnitt durch die Schenkel des Aufhängers
in Draufsicht,
Fig. 8 eine Variation der Doppelfalte nach den Fig. 5 bis 7 in gestrecktem Zustand und in der
Phase der Faltenbildung in Rückansicht.
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ORIGINAL INSPECTED
Das mit 9 bezeichnete Tragband weist auf seiner Rückseite zwei parallel zueinander und abwechselnd in einem Webschlauch, wie
bei 9a oder kurz angebunden,wie bei 9b und flottierend, wie bei
10a und 11a verlaufende Zugkordeln 10 und 11 auf, mit deren
Hilfe in bekannter Weise, wie aus Pig. 1 Mitte und rechts ersichtlich, Doppelfalten 12 gebildet werden. Rechts und links
der aneinanderstoßenden Faltenflügel der Einzelfalten 12a und 12b im gefalteten Zustand des Bandes 9 bzw. am Beginn und am
Ende der Doppelfalte 12 im gestreckten Zustand des Bandes 9 ist je eine Lasche 13 eingearbeitet, durch die die Schenkel
Ha und 14b eines Ro11aufhängers 14 zur Befestigung der Gardine
(nicht dargestellt) an der Aufhängeschiene (ebenfalls nicht
dargestellt) gezogen sind.
Um zu verhindern, daß die beiden Einzelfalten 12a und 12b vom
Tragband 9 abstehen, ist gemäß der Erfindung über der oberen Tragbandkante innerhalb der Breite der Doppelfalte 12 eine
Schnur 15 frei verlaufend eingearbeitet, die nach der Faltenbildung
und nachdem der Aufhänger 14 in üblicher Weise befestigt ist, über den Kopfteil 14c des Aufhängers 14 hinweg gehoben
wird und damit, von dem Schenkel 14a und 14b des Aufhängers 14 gehalten, die Faltenflügel der Einzelfalten 12a
und 12b an das Tragband 9 heranzieht und festhält (siehe Fig. 1 und 2 rechter Teil). Die Schnur 15 wird je nach Breite der
Doppelfalte über eine Teilbreite oder über die volle Breite der Doppelfalte 12 verlaufend angeordnet.
Die Schnur 15 kann auch in Form einer in der oberen Tragbandkante durchgehend unverschiebbar in einen Webschlaueh 16a des
Tragbandes 16 verlaufenden Schnur 17 eingearbeitet sein, die innerhalb der Breite, der Doppelfalte frei liegt, wie in Fig.3
dargestellt.
Die Funktion der Schnur 15 kann außerdem gemäß der Erfindung durch den zwischen der oberen Kante 18a des Tragbandes 18 der
Fig.4 und einen über die Breite der Doppelfalte sich erstrekkenden
Schlitz 18b stehengebliebenen Bandteil 18c wahrgenommen
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_ 4 werden.
Ein weiteres Mittel, die Faltenflügel der aus den Einzelfalten
bestehenden Doppelfalte nach der Faltenbildung am Tragband anliegend zu fixieren besteht darin, daß im Tragband 19, das hinsichtlich
der Faltenbildung die gleiche Anzahl und Anordnung von Zugkordeln und die gleiche Aufhängevorrichtung wie das beschriebene
Band gemäß der Pig. 1 bis 4 aufweist, an seiner Oberkante zwei im Abstand voneinander innerhalb der Breite der Doppelf
alt'e 20 angeordnete Schlaufen 21 und 22 eingearbeitet sind
(siehe Fig. 5 bis 8). Diese Schlaufen 21 und 22 sind von der Mitte der Doppelfaltenbreite aus jeweils gleich weit entfernt
und je nach Breite der Doppelfalte näher oder weiter von der Mitte der Doppelfaltenbreite entfernt engeordnet. Sie haben die
Form einer vom Band abstehenden öse und sind in diesem Ausführungsbeispiel
in der oberen Kante des Tragbandes 19 eingearbeitet. Die Schlaufen 21 und 22 könnten ebensogut unmittelbar unterhalb
der oberen £anclkante auf der Vorder- oder Rückseite
des Tragbandes eingearbeitet sein.
Nach Bildung der Doppelfalte 20 wird ein Rollaufhänger 23 am Tragband 19 derart befestigt, daß er die Schlaufen 21 und 22
mit erfaßt, und zwar indem der U-förmige Teil 23a des Aufhängers z.B. zuerst durch die Schlaufe 22, dann durch die lasche
24 und 25 und zuletzt durch die Schlaufe 21 oder in umgekehrter Reihenfolge geführt wird, so daß, wie die Fig. 6 und 7 zeigen,
die beiden Schenkel des Aufhängers die Faltenflügel 20a und 20b der Doppelfalte 20 an das Tragband 19 heranziehen und in dieser
Lage festhalten.
Die Schlaufen 21 und 22 werden in Abhängigkeit von der Breite der Doppelfalte und der Anzahl und Dicke der Einzelfalten näher
oder weiter von der Mitte der Doppelfaltenbreite entfernt angeordnet und demzufolge länger oder kürzer bemessen. Gegenüber
der Anordnung der Schlaufen 21 und 22 der Fig.5, 6 und 7 sind die Schlaufen 21 und 22 des in Fig. 8 dargestellten Tragbandes
jeweils an den äußersten Enden der Doppelfalte eingearbeitet,
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wie es insbesondere aus dem rechten Teil der Fig. 8, der Darstellung
des Bandes in der Faltenbildungsphase, ersichtlich ist. Das Band 26 stellt hinsichtlich der Faltenbildung eine
bekannte Variante des vorbeschriebenen Doppelfaltenbandes dar, bei dem an beiden Seiten jeder Dpppelfalte je eine weitere Einzelfalte
26a und 26b vorgesehen ist.
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Claims (9)
- f\ )J Palt enl eg ende s Tragband mit einer oder zwei zur Bildung von^s Doppelfalten in Gardinen, Vorhängen od. dgl. auf der Rückseite des Bandes abwechselnd flottierend und am Band angebunden verlaufend angeordneten Zugko'rdeln, wobei die Breite zweier gegeneinander in Palten gelegten Einzelfalten die Breite der Doppelfalte ergibt und rechts und links von den aneinanderstoßenden Paltenflügein der Einzelfalten je eine lasche zur Befestigung eines Aufhängers angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß am oder im oberen Tragbandrand innerhalb der Breite der Doppelfalte Mittel vorgesehensind, die die Paltenflügel der aus den Einzelfalten (12a, 12b, 20a, 20b) bestehenden Doppelfalte(12, 20) nach der Faltenbildung am Tragband(9j 19) anliegend fixieren.
- 2) Tragband nach Anspruch 1,dadurch gekenn zeichnet, daß die Mittel aus einer über die Breite oder eine Teilbreite der Doppelfalte (12) flottierend verlaufenden, im Produktionsgang des Tragbandes (9) hergestellten Schnur (15) oder einem Paden od. dgl. bestehen.
- 3) Tragband nach Anspruch 1, dadurch gekenn-z e i chnet, daß die Mittel aus einer über der oberen Kante des Tragbandes (16) verlaufend unverschiebbar in einem Webschlauch (16a) eingearbeiteten Schnur (17) oder einem Paden od. dgl. bestehen, die über die Breite oder eine Teilbreite der Doppelfalte frei verläuft.
- 4) Tragband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne t,'daß die Mittel aus einem im oberen Rand des Tragbandes (18) eingearbeiteten, über die Breite oder eine Teilbreite der Doppelfalte sich erstreckenden Schlitz (18b) bestehen.
- 5) Tragband nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus zwei nebeneinander oder im Abstand voneinander innerhalb der Breite der Doppelfalte509807/0015— A *(20) angeordnete Schlaufen (21,22) zur Aufnahme je eines Schenkels eines Aufhängers (23) bestehen.
- 6) Tragband nach den Ansprüchen 1 und 5»dadu*rch gekennzeichnet, daß beide Schlaufen (21, 22) von der Mitte der Doppelfaltenbreite aus jeweils gleich weit entfernt ange ordnet sind.
- 7) Tragband nach den Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufen (21, 22) die Form einer vom Band abstehenden öse aufweisen.
- 8) Tragband nach den Ansprüchen 1 und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufen (21,22) in der oberen Kante des Tragbandes (19> 26) eingearbeitet sind.
- 9) Tragband nach den Ansprüchen 1 und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufen (21, 22) unmittelbar unterhalb der oberen Bandkante auf der Vorder- oder Rückseite des Tragbandes eingearbeitet sind. "B0 9807/00IB
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732334593 DE2334593A1 (de) | 1973-07-07 | 1973-07-07 | Faltenlegendes tragband fuer gardinen, vorhaenge od.dgl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732334593 DE2334593A1 (de) | 1973-07-07 | 1973-07-07 | Faltenlegendes tragband fuer gardinen, vorhaenge od.dgl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2334593A1 true DE2334593A1 (de) | 1975-02-13 |
Family
ID=5886209
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732334593 Pending DE2334593A1 (de) | 1973-07-07 | 1973-07-07 | Faltenlegendes tragband fuer gardinen, vorhaenge od.dgl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2334593A1 (de) |
-
1973
- 1973-07-07 DE DE19732334593 patent/DE2334593A1/de active Pending
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