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Aufhängeband für Gardinen und Vorhänge Die Erfindung betrifft ein
Aufhängeband für Gardinen und Vorhänge, das zum lösbaren Einsetzen von Aufhängehaken
in Längsrichtung des @andes beabstandete Schlaufen aufweist.
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Derartige Bänder sind gewöhnlich relativ schmal, d. h. es ist eine
Breite von weniger als 5 cm fLir die Schlaufen und die Randabschnitte vorgesehen,
auf denen das Band am oberen Rand eines Vorhanges festgenäht wird. Jedoch werden
relativ breite Aufhängebänder für Vorhänge benötigt, die beispielsweise eine Breite
von 5 bis etwa 15 cm haben.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Aufhängeband der eingangs
beschriebenen Art so auszubilden, daß bei der Anbringung am oberen Randabschnitt
des-Vorha-ngs dieser Abschnitt eine attraktive Krauselung oder einen in' Aussehen
ansprechenden t.5altentrurf erhalt.
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Dies wird nach der Erfindung mit einem Aufhängebandfür Gardinen und
Vorhänge erreicht, das einen aus Kett- und Schußfäden geflochtenen Bandkörper mit
zusätzlichen Fäden aufweist, die zur Ausbildung von Schlaufen auf der Vorder- und
Rückseite in dem Bandkörper und aus diesem heraus verlaufen, wobei diese Schlaufen
in Querrichtung sich erstreckende, an den Enden offene und in Längsrichtung in Abständen
angeordnete Taschen zum Einsetzen von Aufhängehaken auf einer der beiden Seiten
des Bandes bilden, wobei ferner mehrere in Querrichtung beabstandete Reihen solcher
Taschen bildender Schlaufen auf der Vorder- und Rückseite zum wahlweisen Einsetzen
der Aufhängehaken und eine entsprechende Anzahl von Zugschnüren vorgesehen sind,
die an den Stellen durch den Bandkörper verlaufen, die frei von Taschen sind.
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Zweckmäßigerweise sind die Schlaufen in jeder Reihe durch Flottungen
von Kettfäden ausgebildet, wie sie im wesentlichen in dem britischen Patent 790
851 beschrieben sind.
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Ferner sind zweckmäßigerweise drei Reihen von Schlaufen vorgesehen.
Die Schlaufen in den be-treffenden Reihen können der Breite nach miteinander ausgerichtet
oder versetzt angeordnet sein. nach einer Ausfihrungsform werden den drei Reihen
von Schlaufen drei Zugschnüre zugeordnet.
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Eine beispielsweise AusfuI'ungsform nach der Erfindung wird nachfolgend
anhand der Zeichnung näher erläutert, in der
iig. 1 in einer Ansicht
eine Seite eines erfindungsgemäß ausgebildeten Aufhängebandes für einen Vorhang
zeigt.
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Fig. 2 ist eine ähnliche Darstellung der anderen Seite des Dandes.
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Bei der Ausführungsbeispiel nach Pig. 1 ist das Aufhängeband relativ
breit ausgebildet und auf einem Webstuhl mit nur einem Schützen oder einer Nadel
gefertigt. Es besteht im wesentlichen aus einem Bandkörper 1.
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Das Band weist in symetrischer Anordnung drei Reihen A, B, C von Schlaufen
4 für die Aufhängehaken auf, wobei diese Reihen über die Breite des Bandes in gleichen
Abständen angeordnet sind. Die einzelnen Abstände D, E haben etwa die gleiche Breite
wie die einzelnen Reihen A, B, C der Schlaufen 4, wobei die Gesamtbreite der Reihen
A, B, C von Schlaufell 4 hinsichtlich der Breite des Bandkörpers 1 so ausgelegt
ist, da freie Randabschnitte 5, 6 an den gegenüberliegenden Rändern des Bandes vorhanden
sind, die jeweils etwa doppelt so breit sind wie eine einzelne Reihe A, B, C von
Schlaufen In jeder Reihe A, B, C sind die Schlaufen 4 auf den gegenüberliegenden
Seiten des Bandes abwechselnd ausgebildet, wie aus Fig. 2 hervorgeht, weiche die
gegenüberliegende Seite des Bandes zeigt, wobei die abwechselnd ausgebildeten bzw.
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zwischen den Schlaufen L der Seite nach Fig. 1 angeordneten Schlaufen
mit 4' bezeichnet sind.
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In dem dargestellten Ausführungsbeiswoiel sind die Schlaufen 4 durch
Flottungen 7 zusätzlicher Kettfäden 8 gebildet, wie sie in wesentlichen die britische
Patentschrift 790 851 beschreibt, auf die hinsichtlich der Einzelheiten Bezug genommen
wird.
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Bei dem Ausführungsbeispiel sind ferner die Schlaufen 4, 4' der betreffenden
Reihen über die Breite des Eandes mit ein wander ausgerichtet. Die Schlaufen 4,
1!.? können auch versetzt zueinander ausgebildet werden.
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Zusätzlich sind drei Zugschnüre 9 vorgesehen, die einen solchen Abstand
voneinander haben, daß sie über den Hauptteil der Breite des Bandes verteilt sind.
Zu diesem Zweck sind sie jeweils den drei Reihen A, B, C von Schlaufen 4 zugeordnet.
Die beiden Xiußereil Zugschnüre 9 erstrecken sich langes des äußeren Randes der
äußeren Reihen A, C von Schlaufen 4, ds', während die dritte Zugschnur längs der
IIitte der mittleren Reihe B verläuft. Alle Zugschnüre 9 sind so angeordnet, daß
sie sich in beabstandeten Flottungen über den Bandkörper an Stellen auf den gegenüberliegenden
Seiten des Bandes in Abständen zwischen den aufeinanderfolgenden Schlaufen 4, 4'
erstrecken.
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Dieses Aufhängeband kann am oberen Rand eines Vorhanges durch Vernähen
längs der gegenüberliegenden Randabschnitte 5, 6 des Bandes befestigt werden und
da die Schlaufen 4, 4' und die Zugschnüre 9 symetrisch und auf den gegenüberliegenden
Seiten des Bandes ausgebildet sind, kann das Band an einem Vorhang so befestigt
werden, daß eine der beiden Seiten außen liegt, oder auch in der Weise, daß einer
der beiden Seitenränder oben liegt. Das Band kann somit nicht mit einer falschen
Seite nach außen oder mit den falschen Rändern oben und unten befestigt werden.
Demnach kann das Band sehr schnell an einem Vorhang festgenäht werden, ohne daß
dabei eine bestimmte Anordnung berücksichtigt werden muß.
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Wenn der Vorhang durch Einsetzen von Aufhängehaken in einer Reihe
von Schlaufen des Bandes aufgehängt wird, so erhält der obere Teil des Vorhangs
einen Faltenwurf, der bei diesem Beispiel parallele Falten ergibt.
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Die Aufhängehaken können in irgendeiner Schlaufenreihe eingesetzt
werden. Wenn beispielsweise die oberste Schlaufenreihe verwendet wird, erstreckt
sich der Vorhang über ein relativ kurzes Stück von der Vorhangschiene nach oben,
wobei er einen relativ breit herabhängenden, in Falten gelegten Abschnitt aufweist.
Wenn andererseits die untere Schlaufenreihe verwendet wird, wird der obere Abschnitt
des Vorhangs in einem verhältnismäßig breiten Faltenwurf sich von der Vorhangschiene
nach oben erstlAecken. Wird die mittlere Schlaulenreihe verwendet, so wird der obere
Abschnitt des Vorhangs auch in Falten gelegt, jedoch wird sich dieser Abschnitt
zun' Teil über ein kürzeres Stück vo der Vorhangschiene nach oben erstrecken als
wenn die untere Schlaufenreihe verwendet wird und zum Teil von der Vorhangschiene
nach unten verlaufen.
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Anstelle einer einzelnen Schlaufenreihe mit kurzen Aufhängehaken können
auch längere Haken zum Aufhängen des Vorhangs vorgesehen werden, die sich durch
die miteinander ausgerichteten Schlaufen zweier oder aller drei Reihen erstrecken.
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Schließlich können auch nur zwei Schlaufenreihen oder mehr als drei
Reihen auf dem Band vorgesehen werden. Ebenso können nur zwei oder auch mehr als
drei Zugschnüre vorgesehen sein. Das Band kann die mehr gebräuchliche relativ schmale
Form von weniger als 5 cm Breite oder auch eine relativ breite Form von 5 bis beispielsweise
15 cm haben.