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DE7322599U - Doppelfaltenbildendes gardinentragband - Google Patents

Doppelfaltenbildendes gardinentragband

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Publication number
DE7322599U
DE7322599U DE19737322599 DE7322599U DE7322599U DE 7322599 U DE7322599 U DE 7322599U DE 19737322599 DE19737322599 DE 19737322599 DE 7322599 U DE7322599 U DE 7322599U DE 7322599 U DE7322599 U DE 7322599U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
folds
double
fold
pull
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19737322599
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vorwerk & Sohn & Co Kg 5600 Wuppertal GmbH
Original Assignee
Vorwerk & Sohn & Co Kg 5600 Wuppertal GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vorwerk & Sohn & Co Kg 5600 Wuppertal GmbH filed Critical Vorwerk & Sohn & Co Kg 5600 Wuppertal GmbH
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Publication of DE7322599U publication Critical patent/DE7322599U/de
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Description

VORWERK & SOHN Wuppertal-Bannen
Doppelfaltenbildendes Gardinentragband
Die Erfindung betrifft ein faltenlegendes Tragband mit einer oder, zwei zur Bildung von Doppelfalten in Gardinen, Vorhängen od. dgl. auf der Rückseite des Bandes abwechselnd flottierenä und am Band angebunden verlaufend angeordneten Zugschnüren, wobei die Zugschnur oder die Zugschnüre jeweils in der Mitte der Doppelfalte und an den quer zur Bandlängsrichtung verlaufenden, bei der Faltenbildung nach innen vorspringenden Faltenknicklinien für ein kurzes Stück durch Webschlaufen oder durch einen kurzen Wechsel der Zugschnüre von der Rückseite auf die Vorderseite des Tragbandes und zurück längsverschiebbar angebunden sind und die Breite zweier gegeneinander in Falten gelegten Einzelfalten in etwa die Breite der Doppelfalte ergibt.
Um bei den bekannten Bändern der beschriebenen Art zu erreichen, daJ3 die Doppelfalten in ihrer Breite straff und am Band anliegend verlaufen, wird das Tragband mit einer über die Breite der Doppelfalte reichenden, eingewebten Tasche versehen, in die ein entsprechend breites und langes Verst eifungsstäbchen oder -plättchen aus Kunststoff od. dgl. eingesteckt ist. Da das Einstecken der Stäbchen oder Plättchen von Hand geschieht, sind die Herstellungskosten dee Tragbandes sehr lohnintensiv, was es im Hinblick auf eine Massenware möglichst zu rermeiden gilt.
Es wurde nun gefunden, daß sich der genannte Nachteil dadurch vermeiden läßt, daß anstelle der einzuarbeitenden Taschen und der darin einzusteckenden Stäbchen oder Plättchen eine weitere Zugschnur über dem oberen Rand des Tragbandes oder auf der Vorderseite des Tragbandes unmittelbar unter der oberen Tragbandkante verlaufend angeordnet wird, die jeweils über die volle Breite der Doppelfalte und über den Bandabschnitt zwischen zwei benachbarten Doppelfalten hinweg längsverschiebbar angebunden ist ο Diese zusätzliche Schnur bewirkt einmal eine Straffung der Doppelfalte über ihre volle Breite und zieht zum anderen die
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Doppelfalte eng an das Tragband heran, so daß auf einen Versteifungseffekt verzichtet werden kann.
Einer bevorzugten Ausführungsform des Tragbandes gemäß der Erfindung zufolge ist die über dem oberen Rand des Tragbandes verlaufende Zugschnur jeweils zusätzlich an den bei der Faltenbildung nach außen vorspringenden Knicklinien für ein kurzes Stück längsverschiebbar angebunden, was den Vorteil hat, daß die Faltenteile an diesen Stellen ebenfalls mit an das Tragband herangezogen werden.
Der Gegenstand der Erfindung wird in zwei Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung im folgenden näher erläutert. Es zeigen;
Fig. 1 die Rückseite eines Bandabschnittes mit zwei Zugschnüren in gestrecktem Zustand,
Fig. 2 dasselbe Band in der Phase der Faltenbildung,
Fig. 3 die Rückseite eines Bandabschnittes mit drei Zugschnüren in gestrecktem Zustand und
Fig. 4 dasselbe Band in der Phase der Faltenbildung.
Das Tragband 5 der Fig. 1 ist im Abstand von seiner unteren Kante mit einer Zugschnur 6 versehen, die in bekannter Weise abwechselnd flottierend, z.B. wie bei 6a und in einem Webschlauch verschiebbar angebunden, beispielsweise wie bei 6\>f eingearbeitet ist. Gemäß der Erfindung ist eine weitere Zugschnur 7 über der oberen Kante des Tragbandes 5 verlaufend angeordnet, die zwar auch abwechselnd flottierend, z.B. wie bei 7a und in einem Schlauch verschiebbar angebunden, beispielsweise wie bei 7b, eingearbeitet ist, jedoch gegenüber der Schnur 6 eine andere Wechselfolge einnimmt, wie anhand von Fig. 2 noch näher zu erläutern ist.
Die untere Zugschnur 6 verläuft, wie aus Fig. 2 ersichtlich, bis zum Beginn der Doppelfalte ( mit 6c bezeichnet) in einem Webschlauch 5d, flottiert dann bis zur Mitte der Doppelfaltenbreite 5b, wo sie bei 5a für ein kurzes Stück durch das Band 5 auf die Vorderseite durchtritt und wieder auf die Bandrückoeite
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zurücktritt, daraufhin bis zum Ende 6d der Doppelfalte flottiert, um dann über den Bandabschnitt zwischen zwei Doppelfalten bis zum Ende des Rapportes verschiebbar im Webschlauch 5d zu verlaufen. Bei der Betätigung der Zugschnur 6 werden, wie Fig. 2 zeigt, Doppelfalten gebildet, und zwar dadurch, daß die bei 6c und 6d entstandenen Faltenknicklinien gegeneinander auf die Anbindung 5a gefaltet, werden. Ein durch die am Anfang und am Ende der Doppelfalte eingearbeitete Lasche 8 gezogener Rolloder GIeitaufhänger fixiert die gebildete Doppelfalte.
Die Zugschnur 7 verläßt, wie aus Fig. 2 hervorgeht, in ihrem Verlauf von links nach rechts betrachtet schon vor der bei 6c entstandenen Knicklinie den WebschjLauch 5c und verläuft frei bis zum Beginn der Doppelfaltenbreite 5b bei 7c, wird dann über die Doppelfaltenbreite 5b im Webschlauch geführt, tritt bei 7d aus dem Schlauch heraus und flottiert bis zum Bandabschnitt 5c, innerhalb der sie wiederum im Webschlauch eingebunden ist und von wo aus der beschriebene Rapport von neuem beginnt.
Die Zugschnur 7» die nach der Zugschnur 6 oder gleichzeitig mit ihr betätigt wird, bewirkt, daß die Doppelfalte in ihrer Breite 5b an ihren Begrenzungspunkten 7c und 7d an das Tragband 5 jeweils an den Bandabschnitt 5c herangezogen und dort glatt am Band anliegend fixiert wird, womit eine bisher durch Stäbchen oder Plättchen bewirkte Versteifung des Bandabschnittes 5b entfallen kann.
Ein weiteres Aueführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird in den Fig. 3 und 4 dargestellt, bei dem in ein Tragband 9 zwei dem herkömmlichen Funktionsprinzip der Zugschnur 6 entsprechend verlaufende Zugschnüre 10 und 11 eingearbeitet sind. Ein weiterer Unterschied gegenüber dem Band 5 besteht darin, daß zwischen den Faltenknicklinien 9a und 9b, vergleichbar mit 6o und 7c in Fig. 2, eine weitere Einzelfalte 9c angeordnet ist, an deren nach innen vorspringender Faltenknicklinie 9d die beiden Zugschnüre 10 und 11 kurz angebunden sind und an deren nach außen vorspringender Faltenknicklinie 9e die gemäß
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der Erfindung über der oberen Kante des Tragbandes 9 verlaufend angeordnete Zugschnur 12 bei 9g kurz angebunden ist. Die gegenüber dem Band 5 in Pig. 2 an den bei der Faltenbildung nach außen vorspringenden Faltenknicklinie 9e zusätzlich angebundene Zugschnur 12 hat den Vorteil, daß die Einzelfalte 9c ebenfalls an das Tragband 9 herangezogen und in ihrer Lage festgehalten wird.
Zur Faltenbildung ist es nicht erforderlich, daß beide Zugschnüre 10 und 11 in der Mitte 9f der Doppelfaltenbreite längsverschiebbar angebunden werden müssen; es genügt, wenn, wie die Fig. 3 und 4 zeigen, nur eine der beiden Zugschnüren 10 und 11 angebunden wird. In diesem Falle flottiert die untere Zugschnur 10, um die Doppelfalte zur Erzielung eines lockeren Faltenfalles nach unten hin zu öffnen. Auch in diesem Falle wird jede gebildete Doppelfalte durch einen an den Laschen 13 befestigten Aufhänger in ihrer Form und Lage unverändert festgelegt. Erfindungsgemäß können die über der oberen Kante des Trag-"bandes verlaufenden Zugschnüre 7 und 12 auch auf der Vorderseite des Tragbandes unmittelbar unter der oberen Tragbandkante verlaufend angeordnet sein (nicht dargestellt), wodurch eine nicht weniger exakte Faltenbildung und Festlegung der Falten -am Tragband erreicht wird. Faltenbildung und -festlegung lassen sich leichter durchführen, wenn daa Tragband in bekannter Weise mit ±~i Längsrichtung des Bandes eingearbeiteten Monofilen aus Kunststoff, z.B. einem Polyamid, versehen iat.
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Claims (2)

Sohut zansprüohe
1) Faltenlegendes Tragband mit einer oder zwei zur Bildung von Doppelfalten in Gardinen, Vorhängen od. dgl. auf der Rückseite des Bandes abwechselnd flottierend und am Band angebunden verlaufend angeordneten Zugschnüren, wobei die Zugschnur oder die Zugschnüre jeweils in der Mitte der Doppelfalte und an den quer zur Bandlängsrichtung verlaufenden, bei der Faltenbildung nach innen vorspringenden Faltenknicklinien für ein kurzes Stück durch Webschlau£en oder durch einen kurzen Wechsel der Zugschnüre von der Rückseite auf die Vorderseite des Tragbandes und zurück längsverschiebbar angebunden sind und die Breite zweier gegeneinander in Falten gelegten Einzelfalten in etwa die Breite der Doppelfalte ergibt, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Zugschnur (7) über der oberen Kante des Tragbandes (5) oder auf der Vorderseite des Tragbandes unmittelbar unter der oberen Tragbandkante verlaufend angeordnet ist, die jeweils über die volle Breite (5b) der Doppelfalte und über den Bandabschnitt (5c) zwischen zwei benachbarten Doppelfalten hinweg längsverschiebbar angebunden ist.
2) Gardinentragband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die über der oberen Kante des Tragbandes verlaufenden Zugschnur (12) jeweils zusätzlich an den bei der Faltenbildung nach außen vorspringenden Faltenknicklinien (9e) für ein kurzes Stück (9g) längsverschiebbar angebunden ist.
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DE19737322599 1973-06-16 1973-06-16 Doppelfaltenbildendes gardinentragband Expired DE7322599U (de)

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