DE2325698A1 - Maschine zum aufheben von harten materialien - Google Patents
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Description
D. 4661 - dial
H. Steiner Limited, Stoke-on-Trent, Großbritannien
Maschine zum Aufbrechen von harten Materialien
Die Erfindung "betrifft eine Maschine zum Aufbrechen von harten
Materialien, wie Asphalt oder Beton.
Gegenwärtig wird das Aufbrechen von Asphalt, Beton od.dgl.
von einzelnen Arbeitern ausgeführt, die hierzu eine pneumatische oder eine ähnliche Bohrvorrichtung gebrauchen. Dies
stellt beim Aufbrechen von Flächen beliebiger Größe eine zeit- und kraftraubende Tätigkeit dar. Die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung besteht darin, eine Maschine zu schaffen,
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deren Gebrauch "beim Ausführen solcher Arbeiten die erforderliche Arbeitskraft beträchtlich verringert.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
die Maschine zum Aufbrechen von harten Materialien eine Mehrzahl von Schlagvorrichtungen enthält, die "an einer Tragkonstruktion
angeordnet und gleichzeitig betätigbar sind, um eine Hammer-, Bohr- oder ähnliche Tätigkeit auf das harte aufzubrechende
Material auszuüben. Vorzugsweise sind mehrere solche Vorrichtungen vorgesehen, die hydraulische oder pneumatische
Hämmer enthalten. Zwei Reihen von Hämmern können jeweils an
einem Gurt oder Träger vorgesehen sein, wobei die Gurte einen
Teil der genannten Tragkonstruktion bilden und vorzugsweise so angeordnet sind, daß sie eine Auf- und Abwärtsbewegung und in
einer horizontalen Ebene um ihre inneren -knden eine Winkelbewegung
ausführen können. Der Abstand zwischen den Gurten kann ebenfalls veränderbar sein. Die Tragkonstruktion kann starr an
einem Traktor oder einem anderen Fahrzeug so befestigt sein, daß sie an diesem nach rückwärts vorsteht oder sie kann eine
unabhängige Einheit zum Schleppen hinter einem Zugfahrzeug bilden.
Anhand der Zeichnung wird eine beispielhafte Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. Es zeigen:
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Fig, 1 einen Seitenaufriß einer Maschine gemäß der Erfindung zum Aufbrechen von harten Materialien
und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Maschine.
Der Zweck der Maschine "besteht im Aufbrechen eines harten
Materials, wie Asphalt, Beton od.dgl. über eine große Fläche, um die normalerweise für eine solche Tätigkeit notwendige
Arbeitskraft herabzusetzen. Die Maschine kann hinter irgendeinem sich langsam bewegenden Fahrzeug, z.B. hinter einem
Traktor, an diesem befestigt sein oder von diesem geschleppt werden. In der Zeichnung sind von acht hydraulischen Schlagvorrichtungen
oder Hämmern 5 jeweils vier an einem der "beiden
Träger oder Gurte 6 angeordnet, die verstellbar an einem Tragrahmen 7 mittels Bolzen 8 befestigt sind, die in Querschlitze
9 eingreifen, die im Bereich des vorderen und hinteren Endes des Tragrahmens 7 angeordnet sind. Der Tragrahmen
7 ist mittels paralleler Zwischenglieder 11 und Stifte 12 drehbar an einem Gestell 1o befestigt, wodurch ein parallelogrammförmiges
Gestänge gebildet wird, so daß, wenn der Tragrahmen 7 hochgehoben bzw. abgesenkt wird, dieser immer parallel
zum Gestell 1o verbleibt.
Der Tragrahmen 7 und die beiden von ihm gehaltenen Träger oder
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Gurte 6 können bezüglich des Gestells 1o gleichzeitig angehoben
und abgesenkt werden mittels eines Paars hydraulischer Kolben-Zylinder-Aggregate 13'» deren Kolbenstangen drehbar
bzw. schwenkbar mit nach oben stehenden, am Rahmen 7 befestigten Böcken oder Haltern 14 verbunden sind und deren Zylinder
mit irgendwelchen geeigneten Befestigungsstellen am Fahrzeug verbunden sind, an dem die Maschine festgemacht ist oder hinter
dem sie geschleppt wird. Das Gestell 1o kann unmittelbar an einem Fahrzeug mit Eigenantrieb befestigt sein, so daß die
Zusatzeinrichtung am Fahrzeug nach hinten vorsteht, oder es
kann ein Paar von Rädern 23 vorgesehen seih, damit die Maschine hinter irgendeinem geeigneten, sich langsam bewegenden Fahrzeug
auf starre Art und Weise geschleppt werden kann.
Zur Veränderung des Abstandes zwischen den Trägern oder Gurten 6 ist am Tragrahmen 7 ein hydraulischer Motor 15 befestigt,
der sich gegenüberliegende Wellen 16 antreibt, die in Schraubverbindung mit den vordersten Enden der Träger oder Gurte 6
stehen. Wenn also der Motor betätigt wird, bewegen die beiden Schraubenwellen die Träger oder Gurte aufeinander zu oder voneinander
weg, wodurch der Abstand zwischen den beiden Hammerreihen verändert wird.
Die rückwärtigen Teile der Träger oder Gurte 6, welche die Hämmer 5 tragen, sind an Drehzapfen 1? festgemacht, so daß
die Träger oder Gurte bis zu einem Winkel von 90 aus der
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nach hinten vorstehenden, in der Zeichnung dargestellten Stellung verschwenkt und in der gewünschten Winkelstellung
verriegelt werden können durch den Eingriff von Feststellzapfen
18 in komplementäre Löcher in Unterlagen bzw. Haltern 19 an den rückwärtigen Teilen der Träger oder Gurte und in
quadratischen Platten 2o, die an den vorderen Teilen der Träger oder Gurte befestigt sind. Auf diese Weise können die
Hammerreinen in Stellungen gebracht werden, in denen beide
seitlich in entgegengesetzte Sichtungen von der Maschine vorstehen.
Allen Hämmern wird gleichzeitig aus einem Rohrnetz Hydraulikflüssigkeit
zugeführt, das sich entlang jedes Trägers oder Gurtes erstreckt. Die Bedienung der Hämmer und des Motors
kann von einer Bedienungs- bzw. Steuereinheit 21 aus erfolgen, die auch einen Behälter und eine Pumpe für die Hydraulikflüssigkeit
enthält. Die Pumpe kann auf irgendeine geeignete Weise angetrieben werden, z.B. dadurch, daß der Antrieb vom Schleppfahrzeug
aus mittels eines Kraftübertragungssystems erfolgt.
Im Betrieb können also die Hammerreihen auf den gewünschten Abstand oder die gewünschte Winkelstellung je nach der Art
der aufzubrechenden Materialfläche eingestellt werden, worauf die Maschine einfach über die !lache bewegt wird, wobei alle
Hammer gleichzeitig betrieben werden. Daher kann die Fläche im Vergleich mit der Zeit und der Mühe, die beim Gebrauch
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von normalen einzelnen pneumatischen Bohrern aufzuwenden sind,
sehr schnell und leicht aufgebrochen werden. JMach Beendigung
der Arbeiten können die Träger oder Gurte vom Boden abgehoben und die Vorrichtung schnell an einen anderen Einsatzort gebracht
werden.
Verschiedene Abwandlungen können vorgenommen werden, ohne von
der Erfindung abzuweichen. So kann z.B. eine beliebige Anzahl hydraulischer Hammer oder anderer Schlagvorrichtungen an
einem oder mehreren Trägern oder Gurten vorgesehen sein und die Schlagvorrichtungen können pneumatisch, elektromagnetisch
oder auf andere v/eise betrieben werden. Zusätzliche Brecheinheiten können auf Wunsch vorgesehen sein, die mit Bolzen zwischen
den Hauptträgern oder -gurten befestigt werden können, wie es in der Zeichnung bei 22 dargestellt ist, und die in
diesem Zwischenbereich arbeiten, Bei einer weiteren Ausführungsform können die hintersten Bereiche der Träger oder Gurte so
angeordnet sein, daß sie um einen ^inkel aus der Horizontalebene heraus bewegt und bis in die vertikale Ebene verstellt
werden können, wodurch die Maschine auch bei geneigten oder senkrechten Flächen eingesetzt werden kann.
— 7 —
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Claims (1)
- Ansprüche1.) Maschine zum Aufbrechen von harten Materialien wie Asphalt oder Beton, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Schlagvorrichtungen (5), die an einer Tragkonstruktion (6,7) angeordnet und gleichzeitig betätigbar sind, um eine Hammer-, Bohr- oder ähnliche Tätigkeit auf das harte aufzubrechende Material auszuüben.2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere solche Vorrichtungen vorgesehen sind und flüssigkeitsbetriebene Hammer (5) enthalten.3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Reihen oder Serien von Schlagvorrichtungen (5) (jeweils an einem Träger oder Gurt (6) vorgesehen sind, die einen Teil der Tragkonstruktion (6,7) bilden.4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger oder Gurte X6) so befestigt sind, daß sie bezüglich der Tragkonstruktion (7) hochhebbar und absenkbar sind.309849/05175. Maschine nach Anspruch 4, gekennzeichnet, durch ein parallelogrammförmiges Gestänge (11,12), das die !Träger oder Gurte (6) mit der Tragkonstruktion (7) verbindet, und durch flüssigkeitsbetätigte Kolben-Zylinder-Aggregate (13), die auf das Gestänge wirken, um die Träger oder Gurte hochzuheben und abzusenken, während diese parallel zum -^oden verbleiben.6. Maschine nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger oder Gurte (6) an ihren inneren Enden um horizontale Querachsen herum drehbar bzw. schwenkbar befestigt sind zur Ausführung einer Drehbewegung zwischen horizontalen und vertikalen Stellungen.7. Maschine nacH einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger oder Gurte (6) an ihren inneren Enden um vertikale Achsen (I7) herum schwenkbar bzw. drehbar befestigt sind zur Ausführung einer Drehbewegung in einer horizontalen üibene.8. Maschine nach Anspruch 7» gekennzeichnet durch Feststellmittel (18,19) zum Feststellen der Träger oder Gurte (6) in einer gewünschten Winkelstellung in der horizontalen Ebene.9· Maschine nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Trägern oder Gurten (6) veränderbar ist.309849/051773256981ο. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet» daß die Träger oder Gurte (6) gleitend in Führungen geführt sind, die seitlich gegenüber der Tragkonstruktion (7) vorstehen.11. Maschine nach Anspruch 1o, gekannzeichnet durch quer angeordnete, mit einem Gewinde versehene Glieder (16), die jeweils mit einem Träger oder Gurt (6) in Eingriff stehen, und durch Antriebsmittel (15)? welche die Glieder (16) in Drehung versetzen, um eine Querbewegung der Träger oder Gurte zu erhalten,12. Maschine nach Anspruch 11, äata>©]a gekennzeiehnet, daß die mit einem Gewinde v@rs@h@a®B &li©d@r (16) von einem gemeinsamen flüssigkeitsbetätigtes, Motor (15) g©te@ht werden.13. Maschine nach einem der -%spriiefe@ Hi bis 12, dadurofe gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion. (7) ^iam starten Befestigen an einem Zugfatoaeyg ga©ign@t ist,14. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion (7) zum starren. Schleppen hinter einem Zugfahrseug geeignet ist und mit am Boden angreifenden Hadern (23) versehen ist«309849/0517
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| GB (1) | GB1393806A (de) |
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