DE2117791C3 - Verfahren und Einrichtung zum Anheben eines Gleises - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Anheben eines GleisesInfo
- Publication number
- DE2117791C3 DE2117791C3 DE19712117791 DE2117791A DE2117791C3 DE 2117791 C3 DE2117791 C3 DE 2117791C3 DE 19712117791 DE19712117791 DE 19712117791 DE 2117791 A DE2117791 A DE 2117791A DE 2117791 C3 DE2117791 C3 DE 2117791C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lifting
- track
- rail
- tool
- lifting tool
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 13
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 5
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 claims description 4
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 2
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 claims 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 5
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 235000004443 Ricinus communis Nutrition 0.000 description 1
- 240000000528 Ricinus communis Species 0.000 description 1
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000012729 immediate-release (IR) formulation Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B27/00—Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
- E01B27/06—Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track
- E01B27/10—Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track without taking-up track
- E01B27/105—Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track without taking-up track the track having been lifted
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B29/00—Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
- E01B29/04—Lifting or levelling of tracks
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B2203/00—Devices for working the railway-superstructure
- E01B2203/01—Devices for working the railway-superstructure with track
- E01B2203/015—Devices for working the railway-superstructure with track present but lifted
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B2203/00—Devices for working the railway-superstructure
- E01B2203/10—Track-lifting or-lining devices or methods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 sowie eine Einrichtung
zur Durchführung dieses Verfahrens.
Bei einem bekannten Verfahren entsprechend der Gattung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1
wird das Gleis unter Verwendung mindestens zweier in Gleislängsrichtung distanzierter Hebewerkzeuge angehoben
(FR-PS 15 81 071). Jedes dieser Hebewerkzeuge ist dabei so steuerbar, daß es bei Erreichen einer Stelle
des Gleises, an der ein Angriff des Hebewerkzeuges unter dem Schienenkopf nicht möglich ist, seitlich außer
Eingriff mit dem Schienenstrang bewegt werden kann. Zu diesem Zeitpunkt wird die auf das Gleis wirkende
Hubkraft von dem anderen Hebewerkzeug bzw. den
anderen Hebewerkzeugen aufgebracht, die ebenfalls mit dem Gleis in Eingriff stehen. Das Gleis hängt somit
zu diesem Zeitpunkt nur noch an dem anderen Hebewerkzeug bzw. den anderen Hebewerkzeugen.
Dieses bekannte Vorgehen beim Anheben des Gleises bringt Nachteile mit sich, da der Biegelinienverlauf des
Gleises bei Unterstützung durch mehrere in Gleislängsrichtung distanzierte Hebewerkzeuge sich von demjenigen
nicht unerheblich unterscheidet, der sich bei Unterstützung durch nur ein Hebewerkzeug einstellt
Das äußert sich darin, daß bei Freigabe des Gleises durch eines von beispielsweise zwei Hebewerkzeugen
anstelle der auf zwei Hebewerkzeuge verteilten Hubkraft sich die Hubkraft nunmehr auf ein Hebewerkzeug
konzentriert and das Gleis ruckartig an der Stelle, an der es bis dahin durch das andere Hebewerkzeug
gehalten war, absinkt Je nach der Entfernung der Hebewerkzeuge voneinander kann dieses Absinken
mehrere Zentimeter ausmachen. Hierdurch wird in dem Gleis eine starke dynamische Belastung hervorgerufen,
die die statische Hubkraft erheblich übersteigt und zu Beschädigungen des Gleises führen kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren zum Anheben eines Gleises unter
Verwendung mindestens zweier aufeinanderfolgender Hebewerkzeuge so auszuführen, daß Überbeanspruchungen
des Gleises bei der Freigabe durch ein Hebewerkzeug aufgrund des Erreichens einer nicht
angreifbaren Stelle des Gleises nicht auftreten können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichenteil des Patentanspruches 1 angegebenen
Verfahrensmerkmale gelöst.
Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird somit das Gleis durch das nächstfolgende Hebewerkzeug bzw. die
nächstfolgenden Hebewerkzeuge zu dem Zeitpunkt, wo das erste Hebewerkzeug sich einer nicht faßbaren Stelle
des Gleises nähen, rechtzeitig um einen solchen Betrag höher gehoben, daß auch nach der Freigabe des Gleises
durch das erste Hebewerkzeug die Hubhöhe an der freigegebenen Stelle unverändert bleibt. Daraus resultiert,
daß kurz vor der unmittelbaren Freigabe des Gleises durch das erste Hebewerkzeug an dieser Stelle
auf das Gleis keine oder nur noch eine vernachlässigbar kleine Hubkraft ausgeübt wird, so daß durch die
Freigabe des Hebewerkzeuges an dieser Stelle auch kein Absinken des Gleises erfolgen kann. Das Anheben
hingegen kann gesteuert ohne weiteres so erfolgen, daß zusätzliche Belastungen im Gleis praktisch vollkommen
vermieden werden.
Ein weiterer Vorteil des Verfahrens nach der Erfindung besteht darin, daß das erste Hebewerkzeug
nach Überschreiten der nicht völlig erfaßbaren Stelle des Schienenstranges ohne weiteres, d. h. ohne Höhenveränderung
wieder zur Schiene hingeführt werden kann. Denn durch das gesteuerte Höherheben an dem
zweiten Hebewerkzeug bleibt beabsichtigterweise die Höhenlage im Bereich des ersten Hebewerkzeuges
unverändert.
Mit besonderem Vorteil kann die Erfindung dadurch ausgestaltet werden, daß jeder Schienenstrang jeweils ω
nur von einem der Hebewerkzeuge gehoben wird, weil dann der günstigste Biegelinienverlauf im Schienenstrang
erzielt wird.
Bei der Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung wird als bekannt davon ausgegan- hr>
gen, daß jedem Schienenstrang ein erstes und mindestens ein zweites Hebewerkzeup zugeordnet ist,
wobei jedes der Hebewerkzeuge in und außer Eingriff mit dem zugeordneten Schienenstrang bewegbar ist.
Die einrichtungsmäßige Lösung der vorstehend gestellten Aufgabe erfolgt durch die Merkmale nach dem
Kennzeichenteil des Patentanspruches 3.
Die bei der Einrichtung nach der Erfindung vorgesehenen Steuermittel bewirken den rechtzeitigen
Einsatz des zweiten Hebewerkzeuges vor oder gleichzeitig mit der Freigabe des Gleises durch das erste
Hebewerkzeug. Diese Steuermittel können mechanische oder elektrische Fühler aufweisen, die das
Erreichen einer nicht völlig durch das Hebewerkzeug erfaßbaren Stelle des Gleises, z. B. einer Stoßflasche,
anzeigen und die Betätigung des zweite 1 Hebewerkzeuges
veranlassen. Nach einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Steuerung der
Hubvorrichtung des zweiten Hebewerkzeuges derart erfolgt, daß diese bei Bewegung des ersten Hebewerkzeuges
vom Schienenstrang weg ein Anheben und bei Bewegung zum Schienenstrang hin ein Absenken
bewirkt
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Einrichtung ergeben sich aus den Patentansprüchen
5 bis 16.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In der
Zeichnung zeigen
F i g. 1 schematisch eine Maschine zur Aufnahme und Reinigung des Bettungsschotters von Eisenbahngleisen,
die mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung ausgestattet ist,
F i g. 2 in gegenüber der F i g. 1 stark vergrößertem Maßstab ein an einem Schienenstrang angreifendes
Hebewerkzeug und
F i g. 3 und 4 schematisch in Ansicht bzw. Draufsicht die Einrichtung zum Heben des Gleises als Ganzes.
Gemäß F i g. 1 ruht der Fahrgestellrahmen 1 einer Bettungs-Reinigungsmaschine auf zwei Drehgestellen 2,
die auf Schienensträngen 3 laufen. Die Schienenstränge 3 sind auf Querschwellen 4 befestigt, die im Bettungsschotter
5 lagern. Eine zum Aufnehmen des Bettungsschotters 5 dienende Aushubkette 6 ist im gezeichneten
Beispiel im Dreieck über zwei untere Umlenkrollen sowie über eine obere, mit einem Antrieb versehene
Umlenkrolle 7 geführt.
Der durch die Aushubkette 6 aufgenommene und nach oben geförderte Schotter gelangt in ein Schwingsieb
8, wird dort von dem durch die Maschen durchfallenden Schmutz, Sand und dgl. befreit und der
Abraum wird entweder über ein Förderband 9 nach hinten oder über ein Förderband 10 und ein kurzes Band
11 nach vorne in Waggons verladen. Der gereinigte und
in seiner Stückgröße entsprechende Schotter wird über zwei in Querrichtung streuende Förderbänder 12 in die
leeren Schwellenfächer verfüllt. Während des Aushubes des Schotterbettes wird jeder Schienenstrang 3 von
einer Hebeeinrichtung 13 gehoben.
Jede Hebeeinrichtung 13 besitzt im gezeichneten Ausführungsbeispiel zwei Hebewerkzeuge 14, deren
jedes eine Heberolle 15 und eine Gegenrolle 16 aufweist (Fig.2). Jede der Heberollen 15 ist etwa parallel zur
Gleisebene drehbar und besitzt einen Kranz 17, mit dem sie den Schienenkopf 18 des Schienenstranges untergreift
und anhebt. Jede der zugehörigen Heberollen 15 gegenüberliegend angeordnete Gegenrolle 1β besitzt
einen Kranz 19, der den Schicüiiikopf 18 des
Schienenstranges 3 übergreift, so daß der Schienenkopf 18 zwischen den beiden Kränzen 17 und 19 gehalten ist.
Die seitliche Lauffläche der Gegenrolle 16 ist verhältnis-
mäßig stark konisch ausgebildet, um z. B. bei elektrischen Stoßüberbrückungen darüber hinwegrollen zu
können.
Wie aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich ist, ist jede Heberolle 15 an einem Arm 20, jede Gegenrolle 16 an
einem Arm 21 befestigt Der Arm 20 ist mit dem Zylinder einer hydraulischen Hubvorrichtung 22 starr
verbunden. Der zugehörige Kolben 23, um den der Zylinder schwenkbar ist, besitzt nach beiden Seiten
ragende Kolbenstangen 24, die ihrerseits mit einem Balken 26 fest verbunden sind. Der Zylinder der
Hubvorrichtung 22 weist überdies seitliche Ansätze 25 auf, zwischen denen der Arm 21 der Gegenrolle 16
schwenkbar gelagert ist
An beiden Enden des Balkens 26 ist je ein aus Heberolle 15 und Gegenrolle 16 bestehendes Hebewerkzeug
14 angeordnet, wobei jedem Schienenstrang 3 ein Balken 26 zugeordnet ist Die beiden Balken
26 sind über Kolbenstangen 27 und Führungsstangen 28 mit einem Träger 29 verbunden, die Kolbenstangen 27
sind an Kolben 30 befestigt die in am Träger 29 angeordneten Kolben-Zylinder-Aggregaten 31 verschiebbar
sind. Der Träger 29 ist mittels eines am Fahrgestellrahmen 1 angreifenden hydraulischen Hubwerkes
32 anheb- bzw. absenkbar. In jedem Balken 26 ist überdies etwa mittig ein Richtwerkzeug 34 in Form
einer mit einem Spurkranz 33 versehenen drehbaren Richtrolle angeordnet (siehe auch Fig.2), deren
Spurkranz 33 seitlich am Schienenkopf 18 angreift.
Die Arme 20 und 21 jedes Hebewerkzeuges 14 sind mittels eines Hydraulikzylinders 35 in veränderbarem
gegenseitigem Abstand miteinander verbunden. Ebenso ist ein Hydraulikzylinder 36 zwischen den Armen 20
zweier gegenüberliegend an je einem Schienenstrang 3 angreifender Heberollen 15 vorgesehen. Die Arme 21
zweier gegenüberliegender Gegenrollen 16 sind durch ein mit einem Spannschloß 37 versehenes Seil 38
miteinander verbunden. Weiterhin sind Steuermittel in Form einer Steuerstange 39 und eines Steuerschiebers
40 vorgesehen, die insbesondere bei Auftreten einer Stoßlasche 41 die Hubvorrichtung 22 des nächsten
Hebewerkzeuges 14 steuern. Hierzu greift die Steuerstange 39 am Arm 20 an und betätigt bei dessen
Bewegung den Steuerschieber 40 auf nachfolgend näher beschriebene Weise.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. sind im Bereich der Hubvorrichtung 22 in die Balken 26 Schrauben als
Hubbegrenzungsanschläge 42 eingeschraubt die als verstellbare Begrenzung für die Bewegung der Hubvorrichtung
22 dienen. Zur Begrenzung der Schwenkbegrenzung der Arme 21 sind ebenfalls zweckmäßig
verstellbare Anschläge 43 (F i g. 4) angeordnet
Zur Erläuterung der Wirkungsweise sind in Fig.4
verschiedene Stellungen der Hebewerkzeuge 14 eingezeichnet Das links oben gezeichnete Hebewerkzeug 14
überfährt gerade eine Stoßlasche 41, wobei durch Betätigen des (nur bei diesem Hebewerkzeug 14
dargestellten) Steuerschiebers 40 die Hubvorrichtung 22 des in Fahrtrichtung dahinter liegenden, in der
Zeichnung rechten oberen Hebewerkzeuges 14 betätigt wird. Das linke untere Hebewerkzeug 14 ist in
Normalstellung und das rechte untere Hebewerkzeuj 14 in einer nach innen geschwenkten Stellun
dargestellt, in die die Hebewerkzeuge 14 bei Überstel lungsfahrten gebracht werden, um innerhalb de
zulässigen Begrenzung zu verbleiben.
Es sei vorerst angenommen, daß keine Stoßlasche 4 den völligen Angriff der ersten Hebewerkzeuge 14 stör
Dann untergreifen die in Fahrtrichtung ersten Heberol len 15 den Schienenkopf 18 in der in Fig.2 gezeigten
ίο Weise (in Fig.4 linke untere Stellung), wobei von
diesen Hebewerkzeugen 14 auch allein die Hubkraft fü das Heben der Schienenstränge 3 aufgebracht wird. Auf
die in Fahrtrichtung folgenden Hebewerkzeuge 14, in den Fig. 3 und 4 rechts, wird in einer sogenannten
Schwimmstellung, in der sich diese befinden, ständig ein geringer Druck nach unten ausgeübt, derart, daß di
Heberollen 15 in Eingriffshöhe verbleiben. Der Schie nenstrang 3 verformt sich dabei etwa nach eine
Biegelinie, wie sie in F i g. 3 durch die strichlierti
Biegelinie 18' für den Schienenkopf 18 wiedergegeben ist Die zugehörige Lage der Heberollen 15 ist ebenfall
strichliert und mit 15' bezeichnet
Gelangt nun die vordere Heberolle 15 zu eine Stoßlasche 41 oder einem sonstigen Hindernis, wird die
Heberolle 15 entgegen dem in den Hydraulikzylinderr 35 und 36 herrschenden Pumpendruck weggedrückt
Dadurch wird über die Steuerstange 39 der Steuerschie
ber 40 betätigt, der ein öffnen der Gegenrolle 16 insbesondere aber eine Beaufschlagung der Hubvor
richtung 22 des in Fahrrichtung nächsten Hebewerkzeu ges 14 im Hubsinne einleitet. Die Hubvorrichtung 2
wird dabei bis zum Anstoßen an den oberer Hubbegrenzungsanschlag 42 gehoben, der so eingestell
ist daß der Schienenstrang 3 beim vorderen Hebewerk zeug 14 mindestens annähernd in derselben Höh
verbleibt. Diese Stellung der Hebewerkzeuge 14 un< der zugehörige Biegelinienverlauf sind in Fig. 3 mi
vollen Linien dargestellt.
1st die Stoßlasche 41 passiert, so daß die vordem Heberolle 15 den Sciiienenkopf 18 wieder vol
um ergreifen kann, wird über den Steuerschieber 4<
wieder das Absenken des hinteren Hebewerkzeuges l· veranlaßt
Während des Hebens der Schienenstränge 3 wirt
4:5 zweckmäßig deren Richtung mittels des über di
Kolben 30 gesteuerten Richtwerkzeuges 34 durchge führt Dabei ist es ohne weiteres möglich, den Abstanc
der Balken 26, z. B. durch teleskopartiges Verschiebe!
der Kolbenstangen 27, einstellbar zu machen, um diesi Balken 26 verschiedenen Spurweiten anpassen zi
können.
Im Rahmen der Erfindung sind Abänderungen de beschriebenen Ausführungsbeispiels möglich. Insbeson
dere kann die Steuerung der in Fahrtrichtung jeweil hinteren Hebewerkzeuge 14 auch durch Fühle
erfolgen, die das bereits bearbeitete Gleis abtaster Auch müssen die Steuermittel bzw. die Hebewerkzeugi
14 nicht hydraulisch betätigt sein, sondern können ζ. Ε
auch elektrisch oder mechanisch arbeiten. Es ist aucl
·* ohne weiteres möglich, statt Heberollen 15 andere, z. I
stangenartige Organe zu verwenden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (16)
1. Verfahren zum Anheben eines Gleises während der Fahrt einer Gleisinstandhaltungsmaschine, insbesondere
einer Bettungs-Reinigungsmaschine, wobei jeder Schienenstrang von mindestens einem an
der Maschine vorgesehenen Hebewerkzeug ergriffen, hochgehoben und gegebenenfalls seitwärts
verschoben sowie bei nicht möglichem völligem Angriff dieses Hebewerkzeuges, insbesondere we- ίο
gen des Überfahrens eines Schienenstoßes, jeder Schienenstrang von mindestens einem anderen
Hebewerkzeug gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß in jenem Zeitpunkt, in dem
das eine Hebewerkzeug die nicht völlig angreifbare Stelle des Schienenstranges erreicht oder sich dieser
nähert, der Schienenstrang von dem oder mehreren anderen Hebewerkzeugen angegriffen und so weit
gehoben wird, daß der Schienenstrang an der nicht völlig angreifbaren Stelle etwa in derselben Höhe w
verbleibt
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schienenstrang jeweils nur von
einem der Hebewerkzeuge gehoben wird.
3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 an einer fahrbaren
Gleisinstandhaltungsmaschine, insbesondere an einer Bettungs-Reinigungsmaschine, wobei jedem
Schienenstrang ein erstes und mindestens ein zweites Hebewerkzeug zugeordnet ist, die jeweils in
und außer Eingriff mit dem zugeordneten Schienenstrang bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß
Steuermittel, ζ. B. bestehend aus Steuerstangen (39) und Steuerschiebern (40) vorgesehen sind, durch die
bei Annäherung des ersten Hebewerkzeuges (14) an die nicht völlig angreifbare Stelle des Schienenstranges
(3) eine Hubbewegung des zweiten Hebewerkzeuges (14) eingeleitet wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Hubvorrichtung (22)
des zweiten Hebewerkzeuges (14) derart erfolgt, daß diese bei Bewegung des ersten Hebewerkzeuges (14)
vom Schienenstrang (3) ein Anheben und bei Bewegung zum Schienenstrang (3) hin ein Absenken
des Schienenstranges (3) bewirkt.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebewerkzeuge (14) je eine
etwa parallel zur Gleisebene drehbare, den Schienenkopf (18) mittels eines Kranzes (17) untergreifende
Heberolle (15) aufweisen.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Heberolle (15) an der Maschine
mindestens annähernd parallel zur Gleisebene schwenkbar angeordnet ist
7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß vier Heberollen (15) vorgesehen
sind und jeder Heberolle (15) mindestens eine an der gegenüberliegenden Seite des Schienenstranges
(3) angeordnete Gegenrolle (16) zugeordnet ist, die mit einem den Schienenkopf (18) übergreifenden ω
Kranz (19) ausgestattet ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gegenrolle (16) mindestens annähernd parallel zur Gleisebene schwenkbar an
der Maschine angeordnet ist. M
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel einen
Steuerschieber (40) aufweisen, der durch das erste Hebewerkzeug (14) betätigbar ist und die Druckmittelbeaufschlagung
der als Kolben-Zylinder-Anordnung ausgebildeten Hubvorrichtung (22) des zweiten
Hebewerkzeuges (14) steuert
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Heberollen (15)
und die Gegenrollen (16) in veränderbarem gegenseitigem Abstand miteinander verbunden sind, und
daß der Abstand mittels der vom ersten Hebewerkzeug (14) betätigbaren Steuermittel wahlweise
veränderbar ist
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet
daß die Heberollen (15) und die Gegenrollen (16) mittels eines Hydraulikzylinders
(35) in veränderbarem gegenseitigem Abstand miieinander verbunden sind
12. Einrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet daß die Hebewerkzeuge (14) mit·
den Zylindern ihrer zugehörigen Hubvorrichtung (22) starr verbunden und mit den Zylindern
schwenkbar sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet daß alle Hubvorrichtungen
(22) der Hebewerkzeuge (14) an einem gemeinsamen Träger (29) gelagert sind, der mittels
eines Hubwerkes (32) anhebbar ist
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet daß die Hebewerkzeuge (14) vorzugsweise
mittels hydraulischer Kolben-Zylinder-Aggregale
(31) querverschieblich an dem gemeinsamen Träger (29) gelagert sind, wobei mindestens ein
Kolben-Zylinder-Aggregat (31) mit nach beiden Seiten ragenden Kolbenstangen (27) versehen ist
und die Kolbenstangen (27) je an einem die beiden Hebewerkzeuge (14) eines Schienenstranges (3)
verbindenden Balken (26) angreifen, der zwischen den Hebewerkzeugen (14) ein Richtwerkzeug (34)
trägt
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Hubvorrichtung (22) des zweiten Hebewerkzeuges
(14) mit einem vorzugsweise verstellbaren Hubbegrenzungsanschlag (42) versehen ist, bis zu dem das
zweite Hebewerkzeug (14) anhebbar ist
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
15, dadurch gekennzeichnet daß bei einer Bettungs-Reinigungsmaschine
vier Hebewerkzeuge (14) zwischen den Drehgestellen (2) und im Bereich einer zum Aufnehmen des Bettungsschotters (5) dienenden
Aushubkette (6) angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT389570A AT316619B (de) | 1970-04-28 | 1970-04-28 | Verfahren und Einrichtung zum Heben eines Gleises |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2117791A1 DE2117791A1 (de) | 1971-11-18 |
| DE2117791B2 DE2117791B2 (de) | 1978-04-06 |
| DE2117791C3 true DE2117791C3 (de) | 1978-12-07 |
Family
ID=3556893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712117791 Expired DE2117791C3 (de) | 1970-04-28 | 1971-04-13 | Verfahren und Einrichtung zum Anheben eines Gleises |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT316619B (de) |
| CH (1) | CH538012A (de) |
| DE (1) | DE2117791C3 (de) |
| ES (1) | ES390633A1 (de) |
| FR (1) | FR2090661A5 (de) |
| GB (1) | GB1350436A (de) |
| HU (1) | HU170483B (de) |
| PL (1) | PL71121B1 (de) |
| RO (1) | RO59246A (de) |
| SU (1) | SU513637A3 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT363116B (de) * | 1979-01-22 | 1981-07-10 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Selbstfahrbare gleisbett-reinigungsmaschine mit hebevorrichtung |
| AT369069B (de) * | 1980-09-04 | 1982-12-10 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Fahrbare gleisstopf-nivellier-richtmaschine |
| CN113721302B (zh) * | 2021-08-12 | 2024-02-23 | 芜湖福记恒机械有限公司 | 一种铜水套通钢球检测装置 |
-
1970
- 1970-04-28 AT AT389570A patent/AT316619B/de not_active IP Right Cessation
-
1971
- 1971-04-13 DE DE19712117791 patent/DE2117791C3/de not_active Expired
- 1971-04-16 CH CH557771A patent/CH538012A/de not_active IP Right Cessation
- 1971-04-21 GB GB1034571A patent/GB1350436A/en not_active Expired
- 1971-04-23 FR FR7114612A patent/FR2090661A5/fr not_active Expired
- 1971-04-26 PL PL14778071A patent/PL71121B1/pl unknown
- 1971-04-27 ES ES390633A patent/ES390633A1/es not_active Expired
- 1971-04-28 RO RO6674671A patent/RO59246A/ro unknown
- 1971-04-28 SU SU1653622A patent/SU513637A3/ru active
- 1971-04-28 HU HUPA001099 patent/HU170483B/hu unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2117791B2 (de) | 1978-04-06 |
| FR2090661A5 (de) | 1972-01-14 |
| RO59246A (de) | 1976-01-15 |
| GB1350436A (en) | 1974-04-18 |
| ES390633A1 (es) | 1974-05-01 |
| PL71121B1 (de) | 1974-04-30 |
| SU513637A3 (ru) | 1976-05-05 |
| CH538012A (de) | 1973-06-15 |
| DE2117791A1 (de) | 1971-11-18 |
| AT316619B (de) | 1974-07-25 |
| HU170483B (de) | 1977-06-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3782839T2 (de) | Einrichtung zum tragen und fuehren von leitungen fuer geraete mit aus- und einziehbarem ausleger. | |
| DE1534078B2 (de) | Fahrbare Gleisstopf-, Nivellier- und Richtmaschine | |
| DE2119164C2 (de) | Fahrbare Maschine zum Verlegen und/oder Aufnehmen von Querschwellen eines Gleises | |
| DE1658343A1 (de) | Verfahren und Einrichtungen zum kontinuierlich fortschreitenden Erneuern von Gleisen | |
| DE3246099A1 (de) | Gleisstopfaggregat mit wegbegrenzungs-anschlag | |
| DE3110832A1 (de) | Gleisbaumschine mit gleislage-korrekturvorichtung | |
| DE1658339A1 (de) | Gleisstopf- und Richtmaschine | |
| DE2633605C2 (de) | Einrichtung zum Verlegen von Querschwellen eines Gleises | |
| DE1752098A1 (de) | Presse mit einem aus dieser herausfuehrbaren Rollentraeger od.dgl. | |
| CH629552A5 (de) | Verfahren und einrichtung zum instandstellen der hoehenlage und ausrichtung eines schienengleises. | |
| DD148360A5 (de) | Selbstfahrbare gleisbett-reinigungsmaschine mit hebevorrichtung | |
| DE2909575C2 (de) | ||
| DE1956916A1 (de) | Gleisstopf-Nivellier-Maschine,vorzugsweise Gleisstopf-Nivellier-Richtmaschine | |
| DE2117791C3 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Anheben eines Gleises | |
| DE3122647A1 (de) | Gleisbearbeitungsmaschine mit hebe- und richtwerkzeugen | |
| DE3409853A1 (de) | Kontinuierlich (non-stop) verfahrbare gleisstopf-, nivellier- und richtmaschine | |
| DE19826560B4 (de) | Vorrichtung zur Überprüfung des Inhalts geschlossener Ladungsträger, insbesondere Container, unter Verwendung von Röntgenstrahlen | |
| DE2355609C3 (de) | Greifvorrichtung für Einheitslasten | |
| DD239817A5 (de) | Gleisstopfmaschine mit strecken-stopfaggregat | |
| DE2355153A1 (de) | Parkvorrichtung fuer fahrzeuge, insbesondere kraftfahrzeuge | |
| DE19502450C1 (de) | Gleisgebundene Baumaschine | |
| DE1534078C3 (de) | Fahrbare Gleisstopf-, Nivellier- und Richtmaschine | |
| DE2914371C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anheben des vorderen Teiles eines selbstfahrenden Mähdreschers | |
| DE1759863A1 (de) | Hilfsvorrichtung zum Verlegen von Gleisjochen | |
| DE2011084C3 (de) | Hebebühne für Kraftfahrzeuge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |