DE3339115C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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- B66C1/447—Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles and applying frictional forces motor actuated by hydraulic or pneumatic motors
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verlegen von
Pflastersteinen, die einen Greifer mit mindestens zwei zangen
artig gegeneinander bewegbaren Klemmbacken zum Erfassen einer
Pflastersteinlage aufweist und die an dem Lasthaken od. dgl.
eines Verlegefahrzeugs aufhängbar sowie um eine vertikale Achse
drehbar ist.
Durch die DE-OS 27 15 476 ist eine Vorrichtung zum Verlegen von
Pflastersteinen der vorstehend genannten Gattung bekannt. Diese
bekannte Vorrichtung ist z. B. an einem Knickausleger eines Ver
legefahrzeugs gelenkig aufgehängt. Sie weist einen hydraulischen
Drehkopf auf, durch den der Greifer um eine vertikale Achse dreh
bar ist. Die übrigen erforderlichen Bewegungen des Greifers wer
den durch den schwenkbaren Knickausleger durchgeführt. Die hori
zontale Ausrichtung der Pflastersteinlage beim Absetzen erschwert
ihr bündiges Verlegen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs angegebenen Gattung so auszugestalten, daß das
Verlegen der Pflastersteinlage erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird nach dem kennzeichnenden Teil des Patent
anspruchs 1 durch zwei Laufkatzen gelöst, deren Fahrwerke an
zwei Paaren von Profilschienen laufen, die in zwei übereinan
derliegenden horizontalen Ebenen rechtwinklig zueinander ver
laufen, wobei der Greifer über eine Kupplungsvorrichtung mit
der unteren Laufkatze verbunden ist.
Hierdurch wird erreicht, daß eine komplette Lage auf einer üblichen Transportpalette liegender
Pflastersteine ergriffen,
hochgehoben und zum Verlegeort transportiert und hier so ab
gelegt werden kann, daß Nachbesserungsarbeiten praktisch nicht
mehr erforderlich sind. Durch Verfahren der Fahrwerke der Lauf
katzen nach einer Seite wird eine exzentrische Lastaufhängung
erreicht, so daß die Pflastersteinlage beim Absetzen nicht mehr
horizontal, sondern geneigt ausgerichtet ist. Durch diese leichte
Neigung beim Absetzen kann die Pflastersteinlage schnell und
präzise unmittelbar anliegend an die vorher verlegten Pflaster
steinlagen verlegt werden.
Eine praktische Ausführungsform gibt Patentanspruch 2 an.
Mit Hilfe des Griffes kann die Person, die neben der Vorrichtung
auf dem zu pflasternden Boden steht, die an dem Lasthaken od. dgl.
hängende Vorrichtung in der Luft millimetergenau - gewissermaßen
raumgelenkig - zu der Absatzstelle hinziehen und/oder hindrücken
und/oder hinschwenken und/oder hindrehen, wonach die betreffende
Pflastersteinlage abgesetzt werden kann.
Dabei gibt Patentanspruch 3 eine besonders praktische Ausführungs
form wieder. Der Kreisring ermöglicht es, daß die Vorrichtung von
allen Seiten ergriffen werden kann. Außerdem sind Handverletzungen
ausgeschlossen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Patent
ansprüche 4 und 5.
In der Zeichnung ist die Erfindung - teils schematisch -
an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 eine Verlegevorrichtung in der Seitenansicht,
teils im Schnitt,
Fig. 2 eine Teildraufsicht zu Fig. 1,
Fig. 3 eine Einzelheit aus Fig. 1, teils in der Drauf
sicht teils im Schnitt, in größerem Maßstab, und
Fig. 4 eine weitere Einzelheit aus Fig. 1, teils in der
Draufsicht, teils im Schnitt, in größerem Maßstab.
Mit dem Bezugszeichen 1 (s. Fig. 2) ist ein Lastaufnahmemittel
bezeichnet, das im Abstand von seinem oberen, freien Ende eine
Schäkelaufnahme zum Ankuppeln an ein nicht dargestelltes Zug
element oder dergleichen, z. B. an den Lasthaken eines Baggers
oder eines anderen geeigneten Verlegefahrzeugs, aufweist.
Das Lastaufnahmemittel 1 weist einen senkrechten Teil und damit
durch Schweißen verbundene, unter einem spitzen Winkel zuein
ander verlaufende Stege 4, 5 auf. Aus Fig. 2 sind die ver
deckt angeordneten, und deshalb gestrichelt gekennzeichneten,
Umlaufkanten 6 der Stege 4 und 5 zu erkennen, die mit einem
Querträger 7 (Fig. 1), z. B. durch Schweißen, verbunden sind.
Wie die Fig. 2 erkennen läßt, ist die Greiferzange im wesent
lichen rahmenförmig ausgebildet und besteht aus Profilen, und
zwar den beiden äußeren Querträgern 8 und 9, den mittleren
Längsträgern 10 und den äußeren Längsträgern 11 und 12. Die
beiden Längsträger 11 und 12 sind jeweils an Teilen der Querträger
8 und 9 durch Schweißen verbunden. Die Querträger 8, 9 können
aus mehreren koppelbaren Teilen bestehen.
Die beiden Querträger 8 und 9 weisen in ihrem mittleren Längen
bereich mehrere Bohrungen auf, von denen nur eine mit dem Bezugs
zeichen 13 bezeichnet ist. Diese Bohrungen 13 durchsetzen die
Querträger 8 und 9, so daß durch sie z. B. Schrauben hindurch
gesteckt werden können, durch die sich die im mittleren Längen
bereich jeweils zusammengelaschten Teile der Querträger 8 und 9
mit je einem Verbindungsstück 14 bzw. 15 zusammenkoppeln lassen.
Durch Herausziehen der Schrauben od. dgl. und Versetzen um
mindestens einen Lochabstand lassen sich die Querträger 8 und
9 längenverstellen und dadurch die Vorrichtung auf unterschied
liche Breiten einrichten.
Außerdem weist die Vorrichtung an den Endbereichen der Querträger
8 und 9 je eine horizontale Achse 16 bzw. 17 auf, die mit Abstand
sowie parallel zueinander auf ihnen angeordnete, sich nach unten
erstreckende, plattenförmige Winkelhebel 18 bzw. 19 aufweisen,
die jeweils auf der zugeordneten Achse 16 bzw. 17 unter gleichen
Winkeln verbunden sind. Mit jedem dieser Winkelhebel 18 bzw. 19
ist jeweils ein Klemmbackenhebel 20 bzw. 21 über je eine horizon
tale Achse in vertikaler Ebene schwenkbeweglich gekuppelt, wobei
lediglich die beiden Schwenkachsen 22 bzw. 23 mit Bezugszeichen
versehen worden sind.
Mit jedem Klemmbackenhebel 20 bzw. 21 ist je eine leistenförmig
sich über die gesamte Länge der Vorrichtung erstreckende Klemm
backe 24 a bzw. 24 b verbunden, die somit ebenfalls über den zu
geordneten Klemmbackenhebel 20 bzw. 21 in vertikaler Ebene schwenk
beweglich angeordnet ist.
Wie die Fig. 1 erkennen läßt, setzt sich jede Klemmbacke 24 a, 24 b
aus einem im Querschnitt etwa U-förmigen metallenen Teil und
einer Hartgummieinlage, insbesondere aus einem geeigneten Kunst
stoff zusammen. Die Hartgummieinlage kann z. B. entweder unter
Vorspannung und/oder durch Kleben innerhalb des metallenen
U-förmigen Körpers angeordnet sein.
Im mittleren Längenbereich erstrecken sich über der gitterarti
gen Greiferkonstruktion abwechselnd beidseitig mit Druckmittel
druck, insbesondere mit Hydrauliköl, motorisch beaufschlagbare
Kolben-Zylinder-Einheiten.
Es sind insgesamt zwei Kolben-Zylinder-Einheiten 25 a, 25 b, deren
Längsachsen in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung koaxial zu
einander verlaufen, angeordnet. Mit 28 a bzw. 28 b sind die Kolben
stangen dieser Kolben-Zylinder-Einheiten 25 a bzw. 25 b bezeichnet,
während 29 a bzw. 29 b horizontale Schwenkachsen bezeichnen, mit denen
Winkelhebel 30 bzw. 27 der Greiferzange gekuppelt sind.
Die Winkelhebel 30 bilden mit der zugeordneten Achse 16 einer
seits und die Winkelhebel 27 mit der zugeordneten Achse 17 an
dererseits austauschfähige Baueinheiten, so daß sich diese Teile
schnell und problemlos auswechseln lassen, beispielsweise um War
tungs- und/oder Reparaturarbeiten durchzuführen oder aber um die
Vorrichtung auf andere Betriebsverhältnisse umzustellen. Es ist
auch denkbar, die Winkelhebel 27 und 30 auf den zugeordneten
Achsen lösbar, z. B. durch Klemmverbindung oder in sonstiger Wei
se kraftschlüssig, anzuordnen.
Wie die Fig. 1 erkennen läßt, sind Achsen 26 a bzw. 26 b jeweils
in Schwenkwiderlagern 42 bzw. 43 angeordnet, die aus hochkant
stehenden Teilen, z. B. als Gabel ausgebildet, bestehen können.
Die Schwenkwiderlager 42 und 43 sind auf der Oberseite der Grei
ferkonstruktion, beispielsweise durch Schweißen, befestigt. Au
ßerdem können die Schwenkwiderlager 42 und 43 durch seitliche
und/oder innere Einlageteile verstärkt ausgebildet sein, so daß
die Reaktionskräfte der Kolben-Zylinder-Einheiten 25 a bzw. 25 b
ohne Deformationen aufgenommen werden können.
In Abweichung von der dargestellten Ausführungsform können auf
jeder Seite der vertikalen Drehachse 44 mehrere, z. B. jeweils
zwei Kolben-Zylinder-Einheiten verteilt angeordnet sein. Auf diese
Weise lassen sich auch über große Klemmbackenlängen verhältnis
mäßig große Kräfte gleichmäßig und verkantungsfrei einleiten.
Mit den Bezugszeichen 31, 32, 33, 34, 35 und 36 sind Nivellierein
richtungen bezeichnet, die jeweils einen Schraubbolzen, eine
Schraubmutter und ein Niederhalterteil aufweisen. Aus Gründen
der Vereinfachung wurde in Fig. 1 lediglich der Schraubbolzen 38,
die Mutter 39 und der Niederhalter 40 einer Nivelliereinrichtung
mit Bezugszeichen versehen. Die übrigen Nivelliereinrichtungen
sind entsprechend ausgebildet, wobei es für die Funktion der Teile
an sich nicht von entscheidender Bedeutung ist, ob der Niederhal
ter als Winkelprofil oder als im Querschnitt U-förmiges Teil aus
gebildet ist. Dadurch läßt sich die zangenartige Vorrichtung auf
das jeweilige Niveau, insbesondere auf die jeweilige Dicke der
zu erfassenden Pflastersteinschicht 41 einstellen.
Mit dem Bezugszeichen 45 ist ein Handgriff bezeichnet, der bei
der dargestellten Ausführungsform in der Draufsicht zu Fig. 1,
also mit Blick auf die vertikale Drehachse 44, als Kreisring
ausgebildet ist. Dieser Handgriff 45 ist über im einzelnen nicht
dargestellte Speichen den Stegen 4, 5 einstückig, beispielsweise
durch Anschweißen, zugeordnet und weist einen so großen Durch
messer auf, daß er von einer neben der Vorrichtung stehenden Per
son bequem ergriffen werden kann. Etwa in der oberen Ebene des
kreisringförmigen Handgriffes 45 ist ein Kupplungsstück 46 ange
ordnet, das z. B. durch Schweißnähte mit dem Handgriff 45 und/
oder den Stegen 4, 5 verbunden ist. Mit 47, 48 sind Kupplungs
träger bezeichnet, die durch Schrauben 49, 50 mit dem Kupplungs
stück verbunden sind. 51 ist ein Katzkörper einer im einzelnen
noch zu beschreibenden Laufkatze. Dieser Katzkörper 51 besteht
aus zwei parallel und mit Abstand zueinander angeordneten hohlen
Profilschienen 52 und 53, die z. B. aus zwei mit ihren horizontal
verlaufenden Schenkeln gegeneinander gerichteten U-Profilen be
stehen können, aber auch in anderer Weise auszugestalten sind.
Zwischen den Schienen kann eine Führungsnut, ein Schlitz oder eine
Laufrille gebildet sein, um das Fahrwerk zu führen. Die Profil
schienen 52 und 53 des Katzkörpers 51 werden durch einstückig da
mit verbundene Traversen 54 und 55 auf Abstand gehalten. Die Tra
versen 54 und 55 sind durch Schweißen mit den Profilschienen 52
und 53 verbunden. Die Traversen 54 und 55 können ebenfalls Pro
file, z. B. U-Profile od. dgl., sein.
Auf den unteren Flanschen der Profilschienen 52 bzw. 53 des Katz
körpers 51 sind Fahrwerke 56 bzw. 57 mit Rollen 58, 59 bzw. 60,
61 in Richtung X-Y um ein begrenztes Maß verfahrbar angeordnet. Die
Rollen können in den Rillen, Nuten od. dgl. verfahrbar sein. Die
Laufrollen besitzen horizontale Drehachsen. Der Fahrweg in Richtung
X bzw. Y wird durch Anschläge 62, 63 bzw. 64, 65 begrenzt. Diese
Anschläge können durch Köpfe von Schrauben oder andere geeignete
Elemente gebildet sein, die mit der betreffenden Profilschiene 52
bzw. 53 einstückig oder lösbar verbunden sind. Die Fahrwerke 56
und 57 können miteinander gekoppelt sein, so daß sie zusammen eine
in Richtung X bzw. Y verfahrbare Laufkatze bilden, an der die dar
unter befindliche Vorrichtung über das Kupplungsstück 46 und die
Kupplungsträger 47, 48 hängt, so daß durch Verfahren in Richtung
X bzw. Y sämtliche darunter angeordneten Vorrichtungsteile ein
schließlich der Pflastersteinschicht 41 um ein begrenztes Maß in
Richtung X bzw. Y von der zuvor eingenommenen koaxialen Drehachse
44 sämtlicher Teile wegbeweglich ist.
Mit jeder Traverse 54 bzw. 55 ist je eine Hängeschiene 66 bzw.
67 verbunden, die jeweils über Schrauben 68 bzw. 69 mit dem
mittleren Längenabschnitt der jeweiligen Traverse 54 bzw. 55
verbunden ist. Im jeweils mittleren Längenabschnitt ist jede
Hängeschiene 66 bzw. 67 nach Art eines stehenden U gestaltet,
in dessen U-förmigen Bereich jeweils die Schrauben oder der
Schraubkopf 68 bzw. 69 angeordnet ist.
Jede der Hängeschienen 66, 67 bildet Teil eines Fahrwerks 70
bzw. 71, dem ebenfalls jeweils Rollenpaare 72, 73 bzw. 74, 75
mit horizontalen Drehachsen zugeordnet sind, die gleichfalls
untereinander parallel und parallel zur Ebene wie bei der zuvor
beschriebenen Laufkatze verlaufen. Auch diese Fahrwerke 70 und 71
können untereinander zur Bildung einer fahrbaren Laufkatze, die
in Richtung A bzw. B beweglich ist, verbunden sein. Die Rollen
72, 73 bzw. 74, 75 laufen in Profilschienen 76, 77, die um 90
Grad zur Ebene der Profilschienen 52 und 53 versetzt sind, aber
in horizontaler Ebene und somit in einer parallelen Ebene zu
den Profilschienen 52 und 53 verlaufen. Die Profilschienen 76
und 77 sind im gleichen Abstand wie die Profilschienen 52 und
53 angeordnet und verlaufen untereinander ebenfalls parallel.
In den Profilschienen 76 und 77 sind die Fahrwerke 70 und 71
über ihre Rollen 72 bis 75 in der erwähnten Art und Weise in
Richtung A bzw. B verfahrbar. Der Fahrweg wird gleichfalls durch
Anschläge 78, 79 bzw. 80, 81 begrenzt. Diese Anschläge
78 bis 81 können ebenso ausgestaltet sein wie die Anschläge 62 bis
65. Die Fahrwerke können mit den Kupplungsträgern verbunden sein.
Die Profilschienen 76 und 77 sind im mittleren Längenbereich
durch zwei Distanzschienen 82 und 83 einstückig, z. B. durch
Schweißen, miteinander verbunden. Die Distanzschienen 82, 83
können ebenfalls Profile, beispielsweise U-Profile od. dgl. sein,
die parallel und mit Abstand zueinander angeordnet sind und im
mittleren Längenbereich durch Distanzstücke 84 und 85, vorzugs
weise ebenfalls durch Schweißen, miteinander zu einer sehr fe
sten Rahmenkonstruktion verbunden sind. In diesem mittleren Längen
bereich ist über mehrere Schrauben 86 ein Kupplungsflansch 87
befestigt, dem ein Drehmotor 88, z. B. ein hydraulischer Dreh
motor, zugeordnet ist, der in Richtung T bzw. K (Fig. 4), also
um 360 Grad, stufenlos antreibbar und in beliebigen Zwischen
stellungen stillsetzbar und arretierbar ist. Der Drehmotor 88
ist über ein Kupplungsteil 89 an den nicht dargestellten Kran
haken o. dgl. anschlagbar, so daß die gesamte Vorrichtung daran
hängt. Auf diese Weise ist es durch Antrieb des Drehmotors 88
möglich, die gesamte Vorrichtung in Richtung T bzw. K durch Fern
bedienung um die vertikale Achse 44 zu steuern und in beliebigen
Drehstellungen zu arretieren. Es ist außerdem möglich, den an den
beiden in horizontalen Ebenen übereinander angeordneten Laufkatzen
angehängten Greifer, z. B. in Richtung X bzw. Y, neben die Mittel
linie 44 zu verfahren und/oder dazu außerdem ein Verfahren in
Richtung X bzw. Y herbeizuführen. Des weiteren kann über den Hand
griff 45 nicht nur dieses Verfahren der Laufkatze vorgenommen werden. Vielmehr ist durch Angreifen an den Handgriff
45 auch ein millimetergenaues Hinschwenken und/oder Fahren
möglich, so daß sich die ergriffene Pflastersteinschicht 41 paß
genau absetzen und/oder aufnehmen läßt.
Im Bedarfsfalle lassen sich die beiden übereinander angeordneten,
allerdings um 90 Grad in ihren Bewegungsrichtungen versetzten
Laufkatzen auch motorisch stufenlos steuern und in beliebigen
Zwischenstellungen anhalten und arretieren.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Anordnung so getroffen
worden, daß der Durchmesser sämtlicher Rollen 58 bis 61 einer
seits so groß ist, daß sich die Rollen an Ober- und Unterflan
schen weitgehend abstützen bzw. nur ein verhältnismäßig geringes
Spiel zwischen dem jeweiligen inneren oberen Flansch und den
Rollen besteht, so daß auch ein starkes Kippmoment nicht zu
einem Kippen der Laufkatzen in den Schienen führen kann. Des
weiteren hat man es durch Abstand der Achsen, beispielsweise
der Drehachsen der Laufrollen, 58, 59 oder 72, 73 in der Hand,
auch ein Pendeln der Last bei relativ weit neben der vertikalen
Mittellinie 44 ausgefahrener Vorrichtung auszuschließen.
Die Stege 4, 5 können im übrigen auch als senkrechtes Rohr oder
als Vollwandteil ausgestaltet sein.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Verlegen von Pflastersteinen, die einen Greifer
mit mindestens zwei zangenartig gegeneinander bewegbaren Klemm
backen zum Erfassen einer Pflastersteinlage aufweist und die an
dem Lasthaken od. dgl. eines Verlegefahrzeugs aufhängbar sowie
um eine vertikale Achse drehbar ist, gekennzeichnet durch zwei
Laufkatzen, deren Fahrwerke (56, 57 bzw. 70, 71) an zwei Paaren
von Profilschienen (52, 53 bzw. 76, 77) laufen, die in zwei über
einanderliegenden horizontalen Ebenen rechtwinklig zueinander
verlaufen, wobei der Greifer über eine Kupplungsvorrichtung (46,
47, 48) mit der unteren Laufkatze verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Greifer ein horizontalliegender Griff (45) zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff
(45) als Kreisring ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß oberhalb der Laufkatzen ein Drehmotor (88) angeordnet
ist, der ein Drehen des Greifers um die vertikale Achse (44) er
möglicht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Klemmbacken (24 a, 24 b) jeweils um min
destens eine horizontale Achse (16, 22 bzw. 17, 23) schwenk
bar sind.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE3339115C2 true DE3339115C2 (de) | 1989-03-02 |
Family
ID=6212942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833339115 Granted DE3339115A1 (de) | 1983-10-28 | 1983-10-28 | Vorrichtung zum verlegen von pflastersteinen |
Country Status (3)
| Country | Link |
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