DE2360825A1 - Verfahren und vorrichtung zum manipulieren von transportfahrzeugen fuer insbesondere monolithische stahlbetonraumzellen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum manipulieren von transportfahrzeugen fuer insbesondere monolithische stahlbetonraumzellenInfo
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Description
Abholfach
27. November 1973 Lorenz Kesting, 4-6 Dortmund-Wellinghofen, Amtsstraße
"Verfahren und Torrichtung zum Manipulieren von Transport
fahr zeugen für insbesondere monolithische Stahlbetonraumzellen" '
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Manipulieren von zum Transport von insbesondere monolithischen Stahlbetonraumzellen
dienenden Lkw oder Lkw-Anhängern, bei dem das Transportfahrzeug, das entweder mit seiner Längsachse
einen Winkel mit einer der Hauptachsen der Raumzelle einschließt zur Vorbereitung des Anhebens der Raumzelle
in eine mit dieser ausgefluchtete Betriebsstellung verbracht öder bei dem das mit seiner Längsachse mit
einer der Hauptachsen der Raumzelle ausgefluchtete Transportfahrzeug in eine dazu abgewinkelte Betriebsstellung
nach dem Absetzen der Raumzelle gebracht, insbesondere wenigstens teilweise gelenkt wird. Außerdem betrifft die
Erfindung Vorrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrens. -
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Das erfindungsgemäße Verfahren wird vorzugsweise mit
Fahrzeugen durchgeführt, welche eine Hebevorrichtung tragen, mit der sie sich ohne die Benutzung eines
Kranes beispielsweise im Fertigteilwerk: eine Raumzelle
aufladen können und die auch zum Abladen der Raumzelle an Ort und Stelle benutzt werden kann. Die
meisten Raumzellen werden neuerdings mit geschlossenem Boden hergestellt. Solche Raumzellen können insbesondere,
wenn auch nicht ausschließlich, als Fertiggaragen be- v
nutzt werden. Sie -erfordern Transportfahrzeuge, welche vor dem Anheben und nach dem Absenken der Raumzelle vor
einer Öffnung der Raumzelle stehen, um die Hebevorrichtung in die Raumzelle einfahren oder aus dieser herausziehen
zu können. Beim Transport von Fertiggaragen handelt es sich hierbei um die Toröffnung der Garage, so daß das
Transportfahrzeug vor dem Anheben der Raumzelle mit seiner längsachse mit der Längsachse der Raumzelle ausgefluchtet
ist, in der anderen Betriebsstellung aber mit der Längsachse der Raumzelle einen Winkel einschließt.
Es ist bekannt, die Fahrzeuge in ihre jeweilige Betriebsstellung zu lenken. Soll z. B. eine Fertiggarage aufgeladen
werden, so lenkt man das Fahrzeug durch Rückwärtsfahren, bis seine Hinterräder vor der Öffnung der Raumzelle
stehen. Das ist in der Regel nicht schwierig, weil im Fertigteilwerk meistens genügend Grundfläche für solche
Manipulationen des Fahrzeuges zur Verfugung steht, obwohl es unter beengten Raumverhaltnissen auch hierbei Schwierigkeiten
geben kann. Die größten Schwierigkeiten stellen sich aber bisher am Aufstellungsort ein, weil hier die
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Platzverhältnisse meistens unzureichend sind.
Pas ist insbesondere dann der Fall, wenn bei einer Reihengarage die Garage der einen Reihe bereits aufgestellt
wurde und die ihr gegenüberliegende Garage abgesetzt worden ist, so daß das Fahrzeug vor der
Garage steht. Dann steht die Längsachse des Fahrzeuges im rechten Winkel zur LängserStreckung des
Garagenvorplatzes, dessen Breite meistens so gering ist, daß nur wenig Platz zum Lenken des Fahrzeuges in diese
Richtung verbleibt. In solchen Fällen muß das Fahrzeug
mehrfach unter Einschlagen der Lenkung vor-und zurückgefahren werden. Das ist mit erheblichen Mühen für den
Fahrer, beträchtlichen Zeitverlusten und der Gefahr verbunden, daß das Fahrzeug anstößt und bereits abgestellte
Garagen beschädigt. .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Manipulieren eines Transportfahrzeuges bei beengten Platzverhältnissen
zur.Beseitigung der bisher auftretenden Schwierigkeiten und Nachteile wesentlich zu erleichtern
und das Verfahren so zu gestalten, daß es mit einfachen Mitteln und ggf. unter Verwendung von ohnehin am Fahrzeug
bereits vorhandenen Vorrichtungen durchzuführen ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei dem eingangs
bezeichneten Verfahren dadurch gelöst, daß das Fahrzeug an einem Ende angehoben und unter Drehung um eine Hochachse
das angehobene Fahrzeugende seitlich versetzt wird, bis nach einmaliger Durchführung oder mehrfacher WMer-•holung
dieses Vorganges <las Fahrzeug in der einen oder
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anderen seiner Betriebsstellungen steht oder in die betreffende Betriebsstellung lenkbar ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erreicht man durch
das seitliche Versetzen eines Fahrzeugendes ein Einschwenken des Fahrzeuges bzw. seiner Längsachse in die jeweils geforderte Betriebsstellung, ohne daß das Fahrzeug vor- und zurückgefahren werden muß, wobei in der Regel auch auf
ein Einschlagen der lenkung verzichtet werden kann.
das seitliche Versetzen eines Fahrzeugendes ein Einschwenken des Fahrzeuges bzw. seiner Längsachse in die jeweils geforderte Betriebsstellung, ohne daß das Fahrzeug vor- und zurückgefahren werden muß, wobei in der Regel auch auf
ein Einschlagen der lenkung verzichtet werden kann.
Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß bei ihm das Erreichen der 3eweiligen Betriebsstellung erheblich schneller und
sicherer erzielt wird. Selbst lange und schwere Transportfahrzeuge lassen sich auf diese Weise auf Grundflächen
manipulieren, die das Erreichen der geforderten Betriebsstellung unter ausschließlicher Benutzung der Lenkung und der Vorwärts- und Rückwärtsgänge des Fahrzeuges nicht zulassen.
sicherer erzielt wird. Selbst lange und schwere Transportfahrzeuge lassen sich auf diese Weise auf Grundflächen
manipulieren, die das Erreichen der geforderten Betriebsstellung unter ausschließlicher Benutzung der Lenkung und der Vorwärts- und Rückwärtsgänge des Fahrzeuges nicht zulassen.
Das erfindungsgemäße Verfahren kennzeichnet sich vorzugsweise durch die Verwendung von am Ende des Fahrzeuges zur
Abspreizung beim Anheben und/oder Absenken der Raumzelle
dienende ausfahrbare Rahmenstützen zum Anheben des Fahrzeuges.
dienende ausfahrbare Rahmenstützen zum Anheben des Fahrzeuges.
Die meisten der eingangs beschriebenen Txansportfahrzeuge
besitzen solche Rahmenstützen, welche den Aufbau des Fahrzeuges
beim Anheben und Absenken der Raumzelle in der
geforderten Ebene halten, indem sie die Federn, insbesondere der Hinterräder, ausschalten. Man braucirt diese Stützen
geforderten Ebene halten, indem sie die Federn, insbesondere der Hinterräder, ausschalten. Man braucirt diese Stützen
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nur um geringes Maß zu verlängern, so daß sich die betreffenden
Räder des Fahrzeuges von der Standfläche abheben können.
Es ist ferner zweckmäßig, das Fahrzeug "beim seitlichen
Versetzen zu schwenken.
Die Erfindung löst die Aufgabe, Vorrichtungen zur Durchführung des beschriebenen neuen Verfahrens zu schaffen,
auf mehrfache Weise.
Eine dieser Vorrichtungen kennzeichnet sich durch einen
an dem abzuhebenden Ende des Fahrzeuges angebrachten
Balken, der in seiner Längsrichtung geteilt ist, wobei der obere Teil des Balkens zur Anbringung von am Fahrzeug
festen Hubstempeln und auf dem unteren Teil verschieblich gelagert ist, der sich bei ausgefahrenen Hubstempeln auf
der Standfläche des Fahrzeuges abstützt.
Die meisten der eingangs bezeichneten Transportfahrzeuge
verwenden unter den bereits beschriebenen Rahmenstützen Platten, einige benutzen auch Balken, die zwei nebeneinander
angeordnete Rahmenstützen verbinden. Diese Balken lassen sich besonders leicht durch die neue Vorrichtung
ersetzen.
Vorzugsweise.wird der Balken entsprechend dem Schwenkradius des Fahrzeuges gekrümmt. Als Schwenkantrieb lassen
sich ein oder mehrere Schubkolbengetriebe benutzen, die die beiden Balkenteile miteinander verbinden.
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Weitere Vorrichtungen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen der Erfindung; es zeigen:
Fig. 1 eine Reihengaragenanlage unter schematischer "
Wiedergabe eines Transportfahrzeuges in Draufsicht zur Verdeutlichung des erfindungsgemäßen
Verfahrens,
Fig. 2 die Ansicht eines Transportfahrzeuges von der Rückseite zur Verdeutlichung der bereits beschriebenen
Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 3 eine teilweise im Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 2 gehaltene Draufsicht auf die
Vorrichtung nach Fig. 2,
Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung zur Verdeutlichung einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Einzelheit der Fig. 4 längs der Linie V-V und
Fig. 6 ein Transportfahrzeug mit einer weiteren Vorrichtung gemäß der Erfindung.
Nach Fig. 1 bilden mehrere monolithische Stahlbetonraumzellen Ί - 5 die eine Reihe einer Garagenanlage, deren
andere Reihe von ebenfalls monolithischen Stahlbetonraumzellen 6-8 gebildet wird. Ein allgemein mit 9 be~
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zeichnetes Transportfahrzeug ist zunächst mit der aufgeladenen
Raumzelle 8 an deren Standplatz gefahren und nimmt nunmehr eine Betriebsstellung ein., in der die
Raumzelle 8 abgesenkt werden kann. Dabei steht das Fahrzeug mit seinen Hinterrädern 10 bzw. 11 so vor der
Toröffnung 12 der Raumzelle, daß die mit 13 bezeichnete Längsachse der Raumzelle mit der Längsachse 14 des
Fahrzeuges 9 ausgefluchtet ist. Nach dem Absenken der Raumzelle 8 auf die Aufstellfläche wird die Hebevorrichtung
des Fahrzeuges so verfahren, daß sie aus der Raumzelle 8 herausgelangt;
Das Fahrzeug muß nunmehr in die mit A bezeichnete Richtung,
d. h. die Längserstreckung des Garagenvorplatzes 15 manipuliert werden.
Zum besseren Verständnis des noch zu beschreibenden Verfahrens sei angenommen, daß zu diesem Zweck vSrrichtung
nach den Fig. 2 und 3 benutzt wird.
Auf dem das Chassis des Fahrzeuges bildenden und aus zwei
U-Profilen 16 bzw. 17 bestehenden Längsträger des Fahrzeuges
befindet sich ein plattformartiger Aufbau 18, der zum Absetzen der Raumzellen dient. Der Längsträger trägt
außerdem am rückwärtigen Ende des Fahrzeuges,hinter den rückwärtigen Doppelrädern 10 eine schwere Traverse 19, an
der zwei Rahmenstützen 20 bzw. 21 angebracht sind. Die Rahmenstützen bestehen aus Zylindern, Kolben und Kolbenstangen
22, deren Enden am oberen Teil 23 eines Balkens angebracht sind, dessen unterer Teil sich in der Längs-
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richtung des oberen Teils 2 3 verschieben läßt und mit bezeichnet ist. Die beiden Balkenteile 23 bzw. 24 können
sich über ein Gleit- oder ein Rollenlager aufeinander abstützen und besitzen entsprechende Führungen. Jeder
Balkenteil 23 bzw. 24 besitzt ferner eine Konsole 25 bzw.. 26, an der die Kolbenstange 27 bzw. der Zylinder 28
eines Schubkolbengetriebes befestigt sind, das als Schwenkantrieb dient.
Wenn die Hebevorrichtung des Fahrzeuges 9 zum Aufladen oder Absetzen einer Raumzelle verwendet wird, stützt sich
der untere Teil 24 des Balkens auf der mit 30 bezeichneten Standfläche des Fahrzeuges ab und verhindert auf diese
Weise ein Durchfedern der Radachsen, so daß die Ladeplattform 18 in der geforderten Höhe verharrt. Während der
Fahrt nimmt dagegen der aus den Teilen 23 und 24 bestehende Balken die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung ein, in der die
Kolbenstangen 22 in die zugehörigen Zylinder 20 bzw. 21 der Rahmenstützen eingefahren sind. Der Balken befindet
sich so weit über dem Niveau der Standfläche 30, daß beim Durchfedern der Radachsen eine Bodenberührung vermieden
wird.
Während dieser Betriebszustände ist der Zylinder 28 des Schwenkantriebes gesperrt.
Soll das Fahrzeug in die mit A bezeichnete Richtung manipuliert werden, so werden die Kolbenstangen 22 aus den
Zylindern 20 und 21 der Rahmenstützen ganz ausgefahren, wodurch die Räder 10 und 11 von der Standfläche 30 ab-
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heben. Das Schubkolbengetriebe 27, 28 wird nun beispielsweise
auf Ausfahren der Kolbenstange 27 geschaltet, so daß sich die beiden Balkenteile 23 und 24 gegeneinander verschieben.
Wie Pig. 3 zeigt, ist der Balken entsprechend dem Radius
um den Schwenkpunkt 32 (vergl. Fig. 1) gekrümmt. Daher
schwenkt das Fahrzeug um eine Hochachse, bis es nach einmaliger Durchführung oder mehrfacher Wiederholung des
beschriebenen Fahrzeuges1^Le in Fig. 1 gestrichelt wiedergegebene
Stellung 33 gelangt ist. In dieser Stellung werden die Kolbenstangen 22 wieder so weit in die Zylinder
20 und 21 der Rahmenstützen eingefahren, daß die in Fig. 2 dargestellte Fahrstellung wieder erreicht ist. Das
Fahrzeug kann nunmehr unter Benutzung seiner Lenkung den mit B bezeichneten Bogen durchfahren, so daß es in die
A bezeichnete Betriebsstellung gelenkt wird.
Abweichend von dem in Fig. 1 wiedergegetoenen Ausführungsbeispiel kann die gestrichelt wiedergegebene Stellung 33
auch die Betriebsstellung sein, in der die Fahrzeuglängsachse 14 mit der Richtung A ausgefluchtet ist.
Weiter kann abweichend von dem in Fig. 1 wiedergegebenen Verfahren statt des rückwärtigen Endes mit den Rädern 10
und 11 auch das vordere Ende mit den lenkbaren Rädern 34, 35 des Fahrzeuges angehoben und in der angegebenen Weise
verschwenkt werden.
Das Verschwenken kann schließlich aus der mit A bezeich-
-neten-Stellung in-4ie-ausgezogene-Stellung -4er Fig. 1
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vorgenommen werden, was ohne oder mit Benutzung der Lenkung des Fahrzeuges geschehen kann.
In Fig. 4 "bezeichnen gleiche Bezugszeichen einander entsprechende
Teile. Hier ist der mit den Rahmenstützen ausfahrbare Balken mit 37 bezeichnet und einstückig ausgebildet.
Statt dieses Balkens lassen sich auch Kopfplatten an den Kolbenstangen 22 verwenden. Die Rahmenstützen sind aber auch
in diesem Falle so ausgebildet, daß sie die Hinterräder bzw. die Vorderräder 34, 35 von der Standfläche 30 des'Fahrzeuges
abheben können. Unter die Räder, gemäß dem in Fig. dargestellten Ausführungsbeispiel unter die Hinterräder
und 11 werden niedrige Fahrwerke 40 bzw. 41 gestellt, auf die die Räder des Fahrzeuges abgesenkt werden. Diese Fahrwerke
sind einheitlich ausgebildet, so daß es genügt, nachstehend eines der Fahrwerke näher zu erläutern:
Nach Fig. 5 weist jedes dieser Fahrwerke eine Plattform mit einer Vertiefung 42 auf. Die Vertiefung entspricht der
Krümmung der die Hinterräder bildenden Doppelreifen. An der Plattform 39 sind Rollen 43 - 46 gelagert, die gemäß
dem dargestellten Ausführungsbeispiel auf gestrichelt wiedergegebenen gemeinsamen Achsen 47 bzw. 48 laufen.
Die Achsen 47 und 48 schließen einen Winkel oC ein, der
sich aus der Entfernung der Rollen zu dem bei 32 angegebenen Schwenkpunkt ergibt.
Wenn das Fahrzeug auf den niedrigen Fahrwerken 40, 41 abgesetzt ist, läßt es sich verschieben und dabei um die
den Punkt 32 durchstoßende Hochachse 52 schwenken.
- 1.1 509825/0437
Die in Pig. 6 wiedergegebene VorrichtuBg sitzt an einem
-Transportfahrzeug, dessen Hebevorrichtung angedeuteteist.
Sie besteht aus einem auf einem Unterbau 60 errichteten schweren Rahmen 61, der zwei obere Füluraingsschienen 62
für einen doppelt abgewinkelten Träger· aufweist. Dieser Träger hat zwei parallele Enden .63, 64-- Das Ende 64 hat
eine Rollenführung 65, die in den erwärmten Schienen 62 läuft. Das Ende 63 des abgewinkelten Trägers trägt eine
Rollenführung 67 und kann in einer Raumzelle eingefahren werden, um diese anzuheben und auf die auf dem Unterbau
60 vorgesehene Plattform zu ziehen.
Etwa im Schwerpunkt des Fahrzeuges befindet sich eine
schwere hydraulische Stütze 70 mit einem am Fahrzeug festen Zylinder 71 und einer Kolbens tauge 72, deren
freies Ende im oberen Teil 73 eines Kug<eldr ehkranz es
befestigt ist, dessen unterer Teil 74 sich auf dem mit 30 bezeichneten Planum abstützt.
Wird die Kolbenstange 72 aus dem Zylinder 71 herausgefahren, so hebt sich das Fahrzeug an unsä kann auf dem
Kugeldrehkranz geschwenkt werden.
Patentansprüche
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Claims (1)
- PatentansprücheVerfahren zum Manipulieren von zum 'Iransport von insbesondere monolithischen Stahlbetonrsanmzellen dienenden Lkw oder Lkw-Anhäng em, bei dem das Transportfahrzeug, das entweder mit seiner Längsachse einen Winkel mit einer der Hauptachsen der Raumzelle einschließt,zur Vorbereitung des Anhebens der Raumzelle in eine mit dieser ausgefluchtete Betriebsstellmng verbracht oder bei dem das mit seiner Längsachse mit einer der Hauptachsen der Raumzelle ausgefluchtete Transportfahrzeug in eine dazu abgewinkelte Betriebsabteilung nach dem Absetzen der Raumzelle gebracht, insbesondere wenigstens teilweise gelenkt wird, dadurch ge kennzeichnet , daß das fahrzeug (9) an einem Ende angehoben und unter Drehung um eine Hochachse (52) das angehobene Fahrzeugende seitlich versetzt wird, bis nach einmaliger Durchführung oder mehrfacher Wiederholung dieses Vorganges das Fahrzemg (9) in der einen oder anderen seiner Betriebsstelluiagen steht oder in die betreffende Betriebsstellung lenakbar ist.2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von am Ende des Fahrzeuges zur Abspreizung beim Anheben und/oder Absenken der Raumzelle (1-8) dienende ausfahrbare Raühmenstützen (20, 21; 22) zum Anheben des Fahrzeuges.- 13 -509825/04373. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Fahrzeug beim seitlichen Versetzen geschwenkt wird.4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und/oder den Ansprüchen 2 und 3, gekennzeichnet durch einen an dem anzuhebenden Ende des Fahrzeuges angebrachten Balken (23, 24), der in seiner Längsrichtung geteilt ist, wobei der obere Teil (23) des Balkens zur Anbringung von am Fahrzeug festen Hubstempeln (20, 21; 22) dient und auf dem unteren Teil verschieblich gelagert ist, der sich bei ausgefahrenen Hubstempeln auf der Standfläche'(30) des Fahrzeuges abstützt.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß der Balken entsprechend dem Schwenkradius des Fahrzeuges gekrümmt ist.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet , daß die beiden Balkenteile (23, 24) mit wenigstens einem Schubkolbengetriebe (27, 28) als Schwenkantrieb verbunden sind.7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß an dem Fahrzeug ein Hubstempel (70) gelagert und auf einem Drehkranz (73, 74) abgestützt ist.-8.—Vorrichtung" nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch Fahrwerke (40, 41) mit -je einer Plattform (42) zur Aufnahme der Räder (10)50982 5/0437 -14-eines Endes des Transportfahrzeuges (9) und Rollen (43-45), deren Achsen (47, 48) einen Winkel (O^ ) zu den Achsen des Fahrzeuges aufweisen.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Achsen (47, 48) der Rollen jedes Fahrwerkes (40, 41) einen dem Schwenkradius entsprechenden Winkel ( C^- ) einschließen.50 9825/0437
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