[go: up one dir, main page]

DE2321684C3 - Verfahren zum Erzeugen von Mustern - Google Patents

Verfahren zum Erzeugen von Mustern

Info

Publication number
DE2321684C3
DE2321684C3 DE19732321684 DE2321684A DE2321684C3 DE 2321684 C3 DE2321684 C3 DE 2321684C3 DE 19732321684 DE19732321684 DE 19732321684 DE 2321684 A DE2321684 A DE 2321684A DE 2321684 C3 DE2321684 C3 DE 2321684C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electron
lacquer
proh
temperature
radiation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732321684
Other languages
English (en)
Other versions
DE2321684B1 (de
DE2321684A1 (de
Inventor
Murrae John Stanley Chatham Bowden
Eugene David Berkeley Heights Feit
Larry Flack Mendham Thompson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE2321684A1 publication Critical patent/DE2321684A1/de
Publication of DE2321684B1 publication Critical patent/DE2321684B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2321684C3 publication Critical patent/DE2321684C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/004Photosensitive materials
    • G03F7/039Macromolecular compounds which are photodegradable, e.g. positive electron resists

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Polymers With Sulfur, Phosphorus Or Metals In The Main Chain (AREA)
  • Electrophotography Using Other Than Carlson'S Method (AREA)
  • Electron Beam Exposure (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

CH2- C — (CH2)nH
in der R aus der aus Wasserstoff und AlkyJgruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bestehenden Gruppe ausgewählt und η eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist,
(c) Verbindungen der allgemeinen Formel
CH3 — CH = CH — (CHj)nH
in der η eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reaktionsprodukt erzeugt wird durch Reagierenlassen von Schwefeldioxid mit wenigstens einer der olefinischen Verbindungen und durch Bestrahlen des sich ergebenden Produktes mit Licht einer Wellenlänge kleiner als 3600 A bei einer Temperatur unterhalb der Polymerisationseinsatztemperatur.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung einer olefinischen Verbindung, die unter wenigstens folgenden Verbindungen ausgewählt wird: Propen, Buten, Penten, Hexen, Octen, Buten-2, Hexen-2, Cyclohexen, Cyclopenten, 2-Methylpenten-l.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Buten-1 als olefinische Verbindung verwendet wird.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Erzeugen von Mustern aus strahlungsempfindlichem Lack auf einem Substrat durch Bestrahlung einer elektronenstrahlungsempfindlichen Positivlackschicht, die ein Polymer eines Olefins und Schwefeldioxid enthält, mit einer Elektronenstrahlung.
Bei der Herstellung von Halbleiterschaltungen geht der Trend derzeit dahin, die höchste Schaltungsfunktionsdichte pro Flächeneinheit des Halbleiters zu erzielen. Diese Miniaturisierung beeinflußt die Zuverlässigkeit, Arbeitsgeschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit von Halbleiterschaltungen günstig. Obwohl die Untersuchungen fortgesetzt wurden, ist eine weitere Miniaturisierung über das mit den derzeitigen technologischen Mitteln Erreichbare hinaus wegen der fotolithografisch vorgegebenen Musterdefinition begrenzt, in den ietzien iö Jahren wurde immer häufiger Elektronenstrahlung angewendet, um Lacke bei der Herstellung mikroelektronischer Bauteile zu bestrahlen, und lieferte erfolgreich Feinlinienmuster, die mit den Mitteln der konventionellen Fotolithografie nicht möglich gewesen wären. Verschiedene lichtempfindliche Zusammensetzungen mit monomeren und vernetzbaren Polymeren-Verbindungen und Elementen sind gut bekannt. Zum Beispiel wurden Additionspolymere des in den US-Patenten 3 418 295
ίο bzw. 3 469 982 beschriebenen Typs verbreitet benutzt, um Relief bilder zu erzeugen.
Leider zeigen diese lichtempfindlichen Zusammensetzungen Eigenschaften von Elektronenstrahlungsempfindlichen Negativlacken, die für bestimmte An-Wendungen nicht geeignet sind. Deshalb richteten Fachleute ihr Interesse auf die Entwicklung elektronenstrahlungsempfindlicher Positivlacke, die im folgenden kurz Positiv-Elektronenlacke genannt werden. Trotz fortgesetzter Bemühungen in dieser Richtung wurden die Elektronenlacke niemals voll ausgewertet. Das schließliche Ziel hoher Empfindlichkeit in der Größenordnung von 10~* Coulomb/cm2 wurde vor kurzem nur bei bestimmten Negativ-Elektronenlacken erreicht. Der einzige Positiv-Elektronenlack von irgendwelcher Bedeutung, über den bisher in der Literatur berichtet wurde, war Polymethylmethacrylat. Die Empfindlichkeit dieses Werkstoffes beträgt rund 5 · 10'5 Coulomb/cm2, obwohl einige Berichte, denen zufolge noch höhere Empfindlichkeiten erreicht werden können, vermerkt wurden. Jedoch sind die zur Erreichung derart hoher Empfindlichkeiten verlangten Verarbeitungsbedingungen nicht zufriedenstellend gewesen.
Erfindungsgemäß ist ein Verfahren zum Erzeugen von Mustern aus strahlungsempfindlichem Lack auf einem Substrat durch Bestrahlen eines neuen Positiv-Elektronenlackes, der ein Polysulfon enthält, beschrieben, der eine um mindestens eine Größenordnung höhere Empfindlichkeit als jeder bekannte Positiv-Elektronenlack besitzt. Der beschriebene Lack ist das Reaktionsprodukt von Schwefeldioxid und bestimmten Kohlenwasserstoffketten, die zyklisch, unverzweigt oder verzweigt sein können.
Ein allgemeiner Abriß eines Verfahrens, das zur Herstellung eines Elektronenlackes geeignet ist, ist weiter unten gegeben. Bestimmte Betriebsparameter und -bereiche sind ebenso wie der Typ des verwendeten Materials angegeben.
Der beschriebene Polysulfon-Elektronenlack basiert auf einem Polymer, das durch Reagierenlassen von Schwefeldioxid mit einer olefinischen Verbindung gebildet wird. Das für diesen Zweck gewählte Olefin kann ein zyklisches Olefin mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Verbindung der allgemeinen Formel
CH2 C-(CH8MI
in der R aus der aus Wasserstoff und Alkyigruppen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bestehenden Gruppe ausgewählt und /i eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist, oder ein 2-Olefin der allgemeinen Formel
CH,
CH = CH-(CHj)n-H
sein, in der /7 eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist.
Für die vorliegenden Zwecke besonders geeignete
3 4
Olefine sind: Propen, Buten, Penten, Hexen, Octen, eigenschaften bestimmt werden. Weiter unten wird
Buten-2, Hexen-2, Cyclohexen, Cyclopenten, 2-Methyl- ein Beispiel der vorliegenden Erfindung detailliert
penten-1 usw. Diese Materialien sind günstig aus dem beschrieben.
Handel zu beziehen.
Bei der Darstellung des gewünschten Polymers kann 5 B e i s ρ i e 1 1
irgendein bekanntes konventionelles Verfahren verwendet werden. Bei einem typischen Verfahren läßt Annähernd äquimolare Anteile von Buten-1 und man die Reaktionspartner sich in einem geeigneten Schwefeldioxid (14 g Buten-1 und 7 g Schwefeldioxid) Reaktionsgefäß bei einer Temperatur von etwa —80° C wurden in einem auf —800C gehaltenen Pyrexglasrohr kondensieren. Das Reaktionsgefäß wird dann auf io kondensiert. Das Rohr wurde dann an eine Vakuumeinen Druck von etwa 10"3 Millitorr entgast und leitung geführt und der Inhalt auf ungefähr 10~3 Millidanach mit Licht einer Wellenlänge kleiner als 3600 A torr entgast. Danach wurde das Rohr mit ultraviolettem bei einer Temperatur unterhalb der Polymerisations- Licht aus einer Mitteldruckquecksilberquelle bei 00C einsatztemperatur bestrahlt. Nach Abkühlung auf bestrahlt und während der Bestrahlung gedreht, um wiederum etwa —80°C wird das Reaktionsgefäß 1.5 einen Polymerniederschlag an den Rohrwänden zu geöffnet und auf Raumtemperatur erwärmt, bei der verhindern. Anschließend wurde der Inhalt des das überschüssige Monomer verdampft wird. Das( Reaktionsrohres wieder auf —80°C abgekühlt, das gewünschte Polymer wird dann in einem geeigneten Rohr geöffnet und sein Inhalt auf Raumtemperatur Lösungsmittel aufgelöst. Für diesen Zweck beson- erwärmt, bei der das überflüssige Monomer verders brauchbare Lösungsmittel sind: Methyläthyl- 20 dampft wird. Das sich ergebende Poly-(Buten-lketon, Dioxan, Chloroform usw. Fachleute wissen, Sulfon) wurde in Azeton gelöst, in Methanol niederdaß die Wahl eines speziellen Lösungsmittels durch geschlagen und bei 400C im Vakuum getrocknet, die Lösbarkeit des Polysulfone bestimmt wird. Dann wurde es in Methyläthylketon aufgelöst. Da-Das gelöste Polymer wird dann mittels konventioneller nach wurde ein Siliziumdioxid/Silizium enthaltendes Schleuderverfahren auf ein geeignetes Substrat auf- 35 Substrat ausgewählt und eine 2%ige Poly-(Butengebracht. Die erwünschte schließliche Schichtdicke 1-Sulfon)-Lösung bei 4000 Umdr./Min. etwa 3500 A beträgt 2000 bis 8000 A. Obwohl das Auflösungsver- dick in Methyläthylketon niedergeschlagen. Die mögen durch die Verwendung einer dünnen Schicht Schicht wuide 10 Minuten lang einer Vorwärmbeverbessert wird, schreibt das Auftreten von Nadel- handlung bei 8O0C unterworfen und dann mit einer löchern praktisch ein Schichtdickenminimum von 30 programmierten Elektronenstrahlung einer Dosis von 2000 A vor. Bei diesem Verarbeitungsstand wird ungefähr 3 · 10" Coulomb/cm2 bei einer Beschleunigünstigerweise eine vorausgehende Warmbehandlung gungsspannung von 5 kV bestrahlt. Dann wurde die vorgenommen, um überschüssiges Lösungsmittel zu bestrahlte Schicht durch 15 Sekunden langes Beentfernen und die Schicht spannungsfrei zu machen. sprühen mit einer Lösung aus 55%igen Methyläthyl-Ein für diesen Zweck geeignetes Programm würde die 35 keton und 45%igem 2-Propanol entwickelt.
Erwärmung auf eine Temperatur oberhalb der Glas- Die Empfindlichkeit des resultierenden Elektronenübergangstemperatur, in der Regel 10 bis 300 Minuten lackes wurde zu etwa 3 · 10-» Coulomb/cm2 gefunden, lang zwischen 80 und 100° C, einschließen. Danach wurde die beschriebene Struktur in gepuffertem
Danach wird die Schicht aus einer Elektronen- Wasserstofffluorid geätzt. Das dabei ermittelte Aufstrahlungsquelle mit einer Beschleunigungsspannung 40 lösungsvermögen betrug wenigstens 4000 A.
zwischen 3 und 25 kVolt und einer Dosierung, die
vom Werkstoff abhängt, aber gewöhnlich größer als B e i s ρ i e 1 2
1; 10-' Coulomb/cm2 ist, bestrahlt. Die festgestellten
Spannungen und Dosierungen werden durch das Auf- Das unter Beispiel 1 dargestellte Verfahren wurde lösungsvermögen und die Materialeigenschaften be- 45 wiederholt, allerdings mit der Ausnahme, daß ein stimmt. Der nächste Verarbeitungsschritt betrifft Wolframsubstrat verwendet wurde. Die Empfindlichdie Entwicklung der bestrahlten Schicht. Das kann keit des resultierenden Elektronenlackes wurde zu durch Verwendung eines Entwicklers, der in der ungefähr 3 · 10~e Coulomb/cm2 bestimmt. Das Wolf-Regel aus einer Mischung von Ketonen und Aiko- ram wurde mit einer Kaliumhydroxid-Kaliumferriholen besteht, erfolgen. Das Entwickeln kann prak- so cyanid-Lösung geätzt und der restliche Elektronentisch durch ein 5 bis 60 Sekunden langes Tränken oder lack mit Methyläthylketon entfernt. Das dabei er-Besprühen der bestrahlten Schicht mit einem ge- mittelte Auflösungsvermögen betrug mindestens eigneten Entwickler erfolgen. Nach der Entwicklung 4000 A.
kann eine 5 bis 120 Minuten lange abschließende Beispiel 3
Warmbehandlung zwischen 50 und 150°C vorge- 55
nommen werden, um die Entwickler zu verdampfen Das im Beispiel 1 dargestellte Verfahren wurde und die Hafteigenschaften zu verbessern. Diese wiederholt, wobei eine Strahlungsdosierung von Betriebsparameter werden durch die Eigenschaft des 4 ■ 10 4 Coulomb/cm2 bei Umgebungstemperatur vergewählten Polysulfon bestimmt. wendet wurde. Unter diesen Bedingungen wird der
Alternativ dazu kann der beschriebene Elektronen- 60 Elektronenlack ohne jede Lösungsmittel- oder Naßlack ohne jedes Lösungsmittel oder Naßentwickler entwicklung gemustert und entwickelt. Untersuchungen entwickelt werden. Weil im Entwicklungsverfahren des Auflösungsvermögens offenbarten keine Ändekein Lösungsmittel verwendet wird, ist es erforderlich, rungen, obwohl die Randschärfen der Ätzlinien im daß die abgebauten Reste des bestrahlten Polymers Vergleich zu den durch naßentwickelte Masken gebei der Bestrahlungstemperatur depolymerisieren. 63 äizten Linien verbessert wurden. Der quadratische Verfahrensmäßig wird das praktisch durch Bestrahlen Mittelwert der Randabweichung betrug ±300 A, des Elektronenlackes bei einer geeigneten Dosierung ein signifikanter Vorteil gegenüber elektrooptischen und Temperatur erreicht, die durch die Material- Bauteilen.
Beispiel 4
Im wesentlichen analog zu Beispiel 1 wurde eine Vielzahl von Elektronenlacken hergestellt, die im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens verwenwendet werden können. Die wesentlichen Parameter zur Herstellung der Elektronenlacke und die ermittelten Empfindlichkeiten sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt.
Zur Herstellung der Sulfon-Copolymerisate wurden jeweils angenähert äquimolare Mengen Schwefeldioxid mit einem ausgewählten olefinischen Monomeren umgesetzt. Die Auswahl der Monomere entspricht den drei Gruppen von Verbindungen, die im Patentanspruch 1 als geeignete olefinische Verbindungen genannt werden. Das Gesamtgewicht der Reaktionspartner betrug stets 100 bis 200 g. In jedem Falle wurde die Reaktion mit flüssigen Reaktionspartnern in einem geschlossenen Gefäß unterhalb der sogenannten »Ceiling-Temperatur« durchgeführt. Die »Ceiling-Temperatur« hängt geringfügig von der a° Konzentration der Reaktionspartner ab und stellt die höchste Temperatur dar, bei der sich diese Polymere bilden. Die entsprechendenTemperaturen sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.
Zur Beschleunigung der Reaktion wurde das Reaktionsgemisch mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Das Ende der Reaktion wurde auf optischem Wege bestimmt, nämlich entweder durch das Auftreten eines Niederschlags oder durch einen merklichen Anstieg der Viskosität. Zur Reinigung wurde das polymere Produkt in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst und anschließend daraus durch Zugabe eines weiteren Lösungsmittels ausgefällt und schließlich getrocknet.
Zum Aufbringen der Elektronenlackschicht wurde das Polymer in einem der nachfolgend genannten Lösungsmittel, meistens Methyläthylketon, Xylol oder Dioxan gelöst; der Anteil an Sulfon-Polymeren betrug 3 bis 4 g/100 cm8 Lösungsmittel. Die Lösung wurde durch ein 0,2 μΐη feines Filter hindurchnitriert und anschließend bei angenähert 2000 Upm auf dem ausgewählten Substrat aufgebracht, wobei ein 2S00 A dicker Film erhalten wurde.
Das ausgewählte Substrat bestand im wesentlichen aus einer angenähert 1 mm dicken Siliziumschicht mit einer angenähert 2000A dicken Oberflächenschicht aus Siliziumdioxid, die mittels Dampfoxidation aufgebracht worden war.
Das mit dem Film überzogene Substrat wurde für 1 bis 2 Stunden in einen bei 120° C gehaltenen Vakuumofen gebracht. Die Eigenschaft des nach dieser Trocknung erhaltenen Films sind dei nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
Zum Aufbringen des Musters wurde in jedem Fall ein Abtastelektronenmikroskop verwendet, das mit einer Beschleunigungsspannung von 5 KV bei einer schrittweise zunehmenden Dosierung zwischen 1 · ΙΟ"7 bis 1 · ΙΟ"5 Coulomb/cm2 betrieben wurde; die Zunahme der Dosierung erfolgte in angenähert 15 Stufen gleicher Größe. Der Elektronenstrahldurchmesser betrug angenähert 1 μ, und es wurden wiederholt quadratische Muster mit einer Räche von angenähert 1 mm2 angefertigt.
Nach der Belichtung wurden die Proben mit einem in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Entwickler entwickelt. Wie üblich, bestand der Entwickler aus zwei Komponenten, nämlich erstens einem Lösungsmittel für das Polymer und zweitens einem Nicht-Lösungsmittel für das Polymer, wobei die relativen Anteile der Komponenten (1) und (2) dahingehend ausgewählt wurden, daß innerhalb der vorgesehenen Zeitspanne, in diesem Falle 30 Sekunden, eine vollständige Entfernung des bestrahlten Polymers erreicht wurde. Die Entwicklung erfolgte bei Raumtemperatur (angenähert 23° C) und führte zu einem bloßliegenden Substrat entsprechend den aufgebrachten quadratischen Mustern, während die unbestrahlten Polymerbereiche innerhalb dieser Zeitspanne von 30 Sekunden nicht angegriffen wurden.
Die mit Photolack überzogenen und dem Muster versehenen Substrate wurden anschließend überprüft, um die Empfindlichkeit des jeweiligen Photolacks zu bestimmen. Die Empfindlichkeit wird in Coulomb/cm2 ausgedrückt und gibt diejenige kleinste Elektronenstrahl-Dosis an, die erforderlich ist, um nach der oben beschriebenen, 30 Sekunden dauernden Entwicklung bei Raumtemperatur eine freigelegte Subtratoberfläche zu erhalten. Die ermittelten Empfindlichkeiten sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt.
»Ceiling- Lösungsmittel Entwickler Empfindlichkeit
Photolack Temperatur«1)
0C Mek2) 6O°/o MEK Coulomb/cm+2
Polybuten-1 -sulf on) 64 4O°/o 2-PrOH»)
Mek 6O»/o 85»/o MEK 1—2·10-β
64 Cyclohexanon 15»/o2-PrOH
4O°/o 1—2.10-6
MEK 50% MEK
Poly(penten-1 -sulfon) 63 5O»/o 2-PrOH
MEK 35«/o Xylol 1—2·ΙΟ-«
Poly(hexen-1 -sulfon) 60 65»/o 2-PrOH
Xylol 35%. Xylol 1—2-10-β
60 65% 2-PrOH
MEK 60% Heptan ι— ?. -ίο-«
Poly(octen-1 -sulfon) 40Vo 2-PrOH
Dioxan 60%> Dioxan 1—2· 10-β
Polv(cis-buten-2-sulfon') 46
(Fortsetzung) »Ceiling-
Temperatur«1)
0C
Lösungsmitte! Entwickler Empfindlichkeit
Coulomb/cm+2
Phololack 38 Dioxan 60% Dioxan
4OVo 2-PrOH
2_4.10-e
l!oly(trans-buten-2-suIfon) Dioxan 60% Dioxan
40% 2-PrOH
2_4·10-β
Poly(buten-2-suIfon) MEK 50% MEK
50% 2-PrOH
1—2· ΙΟ"6
Poly(hexen-2-sulfon) 102,5 Dioxan 60% Dioxan
40Vo 2-PrOH
2—3 · 10-β
Polyicyclopenten-sulfon) 24 Dioxan 60% Dioxan
40% 2-PrOH
1—2-10-β
Poly(cyclohexen-sulfon) 24 Chlorbenzol 60% Dioxan
40Vo 2-PrOH
1—2-ΙΟ-«
-34 Xylol 15Vo Xylol
85% 2-PrOH
1—2· 10-β
Poly(2-methyl-penten-1 -su'if on)
>) Bei einer Konzentration der Reaktanten von angenähert 27 Mol/Liter.
s) MEK steht für Methyläthylketon.
») 2-PrOH steht für Isopropylalkohol.
Aus der obigen Tabelle ist ohne weiteres zu ent- verwendet werden können, denn die erforderliche nehmen, daß sämtliche aufgeführten Polysulfone im Elektronenstrahlungsdosis ist größer als 1 · 10-' Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens als elek- Coulomb/cm2 und liegt vorzugsweise im Bereich vor tronenstrahlungsempfindliche positive Lackschicht 30 1 · 1O-6 Coulomb/cm2.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Erzeugen von Mustern aus strahlungsempfindlicheLi Lack auf einem Substrat durch selektive Bestrahlung einer elektronenstrahlungsempfindlichen Positivlackschicht mit einer Elektronenstrahlungsdosis größer als 1 · 10~7 Coulomb/cm2, vorzugsweise in derGrößenordnung von 1 · 10~·Coulomb/cm2, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Positivlackschicht, die aus Zwischenreaktionsprodukten von Schwefeldioxid und aus wenigstens einer der folgenden olefinischen Verbindungen ausgewählt wird:
(a) zyklische Olefine mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen,
(b) Verbindungen der allgemeinen Formel
DE19732321684 1972-05-01 1973-04-28 Verfahren zum Erzeugen von Mustern Expired DE2321684C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US24930872A 1972-05-01 1972-05-01

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2321684A1 DE2321684A1 (de) 1973-11-15
DE2321684B1 DE2321684B1 (de) 1974-01-31
DE2321684C3 true DE2321684C3 (de) 1979-07-26

Family

ID=22942915

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732321684 Expired DE2321684C3 (de) 1972-05-01 1973-04-28 Verfahren zum Erzeugen von Mustern

Country Status (8)

Country Link
JP (1) JPS512375B2 (de)
BE (1) BE798860A (de)
DE (1) DE2321684C3 (de)
FR (1) FR2183020B1 (de)
GB (1) GB1403834A (de)
IT (1) IT980926B (de)
NL (1) NL154015B (de)
SE (1) SE391405B (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1421805A (en) * 1972-11-13 1976-01-21 Ibm Method of forming a positive resist
US3893127A (en) * 1973-09-27 1975-07-01 Rca Corp Electron beam recording media
US4289845A (en) * 1978-05-22 1981-09-15 Bell Telephone Laboratories, Inc. Fabrication based on radiation sensitive resists and related products
JPS59222928A (ja) * 1983-06-02 1984-12-14 Matsushita Electronics Corp マスク製作方法

Also Published As

Publication number Publication date
BE798860A (fr) 1973-08-16
FR2183020B1 (de) 1976-11-12
FR2183020A1 (de) 1973-12-14
JPS512375B2 (de) 1976-01-26
JPS4942352A (de) 1974-04-20
DE2321684B1 (de) 1974-01-31
NL7305933A (de) 1973-11-05
IT980926B (it) 1974-10-10
SE391405B (sv) 1977-02-14
GB1403834A (en) 1975-08-28
NL154015B (nl) 1977-07-15
DE2321684A1 (de) 1973-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69126586T2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung
DE3689179T2 (de) Verfahren zur Herstellung von ätzresistenten Schutzlacken durch bevorzugtes Eindringen.
EP0000702B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer fliessbeständigen Resistmaske aus strahlungsempfindlichem Resistmaterial
DE3315118C2 (de)
DE69806873T2 (de) Elektronenstrahlresist
DE10203838A1 (de) Fluorhaltiger Fotoresist mit Reaktionsankern für eine chemische Nachverstärkung und verbesserten Copolymerisationseigenschaften
CH619303A5 (de)
DE2628467A1 (de) Verfahren zum herstellen eines positiven lackbildes
DE2735377A1 (de) Verfahren zur herstellung modifizierter substrate sowie zwischenprodukte dieses verfahrens
DE2948324C2 (de) Lichtempfindliches Gemisch, enthaltend eine Bisazidverbindung, und Verfahren zur Bildung von Mustern
EP0143437A2 (de) Verfahren zur Herstellung von Resistmustern und für dieses Verfahren geeigneter Trockenresist
DE69131150T2 (de) Resist-Materialien
DE2728352A1 (de) Lichtempfindlicher film und seine verwendung
DE3134158A1 (de) "zusammensetzung und verfahren zur ultrafeinen musterbildung"
DE68929206T2 (de) Lithographisches Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung
DE2743763A1 (de) Positivlackmaterial und verfahren zur herstellung einer lackmaske
DE2313467A1 (de) Verfahren zur erzeugung eines gemusterten reliefbildes
DE2321684C3 (de) Verfahren zum Erzeugen von Mustern
DE2819482A1 (de) Elektrolithographisches verfahren
DE2849996C2 (de) Photodepolymerisierbares Gemisch und ein Verfahren zur Herstellung eines Positivbildes
DE69400675T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Resiststrukturen
DE69130594T2 (de) Verfahren zur Erzeugung eines Musters
DE4126409A1 (de) Strahlungsempfindliches gemisch mit einem polymeren bindemittel mit einheiten aus (alpha)-(beta)-ungesaettigten carbonsaeuren
DE19746932A1 (de) Neues Photoresist-Copolymer
DE2642269C2 (de) Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung eines positiven Resistbildes

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)