DE2318006C2 - Vorrichtung zum grabenfreien Verlegen von Leitungen und Kabeln - Google Patents
Vorrichtung zum grabenfreien Verlegen von Leitungen und KabelnInfo
- Publication number
- DE2318006C2 DE2318006C2 DE19732318006 DE2318006A DE2318006C2 DE 2318006 C2 DE2318006 C2 DE 2318006C2 DE 19732318006 DE19732318006 DE 19732318006 DE 2318006 A DE2318006 A DE 2318006A DE 2318006 C2 DE2318006 C2 DE 2318006C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sword
- laying
- sliding
- sliding surface
- handle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000002689 soil Substances 0.000 claims description 10
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 claims 2
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000005012 migration Effects 0.000 description 2
- 238000013508 migration Methods 0.000 description 2
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 2
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 238000010612 desalination reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 230000002262 irrigation Effects 0.000 description 1
- 238000003973 irrigation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 239000003351 stiffener Substances 0.000 description 1
- 239000013585 weight reducing agent Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F5/00—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
- E02F5/02—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches
- E02F5/10—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches with arrangements for reinforcing trenches or ditches; with arrangements for making or assembling conduits or for laying conduits or cables
- E02F5/102—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches with arrangements for reinforcing trenches or ditches; with arrangements for making or assembling conduits or for laying conduits or cables operatively associated with mole-ploughs, coulters
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
- Sewage (AREA)
Description
hohe Verstellkräfte, weil bei den bekannten Verlegeschwertern
der gesamte auf die keilförmig verlaufende Aufgleitfläche lastende Bodendruck überwunden werden
muß. Erfindungsgemäß ist aber die Aufgleitfläche am Schwertstiel vorbei nach hinten zu verlängert. Zieht
man daher durch das hintere untere Ende der Gleitsohle eine zur Aufgleitfläche senkrecht stehende Gerade,
so teilt diese auf der Aufgleitflcche eine vordere und eine hintere Länge ab, wobei der auf der hinteren Länge
der Aufgleitfläche lastende Bodendruck dem auf der vorderen Länge lastende Bodendruck entgegenwirkt
und dadurch die Verstellkräfte zum Drehen des Verlegeschwertes um den Kippunkt beim Aufwärtssteuern
verringert.
Ferner ergibt sich eine vereinfachte Bauweise des Verlegeschwertes, da an die Steifigkeit geringere Anforderungen
zu stellen sind. Die Verringerung der Verstellkräfte beim Hochsteuern des Verlegeschwertes
wirkt sich vor allem dann besonders günstig aus, wenn das Herstellen des Grabenschlitzes in verhältnismäßig ω
großer Tiefe erfolgt, wie es insbesondere beim Dränieren von trockenen und verfestigten Böden, beispielsweise
Sandböden und Dränungen in Tiefen bis zu 2 m lur Entsalzung von Bewässerungsböden notwendig ist
Beim Abwärtssteuern des Verlegeschwertes wird dagegen im Normalfall dieses um die Nasenspitze in
Fahrtrichtung nach vorne gekippt, so daß die Gleitfläche hinten von der Grabensohle im Moment des
Steuerns etwas abgehoben wird. Dieser Vorgang ist ohne große Verstellkräfte durchführbar, da insbesondere
durch die an dem Verlegeschwert angreifende Zugkraft das Kippen um den Kippunkt beim Absteuern unterstützt
wird.
Die Verstellkräfte beim Hochsteuern des Verlegeschwertes können dagegen weiter verringert werden,'35
wenn die Aufgleitfläche nach hinten über das Ende der Gleitsohle, also dem Kippunkt, hinaus verlängert ist.
Dadurch verlängert sich der von der obengenannten Geraden abgeteilte hintere Abschnitt der Aufgleitfläche
und wird somit die Komponente des Bodendrucks vergrößert, die das Schwenken des Verlegeschwertes
um den Kippunkt unterstützt. Beträgt somit in einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform des Verlegeschwertes
der hintere Abschnitt der Aufgleitfläche '/4 und der vordere Abschnitt 3A der Länge, so wird
schon eine wesentliche Entlastung erzielt und können die Verstcllkräfte spürbar verringert wurden.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung
läßt sich die Aufgleitfläche so weit über das Ende der Gleitsohle hinaus nach hinten verlängern, daß die
das Gleitsohlenende schneidende Senkrechte zur Aufgleitfläche diese in zwei gleiche Längen teilt. Dann sind
die auf den vorderen und hinteren Abschnitten wirkenden Komponenten der Bodenkräfte gleich und ist das
Hochsteuern des Verlegeschwertes wesentlich erleichtert.
Gemäß einem weiteren erfinderischen Merkmal ist der Schwertstiel an dem Verlegeschwert gegenüber
dem Ende der Aufgleitfläche nach vorn zu versetzt angeordnet.
Auch durch diese Maßnahme wird die Steuerbarkeit des Verlegeschwertes erleichtert und sind an die Aussteifungen
des Verlegeschwertes geringere Anforderungen zu stellen. Haben nämlich im Boden an der
Keilspitze des Verlegeschwertes auftretende waagerechte Kräfte, z. B. durch schräg getroffene Steine oder
auch durch Steuerfehler des Zugfahrzeuges ein seitliches Auswandern der Keilspitze und des Verlegeschwertes
zur Folge so besteht die große Gefahr, daß die Schwertplatte oder der Schwertstiel bzw. die Führungseinrichtung
für das Verlegeschwert verbogen und bleibend verformt werden.
Wird dagegen der Schwertstiel nicht in üblicher Weise hinten, sondern nach vorn zu versetzt angesetzt, und
zwar insbesondere etwa im vorderen Drittel der Aufgleitfläche, nämlich kurz hinter der Keilspitze, so ist
beim seitlichen Auswandern des Verlegeschwertes während des Ziehvorganges das durch die waagerechten
Kräfte auf den Schwertstiel hervorgerufene Drehmoment wesentlich geringer. Die größere Länge der
Schwertplatte ist dementsprechend hinter dem Schwertstiel angeordnet und wird damit geschleppt, so
daß sich das Verlegeschwert insgesamt leichter führen läßt und eine bessere Seitenstabilität besitzt Der Abstand
des Schwertstiels von der Keilspitze sorgt dafür, daß der Schwertstiel beim Ziehvorgang in bereits gelockertem
Boden läuft Anderenfalls wäre der Zugwiderstand außerordentlich hoch.
Als weiterer Vorteil des nach vorn zu versetzt angeordneten
Schwertstiels ergibt sich eine Verkürzung des Rahmens bzw. des Grindels, über dem der Schwertstiel
von dem Zugfahrzeug gezogen wird. Eine solche Verkürzung ergibt einen kürzeren Hebelarm, über den
die Verstellkräfte an dem Verlegeschwert angreifen, sowie in konstruktiver Hinsicht eine Gewichtsverminderung,
die sich ferner dahingehend auswirkt, daß der Schwerpunkt des Zugfahrzeuges nach vorn, d. h. näher
an die ideale Mittelstellung, verlagert wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung läßt sich der hintere Kippunkt des Verlegeschwertes beim
Hochsteuern auch dadurch nach vorn verlegen, um den hinteren Abschnitt der Aufgleitfläche zur Verringerung
der Stellkräfte zu verlängern, daß der hintere Abschnitt der Schwertpiatte mit der Gleitsohle schwenkbar angeordnet
ist. Dieser schwenkbare Abschnitt läßt sich als ein im wesentlichen dreiecksförmiger Kasten ausbilden,
der an der vorderen Spitze mit dem Ende des festen Gleitsohlabschnittes des Verlegeschwertes drehbar
verbunden ist, und dessen Unterkante mitteis einer Feder in Ausrichtung mit der Gleitsohle gedrückt, sowie
gegen die Kraft der Feder nach oben auslenkbar ist.
Durch die gelenkige Ausbildung des hinteren Abschnittes kann der Kippunkt von der Hinterkante der
Gleitsohle des Verlegeschwertes weiter nach vorn in Richtung zur Keilspitze zu verlagert werden. Diese Lösung
kommt insbesondere dann in Betracht, wenn man die Verstellkräfte beim Hochsteuern des Dränschwertes
besonders stark verringern will, so daß der hintere Abschnitt der Aufgleitfläche verhältnismäßig lang ausgebildet
ist
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Kanal
zur Führung der zu verlegenden Leitung getrennt vom Schwertstiel in einem Abstand hinter dem
Schwertstiel auswechselbar angeordnet Es ergibt sich somit als weiterer Vorteil, daß beim Verlegen von Leitungen
mit verschiedenen Durchmessern der Führungskanal infolge des nach vorn zu versetzt angeordneten
Schwertstiels und der vom Schwertstiel getrennten Anordnung des Kanals leicht auswechselbar ist Ferner
läßt sich am unteren Ende des Kanalausganges leicht eine für verschiedene Durchmesser der zu verlegenden
Leitung verstellbare Rohrandruckvorrichtung in Form einer Rolle oder eines Leitbleches vorsehen.
Die Erfindung schafft somit ein Verlegeschwert, das insbesondere für verhältnismäßig flache Keilwinkel
zwischen Gleitsohle und Aufgleitfläche versehen ist und damit ein spanförmiges Ausheben des Bodens ohne
Verdichtung vermittelt, bei dem die Verstellkräfte zum Auf- und Abfahren des Verlegeschwertes gleichmäßig
sind, da nunmehr die zum Hochfahren erforderlichen Kräfte weitgehend verringert sind, und bei dem ferner
die Seitenstabilität des verhältnismäßig langen Verlegeschwertes wesentlich verbessert ist, wobei insgesamt
die Konstruktion bei einer verbesserten Auflockerung des Bodens gewichtsmäßig leichter gehalten werden
kann.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Seitenansichteines Verlegeschwertes,
Fig.2 die Seitenansicht eines Verlegeschwertes in
abgewandelter Ausführungsform,
F i g. 3 die Seitenansicht eines Verlegeschwertes in einer weiteren Ausführungsform,
F i g. 4 ein Schnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 3 und
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform eines Verlegeschwertes.
In F i g. 1 ist ein Verlegeschwert 10 dargestellt, das
aus einer Schwertplatte bzw. Nase 12 und einem Schwertstiel 14 besteht Die Aufgleitfläche ist mit 16
und die Gleitsohle mit 18 bezeichnet Eine durch den Kippunkt 20 am hinteren Ende der Gleitsohle 18 gelegte
Gerade 22 senkrecht zur Aufgleitfläche 16 unterteilt diese in einen vorderen Abschnitt 24 und einen hinteren
Abschnitt 26. Der Pfeil 28 bezeichnet die Richtung, in welcher der Bodendruck auf die Aufgleitfläche 16
wirkt Da diese seitlich am Schwertstiel 14 vorbei bis oberhalb des Kippunkts 20 verlängert ist, werden beim
Hochfahren des Verlegeschwertes und Schwenken desselben um den Kippunkt 20 die hierzu erforderlichen
Verstellkräfte durch die längs des Abschnitts 26 wirkenden Bodendruckkräfte vermindert
In Fig.2 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt,
bei der die Aufgleitfläche 16 nach hinten über den Kippunkt 20 hinaus verlängert ist Dabei teilt die Gerade
22 die Länge der Aufgleitfläche in zwei gleich lange Abschnitte 24 und 26, so daß die auf die beiden Abschnitte
wirkenden Bodenkräfte einander etwa gleich sind und das Hochfahren des Verlegeschwertes und
Schwenken um den Kippunkt 20 durch die auf den Abschnitt 26 wirkenden Bodenkräfte wesentlich erleichtert
ist
In F i g. 3 ist der Schwertstiel 14 mittels Bolzen 30 in bekannter Weise an einem Rahmen 32 bzw. einer Grindel
befestigt. Der Rahmen ist mittels einer nicht dargestellten Vorrichtung mit einem Zugfahrzeug verbunden.
Diese Vorrichtung ist in bekannter Weise so ausgebildet, daß das Verlegeschwert in zu dem gewünschten
Gefälle des Grabenschlitzes, also der Grabensohle, senkrechter Richtung zur Tiefeneinstellung verstellbar,
sowie zur Einstellung des Anstellwinkels des Verlege-Schwertes schwenkbar ist In F i g. 3 schließt die Aufgleitfläche
16 mit der Gleitsohle 18 einen Winkel von 20 bis 25° ein. Die Aufgleitfläche ist durch eine Dachplatte
34 gebildet die über die beiden Seitenplatten 36 des Verlegeschwertes übersteht, zu beiden Seiten des
ίο Schwertctieles 14 verbreitert ist und nach hinten zu so
weit verlängert ist daß die Verstellkräfte zum Hochfahren des Pfluges wesentlich verringert und somit die
Steuerkräfte zum Auf- und Abfahren in wesentlichem Maß vergleichmäßigt sind.
Hinter dem Schwertstiel 14 ist in einem Abstand ein rohrartiger Kanal 38 zur Führung der zu verlegenden
Leitung angeordnet Zwischen dem Schwertstiel und dem Kanal ist eine aussteifende Platte 40 angeordnet.
Der Schwertstiel 14 ist im Querschnitt nach vorn zu spitz zulaufend ausgebildet Durch den getrennt von
dem Schwertstiel 14 angeordneten Kanal 38 läßt sich dieser leicht auswechselbar anordnen, so daß er unterschiedlichen
zu verlegenden Durchmessern angepaßt werden kann.
In F i g. 3 ist der Schwertstiel 14 nach vorn zur Keilspitze der Schwertplatte zu versetzt angeordnet Dadurch
wird während des Ziehvorganges einem seitlichen Auswandern des Verlegeschwertes entgegengewirkt
und dessen seitliche Führung stabilisiert
Durch die nach vorn versetzte Anordnung des Schwertstieles ergibt sich eine kürzere Baulänge für
den Rahmen 32.
In F i g. 5 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt,
bei der der Kippunkt 20 für das Steuern des Verlege-Schwertes nach vorn zur Keilspitze zu verlegt ist Dabei
ist der hintere Abschnitt der Schwertplatte gelenkig ausgebildet. So ist ein Formstück in Form eines Kastens
42 vorgesehen, der etwa dreiecksförmig ist und mit seiner vorderen Spitze bei 44 an dem Verlegeschwert
schwenkbar gelagert ist In diesem Ausführungsbeispiel unterteilt eine durch den Kippunkt 20 gelegte
zur Aufgleitfläche 16 senkrecht verlaufende Gerade die Aufgleitfläche in zwei gleiche Abschnitte 24
und 26. Der Schwertstiel 14 ist kurz hinter der Keilspitze etwa im vorderen Drittel der Aufgleitfläche angeordnet
Das Formstück 42 wird durch eine Feder 46 in eine Lage gedrückt in der die Gleitsohle 48 des Formstücks
42 eine Verlängerung der Gleitsohle 18 des Verlegeso Schwertes bildet
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Vorrichtung zum grabenfreien Verlegen von Leitungen und Kabeln, insbesondere einer fertigen,
mit Durchtrittsöffnungen versehenen Kunststoffdränleitung, mit einem an ein Zugfahrzeug einstellbar
eng angehängten Verlegeschwert zum Herstellen eines zum Einziehen der Leitung dienenden
schmalen Grabenschlitzes, wobei ein rohrartiger, zu dem hinteren unteren Ende des Verlegeschwertes
führender Kanal zur Führung der zu verlegenden Leitung vorgesehen ist und an einem schmalen
Schwertstiel im Bereich seines Eingriffs in den Boden eine sich keilförmig nach vorne erstreckende
Nase angeordnet ist, die eine schräg nach hinten ansteigende Aufgleitfläche und eine im wesentlichen
waagrecht verlaufende Gleitsohle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgleitfläche
(16) des VerJegeschwertes (12) seitlich am Schwertstiel (14) vorbei verlängert ist und wenigstens
bis zum Ende der Gleitsohle (18) reicht
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Aufgleitfläche (16) über das Ende
der Gleitsohle (18) hinaus nach hinten verlängert ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgleitfläche (16) so weit
über das Ende der Gleitsohle (18) hinaus nach hinten verlängert ist daß eine das Gleitsohlenende
schneidende Senkrechte (22) zur Aufgleitfläche (16) diese in zwei gleich lange Abschnitte (24,26) teilt
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgleitfläche (16)
von einer auf der Nase des Verlegeschwertes aufgesetzten Dachplatte (34) gebildet ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß der Schwertstiel (14)
an dem Verlegeschwert gegenüber dem Ende der Aufgleitfläche (16) nach vorne zu verseui angeordnet
ist
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwertstiel (14) etwa im vorderen
Drittel der Aufgleitfläche angesetzt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwertstiel (14) schmaler
ist als die Aufgleitfläche (16).
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet daß der Schwertstiel (14) vorne angeschärft
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterkante der
Schwertplatte zwischen dem Ende der Gleitsohle (18) an dem Ende der Aufgleitfläche (16) abgeschrägt
ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein unterhalb des
rückwärtigen Abschnitts der Aufgleitfläche (16) angeordneter Verlängerungsabschnitt (32) der Gleitsohle
gegen Federkraft drehbar gelagert ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (38) zur Führung der zu verlegenden Leitung getrennt vom
Schwertstiel (14) in einem Abstand hinter dem Schwertstiel auswechselbar angeordnet ist.
65 Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum grabenfreien
Verlegen von Leitungen und Kabeln, insbesondere einer fertigen, mit Durchtrittsöffnungen versehenen
Kunststoffdränleitung, mit einem an ein Zugfahrzeug einstellbar angehängten Verlegeschwert zum
Herstellen eines zum Einziehen der Leitung dienenden schmalen Grabenschlitzes, wobei ein rohrartiger, zu
dem hinteren unteren Ende des Verlegeschwertes führender Kanal zur Führung der zu verlegenden Leitung
vorgesehen ist und an einem schmalen Schwertstiel im Bereich seines Eintritts in den Boden eine sich keilförmig
nach vorn erstreckende Nase angeordnet ist, die eine schräg nach hinten ansteigende Aufgleitfläche und
eine im wesentlichen waagrecht verlaufende untere Gleitzone aufweist
Für die Wirkungsweise derartiger Verlegeschwerter ist die keilförmig vorspringende Nase mit der schräg
ansteigenden Aufgleitfläche sowie der Gleitsohle von wesentlicher Bedeutung. Die Keilform sorgt dafür, daß
der Boden vor der Vorderkante des Verlegeschwertes nach oben aufgeworfen und nicht zur Seite abgedrängt
und verdichtet wird. Auf diese Weise bleibt rieben und über der verlegten Leitung die Bodenstruktur mit zahlreichen
Kapillaren erhalten, die für eine Entwässerung notwendig sind. Es ist bekannt die Aufgleitfläche in
einem Winkel von etw 45°, also verhältnismäßig steil auszubilden. Bei dieser Ausführung sind sehr hohe Zugkräfte
erforderlich und wird der Boden erheblich verdichtet
Um also die erforderlichen Zugkräfte zu verringern und um beim Herstellen des Grabenschlitzes den Boden
nicht 7U stark zu verdichten, ist es auch bekannt den Keilwinkel zwischen Aufgleitfläche und Gleitsohle
spitzer auszubilden, also beispielsweise einen Winkel von etwa 23° vorzusehen. Während aber bei einer Eingriffstiefe
des Verlegeschwertes von beispielsweise 1 m und bei einem Keilwinkel von 45° die Länge der Gleitsohle
ebenfalls 1 m beträgt, muß die Länge der Gleitsohle bei gleicher Eingriffstiefe, jedoch bei flacheren
Keilwinkeln, erheblich größer gewählt werden und kann bis zu 3 m Länge betragen.
Diese verhältnismäßig langen Schwertplatten erschweren die Tiefensteuerung des Verlegeschwertes
beim Herstellen des Grabenschlitzes mit einem vorbestimmten Gefällewinkel in erheblichem Maß. Um den
Anstellwinkel des Verlegeschwertes im Sinne eines geringeren Gefälles zu ändern, wirkt das hintere Ende der
Gleitsohk als Kippunkt für das Verlegeschwert und muß die Keilspitze der Schwertplatte angehoben werden.
Hierzu sind insbesondere bei durch flache Keilwinkel bedingten langen Schwertern außerordentlich hohe
Verstellkräfte erforderlich. Außerdem ist eine entsprechende konstruktive Ausbildung aus Festigkeitsgründen
erforderlich und bedingt Mehraufwand.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht deshalb darin, die Tiefensteuerung des Verlegeschwertes
der eingangs geschilderten Art zu erleichtern und die Ausführung des Schwertes insbesondere
im Hinblick auf den konstruktiven Aufwand zu verbessern.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Aufgleitfläche des Verlegeschwertes seitlich am
Schwertstiel vorbei verlängert ist und wenigstens bis zum Ende der Gleitsohle reicht.
Das Aufwärtssteuern des Verlegeschwertes, wenn also das hintere Ende der Gleitsohle als Kippunkt wirkt
und die Nasenspitze der Schwertplatte von der Grabensohle etwas abgehoben wird, erfordert deshalb so
Priority Applications (10)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732318006 DE2318006C2 (de) | 1973-04-10 | 1973-04-10 | Vorrichtung zum grabenfreien Verlegen von Leitungen und Kabeln |
| DK177574A DK142711C (da) | 1973-04-10 | 1974-03-29 | Redskab til laegning af ledninger og kabler i jord |
| CS236874A CS195270B2 (en) | 1973-04-10 | 1974-04-02 | Facility for the excavationless pipeline and cables bedding |
| DD17776274A DD111262A5 (de) | 1973-04-10 | 1974-04-08 | |
| PL17019174A PL90005B1 (de) | 1973-04-10 | 1974-04-08 | |
| GB1552974A GB1457651A (en) | 1973-04-10 | 1974-04-08 | Equipment for laying pipes and cables |
| HUWE000505 HU167546B (de) | 1973-04-10 | 1974-04-09 | |
| BE143032A BE813525A (fr) | 1973-04-10 | 1974-04-10 | Dispositif pour la pose de conduites et de cables sans creuser de tranchee |
| NL7404921A NL7404921A (de) | 1973-04-10 | 1974-04-10 | |
| FR7412590A FR2225678A1 (de) | 1973-04-10 | 1974-04-10 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732318006 DE2318006C2 (de) | 1973-04-10 | 1973-04-10 | Vorrichtung zum grabenfreien Verlegen von Leitungen und Kabeln |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2318006B1 DE2318006B1 (de) | 1974-09-26 |
| DE2318006C2 true DE2318006C2 (de) | 1975-04-30 |
Family
ID=5877605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732318006 Expired DE2318006C2 (de) | 1973-04-10 | 1973-04-10 | Vorrichtung zum grabenfreien Verlegen von Leitungen und Kabeln |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE813525A (de) |
| CS (1) | CS195270B2 (de) |
| DD (1) | DD111262A5 (de) |
| DE (1) | DE2318006C2 (de) |
| DK (1) | DK142711C (de) |
| FR (1) | FR2225678A1 (de) |
| GB (1) | GB1457651A (de) |
| HU (1) | HU167546B (de) |
| NL (1) | NL7404921A (de) |
| PL (1) | PL90005B1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2371844A (en) * | 2001-01-31 | 2002-08-07 | Antony Paul Draper | Cable and pipe laying plough |
| CN110233458B (zh) * | 2019-06-06 | 2024-02-27 | 浙江华云电力工程设计咨询有限公司 | 一种电力线路引流装置 |
| CN120946854B (zh) * | 2025-10-17 | 2025-12-23 | 中铁二局集团有限公司 | 一种斜坡段压力钢管安装方法 |
-
1973
- 1973-04-10 DE DE19732318006 patent/DE2318006C2/de not_active Expired
-
1974
- 1974-03-29 DK DK177574A patent/DK142711C/da active
- 1974-04-02 CS CS236874A patent/CS195270B2/cs unknown
- 1974-04-08 DD DD17776274A patent/DD111262A5/xx unknown
- 1974-04-08 PL PL17019174A patent/PL90005B1/pl unknown
- 1974-04-08 GB GB1552974A patent/GB1457651A/en not_active Expired
- 1974-04-09 HU HUWE000505 patent/HU167546B/hu unknown
- 1974-04-10 BE BE143032A patent/BE813525A/xx unknown
- 1974-04-10 NL NL7404921A patent/NL7404921A/xx not_active Application Discontinuation
- 1974-04-10 FR FR7412590A patent/FR2225678A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE813525A (fr) | 1974-07-31 |
| FR2225678A1 (de) | 1974-11-08 |
| NL7404921A (de) | 1974-10-14 |
| PL90005B1 (de) | 1976-12-31 |
| HU167546B (de) | 1975-10-28 |
| CS195270B2 (en) | 1980-01-31 |
| DK142711B (da) | 1980-12-29 |
| DE2318006B1 (de) | 1974-09-26 |
| DK142711C (da) | 1981-08-10 |
| GB1457651A (en) | 1976-12-08 |
| DD111262A5 (de) | 1975-02-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2608105C2 (de) | Bodenbearbeitungsgerät | |
| DE2008995C (de) | ||
| DE2008995A1 (de) | Vorrichtung zum Verlegen einer aus einem fertigen, mit Durchtnttsoffnungen versehenen Kunststoffrohr bestehenden Dranleitung | |
| DD238726A5 (de) | Fuehrungsvorrichtung eines schischuhes, und an diese vorrichtung angepasster schuh und schigrundflaeche | |
| DE2318006C2 (de) | Vorrichtung zum grabenfreien Verlegen von Leitungen und Kabeln | |
| DE1189602B (de) | Fahrbare Vorrichtung zum eingrabenden Verlegen von Draehten, Kabeln u. dgl. | |
| DE1459400A1 (de) | Entwaesserungsrohr und Vorrichtung zur Verlegung des Rohrs | |
| DE3429470C2 (de) | Drillmaschine | |
| DE3530107A1 (de) | Pflug | |
| DE4031504C2 (de) | Aufsatteldrehpflug mit variabler Arbeitsbreiteneinstellung | |
| DE2529285C2 (de) | Schwert für Geräte zum Verlegen von flexiblem, strangförmigem Material im Boden, insbesondere für Kabelpflüge | |
| DE10115456B4 (de) | Verlegepflug mit schürzenartiger Verdrängervorrichtung | |
| DE19928684C1 (de) | Anordnung zum Einführen eines Rohres in den Erdboden | |
| DE1708565C3 (de) | Maulwurfspflug mit Steiiervor richtung | |
| EP3792407A1 (de) | Verlegevorrichtung zur erdverlegung flexibler strangmaterialien und primäereinführung für eine derartige verlegevorrichtung | |
| DE10220636A1 (de) | Planiergerät zum Einebenen von Böden sowie motorgetriebene Planiermaschine | |
| DE1634033A1 (de) | Vorrichtung zum Verlegen von endlosen biegsamen Leitungen,insbesondere Draenrohren aus Kunststoff,Wasserleitungsrohren aus Kunststoff und Kabeln | |
| DE1906242A1 (de) | Geraet zum Verlegen von Kabeln,flexiblen Rohren u.dgl.im Erdreich | |
| DE1484388A1 (de) | Draenpflug | |
| DE2321271C3 (de) | Buckelabtragvorrichtung, insbesondere für ein Skipistenfahrzeug | |
| DE3740081C2 (de) | ||
| EP0415907B1 (de) | An einem Ackerschlepper anbaubarer, quer zur Fahrtrichtung parallel zur Bodenoberfläche verstellbarer Pflug | |
| DE3245625A1 (de) | Schwert fuer geraete zum verlegen von flexiblem, strangfoermigen material im boden, insbesondere fuer kabelpfluege | |
| DE606472C (de) | Schneidenartiger Greifer | |
| DE2639014B2 (de) | Vorrichtung zum Verlegen von Erdkabeln o.dgl |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |