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DE2318006C2 - Vorrichtung zum grabenfreien Verlegen von Leitungen und Kabeln - Google Patents

Vorrichtung zum grabenfreien Verlegen von Leitungen und Kabeln

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Publication number
DE2318006C2
DE2318006C2 DE19732318006 DE2318006A DE2318006C2 DE 2318006 C2 DE2318006 C2 DE 2318006C2 DE 19732318006 DE19732318006 DE 19732318006 DE 2318006 A DE2318006 A DE 2318006A DE 2318006 C2 DE2318006 C2 DE 2318006C2
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DE
Germany
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sword
laying
sliding
sliding surface
handle
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Application number
DE19732318006
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DE2318006B1 (de
Inventor
Werner 2241 Nordhastedt Cornelius
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WERNER CORNELIUS KG 2241 NORDHASTEDT
Original Assignee
WERNER CORNELIUS KG 2241 NORDHASTEDT
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F5/00Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
    • E02F5/02Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches
    • E02F5/10Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches with arrangements for reinforcing trenches or ditches; with arrangements for making or assembling conduits or for laying conduits or cables
    • E02F5/102Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches with arrangements for reinforcing trenches or ditches; with arrangements for making or assembling conduits or for laying conduits or cables operatively associated with mole-ploughs, coulters

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Description

hohe Verstellkräfte, weil bei den bekannten Verlegeschwertern der gesamte auf die keilförmig verlaufende Aufgleitfläche lastende Bodendruck überwunden werden muß. Erfindungsgemäß ist aber die Aufgleitfläche am Schwertstiel vorbei nach hinten zu verlängert. Zieht man daher durch das hintere untere Ende der Gleitsohle eine zur Aufgleitfläche senkrecht stehende Gerade, so teilt diese auf der Aufgleitflcche eine vordere und eine hintere Länge ab, wobei der auf der hinteren Länge der Aufgleitfläche lastende Bodendruck dem auf der vorderen Länge lastende Bodendruck entgegenwirkt und dadurch die Verstellkräfte zum Drehen des Verlegeschwertes um den Kippunkt beim Aufwärtssteuern verringert.
Ferner ergibt sich eine vereinfachte Bauweise des Verlegeschwertes, da an die Steifigkeit geringere Anforderungen zu stellen sind. Die Verringerung der Verstellkräfte beim Hochsteuern des Verlegeschwertes wirkt sich vor allem dann besonders günstig aus, wenn das Herstellen des Grabenschlitzes in verhältnismäßig ω großer Tiefe erfolgt, wie es insbesondere beim Dränieren von trockenen und verfestigten Böden, beispielsweise Sandböden und Dränungen in Tiefen bis zu 2 m lur Entsalzung von Bewässerungsböden notwendig ist
Beim Abwärtssteuern des Verlegeschwertes wird dagegen im Normalfall dieses um die Nasenspitze in Fahrtrichtung nach vorne gekippt, so daß die Gleitfläche hinten von der Grabensohle im Moment des Steuerns etwas abgehoben wird. Dieser Vorgang ist ohne große Verstellkräfte durchführbar, da insbesondere durch die an dem Verlegeschwert angreifende Zugkraft das Kippen um den Kippunkt beim Absteuern unterstützt wird.
Die Verstellkräfte beim Hochsteuern des Verlegeschwertes können dagegen weiter verringert werden,'35 wenn die Aufgleitfläche nach hinten über das Ende der Gleitsohle, also dem Kippunkt, hinaus verlängert ist. Dadurch verlängert sich der von der obengenannten Geraden abgeteilte hintere Abschnitt der Aufgleitfläche und wird somit die Komponente des Bodendrucks vergrößert, die das Schwenken des Verlegeschwertes um den Kippunkt unterstützt. Beträgt somit in einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform des Verlegeschwertes der hintere Abschnitt der Aufgleitfläche '/4 und der vordere Abschnitt 3A der Länge, so wird schon eine wesentliche Entlastung erzielt und können die Verstcllkräfte spürbar verringert wurden.
In besonders vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung läßt sich die Aufgleitfläche so weit über das Ende der Gleitsohle hinaus nach hinten verlängern, daß die das Gleitsohlenende schneidende Senkrechte zur Aufgleitfläche diese in zwei gleiche Längen teilt. Dann sind die auf den vorderen und hinteren Abschnitten wirkenden Komponenten der Bodenkräfte gleich und ist das Hochsteuern des Verlegeschwertes wesentlich erleichtert.
Gemäß einem weiteren erfinderischen Merkmal ist der Schwertstiel an dem Verlegeschwert gegenüber dem Ende der Aufgleitfläche nach vorn zu versetzt angeordnet.
Auch durch diese Maßnahme wird die Steuerbarkeit des Verlegeschwertes erleichtert und sind an die Aussteifungen des Verlegeschwertes geringere Anforderungen zu stellen. Haben nämlich im Boden an der Keilspitze des Verlegeschwertes auftretende waagerechte Kräfte, z. B. durch schräg getroffene Steine oder auch durch Steuerfehler des Zugfahrzeuges ein seitliches Auswandern der Keilspitze und des Verlegeschwertes zur Folge so besteht die große Gefahr, daß die Schwertplatte oder der Schwertstiel bzw. die Führungseinrichtung für das Verlegeschwert verbogen und bleibend verformt werden.
Wird dagegen der Schwertstiel nicht in üblicher Weise hinten, sondern nach vorn zu versetzt angesetzt, und zwar insbesondere etwa im vorderen Drittel der Aufgleitfläche, nämlich kurz hinter der Keilspitze, so ist beim seitlichen Auswandern des Verlegeschwertes während des Ziehvorganges das durch die waagerechten Kräfte auf den Schwertstiel hervorgerufene Drehmoment wesentlich geringer. Die größere Länge der Schwertplatte ist dementsprechend hinter dem Schwertstiel angeordnet und wird damit geschleppt, so daß sich das Verlegeschwert insgesamt leichter führen läßt und eine bessere Seitenstabilität besitzt Der Abstand des Schwertstiels von der Keilspitze sorgt dafür, daß der Schwertstiel beim Ziehvorgang in bereits gelockertem Boden läuft Anderenfalls wäre der Zugwiderstand außerordentlich hoch.
Als weiterer Vorteil des nach vorn zu versetzt angeordneten Schwertstiels ergibt sich eine Verkürzung des Rahmens bzw. des Grindels, über dem der Schwertstiel von dem Zugfahrzeug gezogen wird. Eine solche Verkürzung ergibt einen kürzeren Hebelarm, über den die Verstellkräfte an dem Verlegeschwert angreifen, sowie in konstruktiver Hinsicht eine Gewichtsverminderung, die sich ferner dahingehend auswirkt, daß der Schwerpunkt des Zugfahrzeuges nach vorn, d. h. näher an die ideale Mittelstellung, verlagert wird.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung läßt sich der hintere Kippunkt des Verlegeschwertes beim Hochsteuern auch dadurch nach vorn verlegen, um den hinteren Abschnitt der Aufgleitfläche zur Verringerung der Stellkräfte zu verlängern, daß der hintere Abschnitt der Schwertpiatte mit der Gleitsohle schwenkbar angeordnet ist. Dieser schwenkbare Abschnitt läßt sich als ein im wesentlichen dreiecksförmiger Kasten ausbilden, der an der vorderen Spitze mit dem Ende des festen Gleitsohlabschnittes des Verlegeschwertes drehbar verbunden ist, und dessen Unterkante mitteis einer Feder in Ausrichtung mit der Gleitsohle gedrückt, sowie gegen die Kraft der Feder nach oben auslenkbar ist.
Durch die gelenkige Ausbildung des hinteren Abschnittes kann der Kippunkt von der Hinterkante der Gleitsohle des Verlegeschwertes weiter nach vorn in Richtung zur Keilspitze zu verlagert werden. Diese Lösung kommt insbesondere dann in Betracht, wenn man die Verstellkräfte beim Hochsteuern des Dränschwertes besonders stark verringern will, so daß der hintere Abschnitt der Aufgleitfläche verhältnismäßig lang ausgebildet ist
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Kanal zur Führung der zu verlegenden Leitung getrennt vom Schwertstiel in einem Abstand hinter dem Schwertstiel auswechselbar angeordnet Es ergibt sich somit als weiterer Vorteil, daß beim Verlegen von Leitungen mit verschiedenen Durchmessern der Führungskanal infolge des nach vorn zu versetzt angeordneten Schwertstiels und der vom Schwertstiel getrennten Anordnung des Kanals leicht auswechselbar ist Ferner läßt sich am unteren Ende des Kanalausganges leicht eine für verschiedene Durchmesser der zu verlegenden Leitung verstellbare Rohrandruckvorrichtung in Form einer Rolle oder eines Leitbleches vorsehen.
Die Erfindung schafft somit ein Verlegeschwert, das insbesondere für verhältnismäßig flache Keilwinkel
zwischen Gleitsohle und Aufgleitfläche versehen ist und damit ein spanförmiges Ausheben des Bodens ohne Verdichtung vermittelt, bei dem die Verstellkräfte zum Auf- und Abfahren des Verlegeschwertes gleichmäßig sind, da nunmehr die zum Hochfahren erforderlichen Kräfte weitgehend verringert sind, und bei dem ferner die Seitenstabilität des verhältnismäßig langen Verlegeschwertes wesentlich verbessert ist, wobei insgesamt die Konstruktion bei einer verbesserten Auflockerung des Bodens gewichtsmäßig leichter gehalten werden kann.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Seitenansichteines Verlegeschwertes,
Fig.2 die Seitenansicht eines Verlegeschwertes in abgewandelter Ausführungsform,
F i g. 3 die Seitenansicht eines Verlegeschwertes in einer weiteren Ausführungsform,
F i g. 4 ein Schnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 3 und
F i g. 5 eine weitere Ausführungsform eines Verlegeschwertes.
In F i g. 1 ist ein Verlegeschwert 10 dargestellt, das aus einer Schwertplatte bzw. Nase 12 und einem Schwertstiel 14 besteht Die Aufgleitfläche ist mit 16 und die Gleitsohle mit 18 bezeichnet Eine durch den Kippunkt 20 am hinteren Ende der Gleitsohle 18 gelegte Gerade 22 senkrecht zur Aufgleitfläche 16 unterteilt diese in einen vorderen Abschnitt 24 und einen hinteren Abschnitt 26. Der Pfeil 28 bezeichnet die Richtung, in welcher der Bodendruck auf die Aufgleitfläche 16 wirkt Da diese seitlich am Schwertstiel 14 vorbei bis oberhalb des Kippunkts 20 verlängert ist, werden beim Hochfahren des Verlegeschwertes und Schwenken desselben um den Kippunkt 20 die hierzu erforderlichen Verstellkräfte durch die längs des Abschnitts 26 wirkenden Bodendruckkräfte vermindert
In Fig.2 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei der die Aufgleitfläche 16 nach hinten über den Kippunkt 20 hinaus verlängert ist Dabei teilt die Gerade 22 die Länge der Aufgleitfläche in zwei gleich lange Abschnitte 24 und 26, so daß die auf die beiden Abschnitte wirkenden Bodenkräfte einander etwa gleich sind und das Hochfahren des Verlegeschwertes und Schwenken um den Kippunkt 20 durch die auf den Abschnitt 26 wirkenden Bodenkräfte wesentlich erleichtert ist
In F i g. 3 ist der Schwertstiel 14 mittels Bolzen 30 in bekannter Weise an einem Rahmen 32 bzw. einer Grindel befestigt. Der Rahmen ist mittels einer nicht dargestellten Vorrichtung mit einem Zugfahrzeug verbunden. Diese Vorrichtung ist in bekannter Weise so ausgebildet, daß das Verlegeschwert in zu dem gewünschten Gefälle des Grabenschlitzes, also der Grabensohle, senkrechter Richtung zur Tiefeneinstellung verstellbar, sowie zur Einstellung des Anstellwinkels des Verlege-Schwertes schwenkbar ist In F i g. 3 schließt die Aufgleitfläche 16 mit der Gleitsohle 18 einen Winkel von 20 bis 25° ein. Die Aufgleitfläche ist durch eine Dachplatte 34 gebildet die über die beiden Seitenplatten 36 des Verlegeschwertes übersteht, zu beiden Seiten des
ίο Schwertctieles 14 verbreitert ist und nach hinten zu so weit verlängert ist daß die Verstellkräfte zum Hochfahren des Pfluges wesentlich verringert und somit die Steuerkräfte zum Auf- und Abfahren in wesentlichem Maß vergleichmäßigt sind.
Hinter dem Schwertstiel 14 ist in einem Abstand ein rohrartiger Kanal 38 zur Führung der zu verlegenden Leitung angeordnet Zwischen dem Schwertstiel und dem Kanal ist eine aussteifende Platte 40 angeordnet. Der Schwertstiel 14 ist im Querschnitt nach vorn zu spitz zulaufend ausgebildet Durch den getrennt von dem Schwertstiel 14 angeordneten Kanal 38 läßt sich dieser leicht auswechselbar anordnen, so daß er unterschiedlichen zu verlegenden Durchmessern angepaßt werden kann.
In F i g. 3 ist der Schwertstiel 14 nach vorn zur Keilspitze der Schwertplatte zu versetzt angeordnet Dadurch wird während des Ziehvorganges einem seitlichen Auswandern des Verlegeschwertes entgegengewirkt und dessen seitliche Führung stabilisiert
Durch die nach vorn versetzte Anordnung des Schwertstieles ergibt sich eine kürzere Baulänge für den Rahmen 32.
In F i g. 5 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, bei der der Kippunkt 20 für das Steuern des Verlege-Schwertes nach vorn zur Keilspitze zu verlegt ist Dabei ist der hintere Abschnitt der Schwertplatte gelenkig ausgebildet. So ist ein Formstück in Form eines Kastens 42 vorgesehen, der etwa dreiecksförmig ist und mit seiner vorderen Spitze bei 44 an dem Verlegeschwert schwenkbar gelagert ist In diesem Ausführungsbeispiel unterteilt eine durch den Kippunkt 20 gelegte zur Aufgleitfläche 16 senkrecht verlaufende Gerade die Aufgleitfläche in zwei gleiche Abschnitte 24 und 26. Der Schwertstiel 14 ist kurz hinter der Keilspitze etwa im vorderen Drittel der Aufgleitfläche angeordnet
Das Formstück 42 wird durch eine Feder 46 in eine Lage gedrückt in der die Gleitsohle 48 des Formstücks 42 eine Verlängerung der Gleitsohle 18 des Verlegeso Schwertes bildet
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum grabenfreien Verlegen von Leitungen und Kabeln, insbesondere einer fertigen, mit Durchtrittsöffnungen versehenen Kunststoffdränleitung, mit einem an ein Zugfahrzeug einstellbar eng angehängten Verlegeschwert zum Herstellen eines zum Einziehen der Leitung dienenden schmalen Grabenschlitzes, wobei ein rohrartiger, zu dem hinteren unteren Ende des Verlegeschwertes führender Kanal zur Führung der zu verlegenden Leitung vorgesehen ist und an einem schmalen Schwertstiel im Bereich seines Eingriffs in den Boden eine sich keilförmig nach vorne erstreckende Nase angeordnet ist, die eine schräg nach hinten ansteigende Aufgleitfläche und eine im wesentlichen waagrecht verlaufende Gleitsohle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgleitfläche (16) des VerJegeschwertes (12) seitlich am Schwertstiel (14) vorbei verlängert ist und wenigstens bis zum Ende der Gleitsohle (18) reicht
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Aufgleitfläche (16) über das Ende der Gleitsohle (18) hinaus nach hinten verlängert ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgleitfläche (16) so weit über das Ende der Gleitsohle (18) hinaus nach hinten verlängert ist daß eine das Gleitsohlenende schneidende Senkrechte (22) zur Aufgleitfläche (16) diese in zwei gleich lange Abschnitte (24,26) teilt
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgleitfläche (16) von einer auf der Nase des Verlegeschwertes aufgesetzten Dachplatte (34) gebildet ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß der Schwertstiel (14) an dem Verlegeschwert gegenüber dem Ende der Aufgleitfläche (16) nach vorne zu verseui angeordnet ist
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwertstiel (14) etwa im vorderen Drittel der Aufgleitfläche angesetzt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwertstiel (14) schmaler ist als die Aufgleitfläche (16).
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet daß der Schwertstiel (14) vorne angeschärft ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterkante der Schwertplatte zwischen dem Ende der Gleitsohle (18) an dem Ende der Aufgleitfläche (16) abgeschrägt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein unterhalb des rückwärtigen Abschnitts der Aufgleitfläche (16) angeordneter Verlängerungsabschnitt (32) der Gleitsohle gegen Federkraft drehbar gelagert ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (38) zur Führung der zu verlegenden Leitung getrennt vom Schwertstiel (14) in einem Abstand hinter dem Schwertstiel auswechselbar angeordnet ist.
65 Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum grabenfreien Verlegen von Leitungen und Kabeln, insbesondere einer fertigen, mit Durchtrittsöffnungen versehenen Kunststoffdränleitung, mit einem an ein Zugfahrzeug einstellbar angehängten Verlegeschwert zum Herstellen eines zum Einziehen der Leitung dienenden schmalen Grabenschlitzes, wobei ein rohrartiger, zu dem hinteren unteren Ende des Verlegeschwertes führender Kanal zur Führung der zu verlegenden Leitung vorgesehen ist und an einem schmalen Schwertstiel im Bereich seines Eintritts in den Boden eine sich keilförmig nach vorn erstreckende Nase angeordnet ist, die eine schräg nach hinten ansteigende Aufgleitfläche und eine im wesentlichen waagrecht verlaufende untere Gleitzone aufweist
Für die Wirkungsweise derartiger Verlegeschwerter ist die keilförmig vorspringende Nase mit der schräg ansteigenden Aufgleitfläche sowie der Gleitsohle von wesentlicher Bedeutung. Die Keilform sorgt dafür, daß der Boden vor der Vorderkante des Verlegeschwertes nach oben aufgeworfen und nicht zur Seite abgedrängt und verdichtet wird. Auf diese Weise bleibt rieben und über der verlegten Leitung die Bodenstruktur mit zahlreichen Kapillaren erhalten, die für eine Entwässerung notwendig sind. Es ist bekannt die Aufgleitfläche in einem Winkel von etw 45°, also verhältnismäßig steil auszubilden. Bei dieser Ausführung sind sehr hohe Zugkräfte erforderlich und wird der Boden erheblich verdichtet
Um also die erforderlichen Zugkräfte zu verringern und um beim Herstellen des Grabenschlitzes den Boden nicht 7U stark zu verdichten, ist es auch bekannt den Keilwinkel zwischen Aufgleitfläche und Gleitsohle spitzer auszubilden, also beispielsweise einen Winkel von etwa 23° vorzusehen. Während aber bei einer Eingriffstiefe des Verlegeschwertes von beispielsweise 1 m und bei einem Keilwinkel von 45° die Länge der Gleitsohle ebenfalls 1 m beträgt, muß die Länge der Gleitsohle bei gleicher Eingriffstiefe, jedoch bei flacheren Keilwinkeln, erheblich größer gewählt werden und kann bis zu 3 m Länge betragen.
Diese verhältnismäßig langen Schwertplatten erschweren die Tiefensteuerung des Verlegeschwertes beim Herstellen des Grabenschlitzes mit einem vorbestimmten Gefällewinkel in erheblichem Maß. Um den Anstellwinkel des Verlegeschwertes im Sinne eines geringeren Gefälles zu ändern, wirkt das hintere Ende der Gleitsohk als Kippunkt für das Verlegeschwert und muß die Keilspitze der Schwertplatte angehoben werden. Hierzu sind insbesondere bei durch flache Keilwinkel bedingten langen Schwertern außerordentlich hohe Verstellkräfte erforderlich. Außerdem ist eine entsprechende konstruktive Ausbildung aus Festigkeitsgründen erforderlich und bedingt Mehraufwand.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht deshalb darin, die Tiefensteuerung des Verlegeschwertes der eingangs geschilderten Art zu erleichtern und die Ausführung des Schwertes insbesondere im Hinblick auf den konstruktiven Aufwand zu verbessern.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Aufgleitfläche des Verlegeschwertes seitlich am Schwertstiel vorbei verlängert ist und wenigstens bis zum Ende der Gleitsohle reicht.
Das Aufwärtssteuern des Verlegeschwertes, wenn also das hintere Ende der Gleitsohle als Kippunkt wirkt und die Nasenspitze der Schwertplatte von der Grabensohle etwas abgehoben wird, erfordert deshalb so
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