DE2213058A1 - Aromatische Aminverbindungen, deren Herstellung und deren Verwendung - Google Patents
Aromatische Aminverbindungen, deren Herstellung und deren VerwendungInfo
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- DE2213058A1 DE2213058A1 DE19722213058 DE2213058A DE2213058A1 DE 2213058 A1 DE2213058 A1 DE 2213058A1 DE 19722213058 DE19722213058 DE 19722213058 DE 2213058 A DE2213058 A DE 2213058A DE 2213058 A1 DE2213058 A1 DE 2213058A1
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Description
HOMSEN
TEL. (0811)530211 «30212
München:
Dipf.-Chem. Dr. D. Thomien
Dipl.-Ing. H. Tledtke
Dipl.-Chem. G. BQhling
DipiVtng. R.Kinne Dipl.-Chem. Dr. U. Eggers
Dipl.-Ing. W. Welnkauff (Fuchthohl 71)
8 0 0 0 RAUnchen
Imperial Chemical Industries Limited London» Großbritannien
Aromatische Aminverbindungen, deren Herstellung und deren
Verwendung
Die Erfindung bezieht sich auf Diphenylaminderivate,
auf pesticide Zubereitrigen» welche diese Derivate enthalten,
und auf Methoden zum Bekämpfen von Schädlingen unter Verwendung dieser Derivate bzw. dieser Zubereitungen.
In der britischen Patentschrift 868 165 ist eine
Klasse an Diphenylaminderivaten der allgemeinen Formel:
209840/1207
Mündliche Abreden, Insbesondere durch Telefon, bedürfen schriftlicher Bestätigung
Po»ttcheck (München) Kto. 1198 74 Dresdner Bank (München) Kto. 5 Me 709
2213Q58
beschrieben» in welcher Hal ein Fluor-, Chlor- oder Bramatom
ist; Alk ein Alky!radikal mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen ist; R Wasserstoff oder ein Alky!radikal mit bis
zu 4 Kohlenstoffatomen ist; m und ρ ganze Zahlen von 1 bis 3 sind; η Null oder eine ganze Zahl'bis zu 6 ist; und
q gleich Null oder eine ganze Zahl bis zu 3 ist; wobei m, η, ρ und q zusammen eine ganze Zahl nicht über Io sind;
und alle Substituenten» außer R, Kernsubstituenten sind.
Es ist angegeben, daß diese Verbindungen insectizide Wirkung,insbesondere milbenovizidale Wirkung besitzen.
Alle aufgeführten Beispiele besitzen einen 2-Nitro Subatituenten«
Nunmehr wurde gefunden, daß innerhalb der oben definierten Verbindungsklasse, eine Gruppe an Verbindungen
existiert, welche sehr überlegene pestizide Wirksamkeit besitzen, einschließlich eines breiten Spektrums insectizider
und fungizider Eigenschaften.
Erfindungsgemäß werden Verbindungen der Formel:
ζ —
209840/ 1207
_ 3 _ 22*43058
geschaffen, in welcher Z ein halogensubstituiertes Naphthylradikal
oder das Radikal der Formel:
bedeutet, wobei X , X , X und X ,welche gleich oder unterschiedlich
sein können, Halogenatome sind; und Y Halogen, Trifluormethyl, Nitro oder Alkyl ist.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
werden Verbindungen der Formel:
1 2 7I Ί
geschaffen, in welcher X , X , X -und X , welche gleich oder
unterschiedlich sein können, Halogenatome sind; und Y Halogen,
Trifluormethyl, Nitro oder Alkyl ist.
Nach einer noch stärker bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung werden Verbindungen der Formel:
-Ö : O
' V
F V
20984 Ü /12 07
geschaffen, in welcher Y Fluor, Trifluormethyl, Nitro oder
Methyl ist.
Die Erfindung beinhaltet Verbindungen der Formel I, in welcher Z eine halogensubstituierte tiaphthylgruppe bedeutet,
oder eine Gruppe der Formel II ist, in welch letzterer X , X , X und X , welche gleich oder unterschiedlich sein
können, Halogenatome sind; und Y Halogen, Trifluormethyl, Nitro oder Alkyl ist. Die Verbindungen und die Zubereitungen,
welche diese Verbindungen enthalten, sind pestizid.
—(/ 7—
no«
Spezifische Beispiele der Erfindung sind diejeni gen, deren Strukturformeln nachstehend in Tabelle I, zusammen
mit den Schmelzpunkten in Celsiusgraden für jede Verbindung, angegeben sind:
209840/ 1207
I,
121301
Νϊ»
F
Cf
W/
al
F F CF,
- V-
2-m j
2098AO/120
Verbindung Mr,
Strukturformel
V- r
ψ ex
F. ,F
en,
>x\
F F
FF Ci
| F | F |
F
Λ |
Tl | F | - |
| Lj | 1-Naphthy!isomeres) | ||||
|
ι
F |
ι
F |
||||
| (oder |
2098A0/1207
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können hergestellt werden, indem man iJ-Nitro-2-trifluoroniethylanilin
mit einem halogensubstituierten Naphthalin oder mit einer Verbindung behandelt, welche die Formel:
Hai
besitzt, in welcher Hai ein Halogenatom ist und X, X ,
X , X und Y die obigen Bedeutungen haben. Der Prozeß
wird durch die Anwesenheit einer Base, beispielsweise Natriumhydrid, erleichtert, und man führt das Verfahren
gewöhnlich in Anwesenheit eines Lösungsmittels oder Verdünnungsmittels, beispielsweise Dimethylformamid oder
Tetrahydrofuran, durch.
Nach einer bevorzugten Methode behandelt man 4-Nitro-2-trifluormethylanilin mit der Base und das
Behandlungsprodukt behandelt man weiter mit einem halogensubstituierten
Naphthalin oder mit der Verbindung der Formel:
Hai
209840/ 1207
2213G58
Nach einem anderen, wahlweisen Arbeitsgang behan
delt man eine Verbindung der Formel:
delt man eine Verbindung der Formel:
oder ein halogensubstituiertes Naphthylamin mit 2-Halogen-5-nitro-cx.Oi.o(-trifluortoluol,
wobei die Reaktion durch die Anwesenheit einer Base erleichtert wird.
Die Verbindungen selbst können zur Bekämpfung von
Schädlingen verwendet werden, doch werden die Verbindungen zweckmäßiger in Form von Zubereitungen angewandt, in denen der aktive Bestanteil mit einem Verdünnungsmittel oder einem Trägermaterial vermischt ist.
Schädlingen verwendet werden, doch werden die Verbindungen zweckmäßiger in Form von Zubereitungen angewandt, in denen der aktive Bestanteil mit einem Verdünnungsmittel oder einem Trägermaterial vermischt ist.
Nach einer weiteren Ausführungsform schafft die Erfindung daher pestizide Zubereitungen, welche als aktiven
Bestandteil eine Verbindung der Formel:
Bestandteil eine Verbindung der Formel:
ψ -j« ;
aufweisen, wobei in der Formel Z ein halofensubstituiertes
Naphthylradikal oder das Radikal der Formel:
2 0 9 8 4 0/1 207
bedeutet, in welch letzterer X1 X » X5 und X , welche
gleich oder unterschiedlich sein können, Halogenatome sind; und Y Halogen, Trifluormethyl, Nitro oder Alkyl ist
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
werden pestizide Zubereitungen geschaffen, welche als aktiven Bestandteil eine Verbindung der Formel:
aufweisen, in welcher X , X , X^ und. X , welche gleich
oder unterschiedlich sein können, Halogenatome sind; und Y Halogen, Trifluormethyl, Nitro oder Alkyl ist.
Nach einer noch stärker bevorzugten AusfÜhrungsform, BChafft die Erfindung pestizide Zubereitungen, wel·
2G9840/12Ü'?
- Io -
ehe ala aktiven Bestandteil eine Verbindung der Formel:
aufweisen, in welcher Y Fluor» Trifluormethyl, Nitro
oder Methyl ist.
Nach einem noch stärker bevorzugten Aspekt der Erfindung, werden pestizide Zubereitungen geschaffen,
welche als aktiven Bestandteil eine der Verbindungen aufweisen, welche in Tabelle I angegeben sind.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen und die Zubereitungen, welche diese Verbindungen aufweisen, sind
sehr toxisch gegen Insektenschädlinge und andere wirbellose Schädlinge, einschließlich beispielsweise die
folgenden:
Tetranychus telarius (Milben der roten Spinne)
Plutella maculipennis (Brillantfalter)
Aphis fabae (schwarze Blattlaus)
Pieris brassicae (Kohlweißlingsraupe)
Blattella germanica (Küchenschaben)
209840/1207
Megoura viciae Phaedon cochleariae
Tribolium confusum Musca domestica
Aedes aegypti Agriolimax reticulatus Calandra granaria
(grüne Blattlaus)
(Senfkäfer)
(Mehlkäfer)
(Stubenfliege)
(Moskitos)
(graue FeIdschnecke)
(Kornkäfer).
Die erfindungsgemäßen Verbindungen und die Zubereitungen, welche diese Verbindungen aufweisen bzw. enthalten,
besitzen Wirksamkeit gegen eine große Vielzahl von Pflanzenblattkrankheiten und fungalen und bakteriellen Krankheiten
nach der Ernte, einschließlich beispielsweise die folgenden spezifischen Krankheiten:
Puccinia recondita Botrytis cinerea Phytophthora infestans
Podosphaera leucotricha Uncinula neeator
Piricularia oryzae Plasmopara viticola
Venturia inaequalis Botrytis tulipae Nigrospora sphaerica
Phomopsis citri Alternaria citri
2098
(Rost) auf
(Schokoladen fleck) au f
(später Brand) auf (pulvriger Meltau)auf (pulvriger Meltau)auf (Brand) auf
(flaumiger Meltau)auf (Schorf)
(Brand)
(Spritzer)
(Schorf)
(Endfäule)
40/1207
auf auf auf auf auf
Tomaten
dicken Bananen
dicken Bananen
Äpfel
Wein
Reis
Wein
Äpfel
Zwiebeln
Bananen
Zitrus
Zitrus
Phytophthora citrophthora Penicillium digitatum Gloeosporium musarum
Fusarium caeruleum Botrodiplodia theobromae Ceratocystis paradoxa Phoma exigua
Phytophthora parasitica Xanthomonas oryzae
Xanthomonas malvacearum Erwinia amylovora Erwinia carotovora
Pseudomonas phaseolicola Pseudomonas syringae Pseudomonas mors-prunorum
Corynebacterium michinganense (Braunfäule) (grüner Schimmel) (Schwarzende)
(Trockenfäule) (Stielfäule) (Gangrän) (Fäule)
(grauer Schimmel) (bakterieller Blattbrand) (Schwärζarm)
(Feuerbrand) (bakterielle Weichfäule) (Ringbrand) (Dürre)
(bakterielles Schwämmchen) (bakterielles Schwämmchen)
(bakterielles Schwämmchen) (bakterielles Schwämmchen)
auf Zitrus auf Zitrus auf Bananen auf Kartoffeln auf Bananen auf Kartoffeln
auf Ananas auf Zitrus
auf Reis
auf Baumwolle
auf Birne und Apfel
auf Gemüse auf Bohnen des Kernobstes
des Kernobstes
auf Kartoffeln
Streptomyees scabies (Schorf)
Agrobacterium tumefaciens (Krongallapfel)
Fusarium culmorum (Umfallkrankheit) Erbsensämlinge.
Die Verbindungen sind auch algizid.
209840/ 1
Beim Gebrauch können die erfindungsgemäßen Verbindungen bzw. die Zubereitungen, welche diese Verbindungen
enthalten, benutzt werden, um Schädlinge auf mannigfachen Wegen zu bekämpfen. So können die Schädlinge selbst, oder
der Ort der Schädlinge oder der Lebensraum der Schädlinge zum Bekämpfen der Schädlinge behandelt werden.
Nach einem weiteren Merkmal schafft die Erfindung daher ein Verfahren zum Bekämpfen von Schädlingen, bei
welchem die Schädlinge, der Ort der Schädlinge, oder der Lebensraum der Schädlinge mit einer Verbindung bzw. einer
Zubereitung nach der Erfindung behandelt wird.
Die Erfindung schafft auch ein Verfahren zum Behandeln von Pflanzen mit einer erfindungsgemäßen Verbindung
bzw. Zubereitung, um die Pflanzen weniger anfällig gegen Beschädigung durch Schädlinge zu machen, welche
bereits aufgetreten sein können (d.h. Behandlung zum Ausrotten eines Befalls bzw. einer Infektion) oder deren
Auftreten erwartet wird (d.h. Behandlung zum Schutz der Pflanze vor einem Befall bzw. einer Infektion).
Nach einem noch weiteren Merkmal schafft die Erfindung daher ein Verfahren zum Behandeln von Pflanzen,
um diese gegenüber Beschädigung durch Schädlinge weniger anfällig zu machen, wobei man die Pflanzen oder das Saatgut,
die Sprößlinge, die Zwiebeln, die Knollen, die Wur-
209840/1207
zelstöcke oder andere sich fortpflanzende Teile der Pflanzen
mit einer erfindungsgemäßen Verbindung bzw. Zubereitung behandelt.
Wenn gewünscht, kann man das Medium, in welchem die Pflanzen wachsen, in ähnlicher Weise mit einer erfindungsge
mäßen Verbindung bzw. Zubereitung behandeln.
Nach einem weiteren Merkmal schafft die Erfindung
daher ein Verfahren zum Behandeln eines Mediums, in welchem Pflanzen wachsen oder wachsen sollen, wobei man auf daa Me
dium eine erfindungsgemäße Verbindung bzw. Zubereitung auf bringt .
Die erfindungsgemäßen Verbindungen bzw. Zubereitungen können für Zwecke des Ackerbaus oder des Gartenbaus ver
wendet werden und die Verbindung bzw. der Typ der Zuberei tung, welcher in irgendeinem Falle verwendet wird, ist von
dem besonderen Zweck abhängig, für welchen die Verbindung bzw. die Zubereitung verwendet werden soll.
Zubereitungen, welche die erfindungsgemäßen Verbindungen aufweisen, können in Form von Stäubepulvern oder
Granulen vorliegen, bei denen der aktive Bestandteil mit einem festen Verdünnungsmittel bzw. Träger vermischt ist.
Geeignete feste Verdünnungsmittel bzw. Träger können bei spielsweise Kaolinit (Chinaton), Montmorillonit, Attapulgit,
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TaIkUB5 Bims, Siliziumdioxyd, Calciumcarbonat, Gips, gepulverte
Magnesia, Bleicherde, Hewitt-Erde und Diatomeenerde
sein. Zubereitungen zum Herrichten von beispielsweise Saatgut, können ein Mittel aufweisen, welches die Haftung der
Zubereitung am Saatgut unterstützt, beispielsweise ein Mineralöl.
sein. Zubereitungen zum Herrichten von beispielsweise Saatgut, können ein Mittel aufweisen, welches die Haftung der
Zubereitung am Saatgut unterstützt, beispielsweise ein Mineralöl.
Die Zubereitung kann auch in Form dispergierbarer
Pulver oder Körner vorliegen, welche, zusätzlich zum aktiven Bestandteil, ein Netzmittel aufweisen, um die Dispergierung des Pulvers bzw. der Körner in Flüssigkeiten zu erleichtern. Solche Pulver oder Körner können Füllstoffe, Suspendiermittel u.dgl. beinhalten.
Pulver oder Körner vorliegen, welche, zusätzlich zum aktiven Bestandteil, ein Netzmittel aufweisen, um die Dispergierung des Pulvers bzw. der Körner in Flüssigkeiten zu erleichtern. Solche Pulver oder Körner können Füllstoffe, Suspendiermittel u.dgl. beinhalten.
Die Zubereitungen können auch in Form von flüssigen Präparaten vorliegen, welche als Tauchungen oder Sprühungen
benutzt werden sollen und welche im allgemeinen wässrige
Dispersionen oder Emulsionen sind, die den aktiven Bestandteil in Anwesenheit eines oder mehrerer Netzmittel, Dispergiermittel, Emulgiermittel oder Suspendiermittel enthalten.
Dispersionen oder Emulsionen sind, die den aktiven Bestandteil in Anwesenheit eines oder mehrerer Netzmittel, Dispergiermittel, Emulgiermittel oder Suspendiermittel enthalten.
Netzmittel, Dispergiermittel und Emulgiermittel
können kationisch,anionisch oder nichtionisch sein. Zu
geeigneten kationischen Mitteln zählen beispielsweise
quartäre Ammoniumverbindungen, z.B. Cetyltrimethylammoniumbromid. Zu geeigneten anionischen Mitteln zählen beispielsweise Seifen, Salze aliphatischer Monoester der Schwefelsäure, z.B. NatriumlaurylsuQfat, Salze von sulfonierten
können kationisch,anionisch oder nichtionisch sein. Zu
geeigneten kationischen Mitteln zählen beispielsweise
quartäre Ammoniumverbindungen, z.B. Cetyltrimethylammoniumbromid. Zu geeigneten anionischen Mitteln zählen beispielsweise Seifen, Salze aliphatischer Monoester der Schwefelsäure, z.B. NatriumlaurylsuQfat, Salze von sulfonierten
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aromtischen Verbindungen, beispielsweise Natrium-dodecylbenzolsulfonat,
Natrium-, Calcium- oder Ammoniumlignosulfonat, Butylnaphthalinsulfonat, und ein Gemisch der
Natriurasalze von Diisopropyl- und Triisopropy!naphthalinsulfonsäuren.
Zu geeigneten nichtionischen Mitteln zählen beispielsweise die Kondensationsprodukte von Äthylenoxyd mit
Fettalkoholen wie Oleylalkohol oder Cetylalkohol, oder mit Alkylphenolen wie Octylphenol, Nonylphenol und Octyl-Kresol.
Andere nichtionische Mittel sind die Teilester, welche sich von langkettigen Fettsäuren und Hexitanhydriden
ableiten, die Kondensationsprodukte dieser Teilester mit Äthylenoxyd, die Lecithine und Blockcopolymere von Äthylenoxyd
und Propylenoxyd.
Geeignete Suspendiermittel sind beispielsweise Bentonit, pyrogenes SSLiziumdioxyd und hydrophile Kolloide,
beispielsweise Polyvinylpyrrolidon und Natrium-carboxymethylcellulose,
und die pflanzlichen Gummiarten, beispielsweise Akaziengummi und Tragantgummi.
Die wässrigen Lösungen, Dispersionen oder Emulsionen können bereitet werden, indem man den aktiven Bestandteil
bzw. die aktiven Bestandteile in einem organischen Lösungsmittel auflöst, welches eines oder mehrere Netz-, Dispergier-
oder Emulgiermittel enthalten kann, und man dann das so erhaltene Gemisch zu Wasser hinzusetzt, welches in ähnlicher
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Weise eines oder mehrere Netz-, Dispergier- oder Emulgiermittel
enthalten kann. Geeignete organische Lösungsmittel sind Äthylendichlorid, Isopropylalkohol, Propylenglycol,
Diacetonalkohol, Toluol, Kerosin, Methylnaphthalin, Xylole und Trichlorethylen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können zu Massen rezeptiert werden, welche Kapseln oder Mikrokapseln sind j
die einen der aktiven Bestandteile enthalten und welche nach irgendeiner der bekannten Einkapselungs- bzw. Mikroeinkapselungstechniken
bereitet sind.
Die als Spray zu verwendenden Zubereitungen können auch in Form von Aerosolen vorliegen, bei denen die Rezeptur
in einem Behälter unter Druck in Anwesenheit eines Treibmittels wie beispielsweise Pluortrichlormethan oder Trichlordifluormethan
gehalten wird»
Durch das Einverleiben geeigneter Zusätze, beispielsweise zum Verbessern der Verteilung, der Haftungsfähigkeit
und der Beständigkeit gegen Regen auf den behandelten Ober- ■ flächen, können die verschiedenen Zubereitungen für die mannigfachen
Verwendungszwecke, für welche sie beabsichtigt sind,
besser angepaßt werden.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können atieh zweckmäßig
durch Zumischen zu Düngemitteln rezeptiert werden. Eine
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bevorzugte Masse dieses Typs besteht aus Düngematerialgranulen,
denen eine erfindungsgemäße Verbindung einverleibt ist, beispielsweise indem das Düngematerial mit einer solchen Verbindung
überzogen ist. Das Düngemittel kann beispielsweise aus stickstoff- oder phosphathaltigen Substanzen bestehen.
Nach einem noch weiteren Merkmal der Erfindung wird daher eine pestizide Zubereitung geschaffen, welche als aktiven
Bestandteil eine erfindungsgemäße Verbindung im Gemisch
mit einem Düngematerial aufweist.
Die Zubereitungen, welche in Form wässriger Dispersionen oder Emulsionen verwendet werden sollen, werden im
allgemeinen in Form eines Konzentrats geliefert, welches einen hohen Anteil an aktivem Bestandteil bzw. an aktiven
Bestandteilen enthält, wobei dieses Konzentrat vor dem Gebrauch mit Wasser zu verdünnen ist.
Diese Konzentrate sind oft erforderlich, um lagerbeständig zu sein und um der Verdünnung mit Wasser zur.Bildung
wässriger Zubereitungen fähig zu sein, welche für eine hinreichende Zeit homogen verbleiben, um sie zu befähigen,
durch herkömmliche Sprühausrüstung aufgebracht zu werden. Die Konzentrate können zweckmäßig Io - 85 Gew.? des aktiven
Bestandteils bzw. der aktiven Bestandteile, und im allgemeinen 25 - 60 Gew.Jf der aktiven Bestandteile, enthalten. Zur Bildung
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wässriger Zubereitungen verdünnt, können solche Zubereitungen unterschiedliche Mengen des aktiven Bestandteils
bzw. der Bestandteile enthalten, je nach dem Zweck, für welche sie Verwendet werden sollen, doch kann man eine
wässrige Zubereitung verwenden, welche zwischen ο,οοοΐ
und l,o Gew.% des aktiven Bestandteils bzw. der aktiven Bestandteile enthält.
Selbstverständlich können die erfindungsgemäßen Pestiziden Zubereitungen, zusätzlich zu einer erfindungsgemäßen
Verbindung, eine oder mehrere andere Verbindungen mit biologischer Aktivität aufweisen.
Die Erfindung sei nunmehr durch die folgenden Ausführungsbeispiele
veranschaulicht. Es ist nicht beabsichtigt, mit diesen Beispielen über den Rahmen der Erfindung
etwas auszusagen.
Dieses Beispiel veranschaulicht die Herstellung von :
2.3.5.6-Tetrafluor-2'.4-bistrifluormethyl-4'-nitrodiphenylamin
(Verbindung Nr. 3, Tabelle I) mit der Formel:
209840/1207
- 2ο -
4,og 2-Amino-5-nitrobenzotrifluorid in Lösung in
trocknem Trimethylformamid, setzt man unter Rühren zu einer Suspension von 1,56 g Natriumhydrid in Dimethylformamid bei
00C hinzu. Wenn das Aufschäumen beendet ist, läßt man das Gemisch
sich auf 15 bis 18°C erwärmen und rührt dann 45 Minuten.
Nach dem Wiederabkühlen des Gemisches auf O0C, setzt
man sorgfältig 4,58 g Oktafluortoluol in Lösung in trocknem
Dimethylformamid hinzu. Wenn das Hinzusetzen vollständig ist, rührt man das Gemisch 4 Stunden bei Umgebungstemperatur und
gießt es dann .auf ein Gemisch aus Eis, Salz und Wasser (etwa 6oo ecm). Das Ansäuern des so erzeugten Gemisches ergibt
einen rötlich-gelben Niederschlag, welcher zweimal aus einem Gemisch aus Methylenchlorid und Petroläther (Siedebereich
4o - 6o°C) umkristallisiert wird. Es ergibt sich 2.3·5·6-Tetrafluor-21
.4-bis-trifluormethyl-4l-nitrodiphenylamin mit
einem Schmelzpunkt von 128,5 - 132,50C.
Die in Beispiel I veranschaulichte Arbeitsweise wird angewandt, um andere erfindungsgemäße Verbindungen unter Ver-
209840/1207
Wendung der nachstehend aufgeführten, angemessenen Reaktionsteilnehmer, zu bereiten:
4.4 ·-Dinitro-2.3.5.6-tetrafluor-2·-trifluormethyldiphenylamin
(Verbindung Nr. 1, Tabelle I) aus Pentafluornitrobenzol und 2-Amino-5~nitrobenzotrifluorid.
4.4'-Dinitro-2.3.5·6-tetrachlor-2'-trifluormethyldiphenylamin
(Verbindung Nr. 2, Tabelle I) aus Pentachlornitrobenol und 2-Amino-5-nitrobenzotrifluorid.
4-Brom-4'-nitro-2.3.5.6-tetrafluor-2 *-trifluormethyldiphenylamin
(Verbindung Nr. 4, Tabelle I) aus Pentafluorbrombenzol und 2-Amino-5-nitrobenzotrifluorid.
3,5-Difluor-4'-nitro-2.4.6-trichlor-2'-trifluordiphenylamin
(Verbindung Nr. 5, Tabelle I) aus 1.3.5-Trichlor-2.4.6-trifluorbenzol
und 2-Amino-5-nitrobenzotrifluorid.
4-Methyl-4·-nitro-2.3.5.6-tetrafluor-2'-trifluormethyldiphenylamin
(Verbindung Nr. 6, Tabelle I) aus 2.3.4.5.6-Pentafluor-1'
toluol und 2-Amino-5-nitrobenzotrifluorid.
4'-Nitro-2.3.4.5.6-pentafluor-2'-trifluormethyldiphenylamin
(Verbindung Nr. 7, Tabelle I) aus Hexafluorbenzol und 2'Amino-5-nitrobenzotrifluorid.
209840/ 1207
2(2-Heptafluornaphthylamino)-5-nitrobenzotrifluorid, oder das
entsprechende 1(2-Heptafluornaphthylaminoisomere, (Verbindung Nr. 8, Tabelle I) aus Octafluornaphthalin und 2-Amlno-5-nitrebenzotrifluorid.
Die Wirksamkeit einer Anzahl von Verbindungen wird gegenüber einer Reihe von Insektenschädlingen und
anderen wirbellosen Schädlingen getestet. Die Verbindungen verwendet man in Form einer flüssigen Zubereitung,
welche o,l Gew.3t der Verbindung enthält, mit Ausnahme
der Tests mit Aedes aegypti und Meloidogyne incognita, wo die Zubereitungen o,ol Gew.it der Verbindung
enthalten. Die Zubereitungen werden hergestellt, indem man jede der Verbindungen in einem Lösungsmittelgemisch
auflöst, welches aus vier Volumenteilen Aceton und einem Volumenteil Diacetonalkohol besteht. Die Lösungen
werden dann mit Wasser verdünnt, welches o,ol Gew.2 des Netzmittels "Lissapol" NX (Warenzeichen) enthält, bis
die flüssigen Zubereitungen die erforderliche Konzentration der Verbindung enthalten. '
Der im Hinblick auf jeden Schädling angewandte Testarbeitsgang ist grundsätzlich der gleiche und besteht
darin, daß man eine Anzahl der Schädlinge auf einem Medium hält, welches gewöhnlich eine Wirtspflanze oder ein
Nährstoff ist, von welchem die Schädlinge sich ernähren,
20984Π/ 1207
und daß man entweder die Schädlinge oder das Medium oder beides mit den Zubereitungen behandelt.
Die Sterblichkeit der Schädlinge wird' dann in Zeiträumen abgeschätzt, welche gewöhnlich von einem bis drei
Tagen nach der Behandlung variieren.
Die Ergebnisse der Tests sind nachstehend in Tabelle II angegeben. In dieser Tabelle gibt die erste Spalte den
Namen der Schädlingsart an. Jede der nachfolgenden Spalten gibt die Wirtspflanze bzw. das Medium an, auf welchem der
Schädling gehalten wird, die Anzahl an Tagen, welche man nach der. Behandlung verstreichen läßt, bevor man die Sterblichkeit
der Schädlinge abschätzt, und die Ergebnisse, welche für jede der oben in Tabelle I aufgeführten Verbindungen
erzielt werden. Die Abschätzung ist in ganzen Zahlen ausgedrückt, welche im Bereich von 0-3 liegen.
0 bedeutet weniger als 3o % Abtötung
1 bedeutet 3o - 49 % Abtötung
2 bedeutet 5o - 9o % Abtötung i
3 bedeutet über 90 % Abtötung.
Ein Strich (-) in Tabelle II zeigt an, daß ke.in
Test durchgeführt wurde. Das Symbol "A" in Tabelle II zeigt an, daß ein Antiernährungseffekt beobachtet wurde.
209840/ 1 207
- 24 Tabelle II
| Schädlingsart | Träger- | Anzahl der |
1 | 2 | Verbindung (Tabelle |
3 | 1» | 5 | 6 | 5 Nr. I) |
8 |
| ■ ■ · - ν | Tage | 3 | O | 3 | 3 | 3 | 1 | 7 | 1 | ||
| Tetranychus telarius (Milben der roten Spinne ausgewachsene Tiere) |
Feuerbohne | 3 | 3 | O | 3 | O | O | O | O | O | |
| Tetranychus telarius (Milben der roten Spinne Eier) |
Feuerbohne | 3 | O | O | 3 | O | O | O | 3 | O | |
| Aphis fabae (grüne Blattlaus) |
dicke Bohne | 2 | O | O | 3 | O | O | O | 3 | O | |
| Megoura viceae (schwarze Blattlaus) |
dicke Bohne | 2 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | O | O | O | |
| Aedes aegypti (Moskitolarven) |
Wasser | 1 | O | O | 3 | O | O | O | O | O | |
| Aedes aegypti (Moskito, ausgewach sene Tiere) |
Sperrholz | 1 | 1 | 1 | 3 | 2 | O | O | 1 | O | |
| Musca domestica (Stubenfliege, Kontakttest*) |
Milch/ Zucker |
2 | O | O | 3 | O | O | O | 1 | — | |
| Musca domestica (Stubenfliege, NachwirkunKstest *) |
Sperrholz | 2 | O A |
O A |
3 A |
3 | 3 | O | — | O | |
| Pieris brassicae (Kohlweisslingsraupen) |
Kohl | 2 | O | 3 A |
3 A |
3 A |
3 A |
O | O | O | |
| Plutella maculipennis (Brillantfalterlarven) |
Senf | 2 | O | ro | 2 A |
O A |
1 A |
O | 3 A |
O | |
| Phaedon cochleariae (Senfkäfer) |
Senf | 2 | O | 3 | 3 | O | O | O | O | O | |
| Calandra granaria (Getreidekäfer) |
Getreide | 2 | - | 2 | 3 | O | O | O | O | - | |
| Blatella germanica (Küchenschaben) |
- | 1 | - | - | 3 | O | O | O | O | O | |
| Tribolium confusum (Mehlkäfer) |
Getreide | 2 | - | - | - | 3 | 2 | - | O | ||
| Meloidogyne incognita (Fadenwürmer) |
Wasser | 1 | O | ||||||||
* Beim Kontakttest werden die Fliegen direkt besprüht; beim Nachwirkungstest
werden die Flieuse.rv. auf ein Medium gebracht, welches
zuvor behandelt worden ist» 209840/1207
Die erfindungsgemäßen Verbindungen werden gegen eine
Reihe von Pflanzenblattkrankheiten, verursacht durch Pilze, getestet. Die angewandte Technik besteht darin, daß man das
Blattwerk der nicht erkrankten Pflanzen mit einer Lösung der Testverbindung besprüht und auch den Boden, in welchem die
Pflanzen wachsen, mit einer anderen Lösung der gleichen Testverbindung durchnäßt. Alle Lösungen zum Besprühen und zum
Tränken enthalten o,ol % der Testverbindung. Die Pflanzen
werden dann mit der Krankheit infiziert, welche zu steuern gewünscht ist, und nach einer Zeitspanne von Tagen, welche
von der besonderen Krankheit abhängig ist, wird das Ausmaß der Erkrankung visuell abgeschätzt. Die Ergebnisse Bind nachstehend
in Tabelle III angegeben, wobei das Ausmaß der Erkrankung in Form einer Bewertung wie folgt gegeben ist:
Bewertung prozentuales Ausmaß - der Erkrankung'
0 - 61 bis loo
1 26 bis 6o
2 6 bis 25
3 ο bis 5
In Tabelle III ist die Krankheit in der ersten Spalte angegeben und in der zweiten spalte ist die Zeit angegeben,
welche zwischen Infizierung der Pflanzen und Abschätzung des Krankheitsausmaßes verstrichen ist, ίαοο/λ/ιοπί
209840/1207
| Krankheit und Pflanze | Zeitintervall (Tage) |
Krankhe it s-Codebuchstabe
(Tabelle IVa) |
| Puccinia recondita (Weizen) |
Io | A |
| Phytophthora infestana (Tomate) |
3 | B |
| Podosphaera leucotrichc (Apfel) |
Io | C |
| Uncinula necator (Wein) |
Io | D |
| Plasmopara viticola (Wein) |
7 | E |
| Piricularia oryzae (Reis) |
7 | P |
| Botrytis cinerea (Bohne) |
3 | β |
| Nr. der Verbindung Tabelle I |
Krankheits-Codebuchstabe (Tabelle III) | A | B | C | D | E | P | G |
| 1 | 1 | 3 | 3 | 0 | 3 | 2 | 3 | |
| 2 | 0 | 3 | - | 3 | OJ | 2 | 2 | |
| 3 | 2 | - | 3 | 3 | 3 | - | O . | |
| 0 | O | 0 | - | 3 | - | O | ||
| 5 | 1 | O | 2 | 1 | 3 | - | O | |
| 6 | 0 | O | 1 | 1 | 1 | - | 1 | |
| 7 | 0 | 3 | 2 | 2 | 3 | - | O | |
| θ | 0 | 0 | 2 | 1 | O | I | O |
209840/1207
Die Verbindungen sind auch aktiv gegen Apfelschorf, Venturia inaequalis.
Die Kultur von Fusarium culmorum wird auf 2 Xigem
Malzagar in Testschrägrohren bei 2o C unterhalten. Dreizehn
bis siebzehn Tage vor dem Testen des chemischen Stoffes, übertragt man die Kultur auf Boden-Getreidemehl, bestehend
aus 4oo g 5?igem Maismehl in John Innes-Saatgutkompost,
in einer Rate von 2 Kornmehl auf 3 Kübel Kompost (Kübel mit 7,6 1 Fassungsvermögen). Das Saatgut wird vorbereitet,
indem man Io g Weizensaatgut in 25 JSiger Chinatonzubereitung
des chemischen Stoffes (wo der chemische Stoff ein Pulver ist), oder in 12,5 ?iger Chinatonzubereitung
(wo der chemische Stoff eine Flüssigkeit ist), mit einer Rate von 1 ooo Gewichtsteilen je Million rollt,(ζ.Β
4o mg der 25 £igen Zubereitung auf Io g Saatgut). Zum Test
des chemischen Stoffes bringt man etwa.loo g des gemischten Erdbodens in einen Fibertopf, man bringt 2o Saatkörner
auf die Oberfläche und weitere etwa loo g bringt man auf i
die Saatkörner auf. Dies wird dreimal wiederholt, wobei man insgesamt vier Produktionen durchführt. Die Töpfe hält
man in einem Gewächshaus zwischen 16 und 2o C. Nach zehn Tagen wird die Anzahl gekeimter Saatkörner aufgezeichnet
und nach siebzehn Tagen werden die Wurzeln aufgedeckt und
209840/ 1 207
die Qesundheitszahl aufgezeichnet. Diese Aufzeichnungen
vergleicht man mit unbehandeltem Saatgut und Saatgut, welches mit Quecksilber (Agrosan) behandelt wurde und es werden Berechnungen angestellt, um eine Bewertung der Krankheitssteuerung zu erhalten. Die angewandten Bewertungen
sind die gleichen wie diejenigen des vorhergehenden Beispiels. Die Verbindung Nr. 3 (Tabelle I) ergibt eine Bewertung von 2.
vergleicht man mit unbehandeltem Saatgut und Saatgut, welches mit Quecksilber (Agrosan) behandelt wurde und es werden Berechnungen angestellt, um eine Bewertung der Krankheitssteuerung zu erhalten. Die angewandten Bewertungen
sind die gleichen wie diejenigen des vorhergehenden Beispiels. Die Verbindung Nr. 3 (Tabelle I) ergibt eine Bewertung von 2.
Die Aktivität der erfindungsgemäßen Verbindungen gegen eine Reihe von bakteriellen Erkrankungen und fungalen
saprophytischen Erkrankungen nach der Ernte an Pflanzen,wird durch in vitro-Tests wie folgt erforscht.5 mg
der unter Test befindlichen Verbindung werden in Io cm
2
Aceton aufgelöst bzw. suspendiert und 2 cm dieser Lösung
Aceton aufgelöst bzw. suspendiert und 2 cm dieser Lösung
bzw. Suspension fügt man zu 18 cm Nähragar (für die bakteriellen Erkrankungen) und zu 16 cm 25Sigem Malzagar
(für die Pilzerkrankungen) hinzu, so daß sich eine Endkonzentration von 5o Teilen je Million der unter Test befind-
(für die Pilzerkrankungen) hinzu, so daß sich eine Endkonzentration von 5o Teilen je Million der unter Test befind-
liehen Verbindung ergibt. 2 cm einer Streptomycinzubereitung
mit einem Gehalt an loo Einheiten je cm2, setzt man
zum Malzagar hinzu, um bakterielle Verunreinigung der Fungaltests zu verhindern.
zum Malzagar hinzu, um bakterielle Verunreinigung der Fungaltests zu verhindern.
20984 0/1207
Die Agarzubereitungen trocknet man über Nacht in Petrischalen und man impft am folgenden Morgen mit den
bakteriellen bzw. fungalen Erkrankungen unter Verwendung
eines Mehrpunktanimpfera an. Die antibakterielle Aktivität wird nach 5 Tagen und die antifungale Aktivität nach
6 Tagen abgeschätzt.
Die Ergebnisse der Tests sind nachstehend in Tabelle
V (antibakterielle Aktivität) und in Tabelle VI (antifugale Aktivität) aufgeführt. Die Ergebnisse werden
wie oben in Beispiel IV bewertet. Die Namen der Krankheit sorganismen sind in Tabelle IV angegeben.
| Bakterieller Krank heit sorganismus |
Code
Tabelle V |
Pungaler Krank heit sorganismus |
Code Tabelle VI |
|
Agrobaoteri in
tuaifaciena |
Bl |
Higrospora
aphaerica |
Fl
I F2 F3 Th |
|
Corynebac teritun
oichiganenae Erwinia oarotoTora |
B2 B4 B5 |
Phytophthor*
Citrophthora Alternaria. Citri Diplodia natalansie |
|
|
XanthoBonas
orysae |
209840/1207
- 3ο -
| Bakterieller Krank- heit§organismus |
Code
Tabelle V |
Fungaler Krank heitsorganismus |
Code
Tabelle VI |
|
Paendoaonas
•yringa· |
B6 |
Phoaopsis
eitri |
F6
P7 f8 F9 PlO FU F12 |
|
Streptoaycac
scabies |
B7 |
Ceratocjstis
paradox· ßloeosporiua ■usarua Penicilliu« digitatuB |
|
|
FtMtdOMOtlM
■ora-prunoruB |
ΒΘ | Phoea exigua | |
|
Pteudooonas
phaaeolieola |
B9 |
Botryti·
tulipae Botrodlplodia theobroMM FusariuK caeruleuai |
|
|
Enrlnia
aaylovora |
BIO | ||
|
i
\ - . ... . . . I |
1 · |
|
Verbindung
Nr, Tabelle I |
Bl | Krankheitscode | B2 | B3 | ΒΊ- | B5 | Bo | (Tabelle | IV) |
| 1 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | B7 B8 ι | B9 BIO | |
| 2 | 1 | 2 | 0 | 1 | ? | 2 |
I ■
3 i3 |
||
| 3 | 0 | 2 | 0 | 2 | 0 | 2 | 3 |o |
ο ;o
I |
|
| 0 j O 1 |
0 <O
I i |
209840/ 1207
- 31 Tabelle VI
| Verbindung | . Krankheitscode | F2 | *3 | 3 | (Tabelle | F6 | IV) | F8 | F9 | FlO | FIl | F12 |
| Nr. | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | |||
| Tabelle I | Fl | 3 | 3 | 2 | F5 | O | F7 | 3 | O | 3 | 3 | 1 |
| 1 | 3 | 2 | 2 | 3 | O | 3 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | |
| 2 | 3 | 3 | 3 | |||||||||
| 3 | 2 | 2 | 2 | |||||||||
Erfindungsgemäße Verbindungen werden als potentielle
Algicide getestet. Eine gemischte Algenkultur behandelt man mit einer Menge einer wässrigen Suspension der unter Test
befindlichen Verbindung in der Weise, daß die Kultur 2o Teile je Million der Verbindung enthält. Es wird gefunden,
daß die-Verbindung Nr. 2 (Tabelle I) das Algenwachstum bei
dieser Konzentration vollständig bekämpft.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen erfindungs-i gemäße pestizide Zubereitungen.
Dieses Beispiel veranschaulicht ein Konzentrat, welches aus einem mischbaren öl besteht, und welches
209840/1207
durch Verdünnen mit Wasser leicht in eine flüssige Zubereitung umwandelbar ist, die für Sprühzwecke geeignet ist. Das
Konzentrat besitzt die folgende Zusammensetzung:
Gew.* Verbindung Nr. 1 der Tabelle I 25,ο
"LUBROL" L (Alkylphenol/Xthylenoxyd-Kondensat;
"Lubrol" ist ein Warenzeichen) 2,5
Calcium-dodecylbenzolsulfonat 2,5
"AROMASOL" H (Alkylbenzol-Lösungsmittel "Aromasol" ist ein Warenzeichen) 7o,o
Ιοο,ο
Dieses.Beispiel veranschaulicht ebenfalls ein Konzentrat
in Form eines mischbaren Öles.Die Zusammensetzung dieses Konzentrates ist die folgende:
Gew.*
Verbindung Nr. 2 der Tabelle I 25,ο "LUBROL" L 4,0
Calcium-dodecylbenzolsulfonat 6,o
"AROMASOL" H 65,ο
Ιοο,ο
0 9 8 40/ 1 207
Dieses Beispiel veranschaulicht ein benetzbares Pulver
mit der folgenden Zusammensetzung: Q -
Verbindung Nr. 3 der Tabelle I 25,ο
Natriumsilikat 5,ο
Calciumlignosulfonat 5,σ
Chinaton 65,ο
loo, ο
Dieses Beispiel veranschaulicht ein zerstäubbares Fließmittel, welches ein Gemisch ist, das aus 25 Gew.Ji der
Verbindung Nr. 1 aus Tabelle I und 75 Gew.% Xylol besteht.
Dieses Beispiel veranschaulicht ein Stäubepulver, welches direkt auf Pflanzen oder andere Oberflächen aufgebracht werden kann und welches aus 1 Gew.% der Verbindung
2-0 9840/1207
Nr. 2 aus Tabelle X und 99 Gew. % Talkum besteht.
25 Gewichtateile der Verbindung Nr. von Tabelle I, 65 Gewichtsteile Xylol und Io Teile des
Alkyl-a^yl-polyätheralkohols "Triton" X-loo (Warenzeichen)
werden miteinander vermischt. Man erhält so ein Emulsionskonzentrat,
welches mit Wasser vermischt werden kann, und eine Emulsion ergibt, welche zur Verwendung im Ackerbau
geeignet ist.
5 Gewichtsteile der Verbindung Nr. 1 aus Tabelle
I werden in einem geeigneten Mischer gründlich «it 95 Gewichtsteilen
Talkum vermischt. Man erhält so ein Stäubepulver .
Io Gewichtsteile der Verbindung Nr. 7 aus Tabelle I, Io Teile des Äthylenoxyd/Octylphenol-Kondeneats "Lissapol"
NX (Warenzeichen) und 8o Gewichtsteile Diacetonalkohol, werden
gründlich miteinander vermischt. Man erhält so ein Kon-
209840/1207
zentrat, welches beim Vermischen mit Wasser eine wässrige Dispersion
ergibt, die zur Aufbringung als Spray bei der Bekämpfung von Insektenschädlingen geeignet ist.
Dieses Beispiel veranschaulicht eine konzentrierte flüssige Zubereitung in Form einer Emulsion. Die nachstehend
aufgeführten Bestandteile werden in den angegebenen Mengenverhältnissen miteinander vermischt und das Ganze verrührt
man, bis die Bestandteile aufgelöst sind.
Gew.*
Verbindung Nr. 5 der Tabelle I 2o
"Lubrol" L 17
Calciumdodecylbenzolsulfonat 3
Äthylendichlorid 15
"Aromasol" H 15
ioo
Beispiel XVII
Die nachstehend aufgeführten Bestandteile werden in den angegebenen Mengenverhältnissen miteinander vermählen,
wobei sich ein gepulvertes Gemisch ergibt, welches in Flüssigkeiten leicht dispergierbar ist:
209840/ 1 207
Gew. %
Verbindung Nr. 1 der Tabelle I 5o
"Dispersol"T (Warenzeichen) 5
Chinaton iJ5
loo
Eine Masse in Form von Körnern, welche in einer Flüssigkeit (beispielsweise Wasser) leicht dispergierbar
sind, wird bereitet, indem man die ersten vier der unten aufgeführten Bestandteile in Anwesenheit von Wasser miteinander
vermahlt und dann das Natriumacetat einmischt. Das Gemisch wird getrocknet und durch ein tyty bis loo-maschiges
Sieb (British Standard) gegeben, um die gewünschte Korngröße zu erzielen:
Gew.i
Verbindung Nr. 2 der Tabelle I 5o
"Dispersol" T
Calciumlignosulfonat
Calciumdodecylbenzolsulfonat Natriumacetat
| 12 | ,5 |
| 5 | |
| 12 | |
| 2o | |
| loo | |
209840/ 1 207
Eine Masse, welche zur Verwendung, als Saatgutzurichtungsmittel
geeignet ist, wird bereitet, indem man sämtliche drei der nachstehenden Bestandteile in den angegebenen
Mengenverhältnissen vermischt:
Gew.*
Verbindung Nr. 1 der Tabelle I 8o
Mineralöl 2
Chinaton 18
Io ο
Eine Masse, welche zur Verwendung als Saatgutzurichtungsmittel geeignet ist, wird bereitet, indem man sämtliche
drei der nachstehend aufgeführten Bestandteile in den angegebenen Mengenverhältnissen vermischt:
Verbindung Nr. 2 der Tabelle I 8o
Mineralöl 2
Chinaton 18
loo
Es werden Granulatmassen bereitet, indem man den aktiven Bestandteil in einem Lösungsmittel auflöst, die
erhaltene Lösung auf Bimsgranulen aufsprüht, und das Lösungsmittel
verdunsten läßt:
Verbindung Nr. 2 der Tabelle I 5
Bimsgranulen 95
Es wird eine wässrige Dispersionsrezeptur bereitet, indem man die nachstehend aufgeführten Bestandteile in den
angegebenen Mengenverhältnissen vermischt und vermahlt:
Gew. %
Verbindung Nr. 3 der Tabelle I Ho
Calciumlignosulfonat Io
Wasser 5o
Im folgenden wird eine Erläuterung der Massen bzw. Substanzen gegeben, auf welche hier in den vorhergehenden
Beispielen unter Angabe der Warenzeichen und Handelsnamen
Bezug genommen ist-.
"LUBROL" L ist ein Kondensat von 1 Mol Nonylphenol mit .13 molaren
Anteilen Äthylenoxyd.
"AROMASOL" H ist ein Lösungsmittelgemisch von Alkylbenzolen.
"DISPERSOL" T ist ein Gemisch von Natriumsulfat und einem Kondensat von Formaldehyd
mit dem Natriumsalz der Naphthalinsulf onsäure ,
"LISSÄPOL" NX ist ein Kondensat von 1 Mol Nonylphenol mit 8 Mol Äthylenoxyd.
209840/1207
Claims (1)
- -Ho-Patentansprüche!/Aromatische Aminverb indungen der Formel:in welcher Z ein halogensubstituiertes Naphthylradikal bedeutet oder das Radikal der Formel:bedeutet, in welcher X1, X2, X5 und X , welche gleich oder unterschiedlich sein können, Halogenatome sind; und Y Halogen, Trifluormethyl, Nitro oder Alkyl ist. '2. Verbindungen nach Anspruch 1 der Formel:209840/1207in welcher X , X , XJ und X , welche gleich oder unterschiedlich sein können, Halogenatome sind; und Y Halogen, Trifluormethy 1, Nitro oder Alkyl bedeutet.3. Verbindungen nach Anspruch 1 der Formel:CF.in welcher Y Fluor, Trifluormethy1, Nitro oder Methyl ist.k. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß sie 2.3.5.6-Tetrafluor-2' .H-bis.-trifluormethyl-H ' nitrodiphenylamin ist.5. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man 4-Nitro-2-trifluormethylanilin mit einem halogensubstituierten
Naphthalin oder mit einer Verbindung der Formel:Hai209840/ 12071 Pbehandelt, in welcher Hai ein Halogenatom ist und X , X3 X , X und Y die in Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben.6. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß man es in Anwesenheit einer Base durchführt.7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als Base Natriumhydrid verwendet.8. Verfahren nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man es in Anwesenheit eines Lösungsmittels bzw. Verdünnungsmittels durchführt.9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel bzw. Verdünnungsmittel Dimethylformamid oder Tetrahydrofuran verwendet.Io. Verfahren nach Anspruch 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß man 4-Nitro-2-trifluormethylanilin mit der Base behandelt, und man das Produkt der Behandlung mit einem ι halogensubstituierten Naphthalin oder mit der Verbindung der Formel:Hai209840/1207weiterbehandelt.11. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung nach Anspruch 1 bis M, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formel:oder ein halogensubstituiertes Naphthylamin mit 2-Halogen-5-cx»QUx-trifluortoluol behandelt,12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß man es in Anwesenheit einer Base durchführt.13· Verwendung der Verbindungen nach Anspruch 1 bis k als pestizide Mittel oder als aktive Bestandteile in Pestiziden Zubereitungen.14. Verwendung nach Anspruch 13, wobei die Mittel bzw. Zubereitungen eines oder mehrere Netz-, Dispergier- oder Emulgiermittel aufweisen.209840/120715· Verwendung nach Anspruch 13 und lH, wobei die Mittel bzw. Zubereitungen eine oder mehrere andere Verbindungen aufweisen, welche biologische Wirksamkeit besitzen.16. Verwendung nach Anspruch 13 bis 15, wobei die Mittel bzw. Zubereitungen ein Düngematerial aufweisen.17. Verwendung nach Anspruch 13 bis 15, wobei die Mittel bzw. Zubereitungen ο,οοοΐ bis 85 Gew.% des aktiven Bestandteils bzw. der aktiven Bestandteile aufweisen.18. Verwendung nach Anspruch 17, wobei die Mittel bzw. Zubereitungen Io bis 85 Gew.Jt des aktiven Bestandteils bzw. der aktiven Bestandteile aufweisen.19. Verwendung nach Anspruch 17, wobei die Mittel bzw. Zubereitungen 0,00οί bis l,o Gew.? des aktiven Bestandteils bzw. der aktiven Bestandteile aufweisen.20. Verwendung nach Anspruch 13 bis 19 zur Schädlingsbekämpfung, wobei die Schädlinge, der Ort der Schädlinge oder der Lebensraum der Schädlinge mit dem Mittel
bzw. der Zubereitung behandelt wird.21. Verwendung nach Anspruch 13 bis 19 zum Behandeln von Pflanzen, um diese gegenüber Beschädigung durch
Schädlinge weniger anfällig zu machen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Pflanzen oder das Saatgut, die Sprößlinge,209840/1207die Zwiebeln, die Knollen, die Wurzelstöcke oder andere sich fortpflanzende Teile der Pflanzen mit dem Mittel bzw. der Zubereitung behandelt.22. Verwendung nach Anspruch 13 bis 19 zum Behandeln eines Mediums,in welchem Pflanzen wachsen oder wachsen sollen, dadurch gekennzeichnet, daß man auf das Medium das Mittel bzw. die Zubereitung aufbringt.209840/ 1207
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