DE1812761A1 - Isoxazolylcarbamate,deren Mischungen,Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung - Google Patents
Isoxazolylcarbamate,deren Mischungen,Verfahren zu deren Herstellung und deren VerwendungInfo
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- DE1812761A1 DE1812761A1 DE19681812761 DE1812761A DE1812761A1 DE 1812761 A1 DE1812761 A1 DE 1812761A1 DE 19681812761 DE19681812761 DE 19681812761 DE 1812761 A DE1812761 A DE 1812761A DE 1812761 A1 DE1812761 A1 DE 1812761A1
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- C07—ORGANIC CHEMISTRY
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- C07D261/00—Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings
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-
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- C07D261/10—Heterocyclic compounds containing 1,2-oxazole or hydrogenated 1,2-oxazole rings not condensed with other rings having two or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
- C07D261/12—Oxygen atoms
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- Organic Chemistry (AREA)
- Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
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Description
Dipl.-Chem. Dipl.-!ng. Dipl.-Chem.
8000 MÜNCHEN 2
TAL 33
TELEFON 0811 /226894
TELEGRAMMADRESSE: THOPATENT
München 4. Dezember 1S63
case PP 20635/20849 T 2916
[nperial Chemical Industries Limited London (G-roßbritannien)
Isoxazolylcarbamate, deren Mischungen, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
Die Erfindung bezieht sich auf neue organische Verbindungen-, Verfahren zu deren Herstellung und auf diese
enthaltende Mischungen. Insbesondere besieht sich die Erfindung auf neue Isoxazolylcarbamate und auf Schädlingsbekämpfungsmischungen,
die diese enthalten.
Die neuen Isoxazolylcarbamate gemäß der Erfindung besitzen
die Formel
909834/15
Mündliche Abreden, Insbesondere durch Telefon, bedürfen schriftlicher Bestätigung
Dresdner Bank,München Kto. 109103 ■ Postscheckkonto München 11 66 74
oder die Formel
v;orin X und Y Sauerstoff- oder Schwefelatome darstellen;
■\ 2.
12
R und R Kohlenwasserstoffgruppen sind oder R und R
zusammen mit dem benachbarten Stickstoffatom einen hetero-
1 cyclischen Hing bilden oder in Formel I R Wasserstoff und
ο 3 4
R1" eine Kohlenwasserstoffgruppe darstellen; und B^ und R
Wasserstoff oder Kohlenwasserstoffgruppen sind oder R und R zusammen eine hoiaocyclische oder heterocyclische Brücken
gruppe bilden.
Zu den Verbindungen gemäß der Erfindung gehören solche,
1 2 '6 &■
wie vorstellend definiert, und worin R , R , R und R" Wasserstoff
atome, Alkyl-, Alkenyl-, Aryl- oder Aralkylgruppen, beispelsweise Methyl- oder Äthylgruppen sind und sowohl X als
auch Y Sauerstoffatome darstellen.
Spezielle Verbindungen gemäß der Erfindung sind beispielsweise solche, die in den nachstehenden Tabellen I und II auf-
909834/1557
geführt sind. Von allen in Tabelle I aufgeführten Verbindungen wird angenommen, daß cie eine durch die vorstehende
allgemeine Formel I dargestellte Struktur "besitzen, während von denjenigen, die in Tabelle II aufgeführt sind, angenommen
wird, daß sie die durch die vorstehende allgemeine Formel II dargestellte Struktur besitzen.
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Verbindung
ITr.
ITr.
Strukturformel
CK
CrI-/
11
ft/'
ft/
9 0 9 8 3 L 11 S 5
Verbindung
T\T-„ .11 j- ·
•Tabelle II
-Sr-
S tr ulc tür formel
CH. 2*
cii;
CS,-
CHLCH,. CK7
Jl
X-C-Q.
CSL CH-CK CH.r
10 CH
N-C-C
11
12
si
N-C-O
!Tabelle ii - Fortsetzung
Verbindung ITr.
Strukturformel
Besonders brauchbar sind die Verbindungen Er. 1 von Tabelle I und Hr. 7 von Tabelle II.
Die Verbindungen gemäß der Erfindung können durch sahireiche
verschiedene Verfahren erhalten werden. Gemäß eines weiteren Merkmals der Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung
von Verbindungen der Erfindung geschaffen, das darin besteht, daß man eine Verbindung der Pormel
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oder
v/orin R-, R. und Y irgendeine der vorstehend angeführten
Bedeutungen besitzen, mit einem Carbamoylhalogenid der
Formel
R1 X
-C- Hai
R2
worin R , R und X irgendeine der vorstehend angegebenen
Bedeutungen besitzen und EaI ein Halogenatom darstellt,
zv/eckmäßigerv/eise unter Bedingungen umsetzt, unter denen
der Halogenwasserstoff, welcher bei der Reaktion gebildet· wird, so wie er erzeugt wird, entfernt wird. Sin geeignetes
Verfahren zur Entfernung der Säure besteht darin, daß man die Reaktion in Gegenwart eines Säureakzeptors, beispielsweise
einer Base oder eines Salzes einer starken Base und einer schwachen Säure ausführt. Ss können für diesen Zweck
verschiedene Basen verwendet werden, beispielsweise Alkali-* und Srdalkalihydroxyde, aliphatische tertiäre Amine und
heterocyclische Substanzen, welche ein Stickstoff-Heteroatom enthalten, beispielsweise Pyridin. Wenn ein Überschuß an
Pyridin verwendet wird, wirkt es als Lösungsmittelmediun
für die Reaktion. Im allgemeinen werden Salze von starken Basen und schwachen Säuren bevorzugt, insbesondere Alkali-
und Erdalkalicarbonate, beispielsweise Kaliumcarbonat. Die
Reaktionen können entweder in Gegenwart oder in Abwesenheit eines Verdünnungsmittels, beispielsweise eines organischen
Lösungsmittels, bei Umgebungstemperatur oder erhöhten Tem-
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peraturen ausgeführt werden. Die Reaktionen finden gewöhnlich,
leichter "bei leicht erhöhten Temperaturen, "beispielsweise
von 10° bis 800C und vorzugsweise von 200O bis 6O0C
in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels, z.B. Aceton, statt. Wenn ein Lösungsmittel vorhanden' ist, wird die Temperatur,
bei der die Reaktion ausgeführt wird, dann anhand des Siedepunktes des Lösungsmittels unter den Bedingungen, unter
^ denen es verwendet wird, bestimmt. Die Zeiten, die gebraucht -.,-erden, um eine Vervollständigung der Reaktionen zu erreichen,
variieren je nach Art der Reaktionskomponenten und den Tem.-peraturen,
bei denen die Reaktionen ausgeführt werden. Im allgemeinen sind jedoch, wenn Temperaturen von 10° bis 800C
angewendet werden, die Reaktionen gewöhnlich innerhalb einer Dauer von 1 bis 50 Stunden beendet.
G<--mäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird ein Verfahren
zur Herstellung derjenigen Verbindungen der Erfindung geschaffen, welche der vorstehend angegebenen allgemeinen
Formel I entsprechen, das darin besteht, daß man eine Verbindung der Formel
worin R-, R. und Y irgendeine der vorstehend angegebenen Bedeutungen
besitzen, mit einem Isocyanat oder Isothiocyanat
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8ADORIGtNAL
der Pornel RpNCX umsetzt, v/orin Rp und X irgendeine der vorstehend
angegebenen Bedeutungen "besitzen.
Diese Reaktion Icann in einen Verdünnungsmittel oder
Lösungsmittel, beispielsweise Benzol, ausgeführt v/erden, und sie kann durch, die Anwesenheit einer katalytischen Menge
einer Base und/oder die Anwendung von Hitze beschleunigt werden.
Die Verbindungen gemäß der Erfindung sind sehr toxisch gegenüber verschiedenen Insektenschädlingen, einschließlich
der folgenden:
Tetranychus telarius (rote Spinnenmilben)
Aphis fabae (schwarze Blattläuse)
Megoura viciae (grüne Blattläuse)
Musca domestica (Hausfliegen)
1-Ieloidogyne incognita (Kematoden)
Aedes aegypti (Moskitos)
Die Verbindungen gemäß der Erfindung besitzen auch fungicide Eigenschaften undsind insbesondere gegen folgende
Krankheiten wirksam:
Podosphaera leucotricha (pulverförmiger Apfelmehltau)
Plasmopara viticola (flaumartiger Rebenmehltau)
Sphaerotheca fuliginea (pulverförmiger Gurkenmehltau)
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PuGcinia recondita Piricularia cryzae
(Weizen-Schwarzrost) (Reisbrand)
Ein "besonders wertvolles Merkmal der Aktivität der
Verbindungen gemäß der Erfindung ist deren Fähigkeit, als innertherapeutische Schädlingsbekämpfungsmittel zu wirken, d.h. ihre.Fähigkeit, sich in einer Pflanze zu bewegen, um einen Insektenbefall oder einen Befall an der Pflanze,
entfernt von einer Stelle der inneren Aufbringung einer
Verbindung, zu bekämpfen. So kann eine Verbindung gemäß '. der Erfindung oder eine diese enthaltende Mischung auf
den Boden um die Wurzeln einer Pflanze aufgebracht werden und durch die Pflanze über deren Wurzeln aufgenommen wer-6en,um Sdiädliige. an der Pflanze zu bekämpfen.
Verbindungen gemäß der Erfindung ist deren Fähigkeit, als innertherapeutische Schädlingsbekämpfungsmittel zu wirken, d.h. ihre.Fähigkeit, sich in einer Pflanze zu bewegen, um einen Insektenbefall oder einen Befall an der Pflanze,
entfernt von einer Stelle der inneren Aufbringung einer
Verbindung, zu bekämpfen. So kann eine Verbindung gemäß '. der Erfindung oder eine diese enthaltende Mischung auf
den Boden um die Wurzeln einer Pflanze aufgebracht werden und durch die Pflanze über deren Wurzeln aufgenommen wer-6en,um Sdiädliige. an der Pflanze zu bekämpfen.
Die Erfinr'' ; besteht ferner in Schädlingsbekämpfungs-·
mischungen, die als aktiven Bestandteil eine Verbindung der Formel I
oder der Formel II
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II
SAD ORIGINAL
enthalten, in denen X und Y Sauerstoff- oder Schwefelatome
sind; R1 und R„ Kohlenwasserstoffgruppen sind oder R1 und
Rp zusammen mit dem "benachbarten Stickstoffatom einen
heterocyclischen Ring bilden oder in der vorstehenden Formel I R. Wasserstoff und Rp eine Kohlenwasserstoffgruppe ist;
und R, und R, Wasserstoff oder Kohlenwasserstoffgruppen darstellen
oder R- und R. zusammen eine homocyclische oder
heterocyclische Brückengruppe bilden.
Zweclanäßigerweise enthalten die Mischungen gemäß der ·
Erfindung als aktiven Bestandteil eine Verbindung, wie vorstehend definiert, und in der R , Rp, R und R. Wasserst
of fat one, Alkyl-, Alenyl-, Aryl- oder Aralkylgruppen sind, beispielsweise Methyl- oder Äthylgruppen und X und
Y ;jeweils Sauerstoffatome darstellen.
Spezielle "/erbindungen, die als aktiver Bestandteil
in den Mischungen gemäß der Erfindung wertvoll sind, sind die in den Tabellen I und II als 1 bis 14 nummerierten
Verbindungen und die Verbindung von Beispiel 15.
Bei der Anwendung können die Verbindungen oder diese enthaltenden Mischungen gemäß der Erfindung auf verschiedenen
Y/egen aufgebracht werden. So kann ihre Aufbringung
in geeigneter Weise auf die Blätter der Pflanze oder auf
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Τ8Ί2761'..
U ' - te- -
infizierte und/oder befallene Bereiche davon gerichtet werden; alternativ kann der Erdboden um die Pflanze mit .den
Verbindungen oder diese enthaltenden Mischungen behandelt werden. Gewünschtenfalls kann die Saat selbst in ähnlicher
Weise behandelt werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird ein Verfahren zur Bekämpfung unerwünschter Seuchen an Pflanzen
fc geschaffen, das darin besteht, daß man an die Stelle der
; Pflanze eine Isoxazolylcarbamat-Verbindung oder eine diese
enthaltende Mischung, wie vorstehend definiert, aufbringt.
lach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird ein Verfahren zur Bekämpfung von Seuchen an Pflanzen
geschaffen, das darin.besteht, daß man auf die Pflanzen oder deren Saat eine IsoxazοIyIcarbamatverbindung oder -mi-*
schung, wie vorstehend definiert, aufbringt. Durch die Erfindung
wird ferner ein Verfahren -zur Behandlung von landwirtschaftlichem
Boden geschaffen, das darin besteht, daß man auf den Boden eine Isoxazolylcarbamatverbindung oder
eine .,■ "wie vorstehend definierte Mischung aufbringt.
Nach einer weiteren Ausführungform umfaßt die Erfindung
ein Verfahren zur. Bekämpfung von Seuchen, das darin besteht, daß man auf die Seuchen oder einen Standort der
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SAD ORIGINAL
Seuchen eine Isoxazolylcarbamatverbindung oder -mischung, wie vorstehend definiert, aufbringt.
Die Verbindungen und Mischungen gemäß der Erfindung können für landwirtschaftliche oder gartenkulturelle Zwecke
angewendet werden, und die im jeweiligen Pail angewendete
Verbindung oder Art der Mischung hängt von dem besonderen Zweck, für welchen sie verwendet werden, ab.
Mischungen aus den Verbindungen gemäß der Erfindung können in Form von staubenden Pulvern oder Körnern vorliegen,
in denen der aktive Bestandteil mit einem festen Streckmittel oder Träger vermischt ist. Geeignete feste
Streckmittel oder Träger können beispielsweise Kaolin, Bentonit, Kieselgur, Dolomit, Calciumcarbonat, Talk, pulverförmiges
Maftnesiumoxyd, Pullererde, Gips, Hewitt'sehe Erde, '
Diatomeeneäie und Porzellanton sein. Mischungen zur Oberflächenbehandlung
von Saaten können beispielsweise ein Mittel enthalten, welches die Adhäsion der Mischung an der Saat
unterstützt, wie z.B. ein Mineralöl.
Die Mischung kann auch in Form von dispergierbaren
Pulvern oder Körnern vorliegen, welche ausser dem aktiven Bestandteil ein Benetzungsmittel enthalten, um die Dispersion
des Pulvers oder der Körner in Flüssigkeiten zu er-
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leichtern. Solehe Pulver odsr Körner können Füllstoffe,
Suspendiermittel und dgl. enthalten..
Die Mischungen können auch in -Form von als Eintauchflüssigkeiten
oder Sprays zu verwendenden flüssigen Präparaten vorliegen, die im allgemeinen wäßrige Dispersionen
oder Emulsionen sind, welche den aktiven Bestandteil in Gegenwart eines oder mehrerer Benetzungsmittel, Dispergiermittel,
Emulgiermittel oder Suspendiermittel enthalten.
Netzmittel, Dispergiermittel und Emulgiermittel können von kationischer, anionischer oder nicht-ionischer Art sein.
Zu geeigneten Mitteln der kationischen Art gehören beispielsweise quarternäre Ammoniumverbindungen, z.B. Cetyltrimethylammoniumbromid.
Zu geeigneten Mitteln der anionischen Art gehören z.B. Seii ;■., Salze von aliphatischem Monoestern von*
Schwefelsäure, beispielsweise latriumlaurylsulfat, Salze
von sulfonierten aromatischen Yerbindungen, beispielsweise Uatriumdodecylbenzolsulfonat', !"atrium-, Caclium- oder Ammoniumlignosulfonat,
Butylnaphthalinsulfonat und ein Gemisch aus den Hatriumsalzen von Diisopropyl- und Triisopropylnaphthalinsulfonsäuren.
Zu geeigneten Mitteln der nicht-ionischen Art gehören beispielsweise die Kondensationsprodukte von Äthylenoxyd
90383Wi 557
8AD ORIGINAL
mit Fettalkoholen, wie Oleylalkohöl oder Cetylalkohol
oder mit Alkylphenolen, wie Octylphenol, Nonylphenol und
Octylcresol· Andere nicht-ionische Mittel sind die partiellen Ester, welche von langkettigen Fettsäuren und Hexitolanhydriden
abgeleitet sind, die Kondensationsprodukte der
genannten partiellen Ester mit Äthylenoxyd und die Leeithire.
Geeignete Suspendiermittel sind beispielsweise hydrophile Kolloide, z.B. Polyvinylpyrrolidon und Natriumcarboxymethylcellulose
und die pfanzlichen Gummis, z.B. Akaziengummi und Tragantgummi.
Sie wäßrigen Lösungen, Dispersionen oder Emulsionen können durch Auflösen des aktiven Bestandteiles oder der
aktiven Bestandteile in einem organischen Lösungsmittel, welches ein oder mehrere Netz-, Dispergier- oder Emulgiermittel
enthalten kann, und anschließende Zugabe des so erhaltenen Gemisches zu Wasser, welches ebenfalls ein oder
mehrere Netz-, Dispergier- oder Emulgiermittel enthalten kann, hergestellt werden. Geeignete organische Lösungsmittel
sind Äthylendichlorid, Isopropylalkohol, Propylenglycol,
Diacetonalkohol, Toluol, Kerosin, Methylnaphthalin, Xylole und Trichloräthylen.
Die Isoxazolylcarbamate gemäß der Erfindung können auch
zu Mischungen aus Kapseln oder Mikrokapseln, welche entweder
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fs V?761
den aktiven Bestandteil selbst oder eine den aktiven Bestandteil
enthaltende Mischung enthalten, angesetzt v/erden und durch irgendeine bekannte linkapselungs- oder Mikroeinkapselungstechnik
hergestellt werden.
Die als Sprays zu verwendenden Mischungen können auch
in Form von Aerosolen vorliegen, in denen der Ansatz in einem Behälter unter Druck in Anwesenheit eines Treibmittels,
wie Fluortrichlormethan oder Diehlordifluormethan, gehalten
wird.
Durch die Einverleibung geeigneter Zusätze, beispielsweise zur Verbesserung der Verteilung, der Adhäsion von Pulvern
und der Beständigkeit gegenüber Regen auf behandelten Oberflächen können die .verschiedenen Mischungen besser für
die verschiedenen Anwendungen, für welche sie beabsichtigt * sind, angepaßt werden. ·
, Die Verbindungen gemäß der Erfindung können zweckmäßigerweise
durch Vermischung mit Düngemitteln angesetzt v/erden. Eine bevorzugte Mischung dieser Art enthält Körner von Düngemitteln
unter Einverleibung, beispielsweise damit überzogen, eines Isoxazolylearbamatderivates gemäß der Erfindung. Das
Düngemittel kann beispielsweise Stickstoff oder phosphathaltige'Substanzen
enthalten.
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ßAD OaiGlNAL
"18?27"61
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist
demgemäß ein Düngemittel aus einer Isoxazolylcarbamatverbindung,
v/ie vorstehend definiert, vorgesehen.
Die in Form von wäßrigen Dispersionen oder Emulsionen zu verv/endenden Mischungen v/erden im allgemeinen in' Form
eines Konzentrates, welches einen hohen Anteil an dem aktiven Bestandteil oder den aktiven Bestandteilen enthält, geliefert,
v;obei das Konzentrat vor der Anwendung mit V/asser zu verdünnen ist.
Von diesen Konzentraten wird häufig gefordert, daß sie für lange Dauer lagerungsbestänaig sind und nach einer
solchen Lagerung mit Wasser verdünnt werden können, um wäßrige Präparate zu bilden, welche während einer ausreichenden
Zeit homogen bleiben, damit sie durch irgendeine übliche Sprühvorrichtung aufgebracht werden können. Die
Konzentrate können zw&ckrnäßigerweise 10 bis 85 Gew.-^ des
aktiven Bestandteiles oder der aktiven Bestandteile und im allgemeinen 25 bis 60 Gew.-$ des aktiven Bestandteiles
-der der aktiven Bestandteile enthalten. Wenn sie zur Bildung
von wäßrigen Präparaten verdünnt werden, können solche Präparate unterschiedliche Mengen an dem aktiven Bestandteil
oder den aktiven Bestandteilen enthalten, je nach dem
Zweck, zu dem sie verv/endet werden sollen; es kann jedoch ein wäßriges Präparat, das.0,0001 bis 1,0 Gew.-$ des aktiven
Bestandteiles oder der aktiven Bestandteile enthält, verwendet werden. 909834/1557
ORIGINAL
• ι i t ft a
1« -
Selbstverständlich, können die Schädlingsbekämpfungsnischungen
gemäß der Erfindung ausser einer Isoxazolylcarbanatverbindung
der Erfindung eine oder mehrere andere Verbindungen mit biologischer Aktivität enthalten.
Die Erfindung wird durch folgende Seispiele näher erläutert.
Beisniel 1
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 4,5-Di-Eiethyl-2-isoxazolyldiiaethvlcarbainat
der Formel
(Verbindung Nr.1 von Tabelle I)
Ein Gemisch aus 5,0 g 4,5-Dimethyl-3-isoxazolon und
" 3,0 cn·5 Dimethvlcarbamoylchlotfid in 50 cm·5 Pyridin wurde
unter einer Stickstoffatmosphäre 48 Stunden lang unter ge- ; legentlichem Schütteln gehalten, wonach das Pyridin durch
ι Verdampfung unter vermindertem Druck entfernt wurde.Das
restliche Gemisch wurde zwischen Wasser und Methylenchlorid verteilt und die organische Schicht abgetrennt, mit Wasser,
5$iger wäßriger Hatriumhydroxydlösung und schließlich mit
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1872761
V/asser gewaschen. Nach. Trocknung der Methylenchloridschicht
über wasserfreiem ITatriumsulfat wurde das Lösungsmittel
durch. Verdampfung unter verminderten Druck entfernt und das
restliche Öl abdestilliert, wobei sich 4,5-Dimethyl-3-isoxazolyidiinethylcarbaiaat,
ein farbloses Öl., Kp. 115 bis 1170C bei 0,03 mm Hg, nD24,5° = 1,4742, ergab ., welches sich
bein Aufheben zu einem weißen Feststoff mit einem Pp:45°
bis 460C verfestigte.
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 4-Äthyl-5-methyl-i-isoxazolyldimethylcarbamat
der Formel
(Verbindung Nr. 2 von Tabelle I)
Die Arbeitsweise von Beispiel 1 wurde befolgt, ausser daß 1,6 g 4-Äthyl-5-inethyl-3-isoxazolon mit 1,5 cm Diraethylcarbanoylchlorid
verwendet wurde. Es wurde 4-Äthyl-5-raethyl-3-isoxazolyldisethylcarbamat
als farbloses Öl erhalten, Kp. 75° bis 840C bei 0,03 mm Hg.
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1 8~1 2?6 ί
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung Ton 4,5-Di- nethyl^-isoxasolyl-II-methyloarbamat der Formel
Ii j! (Verbindung Ir. 3
Yon Tabelle 1)
Bin Gemisch, aus 3*0 g 4}5«Biä.ieth,yl~3~i3oxazolon, 1,7'g
Kethyliaocyanat, 0,01 esr' iM-Methylmorpliolin und 25 cm"3
Ätiier wurde bei Eaumtemperatur 20 Stunden lang- stehengelassen,
Die kristalline Ausfällung wurde dureä Filtration gesammelt und ans einem 6-öEiiscti Ton Petroläther . . (Siedebereich
60L; bis SOUG) Und Äthanol umkristallisiert, wobei
sich. 4,5-^Dij-ieübjl-3~lsoxai3oIyl-3J~aetlaylcarbaaat mit einem
SchiiielzpunJct vcn 980G ei?gaba
Dieses S'aispiel erläutert die He rs te llung von 4-lthyl
5-Eeΐtiyl-5-isoxasοIyl-fMiiethylcarbamat der Formel
(·■■
^-o^ (Yerbiadmig iir. 4
ll· ;L «r von Tabelle 1)
f ■" »*- O '>
/ / 'S iC Γ r'f
BAD ORIGINAL
.' ο" ε? ■"' "α "'■:"""'■"" '· !'" '"WiT1Tf1"1 ■";■ ■ ■,: 111Wi
1 βΠ 2 7 β 1
Die Arbeitsv/eise von Beispiel 3 wurde befolgt, ausser daß 4-Äthyl-5-methyl-3-isoxazolon anstelle von 4, 5-Diinethyl-3-isoxazolon
verwendet wurde. Es wurde 4-Äthyl-5-methyl~
3-isoxazolyl-N-methylcarbamat als weißer kristalliner Peststoff,
Fp. 96,50C nach Umkristallisation aus einem Petroläther-Äthanol-Gemisch
erhalten.
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 4,5-Di-. methyl-^-isoxazolyl-ii-phenylcarbamat der Formel
·< o A,
(Verbindung Nr. 5 von Tabelle I)
Die Arbeitsweise von Beispiel 3 wurde mit der Ausnahme
befolgt, daß Phenylisocyanat anstelle von Methylisocyanat verwendet wurde. Es wurde 4, 5-Dimethyl-3-isoxazolyl-lT-phenylcarbamat
als weißer, kristalliner Feststoff mit einem Schmelzpunkt von 1140C nach Umkristallisation aus einem
Petroläther-Äthanol-G-emisch erhalten.
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 4-Äthyl-5-nethyl-3-isoxazolyl-N-phenylcarbanat
der Formel
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(Verbindung Hr. 6
von Tabelle I)
* ^qh,
Die Arbeitsweise von Beispiel 4 wurde mit der Ausnahme befolgt, daß Phenylisοeyanat anstelle von Methylisocyanat
verwendet wurde. Es wurde 4-Äthyl~5-iaethyl-3--isoj!:azolyl™
ll-phenylcarbamat als weißer, kristalliner Feststoff mit
einem Schmelzpunkt von 840G nach wiederholter Umkristallisation
aus einem Petroläther-Äthanol-Gemisch erhalten.
Dieses Beispiel er laut er:,: die Herstellung von 3-Methyl-5-isoxazolyl-lT,H-diiriethylcarbaniat
der Pormel
' (Verbindung Nr. 7
J3 von G?abelle II)
Ein Gemisch aus 10,0 g 3-Methyl-5-isoxazolon, 13,8 g
wasserfreiem Kaliumcarbonat, 13,4 g Dimethylcarbamoylchlsric.
and 150 cm-5 Äthylacetat wurde unter einer Stickstoffa.tEiospb.äre
während einer Zeit von β Stunden unter Rückfluß gehai% an;
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w "VJTl £761
Λ9
Nach Entfernung dea unlöslichen Anteils durch Filtration
wurde dae Lösungemittel unter vermindertem Druck verdampft.
Das rückständige öl wurde dann bei einer Temperatur von
300C und bei einem Druck von 0}01 mm Hg während einer Zeit
von 2 Stunden gehalten, um irgendwelche flüchtigen Materialien zu entfernen, wobei 3-Methyl-5-isomzolvl-N,N-dimethyloarbamat als viskoses öl zurückblieb, dessen Identität
durch Infrarotepek'troekopie ( Vqq- 1735 cm" ) und Elementaranalyse festgestellt wurde.
Gelinden: C 49,25t, H 5,96$, N 16,1#.
Pur 0,H10H2O5 berechnet:
C 49,45t, H 5,88#, BT
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 3-Methyl-4-n-propyl-5~isoxazolyl-IT,N-dinethylcarbamat
der Formel '
s CZ
CZJSUSL.
(Verbindung Nr. 8 von Tabelle II)
Es wurde ein Gemisch aus 8,0 g 3-Methyl-4-n-propyl-
3 '5
5-isoxazolon, 6 ccr Dimethylcarbamoylchlorid und 50 cm
Pyridin bei Rauntemperatur 16 Stunden lang stehengelassen,
90983W1567
ΘΑΟ ORtQ)NAt
dann während einer Zeit von 3 Stunden am Rückfluß gehalten,
wonach das Pyridin durch Verdampfen bei vermindertem Druck entfernt wurde. Der Rückstand wurde in Methylenchlorid aufgenommen,
und diese lösung wurde nacheinander mit Wasser, gesättigter Natriumbicarbonatlösung und Wasser gewaschen
und über wasserfreiem- Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtrieren sur Entfernung des Feststoffes wurde das Lösungsmittel
unter vermindertem Druck ver&mpf t- und der Rückstand bei 500G und
einem Druck von 0,01 mm Hg gehalten, um die flüchtigen Verunreinigungen au entfernen. Nach dieser Behandlung blieb
!i-Methyl-^n-propyl-S-isoxazolyl-ljN-dimethylcarbamat, ein
viskoses öl, zurück, welches bei der Elementaranalyse folgendes Ergebnis erbrachtes
Gefunden: C 5&*8fo9 .H 7,33#, N' 13,4#
Berechnet für C10H16N2O3
C 56,6#, H 7,85#, H 13,2/,
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 4-n-Butyl-3~methyl-5-isoxazolyl-N,lT-dimethylcarbamat
der Formel
/Ϊ4"ς"° ^==rf 201^03S01S (Verbindungen..
C J von Tabelle IT.)
8!)3l34/1Eß7
BAD ORIGINAL
'.Τι ''''iaiiiWiit
Die Arbeitsweise vom Beispiel 8 wurde mit der Ausnahme befolgt, daß 4-n-Butyl-3-methyl-5-isoxazolon anstelle von
5-Iiethyl-4-n-propyl-5-isoxazolon verwendet wurde. Es wurde
4-n-Butyl-3~methyl-5-isoxazolyl-N,lT-dimethylcarbaniat als
viskoses Öl erhalten, dessen Elementaranalyse folgendes Ergebnis erbrachte.
Gefunden: C 58,5% H 8,22% IJ 12,2$ ·
Berechnet für C. .H-q^O^:
C 53,4% H 7,97% N 12,4-56.
Beispiel 10
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 4(3-Hothylbutyl)-3-methyl-5-isoxazolyl-N,N-dimethylcarbamat
der Formel
CH 0
K-C-O
(Verbindung Hr. von Tabelle II)
Die Arbeitsweise von Beispiel 8 wurde mit der Ausnahme befolgt, daß 4(3-Hethylbutyl)-3~iaetlayl-5-isoxazolon anstelle
von 3-Methyl-4-n-propylisoxazolon verwendet wurde. Es wurde
4(3-Hethylbutyl)-3-methyl-5-isoxazolyl-N,lT-dimethylcarbanat
als viskoses Öl erhalten, dessen Elementaranalyse folgende
909834/1 557
Gefunden; C 59,5$, H 8,30$, H 11,8$
Berechnet für C10H0nM0O-:
C 60,0$, H 8,33$, IT 11,7$
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 4-Allyl-3~methyl-5~isoxazolyl-IT,H-dimethylcar'bamat
der Formel:
(Verbindung Ir. 11 von tabelle II)
Die Arbeitsv/eise von Beispiel 8 wurde mit der Ausnahme
befolgt, daß 4-Allyl-3-methyl-5-isoxazolon anstelle von 3-Methyl-4-ii-propyl-5-isoxazolon
verwendet v/urde. Es wurde 4-Allyl-3-meth.yl-5-isoxazolyl-I\r,lT-diinethylcarbamat als viskoses
Öl erhalten, dessen Elementaranalyse folgende Werte ergab:
Gefunden: C 57,7$, H 7,1$, H 12,9$
Berechnet für C10H14Ii2O^:
C 57,1$, H 6,67$, Έ 13,3$.
909834/ 1 667
» ft * f f f r
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 4-Benzyl-J-rnethyl-S-isoxazolyl-NjN-dimethylcarbamat
der Formel:
CK-
(Verbindung ITr. 12 von Tabelle II)
Die Arbeitsweise von Beispiel 8 wurde mit der Ausnahme
befolgt, daß 4-Benzyl-3-methyl-5-isoxazolon anstelle von 3-Methyl-4-n-propyl-5-isoxazolon verwendet wurde. Ss wurde
4-Benzyl-3-methyl-5-isoxazolyl-N,ii-dimethylcarbamat als
viskoses Öl erhalten, dessen Elementaranalyse folgende Werte ergab:
Gefunten: C 64,59t, H 6,08$, N 10,60
Berechnet für C1-H1gKgO-:
C 64,60, H 6,159&, » 10,80
D.ieses Beispiel erläutert die Herstellung von 4,5,6,7 Tetrahydro-3-(2,1-benzisoxazolyl)-lT,N-dinethylcarbaaat der
Formel:
90983A/1S67
CK.... O
*3 \;:^^υΚΛ^ώ von Tabelle II)
■2*^*2
Die Arbeitsweise von Beispiel 8 wurde mit der Ausnahme
befolgt, daß 4,5,6,7-Tetrahydro-3~(2, l~.benzisozazolon)
anstelle von 3-Iiethyl~4*-n~rjropyl~5~isoxazolon verv/endet
wurde. Es wurde 4,5,6,7~2etrah.ydro-3-(2,1-benzisoxazolyi)-li,ir-dimethylcarbaEiat
als viskoses Öl erhalten, dessen EIenentaranalyse
folgende Werte ergab;
Gefunden? C -57,3$, H 6,53% Ή 13,0$
Berechnet für C10H14N2O..
C 57,1#, H 6
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung von 3j4
Dimetliyl-S-isoxaaolyldimethylearbainat der Formel;
I (Verbindung lir. , 14
von Tabelle II)
Die Arbeitsweise von Beispiel 7 wurde nit der Ausnahme befolgt, daß 3,4-Diiaethyl-5-isoxazolon anstelle von S-liethj^
5-isoxazolon verv/endet wurde. Es v/urde 5,4-Dinethyl-5-iso-
909834/1557
8AD OHtQ)NAL
xasolyldinethylcarbanat als viskoses Öl erhalten, dessen
Elementaranalyse folgende V/er te ergab:
Gefunden: C 52,4$, H 6,87#, U 14,856
Berechnet für CnH„„!To0..:
8 ι έ. 2 3
C 52,1Cb, H 6,5255, IT 15,2/».
Beispiel 15
Dieses 3eispiel erläutert die Herstellung von 5-Phenyl-5-isoxasolylainethylcarbainat
der Porael:
Die .Arbeitsweise von Beis-oiel 7 wurde mit der Ausnahme
"oefolgt, daß 3-Phenyl-5~isoxazolon anstelle von 5-Methyl-5-icoxazolon
verv/endet -wurde. J-Phenyl-S-isoxasolyldimethyloarbanat
v/urde als schwach-weißer kristalliner Feststoff, ?p. 690C, nach Umkristallisation aus Äthanol erhalten.
Dieses Eeispiel erläutert ein Konzentrat aus einem :.;icchbaren Öl, welches leicht durch Verdünnung mit V/asser
in ein flüssiges Präparat überführbar ist, welches für Sprühzwecke
geeignet ist. Das Konzentrat besaß folgende Zusammensetzung:
909834/1567
^'""":'"'" ' BADORiQINAL
Gewichtsprozent
Verbindung ITr. 1 von Tabelle I · " 25,0
"LUBROI" L (Alkylphenol/Äthylea-
ojxyd-Kondensate; "Lubrol" ist ein /
Warenzeichen) ■ 2,5
Calciundodecylbenzolsulfonat 2,5
"AROItASOL" H (Alkylbenzol-Lösungs-
iiittel; "Aronasol" ist ein Warenzeichen) 70,0
100,0 Beispiel 17
Dieses Beispiel zeigt ebenfalls ein Konzentrat in Form eines mischbaren Öles« Die Zusammensetzung dieses
Konzentrats ist wie folgt:
Gewichtsprozent
Verbindung ITr. 7 von Tabelle II 25,0
w "LUHäOIi" L ("Lubrol" ist ein
Warenzeichen) 4,0
Calciumdodecylbensolsulfonat 6,0
"AROMSOL" H ("Aromasöl" ist
ein Warenzeichen) 65,0
100,0
909834/1 5'S 7
8AD ORiGiNAt.
Dieses Beispiel erläutert ein benetzbares Pulver der folgenden Zusammensetzung:
Gewichtsprozeni
| Verbindung Hr. 1 von Tabelle I | 25,0 |
| Hatriumsilikat | 5,0 |
| Claciuralignosulfonat | 5,0 |
| Pozellanton | 65,0 |
100,0
Dieses Beispiel erläutert eine versprühbare Flüssigkeit
aus einem Gemisch, bestehend aus 25 Gew.-i» Verbindung Nr. 7
von Tabelle II und 75 Gew.-^ Xylol.
Dieses Beispiel erläutert ein staubendes Pulver, wel ches direkt auf Pflanzen oder andere Oberflächen aufgebracht
werden kann und 1 Gew.-^5 von Verbindung Nr. 1 von Tabelle I
und 99 Gew.-53 Talk enthält.
809834/1667
25 Gewichtsteile des in Beispiel 1 beschriebenen Produktes, 65 Gewichtsteile Xylol und 10 Ge\tfichtsteile Alkylarylpolyätheralkohol
("Triton" X-100; "Triton" ist ein Warenzeichen) wurden in einem geeigneten Mischer gemis.cht.
Auf diese V/eise wurde ein Emulsionskonzentrat erhalten, welches mit Wasser zur Herstellung einer Emulsion gemischt
werden kann, welche zur Anwendung auf landwirtschaftlichem
Gebiet geeignet ist.
5 Gewichtsteile des in Beispiel 7 beschriebenen Produktes wurden sorgfältig in einem geeigneten Mischer mit
95 Gewichtsprozent Talk gemischt. So wurde ein staubendes „
Pulver erhalten.
10 Gewichtsteile des in Beispiel 7 beschriebenen Produktes, 10 Gewichtsteiüß Äthylenoxyd-Octylphenol-Kondensat
("Lissapol" ITX; "Lissapol" ist ein Warenzeichen) und. 80
Gewichtsteile Diacetonalkohol wurden sorgfältig gemischt..
Auf diese Weise wurde ein Konzentrat erhalten, welches beim Mischen mit Wasser eine wäßrige Dispersion ergab, die zur
Anwendung als Spray zur Bekämpfung von Insektenseuchen ge-
eignetet. 8 0 9 834/1567
BAD ORJGiNAL
.'■;■ ϊ:
- 59- -
Dieses Beispiel erläutert einen konzentrierten flüssigen
Ansatz in Form einer Emulsion. Die nachstehend aufgeführten Bestandteile wurden in den aufgeführten Proportionen
zusammengemischt, und das ganze wurde gerührt, bis die
Bestandteile dispergiert waren.
Verbindung Hr. 1 von 'Dabelle I 20,0
"LU3P.0L" I CLubrol" ist ein Warenzeichen)
17,0
Calciundoaecylbenzolsulfonat 3,0
Xthylendichlorid 45,0
"AHOHiISOL" H ("Aronasol" ist ein
Warenzeichen) 15,0
100,0
Die nachstehend aufgeführten Bestandteile wurden in den aufgeführten Proportionen zusammen gemahlen, um ein
pulverförmiges, leicht in Flüssigkeiten dispergierbares
Gemisch herzustellen.
909834/1 557
· * 1 ι > J ι
II. U)J JJ j )
181276
gewichts pr ο s ent
Verbindung Hi-. 1 von Tabelle I 50,0
Dispersol 2 {"Dispersol" ist ein
Warenzeichen) · 5,0
Posellanton . - -45,0
100,0
Eine Mischung in !Porn von leicht in einer Flüssigkeit
(beispielsweise Wasser) dispergierbaren Körnern wurde durch 'Vermählen der ersten 4- der nachstehend aufgeführten Ingredienzien
in Gegenwart von Wasser hergestellt, und dann wurde das ITatriumacetat eingemischt. Das G-enisch wurde getrocknet
und durch ein British Standard-Maschensieb, Größe 44 bis 100
passieren gelassen, um Körner der gewünschten Größe zu erhalten.
Gewichtsprozent
Verbindung :ir. 1 ' von 'Tabelle I _ 50,0
Dispersol T 12,5
Gclciumlignosulfonat 5,0
llatriuadodeoylbensolsulfonat ' 12,5
ITatriuiaacetat 20* s0
100,0
909834/1557
— ie·· —
Eitle zur Verwendung als Saatbehandlungsmittel geeignete
Mischung wurde durch Mischen aller drei nachstehend aufgeführten Bestandteile in den aufgeführten Proportionen hergestellt.
Verbindung Hr.7von Tabelle II
Mineralöl
Porzellanton
| 80, | 0 |
| 2, | 0 |
| 18, | 0 |
100,0
Eine körnige Mischung wurde durch Auflösen des aktiven Bestandteils in einem Lösungsmittel, Sprühen der erhaltenen
Lösung auf die Körner von Bimsstein und Verdampfenlassen des Lösungsmittels hergestellt.
Verbindung Kr. 7 von Tabelle II Bimßstein-Körner
5,0
95,0 100,0
909834/1557
Ein wäßriger Dispersionsansatz wurde durch Mischen und
Mahlen der nachstehend aufgeführten Bestandteile in den aufgeführten
Proportionen hergestellt.
Gewichts pr ο zeni
Yer"bindung Ur. 1 von TaTaeile I
Calciuralignosulfonat
Wasser
| 40, | 0 |
| 10, | 0 |
| 50, | 0 |
100,0
nachstehend wird eine Erklärung der Zusammensetzungen
"bzw. Substanzen, die durch die verschiedenen. Warenzeichen
und Handelsbezeichnungen in den vorstehenden Beispielen aufgeführt wurden, gegeben.
"LUBROL" L
"AROKASOL" H
"DISPERSOL" T
ist ein Kondensat aus 1 Hol Nonylphenol
mit Anteilen von 13 Mol Äthy-lenoxyd;
ist ein Lösungsnittelgenisch. aus- Alkyl-
benzolen.
ist ein Gemisch aus Natriumsulfat und einem
Kondensat von formaldehyd mit dem Itfatrium-
salz von Naphthalinsulfonsäure.
909834/1B 67
BAD ORiOtNAL
"LUBROI" APiI 5 ist ein Kondensat aus 1 Mol llonyl phenol
mit 5 1/2 Hol lTaph.thalino.xyd,·
"CSLIOPAS" 3 600 ist ein ITatriuricarboxydmethylcellulose-
. D i cl-rungsn: i 11 e 1;
"LISSAPOL" ITX ist ein Kondensat aus 1 Mol ITonylphenol
mit 8 KoI Äthylenoxyd.
Die Toxizität einer Anzahl von Verbindungen gemäß der
Erfindung gegenüber verschiedenen Inselctens'chädlingen wurde
untersucht, und die ausgeführten Versuche und erhaltenen Ergebnisse sind nachstehend aufgeführt. Die Verbindungen ger.:äiE
der Drfindung wurden in jeder. Pail .in Porr. eines flüssigen
Präparates, enthaltend 0,1 Gew.-ij der Verbindung, verwendet.
Die Präparate wurden durch Auflösen jeder der Verbindungen in einen Lösungsmittelgenisch, bestehend aus L Volumenteilen
Aceton und 1 Volumeteil Diacetonallcohol hergestellt. Die Lö~*
sungen wurden dann ηit Wasser, enthaltend 0,01 Gew.-^ eines
!■ietznittels, zu beziehen unter der Handelsbezeichnung "LISSAPOL
ITZ,verdünnt, bis die flüssigen Präparate die erforderliche Konzentration
an der Verbindung enthielten ("LISSAPOL" ist ein Warenzeichen).
Die Vorsuchsarbeitsweise, die bezüglich jedes T'estinsektes
angewendet wurde, war in Prinzip die gleiche und bestand darin, daß man eine Anzahl von Insekten auf einige Medien aufbrachte,
welche eine Gastpflanze oder irgendein Lebensmittel
909834/1557
sein kann, von den sich die Insekten nähren,und dal? man
entweder das Insekt oder das Medium oder beide mit den
Präparaten "behandelte. Die Sterblichkeit der Insekten wurde dann in Zeitabschnitten bestimmt, welche innerhalb
von einen bis zu drei Tagen nach der Behandlung variierten.
Die Vorsuchsergebnisse sind in den nachstehenden
Tabellen III und IV aufgeführt. In diesen (Tabellen zeigt die erste Spalte die verwendete Verbindung. Jede der nachnfolgenden
Spalten zeigt den !Tauen des Versuchsinsektes, aer Gastpflanze oder des !Mediums, auf welches es aufgebracht
wurde und die Anzahl von Taren, welche nach Behandlung
vor.33Stimmung des Prozentsatzes an Insekten, welche getötet wurden, verstreichen gelassen wurde.
Die Bestimmung ist ausgedrückt in ganzen Zahlen im Bereich
von 0 bis 3.
0 stellt weniger als 30$ Tötung dar
1 stellt i>0 bis 49$ Tötung dar
2 stellt 50 bis 90$ Tötung dar
3 stellt über 90$ 'Tötung dar.
Die Konzentration der erfindungsgenäßen Vorbinuung in
den verwendeten Lösungen betrug 1 000 Teile ^e Million für
alle Schädlinge ausser im Falle von Keloidogyne incognita
90983 4/1557
und Aedes aegypti, bei denen die Konzentration der erfindung
gemäßen Verbindung in der verwendeten Lösung 100 Teile je
Million betrug.
809834/1*67
Aphis fabae Megoura viciae
schwarze Blatt- grüne Blattlaus laus Verbindung Mfbohne Puffbohne
2 Tage 2 Tage
| 1 | 3 | |
| 2 | 3 | |
| 09 | ||
| O | - 3 | 3 |
| CD | ||
| CD | 4 | 3 |
| OJ $>■ ^^ |
||
|
-Jl
cn |
||
| cn |
3 3
Tetranychus
telarius
rote Spinneninilbe
grüne Bohne
rote Spinneninilbe
grüne Bohne
3 Tage
Hausfliegen
Musca domestica Meloidogyne
incognita Wurzelknotennematode
Milch und V/asser
Zucker 2 Tap-e
1 Tag ^ iage
1
O
O
O O
1*1
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CV
O CV CM O
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C- CO LTv
909834/1557
Mischungen gemäß der Erfindung wurden in folgender
V/eise hergestellt und gegenüber verschiedenen Pilzkrankheiten getostet, und die Ergebnisse dieser Teste sind in
den nachstehenden Tabellen Y und YI aufgeführt» Bei diesen
Testen wurde ein Schutz- (Prot), ein innertherapeutischer
bzw. systemischer (Syst) und ein Eadilcaltest (Erad) ausgeführt.
Bei c.en Schutztest wurden die Pflanzen so besprüht,
daß die Blätter mit einer Lösung oder Suspension, enthaltend
500 Seile je Hillion der aktiven Verbindung und 0,1$ Ketzmittel,
benetzt wurden und nach 24 Stunden mit der Krankheit
geimpft wurden, wobei das Ausmaß der Krankheit visuell am Ende des Tests bestirnt wurde» Bei dem innertherapeutischen
Test wurde die Lösung (ohne daß ein Netzmittel vorhanden war)
auf den Boden in Unkreis um die Pflause aufgebracht.9 und drei
Tage später wurden die Pflanzen &m deren neuen Keimlingen mit der Krankheit geimpft» Bei des, Ea&ikaltest wurden die
Pflanzen "it cer Krankheit geimpft ίσώα dann, nach einer Anzahl
von Tagen in Abhängigkeit von der Pflanze, wurden die
Blätter durch Besprühen mit einer Lösung oder Suspension, enthaltend 500 Teile .je Million der aktiven Verbindung und
0,1$ netzmittel, benetzt. Hach einer Anzahl von Tagen, in Abhängigkeit
von der Krankheit, wurde das Ausmaß der Krankheit visuell bestimmt. Die Ergebnisse sind in den nachstehenden
Tabellen V und VI als Gradeinteilung aufgeführt, welche das prozentuale Ausmaß der Krankheit wie folgt angibt:
909834/1557
Gradeinteilung Prozentuales Ausmaß der
Krankheit
0 61 bis 100
1 26 bis 60
2 6 bis 25
3 O bis 5
- bedeutet, daß kein Test ge
macht wurde
90883^/1567
Puccinia recondita Spaerotheca Plasmopara Pirccularia
(Brand) fuliginea viticola oryzae
Weizen - Ίθ Tae-e (pulverartiger (flaumartiger (Brand)
Verbindung s Mehltau) Mehltau)
ITr. Prot Erad Gurke - 10 Tage Rebe - 7 Tage Reis - 7 Tage
Prot Syst Prot Syst Prot Syst
«j 1 0 3 110 2 0 0
«ο 2 001 3 0000
w 5 2 0 000 03.0
3 . 0 0 0.0 00 0
Puccinia Piricularia Plasrnopara Podoshaera
recondita oryzae viticola leucotricha
Verbindung (Bchvarsrost) (Brand) (flaumartiger (pulverförmiger
Weisen - 10 Tage Reis - 7 Tage Mehltau) Mehltau)
Rebe - 7 Tage Apfel - 10 - 14 Tage
Prot Syst Prot Syst Prot Syst Prot Syst
| 9 | 2 |
| 11 | 2 |
| 12 | 3 |
| 13 | 3 |
| 14 | O |
| 15 | 3 |
0 2 00 Ι
ο 11 2 2 0 0 1 1
12 3 13 0 0 ο
00 11 2
0 0 0 0
0 00 0
Claims (1)
- Patentansprüche1) Isoxasolylearloamate der Formeloder der FormelJa.worin X und Y Sauerstoff- oder Schwefelatone sind, H,., und H9 Kohlenwasserstoffgruppen darstellen oder S. und Rn ausaimien mit den "benachbarten Stickstoffatom einen
heterocyclischen Hing "bilden oder in Pornel I B. Wasserstoff ist und R0 eine Kohlenwasserstoffgruppe darstellt
und Rv und RA Wasserstoffatome oder ICohlenv/asserstoifgruppen darstellen oder zusammen eine homocyclische oder heterocyclische Brückengruppe "bilden.909834/1SS7BAD ORIGINAL' l!iejjj|M!ii^^2) Isoxazolylcarbamate nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß R1, Rp , R~ und R^ Wasserstoffatome oder Alkyl-, Alkenyl-, Aryl- oder Aralkylgruppen und X und Y Sauerstoffatome darstellen.3) Isoxazolylcarbanate, gekennzeichnet durch die Strukturformeln von Tabellen I und II.4) Iso^azolylcarbamat der Po: —5) Isoxazolylcarbamat der Formel6) Verfahren zur Herstellung der Verbindungen gemäßeinem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der Formeloder808634/1657worin R,., R und Y eine der vorstehend aufgeführten Bedeutungen besitzen, nit einem Carbamoylhalogenid der Formelworin R., Rp und Z eine der vorstehend aufgeführten Bedeutungen besitzen und Hai ein Halogenatom darstellt, umsetzt, gegebenenfalls unter Bedingungen, unter denen der bei der Reaktion gebildete Halogenwasserstoff, sobald er gebildet wird, entfernt wird.7) Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in Gegenv/art einer Base ausführt.8) Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in einem Verdünnungsmedium ausführt.9) Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als Vordünnungsmedium ein organisches Lösungsmittel verwendet.909834/1557BAD ORlGJNAL10) Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als Base und Verdünr.ungsnediun ein-und dieselbe Substanz verwendet.11) Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß nan als Substanz Pyridin verwendet.12) Verfahren zur Herstellung derjenigen Verbindungen genäß Anspruch 1 , v/elche die allgemeine Formel/ ■besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß nan eine Verbindung der Formelv/orin Pw., ~R, und Y eine der vorstehend angegebenen Bedeutungen besitzen, πit einen Isocyanat oder einen Isothiocyaüat der Pornel PpITCX, v/orin R0 und X eine der vorstehend angegebenen Bedeutungen besitzen, umsetzt.I2) Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, aaß nan die Reaktion in einen Verdünnungsnedium ausführt.909834/ 1 557SAD OFnQIHAiLH) Verfahren, nach. Anspruch. 13, dadurch, gekennzeich.net, daß man als Verdünnungsaedium ein organisches Lösungsmittel verwendet.15) Verfahren nach, einem der Ansprüche 12, 13 und 14-, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion durch die Anwesenheit einer katalytischen Menge einer Base und/oder durch Anwendung von Hitze "beschleunigt.16) Schädlingsbekäjapfungsmischung, gekennzeichnet durch einen Gehalt an eines Isoxasolylcarbamat gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 als aktivem Bestandteil.17) Sehädlingsbekänpfungsmischung, gekennzeichnet-durch einen Gehalt an einer Verbindung gemäß einem, der Ansprüche 1 bis 5 als aktiven Bestandteil und einen Verdünnungsmittel.18) Schädlingsbekämpfungsraischung nach Anspruch. 17, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Verdünnungsmittel ein festes Verdünnungsmittel enthält.19) Schädlingsbekämpiungsmischung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie als festes Verdünnungsmittel eine inerte Substanz in Pulver- oder körniger Form enthält.909334/15678A0 ORIGINAL26) Schädlingsbekäiapfungsmischung nach Anspruch 24, gekennzeichnet durch einen Gehalt von 0,0001 bis 1,0 Gew. des aktiven Bestandteiles.809834/1557 '20) Schädlingsbekämpfungsmisehung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß sie als festes Verdünnungsmittel ein pulverförmiges oder kornförniges Düngemittel enthält.21) Schädlingsbekämpfungsmischung nach Anspruch. 17, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Verdünnungsmittel eineFlüssigkeit enthält.22) Schädlingsbekämpfungsmisctr ach Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet, daß sie als Flüssigkeit V/asser oder ein organisches Lösungsmittel enthält.25) Schädlingsbekämpfungsmischung nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Netzmittel enthält.24) Schädlingsbekämpfungsmischung nach einem der An-S'rüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,0001 j bis 85 Gew.-5» des aktiven Bestandteiles enthält. j25) Schädlingsbekämpfungsmischung nach Anspruch 24, gekennzeichnet durch einen Gehalt von 10 bis 58 Gew.-4> des aktiven Bestandteiles.BAD27) Verfahren zum Bekämpfen unervränschten Insekten- und/oder Pilzbefalls, dadurch gekennzeichnet, daß man an die Steile der Pflanze ein Isoxazolylcarbamat gemäß einein der Ansprüche 1 bis 5 oder eine Mischung gemäß einem der Ansprüche 17 biß 26 aufbringt.28) Verfahren zum Bekämpfen von Insekten- und/oder Pilzbefall in Pflanzen, dadurch gekennzeichnet, daß man auffc eine Pflanze oder deren Saat ein Isoxazolylcarbamat gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 oder eine Mischung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 26 aufbringt.29) Verfahren zum Bekämpfen von Schädlingen, dadurch gekennzeichnet, daß man auf die Schädlinge oder auf den Bereich der Schädlinge ein Isoxazolylcarbamat gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 oder eine Mischung gemäß einem der Ansprüche 17 bis 26 aufbringt.30) Verfahren zur Behandlung von landwirtschaftlichem Boden, dadurch gekennzeichnet, daß man auf den Boden ein Isoxasoiylcarbanat gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 oder eine I-Iischung gemäß einen der Ansprüche 17 bis 26 aufbringt.31) Düngemittel, gekennzeichnet durch einen G-ehalt an einem Isoxazclylcarbanat gemäß einem der Ansprüche 1 bis809834/155?BAD ORlOiNAL
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| GB5505867 | 1967-12-04 | ||
| GB8259/68A GB1245238A (en) | 1967-12-04 | 1967-12-04 | New isoxazolyl derivatives and compositions containing them |
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|---|---|
| DE1812761A1 true DE1812761A1 (de) | 1969-08-21 |
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Family Applications (1)
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| DE19681812761 Pending DE1812761A1 (de) | 1967-12-04 | 1968-12-04 | Isoxazolylcarbamate,deren Mischungen,Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung |
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