DE2209577A1 - Herstellung von schmieroelen mit hohem viskositaetsindex - Google Patents
Herstellung von schmieroelen mit hohem viskositaetsindexInfo
- Publication number
- DE2209577A1 DE2209577A1 DE2209577A DE2209577A DE2209577A1 DE 2209577 A1 DE2209577 A1 DE 2209577A1 DE 2209577 A DE2209577 A DE 2209577A DE 2209577 A DE2209577 A DE 2209577A DE 2209577 A1 DE2209577 A1 DE 2209577A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stage
- catalyst
- component
- vol
- nickel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
- C10G65/00—Treatment of hydrocarbon oils by two or more hydrotreatment processes only
- C10G65/02—Treatment of hydrocarbon oils by two or more hydrotreatment processes only plural serial stages only
- C10G65/04—Treatment of hydrocarbon oils by two or more hydrotreatment processes only plural serial stages only including only refining steps
- C10G65/08—Treatment of hydrocarbon oils by two or more hydrotreatment processes only plural serial stages only including only refining steps at least one step being a hydrogenation of the aromatic hydrocarbons
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
- C10G2400/00—Products obtained by processes covered by groups C10G9/00 - C10G69/14
- C10G2400/10—Lubricating oil
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S208/00—Mineral oils: processes and products
- Y10S208/02—Molecular sieve
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE β MÜNCHEN 8O, MAUHHKiRCHERSTH. 45
Pf. Berg Dipl.-lng. Stopf. 8 München 80, Mouertirdi8r»lrc3e 45 «
ftr !«Αι« Ihr Schreiben Unier Zeichen Datum 4^-7 *x *-"A "&χ
Anwaltsakte 22 179
ESSO Research and Engineering Company linden, H. J. (USA)
"Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex'1
Diese Erfindung betrifft die Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex mittels einem Zweistufen-Hydrokra
ckverfahr en.
Die Eigenschaften zufriedenstellender Schmieröle und spezifischer Arten von Schmierölen sind dem Fachmann bekannt.
Bei der Herstellung von Schmierölen, die für bekannte und
309022/1012 _2-
stetig wechselnde spezifische Zwecke verwendet werden können und die annehmbare Eigenschaften aufweisen, erfordern
im allgemeinen die Raffinierungsverfahren eine sorgfältige Auswahl der Rohstoffe und eine zur Herstellung des gewünschten
Produkts ausgeklügelte Kombination von Raffinierungsstufen.
Es ist daher erwünscht, daß man in der Lage ist den Forderungen der Verbraucher dadurch Rechnung zu tragen, daß
man ein Beschickungsspektrum verwendet, das so breit wie möglich ist und im besonderen aus wenigen^erwünschten Beschickungen
besteht, durch das man unter Erreichen guter Ausbeuten die zur Herstellung eines gewünschten, wertvollen
Produkts, wie eines Schmieröls mit hohem Viskositätsindex, erforderlichen Raffinierungsstufen auf ein Minimum
bringt.
Es i3t bekannt, daß verbesserte Schmieröle durch ein Vielstufen-Hydrierungsverfahren
hergestellt werden können, bei dem Schmierölfraktionen der Hydrierung unter wechselnden
Bedingungen unterworfen werden, bevor die Hydrierung zur Öffnung der Naphthenringe in polycyclische Ifephthene abläuft.
Solche Verfahren sind in der US-Patentschrift 2 915 452 beschrieben, wobei man irgendeinen geeigneten
Metallhydrierungskatalysator in jeder Stufe verwendet, obgleich Kobaltmolybdat bevorzugt wird.
309822/1012 _3_
Dieses Verfahren ist in der Hinsicht eingeschränkt, daß
seine Beschickungen auf Schmierölfraktionen beschränkt sind und daß die in der zweiten Stufe verwendeten Katalysatoren
nicht ausreichend selektiv sind, um eine große Ausbeute an Öl mit hohem Viskositätsindex zu erreichen.
Nach der Erfindung wird ein Zweistufen-Hydrokrackverfahren
zur Herstellung eines hoch qualitativen Schmieröls, das durch, einen hohen Viskositätsindex gekennzeichnet ist, verwendet.
Nach dem Verfahren bringt man eine Kohlenwasserstoff
be Schickung, vorzugsweise eine hoch siedende, schwere
Petrolölbeschickung, mit Wasserstoff und einem Hydrierungskatalysator in der ersten Stufe unter solchen Bedingungen
in Kontakt, daß die Hydrierung der in der Beschickung vorhandenen kondensierten Ringaromaten maximal und das Hydrokracken
der Beschickung und hydrierten Produkte minimal erfolgt. Der Abstrom aus der ersten Stufe kann unmittelbar
der zweiten Stufe des Verfahrens zugeleitet oder gegebenenfalls vor der zweiten Stufenbehandlung G-as-ü'lüssigkeit-Trennverfahren
unterworfen werden, um dadurch irgendein Nebenprodukt, nämlich Ammoniak, Schwefelwasserstoff und/
oder leichte Kohlenwasserstoffe, die sich gebildet haben können, zu entfernen.
Der Abstrom der ersten Stufe wird in der zweiten Stufe mit Wasserstoff und einem Katalysator, der eine kristalline
Aluminiumoxidsilikatzeolith-Komponente und eine Hydrie-
309822/1012 -4-
rungskomponente enthält, unter Bedingungen in Kontakt gebracht,
daß ein wesentlicher Teil der in der Beschickung vorhandenen polycyclischen Naphthene selektiv in Einzelringnaphthene
überführt und ein wesentlicher Teil der in der Beschickung vorhandenen isomerisierbaren Paraffine
isomerisiert wird. Die Bedingungen der zweiten Stufe sind so ausgewählt, daß eine geringere als ungefähr 15 Gew.^ige,
vorzugsweise weniger als ungefähr 10 Gew.^ige, Umwandlung, bezogen auf die Beschickung zu der zweiten Stufe, bei 34O0G
und leichteren Produkten eintritt.
Zu geeigneten Beschickungen für das Verfahren gehören Kohlenwasserstoffe,
Gemische von Kohlenwasserstoffen und besonders Kohlenwasserstoff-Fraktionen, deren vorherrschende
Teile Anfangssiedepunkte über ungefähr 3400C aufweisen.
'Vorzugsweise haben weniger als ungefähr 5 Vol.# des Beschickungsöls einen Siedepunkt unter ungefähr 370 C. Die
Siedepunkte sind, es sei denn, daß dies anders angegeben ist, bei atmosphärischem Druck gemessen. Zu nicht einschränkenden
Beispielen brauchbarer Verfahrensbeschickungen gehören Rohülvakuumdestillate <aus Paraffin- oder
Naphthenerdölen, d. h. wachshaltige Erdöle, entasphaltier- J te Rückstandsöle, die schwersten Fraktionen aus dem kutalytischen
Krackzyklus stammender Öle, Verkokungsdestillate und/oder thermisch gekrackte Öle, Hochvakuumgauöle und
dergleichen. Diese Fraktionen können aus Erdölen, öchiefer-
3Ü9822/1012
ölen, Teersandölen, Kohlenhydrierungsprodukten und dergleichen
stammen. Im allgemeinen hat die Beschickung eine Saybolt-Universal-Viskosität
bei 380G von wenigstens ungefähr 50 Sekunden und vorzugsweise von wenigstens ungefähr 100
Sekunden. Gewöhnlich sollte die Beschickung eine nicht höhere Viskosität als ungefähr 300 Saybolt-Universal-Sekunden
bei 1000C aufweisen
Die Hydrierung der ersten Stufe wird bei einer Temperatur im Bereich von ungefähr 340 bis ungefähr 45O0O, vorzugsweise
von ungefähr 340 bis ungefähr 4120O, durchgeführt.
Die Drücke liegen im Bereich von ungefähr IO5 bis ungefähr
350 ata (1500 - 5OOO psig). Die flüssige, stündliche
Durchsatzgeschwindigkeit (Vol/Vol/Std.) liegt im Bereich von ungefähr 0,1 bis 10,0, vorzugsweise von ungefähr 0,2
bis 2,0. Das Wasserstoffbeschickungsverhältnis liegt zwischen
ungefähr 178 und 1780 (TOOO und 10 000), vorzugsweise zwischen ungefähr 356 und 1780 Hm3/m5 (2000 und 10 000
SCF/bbl.). Während der Mechanismus der ersten Beschickungsreaktion nicht genau zu definieren ist, wird als gegeben
vorausgesetzt, daß die Umwandlung eines wesentlichen Teils der in der Beschickung vorhandenen aromatischen Verbindungen, die sonst unerwünschte Produkte bei der nachfolgenden
Hydrierung bilden würden, in Verbindungen, die keine unerwünschten Produkte in der nachfolgenden Stufe bilden, z. B.
mehrkernige Naphthene und dergleichen, erfolgt.
309822/1012
Der in der ersten Stufe verwendete Katalysator enthält ein oder mehrere Metalle der Gruppen VIB oder VIII des Periodensystems, wie Kobalt, Molybdän, Nickel, Wolfram und. dergleichen,
vorzugsweise in gebundener Form als Sulfid oder Oxid oder deren Gemische. -Das hier beschriebene Periodensystem
ist in "The Encyclopedia of Chemistry", Reinhold Publishing Corporation, 2. Ausgabe (1966), Seite 793, beschrieben.
So sind als Katalysatoren die Sulfide von Ni-W, Ni-Mo, Co-Mo, Co-W oder Gemische derselben auf einem geeigneten
Träger, wie Bauxit, Aluminiumoxid, Siliciumdioxid, Siliciumdioxidaluminiumoxid und dergleichen als Katalysatoren
der ersten Stufe vorgesehen. Vorzugsweise sollte der
Träger ein Nicht-Zeolith sein, und er sollte weiterhin nut· geringe Mengen eines kristallinen Aluminiumoxidsilikat- !
Zeolithe, beispielsweise weniger als 20 Gew.^ und vorzugsweise weniger als 9 Gew.^, insbesondere weniger als 5 Gew.#,
bezogen auf das Gesamtgewicht des Katalysators, enthalten;·
Ein bevorzugter Katalysator enthält das Sulfid von Ni-W
auf Al2O,,
Die zweite Stufe des Verfahrens wird unter weniger Schweren
Bedingungen als die erste Stufe durchgeführt. Die Temperaturbereiche liegen zwischen ungefähr 230 und ungefähr
34O0C, obgleich so hohe Temperaturen wie ungefähr 37O0C
verwendet werden können. Die Beschickungsgeschvvinciigkeit ist im allgemeinen höher als in der ersten Stufe und liegt
309822/1012
zwischen 0,1 und 10 Vol/Vol/Std., vorzugsweise zwischen
ungefähr 0,5 und 5 Vol/Vol/Std.o Druck und Rücklaufgasgeschwindigkeiten
sind ungefähr die gleichen wie in der ersten Stufe.
Während der Hydrierung der zweiten Stufe wird die Umwandlung in Produkte mit Siedepunkten unter 34-O0O unter ungefähr
15 Gew.^, vorzugsweise unter ungefähr 10 Grewo$, gehalten,
während die mehrkernigen Naphthene einschließlich der mehrkernigen Naphthene, d. h. solche mehrkernigen
Naphthene, die in der •«•nfangsbeschickung vorlagen und die,
die in der ersten Stufe gebildet wurden, weitgehend in Einzelringnaphthene umgewandelt. Die Umwandlung der mehrkernigen
Naphthene in Einzelringnaphthene führt zu einer wesentlichen Erhöhung des Viskositätsindex des Produkts.
Außerdem v/erden in der zweiten Stufe die Normalparaffine weitgehend in verzweigtkettige Strukturen isomerisiert, wodurch
die Schmierölausbeute und der Yiskositätsindex des
Produkts erhöht werden. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Erläuterung der beobachteten Viskositätsindex-Erhöhung im
Hinblick auf die Tatsache, daß der Reaktionsablauf nicht genau definiert werden kann, auf Erwägungen beruhte
Der Katalysator der zweiten Stufe ist ein Katalysator auf Zeolithbauis, vorzugsweise ein Katalysator auf ITaujasitbacis.
Die Alkalimotullatome, das Silicium, Aluminium und
309822/1012
der Sauerstoff sind in dem Zeolith in Form eines Aluminiumsilikatsalzes
in einer "bestimmten und übereinstimmenden kristallinen Struktur angeordnet. Die Struktur enthält eine
große Anzahl kleiner Hohlräume, die durch eine Anzahl noch kleinerer Hohlräume oder Kanäle miteinander verbunden
sind. Während Bowohl die natürlichen als auch synthetischen
Faujasite verwendet werden können, steht der letztere leichter zur Verfügung und wird daher bevorzugt. Verfahren '
zu ihrer Herstellung sind in der Literatur beschrieben.
Das Aluminiumoxidsilikat kann in Wasserstofform, in der
mehrwertigen Metallform oder in der gemischten Wasserstoffmehrwertigen Metallform vorliegen. Die mehrwertige Metalloder
Wasserstofform der Aluminiumoxidsilikat-Komponente kann nach irgendeinem allgemein bekannten und in der Literatur
beschriebenen Verfahren hergestellt werden. Typisch für solche Verfahren ist der Ionenaustausch der in dem
Aluminiumoxidsilikat enthaltenen Alkalimetallkationen durch Ammoniumionen oder andere leicht zum Zerfall zu
bringende Kationen, wie Methyl-substituierte, quarternäre Ammonium!onen. Das ausgetauschte Aluminiumoxidsilikut kann
dann zum Austreiben von Ammoniak bei erhöhten Temperaturen erhitzt werden, wodurch man die Wasserstofform des Materials
erhält. Es kann aber auch die Ammoniumionen-ausgetauschte
Form mit Losungen der gewünschten Salze unter Bildung der mehrwertigen Metallform rückausgetauscht werden.
309822/1012
Das Wasserstoffaluminiumoxidsilikat kann in der gegebenen Form als solches verwendet werden oder kann einer Dampfbehandlung
bei erhöhten Temperaturen zur Stabilisierung gegen hydro thermischen Abbau unterv/orf en werden« Die Dampfbehandlung
scheint in vielen Fällen auch eine wünschenswerte Änderung der Kristallstrukturen zu bewirken, wodurch
man eine verbesserte Selektivität erhält.
Die gemischten Wasserstoff-mehrwertigen Metallformen der
Aluminiumoxidsilikate sind ebenso vorgesehen. Nach einer Ausführungsform wird die Metallform des Aluminiumoxidsilikats
mit Ammoniumkationen ionenausgetauscht und dann teilweise mit lösungen der gewünschten Metallsalze rückausgetauscht,
biß der gewünschte Grad an Austausch erreicht ist. Die verbliebenen Ammoniumionen werden später während der
thermischen Aktivierung zu Wasserstoffionen zum Zerfall gebracht«
Geeigneterweise sind die zum Austausch vorgesehenen mehrwertigen Metalle Übergangsmetalle und werden aus den Metallen
der Gruppen VIB und VIII des Periodensystems ausgewählt. Zu bevorzugten Metallen gehören Hiekel, Molybdän,
Wolfram und dergleichen.
Zusätzlich zu den ionenausgetauschten mehrwertigen Metallen kann das Aluminiumoxidsilikat als nicht ausgetauschter
Bestandteil eine oder mehrere Hydrierungskomponenten, näm-
309822/1012 "10"
- ίο -
lieh Übergangsmetalle, vorzugsweise Metalle der Gruppen
VIB und VIII des Periodensystems und ihre Oxide und/oder Sulfide enthalten. Solche Hydrierungskomponenten können mit
dem Aluminiumoxidsilikat nach irgendeinem Verfahren kombiniert werden, das ein geeignet inniges Gemisch liefert, wie
beispielsweise durch Imprägnieren. Zu Beispielen für die hier vorgesehene Verwendung geeigneter Hydrierungsraetalle
gehören Wickel, Wolfram, Molybdän, Platin und dergleichen und/oder deren Oxide und/oder deren Sulfide. Gemische von
irgendwelchen zwei oder mehreren dieser Komponenten können ebenso verwendet werden. In einer Ausführungsform enthält
der Katalysator ein Faujasit-Basismaterial, das mit einer
Metallhydrierungskomponente imprägniert ist, die Metalle der Gruppe VIB und/oder der Gruppe VIII und/oder ihre Oxide
und/oder ihre Sulfide, wie Kobalt, Nickel, Wolfram, Molyb4 dän, Metalle der Platingruppe und deren Gemische enthält· j
Solche Gemische von Sulfiden von Metallen, wie Nickel- j Wolfram, Nickel-Molybdän, Kobalt-Wolfram und Kobalt-Molyb-?
dän, sind hier vorgesehen.
Das SiliciumdioxidiAluminiumoxid-Molverhält«is des Kataly4
sators der zweiten Stufe ist höher als ungefähr 2,5 und liegt vorzugsweise im Bereich von ungefähr 2,5 bis 10, inqbesondere
zwischen ungefähr 3 und 6. Der Porendurchmesserί
des kristallinen Aluminiumoxidsilikats kann im Bereich vor! ungefähr 5 bis 15 S und vorzugsweise von ungefähr 6 bis
309822/1012
13 $ liegen. Der Alkalimetalloxidgeh< des Katalysators
oolite geringer als ungefähr 2,0 Gew.$, vorzugsweise geringer als 0,5 Gew.$, bezogen auf die Gesamtaluminiuinoxidsilikat-Zubereitung,
sein0
In einer "bevorzugten Ausführungsform enthält der Katalysator
ein Edelmetall, wie Palladium oder Platin, auf H-Faujasit.
In der besonders bevorzugten Ausführungsforin enthält der in der zweiten Stufe des Verfahrens verwendete Katalysator
ein Gemisch von (1) einer amorphen Komponente, (2) 10 bis 70 Gew.i<3 (bezogen auf den Gesamtkataiysator) kristalline
Aluminiumoxidsilikat-Komponente und (3) eine Hydrierungskomponent'e.
Katalysatoren dieser Art sind in beispielhafter V/eise und mehr im einzelnen in den US-Patentschriften
3 547 807, 3 304 254 und 3 304 808 angegeben bzw. beschrieben.
Vorzugsweise enthält der Katalysator ein Gemisch von (1) einer Hauptkomponente mit dem Gehalt eines amorphen l'rägers,
tui dem eine oder mehrere Übergangsmetall-Hydrierungskomponenten,
vorzugsweise aus Metallen der Gruppen VlB und VIII des Periodensystems und/oder ihren Oxiden und/
oder ihren Sulfiden, abgelagert ist bzw. sind und (2) eine
i'-loinere I'oupononte mit dem Gehalt eines kristallinen AIuj.iirjiumoy-idr;ilj.k;jtzeolithe
mit einem höheren üiliciumdi-
3Ü9022/1012 ~Vl~
BAD ORIGINAL
oxid:Aluminiumoxid-Molverhältnis als ungefähr 2,5 und einem geringeren Alkalimetallgehalt als 2,0 Gew.^ (als
Alkalimetalloxid), bezogen auf die Aluminiumoxidsilikat-Endzubereitung, und die kleinere Komponente enthält abgelagert
auf ihr oder ausgetauscht damit eine oder mehrere Übergangsmetall-Hydrierungskomponenten, vorzugsweise Metalle
der Gruppen VIB und VIII des Periodensystems und/oder ihre Oxide und/oder ihre Sulfide.
Die amorphe Komponente (Träger) des Katalysators der zweiten Stufe kann ein oder mehrere der in großer Zahl vorliegenden
nicht kristallinen Materialien mit hoher Porosität sein. Der poröse Träger ist wünschenswerterweise anorganisch,
wobei es jedoch ebenso eine organische Zubereitung sein kann. Zu typischen porösen Trägern gehören Diatomeenerde,
gesintertes Glas, feuerfester Stein (Schamott), organische Harze, Aluminiumoxid, Siliciumdioxid-Aluminiumoxid,
Zirkonoxid, Titanoxid, Magnesiummetallhalogenide, Sulfate, Phosphate, Silikate und dergleichen. Vorzugsweise wird
Aluminiumoxid oder Siliciumdioxid-stabilisiertes Aluminiumoxid (vorzugsweise 1-5 Gew.$ Siliciumdioxid, bezogen auf
den Gesumtträger) verwendet.
Geeignete Hydrieruiißskomponenten, die dem porösen Träger
zugeführt werden können, sind die Übergangsinetalle und/
oder ihre Oxide und/oder ihre Sulfide.. Die Metalle cind vorSU^oweise solche der Gruppen VIB und VIII den Perioden-
309822/1012 ^0 oniGmAL
systems, und zu ihnen gehören beispielsweise Chrom, Molybdän,
Wolfram, Kobalt, Nickel, Palladium, Platin, Eisen, Rhodium und dergleichen» Die Metalle, Metalloxide oder
-sulfide können allein oder in Kombination dem Träger zugegeben werden. Die bevorzugten Hydrierungskomponenten
sind Nickel-, Wolfram- und Molybdänmetalle und ihre Oxide und/oder ihre Sulfide. Bei der Verwendung der Hydrierungskomponenten liegen diese wahrscheinlich in einer gemischten
Metall/Metalloxid- oder Metall/Metalloxid/Metallsulfid-Form
vor. Die Hydrierungskomponenten werden dem Träger in geringeren Anteilen von ungefähr 1 bis 25 Gew.$, bezogen
auf die gesamte amorphe Komponente des Katalysators der zweiten Stufe, zugegeben. Die Hydrierungskomponenten, die
auf dem porösen Träger abgelagert sind, können die gleichen
sein, wie die Hydrierungskomponenten, die in der kristallinen Aluminiumoxidsilikat-Komponente des Katalysators der
zweiten Stufe verwendet werden, oder sie können von diesen verschieden sein.
Die amorphe Komponente des Katalysators der zweiten Stufe kann in jeder geeigneten Weise hergestellt werden. Wenn
beispielsweise Siliciumdioxid-Aluminiumoxid verwendet wird, kann das Siliciumdioxid und Aluminiumoxid mechanisch gemischt
oder wahlweise chemisch mit den Metalloxiden, wie durch Kogelierung, kombiniert werden. Es kann entweder das
Siliciumdioxid oder Aluminiumoxid vor dem Mischen mit dem anderen auf sich ein oder mehrere Metalloxide abgelagert
309822/1012
-H-
aufweisen. Es kann auch das Siliciumdioxid und Aluminiumoxid zuerst gemischt und dann mit den Metalloxiden imprägniert
werden.
Die bevorzugte amorphe Komponente des Katalysators der zweiten Stufe enthält Aluminiumoxid mit Nickeloxid und
Wolframoxid oder Molybdänoxid. Das Gewichtsverhältnis Nickeloxid zu Wolframoxid oder Molybdänoxid kann im Bereich
von ungefähr 1:25 bis 25»1 liegen und liegt vorzugsweise
im Bereich von 1:4 bis 1:6. Schließlich kann das Gewichtsverhältnis
des Trägers zu dem Gesamtmetalloxid im Bereich von ungefähr 20:1 bis 1:20 und vorzugsweise im Bereich von
4*1 bis 8:1 liegen.
Die amorphe Komponente und die kristalline Aluminiumoxidsilikat-Komponente des Katalysators der zweiten Stufe kön4» ι
. i;Vi
nen nach irgendeinem geeigneten Verfahren zusammengebracht
werden, wie beispielsweise durch mechanisches Mischen der
Partikel, wodurch man ein Gemisch in Partikelform enthält, das nachfolgend getrocknet und gebrannt wird. Der Katalysator kann auch dadurch hergestellt werden, daß man weiche,
plastische Gemische der pulverisierten Komponenten extrudiert und danach trocknet und brennt. Vorzugsweise v/ird
der Gesamtkatalysator dadurch hergestellt, daß man die metallausgetauschte Zeolithkomponente mit Aluminiumoxid
oder Siliciumdioxid-stabilisiertem Aluminiumoxid mischt und das Gemisch unter Bildung von Katalysatorpelleta extru-
309822/1012 -15-
dierto Die Preßlinge werden danach mit einer wäßrigen Lösung
von Nickel- und Molybdän- oder Wolframmaterialien unter Bildung des Endkatalysators imprägniert.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die in der zweiten Stufe vorgenommene Umwandlung der Kohlenwasserstoffkomponenten
mit Siedepunkten über 34O0O in Materialien mit Siedepunkten
unter 3400C, vorzugsweise unter ungefähr 15 Gew.^, bezogen
auf das Beschickungsmaterial der zweiten Stufe, gehalten wird.
Der Abstrom des Zweistufen-Verfahrens dieser Erfindung
wird durch herkömmliche Verfahren getrennt, wie mittels Destillation in gewünschte Fraktionen, z. Bo 1600O und
leichter'(sofern vorhanden), 160 - 2900C, 290 - 34O0C,
340 - 4270C und 4270C und darüber. Die Fraktion, bei einem
Siedepunkt von 340 - 427 C, kann dem Kreislauf der ersten Stufe zur weiteren ^iskositätsindexverbesserung wieder zugeführt
werden. Die 340 - 427°C-Fraktion und die 427°C+- Fraktionen werden gewöhnlich zusanimengegeben und entwachst,
wodurch man das gewünschte Schmieröl mit hohem Viskositätsindex erhält. Die Entfernung des V/achsmaterials
in den gewünschten Liengen wird nach irgendeinem der hierzu
verwendeten, allgemein bekannten Verfahren bewirkt, wodurch man Öle mit dem gewünschten niederen Ütockpunkt erhält.
Das Entwachsen zum Erhalten außergewöhnlich niederer Stockpunkte i:;t bei manchen Scirmierölen wesentlich und
3098 2 2/1012 -1&-
kann dadurch bewirkt werden, daß man eine oder mehrere
Stufen der Lösungsmittelextraktion mit einem Lösungsmittel, wie Propan, Methyläthylketon, Toluol und anderen mit geeignetem
Abschrecken und Filtern zwischen den Stufen und danach Wiedergewinnung des Lösungsmittels mittels Destillation
verwendet. Diese Entwachsungsstufe ist nur insofern Teil dieser Erfindung, als sie erforderlich ist, um Schmieröle
mit den gewünschten Stockpunkten zu erhalten.
Wenn gewünscht, kann die kombinierte, entwachste Fraktion weiterhin dadurch verbessert v/erden, daß man sie mit wasserfreiem
HF, wie in der US-Patentschrift 3 463 724- beschrieben,
oder mit irgendeinem anderen, dem Fachmann bekannten ähnlichen Behandlungsmittel behandelte
Bei der Durchführung dieser Erfindung kann irgendeine geeignete Vorrichtungsanordnung dazu verwendet werden, um
das Öl mit dem Katalysator in Gegenwart eines Wasserstoffüberschusses in j edei- Stufe in Kontakt zu bringen. Beispielsweise
kann der Katalysator in Form von einem oder mehreren V/irbel-, Gravitations- oder Festbett (en) von kleinen
Partikeln gehalten werden, durch die das Öl im Aufoder Abstrom parallel geführt oder im Gegenstrom geleitet
wird. Eine Schlämme des Katalysators in Öl kann ebenso verwendet werden. Es kann ein Dampfphasen-, Flüssigphasen-
oder Gemischtphucen-Kontukt verwendet werden. Üblicherweise
liegt der Katalysator in Form kleiner Pellets oder stab-
309822/1012 "1^"
ähnlicher Strangpreßlinge vor, die in einem Reaktionsgefäß in einer Vielzahl von Festbetten enthalten sind, und das
Öl und der Wasserstoff werden zusammen im Abstrom durch die Betten bei gesteuerter Temperatur, gesteuertem Druck
und gesteuerten Pließgeschwindigkeiten geführt. Das Verfahren kann diskontinuierlich oder kontinuierlich durchgeführt
werden. Der Abstrom wird gekühlt und das Ölprodukt von dem wasserstoffangereicherten Gas, das dem Kreislauf
wieder zugeführt wird, abgetrennt.
Die Kontaktzeit des Katalysators und der Beschickung in der ersten und zweiten Stufe kann teilweise abhängig von der
verwendeten Temperatur und den verwendeten Durchsatzgeschwindigkeiten weitgehend geändert v/erden. Im allgemeinen
können Besohiekungsgesohwindigkeiten in der ersten Stufe
im Bereich von ungefähr 0,1 bis 10 Vol/Vol/Std· und vorzugsweise von 0,2 bis 2 Vol/Vol/Std· verwendet werden« Die
Kontaktzeiten in der zweiten Stufe können im Bereich von 15 bis 500 Minuten und vorzugsweise von 60 bis 120 Minuten
liegen.
Die Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, die eine bevorzugte Ausführungsform als
Strömungsdiagramm darstellt.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnung v/ird eine Beschickung,
die ein Gemisch von 60 Gew.$ entasphaltiertem Öl und 40
309822/1012 ~18~
Gevi.fo Hochvakuumgasöl, jedes erhalten aus West Texas-Erdöl,
über die Leitung 1 und 2 in die Reaktionszone 3 eingeführt. Wasserstoff wird über die Leitung 2 zugeführt. Die
Reaktionszone enthält einen amorphen Katalysator des oben beschriebenen Typs. Das Molarverhältnis Wasserstoff zu Beschickung
wird in der ersten Stufe zwischen ungefähr 1:1 und 25:1 gehalten. Die Temperatur in Zone 3 wird zwischen
ung. 371 und 4270C gehalten. Der Wasserstoffpartialdruck
liegt im Bereich von ung. 70 - 175 ata (1000 - 2500 psig) u. die Durchsatzgeschwindigkeit der frischen Beschickung zwischen
ungefähr 0,3 bis 1,5 (Vol/Vol/Std.). Nach ungefähr 15 bis 500 Minuten Kontakt in der Zone 3 v/ird das flüssige
Produkt über die Leitung 4 entfernt und in einen Hochdruckabscheider 5 eingeführt, wo der überschüssige Wasserstoff
und die Nebenprodukte, wie Ammoniak und Schwefelwasserstoff über die Leitung 6 entfernt werden. Es ist darauf
hinzuweisen, daß der Abscheider 5 auch aus dem System entfernt werden kann und das flüssige Produkt von der Reaktionszone
3 unmittelbar der Reaktionszone 9 über die Leitung 4 zugeführt werden kann.
In der vorliegenden Ausführungsform wird die Flüssigkeit
aus dem Abscheider 5 entfernt und in die Zone 9 Über die Leitung 7 eingeführt. Wasserstoff wird über die Leitung 8
der Reaktionszone 9 zugeführt, die einen auf amorpher Basis aufgebauten, kristallinen Aluminiumoxidsilikat-Katalysator
des voraus beschriebenen Typs enthält.
309822/1012 -19-
Die Reaktionsbedingungen in Zone 9 umfassen eine Reaktionstemperatur im Bereich von ung. 260 bis 3160C, einen Wasser- ·
stoffpartialdruck im Bereich von ungefähr 70 bis 175 ata
(1000 - 2500 psig) und eine flüssige stündliche Durchsatzgescliv/indigkeit
der Beschickung der zweiten Stufe im Bereich von ungefähr 0,3 bis 1,5 Vol/Vol/Std.. Nach ungefähr
15 bis 5OO Minuten Kontakt wird das flüssige Produkt über die Leitung 10 entfernt und in einen Abscheider 11 überführt,
worin der überschüssige Y/asserstoff und Nebenprodukte, wie Ammoniak, HpS und dergleichen über die Leitung
12 entfernt werden, während das flüssige Produkt über die Leitung 13 abgeführt und in die Destillationszone 14 eingeführt
wird.
Das flüssige Produkt wird bei atmosphärischem Druck destilliert, um über Kopf einen nieder siedenden Schnitt mit
einem 5 bis 95 i° Siedepunktbereich von ungefähr 93 bis
375°C zu entfernen. Das Sumpfprodukt wird aus der Zone 14
über die Leitung 16 entfernt und kann in die Destillationszone 17 eingeführt werden, wo es unter Vakuum destilliert
wird, um verschiedene Schmieröl-Destillatschnitte über die Leitungen 18, 19 und 20 zu gewinnen. Die erhaltenen Schmieröldestillate
beinhalten einen 1.Schnitt mit einem 5 - 95$-
igen Siedepunktbereich zwischen ung. 354 und 51O0C, einen
2.Schnitt mit einem 5 bis 95$igen Siedepunktbereich zwischen
ungefähr 410 und 5990C und einen dritten Schnitt mit einem
Anfangssiedepunkt über ungefähr 5000C. Die
309822/1012 "20~
Schmierölschnitte können weiterhin verarbeitet werden, beispielsweise durch Entwachsen im Entwachser 21, wenn
Produkte mit geringerem Stockpunkt gewünscht werden, wodurch man entwachste Fraktionen aus den Leitungen 22, 23
und 24 erhält.
Die Erfindung wird weiterhin durch die folgenden Beispiele erläutert, die die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
darstellen.
30 9 8 Il I 1 0 1 2
Ein Gemisch (Siedepunkt 340 G +) aus 60 fo entasphaltiertem
Öl und 40 fo Hochvakuumgasöl, beides aus saurem "West-Texas-Erdöl",
wurde zunächst unter Nichtumwandlungsbedingungen bei 36O0G, 176 ata, 0,25 Vol/Vol/stde mit 712 Nm5 H2/m3
Beschickung über einen NiW-AIpO^-Katalysator (sulfidiert)
zur Sättigung der in der Beschickung vorhandenen Aromaten bearbeitet. Das Produkt wurde bei atmosphärischen Bedingungen
stabilisiert und das stabilisierte Produkt wurde über einen Pd auf Wasserstoff-Paujasitkatalysator bei ähnlichen
Bedingungen, ausgenommen die Temperatur und Beschickungsgeschwindigkeit, geleitet. Bs wurden die in der Tabelle I
angegebenen Werte erhalten»
309822/1012
00 NJ NJ
Katalysator
Ablauf
Temperatur, °C
Druck, atü , ,
Gasgeschwindigkeit, Nnr/nr
Vol/Vol/Stde
ölausbeute, 3400C + ,
Schmierölwerte 0
340-4270C, Fraktion, Gew.^
0API
V.l. (v/achsig)
4270C + Fraktion, Gew.#
0API
V.l. (wachsic^
V.l. (geschätzt nach DWO)
VSU bei ca. 57AÖ~C
VSU bei ca. 99 C
N2, ppm
S, ppm
| Tabelle I | Ni-W- Aluminium- oxid |
2. Stufe | Pd-H- Faujasit |
5X |
| 1. Stufe | • 2 |
4 | 300 176 712 3,6 |
|
| Ni-W- Aluminium oxid |
410 176 712 0,53 |
3 | 310 176 712 2,8 |
70,7(68,5)xx |
| 1 | 73,1 | 260 176 712 1,6 |
91,7 | 11,9XX |
| 360 176 712 0,25 |
16,6 | 93,0 | 9.7 | |
| 95 | 31,3 91 |
9,6 | 29,6 76 |
56,6XX ·*· |
| 56, <p | 29,6 76 |
82?0 | 30,0 93 81 1220 96,8 |
|
| 30,5 114 102 620 - 71,5 |
83,4 | 31,0 111 99 778 90,0 1,7 1,0 |
||
| 29,0 102 90 790 89,8 |
||||
| 28,1 7 16 |
||||
Fußnoten; χ 427 C + Fraktion aus den vorausgehenden beiden Abläufen mit Pd auf Paulasitkatalysator,
verwendet als Beschickung·
xx Anfangsbeschickungsbasis, nur 2,8 Gew.# der im Kreislauf geführten Beschickung
wurden in eine 340-4270C Schmierölfraktion umgewandelt.
wurden in eine 340-4270C Schmierölfraktion umgewandelt.
Die Angaben der Tabelle I zeigen, daß Öle mit sehr hohem Viskositätsindex (V.I) mittels einem Zweistufenverfahren
erhalten werden können, bei dem ein Katalysator auf Faujasitbasis in der zweiten Stufe verwendet wird, vorausgesetzt,
daß die Umwandlung in 34O0O und leichtere Produkte unter 15 Gewojo, bezogen auf die Beschickung der zweiten
Stufe, gehalten wird. Wenn ein ITichtzeolitkatalysator in
der zweiten Stufe verwendet wird, können Öle mit hohem V.l. nur unter Einbuße der Ausbeute erhalten werden. (Vergleiche
Spalte 2 mit Spalte 3 und 4 der Tabelle I). Wenn die Bedingungen in der zweiten Stufe so ausgelegt sind, daß ein
wesentliches Kracken in leichtere Produkte folgt, nehmen sowohl die Ausbeute als auch der Viskositätsindex des
Schmieröls ab (siehe Spalte 5 im Vergleich zur Spalte 2
der Tabelle I). Offensichtlich kann die Höhe des V.l. der
340-427°C-Fraktion durch Kreislaufführung mit dem Ergebnis
erhöht werden, daß der V.I0 91 oder höher wird, wobei in
diesem Falle das Entwachsen der kombinierten Fraktionen eine größere GeGamtschiaierölausbeute mit ausgezeichnetem
V.l. liefert.
Ein Gemisch von 60 Fluss igvolum-76 deasphaltierten Öl (DAO)
mit einem Anfan^ssiedepunkt über ungefähr 500°0 und 40
Plücüigvolum-^ Hochvakuumgas öl (HVGQ) mit einem 5-95>Jigem
oiedepunktbereich zwischen ungefähr 410 bis 599°G, wobei
,-jfiriec aus "We st-Texas Sour" Erdöl (WTS) stammt, wurde in
3008 2 2/1012
Zweistufenverfahren, wie in der Zeichnung augezeigt, behandelt.
Detaillierte Prüfangaben der Beschickung sind der Tabelle II zu entnehmen»
Die Reaktionsgefäße der ersten und zweiten Stufe hatten einen Durchmesser von 3,17 cm mit einem zentral angebrachten
6,3 mm starken thermoelektrischen Behälter, und sie enthielten Katalysatorbetten mit einer Länge von 112 cm.
Die Reaktionsgefäße wurden in einem Einzeldurchlauf, isothermischen, parallel-abwärtsgeführtem Durchflußverfahren
betrieben.
Ein Katalysator, der Nickeloxid und Molybdänoxid auf einem Siliciumdioxid-Aluminiumoxid-Träger enthielt, wurde in der
ersten Stufe verwendet. Der Katalysator enthielt ungefähr 4,5 Gew. c/o Nickeloxid und 13 Gew.?£ Molybdänoxid, bezogen auf
den Gesamtkatalysator. Das Molarverhältnis Siliciumdioxid zu Aluminiumoxid betrug ungefähr 1:5. Der Katalysator wurde
vor der Verwendung mittels herkömmlicher Verfahren vorsulfidiert, d.h. mit H9S behandelt.
C.
Die Reaktionsbedingungen der ersten Stufe sind der Tabelle III zu entnehmen. Das flüssige Gesamtprodukt aus der Reaktionszone
der ersten Stufe wurde durch einen Hochdruckabscheider geleitet, worin der überschüssige Wasserstoff und
die Nebenprodukte, d.h. H0S, Ammoniak und dergleichen, r.bgetrennt
wurden. Danach wurde die Flüssigkeit der zwoiten
3 U 9 ö V 2 I 1 0 1 2
Stufe des Verfahrens zugeführt. Es ist darauf hinzuweisen, daß der Ablauf 5 in einer "sauren" Umgebung durchgeführt
wurde, d.h. in Gegenwart von HpS und Ammoniak.
Der Katalysator der zweiten Stufe enthielt eine llolekularsiebkomponente
und eine amorphe Komponente. Die Siebkomponente bildete ungefähr 20 Gew.^ des Gesamtkatalysators und
enthielt einen Nickel-ausgetauschten, synthetischen Paujasit.
Die amorphe Komponente enthielt einen Aluminiumoxidträger und die Sieb/Trägerkombination wurde nach dem Mischen
mit NiO und WO, imprägniert. Der Katalysator wurde vor dem Inkontaktbringen mit dem Abstrom der ersten Stufe
mit HpS sulfidiert, wodurch wenigstens ein Teil des NiO J
und WO·* in ihre entsprechenden Sulfide umgewandelt wurde.
Die Gesamtmenge an vorhandenem Nickel in dem fertigen Katalysator vor dem Sulfidieren betrug 4,9 Gew.$ (errechnet
als Nickeloxid), während die Gesamtmenge an WO·,, die in
dem Katalysator vor dem Sulfidieren vorlag, 21,5 Gew.$, bezogen auf das Gewicht des Gesamtkatalysators, betrüge
Die zweite Stufe wurde bei verschieden unterschiedlichen Temperaturen von 260 bis 3160O betrieben, um die Wirkung
der Temperatur auf die Verfahrenswirksamkeit zu bestimmen«,
Weitere Verfahrensparameter der zweiten Stufe sind der Tabelle III zu entnehmen.
Die Produkte aus dem Reaktionsgefäß der zweiten Stufe 'wur—
309822/1012
den danach destilliert und entwachst, wodurch man eine erste Fraktion mit einer 5-95$igen Siedegrenze von ungefähr
371 und 4960C, eine zweite Fraktion mit einer 5-95$-
igen Siedegrenze von ungefähr 496 und 5660C, und eine dritte
Fraktion mit einem Anfangssiedepunkt über ungefähr 5660C
erhielt.
Die Tabellen III und IV zeigen die Wirkung des vorliegenden Zweistufen-Hydrokrackverfahrens auf die Farbe von
Schmieröl und die VIg-Verteilung.
Aus den Zahlen ist zu ersehen, daß eine bedeutende Farbverbesserung
des Produkts durch die Verwendung der Zweistufenbehandlung erreicht wurde. Zusätzlich ist festzustellen!
daß die VIg-Verteilung nach der ZweiStufenbehandlung nicht
nur einheitlicher war, sondern höhere und erwünschtere Werte erreichte,
Darüberhinaus wurde festgestellt, daß eine Temperatur der zweiten Stufe von ungefähr 3160C besonders wünschenswert
war, um die wertvollen Ergebnisse des vorliegenden Verfahrens zu erreichen.
Die Zahlenangaben der chromatographischen Silikagel-Flüssigphasenabtrennung
bei den aus den oben angegebenen Versuchen erhaltenen entwachsten Schmierölen sind in der Tabelle V
angegeben.
309822/1012
Es ist festzustellen, daß Schmierölschnitte aus dem Reaktionsgefäß
der ersten Stufe ungefähr 5»3 "bis 17,8 Gew.$
aromatische und polare Verbindungen, abhängig von dem Siedebereich des Schmierölschnitts, enthalten. Die Konzentration
dieser Verbindungen wird beträchtlich bei allen Schniierölschnitten
nach der Zweistufenbehandlung verringert. Die
größte Verbesserung wurde bei dem Ablauf 1 erhalten, bei dem die Reaktionstemperatur der zweiten Stufe bei ungefähr
3160C gehalten wurde. Jedoch ist darauf hinzuweisen, daß
auch eine merkliche Verbesserung bei den Abläufen 2-4, bei denen die Reaktionsbedingungen weniger schwer waren, erreicht
wurde. Eine wesentliche Umwandlung der aromatischen und polaren Verbindungen aus den Schmierölschnitten ist für
die ausgezeichnete Farbe und UV-Stabilität der Schmieröle ve rant v/o rt Ii Ch0
Die Angaben der UV-Stabilität bei Produkten eines einstufigen Arbeitsverfahrens gegenüber dem Zweistufen-Arbeitsverfahrens
der vorliegenden Erfindung sind in der Tabelle VI zusammengefaßt. Die Zahlenangaben beziehen sich auf die
aus den Beispielen 2 erhaltenen Schmierölschnitte. Die Ergebnisse sind dem minimalen Zeitbedarf gegenüber gestellt,
der für Schmieröle festgestellt wurde,die über herkömmliche
Verfahren, d»h. mittels Hydrokracken mit nachfolgender Lösungsmittelextraktion
hergestellt wurden,,
Ε:; ifjt dar· ui" hinzuv/eirjon, Λυ.:ϊ eine bedeutende Zunahme der
[I (J !j. ■ ■ / / Ί U Ί 1
Gesamt-UV-Stabilität bei den Schmierölen festzustellen war,
die über das Zweistufenverfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt v/urden. Darüberhinaus schneiden die Ergebnisse
des Zweistufenverfahrens günstig mit denen des herkömmlichen Arbeitsverfahrens ab, bei dem eine teure Lösungsmittelextraktionsstufe
nach einem Hydrokrack-Arbeitsverfahren verwendet wurde.
Ein unerwartetes Ergebnis der Verwendung des vorliegenden Verfahrens besteht darin, daß bedeutende Mengen an Düsenkraftstoffen
neben den Schmierölprodukten hergestellt werden ο Das Verfahren ermöglicht daher in flexibler Weise verschiedene
Schmieröl/Kraftstoffkombinationen, abhängig von den Forderungen, herzustellen. In dieser Hinsicht faßt die
Tabelle VII die Zusammensetzung des gesamtflussigen Produkts
aus diesen Versuchen zusammen.
Eine Ausbeute von 17,2 Gew.^ an Düsenkraftstoffen, d.h.
solchen mit einem Siedebereich von 177 - 2680C, bezogen auf
die Gesamtbeschickung der ersten Stufe, wurde im Ablauf 1 "bei einer Reaktionstemperatur von ungefähr 3160C erhalten.
Die Ergebnisse legen die Schlußfolgerung nahe, daß eine höhere Umwandlung in Düsenkraftstoffe erreicht werden kann,
wenn schwerere Reaktionsbedingungen verwendet werden.
Zusammengefaßt bringt das vorliegende Verfahren die folgenden Vorteile gegenüber den herkömmlichen Hydro/Extrak-
krack
-29-309822/101 2
tions-Koinbinat ionsve rf alir ent
1. Herstellung von Schmierölen rait geringer 3?arbintensität.
2. Herstellung von Schmierölen mit UV-Stabilität.
3. Herstellung von Schmierölen mit höherer YI-, und
wesentlich einheitlicherer Vl^-Verteilung.
4. Produktion wesentlicher Mengen von Düsenkraftstoff als Nebenprodukt,
Es wurden verschiedene Versuche durchgeführt, wobei die Katalysatoren
der ersten und zweiten Stufe variiert wurden, um die Wirkung der Katalysatorstruktur auf die Wirksamkeit
des GesamtVerfahrens zu bestimmen. Bei dem ersten Versuchssatz
war der Katalysator der ersten Stufe mit dem in Beispiel 2 verwendeten identisch. Der Katalysator der zweiten
Stufe enthielt ein Gemisch von 5 Gew.^, bezogen auf das Gewicht
des Gesamtkatalysators, Hickel-ausgetauschtes 3?aujasit
und 95 Gew.$, bezogen auf das Gewicht des Gesamtkatalysators, P2^5 un<^ Siliciumdioxid-stabilisiertes Aluminiumoxid,
wobei die Faujasit/stabilisierte Aluminiumoxidkombination
NiO und MoO^ enthielt, wobei anzunehmen ist, daß diese
nach dem Mischen des Paujasits und Aluminiumoxids abgelagert
wurden.- Die Ergebnisse der Versuche neben den Reaktionsbedingungen
unter denen dieser Versuch durchgeführt wurde, sind den Tabellen VIII, IX und X zu entnehmen. '
309822/1012
2203577
Vergleicht man das Verhalten des Katalysators der zweiten Stufe, wie er in den Beispielen 2 und 3 verwendet wurde, so
ist klar, daß der Katalysator mit dem 20 Gew.^igen Siebgehalt
gegenüber dem Katalysator mit niederem Siebgehalt überlegen ist, weil er (1) Schmieröle mit hoher einheitlicher
Viskositätsindexverteilung und (2) Schmieröle mit geringer Färbintensität zur Verfügung stellt. Vergleicht man im besonderen,
die Abläufe 3 und 4 in der Tabelle IX mit dem Ablauf 1 in der Tabelle III, so sind die folgenden Punkte
festzuhalten;
1. Niedere Reaktionstemperaturen der zweiten Stufe, doh„
316°C gegenüber 372°C waren im Beispiel 2 notwendig, um
hohe einheitliche Viskositätsindexverteilungen zu erhalten.
2. Die Farbintensität der Schmierölprodukte, die man unter Verwendung des Katalysators mit niederem Siebgehalt erhält,
waren ziemlich hoch gegenüber dem Katalysator mit 20 Gew."/>
Siebgehalt.
3. Obgleich nicht aufgezeigt, sind die UV-Stabilitäten der Schmieröle bei Verwendung von Katalysatoren mit niederem
Siebgehalt ziemlich schwach gegenüber dem Katalysator mit 20 Gew.$ Siebgehalt. Es verfärben sich daher die zuerst erwähnten
Schmieröle schnell und fällen in 2 bis 4 Tagen Schlamm aus im Vergleich zu 6 bis 26 Tagen bei den zuletzt
genannten Schmierölen.
4. Die Ausbeute an Düsenkraftstoffen mit Siedepunkten zwi-
309822/1012
seilen 177 und 2680G war ziemlich gering, wenn ein Katalysator
mit niederen Siebgehalt in der zweiten Stufe des Verfahrens verwendet wurde, gegenüber dem Katalysator mit 20folgern.
Siebgehalt.
3 0 9 8 2 2 11 0 1 2
| Tabelle | Beschickung | II | Gemischt ' |
| Prüfunto;sanr;aben | V99, SUS | der Beschickung | 159,-1 |
| Gewicht, 0API RI bei 6O0C C, Gew.# H, Gew.0/ S, Gew.'/o IT, ppm Fe, ppm Ni, ppm V, pi·»in |
19,6 1,5054 85,9 12,2 1,37 1100 1,7 0,7 1,0 |
||
| Entwachstes Öl | |||
| Trockenwachs, Gew. c/o V38, sus |
9,2 6035 |
||
| V99, SUS | 194 | ||
| VIE | 60 | ||
| 9,6 | |||
| Destillationsschnitte - Prufung'sangaben | 8,4 928 |
||
| Anfang - 4960C Gew.6/« | 67,0 | ||
| Trockenwachs, Gew V38, sus |
25 | ||
| V99, SUS | D8 | ||
| VI, | 45,2 | ||
| Farbe, ASTM | 9,6 3475 |
||
| 4960C - 5660C, Gew.^ | 131,8 | ||
| Trockenwacha, Geν/ V38, sus |
42 D8 |
||
| V99, sus | 45,2 | ||
| VIE Farbe, ASTM |
9,6 17673 |
||
| 5660C +, Gew.^ | 402 77 D8 |
||
| Trockenwachs, Gew V38, sus |
0 Flüsuigvol.'/S WTS-HVGO und | ||
| V99, SUS VIE Farbe, ASTM |
|||
| Fußnote: (1) Gemisch von 4 | |||
60 Plüsöigvol./U DAO
3 0 9 ß 2 2 I 1 U 1 2
Zweistufen-Schinierol-Kydrokraoken
Prüfungen des gesamtflüssigen Produkts
Stufe Beschl
kung I1>
1.
Arbeitsverfahren Reines
Ablauf Ur. — — 1 2 _3 4 5
Reaktior.stemperatur 0C — 388 316 260 288 288 318
Durchsat Egeschv.indigkeit
Vol/Vol/Stde — 0,5 0,5 0,5 0,5 0,5 0,49
Druck, ata H2 ^ — 176 176 176 176 105 176
Gasgeschwindigkeit Nm3 H2/mp — 890 S90 890 890 890 890
Durchschnittsalter des
Katalysators, Std. -- 394 105 154 194 231 619
Aus der Beschickung erhalten,Gew.70 «
(1. oder 2. Stufe) 100 98 98 -99 99 100 102 r*»
Gewicht, 0API 19,9 29,8 35,1 19,8 30,8 ' 30,5 30,3 %*
RI bei 60° (~y 1,5054 1,4675 1,4508 1,4655 1,4625 1,4641 1,4645<
3710C - Umwand lung ^ °' Gew. fo — 17,3 38,0 18,9 20,6 19,0 16,6 '
Stickstoff, ppm 1900 6,1 CI
<1
Schwefel, Gew.l.^ 1,37 0,06 <.0,06
<0,06 — 0,09
TIP Farbe, ASTM1^ DS,0 4,0 0,0 0,0 . 0,0 0,0 0,0
Fußnoten: (1) WTS-3-BeSchickung ("West-Texas Sour" Gemisch 60$ DAO/40^ HYGO)0
(2) (Ablauf in Gegenwart von H2 + ΈΕ-ζ + H2S, doh. saure Bedingungen), ils wurden
408 ecm t-Butylmercaptan und 58 ecm n-Butylamin pro Gallone (3,7 1) Beschickung
zu der zweiten Stufe zugeführt,,
(3) Bezogen auf WTS-3-BeSchickung der ersten Stufe.
(4) Bestimmt nach dem Verfahren wie es in den "ASTIvI Standards" 17, Seite 567,
^ Januar 1967 beschrieben ist. f
Zweistufen-Schmieröl-Hydrokracken
Schmierölprüfungen
Stufe Beschik-
kung(1 ) 1. 2.
Ablauf Hr. _J 2 3. 4 5K }
571-4960C Schnitt
Ausbeute,bezogen auf V/TS-3-Beschickung,Gew.$ 9,6 28,3 13,7 23,2 23,9 24,4 25,3
Wachsfarbe, ASTK - 41,5 ^0,0 -
Trockenwachs,bezogen auf Schmierölschnitt,Gew.70 S,4 8,2 12,0 8,9 8,3 9,6 9,2
entwachstes Cl:Ausbeute bezogen auf \7TS-3,Gew.^ 8,8 26,0 16,5 21,2 22,0 22,1 23,4
Visk.380C, SUS 928 233 172 242 217 213 236
Visk.990C, SUS . 67,0 46,9 44,6 42,5 46,5 46,0 47,1
J? VI751O) (A\ 25 76 98 77 S3 SO 77
Jt PaTbe, ASTK^; - 2,5 40,5 <1,0 40,5
<1,5 ^ 1,5 αϊ 496-566° Schnitt
Ausbeute,bezogen auf WTS-3-Beschickung,Gew.# 45,2 28,3 22,7 32,8 31,3 30,2 33,2
^J Wachsfarbe, ASTM 38 2,5 *0,5
_» Trockenwachs ,bezogen auf Schmierölschnitt ,Gew. f° 9,6 15,2 19,7 15,7 16,5 15,3 1.4,8
ο entwachstes Ö'l:Ausbeute bezogen auf v7TS-3,Gev;.^ 40,9 24,0 18,2 27,6 26,1 25,6 23,3 f
-» Visk.380C, SUS 3475 947 765 910 883 346 921 <g
Visk.990C, SUS 131,8 81,4 76,6 79,6 79,2 76,7 30,9 (
VI«(3) /an ' 42 85 94 84 87 84 37
FaTbe, ASTM^; D8,0 44,5 1,0 41,0 41,0 42,0 42,5
5660C + Schnitt
Ausbeute,bezogeη auf WTS-3-3eSchickung,Gew.# 45,2 26,1 20,6 25,1 24,2 23,1 24,4
V/achsfe.rbe, ASTLI 38 46,5 ^1,0
Tro ckenv;achs,_ be zogen auf Schmieröls chnitt, Gew. ^ 9,6 18,8 21,9 22,5 19,8 19,5 19,3
entwachstes ö'l:Ausbeute bezogen auf 'VTS-3,Gew.# 40,9 21,2 16,1 19,4 19,4 22,6 19,7
Visk.38°C, SUS 17673 3005 2874 3133 3150 2820 3248 ro
Vist99°C, SUS 402 171,5 172,9 176,8 178,6 165,0 179,4 ro
VI7 (3) /Δ>
77 97 101 97 98" 97 97 ο
Pa5*b9, ASTlT^ . D3,0 48,0
<1,5 4:2,0 ^2,5 2,5 44,0 ^O
(1) WTS-3-BeSchickung ("Weat-Texas-Sour": Gemisch 60$ DAO/
40$ HVGO)0
(2) Ablauf in Gegenwart von H2 + ITE? + H2S, doh. saure
Bedingungen - 408 ecm t-Butylmercaptan und 58 ecm
n-Butylamin vmrden pro Gallone (3,7 l) Beschickung der zweiten Stufe zugeführt0
(3) Bestimmt nach dem Verfahren, das in "ASTIi Standards"17, Seite 810, Januar 1967, beschrieben ist, d.ho D 2270-64.
(.;) Bestimmt nach dem Verfahren, das in den "ASTM Standards" 17, Seite 565, Januar 1967, beschrieben ist.
-36-3 0 53 V / Z / 1 (Π 2
CD
CXJ
Zweistufen-Schmieröl-Hydrokracken
Silikagelabtrennung der entwachsten Schmieröle
Stufe
Beschickung
Ablauf
gesättigte
aromatische
polare Kohlenwasserstoffe Entwachst 496-5660C Schnitt (Gew.;
gesättigte
aromatische
polare Kohlenwasserstoffe Entwachst 5660C + Schnitt (Gew.^)
gesättigte
aromatische
polare Kohlenwasserstoffe
1. Stufe WT S-3
2. Stufe
gesamtflüssiges Produkt aus der 1. Stufe AV ,11J »CD Λ1;
Fußnoten: (1) In Gegenwart von reinem Wasserstoff
(2) Ablauf in Gegenwart von H2 + NH^ + I
d.h. unter sauren Bedingungen
(2) Ablauf in Gegenwart von H2 + NH^ + I
d.h. unter sauren Bedingungen
| 82,2 | 98,7 | 88,5 | 95,5 | 90,9 | 89,6 | I |
| 16,8 | 0,9 | 10,9 | 4,2 | 8,7 | 10,1 | U» |
| 1,0 | 0,4 | 0,6 | 0,3 | 0,4 | 0,3 | I |
| 89,2 | 98,7 | 92,4 | 95,8 | 93,2 | 93,1 | |
| 10,1 | 1,1 | 7,1 | 3,9 | 6,4 | 6,5 | |
| 0,7 | 0,2 | 0,5 | 0,3 | 0,4 | 0,4 | |
| 94,7 | 99,0 | 96,0 | 97,0 | 96,0 | 96,6 | |
| 4,8 | 0,8 | 3,5 | 2,6 | 3,5 | 3,2 | |
| 0,5 | 0,2 | 0,5 | 0,4 | 0,5 | 0,2 | |
| f 1 \ UV-Stabilitätsangaben "- ' / |
1. Stufe | 1«Stufe/ |
| Entwachstes | 2«Stufe | |
| Schmieröl | 5(2) | |
| 371-4960G | 3(2) | 6Λ·" |
| Schnitt | ||
| 496-5660G | 8 | |
| Schnitt |
566ÜC + Schnitt 2
(2)
Kerkömmliclies Hydro- kracken
mit nachfolgender Lösungsmittelextraktion!'
26+
Fußnotent
(1) 10 ml Schmierölfraktion wurden in ein Fläschohen mit
40 ml Passungsvermögen gegeben, leicht verschlossen (vorzugsweise mit einem Bauaiwol3pfiopfen), und in ein
nach Süden gerichtetes Fenster gestellt. Die Zahlen geben die Tage des Verbleibens in dem Fenster an bis
Schlammniederschlag auftrat.
(2) Schwerer, dunkler Schlamm
(3) Spuren blasser Schlamm
(4) Minimal akzeptable Zeiten, die als zufriedenstellend für UY hochstabile Schmieröle angesehen werden.
309822/1012
Zweistufen-Schmieröl-Hydrokrackverfahren
Kraftstoffausbeute durch Hochvakuumdestillation
Stufe
Arbeitsverfahren
Ablauf Nr.
Ausbeute, bezogen auf WTS-3-Beschickung, Gew. $>
Anfangssiedepunkt - 94°C Benzin, 94-177°C
Düsenkraftstoff, 177-2680C Heizöl, 268-3440C
Kat. Beschickung, 344-3720C
wachsiges Schmieröl, 3720C+
(D
2.
100
| 1 | Heines | H„ | 3 | 4 | 5(2) . | |
| 0,2 | 2 | 0,2 | 0,2 | |||
| 0,5 | 5,8 | 0,2 | 2,0 | 2,5 | 2,0 | |
| 3,0 | 17,2 | 1,5 | 5,4 | 2,4 | 5,5 | |
| 2,5 | 8,1 | 4,5 | 8,0 | 8,5 | 6,1 | |
| 6,0 | 2,5 | 6,4 | 2,2 | 2,9 | 2,5 | |
| 3,1 | 62,1 | 3,4 | 79,3 | 81,4 | 83,4 | |
| 82,7 | 79,4 | |||||
Fußnote: (1) WTS-3-Beschickung ("West-Texas Sour" Gemisch 60$ DA0/40# HYGO).
(2) Ablauf in Gegenwart von H2 + UHt + H2S, d.h. unter sauren Bedingungen
— 408 ecm t-Butylmercaptan und 58 ecm n-Butylamin wurden pro Gallone
(3,7 1) Beschickung der zweiten Stufe zugeführt.
| Zweistufen-Hydrokrackverfahren über amorphe Katalysatoren mit niederem | 1^ 1. | 1. | 2.(3) | 3. | Siebgehalt |
| Prüfung der Beschickung und des gesamtflussigen Produkts | 316 | 2. | 372 | ||
| Stufe . WTS-3-Be-/ Schickung/ |
388 | 0,41 | 344 | 0,52 | |
| Ablauf | 0,5 | 176 | 0,48 | 176 | 4. |
| Reaktionstemperatur, C — | 176 | 890 | 176 | 890 | 372 |
| Durchsatzgeschwindigkeit, Vol/Vol/Std.— | 890 | 470 | 890 | 549 | 0,50 |
| Druck, ata Hp — | 395 | 505 | 105 | ||
| Gasgeschwindigkeit, Um /m — | 102 | 98 | 890 | ||
| Durchschnitts-KatalysatoralterjStd. | 98 | 30,0 | 100<5> | 33,9 | 589 |
| Gesamtflussiges Produkt | 29,8 | 1,4648 | 30,5 | 1,4550 | |
| Gewonnen, Gew.$ 100 | 1,4675 | 13,3 | 1,4634 | 29,8 | 99 . |
| Gewicht, 0API 19,9 | 17,3 | <0,5 | 15,0 | «1,0 | 33,3 |
| RI bei 6O0G 1,5054 | 4,0 | 41,0 | 1,4586 | ||
| >( A ) Umwandlung Gew.?öv ' 0 |
27,7 | ||||
| T.I.P. Farbe, ASTM D8,0 | 2,5 |
Fußnoten: (Λ) WTS-3-BeSchickung ("West-Texas Sour") (Gemisch 60$ DAQ/40$ HYGO).
() 4,5 Gewo^ KiO, 13,0 Gew.$ MoO, auf einem Siliciumdioxid-Aluminiumoxid-Träger.
(3) 95 Gew.$ (KiO, MoO5VP2O,- aufpeinem Siliciumdioxid-Aluminiumoxid-Träger
und 5 Gew.$ Ui-aus get anseht es Jau^asit, bezogen auf den.G-eisanrtkatalysator
(4) 100 Gew.fo Ausbeute 3720O +, bezogen auf die Beschickung der ersten Stufe
bzw. der zweiten Stufe
(5) geschätzt.
Olprufung
Stufe
WTS-3-Beschickung
Ablauf Kr.
371-4960C Schnitt
Ausbeute, bezogen auf die Beschickung zu
R-1(3) oder R-2(3), Gev/.γ> ^ 9,6
R-1(3) oder R-2(3), Gev/.γ> ^ 9,6
- Trockenv/achs ,bezogen auf den Schmierölschnitt ,Ge"w.8,4
entwachstes öl: Ausbeute ,bezogen auf Beschick.Gev/$8,8
Visk. 380C, SUS 928
entwachstes öl: Ausbeute ,bezogen auf Beschick.Gev/$8,8
Visk. 380C, SUS 928
C^ Visk. 990C, SUS 67,0
ο VLp 25
(ß Farbe, ASTM
496-5660C Schnitt
496-5660C Schnitt
^0 Ausbeute, bezogen auf die Beschickung zu
^ R-1(3) oder R-2(J), Gew.fo 45,2
^ R-1(3) oder R-2(J), Gew.fo 45,2
_i TrockenT/achs^bez. auf den Schmierölschnitt ,Gew. fo 9,6
ο entv/achstes öl:Ausbeute ,bez.auf BeSchickung,Gew.^40,9
-> Visk. 380C, SUS 3475
n> Visk. 990C, SUS 131,8
VLp 42
Far"be, ASTM D8,0
5660C + Schnitt
Ausbeute, bezogen auf die Beschickung zu
R-KJ) oder R-2(3), Gew.& 45,2
R-KJ) oder R-2(3), Gew.& 45,2
Trockenv/achs,bez.auf den Schmierölschnitt,Gewo^ 9,6
entwachste s öl:Ausbeut e,be ζ.auf Be s chi ckung,Gew.MO,9
Viä& 38°C, SUS 17673
Visk.990C, SUS . 402
77
?arbe, AS'Tll
D8,0
(D
28,3
8,2
26,0
233
46,9 76
2,5
46,9 76
2,5
23,3
15,2
24,0
947
81,4
26,1 18,8 21,2 3005 171,5 97
2.
(2)
27,8
8,5
25,4
239
47,3
78
8,5
25,4
239
47,3
78
31,3
14,5
27,2
79,5
£2,0
27,2
19,8
21,8
3003
172,2
98
19,8
21,8
3003
172,2
98
26,3
9,8
9,8
23,7
217
46,4
82
1,5
1,5
15,2
23,0
826
76,0
35
£3,0
23,0
826
76,0
35
£3,0
25,7
20,7
20,4
4226
167,1
98
20,7
20,4
4226
167,1
98
25,5
9,4
23,1
177
44,8
96
£2,0
9,4
23,1
177
44,8
96
£2,0
24, S
17,8
17,8
20,5
657
71,5
96
£3,0
19,8
21,7
15,5
2088
21,7
15,5
2088
145,3
105
105
27,3 3,7
24,9
149
43,3
102 2,0
25,7 17,2
91 ■*
536 68,4 93 £5,0
19,3 19,6
15,5 1944 140,5 107
£3,5 £4,5 £.5,0 D3,0
FuSnoten: Siehe Seite 41
(1) 4,5 Grew β ^ ITiO, 13,0 Gew.# MoO,, bezogen auf den
Siliciumdioxid-Aluminiumoxid-Träger.
(2) 95 Gew„$ (ITiO, MoO3)ZP2O5, bezogen auf den Siliciumdioxid-Aluminiumoxid-Träger
und 5 Gew.^o M-ausgetauschtes
Faujasit, bezogen auf den Gesamtkatalysator.
(3) Erste bzw. zv/eite Stufe.
309822/1012
Tacielle Σ
Stufe
Ablauf Nr.
Ausbeute, bezogen auf die Beschickung zur 1. oder 2. Stufe, Gew.^
Anfangssiedepunkt - 94°C
Benzin, 94-177°0 Düsenkraftstoff, 177-2680C
Heizöl, 268-344°C Kat. Beschickung, 344-3720C wachsiges Schmieröl, 3720C
WTS-3-Be-Schickung
1. V
100
0,5 3,0 2,5
6,0
3,1 82,7
0,2 2,0 3,3 7,1 2,7 86,7
0,2 1,0
3,7 6,6 2,6 85,0
10,9
8,3 3,9 70,4
10,4 8,8 4,0 72,7
Fußnoten: (1)
~"—————
bezogen auf den Siliciumdioxid-
4,5 Gew.i» NiO, 13,0 Gew. Aluminiumoxid-Trägere '
(2) 85 f° (NiO, ΜοΟ·ζ)/Ρρ05, bezogen auf den Siliciundioxid-Aluminiumoxid-Träger
und 5 fo Ni-ausgetatischtes Paujasit.
(3) Anfangssiedepunkt - 177°C
Claims (3)
- - 43 Patentansprüche :>y. Verfahren zur Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskosität sindex dadurch gekennzeichnet, daß man eine Petroleumbeschickung in einer ersten Stufe, mit Wasserstoff und einem Katalysator, der eine Hydrierungskomponente, nämlich Metalle der Gruppen VIB und VIII des Periodensystems, ihre Oxide und/oder ihre Sulfide enthält, bei einer !Temperatur im Eereich von ungefähr 34O0G bis ungefähr 45O0G bei einem Druck im Bereich von ungefähr 105 - 350 ata, und bei einer Durchsatzgeschwindigkeit der Flüssigkeit im Bereich von ung. 0,1 bis ung. 10,0 Vol/Vol/Stde in Kontakt bringt, danach wenigstens einen Teil des Abstroms der ersten Stufe in einer zweiten Stufe unter weniger schweren Temperatur- und Durchsatzgeschwindigkeitsbedingungen mit Wasserstoff und einem Katalysator, der von dem Katalysator der ersten Stufe verschieden ist, in Kontakt bringt, wobei der Katalysator eine kristalline Aluminiumoxid-Silikatzeolitkomponente und eine Hydrierungskomponente, nämlich Metalle der Gruppen VIB und VIII des Periodensystems, ihre Oxide und/oder ihre Sulfide enthält, und man die zweite Kontaktstufe bei einer Temperatur von ungefähr 230° bis ungefähr 370 C, bei einem Druck von ungefähr'105 bis ungefähr 350 ata und bei einer Durchsatzgeschwindigkeit der Flüssigkeit von ungefähr 0,1 bis ungefähr 10,0 Vol/Vol/Stde durchführt und ein Schmieröl gewinnt.3098 2 2/1012
- 2. Verfahren gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet , daß die Hydrierungskomponente des Katalysators der ersten Stufe Metalle, Oxide oder Sulfide der Metalle von Kobalt, Molybdän, Nickel und/oder Wolfram enthält.
- 3. Verfahren gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator der.ersten Stufe eine amorphe Komponente aufweist.4. Verfahren gemäß Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet , daß der Katalysator der ersten Stufe zusätzlich eine kristalline Alumino-Silikatzeolitkomponente aufweist.5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, d-aß die amorphe Komponente Aluminiumoxid oder Siliciumdioxid-Aluminiumoxid enthält 06. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 4 oder 5, d a durch gekennzeichnet1, daß der Katalysator der ersten Stufe ein Gemisch eines Nickel-ausgetauschten Faujasite und wenigstens ungefähr 95 Gew.^, bezogen auf den Gesamtkatalysator, ein Gemisch von Molybdänoxid und Nickeloxid, abgelagert auf einem P2O^ stabilisiertem SiIiciumdioxid-Aluminiumoxid-Träger, enthält.309 8 22/1012"1 "T)7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1-5 dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator der ersten Stufe ein sulfidiertes Iiickel-Wolfram-Aluminiumoxid enthält»8. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1-7 dadurch gekennzeichnet, daß die Hydrierungskomponente des Katalysators der zweiten Stufe Metalle, nämlich Kobalt, Nickel, Molybdän, Wolfram und/oder Metalle der Platingruppe enthält»9. Verfahren gemäß Anspruch 8 d a d u r c h gekennzeichnet , daß der Katalysator der zweiten Stufe eine kristalline Alumino-Silikatkomponente, welche mit der Hydrierungskomponente imprägniert ist, enthält.10. Verfahren gemäß Anspruch 8 d a d 'u r c h gekennzeichnet , daß die Hydrierungskomponente des Katalysators der zweiten Stufe Palladium und der Zeolit der zv/eiten Stufe die Wasserst of form eines Faujasite ist.11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche. 1-10 dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator der zweiten Stufe zusätzlich eine amorphe Komponenteauf v/eist.30982 2/101212. Verfahren gemäß Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet , daß die amorphe Komponente Aluminiumoxid oder Siliciumdioxid-Aluminiumoxid enthält.13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator der zweiten Stufe ein Gemisch von (1) einer amorphen Komponente, (2) einer kristallinen Alumino-Silikatzeolit- · komponente, die 10-70 Gew./£ des Katalysators ausmacht, wobei der Zeolit ein SiO2JAIpO,-Verhältnis von wenigstens 2,5 und einen Alkalimetallgehalt von weniger als 2 Gew.fo (ein Alkalioxid),, bezogen auf die Gesamtzeolitkomponente enthält, und (3) eine Hydrierungskomponente aufweist.14. Verfahren gemäß Anspruch 13 dadurch gekennzeichnet , daß der Katalysator der zweiten Stufe ein Gemisch von ungefähr 20 Gew.^o (bezogen auf den Gesamtkatalysator) eines Nickel-*ausgetauschten Faujasite, Aluminiumoxid und eine Hydrierungskomponente, nämliche Oxide und/oder Sulfide von Nickel, Wolfram, Molybdän und ihrer Gemische,enthält. ;15· Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 — 14 dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakttemperatur der ersten Stufe im Bereich von ungefähr 340° bis ungefähr 4120C und die Durchsatzgeschwindigkeit der ersten Stufe im Bereich von ungefähr 0,2 bis ungefähr 2,0Vol/Vol/Stde liegt.309822/1012 -47-2-';. η v-i α 17 - 47 -16. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1-15 dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktte'mperatur der zweiten Stufe im Bereich von ungefähr 230° bis ungefähr 340 G und die Durchsatzgeschwindigkeit der zweiten Stufe im Bereich von ungefähr 0,5 "bis ungefähr 5,0 Vol/Vol/Stde liegt.17. Verfahren gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwandlungsmenge in Produkte mit einem Siedepunkt unter ungefähr 34O0O in der zweiten Stufe unter 15 G-ew.^, bezogen auf das Gewicht der Beschickung zur zweiten Stufe 9 liegt018. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1-17 dadurch gekennzeichnet, daß in der Petroleumölbeschickung -//eniger als 5 Vol.$ des öls einen Siedepunkt unter ungefähr 370 0, sowie eine Saybolt Universal Viscosity bei 380O von wenigstens 50 Sekunden haben.19. Verfahren zur Herstellung von Schmierölen mit hohem Viskositätsindex gemäß Anspruch 1 und unter besonderem Hinweic auf die Beispiele und die begleitende Zeichnung.3 0 9 K /. 2 I 1 0 1 2ι*L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US20085471A | 1971-11-22 | 1971-11-22 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2209577A1 true DE2209577A1 (de) | 1973-05-30 |
| DE2209577C2 DE2209577C2 (de) | 1988-12-29 |
Family
ID=22743478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2209577A Granted DE2209577A1 (de) | 1971-11-22 | 1972-02-29 | Herstellung von schmieroelen mit hohem viskositaetsindex |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3788972A (de) |
| JP (1) | JPS5441610B2 (de) |
| AU (1) | AU459380B2 (de) |
| CA (1) | CA965030A (de) |
| DE (1) | DE2209577A1 (de) |
| FR (1) | FR2160792A1 (de) |
| IT (1) | IT950140B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2851208A1 (de) * | 1977-11-29 | 1979-06-07 | Shell Int Research | Verfahren zur herstellung von kohlenwasserstoffen |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4072603A (en) * | 1976-10-29 | 1978-02-07 | Suntech, Inc. | Process to make technical white oils |
| US4162962A (en) * | 1978-09-25 | 1979-07-31 | Chevron Research Company | Sequential hydrocracking and hydrogenating process for lube oil production |
| US4240900A (en) * | 1979-05-18 | 1980-12-23 | Exxon Research & Engineering Co. | Process for the hydrogenation of olefins and aromatic compounds |
| US4743355A (en) * | 1979-10-15 | 1988-05-10 | Union Oil Company Of California | Process for producing a high quality lube oil stock |
| US4743354A (en) * | 1979-10-15 | 1988-05-10 | Union Oil Company Of California | Process for producing a product hydrocarbon having a reduced content of normal paraffins |
| US4419271A (en) * | 1979-10-15 | 1983-12-06 | Union Oil Company Of California | Hydrocarbon conversion catalyst |
| US4292166A (en) * | 1980-07-07 | 1981-09-29 | Mobil Oil Corporation | Catalytic process for manufacture of lubricating oils |
| CA1203225A (en) * | 1981-08-07 | 1986-04-15 | Stephen M. Oleck | Two-stage hydrocarbon dewaxing hydrotreating process |
| US4592828A (en) * | 1984-05-07 | 1986-06-03 | Mobil Oil Corporation | Process for upgrading petroleum residua |
| US4849093A (en) * | 1987-02-02 | 1989-07-18 | Union Oil Company Of California | Catalytic aromatic saturation of hydrocarbons |
| US5543035A (en) * | 1994-08-01 | 1996-08-06 | Chevron U.S.A. Inc. | Process for producing a high quality lubricating oil using a VI selective catalyst |
| FR2818628B1 (fr) * | 2000-12-21 | 2003-03-07 | Rhodia Chimie Sa | Systeme generateur d'hydrogene et procede d'hydrodeshalogenation |
| DE60303385T2 (de) * | 2002-07-12 | 2006-09-14 | Shell Internationale Research Maatschappij B.V. | Verfahren zur herstellung eines schweren und eines leichten schmier l-grund ls |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1914457A1 (de) * | 1968-03-22 | 1969-11-13 | British Petroleum Co | Verfahren zur Herstellung von Schmieroelen |
| US3494854A (en) * | 1968-04-01 | 1970-02-10 | Sinclair Research Inc | Two-stage catalytic hydrogen processing of a lube oil |
| DE2043849A1 (de) * | 1969-09-05 | 1971-03-11 | Atlantic Richfield Company, New York, NY (VStA) | Verfahren zur Herstellung von Schmieröl |
| DE2105832A1 (de) * | 1970-01-26 | 1971-07-29 | Atlantic Richfield Company New York, NY (V St A ) | Verfahren zur Herstellung von Schmier öl mit hohem Viskositatsindex |
-
1971
- 1971-11-22 US US00200854A patent/US3788972A/en not_active Expired - Lifetime
-
1972
- 1972-02-18 CA CA135,124A patent/CA965030A/en not_active Expired
- 1972-02-23 AU AU39255/72A patent/AU459380B2/en not_active Expired
- 1972-02-29 JP JP2099872A patent/JPS5441610B2/ja not_active Expired
- 1972-02-29 DE DE2209577A patent/DE2209577A1/de active Granted
- 1972-03-10 FR FR7208483A patent/FR2160792A1/fr not_active Withdrawn
- 1972-03-13 IT IT21785/72A patent/IT950140B/it active
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1914457A1 (de) * | 1968-03-22 | 1969-11-13 | British Petroleum Co | Verfahren zur Herstellung von Schmieroelen |
| US3494854A (en) * | 1968-04-01 | 1970-02-10 | Sinclair Research Inc | Two-stage catalytic hydrogen processing of a lube oil |
| DE2043849A1 (de) * | 1969-09-05 | 1971-03-11 | Atlantic Richfield Company, New York, NY (VStA) | Verfahren zur Herstellung von Schmieröl |
| DE2105832A1 (de) * | 1970-01-26 | 1971-07-29 | Atlantic Richfield Company New York, NY (V St A ) | Verfahren zur Herstellung von Schmier öl mit hohem Viskositatsindex |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2851208A1 (de) * | 1977-11-29 | 1979-06-07 | Shell Int Research | Verfahren zur herstellung von kohlenwasserstoffen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2160792A1 (de) | 1973-07-06 |
| US3788972A (en) | 1974-01-29 |
| JPS5441610B2 (de) | 1979-12-10 |
| AU3925572A (en) | 1973-08-30 |
| JPS4862803A (de) | 1973-09-01 |
| IT950140B (it) | 1973-06-20 |
| DE2209577C2 (de) | 1988-12-29 |
| CA965030A (en) | 1975-03-25 |
| AU459380B2 (en) | 1975-03-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19724683B4 (de) | Verfahren zum Veredeln eines Stickstoff und Schwefel enthaltenden Naphta-Ausgangsstoffes | |
| DE69404320T2 (de) | Hydrokrack- und hydrodewax-verfahren | |
| DE69211486T2 (de) | Kohlenwasserstoffumwandlungskatalysatoren | |
| DE2855448A1 (de) | Verfahren zur spaltung von schweren kohlenwasserstoffstroemen | |
| DE2209577A1 (de) | Herstellung von schmieroelen mit hohem viskositaetsindex | |
| DE2041219B2 (de) | Verfahren zum hydrokracken hoch- siedender kohlenwasserstoffe | |
| US3929617A (en) | Hydrocracking extraction process for lubes | |
| DE2424296A1 (de) | Herstellung von schmieroelen | |
| DE3685578T2 (de) | Prozess zur katalytischen entwachsung von mehr als einem aus einer raffinerie stammenden grundoel-precursor. | |
| DE3114210C2 (de) | ||
| DE2854258C2 (de) | ||
| DE69006261T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Basisschmierölen. | |
| DE2405116A1 (de) | Verfahren zur herstellung von schmieroelen | |
| DE1250039C2 (de) | Verfahren zum hydrocracken von stickstoffhaltigen kohlenwasserstoffoelen | |
| DE2431562C2 (de) | ||
| DE4003175A1 (de) | Verfahren zur herstellung von oxidationsstabilen und kaeltestabilen grundoelen und mitteldestillaten | |
| DE2432026C2 (de) | ||
| DE1198952B (de) | Verfahren zur katalytischen Umwandlung von Kohlenwasserstoffdestillaten in niedriger siedende Produkte | |
| DE3871732T2 (de) | Schweroelcrackverfahren. | |
| DE3787710T2 (de) | Verfahren zur Fabrikation von Kerosin und/oder Gasölen. | |
| DE2126603A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Schmierölen und Benzinen | |
| DE69505278T2 (de) | Katalysator, seine verwendung und verfahren für seine herstellung | |
| DE69004670T2 (de) | Katalytisches Verfahren zur Herstellung von Schmierölen mit niedrigem Stockpunkt. | |
| DE1645773A1 (de) | Verfahren zur selektiven Erzeugung von Kohlenwasserstoffen im Benzinsiedebereich | |
| DE2024649A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Schmierölen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: SCHWABE, H., DIPL.-ING. SANDMAIR, K., DIPL.-CHEM. |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |