DE2260023A1 - Schaltungsanordnung zur sichtbarmachung der fernsprechnummer eines rufenden teilnehmers bei dem fernsprechapparat des angerufenen teilnehmers - Google Patents
Schaltungsanordnung zur sichtbarmachung der fernsprechnummer eines rufenden teilnehmers bei dem fernsprechapparat des angerufenen teilnehmersInfo
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Description
8822-72/H/Elf
ital. Anm. No. 22221 A/72
vom 22.3.1972
Societä Italiana Telecomunicazioni Siemens s.p.a., Mailand (Italien)
Schaltungsanordnung zur Sichtbarmachung der Fernsprechnummer eines rufenden Teilnehmers bei dem Fernsprechapparat des angerufenen Teilnehmers
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum übertragen
der Nummer eines rufenden Teilnehmers von einer zentralgesteuerten
Fernsprechvermittlungsstelle zu dem Fernsprechapparat des gerufenen Teilnehmers und zur Sichtbarmachung der Nummer bei
dem Fernsprechapparat des gerufenen Teilnehmers.
Mit den z.Zt. üblichen Fernsprechapparaten kann ein angerufener Teilnehmer den rufenden Teilnehmer nur dadurch identifizieren,
daß er den Anruf beantwortet und mündlich verlangt, der Anrufer
möge sich vorstellen.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Schaltungsanordnung anzugeben,
mit der die Nummer des rufenden Teilnehmers beim gerufenen Teilnehmer
visuell angezeigt werden kann, was aus verschiedenen Gründen erwünscht ist. Daß festgestellt werden kann, wo der Anruf
herkommt, ohne daß die Gesprächspartner miteinander in Verbindung treten, ist insbesondere für die Ermittlung störender Teilnehmer
von Bedeutung. Ausserdem ist es möglich zu erfahren, für wen das Gespräch bestimmt ist, bevor man den Hörer abhebt, wodurch die Teilnahme einer fremden Person an dem Gespräch vermieden
wird, falls mehrere Personen Zugang zu dem gleichen Fernsprechgerät haben. In Arbeitsumgebungen mit einem betriebsinternen
Fernsprechnetz, wo festgelegte zweiseitige Verbindungen zwischen
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den Personen bestehen, ist es möglich, auf diese Weise unerwünschte
Verbindungen zu vermeiden.
Der gerufene Teilnehmer hat ferner die Möglichkeit, eine
Auswahl zwischen den Teilnehmern zu treffen, mit denen er in Fernsprechverbindung treten kann, und dabei diejenigen Teilnehmer
herauszusuchen, mit denen er direkt sprechen will, während er dem übrigen Personal die Aufgabe überläßt, die Anrufe zu beantworten,
die von irgendeinem anderen Anrufer kommen.
Es ist ferner möglich, gegebenenfalls den Anruf eines Teilnehmers
festzustellen, der wegen einer vorübergehenden Abwesenheit des Angerufenen keine Antwort erhalten hatte, wenn
die Rufnummer des letzten anrufenden Teilnehmers nicht nur auf
dem Telefonapparat des gerufenen Teilnehmers erscheint, sondern auch in Speicherelementen gespeichert bleibt und anschließend
abgelesen werden kann.
Die Erfindung besteht aus einer übertragungseinrichtung,
die in der zentralen Vermittlungsstelle installiert ist, und aus einer Empfangsvorrichtung, die bei den Fernsprechteilnehmern
installiert ist, die diesen Service in Anspruch nehmen v/ollen.
Die übertragungseinrichtung für die übertragung der Adresse
bzw. Nummer des anrufenden Fernsprechteilnehmers moduliert aufgrund eines Befehlsignals mit die Nummer bildenden Gleichstromkriterien
eine im Klangband liegende Sprechfrequenz und sendet das modulierte Signal zu dein entsprechenden Sprechweg,
der in der Vermittlungsstelle von dem rufenden Teilnehmer belegt wird. Ferner sind (logische) Verknüpfungsorgane vorgesehen,
die bei Feststellung der erfolgten Verbindung der Leitung des gerufenen Teilnehmers mit der Sprechleitung des rufenden Teilnehmers
der übertragungseinrichtung für die Nummer des rufenden Teilnehmers das BefehiEignal und ein darauffolgendes Befehlasignal
für die übertragung des Anrufstromes zum gerufenen Teilnehmer
übermitteln.
Die Empfangsvorrichtung für den Empfang der Nummer des
rufenden Teilnehmers wird im Nebenschluß mit den Drähten der Teilnehmerleitung gekoppelt und enthält:
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modulierte Ein Trennfilter, das beim Empfänger das/sprechfreguenz-.
signal ableitet;
eine Kriterienabtasteinrichtung, welche der Sprechfrequenz
die Gleichstromkriterien entnimmt;
einen Kriterienidentifizierer, der die Ziffarnimpulse und
die Zwischenziffernpausen identifiziert und an getrennten Ausgängen die Ziffernimpulse und die Impulse für die Ziffernidentifizierung
abgibt; .
einen Ziffernzähler, der die Ziffernidentifizierungsimpulse
zählt; , . ·
eine Verteilungsschaltung, die an verschiedene Ausgänge die
jeder Ziffer entsprechenden Ziffernimpulse zuweist;
einen Impulszähler für jede Ziffer, der die Ziffernimpulse zählt; -
sovjie Anzeigeorgane, die von den Ausgängen der Impulszähler
gesteuert (zum Leuchten gebracht) werden.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung eines nicht einschränkenden
Beispiels für die Verwirklichung der Erfindung. Das Beispiel bezieht sich auf die Anwendung der Erfindung für eine
Haus- oder Nebestellenanlage mit ausjäreistelligen Zahlen bestehenden
Teilnehmernummern. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild des Systems;
Fig. 2 im Detail die Schaltungsanordnung der Empfangsvorrichtung;
.
Fig. 3 einige Schwingungsformen der Schaltungsanordnung -der
Fig. 2.
Figur 1. Die übertragungseinrichtung enthält ein zur
Vermittlungsstelle CC gehörendes Übertragungsgerät TI für die
Übermittlung der Kummer des rufenden Teilnehmers zum Apparat des gerufenen Teilnehmers UT auf der Fernsprech-Leitungsschleife
a,b. Der vorgewählte Code besteht aus Gleichstromkriterien, die analog zu denen sind, die bei der Scheibenwahl gesendet werden;
hinzu kommen ein Signalisierungsbeginnkriterium und ein Kriterium
für das Signalübermittlungsende. Die Schwingungsform einer der
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— 4 —' .
Kummer "233" entsprechenden Signalisierung ist in dein Schaubild
L in Fig. 3 dargestellt. Das üirertragungsgerät TI r.oduliert
mit den Gleichstromkriterien eine Tonfrequenz von 425 Hz, die sie der Leitungsschleife des gerufenen Teilnehmers übermittelt.
Logische Verknüpfungsorgane OL steuern die übertragung cer Nummer, sobald in der Vermittlungsstelle die Verbindung zv.-ischen
der Fernsprechleitung des rufenden Teilnehmers und der Leitung des gerufenen Teilnehmers hergestellt wurde, und unterbinden
die Übermittlung des Anrufstromes bis zur vollständigen
Übermittlung der Kammer. Die praktische Ausführung des Übermittlung
sgerätes und der Verknüpfungsorgane, die es überwachen, hängt von der Art der Vemittlungsanlage ab, bei welcher das
System Anwendung findet. In hier betrachteten Falle einer Zeitmultiplex-Nebenstellenanlage
besteht das Ubermittlungsgerät aus einem 425 Hz-Oszillator, der ar. die Sprechleitung über einen
Schalter wie eine beliebige Fernsprechleitung angeschlossen ist. Die Modulation mit der Gleichstromsignalisierung erfolgt
mittels dieses Schalters (ein derartiges Modulationsverfahren
wird in dem italienischen Patent Kr. 834.797 beschrieben).
In der Empfangsanordnung R1 trennt das Trennfilter F das
25 Hz-Rufsignal von dem .modulierten 425 Hz-Signal. Eine Kri-r
terienabtastvorrichtung RIV entnirrst der Tonfrequenz das modulierende
Impulssignai, wodurch die Schwingungsform L gemäß. Fig. 3 wiederhergestellt wird. In der Scbvingungsfonu L
stellt der Impuls S. von einer Dauer von 32 msec ein Kriterium für den Signalisierungsbeginn dar (Start) . Der Impuls S-, von
der gleichen Dauer ist ein Kriterium für das Signalisierungsende
(Stop). Die Ziffern und die beiden oben genannten Kriterien
sind durch Pausen P, , P2 r P^ r Ρά von einer Dauer von 32 msec
unterbrochen. Jede Ziffer besteht aus einer Impulsfolge von. 16 msec, die durch Pausen der gleichen Dauer unterbrochen
werden.
Ein Kriterien-Identifizierer IC identifiziert die Ziffernimpulse
und die Ziffernzwischenpausen, wobei an verschiedenen Ausgängen Ziffernimpulse und Ziffernidentifizierungsimpulse,
die den Ziffernzwischenpausen entsprechen, abgegeben werden.
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Ein Ziffernzähler C zählt die Ziffernidentifizierungsimpulse.
Eine Verteilerschaltung D weist verschiedenen Ausgängen die Ziffernimpulse zu, die jeder Ziffer entsprechen, und sendet
sie zu einem entsprechenden Zähler CK1, CN9 bzw. CN-. Die Aus-•gange
der Zähler sind an eine Decodierschaltung DF angeschlossen, welche die Eingangssignal^ in Erregungssignale für
die eine sichtbare Anzeige liefernden Anzeigeorgane V umformt. Die Decodierschaltung gibt die Ausgangssignale ppur ab,- wenn
sie durch eine Folge von Zünd- oder Tastbefehlen/gespeist wird, die von der Schaltung ACC erzeugt werden. Dies erfolgt dann,
wenn die Rufsignal-Abtastschaltung RIV2 bei Anwesenheit des .
ersten Zuges der 25 Hz-Schwingung des Rufsignals aktiviert wird. Die Abtastschaltung bleibt für die gesamte Zeit aktiviert,
in der das Rufzeichen andauert, und auch für eine festgelegte
Zeitdauer danach. .
Die Schaltung R*zum Feststellen des Zustandes des Gabelum-
tiT, schalters bewirkt schließlich mit einem Befehlssignal/das
öffnen von Trenngliedern r der mit der Leitung des Fernsprechteilnehmers
verbundenen Drähte*des Empfangsgerätes, wenn der Handapparat (Hörer) abgehoben wird, und bewirkt die Einschaltung
der optischen Anzeigeorgane für den gesamten Zeitraum, währenddessen der Handapparat abgehoben bleibt.
Figur 2. Die Unterscheidung zwischen den Signalen von
25 Hz und 425 Hz erfolgt in dem Filter F aufgrund ihrer Amplitude, da das 425 Hz-Signal mit einer wesentlich niedrigeren
Amplitude als der normalen Amplitude des Rufstromes zugeleitet wird. In dem aus den Widerständen R , R-, R3 bestehenden
Spannungsteiler reicht die an den Enden von R- angelegte Spannung,
die von dem 425 Hz-Signal verursacht wird, nicht aus, den Transistor T in den Leitzustand zu bringen, im Gegensatz
zu dem Rufstrom. Das Eingangsfilter enthält ein Bandpaßfilter
mit einer Abstimmfrequenz von 425 Hz, bestehend aus dem Transformator TR,, aus den Kondensatoren C,, C^, Cg und aus den
Induktivitäten L1 und L2·
Das 425 Hz-Signal am Ausgang des Filters wird durch den Kondensator C4 dem Eingang eines Verstärkers der Α-Klasse zuge-
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leitet, bestehend aus dem Transistor T- und aus den Vorspannungswiderständen
R5, Rg, R^, Rg. Das Ausgangssignal des A-Verstärkers
wird über die Dioden D- und D3, die eine Spannünrjsschv/elle
bilden, an eine Beschneidungs- oder Begrenzungsstufe angelegt, die aus einem Transistor T3 und -aus den Widerstünden
Rg, R besteht. Diese sendet das beschnittene Signal zur monostabilen
Kippstufe LA, die zum Feststellen der Hüllkurve 425 Hz-Signals dient. Die beschriebene Schaltung stellt die
Abtastvorrichtung RIV, dar. t
Die beiden Ausgänge L und I der monostabilen Kippstufe LA
steuern die beiden monostabilen Kippstufen M,' und M,r in dem
Kriterienidentifizierer IC, die eine Relaxationszeit von
24 lusec haben. Die aus der Kippstufe M. und aus dein NAND-Glied
N1 bestehende logische Schaltung identifiziert die Start-
und Stopimpulse, mit denen der Ziffernzähler C am Anfang und
am Ende des Signalisierungsempfangs auf Null gestellt wird.
Die aus der monostabilen Kippstufe M2 und aus dem NAND-Glied
N~ bestehende logische Schaltung identifiziert die Ziffernzwischenpausen und die Pausen, die dem Startimpuls und
dem Stopimpuls jeweils folgen und vorangehen, und somit den Empfang der einzelnen Ziffern. Die monostabile Kippstufe M3
empfängt Impulse entsprechend den Anstiegs-Vorderflanken der Schwingung am Ausgang des NAXD-Gliedes N-; diese Impulse steuern
die Vorwärtsschaltung des Ziffernzählers C. Die Ausgänge des Ziffernzählers führen zu dein Verteiler D, der aus den drei
NAND-Gliedern N3, N4, N5 besteht, über welche aufgrund des
Inhaltes des Zählers C die Ausgangsimpulse der monostabilen Kippstufe H3 die Zähler CN1, CN2, CN3 auf Null stellen, bevor
zu diesen die Zählimpulse CK1, CK2, CK3 gelangen. Letztere
werden unmittelbar am komplementären Ausgang der monostabilen Kippstufe LA abgeleitet und werden an die genannten Zähler
(Register) über die NAND-Glieder Ng, N7, Ng verteilt, die der
Reihe nach von den Ausgangssignalen des Ziffernzählers aufgetastet
werden.
In den drei Zählern CN1, CN2, CN3 ist am Ende der Signalisierung
die Nummer des rufenden Fernsprechteilnehmers enthalten.
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·« "7 —
Die in den Zählern enthaltenden Informationen gelangen über
Decodierungsschaltungen DF, , DF2 , DF3 zu den Anzeigeorganen
V,, V~, ν.,. Bei Erscheinen der nächstfolgenden Signalisierung
werden die Zähler auf Null gestellt, und sie speichern die neue Nummer bis eine darauffolgende Kummer aus der Vermittlungsstelle
eintrifft. Das Aufleuchten der Anzeigeorgane ist von einer Zustimmung
durch die Aufleuchtsteuerschaltung ACC.abhängig, die
bei Ankunft des 25 Hz-Rufstromes in Betrieb gesetzt wird. Wenn das Rufsignal eine bestimmte Polarität annimmt, bewirkt es die
Sättigung des Transistors T, durch entsprechende Ströme in den Widerständen R. , R2 und im Basis-Emitter-Übergang des Transistors
T1.
Am Ausgang des Transistors T. bzw. an dessen Las.twider-.stand
R. erhält man Impulszüge, die einer monostabilen Kippstufe
MU mit einer Relaxationszeit von 4-5 Sek; und von der Art-, daß
sich bei jedem Eingangssignal der Relaxationszyklus wiederholt, zugeleitet werden. Sie bleibt umgeschaltet, bis das Rufsignal
beendet ist, und während der 4-5 Sekunden, die dem Signalende folgen. Die monostabile Kippstufe MU verwirklicht die Schaltung
RIV2 in Fig. 1. Die Anzeigeorgane leuchten auf, wenn das Ausgangssignal
des NAND-Gliedes N9 den Binärwert 1 hat, d.h. wenn
das Potential an irgendeinem seiner drei Eingänge den Binärwert O hat.
überbrückt man durch Handbetätigung die dargestellten
Klemmen, A, P, so betätigt man die Dauerbeleuchtung der Anzeigeorgane.
Bei geöffneten Klemmen wird das Aufleuchten automatisch
von der Schaltung ACC verursacht. Im weiteren Verlauf -der. Beschreibung sei angenommen, daß die Klemmen A, P geöffnet sind.
Bei geöffnetem Gabelumschalter (Handapparat aufgelegt) befindet sich der Ausgang des NAND-Gliedes N. auf dem Potential 1, demzufolge
wird die Aktivierung der Anzeigeorgane durch das Ausgangssignal Μ2Γ .der monostabilen Kippstufe MU gesteuert. Für
den gesamten Zeitraum, in dem der Anruf strom übersandt .wird
(und für die darauffolgenden 4 Sekunden), ist diese kippstufe
aktiviert (M251- auf Potential O) , und die Anzeigeorgane sind
erleuchtet. Hebt der angerufene Teilnehmer den Handapparat ab, wird die Klemme G1 mit Masse verbunden, und das Relais SS in
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der Tdentifizier-Schaltung R*wird erregt und öffnet die Kontakte
r, wodurch die S igna Ii sier ung senipf angs.schaltung von der
Leitungsschleife getrennt wird. Gleichzeitig, wenn die rnonostabile
Kippstufe HU aktiviert ist, kommt über das NAND-Glied
N.. ein Umschaltungsbefehl für die bistabile Kippschaltung
B, , dessen Ausgang über das NAND-Glied N._ ein Signal vom
Binärwert O an den Eingang des NAND-Gliedes Ng abgibt, so daß
die Anzeigeorgane bei Beendigung des Aktivierungszustandes der monostabilen Kippstufe MU weiter eingeschaltet bleiben. Sobald
der Handapparat aufgelegt wird, bringt das Signal vom Binärwert O am Ausgang des Inverters I. die bistabile Kippschaltung
B. wieder in Ruhestellung, der ein Signal vom Binärwert 1 am Ausgang des NAND-Gliedes N,- entspricht, so daß die Anzeigeorgane gelöscht werden und das System für die Anzeige einer
neuen Signalisierung vorbereitet wird.
Die bistabile Kippschaltung B. schaltet nicht um, wenn die monostabile Kippstufe MU nicht aktiviert wird. Dies schließt
das Aufleuchten der Anzeigeorgane dann aus, wenn der Teilnehmer den Fernsprechapparat für einen eigenen Anruf benutzt.
Die aktivierte monostabile Kippstufe MU wird zurückgestellt, wenn zur gleichen Zeit zum Empfangsgerät eine Signalisierung
eines anderen rufenden Fernsprechteilnehmers gelangt. Die Rückstellung wird von dem Impuls BR, gesteuert, der am Ausgang des
NAND-Gliedes N3 erscheint und zugleich zur Nullstellung des
Zählers CN. dient. Die beschriebene Schaltungsanordnung wird von einer Speiseschaltung (nicht dargestellt) versorgt, die die
dargestellte Gleichspannung + VCC mit einem Viert von 5 V -liefert.
Figur 3. Alle dargestellten Schwingungsformen beziehen sich auf die rufende Nummer 233. Die Schwingung L stellt das
Modulierungssignal dar, das am Äusgarig der monostabilen
Kippstufe LA erscheint. Das Signal LH enthält einen Impuls entsprechend der Abfallflanke des Stopimpulses und dient dazu,
den Zähler C auf Null zu stellen. Das Signal LM- enthält einen
Impuls entsprechend der Anstiegsflanke des Startimpulses des
Signals L und einen Impuls entsprechend dem Anfang einer jeden Ziffer und begrenzt die Dauer der Ziffern.Die Impulse des
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BAD
Ausgangssignals der monostabilen Kipjjstufe H, schalten den
Zähler C weiter vorwärts. Mit E und F sind die Ausganges.! gnale der Ziffernzähler dargestellt. Mit BR1'* RR2 und RR3 5~η die Schwingungsformen der Rückstelisignale der Ziffernzälvler CN1, CN2/ CN3 und mit CK1, CK2 und CK3 diejenigen der Weiter" schaltsignale der Zähler dargestellt.
Zähler C weiter vorwärts. Mit E und F sind die Ausganges.! gnale der Ziffernzähler dargestellt. Mit BR1'* RR2 und RR3 5~η die Schwingungsformen der Rückstelisignale der Ziffernzälvler CN1, CN2/ CN3 und mit CK1, CK2 und CK3 diejenigen der Weiter" schaltsignale der Zähler dargestellt.
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BAD Of=HGtNAi
Claims (3)
- PatentansprücheSchaltungsanordnung zum übertragen der Nummer eines rufenden Teilnehmers von einer zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungsstelle zu dem Fernsprechapparat des gerufenen Teilnehmers und zur Sichtbarmachung der Nummer bei dem Fernsprechapparat des gerufenen Teilnehmers, dadurch gekennzeichn e t , daß in der Vermittlungsstelle (CC) eine Einrichtung (TI) für die Übermittlung der Nummer des rufenden Teilnehmers aufgrund eines Befehlssignals mit die Nummer bildenden Gleichstromkriterien eine innerhalb des Tonfrequenzbandes liegende Sprechfrequenz moduliert und das modulierte Signal auf den Sprechweg sendet, der in der Vermittlungssteile von dem rufenden Teilnehmer belegt wird, und logische Verknüpfungsorgane (OL) bei Feststellung der erfolgten Verbindung der Leitung des gerufenen Teilnehmers mit der Sprechleitung des rufenden Teilnehmers ein Befehlssignal für die Übertragung der Nummer des rufenden Teilnehmers und ein darauffolgendes Signal für die Übermittlung des Anrufstromes zu dem gerufenen Teilnehmer erzeugen; und daß bei dem Fernsprechapparat des gerufenen Teilnehmers eine Empfangsanordnung (R1) für die Nummer des rufenden Teilnehmers im Nebenschluß an die Leitungsschleife (a,b) angeschlossen ist, die ein Trennfilter (F) zum Ableiten des modulierten Sprechfrequenzsignals enthält, ferner eine Kriterienabtasteinrichtung (RIV1) , welche der Sprechfrequenz die Gleichstromkriterien entnimmt, einen Kriterienidentifizierer (IC) , der die Ziffernimpulse und die Zwischenziffernpausen identifiziert und an getrennten Ausgängen Ziffernimpulse und Ziffernidentiflzierungsimpulse abgibt, einen Ziffernzähler (C), der die Ziffernidentifizierungsimpulse zählt, eine Verteilungsschaltung (D), die an verschiedene Ausgänge die jeder einzelnen Ziffer entsprechenden Ziffernimpulse zuweist, einen Impulszähler (CN1, CN2* CN3) für jede Ziffer,309839/0810-TI-der die Ziffernimpulse zählt, sowie Anzeigeorgane (V) , die von den Ausgängen der Impulszähler gesteuert werden.
- 2.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß in der Empfangsanordnung (R1) das Trennfilter (F) an einem zweiten Ausgang das Rufsignal ableitet, eine Rufsignalabtastschaltung (RIV2) am Ausgang ein Signal für die gesamte Dauer des Rufes abgibt, eine Anordnung (R) zum Feststellen des Zustandes des Gabelumschalters ein Signal erzeugt, das das Schließen des Gabelumschalters anzeigt, und eine Einschaltsteuerschaltung (ACC) ein Ausgangssignal erzeugt, wenn gleichzeitig die Ausgangssignale der Rufsignalabtastschaltung und der Anordnung zum Feststellen des Zustandes des Gabelumschalters erscheinen, welches Befähigungseinrichtungen (DF) für die Anzeigeorgane steuert.
- 3.) System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Anordnung (R) zum Feststellen des Zustandes des Gabelumschalters mit ihrem Ausgangssignal Trennelemente in an die Leitungsschleife (a,b) des Teilnehmers angeschlossenen Drähten der Empfangseinrichtung öffnet.309839/0810Leerseite
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