DE2450200A1 - Anlage zur anmeldung und identifizierung von besuchern - Google Patents
Anlage zur anmeldung und identifizierung von besuchernInfo
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Description
No. 10-43 Kami-Osaki 2-chome,
Anlage zur Anmeldung und Identifizierung von Besuchern.
Eine übliche Gegensprechanlage, mittels welcher ein Besucher
sich vor Passieren des Besuchereinganges anmelden soll, ist keineswegs wirksam genug, um den Besucher einwandfrei identifizieren
zu können, während außerdem bei einer großen Anzahl von an eine derartige Gegensprechanlage angeschlossenen Sprechgeräten
die Leitungs- und Schaltungskosten reichlich hoch werden. Ein weiterer problematischer Punkt bei einer derartigen Gegensprechanlage
ist die Möglichkeit, daß auch dem zu Besuchenden unbekannte Besucher freien Zugang zu der Gegensprechanlage haben
und durch zufällige Betätigung derselben willkürlich anrufen
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können. Als besonders geeignet erscheint für einen derartigen Fall ein Bildtelefonie-System, da hierdurch ein jeder Besucher
einwandfrei identifiziert werden kann. Infolge der sehr hohen Kosten derartiger auf dem Markt befindlicher Anlagen kann jedoch
keines dieser Bildtelefonie-Systeme für den Einsatz zur Anmeldung und Identifizierung von Besuchern empfohlen werden. Bei einer
derartigen Anlage zur Anmeldung und Identifizierung von Besuchern ist es besonders wichtig, daß ein Besucher irgendeinen Bewohner
eines Gebäudes bezw. ein bestimmtes Büro in einem Betrieb anrufen kann, ohne daß andere an diese Anlage angeschlossene
Bewohner oder Büros mithören können, wobei eine derartige Anlage zu günstigen Kosten herstellbar sein muß.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Anlage zur Anmeldung und Identifizierung von Besuchern zu schaffen,
welche insbesondere in Verbindung mit einem Gemeinschaftsantennen- oder Kabel-Fernsehempfangssystem, bei welchem die
Teilnehmergeräte über entsprechende Anschlußleitungen an die Gemeinschaftsantenne oder das Hauptübertragungskabel zwecks
Empfangs der Fernsehsignale angeschlossen sind, oder in Verbindung mit einer in einem Gebäude oder einem Betrieb vorgesehenen
Fernsprechanlage arbeitet und es ermöglicht, jeden Besucher vor Passieren des Besuchereingangös genau zu identifizieren
und damit unerwünschten bezw. unbekannten Besuchern den Zugang zu verwehren. Dabei soll außerdem verhindert werden,
daß andere Personen als der mit seiner persönlichen Telefonnummer - einschließlich beispielsweise einer besonderen Nummer
für die Wohnung, das Zimmer, das Büro oder dgl. - angewählte Teilnehmer, d.h. die zu besuchende Person, die Unterhaltung
zwischen Teilnehmer und Besucher mithören können.
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Gekennzeichnet ist eine erfindungsgemäße Anlage zur Anmeldung und Identifizierung von Besuchern, insbesondere in Verbindung
mit einem Gemeinschaftsantennen- oder Kabel-Fernsehempfangssystem, bei welchem die Teilnehmergeräte über entsprechende
Anschlußleitungen an die Gemeinschaftsantenne oder das Hauptübertragungskabel
zwecks Empfangs der Pernsehsignale angeschlossen
sind und in Verbindung mit einer Fernsprechanlage, bei welcher jeder Teilnehmerapparat seine eigene Wähl- und
Schalttafel aufweist, dadurch, daß folgende Einrichtungen vorgesehen sind:
ein Besuchertelefon, mittels welchem der Schalttafel des gewünschten Teilnehmerapparates ein Eingangs-Rufsignal zuleitbar
ist,
ein bei Betätigung des Besuchertelefons einschaltbarer Signalerzeuger
für ein Rufsignal mit einer Frequenz von 20 Hz oder darunter bezw. von 4 KHz oder darüber und für ein dem über das
Besuchertelefon angewählten Teilnehmerapparat entsprechendes Codesignal,
ein die Fernsprechsignale zwischen 20 Hz und 4 KHz im Frequenzband
der mit der jeweiligen Schalttafel verbundenen Telefonschaltungen abfangender Filter, welcher mit dem Eingang eines
jeden Teilnehmerapparates verbunden ist und nur das jeweilige Rufsignal durchläßt,
ein mit dem Ausgang des Filters verbundenes Steuergerät,
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ein in diesem Steuergerät angeordnetes Relais, welches wenigstens
einen in der Speiseleitung eines Monitors ständig offenen Kontakt bei Eintreffen des Rufsignals schließt,
ein an der Ausgangsseite des Haupteinganges des FS-Empfangssystems
angeschlossener Mischer,
eine mit diesem Mischer verbundene, einen Besucher aufnehmende FS-Kamera,
ein bei jedem Teilnehmer angeordneter und an eine FS-Signalübertragungsleitung
angeschlossener Monitor, und
ein Zusatzfilter, welcher die Bildsignale der einen Besucher aufnehmenden FS-Kamera abfängt und lediglich die Bildsignale
des FS-Empfangssystems an jedes Teilnehmergerät durchläßt.
Bei der erfindungsgemäßen Anlage zur Anmeldung und Identifizierung
von Besuchern sind daher am Besuchereingang ein Telefon zum Anrufen eines bestimmten Teilnehmers sowie eine Fernsehkamera
eingebaut, während jeder Teilnehmer innerhalb des Gebäudes oder innerhalb des Betriebes neben seinem Fernsprechapparat
einen mit dieser Fernsehkamera verbundenen Monitor besitzt. Ein von dieser Fernsehkamera aufgenommenes Bild wird derart modifiziert, daß es in einem speziell hierfür vorgesehenen und
gegenüber den üblichen Fersehkanälen des Gemeinschaftsempfangssystems unterschiedlichen Kanal an den Teilnehmer übertragen werden kann. Dieser Monitor eines jeweiligen Teilnehmers gibt das Bild des Besuchers wieder, indem ledJigLich das durch diesen besonderen Kanal übertragene Bildsignal von der Haupttelefon-
einen mit dieser Fernsehkamera verbundenen Monitor besitzt. Ein von dieser Fernsehkamera aufgenommenes Bild wird derart modifiziert, daß es in einem speziell hierfür vorgesehenen und
gegenüber den üblichen Fersehkanälen des Gemeinschaftsempfangssystems unterschiedlichen Kanal an den Teilnehmer übertragen werden kann. Dieser Monitor eines jeweiligen Teilnehmers gibt das Bild des Besuchers wieder, indem ledJigLich das durch diesen besonderen Kanal übertragene Bildsignal von der Haupttelefon-
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leitung durch einen derartigen Filter abgenommen wird, daß nur
dieses durch die spezielle Telefonleitung übermittelte Signal aufgenommen werden kann.
Wenn bei einer derartigen Anlage durch Betätigung der Nummernscheibe
des Besuchertelefons ein spezielles Nummernsignal und ein Rufsignal für das Telefon des Teilnehmers erzeugt werden,
so werden beide gemischt und das entsprechende Teilnehmerfernsprechgerät
eingeschaltet, sodaß es dort läutet. Dabei schaltet das Rufsignal die Speiseleitung für die Bildsignalübertragungsleitung
des betreffenden Monitors ein, sodaß dieser Monitor in Betrieb ist. Für den Monitor wird dabei nach einer Besonderheit
der Erfindung ein Hochitequenzband oder ein Niederfrequenzband
gewählt, welches nicht innerhalb des Sprechfrequenzbandes liegt, sodaß ein durchaus wirtschaftlicher Aufbau einer derartigen
Anlage ermöglicht wird. Das einem speziellen Fernsprechapparat übermittelte Rufsignal, welches über eine für den
normalen Zweck vorgesehene Telefonschalttafel genau ausgewählt wird, kann ohne weiteres die jeweiligen Teilnehmer rufen, indem
lediglich eine einzige Art eines Rufsignales verwendet wird. Es ist nicht erforderlich, daß die Nummer des Rufsignales der
Fernsprechnummer des Teilnehmers entspricht, und die Auswahl hur eines Rufsignales für die Anlage reicht aus, um nur einen einzigen
Teilnehmer anzurufen und zu verhindern, daß andere Teilnehmer sich in das Telefongespräch einschalten können.
Eine genauere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
anhand dsr beiliegenden Zeichnungen; es zeigen:
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Figur 1 ein Blockdiagramm der erfindungsgemäßen Anlage;
Figur 2 ein Blockdiagramm der Anrufeinrichtung dieser
Anlage im Detail;
Anlage im Detail;
Figur 2a das Beispiel eines Mischers;
Figur 2b eine spezielle Ausbildung des Filters aus Fig. 2a;
und
Figur 5 ein Relais zum Einschalten des Monitors eines
Teilnehmers durch ein Rufsignal.
Teilnehmers durch ein Rufsignal.
Ein Gemeinschafts-Fernsehempfangssystem besitzt gewöhnlich
eine Gemeinschaftsantenne 1, einen Haupteingang oder Verstärker 2 und einen diesem nachgeschalteten Mischer J5. Der Ausgang
dieses Mischers ist mit einem Verteiler K verbunden, von welchem
eine Anzahl von Signalübertragungsleitungen I1-I2, abgehen. Die
Wohnungen oder Zimmer 6A-6D der einzelnen Teilnehmer sind über diese Signalübertragungsleitungen derart mit dem Verteiler
verbunden, daß jede Wohnung oder jedes Zimmer wenigstens eine Steckdose 5A-5D für den Empfang der Fernsehsignale aufweist.
Diese Steckdosen 5A-5D sind mit den üblichen Fernsehgeräten
7A-7C und den Monitoren 16A-16C, auf denen das Bild eines
Besuchers erscheint, verbunden.
Diese Monitore 16A-16C haben Steuergeräte 1OA-17C, mittels
welcher der jeweilige Monitor durch ein Rufsignal eingeschaltet
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wird, iim das Bild eines Besuchers wiederzugeben. Diese Steuergeräte
besitzen wenigstens ein Relais 23, durch welches der
jeweilige Speisekreis für die Monitore 16A-16C durch ein Rufsignal
in der in Figur 2a dargestellten Weise eingeschaltet wird.
In den Übertragungsleitungen zwischen den Steckdosen 5A-5D und
den Hauptfernsehgeräten 7A-7D sind übliche Sperrkreise I9A-I9C
vorgesehen, durch welche verhindert wird, daß das Bildsignal eines Besuchers in das Hauptfernsehgerät gelangt, so daß es
lediglich auf dem betreffenden Monitor erscheint.
Die Fernsprechgeräte 8A-8C mit jeweils einer eigenen Rufnummer sind über eine Fernsprechleitung L2 mit einer Schalttafel 9
der Zentrale verbunden. Ein Besuchertelefon 10 ist mit dieser Schalttafel oder Zentrale 9 über eine Telefonleitung L3 verbunden,
sodaß von ihm aus die einzelnen Fernsprechapparate 8A-8C angerufen werden können.
Eine Fernsehkamera 11 zur Übermittlung eines Bildes des Besuchers
an die Monitore ist an der gleichen Stelle wie das Besuchertelefon 10 eingebaut, sodaß, sobald ein Besucher dieses
Telefon 10 benutzt, gleichzeitig sein Bild aufgenommen wird. Die auf diese Weise aufgenommenen Bildsignale werden dem Mischer
3 über eine Telefonübertragungsleitung Ll eingespeist und mit einem Fernsehsignal gemischt, welches durch den Haupteingang
oder Verstärker 2 übertragen wird, woraufhin die Signale durch die SignalÜbertragungsleitungen Ll-IA des Gerne ins chaftsempfangssystems
weitergeleitet werden. Um die Übertragung des BiId-
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signals zu gewährleisten, ist in der Übertragungsleitung Ll ein
Modulator 14 für das Bildsignal des Besuchers angeordnet, wodurch
dasselbe in ein Signal für einen freien Kanal oder einen sonstwie speziellen Kanal umgewandelt wird.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung, durch welches zu überraschend
niedrigen Kosten eine derart effektive Anlage in einer Weise verwirklicht werden kann, welche durch die bisher
üblichen Anlagen zur Anmeldung und Identifizierung von Besuchern
niemals erreicht werden könnte und durch welche verhindert werden kann, daß willkürliche Anrufe vorgenommen werden können,
beruht darauf, daß das über die Telefonübertragungsleitung L2 zu übertragende Tonfrequenzband im wesentlichen einen Bereich
von 20Hz bis 3OKHz bedeckt, während üblicherweise ein Frequenzband zwischen 20Hz bis 4KHz verwendet wird. Da ein derartiger
Frequenzbereich entweder über oder.unter dem üblichen Frequenzbereich
liegt und die menschliche Hörfähigkeit nicht anregen kann, läßt sich durch diese Telefonübertragungsleitung dieser
Frequenzbereich einwandfrei mit dem vorerwähnten Tonfrequenzsignal übertragen.
Der in Figur 2 dargestellte Rufsignalerzeuger oder Schwinger 13 dient durch Kopplung mit einem Telefonsystem zur Kostensenkung.
Dabei arbeitet dieser Rufsignalerzeuger oder Schwinger mit einer Frequenz von 2LHz oder weniger oder aber mit einer Frequenz von
3OKHz oder darüber.
Wenn der Hörer 10a von der Gabel des Telefons 10 zum Anruf eines Teilnehmers abgehoben wird, so wird dadurch gleichzeitig
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der Schalter 13a geschlossen, sodaß der Rufsignalerzeuger I3
mit Strom versorgt wird. Der an die Telefonübertragungsleitung
L3 angeschlossene Mischer 13k speist nach entsprechender
Mischung eines Coderufsignals mit einem Rufsignal beide als Normaleingang in die Telefon-Schalttafel 9, in welcher die
entsprechende Ausgangsleitung LA zum Telefon 8A der anzurufenden Person ausgewählt wird. Der hierfür verwendete Mischer 13b
kann ohne weiteres in der üblichen Weise ausgebildet werden, wie dies in Figur 2a dargestellt ist. Die Ausgangsleitung iA
der"Schalttafel 9 besitzt eine Endklemme 8a, an welche das
Telefon 8A und ein Filter ISA der nachstehend noch im einzelnen zu beschreibenden Ausbildung angeschlossen ist. An den Ausgang
dieses Filters ISA ist ein Steuergerät I7A angeschlossen. Dabei
kann es sich bei diesem Filter I8A um einen üblichen LC-Filter
handeln.
Dieser Filter I8A dient dazu, alle Tonfrequenzsignale der
telefonischen Unterhaltung an das Telefon 8A verlustlos zu übertragen. Außerdem dient dieser Filter 18A auch dazu, das
Rufsignal durchzulassen. Das den Filter I8A durchlaufende Signal wird in das Steuergerät I7A eingespeist, dort aufgespürt und
verstärkt und schaltet schließlich das Relais 23 ein.
Bei dem in Figur 2a dargestellten Fall läuft ein Rufsignal
durch den Filter I8A und schaltet das Relais 23 des Steuergerätes
I7A selbst dann ein, wenn der Hörer vom Telefon 8A des Teilnehmers nicht aufgenommen wird. Diese Ausbildung kann
allerdings auch ohne-weiteres in der Weise abgewandelt werden,
daß ein Sicherheitsschalter zwischen den Filter I8A und die
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Klemme 8A eingesetzt wird. In diesem Fall wird das Rufsignal nicht in das Steuergerät 17A weJtergeleitet, wenn der Hörer
nicht von der Gabel des Telefongerätes 8A abgenommen wird.
Die wichtigste und unabdingbare Punktion des Steuergerätes 17A
1st jedoch die Steuerung des Speisekreises 16"a des Monitors
ΐβΑ, auf welchem das Bild eines Besuchers wiedergegeben wird.
Durch das Relais 23 wird der Kontakt 23a des Stromkreises l6'a
betätigt, sodaß der Monitor I6A eingeschaltet wird und das
Besucherbild wiedergibt.
Das Bild des Besuchers wird durch die Fernsehkamera 11 am Besuchereingang aufgenommen und weitergeleitet, sobald der Hörer
von der Gabel des Besuchertelefons 10 abgenommen wird, und wird
durch den Modulator 14 eindeutig in ein Signal in dem speziellen Frequenzband moduliert, welches als Eingang in den Mischer
des Gemeinschaftsempfangssystems eingespeist wird. Hier wird
das Signal zusammen mit dem allgemeinen Fernsehsignal an die Signalübertragungsleitungen Ll-IA übertragen und von dort
jeweils an die Eingangskreise I6a-l6c der Monitore 16A-16C vom
entsprechenden Anschluß 5A-5C in der Wohnung bezw. dem Zimmer
des zu Besuchenden bezw. des Teilnehmers.
Figur 3 zeigt den Fall, in welchem das Bildsignal in einen der
Bildkreise I6a-l6c gelangt. Wenn der Kreis 16a infolge eines
durch den Filter 18a hindurchgehenden Rufsignales geschlossen wird, wird zusätzlich zum Relais 23 aus Figur 2 ein Kontakt
23'b geschlossen. Wenn nunmehr ein Rufsignal das Relais 23
gleichzeitig mit dem Anruf des Telefons 8A der zu besuchenden
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Person betätigt, so werden die Monitore in den Wohnungen oder Zimmern der anderen Teilnehmer völlig abgeschaltet und können,
solange die Verbindung zwischen dem Besuchertelefon sowie der
Fernsehkamera und dem Teilnehmerfernsprechgerät 8A und dem
Monitor l6A besteht, nicht eingeschaltet werden.
Wenn der Speisekreis l6!a und der Eingangskreis 16a des Monitors
16a durch das Bildsignal eines Besuchers eingeschaltet werden sollen, so kommen ein Filter 22 und ein Eigensignal-antwortkreis
21 zur Wirkung, die in Figur 3 dargestellt sind. Dieser Filter 22 läßt nur ein Bildsignal eines Besuchers durch
und verhindert den Durchgang eines Rufsignales, sodaß ein Rufsignal eindeutig in den Eigensignalantwortkreis 21 eingespeist
und an den parallel dazu verlaufenden Eingangskreis 16a übergeben wird, sodaß das Relais 2j5' betätigt wird, wenn das auf
diese Weise als Eingang eingespeiste Rufsignal und der Eigenwert des Kreises 21 eindeutig miteinander übereinstimmen,
woraufhin die Kontakte 23'a und 2^'b dieses Relais geschlossen
werden. Der Kontakt 2j5'a liegt dabei in der Speiseleitung Ιό1 a,
•während der Kontakt 2j5fb in der Eingangs leitung l6a liegt.
Das Rufsignal zur Betätigung dieses Eigensignalantwortkreises 21 wird durch die strichpunktierte Linie in Figur 1 erzeugt.
Mit anderen Worten, die registrierte Nummer einer anzurufenden Person, welche vom Besuchertelefon 10 übermittelt wird, wird
in einen Nummernwähler 91 eingespeist, dort in ein Eigensignal
durch einen Eigensignalgenerator Ij5' umgewandelt, eindeutig
gemischt durch einen Mischer y in der Bildübertragungsleitung
Ll' und dann durch die SignaluBertragungsleltungen 1,-1^
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zusammen mit dem Bildsignal eines Besuchers übertragen. Da hierdurch nur der Eigensignalantwortkreis 21 das Relais 25'
erregt wird, welcher einem vom Eigensignalgenerator erzeugten Signal entspricht, wird nur der zugeordnete Monitor eingeschaltet
und alle anderen Monitore bleiben stromlos.
Die praktischen Funktionen des Steuergerätes 17'a aus Figur J5
sollen nachstehend erläutert werden. Wenn ein Besucher über das Besuchertelefon 10 eine von ihm gewünschte Person anruft,
während diese Person anderweitig telefoniert, kann das Rufsignal nicht als Eingang in das Steuergerät in der normalen Weise über
die Telefonübertragungsleitungen L3-L2 und den Filter l8A eingespeist
werden. Infolgedessen kann die zu besuchende Person nicht durch ein Rufsignal davon informiert werden, daß ein
Besucher auf sie wartet. Sobald jedoch durch den Eigensignalerzeuger 13' ein Rufsignal erzeugt wird, mit dem Bildsignal des
Besuchers über die Bildübertragungsleitungen I1-I4 übertragen
wird und als Eingang in den Eigensignalantwortkreis 21 eingespeist wird, kann ein Monitor I6A dadurch ohne weiteres eingeschaltet
werden. Die zu besuchende Person kann daher zwar über ihr Telefon kein Rufsignal erhalten, da sie ihr Telefon
gerade anderweitig besetzt hat, sie kann jedoch das auf ihrem Monitor erscheinende Besucherbild betrachten und ist somit
darüber informiert, wer sie zu sprechen wünscht.
Der Monitor I6A speist das Rufsignal ständig als Eingang in
das Steuergerät I7A ein, während das Bild des Besuchers auf ihm
erscheint, so lange das Besuchertelefon 10 benutzt wird. Mit anderen Worten, so lange der Hörer 10a des Besuchertelefons
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Andrejewski, Honke, Gesfhuysen & JVtasch, Patentanwälte in Essen
abgehoben ist, erzeugt der HufSignalerzeuger Ij5 ein entsprechendes
Signal und aktiviert einen entsprechenden Monitor. Außerdem wird durch den Filter I8A ein Telefonverbindungssignal einwandfrei
abgefangen, sodaß die Unterhaltung mit der Person am Fernsprechapparat
8a verlustlos bestehen bleibt und ein unhörbares Rufsignal durch den Filter 18ä hindurchgeht und von diesem in
das Steuergerät 17A, ohne daß es in den Fernsprechapparat 18a abgeleitet wird, wobei dieses unhörbare Rufsignal solbst dann
für ein menschliches Ohr unhörbar bleibt, falls das Signal in den Fernsprechapparat 8A abgeleitet werden sollte.
Die am Besuchereingang angeordnete Fernsehkamera 11 kann derart geschaltet werden, daß sie das Bild eines Besuchers aufnimmt,
sobald dieser einen entsprechenden Druckschalter betätigt, oder wenn ein Besucher durch Passieren einer Lichtschranke oder dgl.
den Stromkreis für diese Fernsehkamera schließt.
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Claims (1)
- Andrejewski, Honke, Gesthuyssn & Aftasdh, PcätentanwGif© In EssenPatentanspruch %Anlage zur Anmeldung und Identifizierung von Besuchern, insbesondere in Verbindung mit einem Gemeinschaftsantennen- oder Kabel-Fernsehempfangssystem, bei welchem die Teilnehmergeräte über entsprechende Anschlußleitungen an die Gemeinschaftsantenne des Hauptübertragungskabels zwecks Empfangs der Fernsehsignale angeschlossen sind, und in Verbindung mit einer
Fernsprechanlage, bei welcher jeder Teilnehmerapparat seine
eigene Wähl- und Schalttafel aufweist, gekennzeichnet d u r ch folgende Einrichtungen?ein Besuchertelefon (XO), mittels welchem der Schalttafel (9) des gewünschten Teilnehmerapparates (8A-8C) ein Eingangs-Rufsignal zuleitbar ist,ein bei Betätigung des Besuchertelefons einschaltbarer Signalerzeuger (1^) für ein Rufsignal mit einer Frequenz von 20Hz
oder darunter bezw. von 4KHz oder darüber und für ein dem über das Besuchertelefon angewählten Teilnehmerapparat entsprechendes Codesignal,ein die Fernsprechsignale zwischen 20Hz und 4KHz im Frequenzband der mit der jextfeiligen Schalttafel verbundenen Telefonschaltungen abfangender Filter (ISA-ISC), welcher mit dem eines jeden Teilnehmerapparates verbunden ist und nur das jeweilige Rufsignal durchläßt,509820/1 109245020QAndrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch, Patentanwälte in Essen- 15 -ein mit dem Ausgang des Filters verbundenes Steuergerät (17A-17C),ein in diesem Steuergerät angeordnetes Relais (2j5), welches wenigstens einen in der Speiseleitung (l6'a) eines Monitors (16A-16ö) ständig offenen Kontakt (23a) bei Eintreffen des Rufsignals schließt,ein an der Ausgangsseite des Haupteinganges (2) des FS-Empfangssystems angeschlossener Mischer (3),eine mit diesem Mischer verbundene, einen Besucher aufnehmende FS-Kamera (11),ein bei jedem Teilnehmer angeordneter und an eine FS-Signalübertragungsleitung (1,-Il) angeschlossener Monitor (l6A-l6c) undein Zusatzfilter (I9A-I9C), welcher die Bildsignale der einen •Besucher aufnehmenden FS-Kamera abfängt und lediglich die Bildsignale des FS-Empfangssystems an jedes Teilnehmergerät (7A-7C) durchläßt.Patentanwalt.509820/1 109Leerseite
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