DE2942067A1 - Digitale konferenzschaltung - Google Patents
Digitale konferenzschaltungInfo
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Description
294/U67
Die Erfindung betrifft allgemein Fernsprech-Konferenzschaltungen
und insbesondere Fernsprechkonferenzschaltungen mit Digitaltechnik,
wobei die benutzten digitalen Signale für die Konferenzzwecke weder summiert noch dekodiert werden.
Konferenzschaltungen sind auf dem Gebiet der Fernsprechtechnik bekannt. Allgemein bedeutet "Konferenzschaltung" eine Schaltung,
die zuläßt, daß drei oder mehr Teilnehmer gleichzeitig miteinander sprechen können. Es wird in der folgenden Beschreibung auch
ein Gespräch zwischen zwei Teilnehmern miteingeschlossen, d.h. eine Ausführung der zu beschreibenden Erfindung ist für Unterhaltungen
zwischen zwei bis fünf Teilnehmern vorgesehen.
Frühere, mit Analogfernsprechsystemen benutzte Konferenzschaltungen
ermöglichten ein Konferieren durch Summieren aller Signale aller Teilnehmer und übertragen dieser Summensignale an
alle Teilnehmer, wobei der jeweilige Sprecher ausgenommen war, der das summierte Signal ohne sein eigenes Signal empfing. Mit
dem Eindringen von Digitalverfahren in die Fernsprechtechnik konnte durch einfaches Summieren und Subtrahieren nicht mehr
eine einfache Lösung für das Problem der Konferenzschaltung erreicht werden.
Bekannte Verfahren für Konferenzschaltungen mit Digitaltechnik bestehen einfach darin, die Digitalsignale in Analogsignale
zu wandeln, eine Analog-Konferenzschaltung auszuführen und die sich ergebenden Analog-Konferenzsignale wieder in Digitalsignale
zu wandeln. Eine solche Lösung ist beispielsweise in der US-PS 3 970 797 beschrieben. Solche Konferenzschaltungen
sind jedoch vergleichsweise mühevoll und störanfällig, da das dauernde Wandeln zwischen Analog und Digital Störungen für
die betroffenen Signale verursachen kann.
Eine Verbesserung gegenüber der Analogsummierung von Signalen für Konferenzschaltungen besteht darin, daß die Summierung
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direkt mit den Digitalsignalen ausgeführt wird. Da die Digitalsignale
üblicherweise nicht linear sind, sondern es sich meist um Impulskode-modulierte Signale (PCM) handelt, z.B.
um den in Nordamerika α.-255-Kode, ist es zunächst notwendig,
die Digitalsignale zu linearisieren, sie zu addieren und dann wieder zu kodieren, wobei die Signale immer im Digitalbereich
bleiben. Ein derartiges System ist beispielsweise in der US-PS 3 92/+ 082 beschrieben.
Weitere Abwandlungen bestehen nach den US-PS 4 007 338,
Z+ 022 991 und k 03I 328 darin, daß eine Digitalkonferenzschaltung
die Konferenzverbindung direkt unter Benutzung kodierter Digitalsignale herstellt.
Eine solche Konferenzschaltung des insgesamt digitalen Typs wird recht gut in Spalte 2, Zeilen 3k bis 52 der US-PS 1+ OO7
beschrieben; dort heißt es sinngemäß:
"Mit anderen Worten: Nimmt man an, daß beispielsweise die Kanäle 3, 5 und 9 bei einer 3-Wege-Konferenz benutzt werden,
so werden während des dem Kanal 3 zugeordneten Zeitfensters
die in Kanal 5 und Kanal 9 enthaltenen Digitalsignale gelesen und verglichen und der größere Signalzug der beiden wird auf
Kanal 3 übertragen. Daraufhin werden während des dem Kanal 5 entsprechenden Zeitfensters die Inhalte (Signalzüge) aus Kanal
3 und Kanal 9 gelesen und verglichen und ebenfalls der größere der beiden Signalzüge übertragen. '.Vährend des Zeitfensters
Kanal 9 wird die gleiche Operation mit den Inhalten von Kanal 3 und 5 ausgeführt und der größere Inhalt oder größere Signalzug
übertragen. Damit ist zu sehen, daß während jedes einem der Kanäle 3, 5 oder 9 zugeordneten Zeitfensters die ankommende
Information in die feststehende Kanalzahl im Informationsspeicher eingeschrieben und die abgehende Information von irgendeinem
anderen Kanal, der im Steuerspeicher spezifiziert ist, ausgelesen wird. Dieser Einschreib- und Auslesebetrieb für
die Information in bzw. aus dem Speicher wird kontinuierlich
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während jedes Kanals fortgesetzt. Beim nächsten Zeitrahmen werden neue PCM -(Impulskode-Modulation)-Impulszüge in den
Informationsspeicher geschrieben."
Die hier beschriebene und beanspruchte Konferenzschaltung ergibt das gleiche Resultat wie die soeben beschriebene
Konferenzschaltung nach US-PS k 007 338, d.h., wenn eine 3-V/ege-Konferenz zwischen Kanälen 3, 5 und 9 angenommen wird,
werden während des Zeitfensters Kanal 3 die Impulszüge von
den Kanälen 5 und 9 (die vorher gespeichert wurden) verglichen und der größere wird auf Kanal 3 übertragen usw..
Die erfindungsgemäße Konferenzschaltung führt diese Operation jedoch in völlig anderer V/eise aus, wie im Verlauf dieser
Beschreibung klarer herausgestellt wird, und die dabei benutzte Schaltung ist viel weniger kompliziert und verwickelt.
Vereinfacht dargestellt, ist für die Konferenzschaltung nach US-PS Zf 007 338 ein Speicher für jeden Teilnehmer erforderlich
und die Schaltung verarbeitet die gespeicherten Daten in Parallelform. Die erfindungsgemäße Konferenzschaltung erfordert
nur N-I Speicher bei N Teilnehmern und verarbeitet die gespeicherten
Daten seriell. Kurz gesagt, ergibt die vorliegende Erfindung eine relativ einfache Vorrichtung und ein
vereinfachtes Verfahren für Konferenzschaltungen im Digitalbereich.
Vereinfacht dargestellt wird durch eine Ausführung der vorliegenden
Erfindung eine 3-Teilnehmer-Konferenz in der folgenden
"'eise ermöglicht: Ein Zeitschalter, d.h. ein Austauschnetzwerk für digitale Zeitfenster, das zwischen dem Digital-Schaltnetzwerk
und der Konferenzschaltung eingesetzt ist, bietet die TDM-(time division multiplex = Zeitmultiplex) PCM-Signale für
die drei Teilnehmer mit einer gern einsamen PCM-Sammelleitung
oder -Sammelschiene (PCM bus) an, wobei jedes PCK-Signal in
einem bestimmten Zeit fenster enthalten ist. Die Konferenzschaltung selbst umfaßt zwei 8-Bit-Schieberegister, die in Seihe
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miteinander geschaltet sind. Das erste 8-Bit-Schieberegister spricht selektiv auf die Signale (d.h. die PCM-Worte) an,
die an der PCM-Datenleitung nur während der Zeitfenster für die drei Teilnehmer erscheinen. Das zweite 8-Bit-Schieberegister
spricht selektiv auf die in dem ersten Schieberegister
gespeicherten Signale an und enthält jedesmal Signale vom ersten Schieberegister, wenn dieses Daten empfängt. Die
Inhalte der beiden Schieberegister werden überprüft und der Registerinhalt, der die größte Binärzahl (ohne Beachtung des
Zeichens) enthält, wird als Ausgangssignal an eine Ubertragungs-PCM-Sammelleitung
weitergegeben. Diese Ubertragungs-PCM-Samnelleitung
wird über eine Schnittstellenschaltung mit einem Digital-Zeitfenster-Tauschnetzvv'erk(d.h. einem Zeitschalter)
bedient, um die Zeitfenster der Konferenzschaltung mit den Zeit fenstern der jeweiligen Konferenzteilnehmer im digitalen
Schaltnet ζwerk in Übereinstimmung zu bringen.
Das folgende einfache Beispiel hilft,das erfindungsgemäße Verfahren
klarer darzustellen. Es sei angenommen, daß drei Teilnehmer AA, BB und CC eine Konferenz-oder eine 3-Teilnehmer-Schaltung
winschen. Wenn die richtigen Verbindungen in einem digitalen Schaltnetz'.verk hergestellt sind, läuft die Schaltung
auf folgende Weise ab; Die Sprachwellenzüge der Teilnehmer AA, BB und CC werden periodisch (z.B. 8000 mal pro Sekunde) abgetastet
und kodiert, so daß digitale Sprachsignale, beispielsweise PCM-Impulse erzeugt werden. Diese PCM-Sprachimpulszüge
werden so zwischengereiht, beispielsweise durch ein Zeitmultiplexverfahren, daß die verschiedenen kodierten Wellenzüge oder
Impulszüge mit einer PCI'-Sammelleitung übertragen werden können.
PCI·!-Impuls züge vom Teilnehmer AA erscheinen in der Sammelleitung
nur während des Zeitfensters A, PCI'-Impuls züge vom Teilnehmer BB
nur während des Zeitfensters B und PCM-Impulszüge vom Teilnehmer
CC nur während des Zeitfensters C. Im allgemeinen Fall können
diese Zeitfenster in beliebigen PCM-Sammelleitungen des Schalt-
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netzwerkes erscheinen.
Um den Konferenzbetrieb sicherzustellen, werden zunächst die Zeitfenster der drei Teilnehmer auf eine gemeinsame
PCl'-Ssmmelleitung übertragen und jedem Teilnehmer wird ein
bestimmtes Zeitfenster zugeordnet. Das wird durch den Zeitschalter, d.h. das digitale Zeitfenster-Tauschnetzwerk so
ausgeführt, daß dem Teilnehmer AA das Zeitfenster X der gemeinsamen Konferenzsammelleitung zugeordnet wird, dem Teilnehmer
BB das Zeitfenster Y und dem Teilnehmer CC das Zeitfenster Z, jeweils an der gemeinsamen Konferenzsammelleitung.
Unter der Annahme, daß eine sich wiederholende zyklische Ordnung
X,Y,Z der Zeitfenster vorliegt, wird die Information im
Zeitfenster X (d.h. die dem Teilnehmer AA zugeordnete Information) im ersten Schieberegister gespeichert. V/enn das Zeitfenster
Y erscheint, wird der Inhalt des ersten Schieberegisters in das zweite Register weitergeschoben und der Inhalt des
Zeitfensters Y (Teilnehmer BB) wird im ersten Register gespeichert. Wenn das Zeit fenster Z erscheint,wird der Inhalt
des ersten Registers in das zweite Register geschoben und der Inhalt des Zeitfensters Z (Teilnehmer CC) wird im ersten
Register gespeichert. Das wird für die folgenden Zeit fenster X, Y und Z immer wieder fortgesetzt, bis zur Beendigung des Gespräches
oder der Konferenz.Genau vor dem Zeitpunkt, an dem
das erste Zeitfenster Z erscheint, wird eine Entscheidung getroffen über die absoluten Größen der digitalen Zahlen, die
in den beiden Registern gespeichert sind. Der Inhalt des Registers mit der größten Digitalzahl (ohne Beachtung des Vorzeichens)
wird auf die Ubertragungs-PCM-Sammelleitung der Konferenzschaltung
während des Zeitfensters Z übertragen. Ein Zeitschalter, d.h. ein digitales Zeitfenster-Tauschnetzwerk
liegt als Schnittstelle zwischen der Ubertragungs-PCK-Sammelleitung
und dem digitalen Schaltnetzwerk, so daß das Zeitfenster Z mit dem Zeitfenster des Teilnehmers CC im Schaltnetzwerk verbunden
ist usw..
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Mit anderen Worten ausgedrückt: Die vorliegende Erfindung ergibt
eine Konferenzschaltung zur Verbindung in einem digitalen Fernsprechsystem zwischen einer ersten TDM-Sammelleitung zur
übertragung in N bestimmten Zeit fenstern von PCM-Worten von
N Teilnehmern auf die Konferenzschaltung und einer zweiten TDM-SaiTimelleitung
zum übertragen in N bestimmten Zeitfenstern von PCM-Worten von der Konferenzschaltung an die N Teilnehmer, wobei
N eine positive ganze Zahl zwischen 2 und 128 je einschließlich
ist; die Konferenzschaltung umfaßt serielle Speichereinrichtungen zum Speichern der von der ersten TDM-Sammelleitung
während K-I der N Zeitfenster zuletzt erhaltenen PCM-Worte,
eine Schalteinrichtung zum Bestimmen nach einem vorbestimmten
Kriterium, welches der in dem Speicher gespeicherten PCM-Worte dem Kriterium entspricht und eine Weiterleiteinrichtung
zum Weiterleiten des dem Kriterium entsprechenden PCM-Wortes an die zweite TDM-Sammelleitung im nächsten der N Zeit fenster.
Noch anders ausgedrückt umfaßt die vorliegende Erfindung eine Konferenzschaltung zur Verbindung in einem digitalen Telefonsysterc
zwischen einer ersten TDK-Ssmmelleitung zum überleiten
von PCI !-Worten in N bestimmten Zeit fenstern jedes Rahmens von
N Teilnehmern an die Konferenzschaltung und einer zweiten TDM-Sammelleitung
zum übertragen von PCM-Worten in N bestimmten Zeitfenstern jedes Rahmens von der Konferenzschaltung an N Teilnehmer,
wobei N eine positive ganze Zahl zwischen N2 und 5 je einschließlich ist; die Konferenzschaltung umfaßt N-1 Schieberegister
zum Speichern der von der ersten TDM-Sammelleitung
zuletzt erhaltenen N-1 PCM-V.'orte während N-I der N Zeitfenster,
eine Größenvergleichseinrichtung zum Bestimmen des Schieberegisters, das das PCM-Wort mit dem größten absoluten Binärwert
enthält, eine Weiterleitungseinrichtung zum Weiterleiten des
Inhalts des Schieberegisters, das das PCM-Wort mit dem größten absoluten Binärwort enthalten die zweite TDM-Sammelleitung im
nächsten der N Zeit fenster.
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Die vorliegende Erfindung kann noch einmal anders dargestellt
werden als ein Verfahren zum Herstellen einer Konferenzschaltungsverbindung in einem digitalen Telefonsystem für eine
N-Teilnehmer-Konferenz, wobei N eine positive ganze Zahl zwischen 2 und 32 je einschließlich ist und wobei das Telefonsystem
eine erste TDM-Sammelleitung zum übertragen von
PCM-Worten von N Teilnehmern an die Konferenzschaltung in
N bestimmten Zeitfenstern jedes Rahmens und eine zweite TDM-Sammelleitung
zum übertragen von PCM-V/orten von der Konferenzschaltung
zu den N Teilnehmern in N bestimmten Zeit fenstern jedes Rahmens besitzt; das Verfahren besteht darin, daß zuerst
die N-I zuletzt von der ersten TDM-Sammelleitung während
N-I der N Zeit fenster erhaltenen PCM-'Orte gespeichert werden,
daß nach einem vorbestimmten Kriterium bestimmt wird, welches der N-I gespeicherten PCM-V/orte dem Kriterium entspricht und
daß an die zweite TDM-Samraelleitung während des nächsten der
N Zeit fenster das dem Kriterium entsprechende PCM-V/ort ausgegeben
wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispielsweise
näher erläutert; in der Zeichnung zeigt:
Figur 1 ein stark vereinfachtes Blockschaltbild eines typischen Telefonsystems mit der erfindungsgetr.äßen
Zwischenschaltung,
Figur 2 ein vereinfachtes Blockschaltbild der bevorzugten Ausführung der Erfindung für eine Konferenzschaltung
für drei Teilnehmer,
Figur 3 in den Abschnitten a, b, c und d ein Zeitschaubild
für den Betrieb der Schaltung in Fig. 2,
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Figur if ein vereinfachtes Blockschaltbild der bevorzugten
Ausführung der Erfindung für eine Konferenzschaltung mit zwischen zwei bis einschließlich
fünf Teilnehmern.
Zunächst wird die erfindungsgemäße Konferenzschaltung allgemein
in ihrer Einschaltung in der Umgebung, in der sie arbeitet, beschrieben, wie es beispielsweise in Fig. 1 dargestellt ist.
^ie Fig. 1 zeigt drei Fernsprechgeräte 10, 11 und 12, die
von drei Teilnehmern, je einem pro Fernsprechapparat, benutzt werden. Jedes Fernsprechgerät 10, 11 und 12 ist in bekannter
Weise mit einer Leitungsschaltung 13, ^k bzw. 15 verbunden.
Die Leitungsschaltung 13 wandelt die ihm vom Fernsprechgerät zugeführten Analogsignale in ein PCK-(pulse code modulation)-Signal
um, das auf eine TDK (time division multiplex = Zeitmultiplex)-Leitung
16 weitergegeben wird. Die Leitungsschaltung 13 wandelt auch die von der TDK-Leitung 17 erhaltenen digitalen
PCI'-Signale in Analogsignale und gibt diese Analogsignale an
das Ferncprechgerät 10 über die Analogleitung 18 ab. Die
Leitun^ccchaltungen 14 und 15 arbeiten in genau der gleichen
Weise, v;obei jeweils die Leitungen 19, 20 und 21 sowie 22, 23
und 2.L·, den Leitungen 16, 1? bzw. 18 entsprechen. Das Digital-SchcltnetzAverk
25 ist ein standardmäßiges Digitalschaltnetzwerk und dient dazu, die Fernsprechgeräte 10, 11 und 12 paarweise
miteinander zu verbinden, so daß ein normales Ferngespräch stattfindet. Da eine detaillierte Eeschreibung des Digitalschaltnet
zv.erkes 25 zum Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht
nötir; ist, wird es nicht weiter erläutert.
Die Konferenzschaltung 30 ist zwischen einer Konferenz-Empfangs-TDK-Sanmelleitung
31 und einer Konferenzaussende-TDK-Sammelleitung
32,wie in Fig. 1 gezeigt, geschaltet. Die beiden TDK—
Samr.elleitungGn 31 und 32 sind jeweils eine Zeitmultiplex-Sammelleitung
mit 32 Zeitfenstern, wobei jedes Zeitfenster ein 8-Bit-PCK-7/ort enthält. Der Zeitschalter 33 dient als Schnitt-
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stelle für die Verbindung der Empfangs-TDM-Sammelleitung 31
mit den Leitungen 16a, 19a und 22a vom Schaltnetzwerk 25. Die
Leitung 16a leitet in einem bestimmten Zeitfenster die Information von der Leitung 16 weiter, nachdem diese durch das
Schaltnetzwerk 25 entsprechend geschaltet wurde. In gleicher
Weise trägt die Leitung 19a in einem bestimmten Zeitfenster die
Information von Leitung 19 und Leitung 22a in einem bestimmten Zeitfenster die Information von Leitung 2.2..
Der Zeitschalter 33 dient dazu, die in einem bestimmten Zeitfenster
der Leitung 16a enthaltene Information mit einem besonderen und bestimmten Zeitfenster der Zeitmultiplexsanunelleitung
31 oder der TDM-Sammelleitung 31 zu verbinden. In
gleicher Weise verbindet der Schalter 33 die Information in einem bestimmten Zeitfenster auf Leitung 19a mit einem bestimmten
Zeitfenster der TDM-Sammelleitung 31, natürlich einem
anderen Zeitfenster als dem, das das PCM-'.Vort von Leitung 16a
enthält. Schließlich dient der Zeitschalter 33 in gleicher Weise dazu, dem betrachteten Zeit fenster der Leitung 22 ein
bestimmtes Zeitfenster der TDM-Sammelleitung 31 zuzuordnen,
das wieder ein anderes Zeitfenster ist als die, die den PCM-Worten der Leitungen 16a und 22a zugeordnet sind. Der Zusammenhang
ist am besten in Fig. 3a zu sehen, in der die betrachteten
Zeitfenster der TDM-Sammelleitung 31 durch die Buchstaben X, Y
und Z bezeichnet sind.
Die Wirkungsweise der Konferenzschaltung 30 wird nun im einzelnen anhand der Fig. 2 besprochen. In vereinfachter Sprechweise
erhält die Konferenzschaltung 30 bei einer 3-Teilnehmer-Konferenz
nach Fig. 1 die zu vermittelnden PCM-7/orte während dreier unterschiedlicher
Zeitfenster (d.h. X, Y und Z) aus den 32 Zeitfenstern, die die TDM-Sammelleitung 31 anbietet. Die Konferenzschaltung
30 wählt (gemäß einem später zu diskutierenden Kriterium)
ein PCM-'.Vort aus, das während eines der betrachteten
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Zeit fenster empfangen wurde und gibt dieses PCM-Wort an die Sende-TDM-Sammelleitung 32 weiter. Durch die Zeitschaltung
34 wird nun ein betrachtetes Zeitfenster der Sammelleitung dem entsprechenden Zeit fenster auf Leitung 17a zugeordnet
und in gleicher V/eise ordnet die Zeitschaltung 34 den anderen beiden betrachteten Zeit fenstern der Sammelleitung 32 entsprechende
Zeitfenster der Leitungen 20a bzw. 23a zu. Die
Leitung 17a ist über das Schaltnetzwerk 25 mit der Leitung
verbunden und in gleicher Weise sind die Leitungen 20a und 23a
mit den Leitungen 20 bzw. 23 über das Schaltnetzwerk 25 verbunden.
Fig. 2 zeigt in vereinfachter Form die tatsächliche Schaltausführung
der Konferenzschaltung 30. Die Schaltausführung ist ,wie in Fig. 2 gezeigt, angeschlossen. Fig. 3 zeigt Wellenoder
Impulszüge, die das Verständnis des Betriebs der Schaltung nach Fig. 2 erleichtern; es wird nützlich sein, beide
Figuren gleichzeitig zu betrachten. Die 8-Bit-Schieberegister 37 und 38 werden durch ein Logiksignal freigegeben (enabled)
das vom ODER-Glied 39 stammt. Das ODER-Glied 39 erhält drei
Signale vom Zeitfenster-Taktgeber 40. Der Taktgeber 40 ist
so ausgelegt, daß er ein "hohes" Logiksignal an eine jeweilige Abgabeleitung (von denen nur die drei Abgabeleitungen 4I * h2.
und 43 gezeigt sind) während der Dauer der betrachteten Zeitfenster abgibt. Mit anderen Worten, ein Signal ist auf leitung
41 nur während der Dauer des Zeitfensters X vorhanden, und
das gleiche gilt für Leitung 42 und das Zeit fenster Y sowie
für die Leitung 43 und das Zeitfenster Z. Von einem (n^cht gezeigten)
Bit-Taktgeber werden Taktimpulse fortwährend den Takteingängen 44 und 45 der Schieberegister 37 bzw. 38 zugeführt.
Die Taktimpulse haben eine Wiederholrate von 8 x pro Zeitfenster und es sind 32 Zeit fenster während jedes 125-//^-Rahmens
vorhanden.
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Es wird nun das betrachtete Zeit fenster der Leitung 16a (Fig. 1, d.h. das Zeitfenster an Leitung 16a, das die
vom Fernsprechgerät 10 kommende Information trägt) als Zeitfenster
A und sein Inhalt als PCM-Wort "a" bezeichnet. In
gleicher Weise wird das Zeit fenster auf Leitung 19a als
Zeitfenster B und sein Inhalt als PCM-Wort "b" bezeichnet
und das betrachtete Zeitfenster auf Leitung 22a als Zeitfenster C und sein Inhalt als PCM-Wort "c".
Die Zeitschaltung 33 (Fig. 1) hat nun die Zeitfenster A, B und
C so geschaltet, daß sie nun während der Zeit fenster X, Y bzw. Z auf der TDM-Sammelleitung 31 erscheinen (Fig. 3a). Es wird
darauf hingewiesen, daß die Zeit fenster X, Y und Z irgendwelche verschiedene Zeitfenster aus den an der TDM-Sammelleitung
31 vorhandenen J>2. Zeitfenstern oder Kanälen sein können.
Wie Fig. 3a zeigt, erscheint das PCM-V/ort na", das sich ursprünglich
im Zeitfenster A befand, im zweiten Zeitfenster des Rahmens, d.h. im Zeitfenster X der TDM-Sammelleitung J>\.
Das PCM-Wort "a" wird im 8-Bit-Schieberegister 37 gespeichert.
Fig. 3b zeigt den jeweiligen Inhalt des Schieberegisters
und es ist ersichtlich, daß das Wort "a" am Ende des Zeitfensters
X vollständig in das Register 37 gelangt ist; es wird bis zum Beginn des Zeitfensters Y in diesem Register 37 gespeichert.
Zum Beginn des Zeitfensters Y beginnt das Wort b seinen Einlauf oder seinen Eintritt in das Register 37 und
es ist zum Ende des Zeitfensters Y vollständig eingebracht. Zur gleichen Zeit, in der das Wort b in das Register 37 gelangt,
wird das Wort a aus dem Register 37 in das Register 38 geschoben. Bei Beendigung des Zeitfensters Y, wenn das
Wort b vollständig in das Register 37 gelangt ist, ist das Wort a vollständig im Register 38 angekommen (Fig. 3c). Die
Worte, a und b bleiben in den Registern 38 bzw. 37 bis zum Beginn des Zeitfensters Z gespeichert.
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Während eines Zeitraums,bevor die Wörter a und b vollständig
in die Register 38 bzw. 37 gelangt sind, vergleicht der Größen-Komparator i+8 die Größe der vier Bits mit dem höchsten
Stellenwert, mit Ausnahme des Vorzeichen-Bits, der beiden Wörter a und b in den Registern 38 bzw. 37. Es wird darauf
hingewiesen, daß dieser Größenvergleich durchgeführt wird, bevor die PCK-Wörter a und b vollständig in die jeweiligen
Schieberegister gelangt sind. Das ist aus Fig. 2 zu ersehen, da der T-Eingang des !Comparators /+8 mit der dritten bis zur
sechsten Bit-Stelle (von der linken Seite des Schieberegisters aus gezählt) des Registers 37 und der S-Eingang des !Comparators
if8 ebenfalls mit der dritten bis sechsten Bit-Stelle des
Registers 38 verbunden ist. Demzufolge sind, wenn der Komparator /+8 den betrachteten Vergleich durchführt, die vier
Bit mit der größten Mächtigkeit bzw. dem höchsten Stellenwert der PCM-Wörter in jeweils den dritten bis einschließlich
sechsten Bit-Stellen der Register 37 bzw. 38 enthalten, die siebte Bitstelle der Register enthält das Zeichenbit und die
achte Bitstelle enthält das Bit mit geringstem Stellenwert des vorher in dem Register gespeicherten PCM-Wortes.
Der Größen-Komparator i+8 gibt eine Digital-Anzeige (logisch hoch
oder logisch tief) an seiner Ausgangsklemme if9 ab, die anzeigt,
welches Register, 37 oder 38, das PCM-Wort mit dem höheren Wert (ohne Beachtung des Zeichens) enthält. Das Ausgangssignal an
Klemme k9 ist hoch, wenn S^T, im anderen Fall ist das Ausgangssignal
niedrig. Fall S=T, ist das Ausgangssignal an Klemme Z|9 niedrig, d.h. der Inhalt des Registers 37 besitzt Priorität.
Klemme D eines Flip-Flops 50 vom D-Typ nimmt das an der Ausgangsklemme
i+9 des Größen-Komparators Zj.8 erscheinende logische
Signal auf. Das Flip-Flop 50 enthält ein Taktimpulssignal 55
an seinem Eingang CP, das von einem (nicht gezeigten) Kanaltaktgeber
stammt. Der Kanaltaktgeber liefert für jedes Zeit-
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fenster einen Impuls, der mit dem let:ten Bitimpuls des
Zeitfensters zusammenfällt und von gleicher Dauer wie die Bitimpulse ist (es wird noch einmal darauf hingewiesen, daß
jedes Zeitfenster oder jeder Kanal acht Bitimpulse enthält,
die durch den Bittaktgeber erzeugt werden, und daß J>2. Zeitfenster
zu einem Rahmen gehören). Demzufolge ändert das Flip-Flop 50 seinen Ausgangszustand nur einmal pro Zeit fenster
und zwar während des dem letzten Bit des Zeitfensters zugeordneten
Zeitabschnittes, so daß sich das richtige Ausgangssignal zur Weitergabe an die UND-Glieder 51 und 52 zum Beginn
eines neuen Zeitfensters ergibt.
Das Flip-Flop 50, das UND-Glied 5I, das UND-Glied ^Z und das
ODER-Glied 53 bilden einen Leitkreis oder eine Leitschaltung 5*t. Die Leitschaltung 5^+ ist nach Fig. 2 geschaltet und dient
dazu, entweder das im Register 37 gespeicherte PCM-V/ort oder das im Register 38 gespeicherte PCM-Wort an die TDM-Sammelleitung
32 während der Zeit weiterzugeben, während der der Ausgang des ODER-Gliedes 39 hoch ist. V/ie bereits erwähnt,
liegt dieser Zustand des ODER-Gliedes 39 nur während der Zeitfenster X, Y und Z vor, d.h. die Schaltung wird nur
dann freigegeben. Demzufolge wird ein Wort an die TDM-Sammelleitung
32. nur während der Zeitfenster X, Y und Z freigegeben. Dies ist in Fig. 3d gezeigt.
Der Zeitschalter 3h (Fig. 1) ordnet die an der TDK-Sammelleitung
32 auftretenden PCM-V/orte so zu, daß während des Zeitfensters
Z das an der TDM-Sammelleitung 32 zu diesem Zeitpunkt
erscheinende PCM-V/ort (a oder b) in das entsprechende Zeitfenster der Leitung 23a gelangt, während des Zeitfensters X
wird das zu diesem Zeitabschnitt an der TDM-Sammelleitung 32.
erscheinende Wort (b oder c) in das entsprechende Zeitfenster der Leitung 17a geschaltet und während des Zeitfensters Y wird
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das zu diesem Zeitabschnitt auf der TDM-Sammelleitung 32 erscheinende
Wort (a oder c) in das entsprechende Zeitfenster der Leitung 20a geschaltet.
Der Betrieb der Konferenzschaltung 30 kann nun wie folgt vereinfacht zusammengefaßt werden: PCM-Worte erscheinen
kontinuierlich am Eingang der Schieberegister 37 über die TDM-Sammelleitung 31. Nur während der Zeitfenster X, Y und
Z der Sammelleitung 31 werden die Schieberegister 37 und 38
so freigegeben, daß sie wahlweise die jeweiligen PCM-Worte aufnehmen, die an den Schieberegistern anliegen. In dem eben
beschriebenen vereinfachten Beispiel wird ein PCM-Wort a, das während des Zeitfensters X erscheint, in das Register 37
gegeben. Während des nächsten betrachteten Zeitfensters der TDM-Sammelleitung 31, d.h. des Zeitfensters Y, wird das PCM-Wort
b in das Register 37 gegeben und das vorher in diesem Register 37 enthaltene PCM-Wort a wird in das Register 38
geschoben. Der Größen-Komparator /+8 vergleicht die vier Bit
mit höchstem Stellenwert der in den Registern 37 und 38 enthaltenen PCM-Worte (d.h. der PCM-Worte a und b), um zu bestimmen,
welches PCM-Wort unter Nichtbeachtung des Vorzeichens das größere ist und ergibt ein logisches Ausgangssignal an
seiner Ausgangsklemrae 49, das diese Entscheidung oder das
Vergleichsergebnis angibt. Die Überleitungsschaltung 44 wird
durch das Ausgangssignal des Größenkomparators 48 gesteuert
und leitet das größere PCM-Wort (a oder b) an die Abgabe TDM-Sammelleitung 32 während des nächsten betrachteten Zeitfensters,
d.h. während des Zeitfensters Z weiter oder durch.
Während des Zeitfensters Z erscheint das PCM-Wort c an der
TDM-Sammelleitung 31 und gelangt in das Register 37, während
das vorher in diesem Register 37 enthaltene PCM-Wort b in das Register 38 geschoben wird. Das vorher im Register 38 enthaltene
PCM-^ort a wird entweder über die Weiterleitschaltung
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-ZZ-
(insbesondere über das UND-Glied 51 und das ODER-Glied 53) an die TDM-Sammelleitung 32 vveitergeleitet, wenn es das
größere der beiden PCM-V/orte a und b ist, sonst geht es einfach "verloren". Wenn das PCM-Wort b das größere Wort
ist, wird es sowohl in das Register 38 geschoben als auch über die Weiterleitungsschaltung 5k (insbesondere über das
UND-Glied 52 und das ODER-Glied 53) an die TDM-Sammelleitung 32 weitergeleitet.
Während des nächsten Zeitfensters X wird ein weiteres PCM-Wort
a in das Register 37 eingeführt, das vorher in dem Register 37 enthaltene PCM-Wort c wird in das Register 38
eingeschoben und das vorher im Register 38 enthaltene PCM-Wort
b wird ausgeschoben. Die gleiche Auswahl des größeren PCM-Wortes (ohne Beachtung des Vorzeichens) aus den Registern
37 und 38 tritt ein und das größere PCM-Wort aus den Registern wird an die TDM-Sammelleitung 32 weitergeleitet usw..
Die in Fig. 2 gezeigte Konferenzschaltung ist zwar die bevorzugte
Ausführung nach der Erfindung für diese besondere Anwendung, jedoch können auch Veränderungen vorgenommen werden.
Eine Abwandlung besteht darin, daß mehr als die vier Bit mit höchsten Stellenwert (mit Ausschluß des Vorzeichenbit) benutzt
werden, um das PCM-Wort mit dem größten numerischen Wert in den Registern zu bestimmen. Die fünf Bit mit dem höchsten Stellenwert
oder die sechs Bit mit dem höchsten Stellenwert des PCM-Wortes können bei der Bestimmung des größten Wertes benutzt
werden. Es ist auch möglich, weniger als vier Bit zur Bestimmung des PCM-Wortes mit dem größeren Absolutwert zu benutzen.
Die nun besprochene Konferenzschaltung 60 nach Fig. ^ arbeitet
grundsätzlich gleich wie die Konferenzschaltung 30 nach Fig.
030020/0593
£942067
Die Konferenzschaltung 60 kann ein Konferenzgespräch zwischen zwei und fünf Teilnehmern je einschließlich vermitteln. Demzufolge
ist die Schaltung komplizierter als die der Konferenzschaltung 30, jedoch ist das Prinzip das gleiche und die
Konferenzschaltung 60 wird nicht in allen Einzelheiten beschrieben.
V/ie bei der Konferenzschaltung 30 nach Fig. 2 ist auch die
Konferenzschaltung 60 zwischen den TDM-Sammelleitungen 31
und 32, wie in Fig. k dargestellt, zwischengeschaltet oder
zwischenverbunden. Die Schieberegister 61, 62, 63 und Gk arbeiten in gleicher V/eise wie die Schieberegister 37 und 38
der Schaltung 30. Jedes Schieberegister 61, 62, 63 und Gk empfängt
von einem (nicht gezeigten) Bittak^geber jeweilige Takteingangssignale 65, 66, 67 bzw. 68. Der Bittaktgeber
erzeugt Taktimpulse 8 mal während jedes Zeitfensters und es sind wiederum 32 Zeit fenster in jedem 123-M^-Rahmen vorgesehen.
Da die Konferenzschaltung 60 Konferenzgespräche mit zwei, drei, vier oder fünf Teilnehmern ermöglichen kann, sind UND-Glieder
69, 70, 71 und Schalter 72, 73 und 74 notwendig. Die Schaltung
ist in Fig. if so gezeigt, daß alle Schalter 72, 73 und 7k geschlossen
(verbunden) sind, so daß ein Konferenzgespräch mit fünf Teilnehmern möglich ist. In dem in Fig. k dargestellten
Zustand wird durch die Schalter 72, 73 und 7k jeweils ein logisches Signal hoch von der Klemme 75 zu den UND-Gliedern
69, 70 bzw. 71 geleitet. V/enn beispielsweise der Schalter 7k
offen (unterbrochen) ist, ergibt die Konferenzschaltung 60 ein Konferenzgespräch mit vier Teilnehmern, und wenn die
Schalter 73 und 7k geöffnet sind, ergibt sich ein Konferenzgespräch mit drei Teilnehmern. Bei einer öffnung aller Schalter
72, 73 und 7k ergibt sich ein Konferenzgespräch mit zwei Teilnehmern, d.h. eine normale Fernsprechverbindung. Wenn an
einem der UND-Glieder 69, 70 oder ?! kein Signal logisch hoch
anliegt, blockiert das betreffende UND-Glied Signale und hindert sie daran, das darauffolgende Schieberegister zu erreichen
030020/0598
und beschränkt dadurch die Anzahl der Teilnehmer, die die Schaltung 60 zu einem Gespräch vermitteln kann. Die Anzahl
der durch die Schaltung 60 vermittelbaren Teilnehmer entspricht der Zahl aufeinanderfolgender Schieberegister in
der Schaltung +1. Es wird darauf hingewiesen, daß die Schalter 72, 73 und 74 in Fig. 4 vereinfacht dargestellt
sind und daß diese Funktion normalerweise durch Festkörperschal tkreise ausgeführt wird. Dazu werden die Schalter 72.,
73 und 74 normalerweise so gesteuert, daß sie nur nach dem folgenden Schaltmuster geschlossen oder geöffnet werden:
Alle Schalter 72, 73 und 7h offen; Schalter 72 geschlossen,
Schalter 73 und 74 offen; Schalter 72. und 73 geschlossen,
Schalter 7h offen; alle Schalter 72, 73 und 74 geschlossen.
Dadurch werden jeweils Gespräche mit zwei, drei, vier bzw. fünf Teilnehmern ermöglicht. Die Schieberegister 61, 62,
und 64 werden über Signale logisch hoch auf Leitung 76 freigegeben; diese Leitung enthält Logiksignale analog denen,
die durch das ODER-Glied 39 in Fig. 2 erzeugt werden, d.h. die Register 61, 62, 63 und 64 werden nur während der betrachteten
Zeitfenster freigegeben.
Jedes Ausgangssignal der Schieberegister 61, 62, 63 und 64
liegt an einem 8:1-Datenselektor 77 an. Wie der Name andeutet,
besitzt der 8:1-Datenselektor 77 acht geschaltete Eingänge
(von denen nur vier dargestellt sind) und einen Ausgang (d.h. die TDM-Sammelleitung 32). Die an den Steuerklemmen 78, 79
und 80 anliegenden Logiksignale bestimmen denjenigen der acht Eingänge, der mit dem Ausgang verbunden ist. In Schaltung
60 in Fig. 4 bedeutet das, daß durch die Selektorschaltung 77 ein in einem der Schieberegister 61, 62, 63 oder 64
enthaltenes PCM-V/ort an die TDK-Sammelleitung 32 weitergegeben
wird. Der Freigabeeingang 88 erhält Logiksignale von der Leitung 76, so daß ein Ausgangssignal nur während der zugeordneten
Zeit fenster an die TDH-Sammelleitung 32 weitergegeben
wird.
030020/0598
Die für die Klemmen 78, 79 und 80 bestimmten Steuersignale werden auf folgende V/eise bestimmt: Der Komparator 81 erhält
an seinem Eingang S die vier Logik-Bit des im Register 61 enthaltenen PCM-Wortes mit dem höchsten Stellenwert und
an seinem Eingang T die Logik-Bits des im Register 62 enthaltenen PCM-Wortes mit dem höchsten Stellenwert. Wenn der
Binärwert der Bit am Eingang S größer als der Binärwert der Bit am Eingang T ist »ergibt sich ein Ausgangssignal des
Komparators 81 logisch hoch, sonst logisch tief. Der Selektor 82 leitet dann die vier Binärbit mit den höchsten Stellenwerten
durch, die durch den Komparator als die mit dem größten Wert bestimmt wurden, und zwar zu einem weiteren
Komparator 83. Das wird durch den Selektor 82 so ausgeführt, daß er die Operation A * R + B * R nach der Boole'sehen Algebra
ausführt mit den Signalen, die an seinen Eingängen A, B und R anliegen.
Der Komparator 8^- und der Selektor 85 treffen eine gleichartige
Auswahl unter den in den Registern 63 und Gk enthaltenen
PCM-Worten. Der Komparator 83 führt dann den endgültigen Vergleich zwischen den an seinen S- und T-Eingängen anliegenden
Signalen durch, wobei sein S-Eingang die vier Bit mit dem höchsten Stellenwert (ausgenommen Vorzeichen) des größeren
PCM-Wortes aus den Registern 61 und 62 erhält und sein T-Eingang entsprechend die vier Bit (ausgenommen Vorzeichen) mit
höchstem Stellenwert des größeren PCM-Wortes aus den Registern 63 und 6k» Der 3-Bit-Zwischenspeicher 86 verfolgt, welches
Schieberegister das größte PCM-Wort enthält (aus den S/T-Daten der drei Komparatoren 81 , 83 und 8^-) und übermittelt diese Information
in Form einer 3-Bit-Binärzahl an den 8:1-Daten-Selektor 77,um dessen Funktion zu steuern. Der Zwischenspeicher (Haltekreis)
86 erhält einen Taktimpuls an seinem Eingang 87 von dem (nicht gezeigten) Kanaltaktgeber. Dadurch wird bei jedem
Zeitfenster zusammenfallend mit dem letzten Bit-Impuls des
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Zeitfensters und mit der gleichen Dauer wie dieser Bit-Impuls ein Taktimpuls 87 abgegeben; es wird hier wieder darauf hingewiesen,
daß jedes Zeitfenster oder jeder Kanal acht Bit-Impulse enthält, wie sie durch den Bit-Taktgeber erzeu3t werden und
daß ~$2. Zeit fenster zu einem Rahmen gehören. Demzufolge ändert
der Zwischenspeicher oder Haltekreis 86 seinen Ausgangszustand nur einmal pro Zeit fenster während der Zeit des letzten
Bit des Zeitfensters, so daß sich der richtige Ausgang oder das richtige Ausgangssignal zur Eingabe an den Selektor 77
zum Beginn eines neuen Zeitfensters ergibt.
Folgende Bausteine werden in den bevorzugten Ausführungen nach Fig. 2 und i\ verwendet:
Komparatoren Zf8, 81, 83, 8k
Schieberegister 37, 38, 61, 62, 63, Selektoren 82 und 85
3-Bit-Zwischenspeicher 86 8:1-Datenselektor 77
Texas Instruments Typ 7^85
Texas Instruments Typ 7^16*f Texas Instruments Typ 7^157 Texas Instruments Typ 74175 Texas Instruments TYP
Texas Instruments Typ 7^16*f Texas Instruments Typ 7^157 Texas Instruments Typ 74175 Texas Instruments TYP
Die Konferenzschaltung 60 nach Fig. k wird als die bevorzugte
Ausführung für den beschriebenen Anwendungszneck betrachtet; es können trotzdem Änderungen vorgenommen werden. Eine Abänderung
besteht darin, daß bis zu ~b2. oder sogar mehr, je nach der benutzten
Ausrüstung, Teilnehmer zugelassen werden können. Die Anzahl der Teilnehmer ist (aus technischen Gründen) nur durch die in
einem Rahmen enthaltenen Zeitfenster begrenzt. Die maximale Teilnehmerzahl, die eine erfindungsgemäße Konferenzschaltung
bedienen kann, ist gleich der in einem Rahmen enthaltenen Zeitfenster. Die zur Zeit im Gebrauch befindlichen amtlichen Fernsprechsysteme
verwenden ~b2 Zeitfenster pro Rahmen. Demzufolge
ist die Maximalzahl der Teilnehmer auf ~J)Z begrenzt. Es muß
dabei überlegt werden, daß ein Konferenzgesprach mit 32
Teilnehmern, obwohl technisch mit der vorliegenden Erfindung
030020/0598
durchaus möglich, sich aus persönlichen oder in der Natur
des Menschen begründeten Gegebenheiten als unergiebig und zu weitläufig erweisen wird und daß Konferenzen mit weniger
Teilnehmern als 32 wahrscheinlicher sind. Dabei ist zu bemerken, daß intern einige Telefonsysteme mehr als 32 Zeit fenster
enthalten. Beispielsweise hat das System k ESS von Western
Electric 128 Zeit fenster pro Rahmen und bei Verwendung dieses Systems erhöht sich die maximale Teilnehmerzahl einer solchen
Konferenz auf 128, wenn es auch sehr unwahrscheinlich ist, daß eine Konferenzschaltung mit so vielen Teilnehmern zustand
ekommt.
Statt der Schieberegister in Fig. 2 und Zf kann auch eine nach
jeweils acht Bit angezapfte Verzögerungsleitung verwendet werden.
Es ergibt sich so eine digitale Konferenzschaltung für ein digitales
Fernsprech-Schaltnetzvverk, die zwischen einer empfangenden TDM-Sammelleitung, auf der PCM-Worte von den Teilnehmern
an die Konferenzschaltung übermittelt werden und einer Ausgabeoder Sende-TDM-Sammelleitung, die PCM-Worte von der Konferenzschaltung
an die Teilnehmer überträgt, geschaltet ist. Für eine Konferenz mit N Teilnehmern werden N-1 seriell miteinander verbundene
Schieberegister benutzt. Wenn ein PCM-Wort in einem bestimmten Zeitfenster der Empfangs-TDM-Sammelleitung die
Konferenzschaltung erreicht, wird es in das erste Schieberegister der Reihe eingegeben. Die bereits in den Schieberegistern gespeicherten
PCM-Worte werden längs der Reihenschaltung der Schieberegister jeweils um ein Register weitergeschoben, wenn
ein neues PCM-Wort in das erste Register gelangt, wobei das vorher in dem letzten Schieberegister gespeicherte PCM-Wort,
wenn es nicht das größte PCl-I-Wort war, "fallengelassen" wird.
Schaltkreise in der Konferenzschaltung überwachen den Binärwert der in den Registern gespeicherten PCM-Worte und während
030020/0698
2942Ü67
des Zeitfensters, in dem N PCK-Wort von einem Teilnehmer empfangen
wird, wird das in einem der N-1 Register gespeicherte PCM-Wort, das den größten binären Absolutwert besitzt, an
die Sende- oder Ubermittlungs-TDM-Sammelleitung weitergegeben
und durch den Teilnehmer empfangen, der in dem gleichen Zeitfenster (bezogen auf die Konferenzschaltung) "spricht".
Bei einer solchen Konferenzschaltung hört ein Teilnehmer niemals sich selbst, da die Auswahl, wen er hört, aus den PCM-V/orten
aller anderer N-1 Teilnehmer getroffen wird.
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Claims (23)
- Patentansprüche :[Λ/ Konferenzschaltung zum Zwischenschalten in einem Digital-Fernsprechsystem zwischen einer ersten TDM-(Zeitmultiplex)Sammelleitung zur Übermittlung von PCM-(Impulskodemodulations)-Worten von N Teilnehmern in N unterschiedlichen Zeitfenstern zu der Konferenzschaltung und einer zweiten TDM-Sammelleitung zum Übermitteln von PCM-Worten von der Konferenzschaltung zu den N Teilnehmern in N unterschiedlichen Zeitfenstern in einem Digitalsystem, wobei N eine positive ganze Zahl zwischen 2 und 128 einschließlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß serielle Speicher (37» 38) zum Speichern der N-1 zuletzt von der ersten TDM-Sammelleitung (31) während N-1 der N Zeitfenster erhaltenen PCM-Worte vorgesehen sind, daß eine Schaltung (48) zur Bestimmung, welcher der in der Speichereinrichtung (37, 38) gespeicherten PCM-Worte ein vorgegebenes Kriterium erfüllt, vorgesehen ist und daß eine Durchleiteinrichtung (54) zum Durchleiten des das Kriterium erfüllenden PCM-Wortes zu der zweiten TDM-Sammelleitung (32) im nächsten der N Zeitfenster vorgesehen ist.030020/0598
- 2. Konferenzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die serielle Speichereinrichtung (37, 38) aus seriell verschalteten N-I Schieberegistern besteht.
- 3. Konferenzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die serielle Speichereinrichtung (37, 38) eine angezapfte Verzögerungsleitung ist.
- Zf. Konferenzschaltung nach einem der Ansprüche 1 , 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vorbestimrate Kriterium der Binärwert der in der seriellen Speichereinrichtung (37, 38) enthaltenen PCM-Worte ist.
- 5. Konferenzschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vorbestimmte Kriterium der größte Binärwert der in den N-1 Schieberegistern (37, 38) enthaltenen PCM-Worte, bestimmt durch die M Bit mit höchstem Stellenwert des PCK-Wortes unter Ausschluß des Zeichen-bit ist, wobei M eine positive ganze Zahl zwischen 2 und 6 ,je einschließlich,ist.
- 6. Konferenzschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß M = vier.
- 7. Konferenzschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß 2 έ. N £. 32 .
- 8. Konferenzschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgegebene Kriterium der absolute Binärwert der in der Verzögerungsleitung enthaltenen PCM-Worte ist und daß 2 ^. N ^. 32.
- 9. Konferenzschaltung nach einem der Ansprüche 1, 5 oder 6, dadurch gekennzei chnet, daß N = 3·030020/0588
- 10. Konferenzschaltung nach einem der Ansprüche 1, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß N = 5·
- 11. Konferenzschaltung zum Einschalten in einem digitalen Fernsprechsystem zwischen einer ersten TDM-Saromelleitung, die in N unterschiedlichen Zeitfenstern jedes Rahmens PCM-Worte von N Teilnehmern zur Konferenzschaltung trägt und einer zweiten TDM Sammelleitung, die in N unterschiedlichen Zeit fenstern jedes Rahmens PCM-Worte von der Konferenzschaltung zu den N Teilnehmern trägt, wobei N eine positive ganze Zahl zwischen 2 und 5 Je einschließlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß N-1 Schieberegister (61, 62, 63, 6^) zum Speichern der zuletzt von der ersten TDK-Sammelleitung (31) während N-I der N Zeitfenster erhaltenen PCM-Worte vorgesehen sind, daß Größenkomparatoren (81, 83, Sk) zum Bestimmen desjenigen Schieberegisters (61, 62, 63, 6k) vorgesehen sind, das das PCM-Wort mit dem größten Absolutbinärwert enthält und daß eine Durchleitung (77) zum Durchleiten des Inhalts des Schieberegisters (61, 62, 63, 6k), das das PCM-Wort mit dem größten Absolutbinärwert enthält, an die zweite TDK-Sammelleitung (32.) im nächsten der N Zeit fenster vorgesehen ist.
- 12. Konferenzschaltung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die N-I Schieberegister (61, 62, 63, 6k) seriell so verschaltet sind, daß das in einem Schieberegister enthaltene PCM-7/ort während des nächstfolgenden der N Zeitfenster als Ausgang an das nächste Schieberegister der Reihe kommt, während das erste Schieberegister (61) in der Reihe ein PCM-Wort von der ersten TDM-Sammelleitung (31) erhält.
- 13· Konferenzschaltung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß N = 3·030020/0598
- 14· Konferenzschaltung zur Einfügung in einem Digitalfernsprechsystem zwischen einer ersten TDM-Sammelleitung, die in N unterschiedlichen Zeit fenstern jedes Rahmens PCM-Worte von N Teilnehmern an die Konferenzschaltung überträgt und einer zweiten TDM-Sammelleitung, die in N unterschiedlichen Zeit fenstern jedes Rahmens PCM-'.Vorte von der Konferenzschaltung zu den N Teilnehmern überbringt, wobei eine 1:1-Entsprechung zwischen den Zeitfenstern der ersten und der zweiten TDM-Sammelleitung vorhanden ist und wobei N eine positive ganze Zahl zwischen 2 und 5 je einschließlich ist, dadurch gekennzeichnet, daß N-I in Reihe geschaltete Schieberegister (61 , 62, 63, 64) zum Speichern der N-I zuletzt von der ersten TDM-Sammelverbindungsleitung (31) während N-I der N Zeitfenster erhaltenen PCM-V/orte vorgesehen sind, daß die Schieberegister (61, 62, 63, 64) in einer solchen Reihenschaltung verschaltet sind, daß das in einem Schieberegister enthaltene PCM-Wort an das nächste Schieberegister in der Reihenschaltung während des nächsten der N Zeitfenster weitergegeben wird, während im Laufe des gleichen Zeitfensters das erste Schieberegister (61 ) in der Serienschaltung ein PCM-'Vort von der ersten TDM-Sammelleitung (31) erhält, daß Größenkomparatoren (81, 83, 84) vorgesehen sind, um das Schieberegister (61, 62, 63, 64) aus den N-I Schieberegistern zu bestimmen, das das PCM-Wort mit dem größten Binärwert enthält, basierend auf den M bits des PCK-V/ortes mit dem höchsten Stellenwert, ausgenommen das Vorzeichenbit, wobei M eine positive ganze Zahl zwischen 2 und 6 je einschließlich ist und daß eine Durchleitungseinrichtung (77) zum Durchleiten des Inhalts des das PCM-Wort mit dem größten absoluten Binärwert enthaltenden Schieberegisters (61, 62, 63, 64) an die zweite TDM-Sammelleitung (32) im nächsten der N Zeitfenster vorgesehen ist.030020/0590
- 15. Konferenzschaltung nach Anspruch I4, dadurch gekennzeichnet, daß N = 3 und M = 4.
- 16. Konferenzschaltung nach Anspruch I4 oder I5, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Zeitschalter(33) zur Verbindung jedes der N Zeitfenster an der ersten TDM-Sammelleitung (31) mit dem zugehörigen Zeitfenster jeder der N Teilnehmer eines digitalen Schaltnetzwerkes (25) des digitalen Telefonsystems und ein zweiter Zeitschalter(34) zum Verbinden jedes der N Zeitfenster der zweiten TDM-Sammelleitung (32) mit dem zugehörigen Zeit fenster jeder der N Teilnehmer in dem digitalen Schaltnetzwerk (25) des digitalen Telefonsystems vorgesehen ist.
- 17. Konferenzschaltung zur Verschaltung in einem digitalen Telefonsystem zwischen einer ersten TDM-Sammelleitung, die in drei bestimmten Zeitabschnitten jedes Rahmens PCM-Worte von drei Teilnehmern an die Konferenzschaltung überträgt und einer zweiten TDM-Sammelleitung, die in drei unterschiedlichen Zeitfenstern jedes Rahmens PCM-'.Vorte von der Konferenzschaltung zu den drei Teilnehmern überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Schieberegister (37) zum aufeinanderfolgenden Aufnehmen der in den drei unterschiedlichen Zeitfenstern an der ersten DM-Sammelleitung (31) auftretenden PCK-Worte und zum Speichern jedes PCM-V/ortes bis zum nächsten Auftreten eines der drei Zeitfenster vorgesehen ist, zu welcher Zeit das PCK-V.'ort aus dem Schieberegister (37) herausgeschoben und das nächste PCM-V/ort in das Schieberegister (37) eingeschoben wird, daß ein zweites Schieberegister (38) mit dem Ausgang des ersten Schieberegisters (37) verbunden ist, um der Reihe nach die PCM-Wort-Ausgangssignale von dem ersten Schieberegister (37) zu empfangen und zeitweilig bis zum Empfang des nächsten PCK-Wortes zu speichern, daß ein030020/0598Größenkomparator (4-8) zum Vergleich der Größe mindestens der Bit mit größtem Stellenwert, ausgenommen dem Zeichen-Bit, der in dem ersten und dem zweiten Schieberegister (37i 38) gespeicherten Worte und zur Erzeugung eines das Schieberegister, das das PCM-Vort mit dem größten Absolutbinärwert enthält, anzeigenden Signals vorgesehen ist und daß eine Durchleiteeinrichtung (52O vorgesehen ist, die auf das Aus gangs signal des Größenkomparators (4-8) anspricht und wahlweise den Inhalt des Schieberegisters mit dem größten Absolutbinärwert an die zweite TDM-Sammelleitung (32) durchleitet.
- 18. Konferenzschaltung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Bit mit höchstem Stellenwert beim Bestimmen des größten Binärwertes benutzt bind.
- 19. Konferenzschaltung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberegister (37, 38) 8-Bit-Schieberegister sind.
- 20. Verfahren zur Errichtung einer Konferenzschaltungsverbindung bei einem digitalen Telefonsystem für eine Konferenz mit N Teilnehmern, wobei N eine positive ganze Zahl zwischen 2 und 32 je einschließlich ist und wobei das Telefonsystem eine erste TDM-Sammelleitung zum Übertragen von PCM-Vorten von N Teilnehmern an die Konferenzschaltung in N unterschiedlichen Zeitfenstern in jedem Rahmen und eine zweite TDM-Sammelleitung zum Übertragen von PCM-Worten von der Konferenzschaltung an die N Teilnehmer in N unterschiedlichen Zeitfenstern jedes Rahmens aufweist, dadurch gekennzei chnet, daß die N-1 zuletzt über die erste TDM-Sammelleitung während N-1 der N Zeitfenster erhaltenen PCM-Worte gespeichert werden, daß nach einem vorbestimmten Kriterium das der N-1 gespeicherten PCM-Worte bestimmt wird, das das Kriterium erfüllt und daß während des nächsten der N Zeitfenster das das Kriterium erfüllende PCM-Wort an die zweite TDM-Sammelleitung weitergegeben wird.030020/059829Α2Π67
- 21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das vorgegebene Kriterium der größte absolute Binärwert des PCM-V/ortes ist.
- 2.2.. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21 , dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl N zwischen 2 und 5 je einschließlich liegt.
- 23. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß N = 3·030020/0598
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