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DE848053C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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Publication number
DE848053C
DE848053C DEB12035A DEB0012035A DE848053C DE 848053 C DE848053 C DE 848053C DE B12035 A DEB12035 A DE B12035A DE B0012035 A DEB0012035 A DE B0012035A DE 848053 C DE848053 C DE 848053C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
selector
seeker
relay
occupied
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB12035A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dr-I Seelmann-Eggebert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB12035A priority Critical patent/DE848053C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE848053C publication Critical patent/DE848053C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb In Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, in denen hoch- und niederwertige Verbindungen, wie Fern- und ()rtsverlbindungent über dieselben Verbindungswege hergestellt werden, hat man die hochwertigen Verbindungen gegeniilber den niederwertigen Verbindungen häufig insofern bevorzugt, als matt die Möglichkeit schuf, dlaß die auf niederwertig besetzte Anschlußleitungen treffenden hochwertigen Verlbintdungen sich mindestens auf die niedlerwertige Verlbindung aufschalten konnten, tun das hochwertige Gespräch dem besetzten Teilnehmer anzubietent. Damit verbunden war meist auch eine nachfolgende zwangsläiutige Trennung der niederwertigen Verbindung zugunsten der hochwertigen Verhindung.
  • Die Anschauungen iiber die Zweckmäßigkeit dieses Verfahrens schwanken erlheblich, da einerseits häufig wichtige Ortsverbindungen zugunsten unwichtiger Fernverbindungen getrennt wurden, andererseits auch der Grundsatz der Wahrung des Gesprächsgeheimnisses weitgehend durchbrochen wird, da die Aufschaltung einem immerhin nicht unbeträchtlichen Personenkreis, nämlich dem Personal der Fernämter, die Möglichkeit gilt, sich in ein bestehendes Gespräch einzuschalten und mitzuhören. Dies, olbwohl in Sellbstwählverkehr der anrufende Teilnehmer infolge der von ihm selbsttätig aufgebauten Verbindung die Wahrung des Fernsprechgeheinmnisses völlig gesichert glaubt. Auch im zwischenstaatlichen Fernverkehr erschien es ttntragl)ar, <laß die Fernbeamtinnen des einen Landes die Möglichkeit haben sollen, sich in Ortsverltin= dungen eines anderen Landes einzuschalten. Es ist daher von den zuständigen -internationalen Fernsprechorganisationen (CCIF) die Bedingung gestellt worden, daß es bei internationalen Verbindungen für die Beamtin des einen Landes unmöglich sein muß, sich in einem anderen Lande auf eine Verbindung aufzuschalten und so ein bestehendes Gespräch mitzuhören.
  • Die vorstehend genannten Umstände haben dazu geführt, daß man in einzelnen Netzen auf die Fernamtstrennung ganz verzichtet hat, was wesentliche technische Vereinfachungen und damit Verbilligung insbesondere der Leitungswähler und Übertragungen mit sich brachte. Dieses System ist in Zeiten und in Anlagen, in denen reichlich Fernsprechwege durch gut ausgebaute Wählämter mit einem ausreichenden Prozentsatz der Sprechmöglichkeit vorhanden und keine Überlastungen der Verbindungseinrichtungen zu befürchten sind, wohl tragbar. Anders wird dies in Fernsprechnetzen, in denen z. B. infolge von Kriegseinwirkungen nur eine ungenügende Anzahl von Verbindungseinrichtungen in den Ämtern zur Verfügung steht. In diesem Fall macht sich die fehlende Möglichkeit, in ein bestehendes Ortsgespräch einzuschneiden, sehr unangenehm bemerkbar, da die teuren Fernleitungen häufig nutzlos belegt und dem Verkehr entzogen werden. Man war daher in solchen Fällen wieder gezwungen, wenigstens zur Ansage einer Fernverbindung (Anbieten) beim Auftreffen auf eine niederwertig besetzte Leitung zurückzukehren.
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei denen hoch- und niederwertige Verbindungen über dieselben Leitungswähler hergestellt werden und die hochwertige Verbindung dem durch eine niederwertige Verbindung besetzten Teilnehmer mittels einer den Leitungswählern zugeordneten Tonansageeinrichtung ohne Durchschaltung des Sprechweges zu der die hochwertige Verbindung aufbauenden Stelle für eine begrenzte Zeit angeboten wird.
  • Um nun in Fällen, in denen die Tonansageeinrichtung außer Betrieb oder defekt ist, einem besetzten Teilnehmer ein Ferngespräch anbieten zu können, ohne daß das Gesprächsgeheimnis verletzt wird, wird erfindungsgemäß die den Leitungswählergruppen gemeinsam zugeordnete Tonansageeinrichtung abhängig von der Aufnahme einer besonderen Stromkreisreihe über Wählersucher an den Sprechweg des belegten Leitungswählers angeschaltet und an deren Stelle kann erforderlichenfalls über besondere Arme des Wählersuchers ein Aufschaltweg für die Beamtin hergestellt werden, über den diese selbst die Ansage gegebenenfalls über einen Einwegverstärker durchführt, der dem Wählersucher zugeordnet ist und so kein Mithören gestattet.
  • Diese Anordnung hat den Vorteil, daß der besetzte Teilnehmer, dem das Ferngespräch angeboten wird, von der Fernbeamtin auch gleich über den Ursprungsort der anzubietenden Fernverbindung unterrichtet werden kann. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß die Möglichkeit geschaffen wird, der Fernbeamtin eine Kontrolle über das richtige Arbeiten der Tonansageeinrichtung zu geben. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß über zusätzliche Schaltarme des Wählersuchers erforderlichenfalls eine Kontrollwicklung der Tonansageeinrichtung nach rückwärts an den von der Fernbeamtin aufgebauten Verbindungsweg angeschaltet wird.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei nur die für das Verständnis derselben unbedingt notwendigen Einzelheiten dargestellt sind. Mit dem Pluszeichen ist'in den nachfolgend angeführten Stromläufen der Pluspol, mit dem Minuszeichen der negative Pol der Amtsbatterie bezeichnet. Der Leitungswähler LW möge seitens einer Fernbeamtin für eine Fernverbindung auf den Teilnehmer Tln eingestellt sein. Der Teilnehmer sei aber bereits vorher durch eine niederwertige Ortsverbindung besetzt. Der Leitungswähler LW ist mit einem Steuerschalter versehen, d. i. ein Drehwähler mit einer größeren Anzahl von Schaltarmen, die in der üblichen Weise mit römischen, während die einzelnen Schaltstellungen mit daneben gesetzten arabischen Ziffern bezeichnet sind. Der Steuerschalter steht nach der vergeblichen Prüfung auf eine ortsbesetzte Anschlußleitung in Stellung 5. In dieser liegt das Stromstoßempfangsrelais, welches über die Steuerschalterstellungen III i, 2 die Nummernstromstöße zum Heben und Drehen des Wählers aufgenommen hatte, über Steuerschalterstellung V 5 wieder an der a-Ader. Die Fernbeamtin, welche das Ferngespräch dem besetzten Teilnehmer anzubieten wünscht, drückt ihre Ansagetaste und bewirkt dadurch mittels eines geeigneten Stromstoßsenders die Aussendung einer größeren Anzahl von Stromstößen, welche in ihrem Stromstoßverhältnis den Einstellstromstößen entsprechen, in ihrer Zahl aber über diesen liegen. Die Stromstöße werden als Erdimpulse über die a-Ader übertragen und betätigen impulsweise das Stromstoßempfangsrelais A des Leitungswählers LW. Bei jedem Ansprechen des Relais A wird noch folgender Stromkreis für das Relais B geschlossen: +, B I, B II, pw 1, a1 -. Relais B spricht beim ersten Impuls an ,und hält sich während der Impulsreihe, da seine Wicklung I kurzgeschlossen wird über +, b1, 15, B I, +. Relais B schließt folgenden Stromkreis für das Anlaßrelais An des gemeinsam i für eine größere Anzahl von Leitungswählern vorgesehenen Wählersuchers WS: +, bz, 11 5, Widerstand Wi, An, -. Relais An spricht an und schließt folgenden Stromkreis für den Drehmagneten D:17 des Wählersuchers: +, anl, DM, p 4, Relaisunterbrecher RU, -. Der Drehmagnet schaltet impulsweise über den Relaisunterbrecher erregt, den Wählersucher schrittweise weiter, bis er den durch die Fernverbindung belegten Leitungswähler Llf' gefunden hat. Dieser ist durch den geschlossenen Kontakt b2 gekennzeichnet. Sobald der Wählersucher den belegten Leitungswähler gefunden hat, wird folgender Stromkreis für das Prüfrelais P geschlossen: +, b2, 115, Leitung k, Wählerarm dm i, P, -. Das Prüfrelais spricht an und setzt durch Öffnen des Kontaktes p 4 den Wählersucher still. Da nach Beendigung der Aufschaltestromstoßreihe das Anlaßrelais Ara zum Abfall kommt, wird das Prüfrelais P des Wählersuchers in folgendem örtlichen Stromkreis gehalten: +, th, p 5, P, -. Gleichzeitig wird über Kontakt p 6 das Thermorelais Th eingeschaltet: +, p 6, ü 2, Th, -. Nach der Einstellung des Wählersuchers sind durch Schließen der beiden Kontakte p I und p 2 die beiden Sprechadern x und v an die Sprechadern a und b des Leitungswählers L W angeschaltet. Dadurch werden über den parallel zum Leitungswähler in der Ortsverbindung eingestellten Leitungswähler LWx folgende Stromkreise für die beiden Wicklungen des Überwachungsrelais LÜ des Wählersuchers WS geschlossen: +, tb I, LÜ I, p I, dm 2, x, a-Arm des Leitungswählers LW, a-Ader des Leitungswälhlers LWx, Axr, - und -, tb 2, Ü II, p 2, dmn 3, y, b-Arm des Leitungswählers LW, b-Arm des Leitungswählers LWx, Bx, +. Das Relais (Ü spricht in diesem Stromkreis an und gibt durch Öffnung seines Kontaktes ü I die Wicklung TA der Tonansagevorrichtung frei. Übler die Kontakte an 2, p 7 war unmittelbar vorher der Antriebsmnotor M der Tonansagevorrichtung TB in Betrieb gesetzt worden, so daß nunmehr die auf dem Band aufmagnetisierten Tonaufzeichnungen über die beiden Sprechadern x, y und die Sprecharme a und b des Leitungswählers LW zum besetzten Teilnehmer Tln übertragen werden. Nach Abfall des Relais An und entsprechend Öffnung des Kontaktes an, wird der Stromkreis für den Motor M durch den Nullstellungskontakt mo des Tonbandes geschlossen gehalten. Die Tonaufzeichnungen, welche dlas Ferngespräch anbieten, können aus in gewissen Abständen immer wiederholten Sätzen, z. B. »Bitte legen Sie auf, es kommt ein Ferngespräch« bestehen.
  • Nachgeholt sei hier, daß durch den Kontakt p 3 über den Schalfarmn dm 4 des Wählersuchers WS ein Prüfstromkreis für das Prüfrelais PW des Leitungswählers LW über den Schaltarm c des Leitungswählers geschlossen wurde, welcher jedoch zunächst nicht zu einem Ansprechen des Prüfrelais PW6' führt, da die Prüfader des gewünschten Teilnehmers infolge der Ortsverbindung gesperrt ist.
  • Beim Ansprechen des Überwachungsreläis Ü wurde durch Offnen des Kontaktes ü, der Erregerstromkreis für dlas Thermorelais Th unterbrochen, so daß dieses noch nicht zum Ansprechen kommen konnte.
  • Legt der ortsbesetzte Teilnehmer auf die von dem Tonland ausgehende Ansage hin seinen Hörer auf, so wird der in der Ortsverbindung eingestellte Leitungswähler LWx in bekannter Weise zur Auslösung gebracht. Dabei werden einerseits die parallel zum Leitungswähler LW geschalteten Sprechadern unterbrochen, so daß das Überwachungsrelais (Ü im Wählersucher zum Abfall kommt, andererseits wird die Prüfader der Anschlußleitung des Teilnehmers freigegeben, so daß nunmehr das Prüfrelais PW des Leitungswählers LW ansprechen kann: +, p 3, dm d, PW, c-Arm des Leitungswählers, - (im Vorwähler des Teilnehmers Tln). Das Prüfrelais PW spricht an, worauf der Steuerschalter des Leitungswählers in der üblichen Weise in die Sprechstellung g geht, nachdem vorher automatisch Rufstrom zum Teilnehmer Tln abgegeben wurde. Die Fernbeamtin, welche nach Abfall des Relais B am Ende der Ansagestromstoßreihe Besetztzeichen erhalten hatte über Bes, b3, III 5, B III, A III, +, merkt am Verschwinden des Besetztzeichens und demn Ertönen des Freizeichens, daß der Teilnehmer die Ortsverbindung aufgegeben hat. Die weiteren Schaltvorgänge im Leitungswähler sind für die Erfindung ohne Bedeutung und daher nicht mehr dargestellt.
  • Nach dem Abfall des Relais Ü im Wählersucher kommt das Thermorelais Th zum Ansprechen. Es unterbricht nach einer gewissen Zeit durch Öffnen des Kontaktes th den Stromkreis des lPrüifrelais P. Dieses kommt zum Abfall. Die über den NWählerstucher anschaltbare gemeinsame Tonansageeinrichtung ist damit wieder in der Ruhelage. Das Tontand TB wird nach dem Abfall des Relais P selbsttätig über den parallel zum Kontakt p7 liegenden Nullstellungskontakt mo in die Ruhelage geschaltet, damit die Ansage durch das Tonland nicht unter Umständen mitten im Satz einsetzt, sondern stets bei Beginn des Satzes. Der Nullstellungskontakt mo, welcher beim Verlassen der Nullstellung des Tonbandes geschlossen wird, wird beim Erreichen der Nullstellung geöffnet und unterbricht dabei den Stromkreis des Antriebsmotors M.
  • Legt der Teilnehmer Tln auf die Ankündigung des Ferngespräches durch das Tonband seinen Hörer nicht auf, so werden durch auf demn Umfang des Tonbandes angebrachte Schalter nach einer gewissen Anzahl von Wiederholungen der Fernamtsansage die Kontakte tb I und tb 2 geöffnet, wodurch der Stromkreis für das Üblerwachungsrelais C unterbrochen wird. Relais Ü kommt zum :l)fall und leitet die- gleichen Schaltvorgänge ein, wie schon beschrieben. Es kommen die Relais P, Th im Wählersucher WS nacheinander zum Abfall. Dagegen kann das Prüfrelais PW im Leitungswähler IAI' nicht ansprechen. Die Beamtin erhält dauernd Besetztzeichen. Sie erkennt daran, daß der gerufene Teilnehmer Tln das Ferngespräch nicht annehmen will. Sie löst daraufhin die Verbindung auf und versucht gegebenenfalls später nochmals, die Ferciverbindung abzusetzen.
  • Will man gegebenenfalls an Stelle der Anschaltung der mechanischen Tonansageeinrichtung doch die Ansage durch die Fernbeamtin selbst vornehinen, so kann man dies bei der erfindungsmäßigen Einrichtung durch Aufwand eines weiteren Paares von Schaltarmen dm 5. dm 6 des Wählersuchers erreichen. Die Fernbeamtin ist dann nach der Einstellung des Wählersuchers W S auf dem belegten Leitungswähler LW, wie punktiert angedeutet, über die beiden Schaltarme dm 5, dm 6 und die geschlossenen Kontakte -bi 3, ü 4 an die beiden Schaltarme drn 2, (IM 3 und über diese an die Sprechadern zum belegten Teilnehmer angeschlossen, wohei die Verbindung innerhalb der Schaltung des Wählersuchers WS über einen Einwegverstärker mit dem Verstärkungspegel O verlaufen kann, um ein Mithören seitens der die hochwertige Verbindung aufbauenden Stelle, z. B. Fernamt, auszuschießen.
  • Eine andere Möglichkeit, wie gestrichelt angedeutet, besteht ferner darin, über die beiden Schaltarme dm 5, dm 6 eine zweite Wicklung TAZ der Tonansagevorrichtung an den Sprechweg zur Fernbeamtin anzuschalten und dieser dadurch eine Kontrolle zu geben, ob die Tonansage richtig arbeitet. Sie erhält dann die gleiche Ansage wie der gewünschte Teilnehmer.
  • Es soll nicht unerwähnt bleiben, (laß es bei der erfindungsmäßigen Anordnung auch möglich ist, durch eine Unterteilung der von der Fernbeamtin auszusendenden Ansagestromstoßreihe z. B. in eine Vorimpulsreihe und in eine nach einer oder mehreren kurzen Pansen folgenden Nachimpulsreihen ein Kennzeichen (Code) in die durch den Wählersucher WS anzuschaltende gemeinsame Ansagevorrichtung zu geben, welche eine Änderung des Textes der Tonansagevorrichtung bewirkt. Dadurch kann man z. B. im Fall, daß ein Blitzgespräch vorliegt, ein anderes Tonband über die Wählerarme dm 2, dm 3 an die Sprechadern x, y und damit an die Sprechadern a, b des Leitungswählers anschalten, welches dem besetzten Teilnehmer eine entsprechend dringlichere Ansage vermittelt. Die Codierung kann auch dazu benutzt werden, es unmöglich zu machen, daß Teilnehmer durch ununterbrochenes Bewegen des Hakenumschalters bei ihrer Sprechstelle selber eine Ansage durchführen können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei denen hoch-und niederwertige Verbindungen über dieselben Leitungswähler hergestellt werden und die hochwertige Verbindung dem durch eine niederwertige Verbindung besetzten Teilnehmer mittels einer den Leitungswählern zugeordneten Tonansageeinrichtung ohne Durchschaltung des Sprechweges zu der die hochwertige Verbindung aufhauenden Stelle für eine begrenzte Zeit angeboten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die den Leitungswählergruppen eines Amtes gemeinsam zugeordnete Tonansageeinrichtung (TB) abhängig von der Aufnahme einer besonderen Stromstoßreihe über Wählersucher (WS) an den Sprechweg des belegten Leitungswählers angeschaltet wird und erforderlichenfalls über besondere Arme (dm 5, dm 6) des Wählersuchers ein Aufschalteweg für die Beamtin hergestellt werden kann, über den diese selbst die Ansage gegebenenfalls über einen Einwegverstärker durchführt, der dem Wählersucher zugeordnet ist und, kein Mithören gestattet.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß über die zusätzlichen Schaltarme (dm 5, dm 6) des Wählersuchers (WS) eine Kontrollwicklung (TAZ) der Tonansageeinrichtung an den von der Fernbeamtin aufgebauten Verbindungsweg angeschaltet wird, über welche der Fernbeamtin das richtige Artbeiten der Tonansageeinrichtung angezeigt wird.
  3. 3. Sclhaltungsanordlnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Variation der zusätzlichen Strotmstoßreihe, z. B. Unterteilung in eine Vorimpulsreihe und in eine nach einer bestimmten Pause folgenden Nachimpulsreihe, ein Kennzeichen in der gemeinsamen Einrichtung gegeben wird, welche eine Auswahl der Ansage der Tonansageeinrichtung, z. B. durch Anschaltung eines bestimmten von mehreren Tonbändern, herbeiführt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, (laß durch die besondere Stromstoßreihe in dem belegten Leitungswähler bereits für andere Zwecke vorgesehene Relais (A9, B) und über diese der gemeinsamen Tonansageeinrichtung zugeordnete Anlaßeinrichtungen (Art, DM) so lange beeinflußt werden, bris der die Tonansageeinrichtung an den Leitungswähler anschaltende Wählersucher den durch die Verbindung belegten Leitungswähler gefunden hat.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch d, dadurch gekennzeichnet, (laß nach Einstellung des Wählersuchers (WS) auf den belegten Leitungswähler in der gemeinsamen Einrichtung Schaltmittel (P, (`) zur \H'irkting kommen, welche unabhängig von den nach Beendigung der Stromstoßreihe außer Wirkung gesetzten Anlaßrelais (A, B, An) des Wählersuchers die Anschaltung der Tonansageeinrichtung au den Sprechweg für I.eituiigs\\:ihler über diesen Sprechweg aufrechterhalten.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, (laß nach Einstellung des Wählersuchers auf den belegten Leitungswähler ein Prüfrelais (I-') des Wählersuchers zur Wirkung kommt, welches die Tonansageeinrichtung (TA) und parallel dazu ein Überwachungsrelais ((`) an den Sprechweg zum besetzten Teilnehmer anschaltet. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß <las Überwachungsrelais (Ü) über die Leitungsschleife des in der niederwertigen Verbindung belegten Teilnehmers gegen die an den Sprechadern im Leitungswähler (LW) der niederwertigen Verbindung liegenden Potentiale erregt und dadurch die Tonansageeinrichtung zum wiederholten Anbieten der Fernverbindung 'an den besetzten Teilnehmer freigegeben wird. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (.,1T) der Tonansageeinrichtung durch das Prüfrelais (P) des Wählersuchers eingeschaltet wird. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, (laß der Prüfstrom- Irreis des Prüfrelais (P) des Wählersuchers (WS) auf den belegten Leitungswähler (LW) durch die nach Beendigung der zusätzlichen Stromstoßireihe außer Wirkung gesetzten Anlalirelais (A, Bi) im Leitungswähler unterhrochen, das Priifrelais jedoch örtlich bis zum Einlhängen de, Hörers des belegten Teilnehlmers in einem vonv Überwachungsrelais albhängigen Stromkreis erregt gehalten wird. Io. Sclhaltungsanordntutng nach Anspruch 7, dadurch gekennzeiclhnet, daß dlas Überwachungsrelais (( ), lbeinm Einhängen des belegten Teilnelmers durch 1Unterlbreclhung der Teilnehmerleitungsschleife zum Abfall gebracht, die Tonansageeinrichtung (TA) abschaltet und die Ausschaltung des Prüfrelais einleitet. II. Schaltungsanordnung nach Anspruch Io, dadurclh gekennzeichnet, daß dlas Überwachungsrelais bei seinem Albfall mittels einer Zeitschalteimrichtung (Th) einen verzögerten Albfall des Prüfrelais einleitet, in welcher Zeit eine nochmalige Prüfung in dem durch die hochwertige Verbindung belegten Leitungswähler auf die nunmehr frei gewordene Teilnehmerleitung erfolgt. I2. Schaltungsanordnung nach Anspruch I oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweils von der Nullstellung oder nahezu von der Nullstellung aus anlaufende Tonband der Tonansageeinrichtung auf seinem Umfang Schalteinrichtungen (tb I, tb 2) besitzt, mit deren Hilfe nach einer gewissen Zahl von Wiederholungen der zum ortsbesetzten Teilnehmer iülbertragenen Fernamtsansage die Tonansageeinrichtung selbsttätig ausgeschaltet wird, falls der in der niederwertigen Verbindung besetzte Teilnehmer in dieser Zeit nicht zwecks Übernahme der Fernverbindung seinen Hörer aufgelegt hat. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die am Umfang (les Tonbandes angebrachten Schalter den fialtestromkreis des Überwachungsrelais unterhrechen.
DEB12035A 1950-10-19 1950-10-19 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb Expired DE848053C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037521B (de) * 1953-06-06 1958-08-28 Josef Dirr Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Aufschaltung und direkter Gespraechs-anbietung durch den sich aufschaltenden Teilnehmer
DE1266818B (de) * 1966-03-26 1968-04-25 Standard Elektrik Lorenz Ag Verfahren und Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen zum Anklopfen von Anrufen

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