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DE2139564C3 - Verfahren zur Herstellung von 3,3',5,5'-Tetra-isopropyl-4,4'-hydroxydiphenyl - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3,3',5,5'-Tetra-isopropyl-4,4'-hydroxydiphenyl

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Publication number
DE2139564C3
DE2139564C3 DE2139564A DE2139564A DE2139564C3 DE 2139564 C3 DE2139564 C3 DE 2139564C3 DE 2139564 A DE2139564 A DE 2139564A DE 2139564 A DE2139564 A DE 2139564A DE 2139564 C3 DE2139564 C3 DE 2139564C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diisopropylphenol
iii
dihydroxydiphenyl
iron
parts
Prior art date
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Expired
Application number
DE2139564A
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English (en)
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DE2139564B2 (de
DE2139564A1 (de
Inventor
Peter Moston Manchester Lancashire Miles
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
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Publication date
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C37/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C37/11Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring by reactions increasing the number of carbon atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

Die bekannten Verfahren zur Herstellung von 3,3',5,5'-Tetraalkyl-4,4'-dihydroxydiphenyl sind im allgemeinen Zweistufenverfahren. Dabei wird ein 2,6-Dialkylphenol zu deim entsprechenden Diphenochinon oxydiert, und dann wird das Diphenochinon (oft nach der Abtrennung und Reinigung) zu 3,3',5,5'-Tetraalkyl-4,4'-dihydroxydiphenyl oxydiert. Die erste Stufe kann durchgeführt werden, indem man in Anwesenheit eines komplexen Katalysatorsystems Luft durchleitet oder indem man ein starkes Oxydationsmittel, wie Chromsäure, verwendet. Die daran anschließende Reduktion kann mit naszierendem Wasserstoff durchgeführt werden. Die Ausbeuten an 3,3',5,5'-Tetraalkyl-4,4'-dihydroxydiphenyl hängen von den Substituenten, die in dem ursprünglichen Phenol vorhanden sind, ab, und wenn Methyl- oder Äthylgruppen vorhanden sind, erhält man oft polymere Produkte.
In der GB-PS 8 06 534 wird ein solches Zweistufenverfahren zur Herstellung von 3,3',5,5'-Tetraalkyl-4,4'-dihydroxydiphenyl beschrieben, das darin besteht, daß man 2,6-Dialkylphenol mit einem von mehreren Oxydationsmitteln oxydiert und anschließend das gebildete Diphenochinon mit einem von mehreren Reduktionsmitteln reduziert. In Beispiel 1 dieser Patentschrift wird ein Molverhältnis an Eisen(III)-chlorid, das als Oxydationsmittel dient, zu 2,6-Diisopropylphenol in der ersten Stufe von 1,32 :1 verwendet, und das Verhältnis von Wasser zu 2,6-Diisopropylphenol ist praktisch > 550 :1 molar. Die Ausbeute an tatsächlich erhaltenem Diphenochinon beträgt ungefähr 40%, obgleich die Ausbeute an Rohmaterial höher ist, möglichsrweise 60%. Anschließend wird das Diphenochinon zu 3,3',5,5'-Tetraisopropyl-4,4'-dihydroxydiphenyl reduziert.
Als weiterer Stand der Technik ist die FR-PS 95 208 anzuführen, in der ebenfalls ein Zweistufenverfahren beansprucht wird. Nach diesem Verfahren wird zuerst das Phenol oxidiert und anschließend das Oxidationsgemisch mit einem weiteren Phenol zum gewünschten Endprodukt umgesetzt. Neben dem Nachteil der 2-Stufenführung weist dieses Verfahren noch folgende Nachteile auf.
1. Verwendung einer starken Base (86% KOH)
2. Anwendung von Druck (21 Atm.)
3. Neutralisation der Base, d. h. Materialverlust
4. Verschiedene Temperatureinstellungen:
Oxidation bei 70° C
Phenolumsetzung bei 250° C
Neutralisation bei 60° C und
Auskristallisation bei 10° C
5. Spülen mit Stickstoff
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wurden nun die Nachteile der Verfahren des Standes der Technik überwunden. Erstmalig wurde nämlich das Dihydroxydiphenyl in einer Stufe, dazu mit guten Ausbeuten, gewonnen. Diese Ausbeuten liegen um mindestens 20% höher als die nach dem Verfahren gemäß GB-PS 8 06 534 erzielbaren Ausbeuten, so daß das erfindungsgemäße Verfahren nicht nur bezüglich der Durchführung in einem Einstufenverfahren, sondern auch bezüglich der erzielbaren Ausbeuten als fortschrittlich anzusehen ist
Ähnliches gilt auch bei einem Vergleich des erfindungsgemäßen Verfahrens mit dem Verfahren der FR-PS 95 208. Erfindungsgemäß werden außerdem die vorstehend angeführten 5 Nachteile bei der Reaktionsführung vermieden. Die Reaktionsteilnehmer werden bei Atmosphärendruck unter Rückfluß erhitzt, und das Produkt wird aus dem abgekühlten Reaktionsgemisch gewonnen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von 3,3',5,5'-Tetraisopropyl-4,4'-dihydroxydiphenyl durch Oxidation von 2,6-Diisopropylphenol mit einem Eisen(III)-salz einer nicht oxidierenden Säure in einem wäßrigen Medium, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man 0,65 bis 3,0 Grammatome Eisen(III) und bis zu 500 Mol Wasser je MoI 2,6-Diisopropylphenol einsetzt, wobei man die tatsächlichen Mengenverhältnisse und die Reaktionszeit gemäß den Fig. 1 bis 14 derart optimiert, daß man in einer Stufe eine Ausbeute an 3,3',5,5'-Tetraisopropyl-4,4'-dihydroxydiphenyl von mindestens 60%, bezogen auf das eingesetzte 2,6-Diisopropylphenol erhält, und daß man das 3,3',5,5'-Tetraisopropyl-4,4'-dihydroxydiphenyI aus dem Reaktionsgemisch gewinnt.
Das 3,3',5,5'-Tetraisopropyl-4,4'-dihydroxydiphenyl wird als Stabilisator für Gasolin verwendet.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden bevorzugt 0,75 bis 1,5, insbesondere 0,65 bis 1 Grammatom Fe(III) je Mol 2,6-Diisopropylphenol eingesetzt. Ein geeignetes Verhältnis von Fe(III) in dem Fe(III)-SaIz zu dem 2,6-Diisopropylphenol beträgt ungefähr 1 Grammatom Fe(IIl)Je Mol 2,6-Diisopropylphenol.
Das Fe(III)-SaIz kann auch in situ in der Reaktionsmischung gebildet v/erden.
Wenn das erfindungsgemäße Verfahren einmal ausgeführt und die gewünschte Ausbeute von mindestens 60% 4,4'-Dihydroxydiphenyl erhalten worden ist, kann das als Nebenprodukt erhaltene Diphenochinon dann zu dem substituierten 4,4'-Dihydroxydiphenyl auf bekannte Weise, beispielsweise unter Verwendung von Natriumsulfid, reduziert werden, wodurch die Gesamtausbeute verbessert wird.
Eisen(III)-salze, die verwendet werden können, schließen ein: Eisen(III)-chlorid und dessen Komplexe, Eisen(III)-sulfat, Eisen(III)-phosphat, Eisen(III)-SuIfid, Eisen(III)-citrat, Eisen(III)-oxalat, Eisen(III)-ammoniumsulfat, Eisen(III)-thiocyanat und Eisen(III)-bromid. Das Eisen(III)-salz kann als solches verwendet werden oder
es kann in situ in der Reaktionsmischung, beispielsweise aus Eisen(lll)-oxyd und Chlorwasserstoffsäure, gebildet werden. Die Eisen(III)-salze oxydierender Säuren sind ausgeschlossen.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann auf reines 2,6-Diisopropylphenol angewandt werden. Es ist ebenfalls anwendbar auf Mischungen, die durch Alkylierung von Phenol mit Propylen gebildet werden und die 2,6-Diisopropylphenol neben 2,4-Diisopropylphenol, 2^>-DiisopropylphenoL 2,4,6-Tri-isopropylphc-nol, o-, m- und p-Isopropylphenole und Phenol selbst enthalten können. Das erfindungsgemäße Verfahren kann ebenfalls mit Mischungen aus 2,6-Diisopropylphenol mit anderen Phenolen, wie äthylierten, sekundären und tert-butylierten Phenolen und Kxesolen durchgeführt werden. Überraschenderweise wurde gefunden, daß dieses Kuppeln des als Ausgangsmaterial verwendeten Phenols gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren offensichtlich für 2,6-Diisopropylphenol selbst spezifisch ist und beispielsweise nicht mit Pheiol oder mit 2,6-Di-t-butylphenol auftiitt
Das erfindungsgemäße Verfahren kann mit guten Ergebnissen durchgeführt werden, wenn man folgendermaßen arbeitet. Eisen(lll)-oxyd, 2,6-Diisopropylphenol und Wasser werden in den erforderlichen Anteilen in einen Reaktor gegeben, unter Rückfluß erhitzt und dann fügt man Chlorwasserstoffsäure tropfenweise hinzu. Man erhitzt während der gewünschten Zeit unter Rühren und Rückfluß (5 oder 12 Sunden in den angegebenen Beispielen), kühlt die Reaktionsmischung dann und verdünnt mit Toluol. Anschließend trennt man, verwirft die saure wäßrige Schicht und wäscht die organische Schicht 4mal mit Wasser und filtriert. Das Lösungsmittel wird dann unter vermindertem Druck von dem Filtrat eingedampft, wobei man das gewünschte 33',5^'-Tetraisopropyl-4,4'-dihydroxydiphenyl erhält.
Eine Anzahl von Versuchen wurde durchgeführt, wobei man dieses Verfahren anwendete und reines 2,6-Diisopropylphenol einsetzte. Man erhielt die in der folgenden Tabelle angegebenen Ergebnisse.
Tabelle
Mole Mole Ausbeute nach 5 Stunden Ausbeute nach 12 Stunden
FeCIi pro H2O pro Reaktionszeit Reaktionszeit
MoI Phenol Mol Phenol % Dihydroxy- % Diphenochinon % Dihydroxy- % Diphenochinon
diphenyl diphenyl
0,5 63 46 2 46 0
0,65 26,1 50 0 55 0
0,65 63,9 54 0 67 0
0,65 92,9 65 0 47 0
0,65 226 55 0 52 0
0,75 64,5 67 0 63 0
0,75 79 80 2 84 0
0,75 93,5 80 2 79 0
0,75 227 68 2 68 0
1,0 0 26 0 52 0
1,0 17,1 40 0 46 0
1,0 39,3 86 0 86 0
1,0 66 82 4 100 0
UO 95 74,5 4,5 90 0
1,0 228 70 8,5 75 2,5
1,5 31,2 97 0 60 0
1,5 69 77 12 88 1
1,5 98 62 27 81 8
1,5 231 60 30 73 21
2,0 72 88 6 91 1,5
2,0 86,5 69 21 96 4
2,0 101 60 40 85 15
2,0 234 20 80 20 80
2,5 37,2 50 4 56 0
2,5 48,3 60 0 66 0
2,5 75 70 7 77 2
2,5 104 57 38 65 6
2,5 237 18 73 7 86
Fortsetzung
Mole pro Mole Ausbeule nach 5 Stunden Ausbeute nach 12 Stunden
1-eCl, lienol H2O pro Reaktionszeit Reaktionszeit
Mol i' Mol Phenol % Dihydroxy- % Dlphcnochinon % Dihydroxy- % Diphenochinon
diphcnyl diphcnyl
78
92,5
107
240
67
72
34
26
74
73
66
17
12
79
Aus der Tabelle ist ersichtlich, daß die Ausbeuten von der Reaktionszeit abhängen und daß man diese so wählen kann, daß man die beste Ausbeute bei einem bestimmten Verhältnis an Reaktionsteilnehmern erhält.
Aus diesen Testversuchen ist ersichtlich, daß es immer einen optimalen Bereich der Verhältnisse von Wasser zu Phenol für jedes bestimmte Verhältnis von Eisen(111)-chlorid zu Phenol gibt, in welchem man die höchste Ausbeute an 4,4'-Dihydroxydiphenyl erhält. Aus den beigefügten F i g. 1 bis 14 ist ersichtlich, wann die Ausbeute an 4,4'-Dihydroxydiphenyl unter den gewünschten Wert von 60% fällt. In jeder Zeichnung ist ein Ausbe:utemaximum erkenntlich, und es ist selbstverständlich bevorzugt, am oder nahe am Scheitelpunkt der Kurve zu arbeiten, wobei alle Faktoren sonst gleich sind. Es ist ersichtlich, daß man in einigen Fällen Ausbeuten von fast 100% Dihydroxydiphenyl erhalten kann, wobei keine erkennbare Bildung von Diphenochinon erfolgt, beispielsweise wenn man ungefähr 66 Mol Wasser pro Mol Phenol und ein äquimolares Verhältnis an Eisen(Ill)-chlorid und Phenol verwendet. Um zu zeigen, daß das erfindungsgemäße Verfahren offensichtlich für 2,6-Diisopropylphenol spezifisch ist. wobei man eine 100%ige Ausbeute an 3,3',5,5'-Tetraisopropyl-4.4'-dihydroxydiphenyl erhält, wurde die Umsetzung wiederholt und 2.6-Di-t-butylphenol anstelle von 2.6-Diisopropylphenol verwendet. Das erhaltene Produkt lieferte die folgende NMR-Analyse:
3,3'.5.5'-Tetra-t-butyl-4.4'-dihydroxy-
diphenyl 11 %
3.3',5,5'-Tetra-t-butyl-dipheno-
chmon 25%
nicht-umgesetztes 2.6-Di-t-butyl-
pheriol 64%
Das Produkt enthielt somit nur 11% des gewünschten Dihydrox ydiphenyls.
Da das Verfahren zum Kuppeln von 2.6-Diisopropylphenol spezifisch ist, kann man es mit Erfolg bei Mischungen anwenden, die dieses Phenol enthalten. Eine solche Phenolmischung besitzt die folgende Zusammensetzung, bestimmt durch gaschromatographische Analyse:
3,2% Phenol
8,1% o-lsopropylphenol
2(1 0,9% m-, p-lsopropylphenol
60,9% 2,6-Diisopropylphenol
1,4% 2,4-Diisopropylphenol
25,5% 2,4,6-Triisopropylphenol
2Ϊ wobei sich die Prozentgehalte auf das Gewicht beziehen. Das folgende Beispiel 1 wurde durchgeführt, wobei man diese Mischung von Phenolen verwendete. In den Beispielen sind alle Teile und Prozentgehalte, wenn nicht anders angegeben, auf das Gewicht bezogen.
jo Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1
23,3 Teile Eisen(IIl)-oxyd (0,125 Mol, berechnet auf einem Gehalt von 85,8%), 71,4 Teile der Mischung der vs Phenole der vorstehenden Zusammensetzung ( = 0,244 Mol 2,6-Diisopropylphenol) und 164 Teile Wasser (9.1 Mol) wurden in ein 250-ml-Vielhalsreaktionsgefäß gegeben, das mit einem Rührer, einer Hülle für ein Thermometer, einem Rückflußkühler und einem Tropfen trichter ausgerüstet war. Das Verhältnis von Eisen(lll)-salz zu 2,6-Diisopropylphenol betrug somit 1 :1 und das Verhältnis von Wasser zu Phenol 36,5 :1.
Der Inhalt des Kolbens wurde unter Rückfluß erhitzt, und nach 10 Minuten wurden 59,8 Teile konzentrierte ■r> Chlorwasserstoffsäure (0,5 Mol) tropfenweise zugefügt. Nachdem man unter Rühren weitere 5 Stunden unter Rückfluß erhitzt hatte, wurde die Reaktionsmischung gekühlt. 50 Teile Toluol wurden zugefügt und die Mischung wurde dann 15 Minuten gerührt, in einen Scheidetrichter gegeben, und die wäßrige Schicht wurde verworfen. Die organische Schicht wurde 4mal mit 50 Teilen Wasser gewaschen, durch Papier filtriert, und da>, Lösungsmittel wurde aus dem Filtrat unter vermindertem Druck abgedampft, wobei man 67,8 Teile einer dunkelbraunen Flüssigkeit erhielt die beim Stehen fest wurde. Dieses Produkt zeigte die folgende Analyse:
\ irbindung NMR-Vcrfahrcn Gl.C -Analyse
3.T.5.5'-Tctra-isopropyl-4.4'-dih\droxy- 45% 42%
diphenyl
2.6-Diisopropylphcnol 14% 16%
2.4.6- Tmsopropylphenol 25% 26%
i. VS s -Tetra-isopropyldiphenochmon nicht festgestellt Spuren
I nnekannic Stoffe 16% 16%
Beispiel 2
Reines 2,6-Diisopropylphenol (7,2 Teile, 0,04 Mol), Eisen(IIl)-citrat (19,95 Teile, 0,06 Mol) und Wasser (42,8 Teile) wurden in ein Reaktionsgefäß gegeben und unter heftigem Rühren während 24 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Nachdem man auf Zimmertemperatur abgekühlt hatte, wurden 60 Volumteile Toluol zugefügt und die Mischung 5 Minuten gerührt. Die Mischung wurde einige Zeit stehengelassen, und dann wurde die wäßrige Schicht verworfen. Die Toluolschicht wurde 3mal mit 100 Teilen Wasser gewaschen. Das Toluol wurde dann im Vakuum entfernt, wobei man 7 Teile eines dunkelbraunen viskosen Öls erhielt, das beim Abkühlen kristallisierte. Das Produkt enthielt 99% 3,3',5,5'-Tetraisopropy!-4,4'-d!hydrQxydiphenyl und Spuren von Verunreinigungen, bestimmt durch quantitative NMR-Analyse.
Beispiel 3 2()
Reines 2,6-Diisopropylphenol (9,1 Teile, 0,05 Mol), Eisen(III)-ammoniumsulfat (48,22 Teile, 0,05 Mol) und Wasser (54 Teile) wurden in ein Reaktionsgefäß gegeben. Die Mischung wurde unter Rückfluß erhitzt, und das Produkt wurde wie in Beispiel 1 gewonnen, wobei man 9 Teile einer braunen viskosen Flüssigkeit erhielt, die beim Stehen kristallisierte. Dieses Produkt enthielt 64% 3,3',5,5'-Tetra-isopropyl-4,4-dihydroxydiphenyl, bestimmt durch quantitative NMR-Analyse.
Beispiel 4
Zu 20 Teilen (0,11 Mol) 2,6-Diisopropylphenol fügt man 22,7 Teile (0,057 Mol) Eisen(HI)-sulfat in 31,4 Teilen Wasser, das 5,5 Teile konzentrierte Schwefelsäure enthielt, während 1 Stunde bei 900C. Die Mischung wurde anschließend weitere 14 Stunden bei 9O0C gerührt. Das Produkt wurde gewonnen, indem man Toluol zugab, 4mal mit Wasser wusch und abstreifte, um das Toluol zu entfernen. Auf diese Weise erhielt man 19,4 Teile eines Produkts, das die folgende Analyse (gaschromatographisch) zeigte:
65,7 % 3,3',5,5'-Tetra-isopropy 1-
4,4'-dihydroxybiphenyl
31,2% 2,6-Diisopropylphenol
3,1% unbekannte Stoffe.
Hierzu 7 Blatt Zcichnuimcn

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von 3,3',5,5'-TetraisopropyI-4,4'-dihydroxydiphenyl durch Oxidation s von 2,6-Diisopropylphenol mit einem Eisen(III)-salz einer nicht oxidierenden Säure in einem wäßrigen Medium, dadurch gekennzeichnet, daß man 0,65 bis 31,0 Grammatom Eisen(III) und bis zu 500 Mol Wasser je Mol 2,6-Diisopropylphenol einsetzt, wobei man die tatsächlichen Mengenverhältnisse und die Reaktionszeit gemäß den F i g. 1 bis 14 derart optimiert, daß man in einer Stufe eine Ausbeute an 33',5,5'-Tetraisopropyl-4,4'-dihydroxydiphenyl von mindestens 60%, bezogen auf das eingesetzte 2,6-Diisopropylphenol erhält, und daß man das 3,3',5,5'-Tetraisopropyl-4,4'-dihydroxydiphenyl aus dem Reaktionsgemisch gewinnt.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man 0,65 bis 1 Grammatom Eisen(IIi) je Mol 2,6-DiisopropyJphenol einsetzt.
DE2139564A 1970-08-08 1971-08-06 Verfahren zur Herstellung von 3,3',5,5'-Tetra-isopropyl-4,4'-hydroxydiphenyl Expired DE2139564C3 (de)

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GB3831670 1970-08-08

Publications (3)

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DE2139564A1 DE2139564A1 (de) 1972-02-17
DE2139564B2 DE2139564B2 (de) 1980-10-30
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