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DE1768717B1 - Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetraalkyldiphenylen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetraalkyldiphenylen

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DE1768717B1
DE1768717B1 DE19681768717 DE1768717A DE1768717B1 DE 1768717 B1 DE1768717 B1 DE 1768717B1 DE 19681768717 DE19681768717 DE 19681768717 DE 1768717 A DE1768717 A DE 1768717A DE 1768717 B1 DE1768717 B1 DE 1768717B1
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DE
Germany
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reaction
dihydroxy
dialkylphenol
oxygen
tetraalkyl
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Application number
DE19681768717
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English (en)
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Zaweski Edward Felix
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Ethyl Corp
Original Assignee
Ethyl Corp
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Publication date
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Description

urd zweite Phenol sind vorzugsweise dasselbe, können
Konzentrationen von etwa 0,1 bis 1 Gewichtsprozent schaffen gewöhnlich einen ausreichenden Antioxy-
dationsschutz.
Aus Chemical Abstracts, Bd. 63, 1965, Spalte 5561 b 45 jedoch unterschiedlich sein. Zu den substituierten
bis 5562 a, ist bereits ein Verfahren bekannt, bei dem Phenolen, die als Reaktionspartner verwendet werden
können, gehören beispielsweise 2,6-Diisopropylphenol, 6 - tert. - Butyl - ο - kresol, 2,6 - di - sek. - Butylphenol, 2,6 - di - (2,4,4 - Trimethyl - 2 - pentyl) - phenol, 6 - sek.-
Dialkylphenole mit einem Diphenochinon reagieren. Als Katalysatoren werden unter anderem Aminverbindungen, wieTrimethylamin, Pyridin u. dgl., verwendet.
In der referierten niederländischen Patentanmeldung 5° Eicosyl-o-kresol. 6 410 238 wird ferner die Herstellung der 3,3',5,5'-tetra- Zur Durchführung des Verfahrens wird ein Kohlensubstituierten Diphenochinone beschrieben. Hierbei Wasserstofflösungsmittel mit einem Siedebereich von wird die Oxydation der Phenole in der Weise durch- 80 bis 2000C, wie Benzol oder Toluol, bevorzugt. Der geführt, daß als sauerstoffliefemdes Mittel eine Lösung bevorzugte Alkalihydroxydkatalysator ist Kaliumeines Komplexes eines basischen Kupfer(ll)-salzes mit 55 hydroxyd in Anteilen von 0,2 bis 2 MoI, vorzugsweise einem substituierten Kohlenwasserstoff verwendet 0,2 bis 0,4 Mol, pro Mol Ausgangs-, d. h. in der ersten
wird. Zur Herstellung der 4,4'-Dihydroxy-tetraalkyldiphenylverbindungen sind also zwei separate Verfahren.sstufen erforderlich, die dieses Verfahren verhältnismäßig aufwendig machen.
Die USA.-Patentschrift 2 900 417 beschreibt die Herstellung von speziellen Diphenylverbindungen, ebenfalls in zwei separaten Reaktionen. In der ersten Stufe wird ein Dialkylphenol mit Eisen(III)-chlorid als Oxydationsmittel umgesetzt. Das erhaltene Diphenochinon wird anschließend isoliert und mit metallischem /ink in I.isessig reduziert. Auch dieses Verfahren ist daher sehr aufwendig.
Stufe vorgelegtem Phenol.
Die erste Reaktionsstufe wird bei einer Temperatur von 30 bis 300° C, vorzugsweise 50 bis 100°C, durchgeführt. Die Oxydation erfolgt vorzugsweise unter Verwendung von Luft, jedoch können ebenso andere Sauerstoff enthaltende Gasgemische verwendet werden. Der Arbeitsdruck liegt im Bereich von einer Atmosphäre bis zu 71 kg/cm2, insbesondere 15 bis 36 kg/cm2. Die Oxydation wird so lange fortgesetzt, bis im wesentlichen das gesamte vorgelegte Phenol oxydiert ist. Typischerweise dauert bei 70°C und bei 21 kg/cm3 die erste Stufe 45 Minuten bis 2 Stunden.
Nachdem das vorgelegte Phenol im wesentlichen oxydiert wurde, wird das Durchleiten des Sauerstoff enthaltenden Gases durch das System unterbrochen. Wenn die Reaktion unter Druck durchgeführt wird, wird dieser abgelassen. Die zweite Phase des Verfahrens wird in einem im wesentlichen sauerstofffreien System durchgeführt. Der Gas-Dampfraum über der Flüssigkeit im Reaktionsgefäß kann mit einem inerten Gas wie Stickstoff zu diesem Zeitpunkt gespült werden, jedoch ist dies im allgemeinen nicht erforderlich, weil in dem rückständigen Gas sehr wenig Sauerstoff vorhanden ist.
Ein zweites Phenol wird dem Reaktionsgefäß in einer Menge zugeführt, die etwa 1 MoI, bezogen auf die Menge des anfangs zugegebenen ersten Phenols, entspricht. Wie vorausgehend festgestellt, wird es vorgezogen, in beiden Stufen das gleiche Phenol einzusetzen, das hierdurch nur ein einziges Produkt entsteht. In der Fraxis werden etwa 0,9 bis 1,1 Mol des zweiten Phenols pro Mol des ersten Phenols mit guten Ergebnissen verwendet.
Das Reaktionsgefäß wird dann einfach verschlossen und das Gemisch erhitzt. Es ist nicht notwendig, irgendein Zwischenprodukt zwischen der ersten und zweiten Stufe in dem Verfahren zu gewinnen, weil der gleiche Katalysator die beiden Stufen katalysiert. Das Gemisch wird auf eine Temperatur erhitzt, weiche hoch genug ist, um eine vernünftige Reaktionsgeschwindigkeit zu ergeben, aber nicht ausreicht, einen Abbau des Produktes zu bewirken. Ein brauchbarer Temperaturbereich liegt bei etwa 100 bis 3500C. Ein bevorzugter Temperaturbereich ist ungefähr 200 bis 300°C.
Das Erhitzen wird fortgesetzt, bis die Ausbeute des gewünschten 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetraalkyl-diphenyls ein Maximum erreicht hat. Bei 25O0C ist die Ausbeute nach ungefähr 1,5 Stunden optimal.
Nach dieser Behandlung enthalten die Reaktionsprodukte eine wesentliche Menge an 4,4'-Dihydroxy-3,3',5,5'-tetraalkyl-diphenyI. Es wird gekühlt, und das Produkt kann durch einfaches Entleeren des Reaktionsgefäßes gewonnen werden, wobei man das Produkt kristallisieren läßt. Es wurde jedoch gefunden, daß die Produktreinheit und die Ausbeute wesentlich verbessert werden können, wenn man genug Säure zugibt, um wenigstens den Alkalihydroxydkatalysator zu neutralisieren, bevor man das Reaktionsprodukt mit Sauerstoff in Kontakt kommen läßt. Dies ist leicht dadurch zu erreichen, daß man entweder eine Säure unmittelbar dem Reaktionsprodukt im Reaktionsgefäß zugibt oder das Reaktionsprodukt in Säure unter Vermeidung eines Kontakts mit Luft einbringt.
Außer den bevorzugten Säuren, Phosphorsäure und Essigsäure, eignen sich andere Säuren wie Schwefelsäure, Salzsäure, Ameisensäure, Propionsäure, p-Toluolsulfonsäure und sulfoniertes Polystyrol-Ionenaustauscherharz. Die Säuremenge muß wenigstens ausreichen, um das Alkali zu neutralisieren, wobei ein leichter Überschuß bevorzugt wird. Wenn ein sulfoniertes Ionenaustauscherharz verwendet wird, kann die Reaktionsmasse leicht durch ein Bett des sauren Ionenaustauscherharzes entfernt werden.
Nach Neutralisieren des Katalysators wird das Produkt leicht durch Waschen der Reaktionsmasse mit Wasser gewonnen und das 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetraalkyl-diphenyl aus einem Lösungsmittel, wie Toluol, umkristallisiert. Wenn die Reaktion in einem Lösungsmittel durchgeführt wird, kann das einfache Kühlen der Reaktionsmasse das Auskristallisieren des 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetraalkyl-diphenyls verursachen.. Wenn ein unreines Produkt toleriert werden kann, dann kann die rohe Reaktionsinasse ohne weitere Reinigung verwendet werden, oder wenn ein Lösungsmittel verwendet wurde, kann dieses einfach abdestilliert werden.
In den nachfolgenden Beispielen sind alle Teile Gewichtsteile, es sei denn, daß dies anders angegeben wird.
Beispiel 1
In ein Druckreaktionsgefäß, ausgestattet mit einem Rührwerk, Luftablaßventil, Heizvorrichtung, Thermoelement, Manometer und öffnungsventil, wurde eine Lösung von 103 Teilen 2,6-Di-tert.-Butylphenol in 345 Teilen Toluol gegeben. Hierzu wurden 6,5 Teile 86%iges Kaliumhydroxyd zugefügt. Der Kessel wurde dann verschlossen und unter Rühren auf 70 C erhitzt. Luft wurde durch die flüssige Phase im Kessel mit einer
so solchen Geschwindigkeit durchgeleitet, daß das Luftvolumen unter den Standardbedingungen dem 6fachen des Volumens der flüssigen Reaktionspartner entsprach. Die verbrauchte Luft wurde von der Dampfphase im Reaktionsgefäß mit einer solchen gesteuerten Geschwindigkeit abgelassen, daß der Druck bei etwa 22 kg/cm2 gehalten wurde. Dieses Verfahren wurde 2 Stunden beibehalten. Danach wurden der Luftstrom und die Heizung unterbrochen und der Kessel abkühlen gelassen. Nach dem Abkühlen wurde der Überdruck abgelassen und der Kessel mit Stickstoff gespült. Dann wurden 103 Teile 2,6-Di-tert.-butyIphenol zugegeben und das Reaktionsgemisch auf 2500C erhitzt und bei dieser Temperatur 1 Stunde gehalten. Danach wurde auf 6O0C abgekühlt und 4Teile Phosphorsäure zugegeben. Der Kessel wurde entleert und die Flüssigkeit auf etwa 1O0C gekühlt. Es wurde ein kristallines Produkt (141 Teile) gebildet, das durch Filtrieren entfernt und mittels IR-Analyse als 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetra-tert.-butyl-diphenyl identifiziert wurde.
Beispiel 2
In diesem Beispiel wurde der im Beispiel 1 beschriebene Druckkessel mit 103 Teilen 2,6-Di-tert.-butylphenol und 310 Teilen Lösungsmittelfiltrat, wie es im Beispiel 1 gewonnen wurde, beschickt. Dazu wurden 13 Teile 86°/oiges Kaliumhydroxyd gegeben. Der Kessel wuide verschlossen und unter Rühren auf 700C erhitzt. Luft wurde bei dieser Temperatur während einer Zeitdauer von 75 Minuten durchgeleitet, wobei der Druck bei 22 kg/cm2 gehalten wurde. Danach wurde der Druck abgelassen, der Kessel mit Stickstoff gespült und mit zusätzlichen 138 Teilen 2,6-Di-tert.-butylphenol beschickt. Das Reaktionsgefäß wurde dann geschlossen und auf 2500C erhitzt und bei dieser Temperatur 1 Stunde gehalten. Es wurde dann auf 850C abgekühlt und eine Lösung von 9,3 Teilen Phosphorsäure in 50 Teilen Wasser zugegeben. Der Kessel wurde geleert und das flüssige Reaktionsprodukt auf etwa 1O0C gekühlt. Ein weißer kristalliner Feststoff (198 Teile) wurde ausgefällt und durch Filtrieren gewonnen und mittels IR-Analyse als 4,4'-Dihydro\y-3, 5,3',5'-tetra-tert.-butyl-diphenyI identifiziert.
Das oben in den Beispielen 1 und 2 beschriebene Verfahren kann zur Herstellung einer großen Anzahl von 4,4-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetraalkyl-diphenylen \erwendet werden, wenn man das Ausgangsphenol ändert. Beispielsweise gibt die nachfolgende Tabelle einige Ausgang.->pheiu>le und die entsprechenden Di-
hydroxydiphenyle entsprechend dem vorausgehenden Verfahren an.
Ausgangsphenol 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetra-
alkyl-diphenyl
2,6-Diisopropylphenol 4,4'-Dihydroxy-3.3',5,
5'-tetraisopropyl-di-
phenyl
2,6-di-sck.-Butylphenol 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',
5'-tetra-sek.-butyl-di-
phenyl
6-tert.-Butyl-o-kresol 4,4'-Dihydroxy-3,3'-di-
methyl-5,5'-di-tert.-
butyldiphenyl
2,6-Dimethylphenol 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',
5'-tetramethyI-diphenyl
o-sek.-Eicosyl-o-kresol 4,4'-Dihydroxy-3,3'-di-
methyl-5,5'-di-sek.-
eicosyl-diphenyl
Beispiel 3
In das im Beispiel 1 beschriebene Reaktionsgefäß wurden 103 Teile 2,6-Di-tert.-butylphenol, 13 Teile 860/„iges Kaliumhydroxyd und 345 Teile Toluol eingebracht. Das Gefäß wurde verschlossen und unter Rühren auf 700C erhitzt. Luft wurde durch das flüssige Reaktionsgemisch 1 Stunde durchgeleitet, wobei der Druck im Kessel bei 22 kg/cm2 gehallen wurde. Der Kessel wurde dann entspannt und mit Stickstoff gespült. Anschließend wurden 155 Teile 2,6-Di-tert.-butylphenol zugegeben und der Kessel verschlossen. Unter Rühren wurde der Kessel auf 250°C erhitzt. Er \vurde 45 Minuten bei dieser Temperatur gehalten und dann auf 150° C abgekühlt. Der Kessel wurde dann entleert und das Reaktionsprodukt mit Wasser ge-Avaschen. Das Produkt wurde filtriert, und man erhielt 130 Teile 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetra-tert.-butyl-diphcnyl.
Beispiel 4
In einem Druckreaktionsgefäß, das mit einem Luftahlaßventil. Rührwerk, Thermoelement, Öffnungs- \entil und Rückfliißkühler ausgestattet war, wurden ' 03 Teile 2,()-Di-tert.-butyiphenoI, 345 Teile Toluol und 13 Teile 86°/0iges Kaliumhydroxyd eingebracht. 1 uft wurde durch die Flüssigkeit 4 Stunden bei 801C und bei atmosphärischem Druck geleitet. Dann wurden zusätzliche 103 Teile 2,6-Di-tert.-butyIphenol zugegeben. Der Kessel wurde mit Stickstoff gespült, verschlossen und 4 Stunden auf 1000C erhitzt. Es wurde dann abgekühlt und eine Lösung von 15 Teilen 85%'ger Phosphorsäure in 100 Teilen Wasser zugegeben, bevor man das Reaktionsprodukt mit Sauerstoff in Kontakt kommen ließ. Das Reaktionsgefäß wurde dann entleert und das Produkt 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetra-tert.-butyl-diphenyl gewonnen.
Nach dem obigen Beispiel können andere Alkalimetallkatalysatoren wie Natriumhydroxyd, Caesiumhydroxyd, Lithiumhydroxyd verwendet werden. Eben* so können andere Lösungsmittel wie Benzol, Xylol, Mesitylen, Naphthalin verwendet werden.
Nach einer anderen Ausführungäform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das gesamte zum Einsatz gelangende 2,6-DialkyIphenol vorgelegt und zunächst etwa 50 Molprozent davon zu Diphenochinon oxydiert und dieses sodann mit dem restlichen im Reaktionen gemisch befindlichen 2,6-Dialkylphenol umgesetzt, wobei die beiden Teilschritte der Reaktion unter den vorstehenden Bedingungen durchgeführt werden.
Das folgende Beispiel erläutert diese Ausführungsform der Erfindung.
Beispiel 5
In das Reaktionsgefäß von Beispiel 1 werden 206 Tei-1; 2,6 - Di - tert. - butylphenol, 26 Teile 86°/oiges Kaliumhydroxyd und 300 Teile Xylol eingebracht. Der Kessel wird geschlossen und auf 1000C unter Rühren erhitzt. Luft wird dann durch das Reaktionsgemi.sch geleitet, während der Kesseldruck bei 36 kg/cm2 durch gesteuertes Ablassen erhalten wird. Wenn 48°/0 des 2,6-Di-tert.-butylphenol oxydiert sind, was durch Gaschromatographie festgestellt wird, wird die Luftzufuhr unterbrochen und das Reaktionsgemisch auf 27O0C erhitzt. Nach 30 Minuten bei dieser Temperatur wird das Gemisch auf 1000C abgekühlt und 60 Teile 85D/Oige Phosphorsäure, gelöst in 103 Teilen Wasser, zugegeben. Das Gemisch wird S.Minuten gerührt und dann entleert. Das Reaktionsprodukt wird auf 100C abgekühlt, wobei das Produkt, 4,4'-Dihydroxy-3,3',5,5'-tetra-tert.-butyl-diphenyl, auskristallisiert. Es wird durch Filtrieren gewonnen. Nach dem vorstehenden Beispiel werden ebenso gute Ergebnisse mit anderen Phenolen erhallen. Beispielsweise ergibt 6-tert.-ButyI-o - kresol 4.4' - Dihydroxy - 3,3' - dimethyl - 5.5' - ditert.-butyl-diphenyl.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Dihydroxy-3.5,3',5'-tetraalkyl-diphenyIen durch oxydative Kupplung von 2 Mol eines 2,6-Dialkylphenols und nachfolgende Umsetzung des dabei gebildeten 3,5,3',5' - Telraalkyl - 4,4' - diphenochinons mit 2,6-DialkylphenoI in Abwesenheit von Sauerstoff, dadurch gekennzeichnet, daß man die oxydative Kupplung bei 30 bis 300 C, vorzugsweise 50 bis 1000C, in Gegenwart von 0,2 bis 2 Mol, vorzugsweise 0,2 bis 0,4 Mol, eines Alkalihydroxyds je Mol des eingesetzten 2,6-Dialkylphenols durch-In der britischen Patentschrift 806 534 wird schließlich die Herstellung einer Reihe von Diphenyl- bzw. Dinaphthylverbindungen beschrieben. Sie werden durch chemische Oxydation eines Dialkylphenols unter Verwendung des bereits obenerwähnten Eisen(III)-chlorids erhalten. Auch hier ist wieder eine Isolierung erforderlich, bevor die erhaltenen Diphenylverbindungen mit Zinkpulver reduziert werden.
    Aus Tetrahedron Letters, 1965, S. 4241 bis 4243, läßt sich entnehmen, daß zwischen einem Phenol und einem Diphenochinon eine Redox-Reaktion stattfinden kann und daß dabei die entsprechenden Diphenylverbindungen erhalten werden können.
    Alle erwähnten bekannten Verfahren sind verhältnis
    führt, das Reaktionsgemisch unmittelbar bei etwa 15 mäßig umständlich, da sie zwei separate Verfahrens-100 bis 350"C, vorzugsweise etwa 200 bis 3000C, stufen und eine Isolierung des Zwischenproduktes erder weiteren Umsetzung mit 2,6-Dialkylphenol
    unterwirft und nach beendeter Reaktion, vorzugs
    weise noch in Abwesenheit von Sauerstoff, das Alkalihydroxyd neutralisiert.
    forderlich machen.
    Es besteht daher ein Bedürfnis an einem Verfahren, das die Nachteile der bisherigen Verfahren überwindet.
    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetraalkyldiphenylen durch oxydative Kupplung von 2 Mol eines 2,6-Dialkylphenols und nachfolgende Umsetzung des dabei gebildeten 3,5,3',5'-Tetraalkyl-4,4'-diphenochinons mit 2,6-DialkylphenoI in Abwesenheit von Sauerstoff, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man die oxydative Kupplung bei 30 bis 3000C, vorzugsweise 50 bis 100° C, in Gegenwart von 0,2 bis 2 Mol, vorzugsweise 0,2 bis 0,4 Mol, eines Alkalihydroxyds je
    Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetraalkyI-diphenylen. 4,4' - Dihydroxy - 3,5,3',5' - tetraalkyl - diphenyle sind als Bakterizide, chemische Zwischenprodukte,
    als Ausgangsprodukte für Polymere und besonders als 30 Mol des eingesetzten 2,6-Dialkylphenols durchführt, Antioxydationsmittel brauchbar. Beispielsweise ist das Reaktionsgemisch unmittelbar bei etwa 100 bis 4,4' - Dihydroxy - 3,5,3',5' - tetra - tert. - butyldiphenyl 350°C, vorzugsweise etwa 200 bis 300°C, der weiteren ein ausgezeichnetes Antioxydationsmittel mit einem
    weiten Verwendungsbereich bei organischen Materialien. Es kann zur Stabilisierung von Materialien wie
    tierischen oder pflanzlichen Fetten oder ölen, Benzin,
    Schmiermitteln, Polyolefinen, wie Polyäthylen und
    Polypropylen, und natürlichen und synthetischen
    Kautschuken verwendet werden. Es übt seine Schutzwirkung nach einfachem, gleichmäßigem Einverleiben 4° demselben Katalysator durchgeführt wird, in das organische Material in kleinen Mengen aus. Eine besonders bevorzugte Ausführungsform ist die
    Herstellung von 4,4'-Dihydroxy-3,3',5,5'-tetra-tert.-butyldiphenyl, wie nachfolgend erläutert. Das erste
    Umsetzung mit 2,6-Dialkylphenol unterwirft und nach beendeter Reaktion, vorzugsweise noch in Abwesenheit von Sauerstoff, das Alkalihydroxyd neutralisiert. Das erfindungsgemäße Verfahren überwindet die Nachteile der bisherigen Verfahren insofern, als eine Isolierung des Zwischenproduktes nicht mehr notwendig ist und die Reaktion beider Stufen mit ein und
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