DE2032208A1 - Hydraulisch wanderndes Ausbaugestell - Google Patents
Hydraulisch wanderndes AusbaugestellInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
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Description
Gw 2168
26.3.1970
Grs/St
Patentanmeldung 2032208
der Firma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4-628 Altlünen
Hydraulisch wanderndes Ausbaugestell
Die Erfindung bezieht sich auf hydraulisch wandernde Ausbauge«
stelle, bei denen zwischen je zwei Kappen Bleche zur Abdeckung
der freien Hangendfläche angeordnet sind. Bei gebrächem Hangen· . j|
den, insbes. bei Ausbau in Braunkohlengruben und dergl. ist es
erforderlich, die gesamte Hangendfläche wenigstens zwischen den
benachbarten Kappen eines Ausbaugestelles möglichst vollständig abzudecken. So ist es beispielsweise versucht worden, über den
Kappen Holzverschalungen anzubringen, Drahtnetze zu spannen und
dergl. mehr. Auch hat man versucht, die Kappen so breit zu machen,
daß benachbarte Kappen unmittelbar aneinanderliegen.
Alle diese Maßnahmen waren nicht befriedigend so lange es nicht
möglich war, die Kappen stets in völlig gleichem Abstand und in
sauberer Parallelität zu halten . Hydraulisch wandernde Ausbaugestelle, die auf unebenem Hangenden und auf unebenem Liegenden m
zum TeH im Einfallen eingesetzt sind, lassen sich jedoch nicht so
ausbilden, daß nicht Abweichungen von der Parallelität und von dem vorgeschriebenen Abstand der Rahmen untereinander auftreten,
so daß entweder die Hangendfläche nicht vollständig abgedeckt wurde
oder aber durch die zwischen den Kappen angeordneten Abdeckungen erhebliche Betriebschwierigkeiten auftraten.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, insbesondere bei Schreitgestellen mit zwischen den benachbarten Stempeln angeordneten Richtzylindern eine Abdeckung zu schaffen, die, ganz
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gleich wie auch immer die Kappen zueinander stehen, eine vollständige
Abdeckung des Hangendfreiraums zwischen zwei benachbarten Kappen gewährleistet.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Bleche gegenüber der Kappe, diese ganz oder teilweise überdeckend,
querbeweglich sind und Mittel zwischen den Kappen und den Blechen vorgesehen sind, die die Bleche der jeweils geraubten
Kappe zur Nachbarkappe hin verschieben.
Da das der Nachbarkappe zugeordnete Abdeckblech zwischen Hangendem
und Kappe fest eingespannt ist, weil diese Kappe zu dem jeweils
gesetzten Rahmen gehört, muß die Verschieblichkeit des Bleches gegenüber der geraubten Kappe auch Winkelbewegungen des Bleches
zur Kappe oder der Kappe zum Blech ermöglichen.
Dies wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch ■
erreicht, daß die Mittel zum Verschieben der Bleche relativ zu den Kappen vorzugsweise bogenartig geformte Blattfedern sind,
die etwa mittig seitlich an den Kappen befestigt mit ihren freien Enden an Teilen der Bleche anliegen.
Wenn diese Blattfedern gegenüber der Kappe unverschieblich festgelegt
sind, ist es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung zweckmäßig, daß die freien Enden der Blattfedern in Taschen längsverschieblich
geführt sind, die an den vertikalen Schenkeln der
winkelförmig ausgebildeten Bleche angeordnet sind.
Damit nun der Abstand der Kappen voneinander sich nicht beliebig verändern kann und insbesondere nach beendetem Schreitvorgang die
jeweils geraubte und vorgezogene Kappe sich wieder in dem vorbestimmten Abstand parallel zur gesetzten Kappe befindet, bevor der
Setzvorgang durchgeführt ist, sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung zwischen den benachbarten Stempeln zweier benachbarter
Rahmen Riehtzylinder vorgesehen, die in bekannter Weise
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re· ■■■■-. Gw 2168.
1 "~;-λ". . 26.3.1970
' - 3 - Grs/St
mit vorbestimmtem Hub, spätestens bei Beendigung des Schreitweges
die Kappen wieder in die Sollstellung bringen.
Durch, die Erfindung ist es nunmehr möglich, daß sich das Abdeckblech
des jeweils rückenden Rahmens automatisch durch die Federmittel beaufschlagt stets satt an das benachbarte Abdeckblech
anlegt ganz gleich , welche Stellung die jeweils zu rückende
Kappe einnimmt. Am Ende desSchreitweges ist auch die gerückte Kappe wieder in der Ursprungsposition im vorbestimmten Abstand
und in vorbestimmterParallelität zu dem Nachbarrahmen bzw. zu
der Nachbarkappe angelangt, so daß beim Setz-en dieses Rahmens die Ursprungspösition zwischen Abdeckblech und Kappe wieder
hergestellt ist. Nunmehr kann die Nachbarkappe rücken und sich der Vorgang entsprechend wiederholen.
Außer der vollständigen Abdeckung der Hangendfläche zwischen benachbarten Rahmen wird durch die Erfindung noch erreicht, daß
sich der jeweils bergseitige Rahmen zweier benachbarter Rahmen auch in geneigter Lagerung nicht zum Einfallen hin neigen kann,
weil die federnden Mittel ihn daran hindern.
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Die Erfindung wird anhand der Zeichnung in einem Ausführungsbei-; spiel erläutert.
Die Zeichnung zeigt mit
Fig. 1 einen Querschnitt durch Kappen zweier benachbarter
Rahmen eines Schreitgestelles;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Kappen nach Fig„ 1, wobei die
Abdeckbleche teilweise weggeschnitten wurden, um die Blattfedern und die vertikalen Schenkel, der winkelförmigen
Abdeckbleche sichtbar zu machen.
Die Stempel 1 und 2 zweier benachbarter Rahmen 1' und 2' sind
über Richtzylinder 3 verbunden, die nach beendetem Schreitweg die Rahmen wieder in eine Sollposition bringen, nachdem die
während des Schreitweges ggfs. abweichende Stellungen zu dieser Sollstellung eingenommen hatten. Auf den Kappen 4- und 4' liegen
Abdeckbleche 5, 5' auf, die mit ihren vertikalen winklig abgebogenen
Schenkeln 6 und 6' aneinanderliegen, weil Blattfedern 7 das Blech 5 s.n den senkrechten Schenkel 6' de? Abdeckung 5' drücken
und zwar wie Fig. 2 zeigt auch dann, wenn die Kappe 4 gegenüber dem Abdeckblech 5 winklig steht. Die bogenförmigen Blattfedern
7 liegen mit ihren freien Enden 8, 8' in Taschen 9 geführt stets an der Innenseite der vertikalen Schenkel 6, 6' der Winkelbleche
5? 5' an. Die Taschen 9 erlauben eine Verschieblichkeit
der Enden 8, wenn zwische
winkel auftreten sollten.
winkel auftreten sollten.
der Enden 8, wenn zwischen der Kappe und dem Blech 5 Verschiebungs-
Die Federn 7» 71 sind etwa in ihrer Mitte über geeignete Befestigungsmittel,
beispielsweise Schrauben 10, 10", mit den Seitenflächen 11' der Kappen verbunden, so daß die Abdeckbleche 5 gegenüber den
Kappen in ihrer Stellung gehaltert werden« Dabei ist die Befestigung vorzugsweise so gestaltet, daß sich die Blattfedern in vertikaler
Ebene nicht gegenüber den Kappen verdrehen bzw. verschwenken können. 109882/0909
Claims (4)
1. Wanderndes hydraulisches Ausbaugestell, bei dem zwischen
je zwei Kappen Bleche zur Abdeckung der freien Hangendfläche
angeordnet sind, dadurchg.ekennzeich.net ,
daß die Bleche (5, 5')'gegenüber der Kappe, diese ganz oder
teilweise überdeckend, querbeweglich sind und Mittel (7,7*)
zwischen den Kappen (4, A') und den Blechen (5» 5') vorgesehen sind, die die Bleche der jeweils geraubten Kappe zur
Nachbarkappe hin verschieben. .
2. Wanderndes hydraulisches Ausbaugestell nach Anspruch Λ ,
dadurch gekennzeichnet, daß die. Mittel
zum Verschieben der Bleche relativ zu den Kappen (4, 4')
vorzugsweise bogenartige Blattfedern (7, 71) sind, die etwa
mittig, seitlich an den Kappen (A, 41) befestigt mit ihren
freien Enden (8, 81) an Teilen der Bleche (5, 5') anliegen.
3. Wanderndes hydraulisches Ausbaugestell nach Anspruch 1 und 2,
dadurch ge kennzeich net , daß die freien
. Enden (8) der Blattfedern (7,70 in Taschen (9) längsverschieblich
geführt sind, die an den vacbikalen Schenkeln (6, 61)
der winkelförmig ausgebildeten Bleche (55 5Ό angeordnet sind. (|
4. Wanderndes hydraulisches Ausbaugestell nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichze
t , daß in an sich bekannter Weise zwischen den benachbarten
Stempeln (1, 2), den Abstand dieser Stempel bestimmende Mittel, vorzugsweise Richtzylinder (3) vorgesehen sind.
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Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702032208 DE2032208C3 (de) | 1970-06-30 | 1970-06-30 | Hydraulisch wandernde Ausbaugestelle |
| FR7122407A FR2099263A5 (de) | 1970-06-30 | 1971-06-21 | |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702032208 DE2032208C3 (de) | 1970-06-30 | 1970-06-30 | Hydraulisch wandernde Ausbaugestelle |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE2032208B2 DE2032208B2 (de) | 1978-11-09 |
| DE2032208C3 DE2032208C3 (de) | 1986-06-19 |
Family
ID=5775316
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702032208 Expired DE2032208C3 (de) | 1970-06-30 | 1970-06-30 | Hydraulisch wandernde Ausbaugestelle |
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1971
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: GEWERKSCHAFT EISENHUETTE WESTFALIA GMBH, 4670 LUEN |