DE1193910B - Wandernder Ausbaubock - Google Patents
Wandernder AusbaubockInfo
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- DE1193910B DE1193910B DER35566A DER0035566A DE1193910B DE 1193910 B DE1193910 B DE 1193910B DE R35566 A DER35566 A DE R35566A DE R0035566 A DER0035566 A DE R0035566A DE 1193910 B DE1193910 B DE 1193910B
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
- E21D23/04—Structural features of the supporting construction, e.g. linking members between adjacent frames or sets of props; Means for counteracting lateral sliding on inclined floor
- E21D23/0418—Positioning devices and stabilizing means for the props
Landscapes
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Description
- Wandernder Ausbaubock Die Erfindung bezieht sich auf einen wandernden Ausbaubock mit in Rechteckanordnung stehenden Stempeln, von denen jeder an seinem Fuß eine gelenkbewegliche Fußplatte aufweist und in einer mit der Sohlkonstruktion des Ausbaubocks verbundenen Führung in Richtung der Stempelachse frei nach oben und unten verschiebbar ist. Solche Ausbauböcke sind Gegenstand des Hauptpatents.
- Es ist bekannt, die Stempel eines maschinell rückbaren Ausbaubocks an einer gemeinsamen breitflächigen Sohlplatte so anzuschließen, daß sich die Stempel zusammen mit den an ihren Füßen angeordneten Fußplatten gegenüber der Sohlplatte in Richtung der Stempelachse verschieben können. Die Sohlplatte ist zu diesem Zweck mit Führungen versehen, in denen die Stempel an ihren Unterstempeln gehalten und geführt sind. Die breitflächige Sohlplatte ist dabei so ausgebildet, daß sie die an den Stempeln angeordneten Fußplatten überdeckt.
- Die Erfindung bezweckt die weitere Ausbildung der Ausbauböcke gemäß dem Hauptpatent sowie die Verbesserung solcher bekannter Sohlkonstruktionen.
- Gemäß der Erfindung sind die Führungen für die Stempel an Armen angeordnet, die an einem vorzugsweise als Hohlkörper ausgebildeten steifen und zwischen den Stempeln liegenden schmalen Träger befestigt sind, der schmaler ist als der Abstand der in Rechteckanordnung stehenden Stempel quer zur Rückrichtung, wobei die von den Stempeln getragenen gelenkbeweglichen Fußplatten unmittelbar oder mittelbar über Gelenke mit dem steifen Träger verbunden sind.
- Vorzugsweise sind die Führungen drehbar an den Armen angebracht. Ferner kann es zweckmäßig sein, ein federndes Material zwischen dem Träger und den Armen vorzusehen und/oder die Arme selbst aus einem federnden Material herzustellen.
- Zweckmäßig ist ferner eine Anordnung, bei der die Fußplatten an einem mit dem Träger fest verbundenen Teil angelenkt sind, wobei die genannten Teile vorzugsweise eine zwischen den Fußplatten auf der Sohle aufliegende Sohlplatte ist. Die Fußplatten zweier quer zur Vorschubrichtung nebeneinander angeordneter Stempel können gelenkig miteinander verbunden sein. Es kann jedoch auch für beide Stempel eine gemeinsame einstückige Fußplatte vorgesehen sein.
- Mit der Erfindung wird eine Sohlverbindung geschaffen, die einerseits in sich hinreichend steif ist, so daß der feste Zusammenhang der Teile gewährleistet ist und ein Schrägstellen und Hin- und Herpendeln der Stempel während des Rückens vermieden wird, die andererseits aber den Stempeln und den von ihnen getragenen Fußplatten trotzdem weitestmögliche Bewegungsfreiheit verleiht, so daß sich die Stempel mit ihren Fußplatten auf Unebenheiten und Neigungen des Liegenden einstellen können, ohne daß Verformungskräfte auf die Sohlkonstruktion und auf die Verbindungen derselben mit den Stempeln übertragen werden. Da der steife Träger verhältnismäßig schmal sein kann, ist die erfindungsgemäße Sohlkonstruktion wenig sperrig; es wird daher der Durchgang durch den Streb durch die Sohlkonstruktion der Ausbauböcke nicht wesentlich behindert. Von Vorteil ist ferner, daß bei der erfindungsgemäßen Sohlkonstruktion die an den Stempeln angelenkten breitflächigen Fußplatten von der Sohlkonstruktion nicht überdeckt werden, also weitgehend frei liegen. Es wird damit vermieden, daß sich zwischen die Fußplatten und die Sohlkonstruktion Berge- oder Kohlebrocken od. dgl. setzen, die sich dort verklemmen und die gelenkbeweglichen Fußplatten blockieren; falls, was im allgemeinen zweckmäßig ist, der steife Träger als Hohlkörper ausgebildet ist, erhält man die Möglichkeit, den Rückzylinder raumsparend in dem Träger unterzubringen und gleichzeitig gegen äußere Einwirkungen zu schützen.
- Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung.
- F i g. 1 zeigt in Seitenansicht einen Ausbaubock gemäß der Erfindung; Fi g. 2 zeigt den unteren Teil dieses Ausbaubockes ebenfalls in Seitenansicht und teilweise im Schnitt; F i g. 3 zeigt eine Vorderansicht des unteren Teiles des Ausbaubockes nach F i g. 1 und 2; F i g. 4 zeigt einen Schnitt gemäß Linie IV-IV der Fig.1; F i g. 5 zeigt in Seitenansicht eine andere Ausführungsform gemäß der Erfindung; F i g. 6 zeigt eine Vorderansicht; F i g. 7 zeigt einen Schnitt nach Linie VII-VII der F i g. 5.
- Der Ausbaubock nach F i g. 1 bis 4 besitzt vier Stempel B. Jeder dieser Stempel trägt an seinem oberen Ende eine Kappe k; die Kappen sind miteinander verdreh- und verschiebbar sowie elastisch verbunden, daß sie sich in der Vorschubrichtung P etwas bewegen können. Jeder dieser Stempel ist mit einer Fußplatte 3 über ein Kugelgelenk verbunden. Das Kugelgelenk besteht im wesentlichen aus einer auf der Fußplatte befestigten Halbkugel 3 a und einem Boden 8 a des Stempels, der eine entsprechende halbkugelige Ausnehmung besitzt. Die Teile 3 a und 8 a können miteinander auf irgendeine Weise, beispielsweise durch einen mittleren Bolzen, verbunden werden, der eine allseitige Bewegung der beiden Teile um bis zu etwa 15° zuläßt.
- Die vier Fußplatten der vier Stempel 8 sind an einer Platte 2 mittels Scharnieren 2a befestigt. Die Platte 2 liegt in der Ebene, die die Fußplatten 3 einnehmen, wenn sie in einer Ebene liegen; die Platte 2 dient somit als Sohlstück des Ausbaubockes.
- Die Platte 2 ist mittels Winkelstücken 2 b mit einem Träger 1 von U-förmigem Querschnitt befestigt. In dem Träger 1 ist der Rückzylinder 10 untergebracht; vorzugsweise ist er kardanisch aufgehängt. Mit dem Träger 1 sind Hülsen 4 verbunden, von denen jede als eine oberhalb des Trägers 1 liegende Führung für einen Stempel 8 dient. Die Hülsen sind mit dem Träger 1 über Arme 5 aus Federstahl verbunden. In dem Ausführungsbeispiel sind die Arme 5, die die Hülsen für zwei quer zur Vorschubrichtung nebeneinander liegende Stempel tragen, zu einem U-förmigen Stück vereinigt, das über eine Gummiplatte 7 elastisch mit dem Träger verbunden ist. Die Verbindung der Arme 5 mit den Hülsen 4 erfolgt über an den Hülsen 4 befestigte Drehzapfen 6, die in entsprechende Schlitze 4 a der Arme 5 eingreifen.
- Diese Verbindung ermöglicht es, daß bei Unregelmäßigkeiten des Liegenden die Fußplatten sich schräg zueinander und zur Platte 2 stellen können und daß dementsprechend die Stempel sich in lotrechter Richtung gegeneinander bewegen können. Die kugelige Führung der Stempelfüße und die federnde und drehbare Halterung der Führungshülsen 4 gibt den Stempeln ausreichende Bewegungsfreiheit und verhindert ein Klemmen infolge der nicht genau lotrechten Bewegung der Stempel. In F i g. 2 sind in punktierten Linien Schwenkstellungen der Fußplatten 3 dargestellt.
- Um zu verhindern, daß beim Vorschub des Ausbaubockes in Richtung des Pfeiles P der F i g. 1 und 2 die vorderen Fußplatten 3 sich in das Liegende eingraben, wird die Vorderkante dieser Fußplatten 3 durch eine in einer Hülse 9 a angeordnete Feder 9 angehoben, deren anderes Ende mit dem Stempel 8 verbunden ist.
- Die Anordnung nach F i g. 5 bis 7 unterscheidet sich von der Anordnung der F i g. 1 bis 4 im wesentlichen durch folgendes: Die kugelige Halterung der Füße der Stempel erfolgt dadurch, daß der Stempel selbst einen kugeligen Fuß 18 a besitzt, der von einem Ring 13 a der Fußplatte derart umfaßt ist, daß der Stempel gegenüber der Fußplatte um einen genügend großen Winkel schwenken kann. Die Fußplatten 13 sind mittels eines Gelenkes 12 unmittelbar mit dem Träger 11 verbunden, der einen U-förmigen Querschnitt und dementsprechend ein großes Widerstandsmoment hat. Die Schwenkachsen der Verbindungen 12 liegen quer zur Vorschubrichtung P des Ausbaubockes. Die beiden quer zur Vorschubrichtung liegenden Fußplatten 13 sind mittels eines Gelenkes 12 a miteinander verbunden. Statt dessen kann man diese beiden Fußplatten auch aus einem einzigen Stück herstellen oder starr miteinander verbinden.
- Die Führung der Stempel 18 oberhalb des Trägers 11 erfolgt mittels Hülsen 14, die mit seitlichen Armen 14 a versehen sind, die mittels eines Federstahlbleches 15 miteinander und über ein Gummistück 17 mit dem Träger 11 verbunden sind.
- Diese Konstruktion ergibt einen sehr guten Zusammenhalt für alle vier Stempel des Ausbaubockes, ermöglicht aber eine gegenseitige lotrechte Bewegung der einzelnen Stempel und eine Anpassung der Fußplatten an das Liegende während des Vorschubes des Ausbaubockes.
- Konstruktionsmerkmale der Anordnung nach den F i g. 5 bis 7 lassen sich selbstverständlich auch bei der Anordnung nach den F i g. 1 bis 4 verwenden, und umgekehrt.
Claims (11)
- Patentansprüche: 1. Wandernder Ausbaubock mit in Rechteckanordnung stehenden Stempeln, von denen jeder an seinem Fuß eine gelenkbewegliche Fußplatte aufweist und in einer mit der Sohlkonstruktion des Ausbaubockes verbundenen Führung in Richtung der Stempelachse frei nach oben und unten verschiebbar ist, nach Patent 1155 077, da -durch gekennzeichnet, daß die Führungen (4,14) für die Stempel (8,18) an Armen (5, 15) angeordnet sind, die an einem vorzugsweise als Hohlkörper ausgebildeten steifen und zwischen den Stempeln (8,18) liegenden schmalen Träger (1,11) befestigt sind, der schmaler ist als der Abstand der in Rechteckanordnung stehenden Stempel (1,11) quer zur Rückrichtung, wobei die von den Stempeln (1, 11) getragenen gelenkbeweglichen Fußplatten (3, 13) unmittelbar oder mittelbar über Gelenke mit dem steifen Träger (1,11) verbunden sind.
- 2. Ausbaubock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (4,14) drehbar an den Armen (5, 15) angebracht sind.
- 3. Ausbaubock nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatten (3) an einem mit dem Träger (1) fest verbundenen Teil (2) angelenkt sind.
- 4. Ausbaubock nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte, mit dem Träger (1) fest verbundene Teil (2) eine zwischen den Fußplatten (3) auf der Sohle aufliegende Sohlplatte ist.
- 5. Ausbaubock nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatten (13) zweier quer zur Vorschubrichtung nebeneinander angeordneter Stempel (18) gelenkig miteinander verbunden sind.
- 6. Ausbaubock nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußplatten zweier quer zur Vorschubrichtung nebeneinander angeordneter Stempel aus einem Stück bestehen. 7.
- Ausbaubock nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der vorderen Fußplatte (3) und dem Stempel (8) eine Feder (9) vorgesehen ist, die die Vorderkante der vorderen Fußplatte (3) anhebt. B.
- Ausbaubock nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Trägers (1, 11) liegende Führungen (4, 14) der quer zur Vorschubrichtung nebeneinanderliegenden Stempel (8,18) mittels einer elastischen Verbindung (5,7 bzw. 15,17) miteinander verbunden sind, die mit dem Träger (1,11) verbunden ist.
- 9. Ausbaubock nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Träger (1, 11) Arme (5,15) befestigt sind, deren Enden mit Führungshülsen (4, 14) der Stempel (8, 18) gelenkig verbunden sind.
- 10. Ausbaubock nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein federndes Material (7,17) zwischen dem Träger (1,11) und den Armen (5,15) vorgesehen ist.
- 11. Ausbaubock nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (5,15) aus einem federnden Material bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 1313 965, 1319372.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE649949D BE649949A (de) | 1963-07-02 | ||
| DER35566A DE1193910B (de) | 1963-07-02 | 1963-07-02 | Wandernder Ausbaubock |
| DE1963R0036126 DE1289806C2 (de) | 1963-07-02 | 1963-09-16 | Ausbaubock |
| GB25788/64A GB1033788A (en) | 1963-07-02 | 1964-06-22 | Support chock for mine roofs |
| US379135A US3302411A (en) | 1963-07-02 | 1964-06-30 | Walking mine roof support |
| US379120A US3328967A (en) | 1963-07-02 | 1964-06-30 | Walking mine roof support |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1193910B true DE1193910B (de) | 1965-06-03 |
Family
ID=7404641
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER35566A Pending DE1193910B (de) | 1963-07-02 | 1963-07-02 | Wandernder Ausbaubock |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1193910B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3400771A1 (de) * | 1984-01-12 | 1985-07-18 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen | Ausbaugestell, insbesondere schildausbaugestell, mit einer hubvorrichtung zum anheben der liegendkufen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1313965A (fr) * | 1961-11-23 | 1963-01-04 | Lorraine Anciens Ets Dietrich | Perfectionnements aux chapeaux de piles de soutènement de mines |
| FR1319372A (fr) * | 1962-01-17 | 1963-03-01 | Lorraine Anciens Ets Dietrich | Pile marchante pour soutènement de mines |
-
1963
- 1963-07-02 DE DER35566A patent/DE1193910B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1313965A (fr) * | 1961-11-23 | 1963-01-04 | Lorraine Anciens Ets Dietrich | Perfectionnements aux chapeaux de piles de soutènement de mines |
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