DE20308320U1 - Transportwagen mit einem Fahrgestell - Google Patents
Transportwagen mit einem FahrgestellInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01G9/00—Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
- A01G9/14—Greenhouses
- A01G9/143—Equipment for handling produce in greenhouses
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Description
16433/mj/df
R. Hardenberg Baumschulen, Osterkampsweg 300, 26131 Oldenburg
Transportwagen mit einem Fahrgestell
Die Erfindung betrifft einen Transportwagen mit einem Fahrgestell, auf dem Profilstangen etwa vertikal aufstehen, wobei zumindest zwei Profilstangen paarweise in der Weise zueinander angeordnet sind, daß sie einander zugewandte Profilflächen haben, in welchen jeweils eine Vielzahl entlang der Erstreckung der Profilstange verlaufender Halteelemente für das Aufnehmen von Palettenböden angeordnet ist.
Transportwagen dieser Gattung werden zum Transport verschiedener Waren eingesetzt, indem die Waren in die Transportwagen eingestellt werden und diese anschließend mit Hilfe ihres Fahrgestelles entweder von Hand oder auch mit einem motorischen Antrieb bewegt werden. Das Fahrgestell ist beispielsweise durch einen Boden ausgebildet, an dem Fahrelemente, wie z. B. Räder, befestigt sind. Auf dem Boden stehen Profilstangen vertikal auf, an denen Palettenböden befestigt werden können. Die Profilstangen bilden somit die Stützen eines Grundgerüstes aus, in dem Palettenböden angeordnet werden können.
Insbesondere für das Transportieren von Pflanzen z. B. in Großmärkten werden derartige Transportwagen mit mehreren übereinander und parallel zueinander ausgerichteten Palettenböden eingesetzt, auf denen jeweils vorzugsweise Topfpflanzen angeordnet werden. Damit die Transporte rationell erfolgen können, werden die Palettenböden mit der maximal möglichen Anzahl von Pflanzen belegt, so daß Pflanzen bis zum Rand der Palettenböden anzuordnen sind. Insbesondere bei einer beschleunigten Bewegung der Transportwagen, bei der hohe Fliehkräfte auftreten können, besteht dann aber die Gefahr, daß Pflanzen seitlich von dem Palettenboden herunter rutschen und von dem Transportwagen abfallen können.
Um dieser Gefahr zu begegnen, ist im Stand der Technik vorgeschlagen worden, die Transportwagen insgesamt mit einer Schutzfolie zu umwickeln. Die Schutzfolie wird von außen um alle Profilstangen und die in den Profilstangen aufgenommenen Palettenböden herumgeführt, beispielsweise mit maschinellen Vorrichtungen herumgewickelt.
Der Aufwand für dieses Verpacken der Transportwagen ist hoch, zudem kann eine einmal eingesetzte Einwickelfolie nach dem Auspacken des Transportwagens nicht wieder verwendet werden. Sie ist zu entsorgen bzw. zu recyceln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Transportwagen der eingangs genannten Gattung aufzuzeigen, bei dem der Einsatz von Einwickelfolie nicht erforderlich ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Transportwagen zumindest ein Geländerelement aufweist, das mit den Halteelementen zweier paarweise zueinander angeordneter Profilstangen in haltende Wirkverbindung tretende Anschlagmittel hat.
Bei dem bekannten Transportwagen werden die Palettenböden mit Hilfe von in den Profilstangen angeordneten Halteelementen an den Profilstangen befestigt. Diese Befestigungsweise wird nach der Erfindung für ein Geländerelement ausgenutzt, indem dieses Geländerelement mit den Halteelementen der paarweise zueinander angeordneten Profilstangen in haltende Wirkverbindung tretende Anschlagmittel hat. Das Geländerelement ist somit mit Anschlagmitteln ausgerüstet, welche in entsprechender Weise wie die Palettenböden mit den Halteelementen der Profilstangen in haltende Wirkverbindung treten können. Es ist somit nicht erforderlich, von außen eine Verpackungsfolie zuzuführen, vielmehr werden die ohnehin für die Palettenböden vorhandenen Halteelemente in den Profilstangen dazu ausgenutzt, des weiteren wenigstens ein Geländerelement aufzunehmen. Das Geländerelement ist mit den Profilstangen mit der gleichen mechanischen Festigkeit verbindbar, wie die Palettenböden mit den Profilstangen verbunden werden können.
Das Geländerelement kann dabei vorzugsweise aus wenigstens einem Profilstück ausgebildet sein. Die Ausbildung des Geländerelementes ist dadurch einerseits vereinfacht,
andererseits kann ein Profilstück mit der erforderlichen mechanischen Festigkeit ausgebildet werden, um große auf das Geländerelement wirkende Kräfte aufzunehmen. Das Profilstück kann dabei beispielsweise als Vierkantprofil oder als L- oder C-Profil ausgebildet sein, aufgrund seiner mechanischen Festigkeit ist es beispielsweise für die längere Seite eines Transportwagens mit rechteckiger Rundfläche einsetzbar. Für die kürzere Stirnseite dieses Transportwagens kann ein Geländerelement eingesetzt werden, das aus wenigstens einem elastischen Gurt ausgebildet ist. Auch ein elastischer Gurt, der 2. B. aus Gummi gefertigt ist, kann durch eine geeignete Querschnittsgestaltung des Gurtes unter Spannung eine hohe mechanische Festigkeit aufweisen.
Nach einer nächsten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Halteelemente in den Profilstangen durch eine Lochreihe bereitgestellt sind. Eine Lochreihe weist in regelmäßigem Abstand angeordnete Durchbrüche auf, in welche geeignet ausgebildete Anschlagmittel vorstehen können. Die Ausbildung ist einfach, anderen Ausbildungen sind gleichwohl möglich. Jedes Anschlagmittel ist vorzugsweise als ein in ein Loch der Lochreihe vorstehbarer Vorsprung ausgebildet. Dieser Vorsprung kann z. B. nasenartig oder hakenartig ausgebildet sein.
Ist das Geländerelement als Profilstück ausgebildet, so ist vorzugsweise an jedes freie Ende des Profilstückes ein Vorsprung einstückig angeformt. Die einstückige Ausbildung des
• ;
Geländerelementes mit den Vorsprüngen erleichtert seine Handhabung, das Geländerelement kann nun wie ein Palettenboden mit dem Transportwagen in haltende Anlage gebracht werden.
Nach einer nächsten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Geländerelement aus wenigstens zwei parallel zueinander ausgerichteten Profilstücken ausgebildet ist, deren Abstand zueinander gleich dem Abstand zweier Löcher der Lochreihe ist. Durch die Ausbildung eines Geländerelementes aus zwei oder mehr zueinander parallel angeordneten Profilstücken ist ermöglicht, dieses Geländerelement mit einer bestimmten Bauhöhe auszugestalten. Mit diesem erfindungsgemäßen Geländerelement ist auch ein großer Abstand zwischen zwei übereinander angeordneten Palettenböden in der Weise überbrückbar, daß trotz dieses großen Abstandes auch höhere Gegenstände, wie z. B. hochgewachsene Pflanzen, von dem Geländerelement zuverlässig gegen ein Herausfallen aus dem Transportwagen geschützt sind. Aufgrund des an den Abstand der Löcher angepaßten Abstandes der zwei oder mehr Profilstücke ist dabei gewährleistet, daß das Geländerelement in die Profilstangen des Transportwagens eingesetzt werden kann.
Ist das Geländerelement als Gurt ausgebildet, so ist vorzugsweise an jedes freie Ende des Gurtes ein den Vorsprung aufweisendes Endstück angeschlagen. Mit dem Vorsprung dieses Endstückes kann der Gurt dann in das Loch der Lochreihe vorstehen. Damit insbesondere bei einer Elastizität des Gurtes
das Endstück nicht durch die Eigenelastizität des Gurtes aus dem Loch der Lochreihe herausgezogen wird, ist das Endstück vorzugsweise mit einer Hinterschneidung ausgerüstet, die den Öffnungsrand des Loches hinterschneiden kann. Das Endstück kann andere mit dem Loch oder mit einem anders ausgebildeten Halteelement in der Profilstange in haltende Wirkverbindung tretende Ausgestaltungen aufweisen.
Zur Herstellung einer mechanischen Festigkeit ist schließlich vorgesehen, daß die Profilstücke, die Vorsprünge und die Endstücke aus Stahl gefertigt sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen
Figur 1 einen Transportwagen nach dem Stand der
Technik
und
Figur 2 eine Teilansicht eines erfindungsgemäßen
Figur 2 eine Teilansicht eines erfindungsgemäßen
Transportwagens.
Der Transportwagen in Figur 1 ist aus einem Fahrgestell 1 und aus auf diesem Fahrgestell 1 vertikal aufstehenden Profilstangen 2 ausgebildet. Das Fahrgestell 1 ist aus einem rechteckigen Boden 3 ausgebildet, an dem Fahrelemente 4 angeordnet sind. Der Boden 3 weist an seinen vier Ecken nach
oben offene Hülsen auf, in welche die Profilstangen 2 formschlüssig eingesteckt sind.
Von den Profilstangen (2) werden vier Palettenböden 5 aufgenommen. Die Palettenböden 5 sind zueinander parallel angeordnet, sie nehmen wie der Boden 3 in Töpfen angeordnete Pflanzen 6 auf.
Figur 2 zeigt, daß ein Palettenboden 5 eine etwa rechteckige plattenförmige Ausbildung hat, wobei an den vier Ecken des Palettenbodens Anschlagmittel 7 vorgesehen sind. Jedes Anschlagmittel 7 ist als Vorsprung ausgebildet, der in ein in Figur 2 nicht weiter dargestelltes Loch einer Lochreihe, welche sich entlang der Längserstreckung der Profilstange 2 erstreckt, vorsteht.
In Figur 2 ist gezeigt, daß der Transportwagen erfindungsgemäß mit Geländerelementen 9 ausgerüstet ist. Ein erstes, einer längeren Längsseite des Transportwagens zugeordnetes Geländerelement 9 ist aus zwei Profilstücken 10 ausgebildet. Die Profilstücke 10 sind zueinander parallel angeordnet, sie weisen an ihren freien Enden jeweils ein Anschlagmittel 7 auf. Diese Anschlagmittel 7 entsprechen den Anschlagmitteln 7 des Palettenbodens 5.
Das einer kürzeren Längsseite des Transportwagens zugeordnete Geländerelement 9 ist als elastischer Gurt 11 ausgebildet. An den freien Enden des elastischen Gurtes 11 sind Endstücke 12 angeordnet, welche gleichfalls mit den Löchern der Lochreihe in haltende Wirkverbindung treten
können. In Figur 2 ist gezeigt, daß das Endstück 12 des Gurtes 11 mit einem Steg 13 in haltende Wirkverbindung tritt, welcher die beiden Profilstücke 10 miteinander verbindet. Der Gurt 11 kann dem Steg 13 dauerhaft zugeordnet sein.
Die Anschlagmittel 7 der Profilstücke 10 sind in einem Abstand zueinander angeordnet, der dem Abstand zweier Löcher in der Lochreihe der Profilstange 2 entspricht.
Claims (9)
1. Transportwagen mit einem Fahrgestell, auf dem Profilstangen etwa vertikal aufstehen, wobei zumindest zwei Profilstangen paarweise in der Weise zueinander angeordnet sind, daß sie einander zugewandte Profilflächen haben, in welchen jeweils eine Vielzahl entlang der Erstreckung der Profilstange verlaufender Halteelemente für das Aufnehmen von Palettenböden angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Geländerelement (9) vorgesehen ist, das mit den Halteelementen zweier paarweise zueinander angeordneter Profilstangen (2) in haltende Wirkverbindung tretende Anschlagmittel (7) hat.
2. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Geländerelement (9) aus wenigstens einem Profilstück (10) ausgebildet ist.
3. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Geländerelement (9) aus wenigstens einem elastischen Gurt (11) ausgebildet ist.
4. Transportwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente in den Profilstangen (2) durch eine Lochreihe bereitgestellt sind.
5. Transportwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Anschlagmittel (7) als in ein Loch der Lochreihe vorstehbarer Vorsprung ausgebildet ist.
6. Transportwagen nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an jedes freies Ende eines Profilstückes (10) des Geländerelementes (9) ein Vorsprung einstückig angeformt ist.
7. Transportwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Geländerelement (9) aus wenigstens zwei parallel zueinander ausgerichteten Profilstücken (10) ausgebildet ist, deren Abstand zueinander gleich dem Abstand zweier Löcher der Lochreihe ist.
8. Transportwagen nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an jedes freie Ende des Gurtes (11) des Geländerelementes (9) ein den Vorsprung aufweisendes Endstück (12) angeschlagen ist.
9. Transportwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstücke (10), Vorsprünge und Endstücke (12) aus Stahl gefertigt sind.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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Family
ID=27798568
Family Applications (1)
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Country Status (3)
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| DE9406256U1 (de) | 1994-04-15 | 1994-09-22 | Bluwag AG, Basel | Stapelbarer Transportwagen |
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- 2003-05-28 DE DE20308320U patent/DE20308320U1/de not_active Expired - Lifetime
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2004
- 2004-05-28 DK DK200400161U patent/DK200400161U3/da not_active IP Right Cessation
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20031002 |
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| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 20031210 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20060614 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20091201 |