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DE202011102596U1 - Befestigungssystem zum Aufbau eines Regallagers - Google Patents

Befestigungssystem zum Aufbau eines Regallagers Download PDF

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DE202011102596U1
DE202011102596U1 DE201120102596 DE202011102596U DE202011102596U1 DE 202011102596 U1 DE202011102596 U1 DE 202011102596U1 DE 201120102596 DE201120102596 DE 201120102596 DE 202011102596 U DE202011102596 U DE 202011102596U DE 202011102596 U1 DE202011102596 U1 DE 202011102596U1
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REGENSBURGER GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Abstract

Befestigungssystem zum Aufbau eines Regallagers, insbesondere eines Hochregallagers, bei welchem an Stützen befestigte Längsschienen sowie Querschienen vorhanden sind, die den Abstand der Längsschienen voneinander bestimmen und dadurch ein leiterartiges horizontales Gerüst bilden, wobei im Regal solche Gerüste in mehreren horizontalen Ebenen übereinander als Regalblock angeordnet sind, wobei ferner neben einem solchen Regalblock ein weiterer und zwischen diesen beiden eine Gasse angeordnet sind, in der ein Lastenfahrzeug auf den jeweiligen Längsschienen der in einer Ebene liegenden Gerüste verfahrbar ist und die Ein- und Auslagerung des Ladegutes übernimmt, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand von zwei Querschienen (11) eine Fachbreite für ein Ladegut (7) ergibt, daß die Langsschienen (5) Schlitze (17) im Abstand von zwei nebeneinander liegenden Querschienen (11) haben, in die die letzteren einschiebbar sind, daß diese in ihrem aus zwei parallelen Wänden bestehendem oberen Teil eine Öffnung (14) in jeder Wandseite nahe dem Ende einer Querschiene (11) aufweisen und daß ein...

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Befestigungssystem zum Aufbau eines Regallagers, insbesondere eines Hochregallagers, bei welchem an Stützen befestigte Längsschienen sowie Querschienen vorhanden sind, die den Abstand der Längsschienen voneinander bestimmen und dadurch ein leiterartiges horizontales Gerüst bilden, wobei im Regal solche Gerüste in mehreren horizontalen Ebenen übereinander als Regalblock angeordnet sind, wobei ferner neben einem solchen Regalblock ein weiterer und zwischen diesen beiden eine Gasse angeordnet sind, in der ein Lastenfahrzeug auf den jeweiligen Längsschienen der in einer Ebene liegenden Gerüste verfahrbar ist und die Ein- und Auslagerung des Ladegutes übernimmt.
  • Regallager, insbesondere Hochregallager sind vielfältig bekannt. So ist aus der DE 3910798 C1 die Konstruktion eines Hochregallagers bekanntgeworden, bei der die Längsschienen ein Z-förmiges Profil besitzen und bei der an den Stützen Konsolen mit einem dreieckförmigen Querschnitt angeschweißt sind, auf denen die schrägen Flächen der Längsschienen ruhen und dort zusätzlich mit Schrauben befestigt sind.
  • Aus der DE 20 2009 007 245 U1 ist weiterhin ein Hochregallager bekannt, bei dem die Stützen einen quadratischen Querschnitt mit Sicken an jeder Seite besitzen und bei denen an zwei Seiten sogenannte Einsetzmuttern vorgesehen sind. Die Querschienen besitzen an den entsprechenden Stellen Durchgangslöcher, durch die Schrauben in die Einsetzmuttern eingedreht und damit die Querschienen an den Längsschienen befestigt werden.
  • Diese Verschraubungen sind zeitaufwendig und im Hinblick darauf, daß die Verschraubungsstellen nicht immer leicht zugänglich sind umständlich zu handhaben.
  • Demgegenüber hat es sich die Erfindung zum Ziel gesetzt, ein einfacheres und schneller zu handhabendes Befestigungssystem vorzuschlagen, das den Aufbau eines Hochregallagers sowohl am Boden liegend als auch im Stand in einfacher Weise ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, daß der Abstand von zwei Querschienen eine Fachbreite für ein Ladegut ergibt, daß die Längsschienen Schlitze im Abstand von zwei nebeneinander liegenden Querschienen haben, in die die letzteren einschiebbar sind, daß diese in ihrem aus zwei parallelen Wänden bestehendem oberen Teil eine Öffnung in jeder Wandseite nahe dem Ende einer Querschiene aufweisen und daß ein Sicherungsteil vorgesehen ist, das an seiner Unterseite zwei federnde Haken und an beiden Seiten je eine Ausbuchtung besitzt, die in ihrer Form den Öffnungen genau entsprechen und daß dieses Sicherungsteil beim Einschieben von vorn zwischen die Wände einer Querschiene sich mit den beiden Haken in dem entsprechenden Schlitz der Längsschiene und mit den Ausbuchtungen in den Öffnungen der Querschiene verhaken.
  • Die Erfindung geht damit von der Erkenntnis aus, daß die Längs und die Querschienen durch Ineinanderschieben formschlüssig verbunden und durch ein einfach einzusteckendes Sicherungsteil schlußendlich kraftschlüssig miteinander verbunden werden.
  • In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Längsschienen an den Stützpfosten durch Schrauben, Verschweißung oder Vernietung befestigt sind, daß sie an ihrer flachen Oberseite und an ihrer den Fächern zugewandten Schmalseite Schlitze im Abstand einer Fachbreite besitzen und daß sie an ihrer der Gasse zugewandten Seite eine waagrecht abstehende Lauffläche für das Lastenfahrzeug aufweisen.
  • Die Erfindung ist ferner dahingehend weitergebildet, daß jede Querschiene in ihrem Oberteil aus zwei parallelen Wänden besteht, daß sie in Höhe der Längsschiene nach jeder Seite horizontal abgebogen sind, dabei auf der Längsschiene aufliegen und daß ihre Enden zur Versteifung nach unten, durch einen Schlitz in der Längsschiene sich erstreckend, abgebogen sind.
  • Das Sicherungsteil besteht gemäß der Erfindung vorteilhaft aus Kunststoff oder aus Stahl. Die Längs- und die Querschienen sind aus Gewichtsersparnisgründen bei mindestens gleicher Festigkeit aus kaltverformtem Stahl hergestellt.
  • Nachfolgend soll die Erfindung anhand der Zeichnung noch näher erläutert werden.
  • Es zeigen:
  • 1 die Ansicht zweier horizontaler Gerüste mit einem Lastenfahrzeug dazwischen
  • 2 eine Schnittzeichnung einer Längsschiene entlang der Linie II-II in 1
  • 3 eine Querschiene
  • 4 die Verbindungsstelle einer Längs mit einer Querschiene und mit Sicherungsteil
  • 5 die Ansicht der Verbindungsstelle von Längs und Querschiene, aufgebrochen
  • 6 ein Sicherungsteil in perspektivischer Ansicht.
  • In 1 sind die untersten Ebenen zweier Gerüste 1 und 2 dargestellt, zwischen denen sich eine Gasse 3 befindet. In dieser ist ein Lastfahrzeug 4 in den Längsschienen 5 und 6 der beiden Gerüste 1 und 2 verfahrbar. Auf diesem Lastfahrzeug 4 befindet sich eine Ladegut 7, hier dargestellt als ein noch leerer Behälter, der auf eines der beiden Gerüste in ein Fach 8 oder 9 verschiebbar ist. Das jeweilige Gerüst ist aus den schon erwähnten Längsschienen 5 und 6 aufgebaut, die an Stützen 10 angeschraubt sind. An den Längsschienen 1 und 2 sind Querschienen 11 und 12 in einer später noch näher zu beschreibenden Weise befestigt. Der Abstand zwischen zwei Querschienen bestimmt eine Fachbreite für das Ladegut 7. Das rechte Gerüst 2 ist doppelt so breit wie das linke, da es zwei nebeneinander liegende Fächer 9 besitzt, deren rechtes von einem nicht dargestellten Lastfahrzeug in einer rechts von dem Gerüst befindlichen Gasse beschickt wird. Ein Regal oder Hochregal wird von mehreren parallel übereinander und parallel nebeneinander liegenden Gerüstebenen gebildet, zwischen denen sich Gassen befinden.
  • In 2 ist ein Schnitt entlang der Linie II-II in 1 dargestellt. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Man erkennt, daß die Längsschiene eine Abbiegung 5a für die linken Räder 12 des Lastfahrzeugs 4 besitzt. Auf der inneren Seite der Längsschiene ist eine weitere Abbiegung 5b zu sehen, die aus Versteifungsgründen vorgesehen ist. In dem vorderen Teil der Querschiene 11 ist ein Sicherungsteil 13 in einer Öffnung 14 zu sehen. Dieses wird später noch näher beschrieben.
  • In 3 ist eine vollständige Querschiene 11 dargestellt. An den beiden äußeren Enden der Querschiene befinden sich die Öffnungen 14 und die Sicherungsteile 13. Die Querschiene besteht in ihrem oberen Teil aus zwei Wänden, zwischen die die Sicherungsteile 13 eingeschoben werden können. Die Querschiene besitzt ferner zwei waagrechte Abbiegungen 15, mit denen sie auf der nicht dargestellten Längsschiene aufliegt. Zur Versteifung sind noch senkrechte Abbiegungen 16 vorgesehen.
  • In 4 ist die Verbindungsstelle zwischen Längsschiene 5 und Querschiene 11 dargestellt. Man erkennt, daß die Querschiene 11 mit ihren Abbiegungen 15 auf der Längsschiene 5 waagrecht aufliegt und sich mit ihren senkrechten Abbiegungen 16 durch die Schlitze 17 in der Längsschiene 5 nach unten erstreckt. Durch das Sicherungsteil 13 wird die Querschiene auf der Längsschiene festgelegt.
  • In 5 ist die Verbindungsstelle von 4 in einer Ansicht von schräg hinten, teilweise aufgebrochen, dargestellt. Man erkennt die Schlitze 17, die in 4 von der Abbiegung 15 verdeckt sind. Von der Querschiene 11 ist die vordere Wand teilweise weggeschnitten, die Abbiegungen 15 und 16 sind vor ihrer Einschubstelle in die Längsschiene 5 abgeschnitten dargestellt. Das Sicherungsteil 13 ist mit seinen Haken 13a und 13b erkennbar, mit denen es sich in dem Schlitz 17 der Längsschiene 5 verhakt. mit seiner Ausbuchtung 18, die in gleicher Weise auch auf der Rückseite vorhanden ist, greift es in eine Öffnung 14 (4) ein und verhakt sich damit auch mit der Querschiene 11.
  • In 6 ist das Sicherungsteil 13 in leicht vergrößertem Maßstab dargestellt, Die Ausbuchtung, die in diesem Beispiel kreisrund ist, kann auch eine andere Form aufweisen, wichtig ist nur, daß sie genau die gleiche Form wie die Öffnung 14 in der Querschiene 11 besitzt. Um zum einen das Sicherungsteil ohne zu großen Kraftaufwand zwischen die beiden Wände der Querschiene einschieben zu können, zu andern aber eine sichere Verhakung in der Öffnung 14 zu gewährleisten, darf die Ausbuchtung 18 nur wenige Millimeter betragen. das Sicherungsteil kann aus Kunststoff aber auch aus Stahl bestehen. Die Längs- und Querschienen sind bevorzugt aus kaltverformten Stahl hergestellt.
  • Der Aufbau eines Gerüsts 1 oder 2 geht somit in einfacher Weise vonstatten. Nachdem die Längsschienen an den Stützen 10 befestigt sind, werden die Querschienen 11 seitlich in die Schlitze 17 der Längsschiene 5 eingeschoben und anschließend das Sicherungsteil 13 zwischen die Wände der Querschiene eingeschoben und zwar soweit, daß sich zum einen die Haken 13a und 13b in den Schlitzen 17 und zum andern die Ausbuchtungen 18 in den Öffnungen 14 verhaken.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 3910798 C1 [0002]
    • DE 202009007245 U1 [0003]

Claims (5)

  1. Befestigungssystem zum Aufbau eines Regallagers, insbesondere eines Hochregallagers, bei welchem an Stützen befestigte Längsschienen sowie Querschienen vorhanden sind, die den Abstand der Längsschienen voneinander bestimmen und dadurch ein leiterartiges horizontales Gerüst bilden, wobei im Regal solche Gerüste in mehreren horizontalen Ebenen übereinander als Regalblock angeordnet sind, wobei ferner neben einem solchen Regalblock ein weiterer und zwischen diesen beiden eine Gasse angeordnet sind, in der ein Lastenfahrzeug auf den jeweiligen Längsschienen der in einer Ebene liegenden Gerüste verfahrbar ist und die Ein- und Auslagerung des Ladegutes übernimmt, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand von zwei Querschienen (11) eine Fachbreite für ein Ladegut (7) ergibt, daß die Langsschienen (5) Schlitze (17) im Abstand von zwei nebeneinander liegenden Querschienen (11) haben, in die die letzteren einschiebbar sind, daß diese in ihrem aus zwei parallelen Wänden bestehendem oberen Teil eine Öffnung (14) in jeder Wandseite nahe dem Ende einer Querschiene (11) aufweisen und daß ein Sicherungsteil (13) vorgesehen ist, das an seiner Unterseite zwei federnde Haken (13a, 13b) und an beiden Seiten je eine Ausbuchtung (18) besitzt, die in ihrer Form den Öffnungen (14) genau entsprechen und daß dieses Sicherungsteil (13) beim Einschieben von vorn zwischen die Wände einer Querschiene (11) sich mit den beiden Haken (13a, 13b) in dem entsprechenden Schlitz (17) der Längsschiene (5) und mit den Ausbuchtungen (18) in den Öffnungen (14) der Querschiene (11) verhaken.
  2. Befestigungssystem nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschienen (5) an den Stützpfosten (10) durch Schrauben, Verschweissung oder Vernietung befestigt sind, daß sie an ihrer flachen Oberseite und an ihrer den Fächern zugewandten Schmalseite (5b) Schlitze (17) im Abstand einer Fachbreite besitzen und daß sie an ihrer der Gasse (3) zugewandten Seite eine waagrecht abstehende Lauffläche (5a) für das Lastenfahrzeug (4) aufweisen.
  3. Befestigungssystem nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß jede Querschiene (11) in ihrem Oberteil aus zwei parallelen Wänden besteht, daß sie in Höhe der Längsschiene (5) nach jeder Seite horizontal abgebogen sind, dabei auf der Längsschiene (5) aufliegen und daß ihre Enden (16) zur Versteifung nach unten, durch einen Schlitz (17) in der Längsschiene sich erstreckend, abgebogen sind.
  4. Befestigungssystem nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsteil aus Kunststoff oder aus Stahl besteht.
  5. Befestigungssystem nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Längs- und die Querschienen aus kaltverformten Stahl hergestellt sind.
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