DE2021239C - Zusammengesetzter Lagertank fur Flüssigkeiten - Google Patents
Zusammengesetzter Lagertank fur FlüssigkeitenInfo
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Description
Die Frfindung bezieht sich auf einen zusammengesetzten
Lagertank für Flüssigkeiten, vornehmlich zur Speicherung von Heizöl.
Für solche Lagertanks wird immer mehr gefordert, sie in Häusern unterzubringen, um sie dort in bezug
auf Dichtigkeit, Inhalt und Verschmutzung einwand- as
frei unter Kontrolle zu haben. Dabei besteht insbesondere die Forderung, die Lagertanks auch in vorhandene
Räume einbauen zu können, wobei sie den jeweils vorhandenen Raumabmessungen weitgehend
angepaßt werden sollen. Die Lagertanks sollen an Ort und Stelle erst zusammengebaut werden können, damit
sie durch vorhandene öffnungen wie Türen und Fenster ohne weiteres einzubringen sind. Die Lagertanks
sollen einfach zusammengebaut und mit den erforderlichen Anschlüssen versehen werden können.
Weiterhin ist erwünscht, keine besonderen baulichen Vorbereitungen für den Einbau des Lagertanks treffen
zu müssen. Auch soll man verschiedenen Kapazitätsanforderungen mit geringem Aufwand genügen
können.
Bekanntgeworden ist bis jetzt ein vertikaler, aus je einer Endkappe und Zwischenringen bestehender
Lagertank, in den eine Auskleidungsmasse eingebracht ist. Die Flanschen der Ringteile liegen quer zur
Längsachse des Tanks und sind unter Zwischenfügung von Dichtringen zusammengeschraubt. Der
Tank liegt auf zwei Konsolen erheblicher Abmessungen, die vermutlich als Kästen oder aus Beton hergestellt
sind und beträchtlichen Aufwand und Bauhöhe erfordern (deutsches Gebrauchsmuster 1 973 978).
Bekannt wurde weiterhin ein flanschlos aus Schüssen zusammengesetzter liegender Kunststofftank, der
von mehreren durch Längsstäbe verbundenen Ringen aus Winkeleisen umgeben ist. An den Ringen befinden
sich unten als Aufstandsfüße dienende Blechplatten, die unten abgewinkelt sind. Nachteilig hierbei ist
die teure Herstellung des Stahlkorsetts und seine Ergänzung durch die Aufstützbleche, die mit den Winkelringen
vermutlich verschweißt oder verschraubt werden müssen (Technische Rundschau Nr. 11, S. 27,
vom 21. 3.58).
Die genannten Nachteile werden bei aus Kunststoff hergestellten Lagertanks mit zwei Endkappen, zwischen
denen mindestens ein rohrartiges Zwischenstück eingefügt sein kann, wobei alle benachbarten
Teile mittels sie begrenzender Flansche in an sich bekannter Weise (schweizerische Patentschrift 411 703)
zusammengeklebt sind, gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die im Bereich unter dem
Lagertank verlaufenden Flansche nach unten und/ oder seitwärts zu Standrippen erweitert sind, mit denen
der Lagertank auf dem Untergrund steht
Ein derartig ausgeführter Lagertank erfüllt alle eingangs gestellten Forderungen unter Vermeidung der
erwähnten Nachteile nach dem Stand der Technik. Der Lagertank wird vorwiegend aus glasfaserverstärktem
Kunststoff hergestellt, wobei als Kunststoff ungesättigte Polyesterharze verwendet werden. Damit ist
eine einfache, hohe Festigkeitsansprüchen genügende und beliebige Formbarkeit erlaubende Herstellung bei
geringen spezifischen Gewichten gewährleistet. Die Dichtigkeitsfrage ist einwandfrei gelöst dadurch, daß
die Flansche zusammengeklebt werden unter Verwendung von Polyesterharzen als Klebemittel. Die Flanschen
werden durch Schrauben oder Schraubzwingen zusammengezogen, um die nötige Anpressung während
des Aushärtevorganges zu erreichen. Die Aufstellung des Lagertanks wird dadurch sehr einfach,
daß die ohnehin vorhandenen Flanschen der La^-
tank-Einzelteile zu Standrippen erweitert oder zu ύ · jsem
Zweck entsprechend verlängert oder verbreitet
werden. Dabei kann stets die Flächenpressung genügend
kleingehalten werden. Es genügt in den meisten Fällen in einigermaßen ebener Boden zur Aufstellung
des Lagertanks, wobei geringe Korrekturen durch Unterlegung von Ausgleichmitteln praktisch kosten- und
mühelos durchführbar sind. Lagertanks nach der Erfindung können auch in der Länge variabel ausgebildet
werden, so daß in weitestgehender Anpassung an die zur Verfügung stehenden Räume die erforderi
chen Kapazitäten untergebracht werden können.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den
Zeichnungen dargestellt sind. Dabei zeigt
F i g. 1 den Längsschnitt eines Lagertanks durch seine vertikale Flanschebene entsprechend Pfeil 1-Ϊ
der F i g. 2,
F i g. 2 die Ansicht auf den Ringquerflansch gemäß Pfeil H-II der Fig. 1,
F i g. 3 bis 6 die Ansichten auf Ringflansche anderer Ringformen.
Der Lagertank nach F i g. 1 besteht aus mehreren zusammengesetzten Ringen 1 und ist in seinen beiden
Enden durch eine Endkappe 2 geschlossen ist. Die Ringe können jede Querschnittsform besitzen, von denen
einige dargestellt sind. Sie können nach F i g. 6 einteilig, nach Fig.2, 4 und 5 zweiteilig und nach
F i g. 3 dreiteilig sind. Weitergehende Unterteilungen sind möglich, z. B. dadurch, daß man den Lagertank
nicht nur vertikal sondern auch quer dazu teilt. Einteilige Ringe besitzen an ihren beiden Enden Querflansche
3 nach F i g. 6, in denen zahlreiche Schraubenlöcher 4 angeordnet sind, um die Flansche benachbarter
Ringe zum Zwecke des Verklebens und Aushärtens zusammenzupressen. Ob man die Schrauben nach der
Klebung wieder entfernt, ist eine Kostenfrage. Das Zusammenpressen kann aber auch durch Anbringen
von Schraubzwingen geschehen, die nach beendeter Herstellung der Verbindung wieder abgenommen
werden. Da die Ringe nach den F i g. 2, 4,5 aus Halbschalen 5, 6, 7 und nach F i g. 3 aus Drittelschalen 8
bestehen, müssen diese Schalen auch Längsflansche 9 besitzen, durch die sie zu einem einzigen Teil verbunden
werden.
Wie die Figuren zeigen, können alle unteren Quer- und Längsflansche als Standfippen dienen und zum
Teil zu diesem Zweck nach unten und/oder seitwärts verlängert sein. So zeigt Fig. 2 zwei Standrippen 11,
die den Lagertank neben den unteren Längsflanschen 9 tragen. Die Standrippen 12 nach F i g. 3 haben
die Breite des Querschnittskreises des Lagertanks. Die
Standrippen 13 nach F ig. 4 sind einfach durch Herunterziehen der Querflansche 3 gebildet DJe Standrippen
14 r.ach Fig.5 sind eingezogen, da der liegende
Ellipsenquerschnitt des Tanks für genügend Aufctützfläcbe sorgt Anders ist es bei den Standrippen IS nach Fig-6, die wegen des stehenden Ellipseaquerschnitts
des Lagertanks seitlich herausgezogen
S Erwähnt sei noch, daß bei einteiligen Endkappen 2
nach Fig-1 notfalls mindestens eiiie einem Blindflansch
entsprechende Standrippe 24 vorgesehen werden kann, um die Aufstützkräfte unmittelbar auf den
Boden zu übertragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Aus Kunststoff hergestellter Lagertank mil zwei Endkappen, zwischen denen mindestens ein rohrartiges Zwischenstück eingefügt sejn kann, wobei ■ alle benachbarten Teile mittels sie begrenzender Flansche in an sich bekannter Weise zusammengeklebt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich unter dem Lagertank (1, 2) verlaufenden Flansche (3, 24) nach unten und/ oder seitwärts zu Standrippen (11 bis 15)' erweitert sind, mit denen der Lagertank auf dem Untergrund steht.15
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702021239 DE2021239C (de) | 1970-04-30 | Zusammengesetzter Lagertank fur Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702021239 DE2021239C (de) | 1970-04-30 | Zusammengesetzter Lagertank fur Flüssigkeiten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2021239A1 DE2021239A1 (de) | 1971-11-18 |
| DE2021239C true DE2021239C (de) | 1973-03-22 |
Family
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