Die Erfindung bezieht sich auf einen aus einzelnen Teilen aus Kunststoff zusammengesetzten und mit zwei Endkappen versehenen Lagertank für Flüssigkeiten, insbesondere zur Speicherung von Heizöl.
Für solche Lagertanks wird immer mehr gefordert, sie in Häusern unterzubringen, ums sie dort in bezug aufDichtigkeit, Inhalt und Verschmutzung einwandfrei unter Kontrolle zu haben. Dabei besteht insbesondere die Forderung, die Lagertanks auch in vorhandene Räume einbauen zu können, wobei sie den jeweils vorhandenen Raumabmessungen weitgehend angepasst werden sollen. Die Lagertanks sollen an Ort und Stelle erst zusammengebaut werden können, damit sie durch vorhandene Öffnungen, wie Türen und Fenster, ohne weiteres einzubringen sind. Die Lagertanks sollen einfach zusammengebaut und mit den erforderlichen Anschlüssen versehen werden können. Weiterhin ist erwünscht, keine besonderen baulichen Vorbereitungen für den Einbau des Lagertanks treffen zu müssen. Auch soll man verschiedenen Kapazitätsanforderungen mit geringem Aufwand genügen können.
Bekanntgeworden ist bis jetzt ein vertikaler, ausje einer Endkappe und Zwischenringen bestehender Lagertank, in den eine Auskleidungsmasse eingebracht ist. Die Flanschen der Ringteile liegen quer zur Längsachse des Tanks und sind unter Zwischenfügung von Dichtringen zusammengeschraubt. Der Tank liegt auf zwei Konsolen erheblicher Abmessungen, die vermutlich als Kästen oder aus Beton hergestellt sind und beträchtlichen Aufwand und Bauhöhe erfordern (deutsches Gebrauchsmuster 1973 978).
Bekannt wurde weiterhin ein flanschlos aus Schüssen zusammengesetzter. liegender Kunststofftank, der von mehreren durch Längsstäbe verbundenen Ringen aus Winkeleisen umgeben ist. An den Ringen befinden sich unten als Aufstands- füsse dienende Blechplatten, die unten abgewinkelt sind.
Nachteilig hierbei ist die teure Herstellung des Stahlkorsetts und seine Ergänzung durch die Aufstützbleche, die mit den Winkelringen vermutlich verschweisst oder verschraubt werden müssen (Technische Rundschau Nr. I I, S. 27, vom 21. 3. 1958).
Die genannten Nachteile werden bei aus Kunststoff hergestellten Lagertanks mit zwei Endkappen, zwischen denen mik destens ein rohrartiges Zwischenstück eingefügt ist, wobei alle benachbarten Teile mittels sie begrenzender Flansche miteinander verklebt sind, gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass die im unteren Bereich verlaufenden Flansche nach unten und/oder seitwärts zu Standrippen erweitert sind, die der Abstützung auf dem Untergrund dienen.
Ein derartig ausgeführter Lagertank erfüllt alle eingangs gestellten Forderungen unter Vermeidung der erwähnten Nachteile nach dem Stand der Technik. Der Lagertank wird vorwiegend aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt, wobei als Kunststoff ungesättigte Polyesterharze verwendet werden. Damit ist eine einfache, hohen Festigkeitsansprüchen genügende und beliebige Formbarkeit erlaubende Herstellung bei geringen spezifischen Gewichten gewährleistet. Die Dichtigkeitsfrage ist einwandfrei gelöst dadurch, dass die Flansche zusammengeklebt werden, vorzugsweise unter Verwendung von Polyesterharzen als Klebemittel. Die Flanschen können durch Schrauben oder Schraubzwingen zusammengezogen werden, um die nötige Anpressung während des Aushärtevorganges zu erreichen.
Die Aufstellung des Lagertanks wird dadurch sehr einfach, dass die ohnehin vorhandenen Flanschen der Lagertank-Einzelteile zu Standrippen erweitert oder zu diesem Zweck entsprechend verlängert oder verbreitert werden. Dabei kann stets die Flächenpressung genügend kleingehalten werden. Es genügt in den meisten Fällen in einigermassen ebenen Boden zur Aufstellung des Lagertanks, wobei geringe Korrekturen durch Unterlegung von Aus gleichsmitteln praktisch kosten- und mühelos durchführbar sind. Lagertanks nach der Erfindung können auch in der Länge variabel ausgebildet werden, so dass in weitestgehender Anpassung an die Verfügung stehenden Räume die erforderlichen Kapazitäten untergebracht werden können.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind. Dabei zeigen:
Fig. 1 den Längsschnitt eines Lagertanks durch seine vertikale Flanschebene, entsprechend Pfeil I-I der Fig. 2,
Fig. 2 die Ansicht auf den Ringquerflansch, gemäss Pfeil II-II der Fig. 1,
Fig. 3 die Ansichten auf Ringflansche anderer Ringformen.
Der Lagertank nach Fig. 1 besteht aus mehreren zusammengesetzten Ringen 1 und ist in seinen beiden Enden durch eine Endkappe 2 geschlossen. Die Ringe können jede Querschnittsform besitzen, von denen einige dargestellt sind. Sie können nach Fig. 6 einteilig, nach Fig. 2,4 und 5 zweiteilig und nach Fig. 3 dreiteilig sein. Weitergehende Unterteilungen sind möglich, z.B. dadurch, dass man den Lagertank nicht nur vertikal, sondern auch quer dazu teilt. Einteilige Ringe besitzen an ihren beiden Enden Querflansche 3 nach Fig. 6, in denen zahlreiche Schraubenlöcher 4 angeordnet sind, um die Flansche benachbarter Ringe zum Zwecke des Verklebens und Aushärtens zusammenzupressen. Ob man die Schrauben nach der Klebung wieder entfernt, ist eine Kostenfrage.
Das Zusammenpressen kann aber auch durch Anbringen von Schraubzwingen geschehen, die nach beendeter Herstellung der Verbindung wieder abgenommen werden. Da die Ringe nach den Fig. 2,4,5 aus Halbschalen 5, 6, 7, und nach Fig. 3 aus Drittelschalen 8 bestehen, müssen diese Schalen auch Längsfiansche 9 besitzen, durch die sie zu einem einzigen Teil verbunden werden.
Wie die Figuren zeigen, können alle unteren Quer- und Längsflansche als Standrippen dienen und zum Teil zu diesem Zweck nach unten und/oder seitwärts verlängert sein. So zeigt Fig. 2 zwei Standrippen 11, die den Lagertank neben den unteren Längsflanschen 9 tragen. Die Standrippen 12 nach Fig. 3 haben die Breite des Querschnittskreises des Lagertanks. Die Standrippen 13 nach Fig. 4 sind einfach durch Herunterziehen der Querflansche 3 gebildet. Die Standrippen 14 nach Fig. 5 sind eingezogen, da der liegende Ellipsenquerschnitt des Tanks für genügend Aufstützfläche sorgt. Anders ist es bei den Standrippen 15 nach Fig. 6, die wegen des stehenden Ellip senquerschnitts des Lagertanks seitlich herausgezogen sind.
Erwähnt sei noch, dass bei einteiligen Endkappen 3 nach Fig. 1 notfalls mindestens eine einem Blindflansch entsprechende Standrippe 24 vorgesehen werden kann, um die Aufstützkräfte unmittelbar auf den Boden zu übertragen.
PATENTANSPRUCH
Aus einzelnen Teilen aus Kunststoff zusammengesetzter und mit zwei Endkappen versehener Lagertank für Flüssigkeiten, insbesondere zur Speicherung von Heizöl, zwischen dessen Endkappen mindestens ein rohrartiges Zwischenstück eingefügt ist, wobei alle benachbarten Teile mittels sie begrenzender Flansche miteinander verklebt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die im unteren Bereich verlaufenden Flansche (3, 24) nach unten und/oder seitwärts zu Standrippen ( 11 bis 15) erweitert sind, die der Abstützung auf dem Untergrund dienen.
**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
The invention relates to a storage tank for liquids, in particular for storing heating oil, which is composed of individual parts made of plastic and is provided with two end caps.
Such storage tanks are increasingly required to be housed in houses in order to have them properly under control there with regard to tightness, content and pollution. In particular, there is the requirement that the storage tanks can also be installed in existing rooms, whereby they should be largely adapted to the respective existing room dimensions. The storage tanks should only be able to be assembled on site so that they can be easily introduced through existing openings such as doors and windows. The storage tanks should be easy to assemble and provide the necessary connections. It is also desirable not to have to make any special structural preparations for installing the storage tank. It should also be possible to meet various capacity requirements with little effort.
What has become known up to now is a vertical storage tank, which consists of an end cap and intermediate rings and into which a lining compound is introduced. The flanges of the ring parts are transverse to the longitudinal axis of the tank and are screwed together with sealing rings in between. The tank rests on two consoles of considerable dimensions, which are probably made as boxes or made of concrete and require considerable effort and height (German utility model 1973 978).
Also known was a flangeless one composed of shots. lying plastic tank, which is surrounded by several rings made of angle iron connected by longitudinal bars. At the bottom of the rings there are sheet metal plates which serve as support feet and which are angled at the bottom.
The disadvantage here is the expensive manufacture of the steel corset and its addition to the support plates, which presumably have to be welded or screwed to the angle rings (Technische Rundschau No. I I, p. 27, of March 21, 1958).
The disadvantages mentioned are avoided in storage tanks made of plastic with two end caps, between which at least one tubular intermediate piece is inserted, with all adjacent parts being glued together by means of flanges delimiting them, according to the invention in that the flanges extending in the lower area are downward and / or are widened sideways to form ribs that serve as support on the ground.
A storage tank designed in this way meets all of the requirements set out at the beginning while avoiding the disadvantages mentioned according to the prior art. The storage tank is mainly made of glass fiber reinforced plastic, the plastic being unsaturated polyester resins. This ensures a simple, high strength requirements and any formability allowing production with low specific weights. The problem of tightness is solved perfectly by the fact that the flanges are glued together, preferably using polyester resins as an adhesive. The flanges can be pulled together with screws or screw clamps in order to achieve the necessary pressure during the curing process.
The installation of the storage tank is made very simple in that the flanges of the individual storage tank parts that are already present are expanded to form support ribs or are lengthened or widened accordingly for this purpose. The surface pressure can always be kept sufficiently low. In most cases it is sufficient to set up the storage tank on a reasonably level floor, with minor corrections being practically cost-effective and easy to carry out by placing compensating means. Storage tanks according to the invention can also be designed to be variable in length, so that the required capacities can be accommodated in as far as possible adaptation to the available spaces.
The invention is explained in more detail below with reference to exemplary embodiments which are shown in the drawings. Show:
1 shows the longitudinal section of a storage tank through its vertical flange plane, according to arrow I-I in FIG. 2,
FIG. 2 shows the view of the ring transverse flange, according to arrow II-II in FIG. 1,
3 shows the views of ring flanges of other ring shapes.
The storage tank according to FIG. 1 consists of several assembled rings 1 and is closed at both ends by an end cap 2. The rings can be of any cross-sectional shape, some of which are shown. According to FIG. 6, they can be in one piece, according to FIGS. 2, 4 and 5 in two parts and according to FIG. 3 in three parts. Further subdivisions are possible, e.g. by dividing the storage tank not only vertically, but also across it. One-piece rings have at their two ends transverse flanges 3 according to FIG. 6, in which numerous screw holes 4 are arranged in order to press the flanges of adjacent rings together for the purpose of gluing and curing. Whether you remove the screws after bonding is a question of cost.
The compression can also be done by attaching screw clamps, which are removed again after the connection is complete. Since the rings according to FIGS. 2, 4, 5 consist of half shells 5, 6, 7, and according to FIG. 3 of third shells 8, these shells must also have longitudinal flanges 9 by which they are connected to form a single part.
As the figures show, all of the lower transverse and longitudinal flanges can serve as stand ribs and in part can be extended downwards and / or sideways for this purpose. Thus, FIG. 2 shows two support ribs 11 which carry the storage tank next to the lower longitudinal flanges 9. The standing ribs 12 according to FIG. 3 have the width of the cross-sectional circle of the storage tank. The standing ribs 13 according to FIG. 4 are formed simply by pulling down the transverse flanges 3. The standing ribs 14 according to FIG. 5 are drawn in, since the lying elliptical cross-section of the tank provides sufficient support surface. It is different with the standing ribs 15 according to FIG. 6, which are pulled out laterally because of the standing Ellip senquschnitts of the storage tank.
It should also be mentioned that in the case of one-piece end caps 3 according to FIG. 1, if necessary, at least one support rib 24 corresponding to a blind flange can be provided in order to transmit the supporting forces directly to the floor.
PATENT CLAIM
Storage tank for liquids, composed of individual parts made of plastic and provided with two end caps, in particular for storing heating oil, between the end caps of which at least one tubular intermediate piece is inserted, with all adjacent parts being glued together by means of flanges delimiting them, characterized in that the lower Area extending flanges (3, 24) downwards and / or sideways to form standing ribs (11 to 15), which serve to support on the ground.
** WARNING ** End of DESC field could overlap beginning of CLMS **.