DE7016340U - Zusammengesetzter lagertank fuer fluessigkeiten. - Google Patents
Zusammengesetzter lagertank fuer fluessigkeiten.Info
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Description
H. Büenfeld - 2 - 29-4.1970
eine Blase für die Aufnahme der Füllung eingebracht wird.
Der Tank steht auf einem besonderen Podest. Nachteilig bei dieser Bauart ist die Trennung des Lagertanks in Trägerbehälter
und Flüssigkeitsbehälter, wobei der Festigkeitsaufwand für den Trägerbehälter und der Dichtigkeitsaufwand
in Form einer in diesen einzubringenden Blase sehr hoch sind. Das Aufstellpodest erfordert besondere konstruktive
Mittel. Der Lagertank erfordert für verschiedene Inhalte verschiedene Innenbehälter und ist nur in der Höhe inhaltsvariabel.
Gerade in der Höhe aber sind die Räumlichkeiten m^lst sehr beschränkt. Man muß somit mehrere Größen verschiedenen
Durchmessers vorrätig halten.
Den aufgezeigten Nachteilen und den gestellten Forderungen wird bei einem zusammengesetzten Lagertank für Flüssigkeiten
mit zwei Endkappen und mit vornehmlich mindestens einem dazwischen angeordneten, mit diesen verbundenen und gegebenenfalls
aus mehreren Schalenteilen bestehenden Ring gemäß der Erfindung dadurch Rechnung getragen» daß zum
gegenseitigen Befestigen der aus vornehmlich durchsichtigem Kunststoff bestehenden Ringe und/oder ihren Schalen
und/oder den Endkappen diese Teile begrenzende und aneinander zu klebende Flansche dienen, die in den unteren
Bereichen als Standleisten oder Standfüße ausgebildet sind. Dabei kann ein Ring aus mehreren Schalen oder aus zwei Schalen
und zwei Zwischenstücken bestehen, und auch die Endkappen
7816340 it.*.
H. Büenfeld - 3 - 29.4.1970
können zusammengesetzt sein, entweder aus Halbteilen oder aus Halbteilen und einem Halbring, wie er auch für den übrigen
Behälter verwendet wird.
Ein derartig ausgeführter Lagertank erfüllt alle eingangs gestellten Forderungen unter Vermeidung der erwähnten Nachteile
nach dem Stand der Technik. Der Lagertank wird vorwiegend
aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt, wobei
* als Kunststoff ungesättigte Polyesterharze verwendet werden.
Damit ist eine einfache, hohen Festigkeitsansprüchen genügende und beliebige Formbarkeit erlaubende Herstellung bei geringen
spezifischen Gewichten gewährleistet. Die Dichtigkeitsfrage
ist einwandfrei gelöst dadurch, daß die Flansche zusammengeklebt werden unter Verwendung von Polyesterharzen als Klebemittel.
Die Flanschen werden durch Schrauben oder Schraubzwingen zuscmmengezogen, um die nötige Anpressung während
des Aushärtevorganges zu erreichen. Die Aufstellung des Lagertankes wird dadurch sehr einfach, daß die ohnehin vorhandenen
Flanschen der Lagertank-Einzelteile als Aufstandsmittel diener^
oder zu diesem Zweck entsprechend verlängert oder ausgebildet werden. Dabei kann stets die Flächenpressung kleingehalten
werden. Es genügt in den meisten Fällen ein einigermaßen ebener Boden zur Aufstellung des Lagertanks, wobei geringe
Korrekturen durch Unterlegung von Ausgleichmitteln praktisch
kosten- und mühelos durchführbar sind. Lagertanks nach der Erfindung sind nicht nur in der Länge, sondern auch quer
H. Büenfeld - 4 - 29.4.1970
dazu variabel auszubilden, r;o daß in weitestgehender Anpassung
an die zur Verfügung stehenden Räume die erforderlichen
Kapazitäten untergebracht werden können. Um unerwünschte Verformungen bei großen Tankabmessungen zu verhindern,
kann man die Seitenflächen einsinnig oder doppelsinnig gebogen ausführen oder sogar Bandagen einbringen,
die sich bis in die Flanschen hinein erstrecken und ihrer ■>
Aufgabe derart völlig genügen. Ein wesentlicher Vorteil
besteht auch aus der Verwendung durchsichtiger Kunststoffe, so daß die Beobachtung des Tankinhaltes möglich ist und
sonst erforderliche Meßinstrumente eingesOart werden können.
Die Erfindung wird im fol.genden anhand von Ausfiüirungsbeispielen
näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind. Dabei zeigen:
Fig. 1: den Querschnitt eines Lagertankes durch seine
* vertikale Flannchebene ontrorechend Pfeil I-I
der Fig. 2 und der Fig. 7, Fig. 2: die Ansicht auf den Ringnuerflnnsch. gemäß Pfeil
H-II der Fig. 1 ,
Fig. 3 bis 6: die Ansichten auf Ringflansche anderer
Fig. 3 bis 6: die Ansichten auf Ringflansche anderer
Ringf orinen,
Fig. 7: -ie Ansicht auf den Flansch eines vierteiligen
Fig. 7: -ie Ansicht auf den Flansch eines vierteiligen
Ringes mit geschnittenen Zwischenschalen gemäß
Pfeil IV-IV der Fig. 9,
:. 7V .■':·>! <
_ γ. _ 29.4.1970
'-■'. ■-·>'· i° Dr--ufrieht HU.r einen Ring.nach Fig. 4,
~if· 9- ;ϊίο Dr-iUf.-.icht ~uf einen Ring mit Kanpe g>. 1
=■!-. 7,
:;i;r.1O: einen Schnitt durch die Flansche benachbarter
:;i;r.1O: einen Schnitt durch die Flansche benachbarter
Rina: teile nach Schnitt III-III der Fig. 11 und
Fig.11: die Seitenansicht auf einen Ring nach Fig. 1.
Der Lagertank nach Fig. 1 besteht aus mehreren, zusammengesetzten Ringen 1, deren Gruppe auf jeder Seite durch eine
Endkappe 2 geschlossen ist. Die Ringe können jede Querschnitts-Γογτ!
besitzen, von denen einige in den Fig. 2 bis 7 dargestellt sind. Sie können nach Fig. 6 einteilig sein, sie können nach
Fig. 2, 4 und 5 zweiteilig sein, sie können nach Fig. 3 dreiteilig
sein und sie können nach Fig. 7 vierteilig sein. Weitergehende Unterteilungen sind möglich, zum Beisoiel dadurch, daß
man den Lagertank nach Fig. 7 nicht nur vertikal sondern auch nuer dazu teilt. Einteilige Ringe nach Fig. 6 besitzen an
ihren beiden Enden Querflansche *, in denen zahlreiche Schraubenlöcher
4 -mgeordnet r.ind , um die Flansche benachbarter
Ringe zum Zwecke des Verklebens und Ausb/irtens zusammenzunrersen.
Ob man die Schrauben nach der Klebung wieder entfernt, ist eine Kostenfreie. Das Zusammenpressen kann aber
auch durch Anbringung von öchmubzwingen geschehen, die nach
beendeter Herstellung der Verbindung wieder abgenommen werden.
H. Biienfeld - 6 - 2 9.4.1970
Da die Ringe nach den Fig. 2,4, 5 aus Ka?-bschalen 5^6}? und
nach Fig. 3 aus Drittelschalen 8 bestehen, müssen diese Schalen
auch Längsflansche 9 besitzen, durch die sie zu einen einzigen Teil verbunden werden.
Die einteilige EndkaOpe 2 nach Fig. 1 hat nur einen umlaufenden
Querflansch 3, die aus Halbschalen 10 und aus einer Ringhalbschale 5 bestehende Endkappe nach Fig. 9 hingegen hat
quch Längsflansche 9· Nur aus zwei Halbschalen 10 bestehende
Endkappen sind natürlich auch möglich. Wie die Fig. 1 bis 7 zeigen, können alle nach unten reichenden Quer- und Längsflansche
als Auflager dienen und zum Teil zu diesem Zweck besonders "Tweitert sein. So zeirt Fig. 2 zwei Querfüße 11, die
den Lagertank neben den unteren Längsflanschen 9 tragen. Die
Querfüße 12 nach Fig. 3 haben die Breite des Querschnittskrei-■5en
den L.igertankes. Die Querfiße 13 nach Fig. 4 sind einfach
durch Herunterziehen der Querflansche 3 gebildet. Die Querfüße 14 nach Fig. S sind eingezogen, da der liegende Ellipsennuerschnitt
der. Tankes für genügend Auf stands fläche sorgt. Anders
ist es bei den QuerfUßen Ip nach Fig. 6, die wegen des
stehenden Ellipsenquerschnittes des Lagertankes herausgezogen sind. Bei einem Lagertank nach Fig. 7» dessen Hinge aus
zwei Halbschalen 5' und aus zwei Zwischenschalen 16 und 16'
bestehen, ist der Querflansch 3 im Aufstandsbereich breiter
als zur Herstellung einer ausreichenden Klebeverbindung er-
:τ. IiUoiifeld - 7 - 2 9.4.1970
f<. „erlich ist, um eine Snmmelrinne 17 in d^r Zwischenschale
16' zu ermöglichen. Die Zwischenschale 16, die in Ansicht
auch in Fig. Q dargestellt ist, kann den Füllanschluß 18 sowie weitere Nebenanschlüsse 19 für Abzug, Rücklauf, Entlüftung
und derpleicu."·; tragen. Die Zwischenschalen 16 können
quadratisch oder rechteckig sein, wie in Fig. 9 dargestellt. Jeder Ring besteht dann, wie schon erwähnt, aus zwei HaIb-
* schalen 5' und zwei Zwischenschalen 16 und 16'. Bei mehreren
nebeneinander liegenden Ringen jedoch können die Zwischenschalen als längliche Rechtecke ausgebildet sein, an die
mehrere Ringhalbschalen anschließen. Unterschiedliche Lagertanklängen
erfordern dann mehrere Größen von Zwischenschalen 16,16'. Eine andere Erweiterungsmöglichkeit besteht
darin, daß man nicht nur vertikal teilt, wie in Fig. 7 und dargestellt ist, sondern auch noch horizontal. In diesem
Falle wurden weitere Zwischenschalen ähnlich wie 16,16',
in vertikaler Anordnung vorzusehen sein, die Halbschalen 5'
wurden dann entsprechend durch je zwei Viertelringschalen zu ersetzen sein. Die Darstellung dieser Variation scheint
nicht erforderlich zu sein.
Im Interesse, die Ringe mit möglichst großer axialer Erstreckung auszuführen, so daß für den Lagertank möglichst
wenig Querflanscho 3 entstehen, kann es sich empfehlen,
Bandagen 20 vorzusehen, wie in Fig. 10 und 11 dargestellt.
H. Büeufeld - 8 - ?9.4.1°7Ο
Die Bandagen bestehen ms .;.'Jadeiten, 3-·.:ndstv.hl oder eine1?.
anderen. Bandmetall, verlaufen innerLaib der Rinrv.'-m··-; e un;.
sind bis in die flanschen 9 hinr-iners treckt, u ί hier ein
hakenähnliches Widerlager zu bilden. E~ können mer.re:'e
Bandagen angeordnet pein.
Weitere Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Erfindung bestehen
in der Anbringung; von Mannlöchern 2'1 mch ^i;;;. ^1, β, 9,
wobei diese Mannlöcher nach. Belieben oben o'er r.eitlich, vorne
oder hinten, in den Endkarvpen oder .iin^en sn^eorlnet sein
können. Weiterhin kann man die inn·--.·■"■ -^.b den Ln^frtnnke^ liegenden
Trennfu^en mit Abdec'icunfr-ra ?.?. überkleben (j'i'. "·θ),
um das "ußerr-t Mögliche im Interesse der Dichthaltunp; Ie:-
Lagertankes zu tun. Schließlich scheint es vorteilhaft, um
die Aufstandspartien der Flansche ^,9 herum Rins^e ?7: zu legen
(Fig. 2,7), um in einfachster und billigster Weir;^ <-·-i.e d^nne
\ zu bilden, deren Höhe nur so zu bemessen sein u.i κ-ί j, um
einWarngerät und gegebenenfalls eine Rrcko^-· 'lare in
Funktion zu setzen. Der Ring 27; ist ebenfalls nit dem Boden
verklebt.
Erwähnt sei noch, daß bei einteiligen Endkanr.en ?. nach ί?'ϊπ;.
notfalls mindestens eine Rippe 24 vorgesenen werden k'On, um
die Aufstandskr:ifte unmittelbar nuf den Boden zu übertragen.
-Q-
70163A0U4.73
H. Büenfeld - 9 - 29.4.1970
kann der Lagertank aus zwei einteiligen oder
zusammengesetzten Endkappen 2,10 bestehen, entstanden zu denken aus Fig. 1 und 9-. wenn man die Ringe 1 oder ihre
Halbschalen 5 und Zwischenschalen 16 fortläßt. Eine besondere Darstellung erübrigt sich somit.
Kommt nur Schraubzwingen-Montage in Frage, so können die Schraubenlöcher 4 entfallen bis auf solche Bohrungen,
die man zur Zentrierung braucht.
In Betracht gezogener Stand der Technik
DBP 1 036 757-
Claims (1)
- H.. V-5ttfeld - 10 - 29.4.1970-Ansprüche1. Zusammengesetzter Lagertank für Flüssigkeiten mit zwei Endkappen und %.· . .lehmlich mindestens einem dazwischen angeordneten, mit diesen verbundenen ur.d gegebenenfalls aus mehreren Schalenteilen bestehenden Ring, dadurch gekennzeichnet, daß zum gegenseitigen Befestigen der aus vornehmlich durchsichtigem Kunststoff bestehenden Ringe (1) und/oder ihrer Schalen (5 bis 8) und/oder der Endkappen (2,10) diese Teile begrenzende und aneinander zu klebende Flansche (3,9) dienen, die in den unteren Bereichen als Standleisten oder Querfüße (11 bis 15) ausgebildet sind.2. Lagertank nach Anspruch 1, dadurch ^kennzeichnet, daß ein Ring aus zwei Schalen (5') und zwei Zwischenstücken (16,16') besteht.3. Lagertank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß seine Endkappe aus zwei Halbschalen (1-0) oder aus diesen und einer Ringhalbschale (5) besteht.M-, Lagertank nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe beziehungsweise ihre Schalen (5)- 11 -7Θ1634019.4.78ii. ß>i enfold - 11 - Γ9.Λ-. 1970Bandagen (2ö) eatu-ilton, lic· vo-n-ih-ilich bis in ihr·;.1 Flansche (9) hincinreichcm.5· Lieber tank nich eiaera der Ansor'iche 1 bis 3, dadurch ^ekennzoichnet, d^ß die Uiiip;c oder ihre Dchalea (ο,ρΐ^.β) ein- oder zweisinnig Ge^Oi?e:ae W'-inde haben.6. L?gertanli: nach eiaem der Ansnr iche 1 bi·^ ^, dadurch ;-;ekennzeiohnet, daß die Trennfugren zwischen den Vl?. ns ehe η (9) der Ringe und/oder Schalen (5) und/oder Endk.irmen (?) innen n. it einer Abdeckung (22) jberkloo ΐ sind.7- Lnpjertank nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, d;-jß um din Aufptnndsonrticn dor V-I ansehen herum ein mit dem Boden verklebter liin^ (2T) f;olo-r^t ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7016340U DE7016340U (de) | 1970-04-30 | 1970-04-30 | Zusammengesetzter lagertank fuer fluessigkeiten. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7016340U DE7016340U (de) | 1970-04-30 | 1970-04-30 | Zusammengesetzter lagertank fuer fluessigkeiten. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7016340U true DE7016340U (de) | 1973-04-19 |
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ID=34173433
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE7016340U Expired DE7016340U (de) | 1970-04-30 | 1970-04-30 | Zusammengesetzter lagertank fuer fluessigkeiten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7016340U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19524474A1 (de) * | 1994-07-12 | 1996-01-18 | Fusion Kunststoff Gmbh | Regenwassersammeltank |
-
1970
- 1970-04-30 DE DE7016340U patent/DE7016340U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19524474A1 (de) * | 1994-07-12 | 1996-01-18 | Fusion Kunststoff Gmbh | Regenwassersammeltank |
| DE19524474C2 (de) * | 1994-07-12 | 2000-06-29 | Fusion Kunststoff Gmbh | Regenwassersammeltank |
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