DE20017459U1 - Roller - Google Patents
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K3/00—Bicycles
- B62K3/002—Bicycles without a seat, i.e. the rider operating the vehicle in a standing position, e.g. non-motorized scooters; non-motorized scooters with skis or runners
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Description
Reinhardt Söllner Ganahl
PATENTANWÄLTE
Patentanwälte Reinhardt Söllner Ganahli P.O. Box 12 25■ D-85542 Kirchheim b. München
11/10/2000 Deutsches Gebrauchsmuster
Tsai, Shui-Te
DE-2613
Tsai, Shui-Te
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Roller
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Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein einen Roller, und betrifft insbesondere eine stoßdämpfende Einrichtung für einen Roller, die einstellbar ausgebildet ist.
Ein herkömmlicher Roller, auch Kickboard oder Scooter genannt, umfaßt eine stoßdämpfende Einrichtung, mit einer unten angeordneten Röhre, mit einer hinteren Gabel, die an der unten angeordneten Röhre angelenkt ist und die das hintere Rad trägt, mit einer Befestigungssitzröhre, die einen Befestigungssitz hält, und mit einem Stoßdämpfer, der zwischen der Befestigungssitzröhre und der hinteren Gabel angeordnet ist. Dieser Aufbau eines Rollers ist aufwendig und damit teuer. Heutzutage haben die am weitesten verbreiteten Roller einen einfachen Aufbau und sind leicht im Gewicht. Diese Roller haben keinen Befestigungssitz. Nachdem auch keine Befestigungssitzröhre vorgesehen ist, kann der oben erwähnte Stoßdämpfer nicht benutzt werden.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Roller zu schaffen, der einen einfachen Aufbau einer stoßdämpfenden Einrichtung aufweist, die während der Fahrt mit dem Roller die Stöße wirksam absorbiert.
European Patent and Hausen 5b P.O. Box 12 26
Trademark Attorneys D-85551 Kirchheim b. München D-S5542 Kirchheim b. München
Dipl.-Ing. Markus Reinhardt Patmen® Tel *49 J89) 90 48 00 81
Dipl.-Ing. Udo Söllner I**.:*** .". j^ilj'nf;@pa*yen"<jm ·.·..: : Fax |49 J89f SO 48 00 83 (G3)
Dipl.-Phys. Bernhard denajl"* .·* jntejnjt: vfvw.pa&nen}:onn ·*:* : **:Fax-i49?89[|048 0084 (G4)
Patentanwälte Reinhardt - Söllner - GanaM "** *DE-2613 Seite-2-
Es ist dabei ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine stoßdämpfende Einrichtung für den Roller zu schaffen, die einstellbar ausgebildet ist.
Nach einem ersten Gesichtspunkt nach der vorliegenden Erfindung, umfaßt der RoI-ler eine Fußplatte, wobei diese Fußplatte eine vordere Seite und eine hintere Seite aufweist; eine Handgriffeinheit, die verschwenkbar an der vorderen Seite der Fußplatte angelenkt ist; ein vorderes Rad, welches an der Handgriffeinheit an einem unteren Abschnitt daran montiert ist; ein hinteres Rad; und eine stoßdämpfende Einrichtung, die zwischen der hinteren Seite der Fußplatte und dem hinteren Rad angeordnet ist.
Nach einer anderen Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung umfaßt die stoßdämpfende Einrichtung eine hintere Gabel, die an der hinteren Seite der Fußplatte angelenkt ist und die derart ausgebildet ist, daß das hintere Rad gehalten ist; eine Anschlagplatte, die fest mit einer Unterseite der Fußplatte verbunden ist, wobei die Anschlagplatte eine mittige Durchgangsbohrung aufweist; ein Federelement, welches an einer vorderen Seite der Anschlagplatte angeordnet ist, wobei das Federelement eine mittige axiale Öffnung aufweist; eine Zugstange, deren vorderes Ende an der hinteren Gabel angelenkt ist und deren hinteres Ende in die Durchgangsbohrung der Anschlagplatte und in die mittige axiale Öffnung des Federefementes eingeführt ist; und eine Mutter, die auf das hintere Ende der Zugstange aufgeschraubt ist und die auf einer Seite des Federelements gegen die Anschlagplatte anliegt und festgehalten ist. Wenn das hintere Rad über eine nicht ebene (Straßen-) Oberfläche fährt, so wird die hintere Gabel nach oben und nach unten verschwenkt, relativ zu der Fußplatte, wobei die Zugstange abwechselnd nach vorne und nach hinten bewegt wird, und zwar mittels der hinteren Gabel, und das Federelement wird abwechselnd zusammen gedrückt oder frei gegeben, um die Stöße zu eliminieren.
Die Erfindung weist zur Lösung der obigen Aufgabe die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale auf. Vorteilhafte Ausgestaltungen hiervon sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
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Die vorstehende Aufgabe, die Merkmale und Vorteile nach der vorliegenden Erfindung können unter Berücksichtigung der folgenden, detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen besser verstanden werden.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Diese zeigen in:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Rollers, der in Übereinstimmung mit einer ersten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht, im vergrößerten Maßstab, eines Teils der ersten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung, wobei die Anordnung der stoßdämpfenden Einrichtung gezeigt ist;
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Fig. 3 eine Explosionsdarstellung nach der Figur 2;
Fig. 4 eine schematische Ansicht, in der die stoßdämpfende Einrichtung nach der ersten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung während des Betriebes (Schritt 1) dargestellt ist;
Fig. 5 eine schematische Ansicht, in der die stoßdämpfende Einrichtung nach der ersten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung während des Betriebes (Schritt 2) dargestellt ist;
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Fig. 6 eine Seitenansicht eines Rollers, der in Übereinstimmung mit einer zweiten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht, im vergrößerten Maßstab, eines Teils der zweiten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung, wobei die Anordnung der stoßdämpfenden Einrichtung gezeigt ist;
Fig. 8 eine Explosionsdarstellung nach der Figur 7;
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Fig. 9 eine schematische Ansicht, in der die stoßdämpfende Einrichtung nach der zweiten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung während des Betriebes (Schritt 1) dargestellt ist; und
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Fig. 10 eine schematische Ansicht, in der die stoßdämpfende Einrichtung nach der zweiten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung während des Betriebes (Schritt 2) dargestellt ist.
Unter Bezugnahme auf die Figur 1 ist dort ein Roller 12 gezeigt, der nach der ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist. Der Roller 12 umfaßt eine Fußplatte 14, eine Handgriffeinheit 16, die an der vorderen Seite der Fußplatte 14 angelenkt ist, ein vorderes Rad 17, welches an der Unterseite der Handgriffeinheit 16 montiert ist, ein hinteres Rad 18, und eine stoßdämpfende Einrichtung 10, die zwischen der hinteren Seite der Fußplatte 14 und dem hinteren Rad 18 angeordnet ist.
Unter Bezugnahme auf die Figuren 2 und 3 ist dort die stoßdämpfende Einrichtung 10 gezeigt, die eine hintere Gabel 20, eine Anschlagplatte 30, ein Federelement 40 und eine Zugstange 50 aufweist. Die hintere Gabel 20 ist derart ausgebildet, daß sie das hintere Rad 18 hält, wobei von einer vorderen Seitenwand daran zwei parallele vordere Arme 24 nach vorne überstehen. Die beiden vorderen Arme 24 weisen jeweils eine Gelenköffnung 22 auf. Eine kleine Durchgangsöffnung 241 und eine große Durchgangsöffnung 242 sind jeweils in einem der Arme 24 ausgebildet. Die Fußplatte 14 umfaßt zwei parallele hintere Arme 15, die sich nach hinten und dann nach oben erstrecken, wobei jeder der hinteren Arme 15 eine Gelenköffnung 151 hat* die der Gelenköffnung 22 an jedem vorderen Arm 24 der hinteren Gabel 20 entspricht. Ein Gelenk (-bolzen) 26 ist in der Gelenköffnung 151 an jedem hinteren Arm 15 der Fußplatte 14 montiert und in der Gelenköffnung 22 an jedem vorderen Arm 24 der hinteren Gabel 20, um die hintere Gabel 20 an der Fußplatte 14 gelenkig anzubinden und zu sichern. Darüber hinaus sind zwei Buchsen 28 jeweils auf den Gelenkbolzen 26 aufgesteckt und in der Gelenköffnung 22 jedes vorderes Arms 24 der hinteren Gabel
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20 montiert, um die Reibung zwischen dem Gelenk 26 und der hinteren Gabel 20 zu reduzieren. Die Anschlagplatte 30 ist eine rechteckige Platte, die sich von der Fußplatte 14 aus nach unten erstreckt, und zwar in der Nähe der hinteren Seite, wobei die Anschlagplatte 30 eine mittige Durchgangsöffnung 32 aufweist. Das Federelement 40 kann ein elastischer Block sein, der aus einem Gummi oder einem Polyurethan gegossen ist. Alternativ kann das Federelement 40 auch eine Feder aus einem Metall sein. In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung und der vorliegenden Ausführungsform ist das Federelement 40 ein elastischer Gummiblock, der eine mittige axiale Öffnung 42 aufweist. Die Zugstange 50 ist eine Gewindestange, die durch die mittige Durchgangsöffnung 32 in der Anschlagplatte 30 und durch die mittige axiale Öffnung 42 in dem Federelement 40 gesteckt ist, und die Zugstange 50 hat ein vorderes Ende, welches in einem Auge 52 endet, das verschwenkbar zwischen den beiden vorderen Armen 24 der hinteren Gabel 20 durch einen abgestuften (Gelenk-) Bolzen 54 gehalten und damit verbunden ist, sowie ein hinteres Ende vorgesehen ist, welches mit einer Mutter 55 versehen ist, die dort aufgeschraubt ist. Der abgestufte Bolzen 54 wird durch das Auge 52 der Zugstange 50 gesteckt, wobei der Bolzen 54 einen Kopf 541 hat, der in die große Durchgangsöffnung 242 an dem einen vorderen Arm 24 der hinteren Gabel 20 eingepreßt ist, sowie er eine Spitze 542 aufweist, die in die kleine Durchgangsöffnung 241 an dem anderen vorderen Arm 24 der hinteren Gabel 20 eingepreßt ist. Eine Einstellschraube 58 ist auf die Zugstange 50 aufgeschraubt und liegt an einer Seite an der Anschlagplatte 30 an, gegenüberliegend dem Federelement 40 und der (Befestigungs-) Mutter 55. Eine Druckplatte ist um die Zugstange 50 herum montiert und zwischen der Mutter 55 und dem Federelement 40 fest gelegt. Zwei Beilagscheiben 62 sind an der Zugstange 50 montiert und jeweils gegen die Mutter 55 und die Einstellmutter 58 anliegend gehalten, an zwei sich gegenüber liegenden Seiten der Anschlagplatte 30. Ein elastisches Pufferelement, zum Beispiel ein Gummiring 63, ist an der Zugstange 50 montiert und zwischen der Anschlagplatte 30 und einer der Beilagscheiben 62 fest gelegt. Die Einstellmutter 58 ist derart ausgebildet, daß der Winkel zwischen der hinteren Gabel 20 und der Fußplatte 14 einstellbar ist.
Unter Bezugnahme auf die Figuren 4 und 5, wenn das hintere Rad 18 über eine nicht ebene Straßenoberfläche fährt, wird dort die hintere Gabel 20 gezwungen, um den
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Gelenk- oder Drehpunkt 26 gegen den Uhrzeigersinn zu drehen und die Zugstange 50 nach hinten zu ziehen, wodurch die Mutter 55 einen Druck auf das Federelement 40 ausübt, und zwar mittels der Druckplatte 60 und gegen die Anschlagplatte 30, wodurch das Federelement 40 zusammen gedrückt wird und die Stöße abdämpft. Darüber hinaus kontrolliert die Position der Mutter 58 an der Zugstange 50 den nach unten gerichteten Drehwinkel der hinteren Gabel 20, relativ zu der Fußplatte 14, d.h. die Position der Einstellmutter 58 kontrolliert den Winkel zwischen der hinteren Gabel 20 und der Fußplatte 14. Deshalb wird die Fähigkeit der stoßdämpfenden Einrichtung 10 zur Stoßdämpfung indirekt (relativ) justiert, indem die Einstellmutter 58 an der Zugstange 50 nach vorne oder nach hinten geschraubt wird.
In der Figur 6 ist ein Roller 70 gezeigt, der nach einer zweiten Ausführungsform nach der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist. Dieser Roller 70 ist aus einer Fußplatte 71, aus einer Handgriffeinheit 72, die verschwenkbar mit der vorderen Seite der Fußplatte 71 verbunden ist, aus einem vorderen Rad 73, welches an dem unteren Ende der Handgriffeinheit 72 montiert ist, aus einem hinteren Rad 74, und aus einer stoßdämpfenden Einrichtung 75 aufgebaut, wobei die Einrichtung 75 zwischen der hinteren Seite der Fußplatte 71 und dem hinteren Rad 74 vorgesehen ist.
Unter Bezugnahme auf die Figuren 7 und 8 ist dort die stoßdämpfende Einrichtung 75 gezeigt, die umfaßt: eine hintere Gabel 76, eine Anschlagplatte 81, ein Federelement 84 und eine Druckstange 86. Die hintere Gabel 76 ist derart ausgelegt, daß sie das hintere Rad 74 hält, wobei eine Querbuchse 77 vorgesehen ist, die mit der Vorderseite davon einstückig ausgebildet ist, sowie zwei parallele vordere Arme 78 einstückig mit der vorderen Seitenwand und dem Umfang der Querbuchse 77 ausgebildet sind. Die beiden vorderen Arme 78 haben jeweils eine Durchgangsöffnung 79. Die Fußplatte 71 umfaßt zwei parallele hintere Arme 711, die sich nach hinten erstrecken und dann nach unten, von der Hinterseite davon, wobei jeder hintere Arm 711 eine Gelenköffnung 712 aufweist, die der Durchgangsöffnung 79 an dem entsprechenden vorderen Arm 78 der hinteren Gabel 76 entspricht. Ein Drehbolzen 771 ist in der Gelenköffnung 712 an jedem hinteren Arm 711 der Fußplatte 71 und an der Buchse 77 der hinteren Gabel 76 montiert, um die hintere Gabel 76 (ver-) drehbar an der Fußplatte 71 festzulegen. Darüber hinaus sind zwei Achsbuchsen 80 vorgese-
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hen, die jeweils auf einen Gelenkbolzen 771 aufgesteckt sind und an den beiden gegenüberliegenden distalen Enden der Buchse 77 der hinteren Gabel 76 montiert sind, um die Reibung zwischen dem Gelenkbolzen 771 und der hinteren Gabel 76 zu reduzieren. Die Anschlagplatte 81 ist eine rechteckige Platte, die sich nach unten erstreckt, ausgehend von der Fußplatte 71, in der Nähe der hinteren Seite der Fußplatte 71, und sie weist eine Durchgangsöffnung 82 auf. Das Federelement 84 ist an der hinteren Seite der Anschlagplatte 81 angeordnet und weist eine mittige axiale Öffnung 85 auf. Die Druckstange 86 ist eine Gewindestange, die durch die mittige axiale Öffnung 85 des Federelements 84 und durch die mittige Durchgangsöffnung 82 der Anschlagplatte 81 gesteckt ist, und weist ein vorderes Ende auf, welches in einem Auge 87 endet, welches verschwenkbar zwischen den beiden vorderen Armen 78 und der hinteren Gabel 76 durch einen Gelenkbolzen 871 gehalten ist, sowie ein hinteres Ende mit einer (Einstell-) Mutter 88 versehen wird, die dort aufgeschraubt ist. Der Gelenkbolzen 871 wird durch das Auge 87 der Druckstange 86 gesteckt und wird an der Durchgangsöffnung 79 jedes vorderen Arms 78 der hinteren Gabel 76 befestigt. Eine (Befestigungs-) Mutter 89 ist auf die Druckstange 86 aufgeschraubt und am Federelement 84 gegen die Anschlagplatte 81 in Anschlag gehalten. Eine Druckplatte 90 ist um die Zugstange 86 herum montiert und zwischen der Mutter 89 und dem Federelement 84 fest gehalten. Eine Beilagscheibe 91 ist an der Druckstange 86 montiert und zwischen der Einstellmutter 88 und der Anschlagplatte 81 festgelegt. Ein elastisches Pufferelement, zum Beispiel ein Gummiring 92, ist auf der Druckstange 86 montiert und zwischen der Anschlagplatte 81 und der Beilagscheibe 91 festgelegt.
Unter Bezugnahme auf die Figuren 9 und 10, wenn das hintere Rad 74 über eine nicht ebene Straßenoberfläche fährt, ist dort eine hintere Gabel 76 gezeigt, die dann gezwungen wird, um den Drehpunkt bei 771 gegen den Uhrzeigersinn zu drehen und die die Druckstange 50 nach vorne drückt, wodurch bewirkt wird, daß die Mutter 89 einen Druck auf das Federelement 84 ausübt, mittels der Druckplatte 90 und gegen die Anschlagplatte 81, wodurch das Federelement 84 zusammen gedrückt wird und Stöße gedämpft werden können. Darüber hinaus kontrolliert die Position der Einstellmutter 88 auf der Zugstange 86 den Winkel zwischen der hinteren Gabel 86 und der Fußplatte 71. Deshalb kann die Fähigkeit zur Stoßdämpfung der stoßdämpfen-
Patentanwälte Reinhardt - Söllner - Ganähl *** *DE-2613 Seite-8-
den Einrichtung 75 relativ eingestellt werden, wenn die Einstellmutter 88 verdreht wird, nach vorne oder nach hinten an der Druckstange 86.
Kurz zusammengefaßt, umfaßt ein erfindungsgemäßer Roller eine Fußplatte, eine Handgriffeinheit, die an einer vorderen Seite der Fußplatte angelenkt ist und die ein vorderes Rad hält, ein hinteres Rad, und eine stoßdämpfende Einrichtung, die zwischen der hinteren Seite der Fußplatte und dem hinteren Rad angeordnet ist, wobei die stoßdämpfende Einrichtung eine hintere Gabel aufweist, die an der Fußplatte angelenkt ist und die derart ausgebildet ist, daß sie das hintere Rad hält, wobei eine Anschlagplatte feststehend an der Unterseite der Fußplatte vorgesehen ist, sowie ein Federelement an der Vorderseite der Anschlagplatte angeordnet ist, und wobei eine Zugstange mit einem Gewinde an der hinteren Gabel angelenkt ist und in eine Durchgangsöffnung an der Anschlagplatte und in eine mittige axiale Öffnung des Federelements eingesteckt ist, sowie eine Befestigungsmutter, die auf die Zugstange mit dem Gewinde aufgeschraubt ist und die auf einer Seite des Federelements gegen die Anschlagplatte anliegt, um es dem Federelement zu ermöglichen, die Stöße zu absorbieren, wenn das hintere Rad über eine unebene Oberfläche fährt, so die hintere Gabel schwingt.
Hinsichtlich vorstehend im einzelnen nicht näher erläuterter Merkmale der Erfindung wird in übrigen ausdrücklich auf die Ansprüche und die Zeichnungen verwiesen.
Claims (17)
1. Roller, mit:
- einer Fußplatte (14; 71), die eine vordere Seite und eine hintere Seite hat;
- einer Handgriffeinheit (16; 72), die mit der vorderen Seite der Fußplatte (14; 71) verbunden ist;
- einem vorderen Rad (17; 73), welches an einem unteren Ende der Handgriffeinheit (16; 72) montiert ist;
- einem hinteren Rad (18; 74); und
- einer stoßdämpfenden Einrichtung (10; 75), die zwischen der hinteren Seite der Fußplatte (14; 71) und dem hinteren Rad (18; 74) angeordnet ist.
2. Roller nach Anspruch 1, wobei die stoßdämpfende Einrichtung (10) umfaßt:
- eine hintere Gabel (20), die an der hinteren Seite der Fußplatte (14) angelenkt ist und die derart ausgelegt ist, daß sie das hintere Rad (18) hält;
- eine Anschlagplatte (30), die feststehend an der Fußplatte (14) an der Unterseite davon befestigt ist, wobei die Anschlagplatte (30) eine mittige Durchgangsöffnung aufweist;
- einem Federelement (40), welches an der Vorderseite der Anschlagplatte (30) angeordnet ist, wobei das Federelement (40) eine mittige axiale Öffnung aufweist;
- eine Zugstange (50), die ein vorderes Ende hat, welches an der hinteren Gabel angelenkt ist und die ein hinteres Ende hat, welches in die mittige Durchgangsöffnung in der Anschlagplatte (30) und in die mittige axiale Öffnung des Federelements (40) gesteckt ist; und
- eine Befestigungsmutter (55), die auf das hintere Ende der Zugstange (50) aufgeschraubt ist und an einer Seite des Federelements (40) gegen die Anschlagplatte (30) anliegt.
3. Roller nach Anspruch 2, wobei die Fußplatte (14) zwei parallele hintere Arme umfaßt, die sich von der hinteren Seite der Fußplatte (14) aus erstrecken, wobei die hinteren Arme der Fußplatte (14) jeweils eine Gelenköffnung aufweisen; wobei die hintere Gabel (20) zumindest eine Gelenköffnung aufweist, die jeweils an der Gelenköffnung an jeder der hinteren Arme der Fußplatte (14) durch ein Gelenk angelenkt ist.
4. Roller nach Anspruch 2, wobei das Federelement (40) ein Block aus Polyurethan ist.
5. Roller nach Anspruch 2, wobei das Federelement (40) eine Metallfeder ist.
6. Roller nach Anspruch 2, wobei das Federelement (40) ein Block aus Gummi ist.
7. Roller nach Anspruch 2, wobei die stoßdämpfende Einrichtung (10) weiterhin eine Druckplatte (60) aufweist, die an der Zugstange (50) montiert ist und die zwischen der Befestigungsmutter und dem Federelement (40) angeordnet ist.
8. Roller nach Anspruch 2, wobei die stoßdämpfende Einrichtung (10) darüber hinaus eine Einstellmutter (58) umfaßt, die auf die Zugstange (50) aufgeschraubt ist und die an einer hinteren Seite der Anschlagplatte (30), gegenüberliegend dem Federelement (40), anliegt.
9. Roller nach Anspruch 2, wobei das vordere Ende der Zugstange (50) ein Auge aufweist, welches an zumindest einer Gelenköffnung an der hinteren Gabel durch eine Gelenkeinrichtung angelenkt ist.
10. Roller nach Anspruch 9, wobei die hintere Gabel eine große Durchgangsöffnung und eine kleine Durchgangsöffnung aufweist, die jeweils mit dem Auge an der Zugstange an zwei Seiten durch die Gelenkeinrichtung verbunden ist, und wobei die Gelenkeinrichtung ein abgestufter Bolzen ist, der in das Auge der Zugstange eingesteckt ist, wobei der Bolzen mit seinem Kopf in die große Durchgangsöffnung der hinteren Gabel eingepreßt ist und die Spitze des Bolzens in die kleine Durchgangsöffnung der hinteren Gabel eingepreßt ist.
11. Roller nach Anspruch 1, wobei die stoßdämpfende Einrichtung (75) umfaßt:
- eine hintere Gabel (76), die an der hinteren Seite der Fußplatte (71) angelenkt ist und die derart ausgelegt ist, daß sie das hintere Rad (74) hält;
- eine Anschlagplatte (81), die feststehend an der Fußplatte (71) an der Unterseite davon befestigt ist, wobei die Anschlagplatte (81) eine mittige Durchgangsöffnung aufweist;
- einem Federelement (84), welches an der Vorderseite der Anschlagplatte (81) angeordnet ist, wobei das Federelement (84) eine mittige axiale Öffnung aufweist;
- eine Druckstange (86), die ein vorderes Ende hat, welches an der hinteren Gabel (76) angelenkt ist und die ein hinteres Ende hat, welches in die mittige Durchgangsöffnung in der Anschlagplatte (81) und in die mittige axiale Öffnung des Federelements (84) gesteckt ist; und
- eine Befestigungsmutter (89), die auf die Druckstange (86) aufgeschraubt ist und die an einer Seite des Federelements (84) gegen die Anschlagplatte (81) anliegt; und
- Einstellmutter (88), die auf das hintere Ende der Druckstange (86) aufgeschraubt ist und die gegen eine Seite der Anschlagplatte (81), gegenüberliegend dem Federelement (84), anliegt.
12. Roller nach Anspruch 11, wobei die Fußplatte (71) zwei parallele hintere Arme umfaßt, die sich von der hinteren Seite der Fußplatte (71) aus erstrecken, wobei die hinteren Arme der Fußplatte (71) jeweils eine Gelenköffnung aufweisen; wobei die hintere Gabel (76) zumindest eine Gelenköffnung aufweist, die jeweils an der Gelenköffnung an jedem der hinteren Arme der Fußplatte (71) durch ein Gelenk angelenkt ist.
13. Roller nach Anspruch 11, wobei das Federelement (84) ein Block aus Polyurethan ist.
14. Roller nach Anspruch 11, wobei das Federelement (84) eine Metallfeder ist.
15. Roller nach Anspruch 11, wobei das Federelement (84) ein Block aus Gummi ist.
16. Roller nach Anspruch 11, wobei die stoßdämpfende Einrichtung (75) weiterhin eine Druckplatte (90) aufweist, die an der Druckstange (86) montiert ist und die zwischen der Befestigungsmutter (89) und dem Federelement (84) angeordnet ist.
17. Roller nach Anspruch 11, wobei das vordere Ende der Zugstange (50) ein Auge aufweist, welches an zumindest einer Gelenköffnung an der hinteren Gabel durch eine Gelenkeinrichtung angelenkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20017459U DE20017459U1 (de) | 2000-10-11 | 2000-10-11 | Roller |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20017459U DE20017459U1 (de) | 2000-10-11 | 2000-10-11 | Roller |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20017459U1 true DE20017459U1 (de) | 2001-04-26 |
Family
ID=27614506
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20017459U Expired - Lifetime DE20017459U1 (de) | 2000-10-11 | 2000-10-11 | Roller |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20017459U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2825675A1 (fr) * | 2001-06-12 | 2002-12-13 | Michel Sage | Dispositif de suspension arriere de cycle |
| US8562005B2 (en) | 2004-05-05 | 2013-10-22 | H. Grossman Limited | User propelled vehicle having a channel to receive an illuminatable means |
| EP2921393A1 (de) * | 2014-03-17 | 2015-09-23 | Zhejiang Freedare Sports Equipment Co., Ltd. | Verborgene Hinterradaufhängungsvorrichtung für einen Tretroller |
-
2000
- 2000-10-11 DE DE20017459U patent/DE20017459U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2825675A1 (fr) * | 2001-06-12 | 2002-12-13 | Michel Sage | Dispositif de suspension arriere de cycle |
| US8562005B2 (en) | 2004-05-05 | 2013-10-22 | H. Grossman Limited | User propelled vehicle having a channel to receive an illuminatable means |
| EP2025587B1 (de) * | 2004-05-05 | 2013-12-11 | H Grossman Limited | Verbesserter Roller |
| EP2921393A1 (de) * | 2014-03-17 | 2015-09-23 | Zhejiang Freedare Sports Equipment Co., Ltd. | Verborgene Hinterradaufhängungsvorrichtung für einen Tretroller |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010531 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20040319 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20061024 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20081114 |
|
| R071 | Expiry of right |