DE19530081C2 - Skibob - Google Patents
SkibobInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
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- B62B13/02—Sledges with runners characterised by arrangement of runners
- B62B13/04—Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in a single line
-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Skibob gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein derartiger Skibob ist aus der DE-PS 32 32 970 bekannt. Der bekannte Skibob besteht
aus einem Rahmen, aus einer am Rahmen drehbar gelagerten Lenksäule, aus einem
Vorderski, der über einen Schwenkarmanordnung mit der Lenksäule schwenkbar
verbunden ist. Weiterhin weist der bekannte Skibob einen rückwärtigen Ski auf, der
über eine zweite Schwenkarmanordnung mit der Rückseite des Rahmens schwenkbar
verbunden ist. Die erste Schwenkarmanordnung umfaßt einen starren Schwenkhebel
sowie einen als Federbügel wirkenden Schwenkarm und die zweite
Schwenkarmanordnung einen starren Schwenkarm sowie eine Teleskopfeder, die
zwischen dem Rahmen und einem Lager für den starren Schwenkarm des rückwärtigen
Skis wirkt. Durch die Schwenkanordnungen werden u. a. eine Federung und damit ein
komfortables Fahrverhalten erreicht. Bei Skibobs, auch bei diesem bekannten Skibob, ist
der Platzbedarf für den Transport oder die Lagerung relativ groß.
Vorgeschlagen wurden daher auch bereits zusammenklappbare Skibobs (DE-AS 23 29
421 und 20 63 544), bei denen aber der Vorderski und der Hinterski nicht über
Schwenkanordnungen mit der Lenksäule bzw. mit dem Rahmen verbunden, sondern
dort direkt angelenkt sind. Um diese Anlenkungen sind dann der Vorderski und der
Hinterski zur Reduzierung des Transport- und Lagervolumens jeweils gegen die
zugehörigen Teile des Rahmens klappbar. Der Rahmen ist dabei ebenfalls klappbar
ausgebildet. Nachteilig ist hier u. a. ein verschlechterter Fahrkomfort durch die fehlende
Schwenkarmanordnung mit Federwirkung.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Skibob aufzuzeigen, der problemlos zur
Reduzierung seiner Abmessungen für den Transport oder die Lagerung
zusammengeklappt und ebenso problemlos für die Verwendung wieder in den
Gebrauchszustand gebracht werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein gattungsgemäßer Skibob entsprechend dem
kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 ausgebildet.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Überführung des erfindungsgemäßen Skibobs aus dem Gebrauchszustand in den
Nichtgebrauchszustand erfolgt in besonders einfacher Weise dadurch, daß die erste
bzw. vordere Schwenkarmanordnung nach hinten unter den Rahmen bzw. unter ein
sich zwischen dem Lenker und dem rückwärtigen Ende des Rahmens erstreckendes
Rahmenteil und in analoger Weise die hintere bzw. zweite Schwenkarmanordnung
nach vorne unter dieses Rahmenteil geklappt werden. Die beiden Federungen und die
zugehörigen Anlageelemente oder Gegenlager für die Schwenkarmanordnungen
werden hierbei nicht mitgeschwenkt, d. h. diese Federungen sind von einem Überführen
des Skibobs in die Nichtgebrauchsstellung (Zusammenklappen) bzw. in die
Gebrauchsstellung (Auseinanderklappen) nicht berührt und können somit für ihre
Federfunktion optimal ausgebildet werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Abstützelemente, gegen die die
Schwenkarmanordnungen in der Gebrauchsstellung anliegen, von Stütz- und
Hilfshebeln gebildet, die an der Lenksäule bzw. am Rahmen schwenkbar vorgesehen
sind, wodurch sich für die Federungen und deren Anlageelemente eine besonders
stabile Ausbildung ergibt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in vereinfachter Darstellung und in Seitenansicht eine Ausführungsform des
Skibobs,
Fig. 2 und 3 jeweils in vergrößerter Detaildarstellung die vordere und rückwärtige
Schwenkarmanordnung zusammen mit dem zugehörigen Federelement.
Der in den Figuren dargestellte Skibob besteht im wesentlichen aus einem aus
Stahlrohrprofilen hergestellten Rahmen 1, an welchem an der Vorderseite des Skibobs
eine Lenksäule 2 drehbar bzw. lenkbar gelagert ist, und zwar in einer von einem
Rohrprofil des Rahmens 1 gebildeten Lenksäulenlagerung 3.
Am oberen Ende der Lenksäule 2 ist ein Lenker 4 abnehmbar befestigt. Das untere, aus
dem Rohrprofil 3 vorstehende Ende ist über eine vordere, mit einer Federung 5
zusammenwirkende Schwenkarmanordnung 6 mit dem Vorderski 7 des Skibobs
verbunden.
Am rückwärtigen Ende des Rahmens 1 ist eine Sitzbank 8 vorgesehen. Unterhalb der
Sitzbank 8 ist am Rahmen 1 eine rückwärtige Federung 9 und eine rückwärtige
Schwenkarmanordnung 10 vorgesehen, über die der rückwärtige Ski 11 mit dem
Rahmen 1 verbunden ist. Für die Schwenkarmanordnung 6 ist am Vorderski das Lager
12 und am unteren Ende der Lenksäule 2 das Lager 13 vorgesehen, und zwar an einem
Ausleger 14, der vom unteren Ende der Lenksäule 2 radial zur Rückseite des Skibobs
hin wegsteht und mit der Lenksäule fest verbunden ist.
Für die rückwärtige Schwenkarmanordnung 10 ist am hinteren Ski 11 das Lager 15 und
am Rahmen 1 das Lager 16 vorgesehen. Die Schwenkarmanordnungen 6 und 10 sind
bei fahrbereitem Ski so orientiert, daß sie von ihren oberen Lagern 13 bzw. 16 schräg
nach unten verlaufen, und zwar die Schwenkarmanordnung 6 nach vorne und die
Schwenkarmanordnung 10 nach hinten, so daß ausgehend von der Skibobvorderseite
das Lager 13 auf das Lager 12 folgt bzw. das Lager 15 auf das Lager 16 folgt.
Für die vordere Schwenkarmanordnung 6 ist als Anlageelement 20 ein Stütz- und
Hilfshebel 17 vorgesehen, der mit einem Ende beispielsweise ebenfalls an dem freien
Ende des Auslegers 14 gelagert ist und sich mit seinem freien Ende an der Federung 5
abstützt, die druckfeder- oder teleskopfederartig wirkend ausgebildet ist, und zwar für
einen Federhub in der Achse oder in etwa in der Achse der Lenksäule 2. An dem Stütz-
und Hilfshebel 17 stützt sich bei fahrbereitem Skibob von unten her die
Schwenkarmanordnung 6 bzw. ein starrer Schwenkarm 6′ dieser
Schwenkarmanordnung ab, so daß unter Schwenken der Schwenkarmanordnungen 6
um das Lager 13 eine Federung des Skibobs an der Vorderseite erreicht wird. Der
Stütz- und Hilfshebel 17 ist dabei um eine Achse parallel zu den Schwenkachsen der
Schwenkarmanordnung 6 schwenkbar am Ausleger 14 vorgesehen.
Am Lager 16 ist als Anlageelement 20 ein zweiter Stütz- und Hilfshebel 18 mit einem
Ende schwenkbar vorgesehen, und zwar um eine Achse, die wiederum parallel zu den
Schwenkachsen der Schwenkarmanordnung 10 und damit senkrecht zur Rahmenebene
liegt. Zwischen dem freien Ende des Hilfshebels 18 und dem Rahmen 1 wirkt die
druckfeder- oder teleskopfederartige Federung 9. Die Schwenkarmanordnung 10 bzw.
ein starrer Schwenkarm 10′ dieser Schwenkarmanordnung liegt von unten her gegen
den Stütz- und Hilfshebel 18 an, so daß hierdurch eine Federung des Skibobs an der
Rückseite erreicht wird. Die Stütz- und Hilfshebel 17 und/oder 18 sind beispielsweise
U-profilartig derart ausgeführt, daß sie bei fahrbereitem Skibob die jeweilige
Schwenkarmanordnung 6 bzw. 10 gabelartig übergreifen, wodurch eine zusätzliche
Stabilität erreicht wird.
Die Besonderheit des Skibobs besteht nun darin, daß für den Transport und/oder die
Aufbewahrung des Skibobs die beiden Schwenkarmanordnungen 6 und 10 nach innen
geklappt werden können, und zwar die Schwenkarmanordnung 6 zusammen mit dem
Vorderski 7 entsprechend dem Pfeil A in Fig. 1 zur Skibobrückseite und die
Schwenkarmanordnung 10 mit dem rückwärtigen Ski 11 entsprechend dem Pfeil B zur
Skibobvorderseite, wobei die Stütz- und Hilfshebel 17 und 18 und die zugehörigen
Federungen 5 und 9 nicht mitgeschwenkt werden. Der Skibob kann also derart
zusammengeklappt werden, daß sich die beiden Skier 7 und 11 völlig unterhalb des
horizontalen Rahmenelementes 1′ befinden.
Durch entsprechendes Schwenken der Lenksäule 2 sowie aufgrund eines Spiels,
welches insbesondere dann vorhanden ist, wenn die vordere Schwenkarmanordnung 6
bzw. die hintere Schwenkarmanordnung 10 nicht in Eingriff mit den Hilfshebeln 17 und
18 stehen, können die beiden Skier 7 und 11 bei zusammengeklapptem Skibob unter
dem Rahmenelement 1′ nebeneinander untergebracht werden.
Zur weiteren Verkleinerung des Skibobs kann der Lenker 4 abgenommen werden.
Außerdem ist die Sitzbank 8 an einem Träger 19 derart vorgesehen, daß sie entlang
dieses Trägers nach vorne geschoben und dann um 180° um die in der Rahmenebene
liegende Achse des Trägers 19 gewendet werden kann, so daß sich die Sitzbank 8 dann
unterhalb des Trägers 19 befindet.
Wie die Fig. 2 zeigt, besteht die Schwenkarmanordnung 6 aus einem starren
Schwenkarm 6′ und aus einem federnden Schwenkarm 6′′ derart, daß der Vorderski 7
eine bestimmte Orientierung aufweist und insbesondere auch um den unteren
Schwenkpunkt des starren Schwenkarmes 6′ am Lager 12 nur durch elastische
Verformung des Schwenkarmes 6′′ geschwenkt werden kann.
Beim Zusammenklappen des Skibobs wirkt der Schwenkarm 6′′ als Übertotpunktfeder,
die beim Zusammenklappen bzw. beim Schwenken der Schwenkarmanordnung 6 in
Richtung des Pfeiles A zunächst gespannt wird und sich dann wieder entspannt, so daß
auch für den zusammengeklappten Skibob ein stabiler Zustand gegeben ist.
Ebenso besteht entsprechend der Fig. 3 die Schwenkarmanordnung 10 aus dem starren
Schwenkarm 10′ und aus dem federnden Schwenkarm 10′′, welch letzterer wieder von
einem federnden, bügelartigen Element gebildet ist. Auch der Schwenkarm 10′′ wirkt
beim Zusammenklappen des Skibobs als Übertotpunkt-Feder.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Federung 5 an einem Ende gelenkig mit
dem unteren Ende der Lenksäule 2 und mit dem anderen Ende gelenkig mit dem
Hilfshebel 17 verbunden. In analoger Weise ist die Federung 9 mit ihrem einen Ende
gelenkig mit dem Rahmen 1 und mit ihrem anderen Ende gelenkig mit dem Hilfshebel
18 verbunden.
Es ist beispielsweise auch möglich, einen der Stütz- und Hilfshebel 17, 18,
beispielsweise den vorderen Stütz- und Hilfshebel 17 oder aber beide Stütz- und
Hilfshebel 17, 18 blattfederartig auszubilden, die dann an einem Ende fest mit dem
Ausleger 14 bzw. mit dem Rahmen 1 verbunden sind.
Claims (9)
1. Skibob mit einem Rahmen (1), mit einer Lenksäule (2), die in einem Lenksäulenlager
(3) am Rahmen (1) drehbar gelagert ist, mit einem Vorderski (7), der über eine erste
Schwenkarmanordnung (6) mit der Lenksäule (2) schwenkbar verbunden ist, mit
einem rückwärtigen Ski (11), der über eine zweite Schwenkarmanordnung (10) mit
dem Rahmen (1) an dessen Rückseite schwenkbar verbunden ist, mit einer ersten,
zwischen der ersten Schwenkarmanordnung (6) und der Lenksäule (2) wirkenden
Federung (5) sowie mit einer zweiten zwischen dem Rahmen (1) und der zweiten
Schwenkarmanordnung (10) wirkenden Federung (9), dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine der Federungen (5, 9) auf ein Anlageelement (20) einwirkt, gegen
welches sich bei fahrbereitem Skibob die zugehörige Schwenkarmanordnung (6, 10)
abstützt, und daß zum Zusammenklappen des Skibobs diese Schwenkarmanordnung
(6, 10) von dem Anlageelement (20) weg unter den Rahmen (1) schwenkbar ist.
2. Skibob nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die erste Federung (5)
als auch die zweite Federung (9) auf ein derartiges Anlageelement (20) einwirken.
3. Skibob nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlageelement
(20) von einem Stütz- und Hilfshebel (17, 18) gebildet ist, der an einem Ende an der
Lenksäule oder einem dortigen Ausleger (14) bzw. am Rahmen (1) um eine Achse
parallel zu den Schwenkachsen der zugehörigen Schwenkarmanordnung (6, 10)
schwenkbar vorgesehen ist.
4. Skibob nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stütz- und Hilfshebel (17,
18) von einer Blattfeder gebildet ist.
5. Skibob nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stütz- und Hilfshebel (17,
18) an dem einen Ende mit einem Gelenk angelenkt ist.
6. Skibob nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stütz- und
Hilfshebel (17, 18) zumindest in einem Teilbereich gabelartig oder als U-Profil
ausgebildet ist und bei fahrbereitem Ski (7, 11) die zugehörige
Schwenkarmanordnung (6, 10) oder einen Schwenkarm (6′, 10′) dieser Anordnung
gabelartig übergreift.
7. Skibob nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß jede
Schwenkarmanordnung (6, 10) aus einem starren Schwenkarm (6′, 10′) und aus
einem federnden oder als Federbügel wirkenden Schwenkarm (6′′, 10′′) besteht, und
daß der als Federbügel wirkenden Schwenkarm (6′′, 10′′) beim Schwenken der
jeweiligen Schwenkarmanordnung (6, 10) in die Nichtgebrauchsstellung, d. h. beim
Zusammenklappen des Skibobs, als Übertotpunkt-Feder wirkt.
8. Skibob nach einem der Ansprüche 1-7, gekennzeichnet durch einen abnehmbaren
Lenker (4) an der Lenksäule (2).
9. Skibob nach einem der Ansprüche 1-8, gekennzeichnet durch eine einklappbare
Sitzbank (8) am Rahmen (1).
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